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DE1203369B - UEberspannungsschutz-Schaltung - Google Patents

UEberspannungsschutz-Schaltung

Info

Publication number
DE1203369B
DE1203369B DES67808A DES0067808A DE1203369B DE 1203369 B DE1203369 B DE 1203369B DE S67808 A DES67808 A DE S67808A DE S0067808 A DES0067808 A DE S0067808A DE 1203369 B DE1203369 B DE 1203369B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
voltage
zener diode
circuit
consumer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES67808A
Other languages
English (en)
Inventor
Guenter Baer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES67808A priority Critical patent/DE1203369B/de
Publication of DE1203369B publication Critical patent/DE1203369B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H3/00Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection
    • H02H3/20Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to excess voltage
    • H02H3/202Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to excess voltage for DC systems

Landscapes

  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)

Description

  • Überspannungsschutz-Schaltung In Stromversorgungsanlagen, insbesondere für Nachrichtengeräte, die mit Halbleiterbauelementen ausgerüstet sind, wird vielfach eine Regelschaltung verwendet, die die Ausgangsspannung weitgehend konstant halten soll. Gerade Halbleiterbauelemente werden in der Praxis mit einer Betriebsspannung betrieben, die in der Nähe ihrer Grenzspannung liegt, da sie in diesem Fall leistungsmäßig besonders gut ausgenutzt werden können. überschreitet die Betriebsspannung jedoch die Grenzspannung (z. B. die Sperrspannung bei Transistoren), so besteht die Gefahr, daß alle oder zumindest ein größerer Teil der im Verbraucherkreis verwendeten Halbleiterbauteile beschädigt oder gar zerstört wird. Bei Systemen, die mit einer zentralen Stromversorgung arbeiten, kann dementsprechend der Schaden bei auch nur einmaligem überschreiten der Betriebsspannung verhältnismäßig groß werden.
  • Spannungsregelschaltungen müssen deshalb so gebaut werden, daß an der Ausgangsseite eine gewisse Spannung nicht überschritten werden kann. Diese Gefahr ist gerade bei Regelschaltungen verhältnismäßig groß, da am Eingang eine höhere Spannung anliegt, als am Ausgang gewünscht wird. Bei einem Defekt in der Regelschaltung selbst wird dann diese Eingangsspannung am Ausgang auftreten.
  • Es ist an sich bekannt, in Reihe mit einem Verbraucher eine Schmelzsicherung vorzusehen, die den Verbraucher bei Überspannungen vollständig von der Versorgungsspannung abschaltet, da eine Erhöhung der Spannung auch zwangläufig eine Erhöhung des Stromes zur Folge hat. Eine derartige Anordnung ist aber für elektronische Bauteile nicht geeignet, da sie zunächst den Überstrom mit aufnehmen müssen.
  • Eine andere bekannte Ausführungsform trennt mit Hilfe eines im Versorgungsstromkreis liegenden Relais den Verbraucher von der Spannung ab. Um das Relais sicher zum Ansprechen zu bringen, ist eine Glimmlampe parallel zum Verbraucher geschaltet, die zusätzlich einen Parallelkreis einschaltet, um einen ausreichenden Ansprechstrom bei überspannung zu garantieren. Diese Schaltung ist nur unter Verwendung eines Spezialüberstromschalters einzusetzen, da mit einem einfachen Relais die Spannung nach dem Abschalten sofort wieder angeschaltet würde.
  • Bei einer weiteren bekannten Ausführungsform wird als Stromindikator eine den Ausgangsklemmen parallelgeschaltete Zenerdiode verwendet. Bei überschreiten der Zenerspannung fließt Strom über einen vorgeschalteten Widerstand, der einen zusätzlichen Spannungsabfall verursacht. Eine derartige Schaltung ist in F i g. 1 der Zeichnung wiedergegeben. über einen übertrager ü wird eine um etwa 40% höhere Spannung als die Ausgangsspannung Ua eingespeist und mit Hilfe der Gleichrichterbrücke G gleichgerichtet. Der Kondensator C dient zur Aussiebung von Oberwellen. Der Ausgangsstrom fließt über den Widerstand R. Zwischen die Ausgangsklemmen ist die Zenerdiode ZD geschaltet, über die ein vielfach nicht unerheblicher Dauerstrom 1z fließt, der zusammen mit dem Verbraucherstrom Ja den gewünschten Spannungsabfall am Widerstand R hervorruft. Es ist ohne weiteres einzusehen, daß der über die Diode fließende Strom um so größer ist, je kleiner der Verbraucherstrom ist. Die Ausgangsspannung Ua kann die Zenerspannung nicht überschreiten, auch wenn die Belastung an der Ausgangsklemme sehr klein werden sollte.
  • Ein Nachteil dieser bekannten Schaltung besteht darin, daß insbesondere im Leerlauf die Zenerdiode sehr stark belastet wird, so daß an dieser Stelle eine Zenerdiode vorgesehen werden muß, die eine große Verlustleistung zuläßt. Derartige Dioden sind aber zur Zeit nur bis zu 10W Verlustleistung auf dem Markt.
  • Ein besonderer Nachteil dieser Schaltung besteht noch darin, daß bei Zerstörung der hoch belasteten Zenerdiode an den Ausgangsklemmen die volle Spannung, die je nach Regelbereich bis etwa 140% der gewünschten Ausgangsspannung betragen kann, wirksam wird.
  • Bei der Ausführungsform nach F i g. 1 kann im Ausgangskreis beispielsweise vor oder hinter den Widerstand R eine Stromsicherung eingebaut werden, die den Stromkreis bei übermäßigem Ansteigen des Ausgangsstromes unterbricht. Die überspannungsschutz-Schaltung nach der Erfindung vermeidet diese Nachteile. Sie gibt die Gewähr, daß im Ausgangskreis keine Überspannungen auftreten können, unabhängig davon, wie hoch die Belastung des Anschlußgerätes ist.
  • Dieser Schutz der Ausgangsschaltung wird ebenso wie bei der letztgenannten bekannten Schaltung unter Verwendung eines- Vergleichsnormals in Form einer in Sperrichtung zwischen die Ausgangsklemmen eingeschalteten Zenerdiode erreicht. Die Schutzschaltung nach der Erfindung ist aber im Gegensatz zu bekannten Schaltungen dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Ausgangsklemmen eine flinke Schmelzsicherung in Reihe mit einem Relais, dessen Kontakt den bzw. die angeschlossenen Verbraucher in abgefallenem Zustand abtrennt, und parallel zur Relaiswicklung die in Sperrichtung belastete Zenerdiode eingeschaltet sind.
  • Einzelheiten der Schutzschaltung nach der Erfindung werden an Hand des in der F i g. 2 der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles im folgenden erläutert. In den Ausgangskreis eines Spannungsreglers SpR ist ein Arbeitskontakt a des Relais A geschaltet, dessen Wicklung mit der Schmelzsicherung Si in Reihe an der Ausgangsspannung des Reglers SpR liegt. Parallel zu dem Relais A liegt in Sperrichtung eine Zenerdiode ZD 1. Der Nennwert der Schmelzsicherung ist so gewählt, daß der Relaisruhestrom möglichst in der Nähe, jedoch etwas unterhalb des Sicherungswertes liegt. Die Zenerspannung der verwendeten ZenerdiodeZD 1 ist so groß gewählt, daß diese kurz vor Erreichen des unzulässigen Grenzwertes der Ausgangsspannung einen zusätzlichen Strom durch den Schmelzeinsatz Si treibt und die Schmelzsicherung zum Abschmelzen bringt. Da die Sicherung ständig nahe dem Nennwert belastet war, schmilzt sie sehr schnell durch. Da der über die Zenerdiode ZD 1 fließende Strom nur kurzzeitig auftritt, kann eine Zenerdiode kleiner Verlustleistung verwendet werden.
  • Sobald der Schmelzeinsatz abgeschmolzen ist, wird das Relais A stromlos und schaltet den Ausgangskreis durch Öffnen seines Kontaktes a ab.
  • Bis zum Abschmelzen des Schmelzeinsatzes wird die Ausgangsspannung durch die Zenerdiode ZD 1 begrenzt. Während des Abfalles des Relais tritt an den Ausgangsklemmen kurzzeitig eine Überspannung auf, die aber wegen ihrer kurzen Dauer kaum stören dürfte. Gemäß einer Weiterbildung des Erfindungsgedankens kann aber diese Überspannung mit Hilfe der Zenerdiode ZD 2 von dem eigentlichen Ausgangskreis ferngehalten werden.
  • Sobald die Sicherung einmal angesprochen hat, kann ein Stromversorgungsgerät mit überspannungsschutz-Schaltung nach der Erfindung ohne Einsatz einer neuen Sicherung, die von Hand ausgewechselt werden muß und nicht von Außen zugänglich ist, nicht wieder in Betrieb genommen werden. Dies ist auch gar nicht erwünscht, da nach Ansprechen der überspannungsüberwachung erst geprüft werden muß, welcher Umstand zum Ansprechen geführt hat. In den meisten Fällen wird ein Fehler im eigentlichen Reglerteil vorliegen, der beseitigt werden muß, ehe der Schmelzeinsatz erneuert wird.
  • Es wurde erwähnt, daß die Schmelzsicherung Si möglichst nahe dem Nennwert zu belasten ist. Kann dies mit dem Strom über die Wicklung des Relais A nicht erreicht werden, so ist gegebenenfalls ein zur Relaiswicklung paralleler Widerstand vorgesehen, damit über die Sicherung der gewünschte Strom fließen kann.
  • Die Erfindung ist nicht auf das beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt. So ist es beispielsweise ohne weiteres möglich, die Eingangsspannung zu dem Regler beim Auftreten einer Überspannung abzuschalten. Hierbei muß jedoch berücksichtigt werden, daß durch die im Reglergerät vorhandenen Kapazitäten gegebenenfalls die Ausgangsspannung auf dem überhöhten Wert noch weiter aufrechterhalten bleibt. Mit Hilfe des Relais A kann der Verbraucher auch kurzgeschlossen werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. überspannungsschutz-Schaltung als Ausgangsschaltung an Stromversorgungsgeräten für konstante Ausgangsspannung unter Verwendung eines Vergleichsnormals in Form einer in Sperrrichtung zwischen die Ausgangsklemmen eingeschalteten Zenerdiode, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß zwischen den Ausgangsklemmen eine flinke Schmelzsicherung (Si) in Reihe mit einem Relais (A), dessen Kontakt (a) den bzw. die angeschlossenen Verbraucher in abgefallenem Zustand des Relais abtrennt, und parallel zur Relaiswicklung die in Sperrichtung belastete Zenerdiode (ZD 1) eingeschaltet sind.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß hinter dem den Verbraucher abtrennenden Relaiskontakt (a) parallel zum Verbraucher eine weitere Zenerdiode (ZD 2) angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 630 534; deutsche Auslegeschrift Nr. 1050 912; Siemens-Broschüre »Siemens Halbleiter, Schaltbeispiele«, April 1959, S. 74.
DES67808A 1960-03-30 1960-03-30 UEberspannungsschutz-Schaltung Pending DE1203369B (de)

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DE1203369B true DE1203369B (de) 1965-10-21

Family

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DES67808A Pending DE1203369B (de) 1960-03-30 1960-03-30 UEberspannungsschutz-Schaltung

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3037120A1 (de) * 1980-10-01 1982-04-08 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Ueberspannungsschutzschaltung mit zenerdiode

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE630534C (de) * 1930-06-26 1936-05-29 Siemens & Halske Akt Ges UEberspannungsschutz mit Glimmlampe und einem Relais
DE1050912B (de) * 1959-02-19 Siemens-Schuckertwerke Aktiengesellschaft, Berlin Und Erlangen Anordnung zur Erhöhung des Wirkungsgrades von Transistoren oder ähnlichen steuerbaren Sperrschichthalbleiteranordnungen

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