[go: up one dir, main page]

DE1203221B - Verfahren zur Abtrennung unloeslicher Stoffe aus l-Glutaminsaeure enthaltender Fermentationsfluessigkeit - Google Patents

Verfahren zur Abtrennung unloeslicher Stoffe aus l-Glutaminsaeure enthaltender Fermentationsfluessigkeit

Info

Publication number
DE1203221B
DE1203221B DEA41092A DEA0041092A DE1203221B DE 1203221 B DE1203221 B DE 1203221B DE A41092 A DEA41092 A DE A41092A DE A0041092 A DEA0041092 A DE A0041092A DE 1203221 B DE1203221 B DE 1203221B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
polyoxyethylene
fermentation
glutamic acid
oxyethylene
molecules
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA41092A
Other languages
English (en)
Inventor
Sotoo Yamamoto
Masatoshi Nakayama
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Asahi Chemical Industry Co Ltd
Original Assignee
Asahi Chemical Industry Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from GB3294962A external-priority patent/GB982712A/en
Application filed by Asahi Chemical Industry Co Ltd filed Critical Asahi Chemical Industry Co Ltd
Priority to DEA41092A priority Critical patent/DE1203221B/de
Publication of DE1203221B publication Critical patent/DE1203221B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12PFERMENTATION OR ENZYME-USING PROCESSES TO SYNTHESISE A DESIRED CHEMICAL COMPOUND OR COMPOSITION OR TO SEPARATE OPTICAL ISOMERS FROM A RACEMIC MIXTURE
    • C12P13/00Preparation of nitrogen-containing organic compounds
    • C12P13/04Alpha- or beta- amino acids
    • C12P13/14Glutamic acid; Glutamine

Landscapes

  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Microbiology (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Biotechnology (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Bioinformatics & Cheminformatics (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Genetics & Genomics (AREA)
  • Preparation Of Compounds By Using Micro-Organisms (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
C12d
Deutsche Kl.: 6b-16/02
Nummer: 1203 221
Aktenzeichen: A 41092IV a/6 b
Anmeldetag: 5. September 1962
Auslegetag: 21. Oktober 1965
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Abtrennung unlöslicher Stoffe aus 1-Glutaminsäure enthaltender Fermentationsflüssigkeit, wie sie in einem Gär- oder Fermentationsprozeß gewonnen wird. Insbesondere lassen sich nach dem erfindungsgemäßen Verfahren bakterielle Zellen und kolloidale Stoffe, wie Proteine, die in der Gärbrühe enthalten sind, abtrennen.
Es ist ein Verfahren zur Abtrennung von 1-Glutaminsäure aus Fermentationslösung bekannt, bei dem die aus der hydrolisierten Mutterlauge abgetrennten Huminsubstanzen als Filtrationsmittel eingesetzt werden und wobei aus der filtrierten Lösung 1-Glutaminsäurekristalle von 97% Reinheit erhalten werden. Dieses Verfahren ist jedoch mit dem Nachteil behaftet, daß es nur auf nicht denaturierte Zellen anwendbar ist und daß es sich bei den Huminsubstanzen um komplexe, in ihrer Zusammensetzung von Fall zu Fall variierende Stoffe handelt.
Das erfindungsgemäße Verfahren ergibt bezüglich des Reinheitsgrades der 1-Glutaminsäurekristalle, was durch Ausführungsbeispiele noch genauer dargelegt werden wird, dieselben Ergebnisse. Im Gegensatz zu dem bekannten Verfahren, welches nur auf nicht denaturierte Zellen anwendbar ist, kann das erfindungsgemäße Verfahren auch im Fall einer anomalen Gärung benutzt werden, d. h. wenn sich die bakteriellen Zellen schon zersetzt und aufgelöst haben. Dadurch läßt sich der Anwendungsbereich beträchtlich vergrößern, denn das erfindungsgemäße Verfahren ist grundsätzlich auf alle Gärbrühen anwendbar, und es besteht keine Notwendigkeit mehr, zu prüfen, ob eine normale Gärung vorliegt oder nicht. Weiterhin ist bei dem bekannten Verfahren zu erwarten, daß es sich nicht immer in genau reproduzierbarer Weise durchführen läßt, da es sich bei den verwendeten Huminsubstanzen um kornplexe, in ihrer Zusammensetzung von Fall zu Fall variierende Stoffe handelt. Diesen Nachteil vermeidet das erfindungsgemäße Verfahren dadurch, daß eine chemisch genau definierte Verbindung zur Anwendung gelangt.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Abtrennung unlöslicher Stoffe aus 1-Glutaminsäure enthaltender Fermentationsflüssigkeit unter Einstellung der rohen Fermentationsflüssigkeit auf einen pH-Wert von 6 sowie Erwärmung derselben auf 60 bis 8O0C mit anschließender Zentrifugierung ist dadurch gekennzeichnet, daß man der zentrifugierten Flüssigkeit von den Verbindungen Polyoxyäthylenalkylamine und Polyoxyäthylenlauryläther mit hydrophilyophobem Gleichgewicht größer als 15 wenigstens eine zugibt, die Fermentationsflüssigkeit erwärmt und in an sich bekannter Weise abfiltriert. Es werden bevorzugt PoIy-Verfahren zur Abtrennung unlöslicher Stoffe aus 1-Glutaminsäure enthaltender
Fermentationsflüssigkeit
Anmelder:
Asahi Kasei Kogyo Kabushiki Kaisha,
Osaka (Japan)
Vertreter:
Dipl.-Phys. G. Liedl, Patentanwalt,
München 22, Steinsdorfstr. 22
Als Erfinder benannt:
Sotoo Yamamoto,
Masatoshi Nakayama, Miyazaki-ken (Japan)
oxyäthylenlauryläther mit 10 bis 30 Oxyäthylenmolekülen und als Polyoxyäthylenalkylamine Polyoxyäthylenstearylamine mit 10 bis 30 Oxyäthylenmolekülen oder Polyoxyäthylenoleilamin mit 5 bis 15 Oxyäthylenmolekülen verwendet.
Im allgemeinen enthält eine !-Glutaminsäure enthaltende Gärbrühe bakterielle Zellen und organische, kolloidale Substanzen, beispielsweise kolloidale Proteine, welche hauptsächlich von einem Gärbakterium herrühren. Eine Reinigung einer solchen Gärbrühe ist auf Grund der außerordentlich feinen bakteriellen Zellen und der darin suspendierten Materialien sehr schwierig. Infolgedessen ist es nahezu unmöglich, ein transparentes Zentrifugat aus einer derartigen Gärbrühe zu gewinnen, und zwar selbst dann nicht, wenn in einem konventionellen Sharples-Zentrifugierapparat zentrifugiert oder mit einem Ultrafilter filtriert wird, in welchem eine große Menge an Filtersubstanz, wie Diatomeenerde (Kieselgur), enthalten ist. Die Reinheit der 1-Glutaminsäurekristalle, welche aus einer so gewonnenen Gärbrühe, wie sie zuvor erwähnt wurde, auskristallisiert werden kann, beträgt lediglich etwa 80 bis 85%· Insbesondere ist es sehr schwierig, unter Anwendung eines solchen allgemeinen Filterprozesses hochreine 1-Glutaminsäurekristalle in großtechnischem Maßstabe herzustellen. Aus den oben angegebenen Gründen erwies es sich zur Entfernung dieser kolloidalen Stoffe, welche während des Gärprozesses in der Gärbrühe entstehen, als erforderlich, beispielsweise die Proteine durch Zugabe von Salzsäure in Aminosäuren
509 718/83
3 4
umzusetzen und die Gärbrühe dabei auf eine erhöhte hang mit den angeführten Beispielen der weiteren
Temperatur zu erwärmen. Erläuterung der Erfindung.
Im Verlauf der Erfindung wurden verschiedene Ver- Eine rohe, 1-Glutaminsäure enthaltende Gärbrühe fahren zur Abscheidung bakterieller Zellen und wird mit Salzsäure auf ein pH von 6 neutralisiert und
kolloidaler Proteine aus einer rohen Gärbrühe unter- 5 während 30 Minuten auf 700C erwärmt. Ein großer sucht. Insbesondere erstreckte sich die Untersuchung Teil der bakteriellen Zellen wird anschließend unter über alle Arten von oberflächenaktiven Verbindungen Verwendung einer Sharples-Zentrifuge abzentrifugiert,
und die Wirkung einer Zugabe von oberflächenaktiven wobei sich ein Zentrifugat mit einer Trübung von etwa
Verbindungen auf die Filterfähigkeit der Brühe. Es 650° ergibt. In das Zentrifugat werden 0,05% an PoIy-
wurde gefunden, daß bestimmte spezifische ober- io oxyäthylenlauryläther (Emuigen 147, hergestellt von flächenaktive Verbindungen besonders wirkungsvoll KAO Soap Co.) mit einem hydrophil-lyophoben
sind; nur einige wenige oberflächenaktive Verbin- Gleichgewicht von 16,5 zugegeben und die Mischung
düngen, wie sie im nachstehenden beschrieben werden, während 30 Minuten auf 6O0C erwärmt. Hierauf fallen
sind dabei dann extrem wirksam, wenn Rübenmelassen organische, kolloidale Stoffe, welche aus bakteriellen
als Zuckerquellen zur Anwendung kommen oder wenn i5 Zellen und Entschäumern in Suspension bestehen, aus
bakterielle Zellen sich auf Grund einer anomalen und führen zu einer transparenten, überstehenden
Gärung auflösen, wie dies bei Gärungsmaßnahmen Lösung. Nach Zusatz von 1 Gewichtsprozent an
auftreten kann. Diatomeenerde und anschließender Druckfiltration
Die wirksamen Verbindungen sind Polyoxyäthylen- unter Verwendung eines Ultrafilters ergibt sich in
alkylamine und Polyoxyäthylenlauryläther mit einem 20 kurzer Zeit ein transparentes Filtrat. Das resultierende
hydrophil-lyophobem Gleichgewicht größer als 15. Filtrat ist eine durchsichtige Lösung mit einer Trübung
Der Grund, warum lediglich die genannten ober- kleiner als 10°. In dieser Lösung sind keine festen
flächenaktiven Verbindungen unter zahllosen Arten Suspensionsstoffe mehr enthalten. (In Analogie mit der
von oberflächenaktiven Verbindungen wirksam sind, Trübung von Wasser wird die Trübung allgemein so
ist theoretisch nicht genau bekannt. Es ist jedoch über- 25 definiert, daß die Trübung 1° vorliegt, wenn ein Milli-
raschend, daß nur bei Zugabe der genannten ober- gramm sauren Tons mit 11 Wasser vermischt wird.)
flächenaktiven Verbindungen und anschließender Er- Wenn im Gegensatz zu dem oben beschriebenen
wärmung der zentrifugierten Fermentationsflüssigkeit, Vorgehen dasselbe Zentrifugat mit einer Trübung von
welche vorher auf pH 6 bis 8 eingestellt und auf 60 bis 650°, aus dem ein großer Teil der bakteriellen Zellen
8O0C erwärmt wurde, die Proteine aus bakteriellen 30 mit Hilfe einer Sharples-Zentrifuge entfernt war,
Zellen oder Fette aus Entschäumern absorptiv zu- während 30 Minuten auf 6O0C erhitzt wird, ohne daß
sammengebracht werden, so daß sie ihre hydrophilen dabei Polyoxyäthylenlauryläther zugegeben wird, geht
Eigenschaften vermindern und sie durch Koagulation die Filtration nur sehr langsam vonstatten, selbst wenn
zur Ausfällung gebracht werden können. Darüber hin- die Filtrierung unter Verwendung von Diatomeenerde
aus sind fast alle kationischen, anionischen und nicht- 35 durchgeführt wird, und zwar in der großen Menge von
ionischen oberflächenaktiven Verbindungen weit weni- 5 Gewichtsprozent. Das resultierende Filtrat weist auf
ger als die genannten oberflächenaktiven Verbin- Grund der suspendierten organischen, kolloidalen
düngen wirksam. Es ist ferner überraschend, daß im Substanzen eine Trübung von 500° auf.
Vergleich mit Polyoxyäthylenoleiläther, Polyoxyäthy-
lencethyläther, Polyoxyoctylphenyläther u. dgl., welche 40 Beispiell
Verbindungen Polyoxyäthylenlauryläther sehr ähnlich
zu sein scheinen, lediglich Polyoxyäthylenlauryläther Eine rohe, 1-Glutaminsäure enthaltende Gärbrühe
die extrem ausgeprägte Wirksamkeit zeigt. wurde mit Salzsäure auf ein pH von 6 herabneutrali-
Von den erfindungsgemäß zum Einsatz kommenden siert; es wurde während einer Stunde auf 700C eroberflächenaktiven Verbindungen sind Polyoxyäthylen- 45 wäimt; hierauf wurde unter Verwendung einer alkylamine etwas stärker wirksam als Polyoxyäthylen- Sharples-Zentrifuge zentrifugiert und das Zentrifugat lauryläther, und zwar in dem Fall, in dem Rüben- abgeschieden. 125 g Polyoxyäthylenlauryläther mit melassen als Zuckerquellen zur Anwendung kommen, 13 Oxyäthylenmolekülen Emuigen 120, hergestellt von oder in dem Fall, in dem eine anomale Gärung auf KAO Soap Co., wurde in 2501 des Zentrifugates einge-Grund von Bakteriophagen auftritt. Bei dieser anoma- 50 bracht. Das Zentrifugat hatte eine Trübung von 650°. len Gärung lösen sich die bakteriellen Zellen auf und Die resultierende Mischung wurde während 20 Minuverwandeln sich in feste kolloidale Substanzen, welche ten auf 700C erwärmt und anschließend unter Verdie Abtrennung der bakteriellen Zellen schwierig ge- Wendung eines Ultrafilters filtriert; das Ultrafilter stalten, selbst bei Verwendung einer Sharples-Zentri- hatte ein Filterareal von 1 m2; die Filtration erfolgte fuge, so daß die so gewonnene Brühe eine Trübung von 55 unter einem Druck von 1 bis 2 kg/cm2. Nach 20 Minumehr als 5000° aufweist. ten war die Filtration beendet. Die Trübung des FiI-
AIs Beispiele für die erfindungsgemäß einsetzbaren trates betrug 20°. Wenn andererseits dasselbe Filtrat
oberflächenaktiven Verbindungen sind Polyoxyäthylen- mit der Trübung von 650° unter denselben Bedin-
oleilamin mit 5 bzw. 15 Oxyäthylenmolekülen sowie gungen filtriert wurde, wobei jedoch kein Polyoxy-
Polyoxyäthylenlauryläther mit 13 bzw. 25 Oxyäthylen- 60 äthylenlauryläther zugegeben war, betrug die für die
molekülen zu nennen. Weiterhin sind insbesondere die Filtration benötigte Zeit 2 Stunden. Die Trübung
folgenden Verbindungen wirksam: Polyoxyäthylen- dieses Filtrates lag bei 400°.
stearylamin mit 10 bis 30 Oxyäthylenmolekülen oder
Polyoxyäthylenoleilamin mit 5 bis 15 Oxyäthylenmole- Beispiel 2
külen oder Polyoxyäthylenlauryläther mit 10 bis 65
30 Oxyäthylenmolekülen. In eine rohe, 1-Glutaminsäure enthaltende Gärbrühe,
Die nachstehende Beschreibung bevorzugter Aus- welche eine besonders feste Emulsion aus bakteriellen
führungsformen der Erfindung dient im Zusammen- Zellen, wie sie bei einer abnormen Gärung auftritt,
I 203
enthielt, wurde Salzsäure eingebracht, so daß sich der pH-Wert auf 6 einstellte. Die resultierende Brühe wurde während 30 Minuten auf 700C erwärmt und anschließend mit Hilfe einer Sharples-Zentrifuge zentrifugiert, so daß sich ein Zentrifugat mit einer Trübung von 5000° ergab. In 2501 des so gewonnenen Zentrifugates wurden 125 g Polyoxyäthylenalkylamin mit einem hydrophil-lyophobem Gleichgewicht von 16,5 (Amiete 310, hergestellt von KAO Soap Co.) eingebracht. Die resultierende Mischung wurde während 20 Minuten auf 700C erwärmt. Nach Zugabe von 1,2 kg Diatomeenerde wurde unter einem Druck von 1 bis 2 kg/cm2 mit Hilfe eines Ultrafilters, welches ein Filtergebiet von 1 m2 aufwies, filtriert. Nach 20 Minuten war die Filtration beendet. Es ergab sich ein transparentes Filtrat mit einer Trübung von 30°. Wenn auf der anderen Seite dasselbe Zentrifugat mit der Trübung von 5000° unter denselben Bedingungen filtriert wurde, mit der Ausnahme, daß kein Polyoxyäthylenalkylamin zugegeben wurde, war die Filtration ao selbst nach 2 Stunden noch nicht beendet. Darüber hinaus war das Filtrat eine trübe Lösung mit einer Trübung von 3000°. Polyoxyäthylenalkylamin ist also für die Reinigung einer Gärbrühe, welche eine anomale Gärung erfahren hat, sehr wirksam.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Abtrennung unlöslicher Stoffe aus !-Glutaminsäure enthaltender Fermentationsflüssigkeit unter Einstellung der rohen Fermentationsflüssigkeit auf einen pH-Wert von 6 sowie Erwärmung derselben auf 60 bis 8O0C mit anschließender Zentrifugierung, dadurch gekennzeichnet, daß man der zentrifugierten Flüssigkeit von den Verbindungen Polyoxyäthylenalkylamine und Polyoxyäthylenlauryläther mit einem hydrophil-lyophobem Gleichgewicht größer als 15 wenigstens eine zugibt, die Fermentationsflüssigkeit erwärmt und in an sich bekannter Weise abfiltriert.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Polyoxyäthylenalkylamine Polyoxyäthylenstearylamin mit 10 bis 30 Oxyäthylenmolekülen oder Polyoxyäthylenoleilamin mit 5 bis 15 Oxyäthylenmolekülen verwendet.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man einen Polyoxyäthylenlauryläther mit 10 bis 30 Oxyäthylenmolekülen verwendet.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Britische Patentschrift Nr. 869 948.
509 718/83 10.65 © Bundesdruckerei Berlin
DEA41092A 1962-08-28 1962-09-05 Verfahren zur Abtrennung unloeslicher Stoffe aus l-Glutaminsaeure enthaltender Fermentationsfluessigkeit Pending DE1203221B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA41092A DE1203221B (de) 1962-08-28 1962-09-05 Verfahren zur Abtrennung unloeslicher Stoffe aus l-Glutaminsaeure enthaltender Fermentationsfluessigkeit

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB3294962A GB982712A (en) 1962-08-28 1962-08-28 Process for purifying fermented broth of l-glutamic acid
DEA41092A DE1203221B (de) 1962-08-28 1962-09-05 Verfahren zur Abtrennung unloeslicher Stoffe aus l-Glutaminsaeure enthaltender Fermentationsfluessigkeit

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1203221B true DE1203221B (de) 1965-10-21

Family

ID=25963804

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA41092A Pending DE1203221B (de) 1962-08-28 1962-09-05 Verfahren zur Abtrennung unloeslicher Stoffe aus l-Glutaminsaeure enthaltender Fermentationsfluessigkeit

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1203221B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2556230A1 (fr) * 1983-12-12 1985-06-14 Ajinomoto Kk Procede d'ultrafiltration de liqueurs de fermentation contenant des aminoacides

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB869948A (en) * 1959-03-18 1961-06-07 Ajinomoto Kk Process for producing glutamic acid from fermentation broth

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB869948A (en) * 1959-03-18 1961-06-07 Ajinomoto Kk Process for producing glutamic acid from fermentation broth

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2556230A1 (fr) * 1983-12-12 1985-06-14 Ajinomoto Kk Procede d'ultrafiltration de liqueurs de fermentation contenant des aminoacides

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2333883C3 (de) Verfahren zur Herstellung von hochgereinigtem Humanalbumin
DE2834702C2 (de)
DE3880119T2 (de) Verfahren zur vancomycin-ausfaellung.
DE1203221B (de) Verfahren zur Abtrennung unloeslicher Stoffe aus l-Glutaminsaeure enthaltender Fermentationsfluessigkeit
DE1946137C3 (de) Verfahren zur Gewinnung von Glycerinkinase aus Mikroorganismen
DE712564C (de) Verfahren zur Reinigung von Heparinloesungen
DE2333884C3 (de) Verfahren zum Herstellen von hochgereinigtem Humanalbumin
DE840244C (de) Verfahren zur Abscheidung von Glutaminsaeure aus der durch Saeurehydrolyse von Maiskleber erhaltenen Fluessigkeit
DE1263660B (de) Verfahren zur Gewinnung von Glutaminsaeure aus Gaerfluessigkeit
DE945407C (de) Verfahren zur Gewinnung und Reindarstellung von Bacitracin
DE1211118B (de) Verfahren zur Gewinnung von Glutaminsaeure
DE221889C (de)
DE950027C (de) Verfahren zur Herstellung injizierbarer Extrakte der Rosskastanie
DE736885C (de) Verfahren zur Aufarbeitung von Rueckstaenden der Glycerindestillation
DE876143C (de) Verfahren zur Gewinnung von Insulin aus insulinhaltigen Organen im Wege der Extraktion
AT89147B (de) Verfahren zur Herstellung von Melassehefe.
CH433368A (de) Verfahren zur Gewinnung von kristalliner L-Glutaminsäure
DE19938767C2 (de) Spaltimpfstoffe
DE932576C (de) Verfahren zur Reinigung von unreinen waessrigen Loesungen, welche Vitamin B und Varianten desselben enthalten
DE1958386A1 (de) Verfahren zum Extrahieren von Pankreas
DE966852C (de) Verfahren zum Reinigen und Fraktionieren von Dextranen
DE2048005C3 (de)
DE2505308C2 (de)
DE863249C (de) Verfahren zum Reinigen von Streptomycin
DE2338895C3 (de) Verfahren zum Raffinieren von Rohlaktose