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DE1202976B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Schuhwerk durch Spritzen einer Masse - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Schuhwerk durch Spritzen einer Masse

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Publication number
DE1202976B
DE1202976B DET19385A DET0019385A DE1202976B DE 1202976 B DE1202976 B DE 1202976B DE T19385 A DET19385 A DE T19385A DE T0019385 A DET0019385 A DE T0019385A DE 1202976 B DE1202976 B DE 1202976B
Authority
DE
Germany
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sole part
shaft
sole
injected
insert
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET19385A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
TRETORN GUMMIWERKE GmbH
Original Assignee
TRETORN GUMMIWERKE GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by TRETORN GUMMIWERKE GmbH filed Critical TRETORN GUMMIWERKE GmbH
Priority to DET19385A priority Critical patent/DE1202976B/de
Publication of DE1202976B publication Critical patent/DE1202976B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D35/00Producing footwear
    • B29D35/06Producing footwear having soles or heels formed and joined on to preformed uppers using a moulding technique, e.g. by injection moulding, pressing and vulcanising
    • B29D35/08Producing footwear having soles or heels formed and joined on to preformed uppers using a moulding technique, e.g. by injection moulding, pressing and vulcanising having multilayered parts
    • B29D35/081Producing footwear having soles or heels formed and joined on to preformed uppers using a moulding technique, e.g. by injection moulding, pressing and vulcanising having multilayered parts by injection moulding
    • B29D35/082Producing footwear having soles or heels formed and joined on to preformed uppers using a moulding technique, e.g. by injection moulding, pressing and vulcanising having multilayered parts by injection moulding injecting first the outer sole part

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Schuhwerk durch Spritzen einer Masse Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Herstellen von Schuhwerk durch Spritzen einer Masse.
  • Es ist bekannt, Schuhwerk entweder nach dem Tauch- oder nach dem Spritzverfahren herzustellen.
  • Beim Tauchverfahren wird ein angewärmter Metallleisten in eine Kunststoffmasse eingetaucht, bis die erforderliche Dicke des Schaftes erreicht ist, und später wird mit dem Schaft eine separat hergestellte Laufsohle durch Wärmeeinwirkung verbunden. Dadurch ist es möglich, die Laufsohle und den Schaft aus verschiedenen Materialien herzustellen, wobei die Material arten dem jeweiligen Verwendungszweck des Schuhwerkes angepaßt werden können; für die Laufsohle wird zweckmäßig ein härteres Material als für den Schaft gewählt.
  • Die Fertigstellung eines nach dem Tauchverfahren hergestellten Schuhwerkes hat gewisse Nachteile, da es insbesondere schwierig ist, die jeweils vorher getrennt hergestellten Teile, nämlich Schaft und Sohle, innig miteinander zu verbinden, weil, wenn längs der Trennflächen beider Teile ein erhitzter Draht geführt wird, durch dessen abgegebene Wärme ein Schmelzen sowohl der benachbarten Schaftteile als auch der Sohlenteile erfolgt, ein genaues Führen dieses Drahtes nicht immer möglich ist. Außerdem muß verhältnismäßig viel Zeit aufgewandt und präzis gearbeitet werden, um den Draht genau längs der Begrenzungsteile zwischen Schaft und Sohle zu führen, wenn nicht von vornherein Ausschußware entstehen soll.
  • Weiterhin ergibt sich zwischen dem Rand des Schaftes und dem Rand des Laufsohlenteiles eine Schweißstelle, die in jedem Fall ein Nacharbeiten durch Nachschleifen erfordert.
  • Diese Schwierigkeiten treten bei durch Spritzen hergestelltem Schuhwerk nicht auf, weil die Sohle und der Schaft in einem einzigen Spritzvorgang geformt werden. Ein solches Schuhwerk hat jedoch den Nachteil, daß das Material der Sohle wegen der erforderlichen Weichheit des Schaftes ebenfalls vergleichsweise weich ist, wodurch die Geheigenschaften des Schuhes verschlechtert werden. Daher ist ein Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk aus zwei verschiedenen plastischen, erhärtenden Stoffen bekannt, bei welchem die Stoffe in einer einheitlichen Form an oder in der Nähe der Grenzlinien zwischen den Bereichen verschiedener Beanspruchungen im fertigen Stück und in Richtung etwa auf die Schwerpunkte dieser Stückteile etwa tangential an die Formoberfläche gleichzeitig oder in zeitlicher obere lappung und in entsprechend vorbestimmten Mengen eingeführt werden.
  • Des weiteren ist es bekannt, Schuhsohlen an Schuhschäfte dadurch anzuspritzen, daß der auf einen Leisten aufgezogene vorgefertigte Schaft in die Spritzgießform eingelegt und die Sohle angespritzt wird.
  • Demgemäß geht die Erfindung von einem Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk durch Spritzen einer Masse, insbesondere eines Kunststoffes, in eine einen Leisten enthaltende Spritzgießform aus, bei dem, um dem Sohlenteil und dem Schaft verschiedene Eigenschaften zu erteilen, ein Sohlenteil durch Spritzen hergestellt und der Schaft an den Sohlenteil angespritzt wird. Gemäß der Erfindung wird zunächst in die Spritzgießform ein mit Erhöhungen und Ausnehmungen od. dgl. versehener Sohlenteil eingebracht oder dieser dort in situ gespritzt und der Schaft unter Ausfüllung der Zwischenräume zwischen den inneren Erhöhungen usw. der Laufsohle durch diese hindurch an diese angespritzt.
  • Ein solches Verfahren läßt dadurch, daß das Schaftmaterial durch den Sohlenteil hindurchgespritzt wird, auch besondere Vorteile erreichen, die insbesondere darin liegen, daß absolute Gewähr dafür gegeben ist, daß die in dem Schafthohlraum befindliche Luft aus der Form entfernt wird. Weiter wird der Vorteil erreicht, daß an denjenigen Stellen, an denen das Schaftmaterial mit dem Sohlenmaterial in enge Verbindung gelangen soll, das Kunststoffmaterial am heißesten ist, weil das eingespritzte Material zunächst den Hohlraum für den Schaft ausfüllt und erst dann die zuletzt eingespritzte Kunststoffmasse sich mit dem Sohlenteil vereinigt. Des weiteren wird dadurch, daß das heiße Material zunächst an der Innenwandung des Sohlenteiles vorbeifließt, eine erwünschte Erwärmung der Sohle selbst erhalten, so daß dadurch die Verbindung zwischen den beiden Kunststoffmassen verschiedener Qualität eine bessere ist.
  • Nach einer Ausführungsform des Verfahrens der Erfindung werden die Erhöhungen usw. an der Innenseite des Sohlenteiles in einer Höhe gespritzt, die etwas kleiner als die Höhe des Hohlraumes zwischen Leistenboden und Innenseite des Sohlenteiles ist. Eine solche Verfahrensweise hat den besonderen Vorteil, daß im fertigen Schuh der innere Sohlenteil lediglich aus dem Schaftmaterial selbst gebildet ist, während sich darunter der eigentliche Sohlenteil mit den in das Schaftmaterial eingebetteten Erhöhungen, Ansätzen od. dgl. befindet.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform des Verfahrens der Erfindung wird in die Spritzgießform an den Leistenboden und mit Abstand von der unteren Wandung des Fonnhohlraumes eine an ihrer Unterseite mit Ausnehmungen od. dgl. versehene Einlage eingebracht, worauf nach Schließen der Form der Sohlenteil in dem zwischen der Einlage und der Wandung verbleibenden Formhohlraum an die Laufsohle angespritzt wird.
  • Auf diese Weise ist es möglich, ein und dieselbe Form zur Herstellung eines Schuhwerkes zu verwenden, bei welchem der Schaftteil und das Sohlenmaterial verschiedene Eigenschaften haben.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform des Verfahrens der Erfindung werden bei der Herstellung des Sohlenteiles und des Schaftes in der gleichen Form die Ränder der Einlage abgeschrägt, so daß am Rand des Sohlenteiles eine Lippe gebildet wird. Eine solche Verfahrensweise hat den besonderen Vorteil, daß die innige Verbindung zwischen dem Sohlenteil und dem Schaftteil weiterhin verbessert wird.
  • Die Erfindung bezieht sich schließlich auf eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens, bei welchem die Ausnehmungen an der Unterseite der Einlage so geformt sind, daß die dadurch an der Innenseite des Sohlenteiles gebildeten Erhöhungen eine Kegel- oder Konusform haben. Die Ausführung einer solchen Vorrichtung hat den besonderen Vorteil, daß eine ausgezeichnete Verankerung zwischen dem Material des dann einzuspritzenden Schaftes und dem Sohlenteil erreicht wird.
  • Wenn nach der vorerläuterten Ausführungsform des Verfahrens nach der Erfindung das Spritzen des Sohlenteiles in der gleichen Form vorgenommen wird, in welcher anschließend der Schaft gespritzt wird, so können die bisher zur Herstellung von Schuhwerk verwendeten Spritzformen weiter verwendet werden, es ist lediglich erforderlich, in die Spritzform die vorerläuterte Einlage einzulegen.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform zur Durchführung des Verfahrens der Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • F i g. 1 zeigt einen senkrechten Längsschnitt durch einen Sohlenteil; F i g. 2 zeigt in vergrößertem Maßstab einen Teillängsschnitt durch eine Form zum Spritzen von Schuhwerk gemäß der Erfindung.
  • In den Zeichnungen ist mit 3 allgemein ein Sohlenteil aus einer Kunststoffmasse bezeichnet, der an seiner Unterseite in üblicher Weise mit Profilen, Rippen 4 od. dgl. und einer Hacke 5 versehen ist, die ebenfalls eine gewünschte Profilierung 6 haben kann.
  • Auf der Innenseite des Sohlenteiles 3 ist eine Reihe von Erhöhungen, Ansätzen od. dgl. vorgesehen, die mit 7 bezeichnet sind, und rings um den Sohlenteil ist eine mit 8 bezeichnete Lippe ausgebildet. Der Sohlenteil 3 ist an einer Stelle mit einer durch die Sohle hindurchgehenden Ausnehmung 9 zu einem später zu erläuternden Zweck versehen.
  • Dieser Sohlenteil 3 kann in einer gesonderten Spritzform hergestellt und dann in eine Spritzform zum Anspritzen des Schaftteiles eingebracht werden.
  • Dabei kann vor dem Einspritzen des Schaftteiles auf den inneren Sohlenteil ein Lösungsmittel, beispielsweise Tetrahydrofuran, aufgebracht werden, durch das eine innige Verbindung zwischen dem Schaftteil und dem Sohlenteil gefördert wird.
  • Nach einer abgewandelten Ausführungsform des Verfahrens nach der Erfindung, bei der es insbesondere möglich ist, bereits bestehende Spritzformen zu verwenden, wird wie folgt vorgegangen: In F i g. 2 ist mit 10 allgemein ein Spritzformteil für einen Schaftteil bezeichnet, und der Schaftteil 10 ist mit einer entsprechenden Ausnehmung 11 entsprechend der Gestalt des Schaftteiles versehen.
  • Die Spritzform 10 ist, wie dargestellt, zweiteilig ausgebildet und enthält einen Formteil 12, der auf seiner Innenseite mit einer Profilierung 13 versehen ist, die dem Negativ des Profils des Laufteiles des Sohlenteiles 3 entspricht.
  • In die Spritzform 10, 12 wird zunächst eine plattenförmige Einlage 14 eingelegt, die an ihrer Unterseite mit einer Anzahl Ausnehmungen 15 od. dgl. versehen ist, die das Negativ zu den an dem Sohlenteil 3 herzustellenden Erhöhungen, Ansätzen 7 od. dgl. bilden. Diese Einlage 14 in Form einer Platte ist an ihren Rändern ringumlaufend, wie bei 16 angedeutet ist, zugespitzt, indem die Wandungsteile dieser Einlage 14, wie bei 17 angedeutet ist, nach unten abgeschrägt sind.
  • Dann wird durch eine (nicht dargestellte) Einspritzöffnung das Spritzmaterial für den Sohlenteil in den freien Raum zwischen der Unterwandung der Einlage 14 und dem Innenboden des Spritzformteiles 12 eingespritzt und dadurch der Sohlenteil 3 mit seiner Laufprofilierung und den bereits erläuterten Ansätzen, Vorsprüngen 7 od. dgl. hergestellt.
  • Nach Trennen der Spritzformteile 10 und 12 wird die plattenförmige Einlage 14 herausgenommen, wobei der Sohlenteil 3 innerhalb des Formteiles 12 verbleibt, und dann wird durch den Sohlenteil hindurch das weichere Material des Schaftteiles eingespritzt, das die Hohlräume innerhalb des Formteiles 10 ausfüllt und weiterhin den zwischen dem Boden 18 des Spritzformteiles 10 und der Innenseite 19 a des Sohlenteiles 3 gebildeten Zwischenraum und die Hohlräume zwischen den Ansätzen, Vorsprüngen 7 od. dgl. ausfüllt und dadurch eine innige Verbindung zwischen dem Schaftmaterial und dem Sohlenteil 3 herstellt.
  • Wie dargestellt, wird vorzugsweise die Höhe dieser Erhöhungen 7 etwas kleiner gewählt als der Abstand zwischen dem Boden 18 des Spritzformteiles 10 und der Innenseite 19 des Sohlenteiles 3, so daß in dem fertigen Schuhwerk zwischen den Oberenden der Erhöhungen 7 und dem eigentlichen Sohlenteil 3 eine geschlossene Platte aus Schaftmaterial gebildet wird.
  • Unbedingt notwendig ist dies jedoch nicht. Die erläuterte Ausführung ist jedoch vorzuziehen, da dadurch eine vollständig glatte Innensohle in dem fertigen Schuhwerk hergestellt wird.
  • Durch den Spritzvorgang ist Gewähr dafür gegeben, daß der Sohlenteil 3 in dem Spritzformteil 12 auf dessen Innenseite fest liegenbleibt, da der Druck des durch den Sohlenteil hindurch eingespritzten Schaftmaterials während des ganzen Spritzvorganges den Sohlenteil 3 gegen die Innenwandung des Spritzformteiles 12 drückt.
  • Den Erhöhungen, Ansätzen 7 od. dgl. kann je nach Art des herzustellenden Schuhes eine gewünschte Profilierung gegeben werden. Beispielsweise ist es möglich, die Ausnehmungen 15 in der plattenförmigen Einlage 14 sich nach unten zu etwas konisch verjüngen zu lassen, da die eigene Elastizität des Materials des Sohlenteiles 3 ein Trennen dieser Einlage 14 nach Fertigstellung des Sohlenteiles 3 ohne weiteres ermöglicht. Das gleiche gilt für die Ausführungsform, bei welcher der Sohlenteil 3 in einer getrennten Form vorher fertiggestellt wird.
  • Durch die Abschrägung der plattenförmigen Einlage 14 bei 17 oder durch eine entsprechende Form gebung der Spritzform bei getrennt hergestelltem Sohlenteil 3 wird in dem Sohlenteil 3 eine ringsumlaufende Lippe 19 gebildet, durch die die Verankerung zwischen dem Schaftteil und dem Sohlenteil 3 noch verbessert wird. Außerdem wird durch das Anbringen der Lippe irgendwelche weitere Bearbeitung der Randteile nach Fertigstellung des gespritzten Schuhwerkes überflüssig.
  • Da nach der Erfindung das Spritzen des Schaftteiles durch den Laufsohlenteil hindurch durch die obenerwähnte Öffnung 9 erfolgt, wird diese dann bei dem Spritzvorgang des Schaftteiles durch das Material des Schaftteiles ausgefüllt.
  • Der Sohlenteil 3 kann, um sein Gewicht zu vermindern, mit zweckentsprechenden Ausnehmungen 20 od. dgl. versehen sein, die als Hohlräume verbleiben oder die durch das Material des Schaftteiles ausgefüllt werden können.
  • Das Verfahren hat neben den erläuterten Vorteilen des weiteren den Vorteil, daß durch den Spritzvorgang - gegebenenfalls unter Zuhilfenahme eines Lösungsmittels - und die vorgesehenen Erhöhungen an der Innenseite des Sohlenteiles eine sehr innige Verbindung zwischen Schaftteil und Sohlenteil erreicht wird. Außerdem hat das Verfahren der Erfindung bei der abgewandelten Ausführungsform unter Verwendung einer plattenförmigen Einlage den besonderen Vorteil, daß bisher verwendete Spritzformen, durch die Schaftteil und Sohlenteil aus dem gleichen Material gespritzt werden, für die Herstellung des neuen Schuhwerkes verwendet werden können, ohne daß in ihrem Aufbau irgendeine Änderung vorgenommen werden müßte.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk durch Spritzen einer Masse, insbesondere eines Kunststoffes, in eine einen Leisten enthaltende Spritzgießform, bei dem, um dem Sohlenteil und dem Schaft verschiedene Eigenschaften zu erteilen, ein Sohlenteil durch Spritzen hergestellt und der Schaft an den Sohlenteil angespritzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst in die Spritzgießform ein mit Erhöhungen und Ausnehmungen od. dgl. versehener Sohlenteil eingebracht oder dieser dort in situ gespritzt wird und daß dann der Schaft unter Ausfüllung der Zwischenräume zwischen den inneren Erhöhungen usw. der Laufsohle durch diese hindurch an diese angespritzt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Erhöhungen usw. an der Innenseite des Sohlenteiles in einer Höhe gespritzt werden, die etwas kleiner als die Höhe des Hohlraumes zwischen Leistenboden und Innenseite des Sohlenteiles ist.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in die Spritzgießform an den Leistenboden und mit Abstand von der unteren Wandung des Formhohlraumes eine an ihrer Unterseite mit Ausnehmungen od. dgl. versehene Einlage eingebracht, darauf nach Schließen der Form der Sohlenteil in dem zwischen Einlage und unterer Wandung verbleibenden Formhohlraum gespritzt, die Einlage herausgenommen und dann der Schaft an die Laufsohle angespritzt wird.
  4. 4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Herstellen des Sohlenteiles und des Schaftes in der gleichen Form die Ränder der Einlage abgeschrägt sind, so daß im Rand des Sohlenteiles eine Lippe gebildet ist.
  5. 5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen an der Unterseite der Einlage so geformt sind, daß die dadurch an der Innenseite des Sohlenteiles gebildeten Erhöhungen eine Kegel- oder Konusform haben. ~~~~~~~ In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 964 440; britische Patentschrift Nr. 814 337; französische Patentschriften Nr. 1 121 128, 1 139 512, 1 228 536, 1 234 237, 1 234 412.
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