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DE1202820B - Schaltungsanordnung zur automatischen Scharf-abstimmung eines Fernsehempfaengers - Google Patents

Schaltungsanordnung zur automatischen Scharf-abstimmung eines Fernsehempfaengers

Info

Publication number
DE1202820B
DE1202820B DES61057A DES0061057A DE1202820B DE 1202820 B DE1202820 B DE 1202820B DE S61057 A DES61057 A DE S61057A DE S0061057 A DES0061057 A DE S0061057A DE 1202820 B DE1202820 B DE 1202820B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frequency
discriminator
voltage
intermediate frequency
image
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES61057A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz-Werner Mintzlaff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SEG Hausgeraete GmbH
Original Assignee
Siemens Elektrogaerate GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Elektrogaerate GmbH filed Critical Siemens Elektrogaerate GmbH
Priority to DES61057A priority Critical patent/DE1202820B/de
Publication of DE1202820B publication Critical patent/DE1202820B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/44Receiver circuitry for the reception of television signals according to analogue transmission standards
    • H04N5/50Tuning indicators; Automatic tuning control

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Superheterodyne Receivers (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur automatischen Scharfabstimmung eines Fernsehempfängers Die Erfindung bezieht sich auf Fernsehempfänger, bei denen die empfangenen Bild- und Tonträgerwellen einer Mischstufe zugeführt werden, die die empfangene Bildträgerwelle einerseits mit den Schwingungen eines örtlichen Oszillators zu einer mit den Bildsignalen amplitudenmodulierten Bildzwischenfrequenz und andererseits mit der empfangenen Tonträgerwelle zu einer der Frequenzdifferenz zwischen der empfangenen Bildträgerwelle und der empfangenen Tonträgerwelle entsprechenden, mit den Tonsignalen frequenzmodulierten Tonzwischenfrequenz mischt; letztere wird nach Verstärkung einem Diskriminator zur Demodulation zugeführt.
  • Eine automatische Scharfabstimmung ließe sich bei derartigen Femsehempfängern auf folgende an Hand von F i g. 1 erläuterte Weise erreichen. Die über die Antenne 1 empfangenen Trägerwellen gelangen zunächst an den Eingang der Mischstufe 2. In dieser wird die empfangene Bildträgerwelle einerseits mit den Schwingungen des örtlichen Oszillators 3 zu einer mit den Bildsignalen amplitudenmodulierten Bildzwischenfrequenz und andererseits mit der empfangenen Tonträgerwelle zu einer der Frequenzdifferenz zwischen der empfangenen Bildträgerwelle und der empfangenen Tonträgerwelle entsprechenden mit den Tonsignalen frequenzmodulierten Tonzwischenfrequenz gemischt. Die Tonzwischenfrequenz wird anschließend in einem auf die Differenzfrequenz zwischen Bild- und Tonträgerwelle von beispielsweise 5,5 MHz abgestimmten Verstärker 4 verstärkt und gegebenenfalls begrenzt. An dem FM-Demodulator 5 schließt sich der Niederfrequenzverstärker 6 an, der den Lautsprecher 7 speist. Die mit den Schwingungen des örtlichen Oszillators in eine bestimmte Zwischenfrequenz von beispielsweise 38,9 MHz umgesetzte Bildträgerwelle wird in einem auf die Bildzwischenfrequenz abgestimmten Verstärker 8 verstärkt und dem Video-Gleichrichter 9 zugeführt. Das demodulierte Video-Signal steuert nach Verstärkung im Videoverstärker 10 die Bildröhre 11. Zwischen dem Bildzwischenfrequenzverstärker 8 und dem Videogleichrichter 9 wird in an sich bekannter Weise ein Teil der Spannung des Zwischenfrequenzbildträgers aus dem Bildkanal selektiv ausgekoppelt, in einem auf die Bildträgerzwischenfrequenz von beispielsweise 38,9 MHz abgestimmten Verstärker 12 verstärkt und gegebenenfalls durch Begrenzung von der Amplitudenmodulation befreit und dem Diskriminator 13 zugeführt, dessen Mittenfrequenz der Sollfrequenz des Bildzwischenfrequenzträgers von beispielsweise 38,9 MHz entspricht. In Abhängigkeit von den durch Schwankungen der Oszillatorfrequenz oder der Senderfrequenz bedingten Abweichungen der jeweiligen Bildträgerzwischenfrequenz von der Mittenfrequenz des Diskriminators 13 läßt dieser eine nach Polarität und Größe sich entsprechend ändernde Nachregelspannung entstehen. Diese Nachregelspannung wird der Reaktanzstufe 14 zugeführt, die als Blindwiderstand in den frequenzbestimmten Schwingkreis des Oszillators 3 eingeschaltet ist. Als von der Nachregelspannung gesteuerter Blindwiderstand können eine Diode, eine Mehrpolelektronenröhre, ein Transistor oder spannungsgesteuerte passive Blindwiderstände Verwendung finden.
  • Zur selbsttätigen Frequenzeinstellung von Rundfunkempfängern mit zwei verschiedenen Zwischenfrequenzen (z. B. 470 kHz und 10,7 MHz) ist es bekannt, die Zwischenfrequenz mit einer Hilfsfrequenz zu modulieren und durch Demodulation an einer frequenzabhängigen Übertragungsimpedanz Steuerwechselspannungen für einen Einstellmotor zu erzeugen. Amplitude und Phasenlage der Steuerwechselspannung sind von der jeweiligen Frequenzeinstellung des Empfängers abhängig. Ein zur Erzeugung einer solchen Steuerwechselspannung geeigneter Diskriminator enthält als Übertragungsimpedanzen auf die beiden Zwischenfrequenzen abgestimmte Filterkreise, wobei die Hintereinanderschaltung der Primärkreise mit der durch einen kapazitiven und für die höhere Zwischenfrequenz einen Kurzschluß bildenden Spannungsteiler festgelegten Mitte des Sekundärkreises für die tiefere Zwischenfrequenz verbunden und der Sekundärkreis für die tiefere Zwischenfrequenz in der Mitte der Induktivität des Sekundärkreises für die höhere Zwischenfrequenz eingeschleift ist. Die beiden Gleichrichter des Diskriminators sind an den Sekundärkreis für die höhere Zwischenfrequenz angeschlossen. Die Zwischenfrequenzspannungen werden wie bei Bandfiltern für kombinierte AM/FM-Empfänger induktiv durch in Reihe geschaltete Kombinationsfilter in die Primärkreise des Diskriminators eingespeist. Der Diskriminator braucht beim übergang von einer Zwischenfrequenz auf eine andere nicht umgeschaltet zu werden, sondern liefert in jedem Fall eine zur Steuerung des Motors geeignete Steuerwechselspannung.
  • Ferner ist ein nach dem DifEerenzträgerverfahren arbeitender Fernsehempfänger mit automatischer Scharfabstimmung bekannt, bei dem der die Regelspannung erzeugende Diskriminator gleichzeitig als Mischstufe zur Bildung des Differenzträgers dient. Auch hier ist das Eingangsfilter des Diskriminators als Kombinationsfilter ausgebildet.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, den Aufwand für die automatische Scharfabstimmung bei Empfängern der eingangs geschilderten Art zu verringern. Hierzu wird der Zwischenfrequenzbildträger aus dem Bildkanal selektiv ausgekoppelt, gegebenenfalls verstärkt und/oder begrenzt und zwecks Erzeugung einer zur Frequenznachregelung des örtlichen Oszillators geeigneten Nachregelspannung in die Brückendiagonale des der Tonmodulation dienenden, als Brückenschaltung aufgebauten Diskriminators eingespeist oder dessen Dioden im Gegentakt derart zugeführt, daß die Bildträgerspannung symmetrisch zu den Dioden liegt. Die dabei gewonnene Nachregelspannung wird am Ausgang des Diskriminators vom niederfrequenten Tonsignal getrennt und in an sich bekannter Weise einer Reaktanzstufe zur Nachstimmung des Oszillators zugeführt.
  • Die selektive Auskopplung des Zwischenfrequenzbildträgers aus dem Bildkanal kann beispielsweise hinter dem Bildzwischenfrequenzverstärker erfolgen. Dabei ist es zweckmäßig, den Bildträger vor seiner Zuführung an den Diskriminator zur Gewinnung der Nachregelspannung für die automatische Scharfabstimmung des Empfängers durch Begrenzung von seiner Modulation zu trennen, soweit der Diskriminator nicht selbst als Begrenzer ausgebildet ist. Bei symmetrischer Zuführung beider Trägerwellen empfiehlt es sich, den Zwischenfrequenzbildträger auf der der Einspeisungsstelle für die Tonzwischenfrequenz abgewandten Seite der Dioden dem Diskriminator zuzuführen. Durch die gleichzeitige Ausnutzung des zur Demodulation der frequenzmodulierten Tonzwischenfrequenz vorgesehenen Diskriminators zur Erzeugung der Nachregelspannung für den Oszillator wird ohne wesentliche Erhöhung des Schaltungsaufwandes eine automatische Scharfabstimmung des Empfängers ermöglicht.
  • Als Diskriminator eignen sich die bekannten Diskriminatoranordnungen, wie Phasendiskriminator, Gegentaktdiskriminator, Verhältnisdiskriminator u. dgl. Die Trennung der vom Diskriminator gelieferten Nachregelspannung von der Niederfrequenzspannung erfolgt zweckmäßig durch entsprechende Frequenzfilter, wie Hochpaß, Tiefpaß, Bandpaß. Eine andere Möglichkeit zur Vermeidung einer gegenseitigen Beeinflussung zwischen Nachregelspannung und Niederfrequenzspannung besteht darin, daß diese beiden Spannungen an getrennten Ausgängen, beispielsweise die Nachregelspannung an einem symmetrischen und die Niederfrequenzspannung an einem unsymmetrischen Ausgang des Diskriminators, entnommen werden.
  • Um eine besondere Verstärkerstufe für die Verstärkung des aus dem Bildkanal ausgekoppelten Bildzwischenfrequenzträgers einzusparen, kann dieser im Tonzwischenfrequenzverstärker mit verstärkt und anschließend dem zur Erzeugung der Nachregelspannung dienenden Diskriminator zugeführt werden.
  • Sofern am Empfangsort ein konstantes Feldstärkeverhältnis zwischen der Bild- und der Tonträgerwelle vorhanden ist, kann, insbesondere bei Nahbereichsempfang, dem FM-Demodulator oder der vorgeschalteten Begrenzerstufe eine Regelspannung für die Verstärkungsregelung des Empfängers entnommen werden. Sofern mit einem solchen konstanten Feldstärkeverhältnis nicht gerechnet werden kann, ist es zweckmäßig, die Regelspannung für die Verstärkungsregelung in bekannter Weise aus dem Bildkanal abzuleiten.
  • Zur Erläuterung der Erfindung ist in F i g. 2 das Blockschaltbild eines Fernsehempfängers wiedergegeben, bei dem zur Erzeugung der Nachregelspannung für die automatische Scharfabstimmung des Empfängers und zur Demodulation der frequenzmodulierten Tonzwischenfrequenz ein gemeinsamer Diskriminator 25 benutzt wird. Die über die Antenne 21 empfangene Bildträgerwelle wird nach Mischung mit den Schwingungen des örtlichen Oszillators 23 in der Mischstufe 22 im Bildzwischenfrequenzverstärker 28 verstärkt und dem Videogleichrichter 29 zugeführt. An diesen schließt sich in bekannter Weise der Videoverstärker 30 und die Bildröhre 31 an. Die ebenfalls in der Mischstufe 22 erzeugte, dem Frequenzabstand der Bild- und Tonträgerwelle entsprechende, mit den Tonsignalen frequenzmodulierte Tonzwischenfrequenz von beispielsweise 5,5 MHz durchläuft zunächst den Tonzwischenfrequenzverstärker 24, in dem sie verstärkt und begrenzt wird, und gelangt anschließend an den Diskriminator 25. Dieser Diskriminator demoduliert die frequenzmodulierte Tonzwischenfrequenz. Vom Ausgang des Diskriminators gelangt die Niederfrequenz an den Niederfrequenzverstärker 26, der einen Lautsprecher 27 speist. Hinter dem Bildzwischenfrequenzverstärker 28 wird der Zwischenfrequenzbildträger selektiv ausgekoppelt, in einem Verstärker 32 verstärkt und gegebenenfalls begrenzt und dem Diskriminator 25 zugeführt. Dieser dient gemäß der Erfindung nicht nur zur Demodulation der Tonzwischenfrequenz, sondern gleichzeitig noch zur Erzeugung einer Nachregelspannung für die automatische Scharfabstimmung des Empfängers aus der Bildträgerzwischenfrequenz. Diese Nachregelspannung wird der Reaktanzstufe 34 zugeführt, die die Frequenz des Oszillators 23 in der Weise nachstimmt, daß die Bildträgerzwischenfrequenz in Richtung auf die Mittenfrequenz des Diskriminators und damit auf den Sollwert der Bildträgerzwischenfrequenz gesteuert wird.
  • Die Verstärkung des aus dem Bildkanal selektiv ausgekoppelten Bildzwischenfrequenzträgers kann in Weiterbildung der Erfindung mit im Tonzwischenfrequenzverstärker vorgenommen werden, der zu diesem Zweck auf zwei Frequenzen, beispielsweise 5,5 und 38,9 MHz, abgestimmte Koppelnetzwerke ?wischen den einzelnen Verstärkerstufen aufweist, Nie dies bei kombinierten AM7FM-Rundfunkempfängern bekannt ist, deren Zwischenfrequenzteil sowohl auf die AM-Zwischenfrequenz von etwa 468 kHz als auch auf die FM-Zwischenfrequenz von 10,7 MHz abgestimmt und/oder umschaltbar ist. Die Zuführung des selektiv ausgekoppelten Bildzwischenfrequenzträgers an den Tonzwischenfrequenzverstärker 24 erfolgt dann beispielsweise über die in F i g. 2 gestrichelt eingezeichnete Leitung 35. Durch die Mitverwendung des Tonzwischenfrequenzverstärkers 24 zur Verstärkung des selektiv ausgekoppelten Bildzwischenfrequenzträgers kann ein besonderer Verstärker für den Bildzwischenfrequenzträger unter Umständen entfallen, zumal der Tonzwischenfrequenzverstärker 24 in seinen letzten Stufen als Begrenzer ausgebildet ist und dadurch den Bildzwischenfrequenzträger von seiner Amplitudenmodulation befreit.
  • Ein Ausführungsbeispiel für einen in der Schaltung nach F i g. 2 benutzten Diskriminator zur Demodulation und Regelspannungserzeugung ist in F i g. 3 dargestellt. Der dort gezeigte Diskriminator ist als Verhältnisdiskriminator (Ratiodetektor) ausgebildet. Die Spannung des in seiner Frequenz in Abhängigkeit von Schwankungen des örtlichen Oszillators oder des übertragenden Bildträgers sich verändernden Zwischenfrequenzbildträgers gelangt über einen bei Verhältnisdiskrirninatoren üblichen Modulationswandler 61, der sekundärseitig beispielsweise auf die Bildträgerzwischenfrequenz von 38,9 MHz abgestimmt ist, an die Dioden 62 und 63. Auf der diesem Modulationswandler abgewandten Seite der Dioden 62 und 63 ist ein weiterer Modulationswandler 64 angeschlossen, über den die frequenzmodulierte Tonzwischenfrequenz zugeführt wird, wobei die Resonanzfrequenz des Sekundärkreises dieses Modulationswandlers beispielsweise 5,5 MHz beträgt. Die gleichstrommäßige Trennung der beiden Modulationswandler erfolgt durch Kondensatoren 66 und 67. Den Arbeitswiderständen 68 und 69 sind die Kondensatoren 70 und 71 parallelgeschaltet. Der Beruhigungskondensator ist mit 72 bezeichnet. Die Längswiderstände 74 und 75 dienen zur Symmetrierung des Diskriminators. Da die Schwankungen der Bildträgerfrequenz und damit der Nachregelspannung für den Oszillator im Verhältnis zur Niederfrequenz sehr langsam erfolgen, kann die Trennung der Nachregelspannung zur automatischen Scharfabstimmung und der Niederfrequenzspannung durch einen Tief-bzw. Hochpaßfilter erfolgen. Hierfür schließt sich an das Deemphasisglied 76, 77, von dem die Niederfrequenzspannung über die Leitung 78 abgegriffen wird, ein aus dem Widerstand 79 und dem Kondensator 80 bestehendes Siebglied an, an dem die Nachregelspannung für die Frequenznachregelung des Oszillators über die Klemmen 82 und 81 entnommen wird.

Claims (9)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung zur automatischen Scharfabstimmung eines Fernsehempfängers, bei dem die empfangenen Bild- und Tonträgerwellen einer Mischstufe zugeführt werden, die die empfangene Bildträgerwelle einerseits mit den Schwingungen eines örtlichen Oszillators zu einer mit den Bildsignalen amplitudenmodulierten Bildzwischenfrequenz und andererseits mit der empfangenen Tonträgerwelle zu einer der Frequenzdifferenz zwischen der empfangenen Bildträgerwelle und der empfangenen Tonträgerwelle entsprechenden, mit den Tonsignalen frequenzmodulierten Tonzwischenfrequenzmischt, die nach Verstärkung einem Diskriminator zur Demodulation zugeführt wird, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß der Zwischenfrequenzbildträger aus dem Bildkanal selektiv ausgekoppelt, gegebenenfalls verstärkt und/oder begrenzt und zwecks Erzeugung einer zur Frequenznachregelung des örtlichen Oszillators geeigneten Nachregelspannung in die Brückendiagonale des der Tondemodulation dienenden, als Brückenschaltung aufgebauten Diskriminators eingespeist oder dessen Dioden im Gegentakt derart zugeführt wird, daß die Bildträgerspannung symmetrisch zu den Dioden liegt, und daß die dabei gewonnene Nachregelspannung am Ausgang des Diskriminators vom niederfrequenten Tonsignal getrennt und in an sich bekannter Weise einer Reaktanzstufe zur Nachstimmung des Oszillators zugeführt wird.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei symmetrischer Zuführung beider Trägerwellen an den Diskriminator der Zwischenfrequenzbildträger auf der der Einspeisungsstelle für die Tonzwischenfrequenz abgewandten Seite der Dioden an diese angelegt wird.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der Netzwerke zur Zuführung der Zwischenfrequenzschwingungen an den Diskriminator als Gegentakt-Modulationswandler mit zwei gegenüber der Trägerfrequenz nach beiden Seiten hin um einen bestimmten Betrag verstimmten Kreisen ausgebildet ist.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Diskriminator als Phasendiskriminator mit auf die Trägerfrequenzen abgestimmten Sekundärkreisen ausgebildet ist.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Verhältnisdiskriminator (Ratiodetektor) angewandt wird.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennung der vom Diskriminator gelieferten Nachregelspannung von der Niederfrequenzspannung durch Frequenzfilter (z. B. Tiefpaß) erfolgt.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachregelspannung und die Niederfrequenzspannung an getrennten Ausgängen, beispielsweise die Nachregelspannung an einem symmetrischen und die Niederfrequenzspannung an einem unsymmetrischen Ausgang des Diskriminators, entnommen werden. B.
  8. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die aus dem Bildkanal ausgekoppelte Bildträgerzwischenfrequenz im Tonzwischenfrequenzverstärker mit verstärkt wird.
  9. 9. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß dem FM-Demodulator oder einer ihm vorgeschalteten Begrenzerstufe eine Regelspannung für die Verstärkungsregelung des Empfängers entnommen wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 724 217; deutsche Auslegeschrift S 38179 VIIIa/21a4 (bekanntgemacht am 31. 10. 1956); deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1763 053; »Funkschau«, 1958, Heft 11, S. 279.
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE724217C (de) * 1938-12-23 1942-08-21 Fernseh Gmbh UEberlagerungsempfaenger mit besonderem UEberlagerer, dessen Mischroehre als Gleichrichter wirkt
DE1763053U (de) * 1957-10-07 1958-03-13 Saba Gmbh Schaltungsanordnung fuer nach dem intercarrierverfahren arbeitende fernsehempfangsgereate.

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE724217C (de) * 1938-12-23 1942-08-21 Fernseh Gmbh UEberlagerungsempfaenger mit besonderem UEberlagerer, dessen Mischroehre als Gleichrichter wirkt
DE1763053U (de) * 1957-10-07 1958-03-13 Saba Gmbh Schaltungsanordnung fuer nach dem intercarrierverfahren arbeitende fernsehempfangsgereate.

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