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DE1202519B - Antriebsvorrichtung fuer Tonbandgeraete - Google Patents

Antriebsvorrichtung fuer Tonbandgeraete

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Publication number
DE1202519B
DE1202519B DEB60511A DEB0060511A DE1202519B DE 1202519 B DE1202519 B DE 1202519B DE B60511 A DEB60511 A DE B60511A DE B0060511 A DEB0060511 A DE B0060511A DE 1202519 B DE1202519 B DE 1202519B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
take
reel
drive
carrier
friction wheel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB60511A
Other languages
English (en)
Inventor
Lawrence Vincent Guest
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BSR Ltd
Original Assignee
BSR Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BSR Ltd filed Critical BSR Ltd
Publication of DE1202519B publication Critical patent/DE1202519B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H18/00Winding webs
    • B65H18/08Web-winding mechanisms
    • B65H18/10Mechanisms in which power is applied to web-roll spindle
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B15/00Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
    • G11B15/18Driving; Starting; Stopping; Arrangements for control or regulation thereof
    • G11B15/44Speed-changing arrangements; Reversing arrangements; Drive transfer means therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2801/00Application field
    • B65H2801/45Audio or video tape players, or related mechanism

Landscapes

  • Winding Of Webs (AREA)

Description

  • Antriebsvorrichtung für Tonbandgeräte Die Erfindung bezieht sich auf eine Antriebsvorrichtung für ein Tonaufnahme- und Wiedergabegerät mit bandförmigem Tonträger, dessen Aufwickelspule auf einen Aufwickelspulenträger aufsetzbar ist, der über eine Reibungskupplung mit einer koaxialen Antriebsscheibe in antriebsmäßiger Verbindung steht, und bei der parallel zur Drehachse des Aufwickelspulenträgers eine mit konstanter Drehzahl laufende Antriebswelle vorgesehen ist, die über Antriebsverbindungen die Aufwickelspule sowohl mit einer normalen Betriebsdrehzahl als auch mit einer höheren Drehzahl antreiben kann, wobei die Antriebsverbindung für die höhere Drehzahl ein zwischen der Antriebswelle und dem Aufwickelspulenträger in einer verschwenkbaren Unterstützung frei drehbar gelagertes Reibrad aufweist, das über eine Betätigungseinrichtung gleichzeitig in Eingriff mit der Antriebswelle und den Aufwickelspulenträger gebracht werden kann.
  • Antriebsvorrichtungen dieser Art sind bereits bekannt. So ist beispielsweise eine Antriebsvorrichtung mit zwei axial einstellbaren Reibrädern bekannt, welche durch einen Drehnocken steuerbar sind und von denen jeweils eines mit jedem Spulenträger zusammenwirkt. Dabei sind zwei Antriebsmotore vorgesehen. Eine Geschwindigkeitsänderung kann dabei entweder durch Einwirkung des Steuernockens oder durch die Änderung der Motorbetriebsspannungen erfolgen.
  • Ferner ist bereits eine Antriebsvorrichtung bekannt, bei welcher die Antriebsscheibe der Aufwickelspule während des normalen Betriebes über die Tonwelle mit Hilfe eines Riementriebes angetrieben wird. Zum schnellen Vorlauf ist der Aufwickelspulenträger durch ein Reibrad unmittelbar mit der Antriebswelle bzw. dem auf dieser Welle drehfest angeordneten Reibrad verbunden. Bei dieser bekannten Anordnung erfolgt der Antrieb der Tonwelle seinerseits über einen Keilriemen. Es hat sich in der Praxis gezeigt, daß derartige Keilriemenantriebe auf die Dauer keinen zuverlässigen und gleichmäßigen Antrieb gewährleisten, insbesondere dann nicht, wenn Teile des Getriebes verschwenkbar gelagert sind. Dies beruht darauf, daß die Keilriemen während der Dauer des Betriebes einer natürlichen Abnutzung unterliegen und außerdem in ihrer Spannung ermüden, so daß mit der Zeit ein beträchtlicher Schlupf auftreten kann. Außerdem besteht die Gefahr, daß ein Keilriemen bei der engen Anordnung und der Kleinheit der Keilriemenräder leicht aus seinen Rädern herausspringt.
  • Es ist auch schon eine Einrichtung zum Umschalten der Tonbandlaufgeschwindigkeit bei Geräten dieser Art bekannt, bei welcher zum Umschalten der Geschwindigkeit ein axial verschiebbares Reibrad dient, das mit der gestuften Antriebswelle und dem Schwungrad des Antriebes in Reinigungseingriff gebracht werden kann. Bei dieser bekannten Anordnung wirkt wiederum das Reibrad zwischen Antriebswelle und dem Schwungrad.
  • Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art ist ohne komplizierte Sicherheitsmaßnahmen eine unabhängige Umschaltung aller möglichen Antriebsgeschwindigkeiten nicht möglich. So ist es beispielsweise bei der einen der obengenannten bekannten Vorrichtung nicht möglich, beispielsweise die Umschaltung von schnellen Rücklauf auf schnellen Vorlauf durch Betätigung des entsprechenden Handhebels vorzunehmen, ohne daß dabei eine weitere Betriebsstellung, beispielsweise die Stellung für normalen Vorlauf sowie die vorgesehene Nullstellung, durchlaufen wird.
  • Um a11 diese Nachteile der bekannten verschiedenartigsten Vorrichtungen dieser Art zu vermeiden, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß das Reibrad in Richtung seiner Drehachse zwischen einer unteren Stellung, in der es zum normalen Antrieb der Aufwickelspule an der Antriebsscheibe angreift, und einer oberen Stellung, in der es zum Antrieb mit hoher Drehzahl an dem Aufwickelspulenträger angreift, mittels der Betätigungseinrichtung wahlweise verschiebbar und in den beiden Stellungen mit der Antriebswelle und nur mit der Antriebsscheibe oder mit dem Aufwickelspulenträger in Reibeingriff verbringbar ist. Vorzugsweise ist dabei das Reibrad in einer schwenkbaren längs der Reibradachse axial verschiebbaren Unterstützung gelagert, und die Betätigungseinrichtung weist ein durch einen Handgriff längsverschiebbares und verschwenkbares Element mit einer an der Unterstützung angreifenden schrägen Steuerfläche auf, und der Handgriff ist aus einer Mittelstellung wahlweise direkt in eine von drei Stellungen verschiebbar, von denen die erste dem schnellen Rücklauf des Abwickelspulenträgers, die zweite dem normalen Vorlauf des Aufwickelspulenträgers und die dritte dem schnellen Vorlauf des Aufwickelspulenträgers entspricht.
  • Mit der erfindungsgemäßen Steuereinrichtung kann auf einfache Weise jede beliebige Geschwindigkeitseinstellung vorgenommen werden, ohne daß dabei zwischendurch eine andere mögliche Geschwindigkeitsstellung durchlaufen werden muß. Die erfindungsgemäße Maßnahme erlaubt auch einen sehr einfachen und gedrungenen Aufbau. Die vorgesehene Antriebsart verringert die Reibung auf ein Minimum und sowohl die Antriebsleistung wird damit besser ausgenutzt, als auch die Einstellung und Umschaltung ist mit weniger Kraftaufwand möglich. Auch die Abnutzung der Teile wird verringert, da bei der einen Geschwindigkeit jeweils der Antrieb für die andere Geschwindigkeit abgekuppelt ist. Auch die Lebensdauer der erfindungsgemäß aufgebauten Geräte ist damit größer.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
  • F i g. 1 zeigt im Grundriß ein erfindungsgemäßes Gerät, dessen Teile sich im Ruhezustand befinden; F i g. 2 zeigt im Grundriß das gleiche Gerät, wobei die Stellung der Teile dem Betriebszustand während der Aufnahme oder Wiedergabe entspricht; F i g. 3 zeigt die Teile des Geräts in ihrer Stellung für den schnellen Vorlauf des Magnetbandes; F i g. 4 ist ein Grundriß, der die Teile in ihrer Stellung während des schnellen Zurückspulens des Magnetbandes zeigt; F i g. 5 ist eine Ansicht der Rückseite des Geräts, wobei die Teile eine Stellung entsprechend F i g. 4 einnehmen; F i g. 6 zeigt in einer Rückansicht einige der aus F i g. 5 ersichtlichen Teile in ihrer Stellung entsprechend F i g. 2.
  • Gemäß den Zeichnungen umfaßt das Gerät eine Grundplatte 1, an deren Unterseite ein mit konstanter Drehzahl laufender Elektromotor 2 aufgehängt ist, dessen Welle 3 senkrecht nach oben ragt und oberhalb der Grundplatte 1 eine Reibrolle 4 trägt.
  • Auf ortsfesten senkrechten Lagerbolzen 5 und 6 an der Grundplatte 1, die auf entgegengesetzten Seiten der Motorwelle 3 angeordnet sind, sind zwei einander ähnelnde Hebel ? und 8 gelagert, und in annähernd in der Mitte dieser Hebel vorgesehenen Lagern sind zwei senkrechte Wellen 9 und 10 drehbar gelagert. Die im folgenden als Vorratsspulenwelle bezeichnete Welle 9 trägt eine Scheibe 11, auf der ein ebenfalls auf das obere Ende der Welle 9 aufgeschobener Vorratsspulenträger 12 ruht, wobei zwischen der Scheibe 11 und dem Spulenträger 12 eine Reibscheibe 13 aus Filz od. dgl. angeordnet ist. Mit der im folgenden als Aufspulwelle bezeichneten Welle 10 ist eine Scheibe 14 verbunden, auf der ein ebenfalls auf das obere Ende der Welle 10 aufgeschobener Träger 15 für die Aufwickelspule ruht, wobei gemäß F i g. 1 zwischen der Scheibe 14 und dem Spulenträger 15 eine Reibscheibe 16 aus Filz od. dgl. angeordnet ist. Die Scheibe 14 hat etwa den gleichen Durchmesser wie der Träger 15 für die Aufwickelspule, und sie bildet die weiter oben erwähnte Antriebsscheibe.
  • Eine Stange 17 erstreckt sich in der Querrichtung über die Grundplatte 1. Diese Stange ist nahe ihren Enden mit Langlöchern 18 und 19 versehen, die Stifte 20 und 21 an den freien Enden der beiden Hebel 7 und 8 aufnehmen; Zugfedern 22 und 23 verbinden geeignete Verankerungspunkte an der Grundplatte 1 mit den Hebeln 7 und 8 und spannen diese Hebel um ihre Lagerungen 5 und 6 in Richtung aufeinander zu vor, so daß die Stifte 20 und 21 an den einander am nächsten benachbarten Enden der beiden Schlitze 18 und 19 angreifen.
  • Auf einem von der Grundplatte 1 aus nach oben ragenden ortsfesten senkrechten Säulenteil 24 ist ein Bügelteil 25 so angeordnet, daß es sich sowohl nach oben und unten verschieben läßt als auch Drehbewegungen ausführen kann; an der Unterseite des Endes des oberen Schenkels des Bügelteils 25 ist ein Reibrad 26 so gelagert, daß es sich um eine senkrechte Achse und in einer Ebene drehen kann, die im wesentlichen mit derjenigen Ebene zusammenfällt, welche die Achsen der Motorwelle 3 und der Spulenträgerwellen 9 und 10 enthält.
  • Wenn das Bügelteil 25 seine obere Stellung einnimmt, liegt das Reibrad 26 in der Drehebene des Trägers 15 für die Aufwickelspule, und wenn sich das Bügelteil in seiner unteren Stellung befindet, liegt das Reibrad 26 in der Drehebene der Antriebsscheibe 14.
  • Eine das Bügelteil 25 mit einem Verankerungspunkt auf der Grundplatte 1 verbindende Feder 27 spannt das Bügelteil mit dem Reibrad 26 nach unten und in Richtung auf die Reibrolle 4 auf der Motorwelle 3 vor.
  • Ferner ist ein Verbindungsstück 28 vorgesehen, das auf der Grundplatte 1 gleitend beweglich ist; das Verbindungsstück 28 weist einen Schlitz 29 auf, mit dem es an dem Säulenteil 24 angreift, so daß das betreffende Ende des Verbindungsstücks geführt ist; an dem dem Säulenteil 24 benachbarten Ende des Verbindungsstücks ist eine geneigte Rampe 30 ausgebildet, die gemäß F i g. 5 und 6 an der Unterseite des unteren Schenkels 31 des Bügelteils 25 angreifen kann, um das Reibrad 26 nach oben oder unten zu bewegen, wenn das Verbindungsstück 28 auf eine noch zu beschreibende Weise allgemein in Richtung seiner Längsachse in der einen oder anderen Richtung bewegt wird.
  • Über den vorderen Teil der Grundplatte 1 erstreckt sich parallel zu der Grundplatte und in einem Abstand oberhalb derselben eine ortsfeste Brückenplatte 32 (F i g. 1), in der in geeigneten ortsfesten Lagern eine senkrechte Tonwelle 33 (F i g. 1) gelagert ist, die sich nach oben durch die Brückenplatte 32 erstreckt und unterhalb der Brückenplatte eine Schwungscheibe 34 trägt. Ein weiteres Reibrad 35 ist oberhalb der Grundplatte 1 so gelagert, daß es eine Antriebsverbindung zwischen der Reibrolle 4 auf der Motorwelle 3 und der Umfangsfläche der Schwungscheibe 34 herstellen kann, um die Tonwelle 33 mit konstanter Drehzahl anzutreiben.
  • Auf dem Brückenteil 32 sind Magnettonköpfe 36 und 37 bekannter Konstruktion sowie ortsfeste Führungsstifte 38, 39 und 40 angeordnet, welch letztere zum Führen der Tonbandschleife 41 dienen, die sich zwischen den Bandspulen (nicht dargestellt) auf den Spulenträgern 12 und 15 erstreckt und an den Köpfen 36 und 37 sowie der Tonwelle 33 vorbeiläuft.
  • Das Brückenteil 32 trägt ferner einen bei 43 drehbar gelagerten Rahmen 42 als Unterstützung für eine nachgiebig angeordnete Andruckrolle 44 aus Gummi od. dgl.
  • In der Unterseite des Rahmenteils 42 ist ein langgestreckter Schlitz 46 ausgebildet, in den ein Stift 45 hineinragt, der an einer Stange 47 befestigt ist und von dieser aus nach oben vorspringt; die Stange 47 ist so angeordnet, daß sie sich in der Längsrichtung verschieben läßt und in einer waagerechten Ebene begrenzte Schwenkbewegungen um den ortsfesten Lagerbolzen 43 des Rahmens 42 ausführen kann, wobei der Lagerbolzen 43 in einen weiteren Längsschlitz 49 der Stange 47 eingreift. Die Schwenkbewegungen der Stange 47 bewirken über den Stift 45 und den Schlitz 46 eine Bewegung des Rahmens 42 um seinen Lagerbolzen 43, und zwar entweder in einer solchen Richtung, daß die Rolle 44 gegen das Tonband 41 gedrückt wird, um es durch die Tonwelle 33 transportieren zu lassen, oder in der umgekehrten Richtung, um den Antrieb des Tonbandes durch die Tonwelle zu unterbrechen.
  • Es sind mit der Hand zu betätigende Mittel vorgesehen, um die erforderlichen Bewegungen der Stange 17, des Verbindungsstücks 28 und der Stange 47 hervorzurufen. Diese Mittel umfassen einen flachen Hebel 50, der sich längs der Unterseite des Brückenteils 32 und von dort aus über die Grundplatte 1 hinweg erstreckt und sowohl in der Längsrichtung bewegt als auch geschwenkt werden kann.
  • An einem Ende des Hebels 50 ist ein nach oben ragender Stift 51 befestigt, der durch den Benutzer des Geräts mit der Hand betätigt werden kann und bei seiner Bewegung jeweils durch einen von drei Schenkeln 52, 53 und 54 eines T-förmigen Schlitzes in dem Brückenteil 32 geführt wird. Die bereits beschriebene Stange 47 ist an dem Hebel 50 gleichachsig mit dem Stift 51 angelenkt.
  • Der Hebel 50 ist annähernd in der Mitte zwischen seinen Enden gelenkig mit dem freien Ende des Verbindungsstücks 28 verbunden, und zwar durch einen Stift 55, der durch einen Schlitz 56 in der Grundplatte 1 geführt wird, welcher allgemein in Richtung der Längsachse des Hebels 50 verläuft.
  • Das freie Ende des Hebels 50 ist mit einem Schlitz 57 versehen, dessen größerer Teil sich in Richtung der Längsachse des Hebels erstreckt, während sein dem Stift 55 an dem Hebel 50 benachbartes Ende in der in F i g. 1 bei 58 gezeigten Weise gegenüber dem Hauptteil des Schlitzes versetzt ist und sich parallel zu dem Hauptteil erstreckt. Der Schlitz 57, 58 arbeitet mit einem am Ende der Stange 17 urgebrachten Stift 59 zusammen.
  • Nachstehend ist die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Anordnung beschrieben.
  • Wenn sich der mit der Hand zu betätigende Stift il an dem Hebel 50 an der Verbindungsstelle der frei Schenkel 52, 53 und 54 des T-förmigen Schlitzes befindet, wie es in F i g. 1 gezeigt ist, befindet sich das Gerät im Ruhezustand. Hierbei wird der Rahmen 42 durch den Stift 45, der in den Schlitz 46 in der mit dem Stift 51 verbundenen Stange 47 eingreift, in der aus F i g. 1 ersichtlichen Stellung gehalten, bei der die Andruckrolle 44 von dem Tonband 41 und der Tonwelle 33 abgehoben ist.
  • Der den Hebel 50 mit der Verbindungsstange 28 verbindende Stift 55 befindet sich an einem Ende des Schlitzes 56 in der Grundplatte 1, d. h. gemäß den Zeichnungen im unteren Ende des Schlitzes, wobei die Verbindungsstange 28 so festgehalten wird, daß die Rampe 30 am unteren Schenkel 31 (F i g. 5) des Bügelteils 25 angreift, wobei das Bügelteil zusammen mit dem Reibrad 26 in seiner oberen Stellung gehalten wird, bei der sich das Reibrad 26 in der Drehebene des auf der Antriebsscheibe 14 ruhenden Trägers 15 für die Aufwickelspule befindet.
  • Der Stift 59 auf der Stange 17 greift in den größeren Längsabschnitt des Schlitzes 57 in dem Hebel 50 ein, so daß die Stange 17 in ihrer aus F i g. 1 ersichtlichen mittleren Stellung gehalten wird, bei der die einander benachbarten inneren Enden der Schlitze 18 und 19 in dieser Stange als Anschläge für die Stifte 20 und 21 an den unter Federspannung stehenden, die Spulenträger unterstützenden Hebel 7 und 8 wirken, wobei der Träger 12 für die Vorratsspule außer Antriebsberührung mit der Reibrolle 4 der Motorwelle 3 gehalten wird, während der Träger 15 für die Aufwickelspule und die drehbare Antriebsscheibe 14 in einer Stellung gehalten werden, bei der keine Antriebsverbindung zwischen dem Aufwickelspulenträger 15, dem Reibrad 26 und der Reibrolle 4 auf der Motorwelle 3 besteht.
  • Um den Aufnahme- oder Wiedergabevorgang einzuleiten, wird der Stift 51 in den Schaftabschnitt 52 des T-förmigen Schlitzes hinein bewegt, d. h. aus seiner Stellung nach F i g. 1 in die in F i g. 2 gezeigte Stellung.
  • Hierbei bewegt sich der Hebel 50 gemäß F i g. 2 geradlinig nach oben.
  • Der Stift 55 an dem Hebel 50 bewegt sich zum oberen Ende des Schlitzes 56 in der Grundplatte 1, und die durch Verbindungsstange 28 übertragene Schubkraft bewirkt, daß die Rampe 30 von der Unterseite des unteren Schenkels des Bügelteils 25 weg bewegt wird, und sich das Reibrad 26 damit nach unten in die Drehebene der Antriebsscheibe 14 bewegt.
  • Wenn der Hebel 50 gemäß F i g. 2 in seine oberste Stellung gelangt, greift der seitlich versetzte Teil 58 des Schlitzes 57 in diesem Hebel an dem Stift 59 der Stange 17 an, so daß diese Stange in Richtung ihrer Längsachse geschoben wird, d. h. aus ihrer Stellung gemäß F i g. 1 nach links in die aus F i g. 2 ersichtliche Stellung, bei der der Vorratsspulenträger 12 noch weiter von der Reibrolle 4 der Motorwelle 3 entfernt ist; diese Bewegung erfolgt entgegen der Zugkraft der Feder 22, die an dem das Lager für die Vorratsspule tragenden drehbaren Hebel 7 angreift; gleichzeitig wird das den Aufwickelspulenträger 15 und die drehbare Antriebsscheibe 14 umfassende Aggregat auf die Motorwelle 3 zu bewegt, wobei der Umfang der Antriebsscheibe 14 in Berührung mit dem Reibrad 26 und das Reibrad 26 in Berührung mit der Reibrolle 4 auf der Motorwelle 3 kommt, so daß die Antriebsscheibe 14 nunmehr gedreht wird. Die Aufwärtsbewegung des Stiftes 51 nach F i g. 2 bewirkt außerdem eine Schwenkbewegung der Stange 47, und der Rahmen 42 wird infolge des Eingreifens des Stiftes 45 in den Schlitz 46 derart geschwenkt, daß die Andruckrolle 44 das Tonband 41 gegen die Tonwelle 33 drückt, die jetzt von der Motorwelle aus über das andere Reibrad 35 und die Schwungscheibe 34 auf der Tonwelle angetrieben wird.
  • Während des Aufnahme- oder Wiedergabevorgangs befinden sich die Teile in der aus F i g. 2 ersichtlichen Stellung, und das Tonband wird durch die Zugkraft zwischen der Tonwelle 33 und der Andruckrolle 44 von der auf dem Spulenträger 12 befindlichen Vorratsspule abgezogen und auf die Aufwickelspule auf dem Spulenträger 15 aufgespult, da der Spulenträger 15 durch die Antriebsscheibe 14 angetrieben wird, deren Antrieb von der Reibrolle 4 auf der Motorwelle 3 aus über das jetzt seine untere Stellung einnehmende Reibrad 26 erfolgt, wobei der Antrieb zwischen der Antriebsscheibe 14 und dem Aufwickelspulenträger 15 durch die Reibungs- bzw. Rutschkupplungsscheibe 16 zwischen diesen beiden Teilen vermittelt wird, so daß sich die Umlaufgeschwindigkeit der Aufwickelspule der Laufgeschwindigkeit des Tonbandes 41 anpassen kann, die sich nach der Drehzahl der Tonwelle 33 richtet.
  • Um das Tonband schnell vorlaufen zu lassen und es auf die Spule auf dem Spulenträger 15 aufzuwickeln, wird der Stifte 51 zuerst in seine Stellung nach F i g. 1 an der Verbindungsstelle zwischen den drei Schenkeln 52, 53 und 54 des T-förmigen Schlitzes zurückgeführt, so daß die Teile ihre schon beschriebene Ruhestellung einnehmen; hierbei wird die Verbindungsstange 28 so bewegt, daß die Rampe 30 wieder unter dem Bügelteil 25 liegt, und das Reibrad 26 wird wieder gehoben, so daß es sich in der Drehebene des Spulenträgers 15 befindet. Hierauf wird der Stift 51 in den Schenkel 54 des T-förmigen Schlitzes hinein bewegt, d. h. gemäß F i g. 3 nach rechts.
  • Hierdurch wird der Hebel 50 in der Querrichtung um die Achse des Stiftes 55 geschwenkt, der sich jetzt am unteren Ende des Schlitzes 56 in der Grundplatte 1 befindet. Diese Bewegung wirkt sich nicht auf die Verbindungsstange 28 aus, so daß das Reibrad 26 seine obere Stellung beibehält. Da der Schlitz 57 des Hebels 50 mit dem Stift auf der Stange 17 zusammenarbeitet, wird diese Stange so bewegt, daß der Umfang des Aufwickelspulenträgers 15 in Berührung mit dem Reibrad 26 und das Reibrad in Berührung mit der Reibrolle 4 auf der Motorwelle 3 gebracht wird. Die mit dem Stift 51 verbundene Stange 47 bewegt sich zusammen mit dem Stift allgemein in Richtung der Längsachse der Stange 47, wobei der Stift 45 in dem Schlitz 46 gleitet, so daß der Rahmen 42 seine Stellung nicht verändert und die Andruckrolle 44 von der Tonwelle 33 abgehoben bleibt.
  • Unter diesen Umständen wird der Aufwickelspulenträger 15 relativ zu der darunter befindlichen drehbaren Antriebsscheibe 14 unmittelbar über das Reibrad 26 und die Reibrolle 4 angetrieben, so daß das Tonband schnell von der Vorratsspule 12 auf die Aufnahmespule auf dem Spulenträger 15 überführt bzw. umgespult wird.
  • Um das Tonband 41 schnell von der Aufwickelspule auf die Vorratsspule auf dem Spulenträger 12 zurückzuspulen, wird der Stift 51 zuerst in seine Stellung an der Verbindungsstelle der Schenkel des T-förmigen Schlitzes gebracht, so daß die Teile wieder die Ruhestellung nach F i g. 1 einnehmen; dann bewegt man den Stift in den Schenkel 53 des T-förmigen Schlitzes hinein, d. h. gemäß F i g. 4 nach links.
  • Wiederum wird hierbei der Hebel 50 geschwenkt, ohne jedoch die Verbindungsstange 28 zu beeinflussen, so daß das Reibrad 26 seine obere Stellung beibehält, und wiederum wird der Rahmen 42 nicht bewegt, so daß die Andruckrolle 44 von dem Tonband 41 und der Tonwelle 33 abgehoben bleibt.
  • Die Stange 17 wird jedoch entgegengesetzt zu der vorstehend erwähnten Bewegung bewegt, d. h. gemäß F i g. 4 nach rechts, da der Stift 59 in den Schlitz 57 des Hebels 50 eingreift.
  • Der Vorratsspulenträger 12 kann sich somit infolge der Zugkraft der Feder 22, die auf den Hebel 7 wirkt, so bewegen, daß seine Umfangsfläche in unmittelbare Berührung mit der Reibrolle 4 auf der Motorwelle 3 kommt; hierbei bewegt sich das die Antriebsscheibe 14 und den Aufwickelspulenträger 15 umfassende Aggregat weiter von der Motorwelle 3 weg, so daß keine Antriebsverbindung zwischen diesem Aggregat, dem Reibrad 26 und der Reibrolle 4 auf der Motorwelle 3 besteht.
  • Nunmehr wird das Tonband von der auf dem Spulenträger 15 befindlichen Spule abgezogen und schnell auf die Spule auf dem Vorratsspulenträger 12 aufgespult, da letzterer unmittelbar durch die Reibrolle 4 auf der Motorwelle 3 angetrieben wird.
  • Das schnelle Aufspulen des Tonbandes auf die Vorratsspule oder auf die Aufwickelspule wird dadurch beendet, daß man den Stift 51 in seine Stellung an dem Verbindungspunkt zwischen den drei Schenkeln des T-förmigen Schlitzes zurückführt, d. h. dadurch, daß man die Teile des Geräts in ihre Ruhestellung bringt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Antriebsvorrichtung für ein Tonaufnahme-und Wiedergabegerät mit bandförmigem Tonträger, dessen Aufwickelspule auf einen Aufwickelspulenträger aufsetzbar ist, der über eine Reibungskupplung mit einer koaxialen Antriebsscheibe in antriebsmäßiger Verbindung steht, und bei der parallel zur Drehachse des Aufwickelspulenträgers eine mit konstanter Drehzahl laufende Antriebswelle vorgesehen ist, die über Antriebsverbindungen die Aufwickelspule sowohl mit einer normalen Betriebsdrehzahl als auch mit einer höheren Drehzahl antreiben kann, wobei die Antriebsverbindung für die höhere Drehzahl ein zwischen der Antriebswelle und dem Aufwickelspulenträger in einer verschwenkbaren Unterstützung frei drehbar gelagertes Reibrad aufweist, das über eine Betätigungseinrichtung gleichzeitig in Eingriff mit der Antriebswelle und den Aufwickelspulenträger gebracht werden kann, dadurch gekennzeichnet,daßdas Reibrad (26) in Richtung seiner Drehachse zwischen einer unteren Stellung, in der es zum normalen Antrieb der Aufwickelspule an der Antriebsscheibe (14) angreift, und einer oberen Stellung, in der es zum Antrieb mit hoher Drehzahl an dem Aufwickelspulenträger (15) angreift, mittels der Betätigungseinrichtung (50, 28, 30, 31 und 17) wahlweise verschiebbar und in den beiden Stellungen mit der Antriebswelle (3) und nur mit der Antriebsscheibe oder mit dem Aufwickelspulenträger in Reibeingriff verbringbar ist.
  2. 2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Reibrad (26) in einer schwenkbaren längs der Reibradachse (24) axial verschiebbaren Unterstützung (25) gelagert ist, die Betätigungseinrichtung ein durch einen Handgriff (51) längsverschiebbares und verschwenkbares Element (28) mit einer an der Unterstützung (25) angreifenden schrägen Steuerfläche (30) aufweist und der Handgriff (51) aus einer Mittelstellung wahlweise direkt in eine von drei Stellungen (53, 52 und 54) verschiebbar ist, von denen die erste dem schnellen Rücklauf des Abwickelspulenträgers (12), die zweite dem normalen Vorlauf des Aufwickelspulenträgers (15) und die dritte dem schnellen Vorlauf des Aufwickelspulenträgers (15) entspricht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1767 225, 1798 457; USA.-Patentschriften Nr. 2 741439, 2 813 686.
DEB60511A 1959-12-15 1960-12-15 Antriebsvorrichtung fuer Tonbandgeraete Pending DE1202519B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1202519X 1959-12-15

Publications (1)

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DE1202519B true DE1202519B (de) 1965-10-07

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ID=10882066

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB60511A Pending DE1202519B (de) 1959-12-15 1960-12-15 Antriebsvorrichtung fuer Tonbandgeraete

Country Status (1)

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DE (1) DE1202519B (de)

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