DE1202558B - Verfahren zum Abdecken von Erdbodenteilen mit Folien - Google Patents
Verfahren zum Abdecken von Erdbodenteilen mit FolienInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01G—HORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
- A01G13/00—Protection of plants
- A01G13/30—Ground coverings
- A01G13/31—Ground coverings for individual plants
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01G—HORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
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- A01G2013/004—Liquid mulch
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- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Catching Or Destruction (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. σ.:
AOIg
Nummer: 1202 558
Aktenzeichen: B 68961 HI/45 f
Anmeldetag: 21. September 1962
Auslegetag: 7. Oktober 1965
Es ist bekannt, bei der pflanzlichen Aufzucht Erdbodenabdeckungen vorzunehmen. So wird beispielsweise
bei Jungpflanzen in gewissem Umkreis um diese der Erdboden mit Platten abgedeckt, um Unkraut
nicht aufwachsen zu lassen.
Es ist ferner bekannt, Folien zur Abdeckung von Erdbodenteilen zu verwenden und die Abdeckfolien
durch Spritzen einer filmbildenden Masse auf den Boden zu bilden.
Der Boden führt an seiner Oberfläche zufolge seiner Änderungen im Feuchtigkeitsgehalt Bewegungen
aus. Die Oberflächenschicht des Bodens quillt bei Feuchtigkeitsaufnahme und schrumpft beim Austrocknen,
wobei auch Risse auftreten. Dadurch liegt die Abdeckfolie, selbst wenn sie aufgespritzt ist, meist
nicht fest am Boden an und wird durch Wind abgehoben.
Die Erfindung bezweckt die Schaffung dauernd festliegender Bodenabdeckungen.
Der Erfindung gemäß geschieht das Abdecken von Erdbodenteilen insbesondere zur Förderung des
Pflanzenwuchses mit Folien, die durch Spritzen einer filmbildenden Masse auf den Boden gebildet werden,
in der Weise, daß wenigstens die Ränder der Abdeckung auf dem Wege des Aufspritzens von Kautschuklatex
oder einer sich gleichartig verhaltenden Emulsion eines dem Kautschuk ähnlichen Stoffes und
gleichzeitigen oder unmittelbar nachfolgenden Aufspritzens eines Fällungsmittels gebildet werden.
Als dem Kautschuk ähnliche Stoffe kommen beispielsweise entsprechende plastomere Natur- oder
Kunststoffe in Frage, z. B. chlorhaltiger Kunstkautschuk wie Chloropren.
Organisches oder anorganisches Metallsalz, z. B. ein Calciumsalz oder Zinksalz ist als Fällungsmittel
gut geeignet. Z. B. benutzt man als Fällmittel Calciumchlorid, Calciumnitrat, Zinkazetat.
Die erfindungsgemäße Bodenfolie zeichnet sich durch ihre Beständigkeit und festen Sitzes ihrer Randteile
aus. Die Randteile sind elastisch nachgiebig und halten die Folie fest am Boden, selbst wenn ihr Mittelteil
aus andersartigem Stoff besteht und unter den Witterungseinflüssen unter Umständen rissig wird.
Jede vorgefertigte Folie, die nur äußerst selten satt am Boden anliegt, läßt sich erfindungsgemäß leicht,
schnell und dauerhaft durch Bildung eines Abdeckrandes gemäß der Erfindung am Boden festlegen.
Erfindungsgemäß kann kontinuierlich beim Spritzen dem Latex- bzw. Emulsionsstrahl der betreffende
Fällungsmittelstrahl folgen.
Bei der Massenzerstäubung können die Strahlen ineinandergehen. Es läßt sich zügig im Spritzverfahren
Verfahren zum Abdecken von Erdbodenteilen
mit Folien
mit Folien
Anmelder:
Heinz Baumann,
Frankenthal (Pfalz), Zuckerfabrikstr. 2 a
Als Erfinder benannt:
Heinz Baumann, Frankenthal (Pfalz)
der Film am Boden in der gewünschten Stärke, z. B. ein oder zwei Millimeter stark oder in der Stärke
eines Bruchteils eines Millimeters erzeugen. Ein solcher Film liegt satt am Erdboden an und haftet gut, so
daß er Windeinflüssen sicher widersteht. Demzufolge lassen sich Sand-, Dünen oder Staubhalden der Erfindung
gemäß sicher befestigen.
Aneinandergereihte Platten- oder tafelförmige Folien, welche gegebenenfalls zu Rinnen für eine
Wasserführung gelegt sind, lassen sich der Erfindung gemäß wasserdicht vereinigen und mit ihren freien
Rändern am Boden befestigen.
Böschungen bei Bächen und Flüssen lassen sich durch die erfindungsgemäße Bodenabdeckung schnell
und leicht befestigen. In wasserarmen Gegenden können im Boden Wassergruben und Wasserrinen —
sei es für einen Wasserzulauf, sei es für eine Verteilungsleitung zur Bodenbewässerung — gegraben
und deren Wandung durch Bedeckung mit Folien gemäß der Erfindung zuverlässig wasserundurchlässig
gemacht werden. Allgemein können Behälter auf diese Weise wasserdicht gemacht werden.
An Hand der Zeichnung ist das Verfahren gemäß der Erfindung weiter erläutert.
Der Zeichnung gemäß liegt eine Bodenfolie 1, die vorgefertigt und kreisscheibenförmig ist und eine mittlere
Aussparung sowie einen radialen Schlitz 2 aufweist, als etwa 40 cm breiten Kragen um den Stengel 5
einer Jungpflanze. Mittels eines im Spritzverfahren erzeugten Folienstreifens 4 ist der Rand der aufgelegten
Bodenfolie 1 am Erdboden 3 befestigt.
Die Bodenfolie verhindert das Unkrautwachstum und kann mit Substanzen, welche das Wachstum von
Unkraut zusätzlich verhindern, versehen sein.
Das Abdecken gemäß der Erfindung kommt beispielsweise auch für gesammelte Früchte usw. in Frage,
um diese gegen Regen und Sonnenstrahlen zu schüt-
509 690/126
zen. Des weiteren lassen sich Wasser, Öl oder andere Flüssigkeiten in Becken od. dgl. zur Verhinderung
einer Verdunstung nach dem erfindungsgemäßen Verfahren dicht abdecken.
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zum Abdecken von Erdbodenteilen, insbesondere zur Förderung des Pflanzenwuchses mit Folien, die durch Spritzen einer filmbildenden Masse auf dem Boden gebildet werden, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens die Ränder der Abdeckung im Wege des Aufspritzens von Kautschuklatex oder einer sich gleichartig verhaltenden Emulsion eines dem Kautschuk ähnlichen Stoffes und gleichzeitigen oder unmittelbar nachfolgenden Aufspritzens eines Fällungsmittels gebildet werden.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 522 374.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen509 690/126 9.65 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB68961A DE1202558B (de) | 1962-09-21 | 1962-09-21 | Verfahren zum Abdecken von Erdbodenteilen mit Folien |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB68961A DE1202558B (de) | 1962-09-21 | 1962-09-21 | Verfahren zum Abdecken von Erdbodenteilen mit Folien |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1202558B true DE1202558B (de) | 1965-10-07 |
Family
ID=6976103
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB68961A Pending DE1202558B (de) | 1962-09-21 | 1962-09-21 | Verfahren zum Abdecken von Erdbodenteilen mit Folien |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1202558B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE522374C (de) * | 1931-04-07 | Artur Streich | Verfahren und Vorrichtung zur Foerderung des Pflanzenwachstums |
-
1962
- 1962-09-21 DE DEB68961A patent/DE1202558B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE522374C (de) * | 1931-04-07 | Artur Streich | Verfahren und Vorrichtung zur Foerderung des Pflanzenwachstums |
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