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DE1202331B - Zaehl- bzw. Speicherschaltung, insbesondere dekadische Ringzaehlerschaltung - Google Patents

Zaehl- bzw. Speicherschaltung, insbesondere dekadische Ringzaehlerschaltung

Info

Publication number
DE1202331B
DE1202331B DEE23190A DEE0023190A DE1202331B DE 1202331 B DE1202331 B DE 1202331B DE E23190 A DEE23190 A DE E23190A DE E0023190 A DEE0023190 A DE E0023190A DE 1202331 B DE1202331 B DE 1202331B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
counting
stage
binary
coupling capacitors
memory circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE23190A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Wolfram Gerspach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Christoph Emmerich GmbH and Co KG
Original Assignee
Christoph Emmerich GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Christoph Emmerich GmbH and Co KG filed Critical Christoph Emmerich GmbH and Co KG
Priority to DEE23190A priority Critical patent/DE1202331B/de
Publication of DE1202331B publication Critical patent/DE1202331B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K23/00Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains
    • H03K23/40Gating or clocking signals applied to all stages, i.e. synchronous counters
    • H03K23/50Gating or clocking signals applied to all stages, i.e. synchronous counters using bi-stable regenerative trigger circuits
    • H03K23/54Ring counters, i.e. feedback shift register counters

Landscapes

  • Electronic Switches (AREA)

Description

  • Zähl- bzw. Speicherschaltung, insbesondere dekadische Ringzählerschaltung Die Erfindung bezieht sich auf eine Zähl- bzw. Speicherschaltung, insbesondere dekadische Ringzählerschaltung, die aus elektronischen Binärstufen mit zwei elektronischen Systemen aufgebaut ist, von welchen jeweils eines in einem der beiden stabilen Schaltungszustände der Stufe elektrisch leitend und das andere nichtleitend ist.
  • Es sind bereits elektronische Zählschaltungen bekannt, die meist aus Vakuumröhren, Glimmrelaisröhren oder Transistoren aufgebaut sind und Binärstufen mit zwei stabilen Zuständen als Grundeinheit aufweisen. So ist bereits ein aus Elektronenröhren mit zehn Binärstufen aufgebauter Ringzähler bekannt, der über zwei getrennte Kanäle fortgeschaltet wird. Bei dieser bekannten Schaltung ist der Aufbau so, daß neun Binärstufen sich im gleichen Schaltungszustand befinden, während sich eine Binärstufe im Komplementärzustand befindet. Diese sich im Komplementärzustand befindliche Stufe wirkt über die an sie angeschlossenen Undgatter sowie über die daranliegenden Kopplungskondensatoren dahingehend, daß die an diesen Undgattern liegenden Eingänge der benachbarten Binärstufe zur Aufnahme eines Impulses frei sind, während alle sich im erstgenannten Schaltungszustand befindlichen Binärstufen über die zwischen ihrem Ausgang und dem jeweiligen Eingang der Nachbarstufe liegenden Undgatter bewirken, daß dieser jeweilige Eingang der Nachbarstufe gesperrt ist. Das Prinzip dieser bekannten Schaltung sieht somit vor, mit der im Komplementärzustand befindlichen Binärstufe die Steuerungsvoraussetzungen dafür zu schaffen, daß ihre Nachbarstufen durch einen Steuerimpuls ansprechbar werden. Die Zählrichtung wird dann durch vollständig getrennte Führung des einlaufenden Impulses hervorgerufen. Durch den einlaufenden Impuls wird dann die benachbarte Binärstufe in den Komplementärzustand umgelegt und die bisher im Komplementärzustand befindliche Binärstufe von ihrer Nachbarstufe aus in den ersten Schaltungszustand zurückgebracht.
  • Dieses Schaltungsprinzip macht erforderlich, daß jede Binärstufe zwei, von jeder Nachbarstufe gesteuerte Eingänge aufweist, daß zwei völlig getrennte Impulsleitungen mit sehr hochwertigen Impuls-Kopplungskondensatoren vorgesehen werden müssen und daß die Undgatter eine sichere Abschierung zwischen den Binärstufen bewirken müssen.
  • Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine sehr viel einfachere Schaltungsanordnung zu schaffen, die unter Verwendung von sehr viel weniger Bauelementen mindestens ebenso viel leistet, wie die bekannte Schaltung. Dies wird durch die Erfindung dadurch erreicht, daß die Binärstufen nur mit einem System, d. h. nicht allein nur mit einem bestimmten Ausgang, sondern auch nur mit dem entsprechenden einen Eingang mit den Kopplungskondensatoren für die Vorwärtsrichtung und den Kopplungskondensatoren für die Rückwärtsrichtung als Zähleinheit verbunden sind, während sie hinsichtlich ihres zweiten Systems mit ihrem entsprechenden zweiten Eingang über jeweils nur einen Kopplungskondensator an die gemeinsame Impulsleitung für Vorwärtszählung und Rückwärtszählung angeschlossen sind, und daß mindestens eine die zu zählenden Impulse aufnehmende Vorstufe vorgesehen ist, die als Steuerstufe für die Zählrichtung über je eine Steuerleitung für Vorwärtszählung und Rückwärtszählung sämtliche Kopplungskondensatoren der Gegenrichtung zeitweilig sperrend vorspannt.
  • Durch die Erfindung werden wesentliche schaltungstechnische Vorteile erzielt. So reicht es nach der Erfindung aus, wenn nur ein hochwertiger Kopplungskondensator für beide Richtungen je Stufe vorgesehen ist. Es entfällt die Notwendigkeit von Undgattern, die aus zwei Dioden und zusätzlich zwei ohmschen Widerständen je Stufe aufgebaut sein müssen. Nach der Erfindung ist jeweils nur eine Diode mit einem Widerstand vorzusehen. Nach der Erfindung werden nicht mehr zwei zusätzliche Spannungen benötigt, sondern die Vorspannung wird einfach der Vorstufe entnommen. Auch weist die Erfindung den Vorteil auf, daß durch Spannungsstöße auf die Steuerleitungen einfach umgetastet werden kann, während hierzu bei der bekannten Schaltung eine zusätzliche bistabile Stufe erforderlich ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, auf das die Erfindung allerdings nicht beschränkt ist, wird im folgenden an Hand der Zeichnung näher erläutert. Im dargestellten Beispiel sind neun Binärstufen VI, V2 und I bis VII vorgesehen, die in der Zeichnung nur durch mit Querstrich versehenen Rechtecken symbolisch angedeutet sind. Die Binärstufen VI, V2 und VII sind monostabile Kippstufen mit einem Einz--ang E und zwei Ausgängen A, und A2. Diese monostabilen Kippstufen sind so ausgebildet, daß sie bei Aufnahme eines Impulses am Eingang E umkippen, d. h. ihren ersten Ausgang A, umschalten. Nach Ablauf einer vorher eingestellten Zeitdauer kippen diese monostabilen Binärstufen V, V2 und VII wieder in ihre Ausgangslage zurück und erzeugen dabei in ihrem zweiten Ausgang A, einen Impuls.
  • Die bistabilen Binärstufen I bis VI sind demgegenüber mit zwei Eingängen E, und E, versehen, von welchen je nach Stellung der eine wirksam und der andere unwirksam ist. Diese bistabilen Binärstufen I bis VI sind dabei so ausgebildet, daß sie bei Aufnahme eines Impulses an dem jeweilig wirksamen Eingang EI bzw. E2 in den jeweils anderen Schaltungszustand umspringen. Beim Umspringen von dem Schaltungszustand mit wirksamem Eingang E2 in denjenigen mit wirksamem Eingang E, ergibt sich an dem im Zusammenhang mit der Erfindung interessierenden Ausgang A, ein Impuls.
  • Sonstige schaltungstechnische Einzelheiten dieser Binärstufen sind im Zusammenhang mit der Erfindung ohne Interesse.
  • Der grundsätzliche Aufbau der Schaltung nach der Erflndung wird im folgenden an Hand der Binärstufe III näher erläutert. Die Binärstufe III ist mit ihrem einen Eingang E, über einen Kopplungskondensator C4 und einen Gleichrichter G4 an den ersten Ausgang A,. der vorhergehenden Binärstufe II und mit einem zweiten Kopplungskondensator C, und einem Gleichrichter G, an den ersten Ausgang A, der darauffolgenden Binärstufe IV angeschlossen. Der zweite Eingang E, der Binärstufe III liegt über einem Kopplungskondensator C" an der gemeinsamen ImpulsleitungL. Der im Zusammenhang mit der Erfindung allein interessierende erste Ausgang A, der Binärstufe III ist über einen Gleichrichter G, und einen Kopplungskondensator C5 an den ersten Eingang EI der vorhergehenden Binärstufe II und einen zweiten Gleichrichter G, und einen Kopplungskondensator C, an den ersten Eingang E, der darauffolgenden Binärstufe IV angeschlossen. Die Gleichrichter G,5 und G, sind so angeordnet, daß die von dem Ausgang A, kommenden Impulse als positive Spannungsimpulse an die KopplungskondensatorenC, bzw. C, weitergegeben werden. Der Kopplungskondensator Cr, ist dabei über einen ohmschen Widerstand Rr> an die Vorspannungsleitung r und der Kopplungskondensator Q über den ohmschen Widerstand Ra an die Vorspannungsleitung Y angeschlossen. Entsprechendes gilt für die Kopplungskondensatoren der übrigen Stufen bezüglich der Widerstände R, bis R4 und R7 bis R". Auf den Vorspannungsleitungen r und v liegt zeitweilig unter Steuerung durch die Vorstufen V, und V, eine negative Vorspannung zum Laden der Kopplungskondensatoren oder zeitweilig das Potential 0 zum Entladen der Kopplungskondensatoren.
  • Wenn das linke System E, A, der Binärstufe III unter Strom steht, kann ein zu zählender oder zu speichernder Impuls, der von der gemeinsamen Impulsleitung L über den Kopplungskondensator C,7 auf den rechten Eingang E2 gelangt, von der Binärstufe III nicht aufgenommen werden. Dagegen wird ein positiver Impuls, der über den Kopplungskondensator C, oder den Kopplungskondensator C, zum linken Eingang E, der Binärstufe III gelangt, aufgenommen, und die Binärstufe Ill kippt in ihre andere Lage um, in der der rechte Eingang E2 zur Aufnahme eines Impulses bereit ist. Kommt ein solcher Impuls über die Impulsleitung L und den Kopplungskondensator C" zum Eingang E, der Binärstufe III, so kippt diese in ihre erste Lage zurück, in der ihr Eingang E, und ihr Ausgang A, unter Strom stehen. Dabei entsteht im Ausgang A, ein Impuls, der über die Gleichrichter G, und G" als positiver Spannungsimpuls an die Kopplungskondensatoren C, und C, geführt wird. Einer dieser beiden Kopplungskondensatoren ist durch die später erläuterte Steuerung der Vorstufen V, und V" über die Vorspannungsleitung r bzw. v auf der erforderlichen negativen Vorspannung oder entladen. Der jeweils mit der negativen Vorspannung geladene Kopplungskondensator, beispielsweise C, wird durch den ihm zugeführten positiven Spannungsimpuls entladen und gibt dadurch einen Impuls an den Eingang EI der an ihn angeschlossenen Binärstufe, beispielsweise IV, weiter. Da die Spannung des Übertragungsimpulses vom Gleichrichter, beispielsweise G, in der Größe des Potentials der Vorspannungsleitung r ist, erfolgt im Kopplungskondensator C, keine Ladungsänderung und damit keine Wirkung auf die rückliegende Stufe II. Eine sichere Impulsrichtung nach vorwärts ist damit gewährleistet. Ist dagegen zur Zeit des positiven Spannungssprunges am Ausgang der Stufe III auf der Vorspannungsleitung r eine negative Vorspannung und auf der Vorspannungsleitung v das Potential 0, so tritt eine Impulsübertragung in entgegengesetzter Richtung (rückwärts) ein. Damit wird durch die Erfindung eine stabile Funktion mit einem Mindestmaß an Schaltaufwand gewährleistet.
  • Im allgemeinen werden Zähler oft durch mechanische Einrichtungen, beispielsweise Kontakte, betätigt. Hierbei treten sogenannte Prellerscheinungen auf, die bei der schnellen Arbeitsweise der elektronischen Zähler zu Falsch- und Mehrfachregistrierungen führen. Um derartige Prellwirkungen auszuschließen, ist es günstig, der Zählkette eine monostabile Kippstufe V, als Impuls-Formerstufe vorzuschalten. Die Zeiteinstellung dieser Vorstufe ist so eingestellt, daß die Kontaktprellungen keinen Einfluß auf die Zählung ausüben. Bei Fremdspannung, z. B. wenn ein von Hand zu betätigender Umschalter oder je nach Schaltungsart bei einem Umschalteimpuls eine bistabile Kippstufe oder andere Umschalteinrichtungen die Zählrichtung vorgeben, ist eine einzige Vorstufe für beide Richtungen ausreichend. Für die Eigensteuerung, wenn für jede Zählrichtung ein eigener Kontakt vorgesehen ist, werden zwei Vorstufen V, und V, verwendet. Es lassen sich auch ohne weiteres noch weitere Zusätze anschalten oder Schaltbedingungen erfüllen, ohne die Wirkungsweise der Erfindung zu beschränken. So ist es möglich, bei Gleichzeitigkeit der Vor- und Rückwärtsimpulse durch verschiedene Zeiteinstellungen die eine Richtung zu begünstigen oder zunächst beide Impulse zu speichern und nacheinander abzurufen.
  • Im vorliegenden Beispiel arbeiten die beiden Vorstufen V, und V2 in der Weise, daß ein auf der Impulseingangsleitung Iv für vorwärts zu zählende Impulse ankommender Impuls zum Eingang E der monostabilen Binärstufe V, und ein auf der Eingangsseite Ir ankommender Impuls auf den Eingang E der monostabilen Binärstufe V, gelangt. Beim Eintritt eines solchen Impulses am Eingang E kippt die jeweilige monostabile Binärstufe V, bzw. V, in ihren zweiten Schaltungszustand, in welchem sie aber nur für eine vorherbestimmte Zeitdauer verharrt, um dann in ihren ursprünglichen Schaltungszustand zurückzukippen. Während des umgekippten Zustandes legt die jeweilige monostabile Binärstufe V, bzw. V, mit ihrem ersten Ausgang A, das Potential 0 auf die angeschlossene Vorspannungsleitung für die entgegengesetzte Zählrichtung, beispielsweise legt die monostabile Binärstufe V, während der Zeitdauer des umgekippten Zustandes das Potential 0 auf die Vorspannungsleitung r, und entlädt dadurch die Kopplungskondensatoren C", Cb, C", Cs, C59 C79 C, und C". Beim Zurückkippen in die Ausgangslage erzeugen die monostabilen Binärstufen V, und V, an ihrem zweiten Ausgang A, einen Impuls, der über den Kopplungskondensator C" bzw. C" auf die gemeinsame Impulsleitung L übertragen wird.
  • Im folgenden wird die Wirkungsweise einer angeschlossenen dekadischen Zählkette erläutert, um zu zeigen, daß auch bei Ringzählungen keine Schwierigkeiten für den Richtungswechsel auftreten.
  • Vor Beginn der Zählung wird die Zählkette in die Nullstellung gebracht, indem die Taste T kurz betätigt wird. Hierdurch kippen die Stufen II bis IV in diejenige Lage, in der die linken Systeme unter Strom stehen, während die Stufe 1 in diejenige Lage gebracht wird, in der das rechte System unter Strom steht. Tritt nun ein Impuls in die Schaltung bei 1, eln, so kippt zunächst die Stufe V, um und legt dabei das Potential 0 auf die Vorspannungsleitung r. Innerhalb der an der Stufe V, eingestellten Zeitverzögerung verharrt diese im umgekippten Zustand, in welchem sie nicht geeignet ist, weitere Impulse aufzunehmen. Diese Zeitdauer dient außerdem zum Entladen der an die Vorspannungsleitung r angeschlossenen Kopplungskondensatoren über die jeweiligen ohmschen Widerstände. Nach Ablauf der eingestellten Zeitverzögerung nach Impulsende kippt die Stufe V, in ihre Ausgangslage zurück. Dabei erzeugt sie am Ausgang A, einen positiven Spannungssprung, der den an den Gleichrichter G" und den Widerstand RI, angeschlossenen aufgeladenen Kondensator C" entlädt. Hierdurch entsteht in der Impulsleitung L ein positiver Spannungsstoß, der unmittelbar an die Kondensatoren C,5 bis C" geleitet wird. Da die entsprechenden Eingänge E, der Stufen II bis V zu deren nicht stromführenden Systemen führen, bleibt der Spannungsstoß in diesen Stufen II bis V ohne Wirkung. Lediglich in Stufe I findet der positive Spannungsstoß ein leitendes System vor, das sofort gesperrt wird, und die Stufe I kippt in ihren Schaltungszustand um, in welchem der Eingang E, und der Ausgang A, unter Strom stehen. Dabei entsteht ein positiver Spannungsstoß am Ausgang A, zu den Gleichrichtern G, und G, Die während des umgekippten Zustandes entladenen Kopplungskondensatoren C, Cl, C7, C" Cla, Cb, C" sind bis zum Auftreten des positiven Spannungsstoßes am AusgangA, der StufeI auf Grund des Wertes der entsprechenden ohmschen Widerstände noch nicht aufgeladen. Der positive Ausgangsimpuls kann deshalb nur über den Gleichrichter G2 und den Kopplungskondensator C, auf die Stufe II wirksam werden. Damit kippt die Stufe 11 in ihren zweiten stabilen Schaltungszustand um, in welchem ihr Eingang E, zur Aufnahme eines Eingangsimpulses wirksam wird.
  • Der nächste Eingangsimpuls über die Vorstufe V, kippt nunmehr die Stufe 11 wieder in ihre Ausgangslage und die Stufe III in die Aufnahmelage um. Die Gleichrichter G, und G, wirken dabei wie die Gleichrichter G, und G, Die Stufen, an deren Ausgängen A, jeweils die Gleichrichter G, G, G, G,; G, Gl. liegen, werden analog durchlaufen, bis am Ausgang der StufeV ein positiver Spannungsimpuls entsteht. Jetzt entladen sich die Kopplun'gskondensatoren Cu" und C"b, wodurch die Stufen 1 und VI umkippen. Der beim Umkippen der StufeVI an deren AusgangA" erzeugte positive Spannungsstoß wird aber deshalb nicht auf StufeV11 wirksam, weil der Kopplungskondensator Cl, bei Vorwärtszählung entladen war. Die nächsten vorwärts zu zählenden Impulse bringen der Reihe nach wiederum die Stufen II bis V. Nach diesem zweiten Umkippen der StufeV entladen sich wiederum die Kopplungskondensatoren Cloa und Ci,b, Cl". Über den Kopplungskondensator C"a kippt die Stufel wieder um, während über den Kopplungskondensator C", die StufeVI in ihre Ausgangslage zurückgekippt wird. Jetzt entsteht am AusgangA, über den Gleichrichter G, ein positiver Spannungsstoß, der den bei Vorwärtszählung über die Vorspannungsleitung V negativ vorgespannten Kopplungskondensator C" entlädt. Die monostabile Binärstufe VII spricht an und gibt über JA einen Ausgangsimpuls, der an eine nächste dekadische Zählkette weitergegeben werden kann oder weitere Schaltvorgänge auslöst.
  • Das Rückwärtszählen erfolgt analog, wenn positive Impulse bei Jr eintreten und die Stufe V, beaufschlagen, deren Ausgang über den Gleichrichter G" an den Kondensator Cl, und den Widerstand R" angeschlossen ist. Als Ringverkettungskondensatoren dienen jetzt die Kondensatoren Cl", Clb und Cl,. Will man die Ausgangsimpulse wiederum als vorwärts zu zählende und rückwärts zu zählende Impulse trennen, so kann die StufeVII in entsprechender Weise wie die Vorstufen V, und V, verdoppelt werden, wobei die Endstufe für die Vorwärtszählung nur über den Kopplungskondensator Cl, und die Endstufe für die Rückwärtszählung nur über den Kopplungskondensator Cl, und den Gleichrichter G,1 an die Stufe VI angeschlossen sind.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Zähl- bzw. Speicherschaltung, insbesondere dekadische Ringzählerschaltung, bestehend aus elektronischen Binärstufen mit zwei elektronischen Systemen, von welchen jeweils eines in einem der beiden stabilen Schaltzustände der Stufe elektrisch leitend und das andere nichtleitend ist, wobei getrennte Eingänge und Ausgänge für jedes der beiden Systeme vorgesehen sind und an einen bestimmten Ausgang jeder Binärstufe Kopplungskondensatoren zur Zuführung von Impulsen für Vorwärtssteuerung und Rückwärtssteuerung angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Binärstufen (I bis V) nur mit einem System, d. h. nicht allein mit nur einem bestimmten Ausgang (A,), sondern auch nur mit dem entsprechenden einen Eingang (EI) mit den Kopplungskondensatoren (C, C4, C6, C, Cl",) für die Vorwärtsrichtung und den Kopplungskondensatoren (CI", C3, C5, C, C,) für die Rückwärtsrichtung als Zähleinheit verbunden sind, während sie hinsichtlich ihres zweiten Systems mit ihrem entsprechenden zweiten Eingang (E,) über jeweils nur einen Kopplungskondensator (C", C", C", C", C") an die gemeinsame Impulsleitung (L) für Vorwärtszählung und Rückwärtszählung angeschlossen sind und daß mindestens eine die zu zählenden Impulse aufnehmende Vorstufe vorgesehen ist, die als Steuerstufe für die Zählrichtung über je eine Steuerleitung für Vorwärtszählung und Rückwärtszählung (r bzw. i) sämtliche Kopplungskondensatoren der Gegenrichtung zeitweilig sperrend vorspannt.
  2. 2. Zähl- bzw. Speicherschaltung nach Anspruchl, dadurch gekennzeichnet, daß im Eingang für jede Zählrichtung eine getrennte Impulsverzögerungsstufe (V, bzw. V,) in Art einer monostabilen Kippstufe vorgesehen ist, die in ihrem instabilen Schaltzustand jeweils über eine Steuerleitung (r bzw. v) die Kopplungskondensatoren (C"" C, C", C, C,) für die Rückwärtsrichtung bzw. die Kopplungskondensatoren (C, C, C, C, C",) für die Vorwärtsrichtung über ohmsche Widerstände (R, R3, R, R, Rg bzw. R, R, R6, Rs, R1,) entladen und in ihrem stabilen Zustand über Kopplungskondensatoren (C, bzw. C,4) mit der gemeinsamen Impulsleitung (L) verbunden sind. 3. Zähl- bzw. Speicherschaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die monostabilen Kippstufen (V, bzw. V# im instabilen Schaltzustand sperrend für weitere einlaufende Impulse ausgebildet sind. 4. Zähl- bzw. Speicherschaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur biquinären Zähl- bzw. Speicherweise eine Ringzähl-Speichereinheit mit fünf Zähl- bzw. Speicherstufen (I bis V) vorgesehen ist, deren zweite bis vierte Stufe (II bis IV) gleich ausgebildet sind, während von der ersten Stufe (1) außer dem Kopplungskondensator (C",) zur fünften Stufe (V) noch zusätzliche Kopplungskondensatoren (Cb, C,c zur Umschaltstufe (VI) und von der fünften Stufe (V) außer dem Kopplungskondensator (C"a) zur ersten Stufe (1) noch zusätzliche Kopplungskondensatoren (C"b, C",) zur Umschaltstufe (VI) führen. 5. Zähl- bzw. Speicherschaltung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Kopplungskondensatoren (Cb, Cl, von der ersten Stufe (1) über den ohmschen Widerstand (R1) an die Steuerleitung (r) für Vorwärtszählung und die zusätzlichen Kopplungskondensatoren (C"b, C .. ) von der fünften Stufe (V) über den ohmschen Widerstand (R") an die Steuerleitung (P) für Rückwärtszählung angeschlossen sind. 6. Zähl- bzw. Speicherschaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Taste (n zur Betätigung von zusätzlichen Einstell-Stromkreisen für die Binärstufen (I bis V) vorgesehen ist, die derart an die Binärstufen (I bis V) angeschlossen sind, daß die zweite bis fünfte Binärstufe (II bis V) in den gleichen und die erste Binärstufe (I) in den dazu komplementären, stabilen Schaltzustand gebracht werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Elektronische Rundschau, 1960, Nr. 6, S. 240 bis 245.
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Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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