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DE1202238B - Wandernder Strebausbau aus miteinander zu Gespannen vereinigten Ausbaurahmen - Google Patents

Wandernder Strebausbau aus miteinander zu Gespannen vereinigten Ausbaurahmen

Info

Publication number
DE1202238B
DE1202238B DEG32398A DEG0032398A DE1202238B DE 1202238 B DE1202238 B DE 1202238B DE G32398 A DEG32398 A DE G32398A DE G0032398 A DEG0032398 A DE G0032398A DE 1202238 B DE1202238 B DE 1202238B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
caps
frame
guide element
wandering
guide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG32398A
Other languages
English (en)
Inventor
Konrad Grebe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEG32398A priority Critical patent/DE1202238B/de
Publication of DE1202238B publication Critical patent/DE1202238B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D23/00Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
    • E21D23/04Structural features of the supporting construction, e.g. linking members between adjacent frames or sets of props; Means for counteracting lateral sliding on inclined floor
    • E21D23/0409Aligning or guiding means for the supports or for the constitutive parts of the supports

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)

Description

  • Wandernder Strebausbau aus miteinander zu Gespannen vereinigten Ausbaurahmen Gegenstand der Hauptpatentanmeldung G 29248 VI / 5 c ist ein wandernder Strebausbau aus miteinander zu Gespannen vereinigten Ausbaurahmen, wobei zwischen den Hangend- und/oder Sohlkappen der Rahmen ein gegenüber den Kappen längsverschiebliches mit an diesen angeordneten Führungsorganen im Eingriff stehendes Führungselement vorgesehen ist, und dessen wesentliches Merkmal darin besteht, daß die in an sich bekannter Weise höhenverschieblich an den Kappen gelagerten Führungsorgane gegenüber den Kappen oder gegenüber dem Führungselement um eine quer zu diesen angeordnete Achse drehbar sind.
  • Durch diese Ausbildung der Führung der das Gespann bildenden Rahmen in bezug aufeinander wird sowohl gesichert, daß die Rahmen während ihres Rückens stets ihre zueinander parallele Richtung beibehalten, wie auch, daß sich die Kappen (Sohlkappen wie Hangendkappen) durch entsprechende Änderung ihrer Lage den wechselnden Verhältnissen des Liegenden und des Hangenden anpassen können, nämlich diesen Veränderungen entsprechend das eine und/oder andere Ende der Kappe des einen Rahmens unter entsprechender Verschwenkung der Kappen in der vertikalen Ebene höher bzw. tiefer liegen kann, als die zugeordnete Kappe des benachbarten Rahmens dieses Gespanns, wobei insbesondere die bei vorher bekannten Konstruktionen solcher Gespanne vorhandene Notwendigkeit, daß die Kappen der Höhe nach mit dem Führungselement und damit zueinander parallel verlaufen müssen, in Fortfall kommt und eine vollkommene Anpassungsfähigkeit der Lage der Kappen an den Verlauf des Hangenden und Liegenden auch bei größeren Unregelmäßigkeiten erzielt wird.
  • Die Höhenverschieblichkeit der drehbaren Führungsorgane wird gemäß der im einzelnen im Hauptpatent beschriebenen Konstruktion durch deren Lagerung in einer senkrecht zur Längsebene der Kappe verlaufenden starr an den Kappen angeordneten Parallelführung verwirklicht.
  • Falls diese Parallelführungen nicht in unmittelbarer Nähe der Stempel angeordnet sind, beengen sie, da sie von unten und oben in den jeweils durch einen Rahmen begrenzten Raum hineinragen, den Fahrweg durch diesen hindurch und dies in um so stärkerem Maße, je größer das Maß der Höhenverschieblichkeit der Rahmen bzw. Kappen derselben relativ zueinander sein soll, und zwar auch dann, wenn das längsverschiebliche Führungselement in der Ebene der Kappen angeordnet ist und damit selbst keinen Teil dieses Raumes beansprucht. Durch die Erfindung werden diese der Konstruktion nach dem Hauptpatent noch anhaftenden Nachteile dadurch beseitigt, daß die mit dem Führungselement im Eingriff stehenden Führungsorgane an die Hangend- bzw. Sohlkappen über Schwenkarme angeschlossen sind, durch deren Drehung um ihre an den Kappen festen Achsen die Führungsorgane gegenüber den Kappen höhenverschieblich sind, wobei ihre Höhenlage jeweils davon abhängig ist, in welchem Winkel der betreffende Schwenkarm zur Kappe steht.
  • Auch hierbei liegen die Führungsorgane gegebenenfalls oberhalb der Sohlkappen bzw. unterhalb der Hangendkappen, niemals aber liegt das freie Ende des Schwenkarmes oberhalb bzw. unterhalb des längsverschieblichen Führungselementes mit dem Ergebnis, daß der von dem betreffenden Rahmen umgrenzte Raum in keiner Weise geschmälert wird.
  • Gemäß einem besonderen Merkmal der Erfindung können die Schwenkarme federnd ausgebildet sein. Dadurch ist es möglich, erforderlichenfalls auch die gegenseitige Parallelführung der beiden Rahmen eines Gespanns zu beeinflussen, falls dessen Vorschubrichtung aus irgendeinem Grunde geändert werden soll.
  • Die hierfür verwendeten Federn werden so stark bemessen, daß erhebliche Kräfte für die Ablenkung eines Gespanns aus einer Vorschubrichtung aufgewendet werden müssen und deshalb die Federung der Schwenkarme nicht etwa auf im normalen Betrieb auftretende mehr oder weniger zufällige Beanspruchungen anspricht. Bisher war es erforderlich, in solchen Fälllen sämtliche Stempel eines Gespanns zu lösen, was schon vom sicherheitlichen Standpunkt aus nachteilig ist, während nunmehr auch dann, wenn die Vorschubrichtung geändert werden muß, jeweils der eine von beiden Rahmen des Gespanns stehenbleiben kann und nicht entlastet zu werden braucht.
  • In einer gegenüber dem Hauptpatent nicht vorveröffentlichten, jedoch gegenüber der vorliegenden Zusatzanmeldung vorbekannten Auslegeschrift sind gegenüber dem Führungselement längsverschiebliche, gegenüber den Kappen höhenverschiebliche Führungsorgane bereits vorgeschlagen worden. Diese Führungsorgane sind aber weder dem Führungselement noch den Kappen gegenüber drehbar, so daß die dem einen Rahmen des Ausbaugespanns zugeordneten Kappen sich wohl der Höhe nach parallel zu den Kappen des anderen Rahmens anheben oder absenken, nicht aber sich ihnen gegenüber der Höhe nach verschwenken können. Auch ist dabei das zwischen den Rahmen angeordnete Führungselement wesentlich länger als der streichende Abstand der Stempel eines Rahmens voneinander, was bedeutet, daß, wenn die Rahmen eines Gespanns im Einfallen nebeneinander stehen, das Führungselement sich stoßseitig oder versatzseitig, gegebenenfalls auch an beiden Enden des Gespanns, weit über die Rahmen hinaus erstreckt.
  • Bei Ausbaugespannen, welche lediglich aus zwei aneinander geführten Rahmen bestehen, ist es an sich bekannt, die Kappen dieser Rahmen über dem Vorschub und der gegenseitigen Führung der Rahmen dienende Schwenkarme aneinander anzuschließen. Dies ermöglicht nur eine Parallelogrammverschiebung, bei der die Bewegungen der Schwenkarme voneinander abhängig sind. Die längsverschiebliche Lagerung der erfindungsgemäßen Schwenkarme in dem zwischen den Rahmen angeordneten Führungselement gewährleistet dagegen, daß die Schwenkarme in ihrer Bewegung voneinander unabhängig sind, so daß das Führungselement sich beliebig schräg zu den Kappen einstellen kann, und die Kappen der Höhe nach beliebig schräg zueinander verlaufen können.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den Zeichnungen, die ein Ausbaugespann zeigen, bei dem das längsverschiebliche Führungselement so ausgebildet ist, daß es gleichzeitig die dem Vorschub des Gespanns dienenden Zylinder aufnehmen kann. Dabei zeigt F i g. 1 in Draufsicht ein solches Gespann in der Grundstellung, während F i g. 2 und 3 in verkleinertem Maßstab ein ebensolches Gespann in einer Stellung zeigen, in der der eine Rahmen gegenüber dem anderen verschoben ist, und zwar F i g. 2 in Draufsicht unter Fortlassung der Hangendkappen, F i g. 3 in einer Seitenansicht, bei der angenommen ist, daß das Gespann einen im Liegenden des Flözes verlaufenden Sprung überwindet.
  • In den Figuren sind die Hangendkappen mit 1, 2, die Sohlkappen mit 11, 12, die Stempel mit 3, 4, 5, 6, die längsverschieblichen, mit zwei übereinander angeordneten Vordrückzylindem versehenen Führungselemente mit 10, die Kolbenstangen dieser beiden Zylinder mit 21 und 22 bezeichnet. Die längsverschieblichen Führungselemente 10 sind an den Kappen 2, 12 des einen Rahmens durch einen Schwenkarm 15, 25 und über die ausschiebbaren Kolbenstangen 22 durch ein Zapfengelenk 42 angelenkt. An den Kappen 1, 11 sind sie durch einen Schwenkarm 14, 24 und über die Kolbenstange 21 durch ein Zapfengelenk 41 angelenkt. Die Zapfengelenke 41, 42 dürfen in Längsrichtung der Kappen nicht verschieblich sein, da es anderenfalls unmöglich wäre, die beiden Rahmen des Gespanns im gleichen Maße, wie die Kolbenstangen 21, 22 ausgefahren und eingefahren werden, gegeneinander zu verschieben. Sie sind deshalb entweder stationär an den Kappen angeordnet, oder in einer Platte 51, 52 gelagert, die in einer senkrecht zur Längsebene der Kappen bzw. entlang den Stempeln 3, 6 angeordneten Parallelführung 71, 72 der Höhe nach - und nur der Höhe nach - verschieblich ist.
  • F i g. 3 zeigt, wie dank dieser Höhenverschieblichkeit der Endpunkte des längsverschieblichen Führungselementes beim Vorrücken des Gespanns ohne weiteres auch ein Sprung überwunden werden kann.
  • Dabei werden diese Endpunkte, um die Führungselemente nach Möglichkeit in der Ebene der Kappen zu halten, zweckmäßig vor dem Beginn des Vorrückens beispielsweise durch Verstecken festgelegt, oder sie stehen innerhalb der Parallelführungen 71, 72 unter dem Druck einer in der entsprechenden Richtung wirkenden Feder. Im Bereich der Hangendkappen 1, 2 ist die Lage des Führungselementes 10 bei normalem Verlauf des Hangenden dargestellt. Im Bereich der Sohlenkappen 11, 12 kommt bei der überwindung des Sprunges das ihnen zugeordnete Führungselement 10 entweder in die schräge Lage, wie sie gezeichnet ist, oder es kommt auf ganzer Länge in die Ebene der Sohlenkappe 11. Es kann auch eine zwischen diesen beiden Stellungen befindliche Lage einnehmen. Wird das untere Führungselement 10 in seinen beiden Endpunkten in die höchste Lage gebracht, die die Parallelführungen 71 und 72 zulassen, so lassen sich mit dem Gespann auch Sprünge, die etwa doppelt so hoch sind, noch überwinden. In entsprechender Weise läßt sich das Gespann beim Vorrücken auch durch Mulden und über Sättel führen.
  • Die Winkelstellung der um eine an den zugeordneten Kappen angeordnete Achse 34 bzw. 35 drehbaren Schwenkarme 14, 24 bzw. 15, 25 gegenüber Kappe und Führungselement wird durch die Lage des Führungselementes 10 bestimmt, in dessen Längsnuten 10' sich die am freien Ende der Schwenkarme angeordneten Führungsorgane 44, 45 entsprechend verschieben. Dabei sind diese Führungsorgane 44 bzw. 45 wiederum gegenüber dem Schwenkarm 14, 24 bzw. 15, 25 oder gegenüber dem Führungselement 10 drehbar. Sind die Schwenkarme 14, 24 bzw. 15, 25 federnd ausgebildet, so läßt sich der mit den Kappen 1, 11 versehene Rahmen im Bereich des Stempels 4, der mit den Kappen 2, 12 versehene Rahmen im Bereich des Stempels 5 um ein gewisses Maß von den längsverschieblichen Führungselementen 10 abspreizen. Dadurch läßt sich die Vorschubrichtung des Gespanns beeinflussen. Um dies zu erleichtern, weisen die Gelenkzapfen 41, 42 zweckmäßig ein gewisses Spiel auf bzw. sind sie in entsprechendem Umfang kugelig ausgebildet.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Wandernder Strebausbau mit zu Gespannen niteinander vereinigten Ausbaurahmen, bei welchen zwischen den Hangend- und/oder Sohlkappen der Rahmen ein mit Führungsorganen, die ihm gegenüber längsverschieblich und den Kappen gegenüber höhenverschieblich sowie um quer zu den Kappen angeordnete Achsen drehbar sind, im Eingriff stehendes Führungselement vorgesehen ist nach Patentanmeldung G 29248 VI/5c, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Führungselement (10) im Eingriff stehenden Führungsorgane (44,45) über Schwenkarme (14, 15, 24, 25) an die Hangend- bzw. Sohlkappen (1, 2, 11, 12) angeschlossen sind, durch deren Drehung um ihre an den Kappen feste Achse sie den Kappen gegenüber höhenverschieblich sind.
  2. 2. Strebausbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkarme (14, 15, 24, 25) federnd ausgebildet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 895 737; deutsche Auslegeschrift Nr. 1107 169.
DEG32398A 1961-06-03 1961-06-03 Wandernder Strebausbau aus miteinander zu Gespannen vereinigten Ausbaurahmen Pending DE1202238B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1408712B1 (de) * 1961-08-21 1969-09-04 Konrad Grebe Strebausbaugespann fuer einen Wanderausbau
DE1930383B1 (de) * 1969-06-14 1970-12-17 Hans Ziller Kg Schreitendes Ausbaugespann

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE895737C (de) * 1944-05-27 1953-11-05 Gelsenkirchener Bergwerks Akti Schreitender Grubenausbau mit rueckfreier Kohlenfront
DE1107169B (de) * 1959-06-06 1961-05-25 Rheinstahl Gmbh Wanheim Gleitfuehrung fuer rueckbare Ausbauelemente

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