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DE1202038B - Verriegelungsvorrichtung fuer Lehrtexte, insbesondere in Buchform, zum Selbstunterricht - Google Patents

Verriegelungsvorrichtung fuer Lehrtexte, insbesondere in Buchform, zum Selbstunterricht

Info

Publication number
DE1202038B
DE1202038B DER37701A DER0037701A DE1202038B DE 1202038 B DE1202038 B DE 1202038B DE R37701 A DER37701 A DE R37701A DE R0037701 A DER0037701 A DE R0037701A DE 1202038 B DE1202038 B DE 1202038B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
teaching
locking
locking device
locking parts
self
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER37701A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Emeis
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RUDOLF ROEHR DR
Original Assignee
RUDOLF ROEHR DR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RUDOLF ROEHR DR filed Critical RUDOLF ROEHR DR
Priority to DER37701A priority Critical patent/DE1202038B/de
Publication of DE1202038B publication Critical patent/DE1202038B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
    • G09B3/00Manually or mechanically operated teaching appliances working with questions and answers
    • G09B3/02Manually or mechanically operated teaching appliances working with questions and answers of the type wherein the student is expected to construct an answer to the question which is presented or wherein the machine gives an answer to the question presented by a student
    • G09B3/04Manually or mechanically operated teaching appliances working with questions and answers of the type wherein the student is expected to construct an answer to the question which is presented or wherein the machine gives an answer to the question presented by a student of chart form

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Educational Administration (AREA)
  • Educational Technology (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Management, Administration, Business Operations System, And Electronic Commerce (AREA)

Description

  • Verriegelungsvorrichtung für Lehrtexte, insbesondere in Buchform, zum Selbstunterricht Die Erfindung betrifft eine Verriegelungsvorrichtung für blattweise übereinanderliegende Lehrtexte insbesondere in Buchform zum Selbstunterricht. Gedruckte oder anderweitig hergestellte Lehrtexte sollen so verriegelt werden, daß ein folgender Abschnitt jeweils erst freigegeben wird, wenn die das Verständnis des vorherigen Abschnitts überprüfenden Fragen oder Aufgaben richtig gelöst und die den Lösungen entsprechenden Einstellungen an der Verriegelungsvorrichtung vorgenommen worden sind.
  • Lehrtexte können seitenweise zu einem Buch gebunden sein oder in einem ungebundenen beschnittenen Buchblock vorliegen. Es können auch Lehrbücher und Bücher herkömmlicher Art in gebundener oder ungebundener Form nach bestimmten Abschnitten Überprüfungsfragen aufweisen, wobei diese Übungs-Fragebogen nicht eingebunden sind, sondern nur zwischen den Buchseiten liegen.
  • Eine Belehrung im Selbstunterricht durch visuelle Aufnahme von Gedrucktem, Vervielfältigtem oder Dargestelltem ist bekannt.
  • Es sind auch Lehrgeräte bekannt, bei denen der Lernende aus mehreren genannten Antworten auf eine Frage die richtige heraussuchen muß.
  • Dieses Prinzip ist in diesen Geräten derart realisiert, daß der Lernende die ihm richtig erscheinende Antwort heraussucht und einen dieser Antwort zugeordneten Knopf drückt. Hat er die richtige Antwort gewählt, so wird die nächste Frage mit Auswahlantworten freigegeben. War jedoch die gewählte Antwort falsch, so muß der Lernende weitere Knöpfe drücken, so lange, bis er die richtige Antwort gefunden hat. In Anbetracht der Tatsache, daß man etwas weiß oder nicht weiß, ist dieses Verfahren einem unverbindlichen Probieren vergleichbar und sehr nachteilig für den Lernprozeß, da im ungünstigsten Falle alle Knöpfe gedrückt und alle gegebenen Antworten durchprobiert werden müssen, bevor die richtige Antwort gefunden ist.
  • Bei diesen Geräten werden die falschen Antworten bzw. alle gewählten Antworten auf einem Zähler registriert. Auf diese Weise ist es nicht möglich festzustellen, welche Aufgabe falsch beantwortet wurde. Auch dies ist ein erheblicher Nachteil.
  • Um beim Selbstunterricht eine einwandfreie Selbstkontrolle für den Lernenden zu erhalten, sollen die Lösungen von Testaufgaben nicht nachgeschlagen werden können, so daß der Lernende sich während des Studiums immer wieder vor echte Prüfungssituationen gestellt sieht. Behandelte Formeln usw. sollen nachgeschlagen werden können, was einer sinnvollen wissenschaftlichen Arbeit entspricht. Beim Schulunterricht soll der Lehrer vom Überprüfen häuslicher Arbeit entlastet werden.
  • Durch die Erfindung soll diese Aufgabe gelöst werden, deren Lösung darin besteht, daß eine Grundplatte Stifte aufweist, auf die die Blätter des Lehrtextes aufreihbar sind und Verriegelungsteile zwischen die Blätter schiebbar sind, die mit Zahlenschlössern verbunden sind, die bei einer sich aus Aufgabenlösungen des vorhergehenden Lehrtextes ergebenden Einstellung die Verriegelungsteile haltende Schubriegel freigeben.
  • Im Rahmen der Erfindung können einem Riegel mehrere Verriegelungsteile zugeordnet sein, und der Riegel kann über das Zahlenschloß stufenweise die einzelnen Verriegelungsteile und damit einzelne Lehrtextabschnitte nacheinander freigeben. Die Verriegelungsteile können an auf Stiften aufsetzbaren Sperrblöcken angeordnet werden.
  • In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand in einigen Ausführungsbeispielen erläutert. Es zeigt A b b. 1 eine Vorderansicht der Verriegelungsvorrichtung, A b b. 2 eine Draufsicht, A b b. 3 eine Verriegelungsstange im Querschnitt mit einem Einstellrad, A b b. 4 die Hintereinanderanordnung von fünf Einstellrädern, A b b. 5 eine schaubildliche Ansicht der Verriegelungsvorrichtung, A b b. 5 a bis 5 c drei Verriegelungsteile für einzelne Lehrtextabschnitte, A b b. 6 eine andere Verriegelungsart, A b b. 7 einzelne Sperrblöcke und A b b. 8 in einem Buchblock verteilte Verriegelungsteile.
  • Die Lehrtextblätter in Form eines Buches 1 sind auf der Grundplatte 10 durch Blatthaltestifte 3 gehalten. Verriegelungsteile 4 halten und trennen die einzelnen Lehrabschnitte. Sie verhindern das Weiterblättern, solange die Verriegelung besteht. Die Verriegelungsteile 4 sind mittels Scharnier 5 an einem Gehäuse auf der Grundplatte 10 angelenkt. Sie werden in ihrer Sperrstellung durch einen Schubriegel 7 mit Riegelblock 6 gehalten. Der Schubriegel ist mit einem Zahlenschloß mit Einstellrädern 9 verbunden, welches nach richtiger Einstellung den Schubriegel 7 freigibt und damit das Wegschwenken des Verriegelungsteiles 4 gestattet.
  • Für die einzelnen Lehrtextabschnitte ist jeweils ein Verriegelungsteil 4 vorgesehen, wie in der A b b. 2 und der A b b. 5 bei a, b und c gezeigt wird.
  • Am Ende jedes Lehrtextabschnittes ist ein Prüfungsfragebogen eingefügt, der Aufgaben enthält, die vom Bearbeiter des vorhergehenden Lehrtextes gelöst werden müssen. Die aus Zahlenwerten oder Worten bestehende Lösung wird mittels einer dem Zahlenwert oder Wort zugeordneten Ziffer auf den Einstellrädern 9 des Zahlenschlosses eingestellt. Ist die Lösung richtig, kann der Schubriegel ? gelöst werden, und der nächste Lehrtextabschnitt wird damit freigegeben.
  • Jeder Prüfungsfragebogen kann auch zu jeder Aufgabe z. B. sechs Lösungen anbieten, von denen nur eine richtig ist. Jede richtige Lösung ist einem Einstellrad 9 der zuständigen Verriegelung zugeordnet. Wird die der richtigen Lösung entsprechende Ziffer beim Einstellrad, das der Aufgabe zugeordnet ist, eingestellt, dann ist hier die Entriegelung vorbereitet. Ein Herausziehen des Schubriegels ist aber erst möglich, wenn das bei allen auf dem Schubriegel 7 sitzenden Einstellrädern 9 gleichzeitig geschieht, d. h. wenn alle Aufgaben richtig gelöst wurden, die zu dieser Verriegelung gehören, so daß der Reihe nach alle Einstellräder in eine Stellung gebracht wurden, wo sie alle zugleich entriegeln.
  • Hierbei handelt es sich nur um ein Beispiel. Es bestehen noch andere Zuordnungsmöglichkeiten zwischen den zu überprüfenden Kenntnissen und den Entriegelungen.
  • An Stelle eines Buches können auch lose Lehrtextblätter auf Stiften 3 der Grundplatte 10 aufgereiht sein. Es müssen dann an beiden Rändern der Lehrtextblätter Stifte 3 angeordnet werden.
  • Bei einem Buch mit Lehrtexten sind gemäß A b b. 1, 2 und 5 an der rechten Seite des Buchblocks 1 im unbedruckten Rand die Lochungen angebracht, durch die die Stifte 3 hindurchgesteckt werden, die in der Grundplatte 10 des Geräts verankert sind. Auf diese Weise kann der Buchblock 1 durch Vermittlung der Grundplatte 10 fest mit dem Verriegelungsmechanismus verbunden werden.
  • Der Riegelblock 6 kann erst dann über den Schubriegel 7 von dem Verriegelungsteil 4 weggezogen werden, wenn die auf dem Schubriegel 7 befindlichen Nasen 8 durch alle axialen Schlitze 11 in den Einstellrädern 9 treten können, die auf dem Schubriegel drehbar angeordnet sind (A b b. 3 und 4).
  • Die A b b. 3 zeigt ein Einstellrad 9 mit dem Schlitz 11, den Schubriegel 7 im Querschnitt, die Nase 8 und eine Ringnut 13, die gestattet, das Einstellrad im verriegelten Zustand trotz der Nase 8 zu drehen. Das Rad 9 muß erst so weit gedreht werden, daß von den Flächen A bis F die Fläche B oben steht. Vorher kann die Nase 8 nicht durch den Schlitz 11 gelangen. Wenn fünf Räder dieser Art nebeneinander angeordnet sind, ergeben sich 65 verschiedene Einstellmöglichkeiten. Ein Drehen der Schubstange kann durch eine Abflachung 12 des Schubriegels 7 oder durch ähnliche Mittel verhindert werden.
  • Die Verriegelungsteile 4 sind so angeordnet, daß die Lehrtextabschnitte in verschiedener Höhe des Buchblocks abgeriegelt werden. Die Anzahl der Verriegelungsteile kann variiert werden, je nachdem in wieviel Prüfungsabschnitte der Text zerlegt werden soll. Das Wissen wird dabei immer in Abschnitten überprüft.
  • Bei gleichen Lehrtexten und Abschnitten können durch unterschiedliche Prüfungsfragebogen und dementsprechend unterschiedlich eingestellte Zahlenschlösser für klassenweisen Gebrauch Variationsmöglichkeiten geschaffen werden.
  • An Stelle von Verriegelungsteilen 4 können Verriegelungszungen 17 aus Stahlblech oder Kunststoff verwendet werden, die in Sperrblöcken 15 und 16 eingelassen sind. Diese Sperrblöcke 15 und 16 passen ineinander und bilden gemeinsam einen Quader, der zwischen dem Buchblock 1 und dem Gehäuse 2 angeordnet werden kann. Die einzelnen Blöcke 15 und 16 werden in ihrer Lage unverrückbar festgehalten, solange der Riegelblock 6 sich darüber befindet. Die Sperrblöcke 15 und 16 sind z. B. auf Haltestifte 14a bzw. 14 b gesteckt.
  • Die Entriegelung muß dann in zwei Stufen erfolgen. Bei der ersten Entriegelung kann nach Einstellung der Räder 9 der Riegelblock 6 nur so weit zurückgezogen werden, daß der Sperrblock 16 freigegeben wird. Dieser kann dann nach oben herausgezogen werden und gibt damit den nächsten Buchabschnitt frei. In gleicher Weise werden zunächst alle Sperrblöcke 16 entriegelt. Dann erst werden die Sperrblöcke 15 entriegelt, indem die Riegelblöcke 6 ganz vom Sperrblock 15 weggezogen werden.
  • Wenn die Einstellradbreite gleich der Breite 18 des Kopfteils der Sperrblöcke 15 und 16 gemacht wird, ist damit die Hintereinanderfolge der Entriegelungen von 16 und 15 ermöglicht. Auch hier bestehen noch Variationsmöglichkeiten, z. B. durch paarweises Versetzen der Nasen 8 auf dem Schubriegel 7 um Vielfache von 60°, wodurch Verschiebungen um jeweils zwei Einstellradbreiten ermöglicht werden.
  • Es können auf diese Weise sehr viele Verriegelungen angebracht werden. Die Verteilung von vielen Verriegelungszungen 17 in einem Buchblock 1 zeigt die A b b. B. Jede Zunge 17 verriegelt einen Lehrtextabschnitt.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Verriegelungsvorrichtung für blattweise übereinanderliegende Lehrtexte, insbesondere in Buchform, zum Selbstunterricht, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß eine Grundplatte (10) Stifte (3) aufweist, auf die die Blätter des Lehrtextes (1) aufreihbar sind und Verriegelungsteile (4, 17) zwischen die Blätter schiebbar sind, die mit Zahlenschlössern verbunden sind, die bei einer sich aus Aufgabenlösungen des vorhergehenden Lehrtextes ergebenden Einstellung die Verriegelungsteile (4, 17) haltende Schubriegel (7) freigeben.
  2. 2. Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß einem Schubriegel (7) mehrere Verriegelungsteile (17a, 17b) zugeordnet sind und der Riegel über das Zahlenschloß stufenweise die einzelnen Verriegelungsteile freigibt.
  3. 3. Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsteile (17a, 17b) an auf Stiften (14a, 14b) aufsetzbaren Sperrblöcken (15, 16) angeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 983 054, 3 009 263.
DER37701A 1964-04-14 1964-04-14 Verriegelungsvorrichtung fuer Lehrtexte, insbesondere in Buchform, zum Selbstunterricht Pending DE1202038B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2983054A (en) * 1958-02-27 1961-05-09 Jr Loran C Twyford Drum rater
US3009263A (en) * 1959-01-08 1961-11-21 Gen Atronics Corp Educational device

Patent Citations (2)

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