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DE1202069B - Zweiteilige Befestigungseinrichtung - Google Patents

Zweiteilige Befestigungseinrichtung

Info

Publication number
DE1202069B
DE1202069B DEI16211A DEI0016211A DE1202069B DE 1202069 B DE1202069 B DE 1202069B DE I16211 A DEI16211 A DE I16211A DE I0016211 A DEI0016211 A DE I0016211A DE 1202069 B DE1202069 B DE 1202069B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pin
fastening device
anchor
bushing
head
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEI16211A
Other languages
English (en)
Inventor
Bryant Edwards
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Illinois Tool Works Inc
Original Assignee
Illinois Tool Works Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Illinois Tool Works Inc filed Critical Illinois Tool Works Inc
Priority to DEI16211A priority Critical patent/DE1202069B/de
Publication of DE1202069B publication Critical patent/DE1202069B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B19/00Bolts without screw-thread; Pins, including deformable elements; Rivets
    • F16B19/04Rivets; Spigots or the like fastened by riveting
    • F16B19/08Hollow rivets; Multi-part rivets
    • F16B19/10Hollow rivets; Multi-part rivets fastened by expanding mechanically
    • F16B19/1027Multi-part rivets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Dowels (AREA)
  • Insertion Pins And Rivets (AREA)

Description

  • Zweiteilige Befestigungseinrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine zweiteilige Befestigungseinrichtung, insbesondere auf eine Befestigungseinrichtung, die geeignet ist, von einer Seite aus in die Öffnung eines Werkstückes eingesetzt zu werden.
  • Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf eine vorher zusammensetzbare, einen Stift und eine Ankerbuchse umfassende Befestigungseinrichtung in einfacher und billiger Bauart, die leicht in mit Öffnungen versehene Werkstücke eingebracht werden kann und in eingebautem Zustand sicher festgehalten wird.
  • Es sind zwar schon zweiteilige Befestigungseinrichtungen bekanntgeworden, die von einer Seite aus in mit Öffnungen versehene Werkstücke einbringbar sind und einen mit Kopf und Schaft versehenen Stift sowie eine aus elastischem Kunststoff einstückig hergestellte Ankerbuchse mit einer axialen Bohrung zur Aufnahme des Schaftes des Stiftes umfassen.
  • Die bekannten Befestigungselemente dieser Art sind jedoch so ausgebildet, daß man zunächst die Ankerbuchse in die Werkplattenöffnung einführt, in der sie sich vermöge ihrer äußeren Formgebung dann von selbst hält, und daß man dann den beim Einführen noch ein radiales Nachgeben der Ankerbuchse nach innen gestattenden Hohlraum vollständig durch einen nachträglich eingesetzten Stift füllt. Bei einigen der bekannten Befestigungselemente besitzt dieser Stift eine zylindrische oder konische, jedenfalls platte Form, während er in anderen Fällen mit radialen Vorsprüngen oder Hinterschneidungen versehen ist und mit diesen entweder in schon vorhandene innere Hohlräume der Ankerbuchse eingreift und diese starr füllt oder aber die Ankerbuchse an den entsprechenden Stellen radial nach außen auftreibt und dadurch erst die Sperrwirkung hervorruft.
  • Der Nachteil dieser bekannten Befestigungselemente besteht vor allem darin, daß die beiden Teile nicht vor der Montage, sondern erst während der Montage zusammengesetzt werden können. Es müssen also zwei Vorratsbehälter vorgesehen werden, was bei der Massenproduktion, beispielsweise im Automobilbau, zweifellos eine Erschwerung darstellt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den vorgenannten Nachteil zu beseitigen und ein Befestigungselement zu schaffen, das sich bereits vor dem Einbringen in die Werkplattenöffnung zusammensetzen und im zusammengesetzten Zustand einbringen läßt.
  • Hierzu ist ein radial vorstehender, einen werkstofffreien Ringraum umschließender Abschnitt der Ankerbuchse vorgesehen, der beim Einsetzen der vorher zusammengesetzten Befestigungseinrichtung in die Werkstücköffnung unter entsprechender Zusammendrückung des werkstofffreien Ringraumes vorübergehend allseitig in radialer Richtung bis auf den Querschnitt der Werkstücköffnung zusammendrückbar ist und sich nach dem Durchgang durch diese Öffnung dichtend und sperrend gegen den Innenrand des Werkstückes legt.
  • Dieses zweiteilige Befestigungselement kann und muß vor dem Einbringen in die Werkplattenöffnung zusammengesetzt werden. Das hat den großen Vorteil, daß das Zusammensetzen vor dem Einsetzen an einem geeigneten Arbeitsplatz, unter Umständen sogar durch andere Arbeitskräfte oder durch hierfür vorgesehene besondere Vorrichtungen vorgenommen werden kann. Dadurch wird die eigentliche Montage erheblich erleichtert, weil ein zweimaliges Suchen der häufig schwer zugänglichen Öffnung nicht mehr erforderlich ist und damit auch das Verlieren der zumeist kleinen Befestigungselemente viel seltener geschieht. Schließlich ist es nicht mehr erforderlich, bei der Montage zwei Vorratsbehälter mit zwei verschiedenen Teilen mitzuführen.
  • In einer Ausführungsform der Erfindung befindet sich der radial vorstehende Abschnitt der Ankerbuchse an deren dem Kopf des Stiftes zugewandtem Ende. Dabei ist der Mantel dieses Endes der Ankerbuchse rotationssymmetrisch ausgebildet und paßt sich dadurch einer kreisförmigen Bohrung dichtend an. Die Dichtung wird noch dadurch verbessert, daß die Wandstärke der Ankerbuchse zum Kopf des Stiftes hin dünner wird und schließlich in eine dünne Abschlußkante ausläuft. Diese Kante legt sich beim Einbringen und nach dem Einsetzen der Ankerbuchse in eine Werkplattenöffnung federnd gegen den Schaft des Stiftes.
  • An dem besagten Ende besitzt die Ankerbuchse eine etwa zylindrische Bohrung. Von dieser Bohrung verläuft ein konischer obergang in Richtung auf die engere Bohrung im übrigen Teil der Ankerbuchse.
  • Erfindungsgemäß ist weiterhin vorgesehen, daß die Ankerbuchse, ausgehend von dem radial vorstehenden Teil, einen dünnwandigen, biegsamen, röhrenförmigen Ansatz und einen an diesen anschließenden scheibenförmigen Flansch aufweist, der zweckmäßig so dünn ausgebildet ist, daß er biegsam ist. Diese Ausführung eignet sich besonders für elektrische Anlagen, z. B. Schalttafeln, bei denen man den im allgemeinen metallischen Stift gegenüber der ebenfalls metallischen Werkplatte isolieren möchte.
  • In einer anderen Weiterbildung der Erfindung befindet sich der radial vorstehende Abschnitt der Ankerbuchse an deren dem Kopf des Stiftes abgewandtem Ende und umfaßt eine etwa hohlkugelförmige Kappe, die den Schaft der Ankerbuchse unter Bildung eines werkstofffreien Ringraumes konzentrisch umgibt, mit diesem einstückig an seinem geschlossenen Ende verbunden ist und sich zum kopfseitigen Ende der Ankerbuchse hin in der Wandstärke verjüngt. Diese Ausführungsform eignet sich besonders für die Verwendung kurzer Stifte, die an der Rückseite der Werkplatte möglichst wenig vorstehen sollen.
  • Vorzugsweise ist für alle Ausführungen der Befestigungseinrichtung vorgesehen, daß der Stift in der Ankerbuchse durch das Eingreifen des vorderen Schaftendes des Stiftes in das Ende der Bohrung der fnkerbuchse axial festgelegt ist.
  • Weiterhin ist der Schaft des Stiftes erfindungsgemäß mit an sich bekannten Vorsprüngen versehen, die in die Ankerbuchse eingreifen und dadurch eine axiale Verschiebung des Stiftes gegenüber der Ankerbuchse nach dem Zusammensetzen dieser beiden i'eile verhindern.
  • Die Erfindung wird nachstehend in einigen Ausführungsbeispielen an Hand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigt F i g. 1 eine schaubildliche Darstellung einer vorher zusammengesetzten, in ein Werkstück eingesetzten Befestigungseinrichtung gemäß der Erfindung, F i g. 2 eine zusammengesetzte Befestigungseinrichtung, teilweise im Schnitt, F i g. 3 einen Schnitt durch eine Ankerbuchse, F i g. 4 eine nach der Linie 4-4 in F i g. 1 geschnittene Teilansicht, F i g. 5 eine der F i g. 2 ähnliche, teilweise geschnittene Darstellung einer anderen Ausführungsform der Befestigungseinrichtung gemäß der Erfindung, F i g. 6 die in ein Werkstück eingesetzte Befestigungseinrichtung gemäß F i g. 5, teilweise im Schnitt, F i g. 7 eine Darstellung einer weiteren Ausführungsform der Befestigungseinrichtung gemäß der Erfindung, teilweise im Schnitt, F i g. 8 eine Ansicht einer anderen Ausführungsform des Stiftes, F i g. 9 eine Teilansicht einer weiteren Ausführungsform des Schaftteiles des Stiftes, F i g. 10 eine weitere Teilansicht einer anderen Ausführungsform des Schaftteiles des Stiftes, F i g. 11 eine teilweise geschnittene Darstellung einer weiteren Ausführungsform der Befestigungseinrichtung gemäß der Erfindung und F i g. 12 einen Schnitt durch eine andere Ausführung der Ankerbuchse.
  • In den F i g. 1 bis 4 ist die Befestigungseinrichtung 10 gemäß der Erfindung, für die sich zahlreiche verschiedene Anwendungsmöglichkeiten von selbst ergeben, in ein gelochtes, zwei Platten12 und 14 umfassendes Werkstück eingesetzt, um die Platten zusammenzuhalten. Die Befestigungseinrichtung 10 umfaßt einen Stift 16 und eine Ankerbuchse 18, die untereinander verbunden und, wie in F i g. 2 dargestellt ist, vorher zusammengebaut und dann in die Öffnungen 20 und 22 in den Platten des Werkstückes eingesetzt sind, wie dies in F i g. 4 veranschaulicht ist.
  • Der Stift 16 kann aus irgendeinem geeigneten Werkstoff hergestellt sein. Er besteht vorzugsweise aus einem verhältnismäßig starren Werkstoff, z. B. Metall. Der Stift umfaßt einen auf der einen Seite des Werkstückes aufliegenden und dieses festhaltenden Kopf 24 und einen sich axial erstreckenden Schaft 26, der durch die Öffnungen in dem Werkstück eingeführt werden kann. In diesem Ausführungsbeispiel ist die Oberfläche am Umfang des Schaftes 26 glatt und im wesentlichen ununterbrochen, um die Herstellung des Stiftes zu verbilligen, und der eindringende Endteil 28 des Schaftes ist konisch, um den Zusammenbau mit der Ankerbuchse zu erleichtern.
  • Die Ankerbuchse 18 ist aus einem verhältnismäßig federnden Werkstoff hergestellt, und zwar vorzugsweise aus einem Kunststoff, wie z. B. Nylon oder Polyäthylen. Die Ankerbuchse umfaßt einen langgestreckten Schaft 30 mit einer sich darin axial erstreckenden Bohrung 32 zur Aufnahme des Schaftteiles des Stiftes. Die Bohrung 32 in der Ankerbuchse ist so ausgebildet, daß ihr Durchmesser anfangs kleiner ist als der Durchmesser des Schaftes 26 des Stiftes. Als Folge davon wird ein Klemmsitz zwischen dem Schaft 26 des Stiftes und dem Schaft der Ankerbuchse erreicht, und die Ankerbuchse wird durch das Zusammensetzen mit dem Schaft des Stiftes gedehnt. Auf diese Weise bewirkt die dem Werkstoff innewohnende Elastizität, daß der Schaft 30 der Ankerbuchse den Schaft des Stiftes fest umklammert und einer axialen Trennung von Stift und Ankerbuchse entgegenwirkt. Die Ankerbuchse ist vorzugsweise mit einem geschlossenen Einführungsende 34 versehen, das dazu dient, die Ankerbuchse auf dem Schaft 26 des Stiftes durch das Eingreifen des eingesetzten Endes des Stiftschaftes zu fixieren, wodurch der Stift und die Ankerbuchse leicht genau zusammengebaut werden können und ein axiales Hinaufgleiten der Ankerbuchse auf den Schaft des Stiftes während des Einsetzens der Befestigungseinrichtung in das Werkstück verhindert wird.
  • Die Ankerbuchse 18 ist mit einem verbreiterten, federnd zusammendrückbaren, dem Kopf des Stiftes benachbarten und axial in einem Abstand davon angeordneten Teil versehen, der hinter eine innere, d. h., eine dem Kopf des Stiftes abgewandte Oberfläche des Werkstückes einrastbar ist und die Befestigungseinrichtung gegen unerwünschtes Herausziehen aus dem Werkstück festhält. Insbesondere ist die Ankerbuchse mit einem kegelstumpfförmigen Teil 36 versehen, der sich von ihrem Schaft nach außen zum Kopf des Stiftes hin verbreitert, und mit einem anderen Teil 38 mit einer von dem kegelstumpfförmigen Teil 36 zum Kopf des Stiftes hin nach innen gehenden Umfangsfläche 40. Eine innere Ausnehmung 42 ist in dem Abschnitt 38 der Ankerbuchse vorgesehen, deren Durchmesser wesentlich größer ist als der Durchmesser des Schaftes des Stiftes, und die Ausnehmung 42 ist mit der Bohrung 32 durch eine konische Bohrung 44 in dem Abschnitt 36 der Ankerbuchse verbunden. Die konische Bohrung ist ebenfalls weiter als der Schaft des Stiftes, wodurch das Zusammendrücken der Ankerbuchsenteile 36 und 38 erleichtert wird, wenn die Befestigungseinrichtung durch die Öffnung in das Werkstück eingeführt wird. Der Ankerbuchsenteil 38 endet in der Nähe des Kopfes 24 des Stiftes aber in einem Abstand davon, um ein Spiel für die gelochten Platten des Werkstückes vorzusehen.
  • Die vorher zusammengebaute Befestigungseinrichtung 10 kann schnell und leicht an dem mit Öffnungen versehenen Werkstück lediglich durch Einführen der Schaftteile des Stiftes und der Ankerbuchse durch die Öffnungen des Werkstücks angebracht werden. Hierbei wirkt die Umfangsfläche 46 des Ankerbuchsenteiles 36 wie ein Nocken, der im Zusammenwirken mit den Kanten der Werkstücköffnungen die Ankerbuchsenteile 36 und 38 zusammendrückt, so daß diese Teile durch die Öffnungen hindurchgehen. Wenn die Befestigungseinrichtung vollständig in das Werkstück eingebracht ist, richtet die dem Werkstoff der Befestigungseinrichtung innewohnende Elastizität den Abschnitt 38 der Ankerbuchse federnd nach außen auf, und dessen Umfangsfläche 40 bildet eine Schulter, die in Eingriff mit der inneren Kante der Oberfläche des Werkstückes gebracht wird, um ein unerwünschtes Hinausziehen der Befestigungseinrichtung zu verhindern. Die ununterbrochene Umfangsfläche 40 der Ankerbuchse liegt auf dem ganzen Umfang der Öffnung 22 an dem Werkstück an, so daß sie die Öffnung wirksam gegen Durchtritt von Feuchtigkeit, Staub u. dgl. abdichtet. Die relativ dünne und biegsame Abschlußkante 48 des Ankerbuchsenteiles 38 ist zusammengedrückt und umgreift, wenn die Befestigungseinrichtung, wie in F i g. 4 veranschaulicht ist, an dem Werkstück angebracht ist, fest den Schaft des Stiftes, um das Festhalten des Stiftes gegen Herausziehen aus der Ankerbuchse zu unterstützen.
  • In den F i g: 5 und 6 ist ein etwas abgeändertes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Befestigungseinrichtung dargestellt, das der oben beschriebenen Ausführung ähnlich ist, wie durch die Verwendung der gleichen - jedoch mit dem Index a versehenen-Bezugszeichen bei den entsprechenden Teilen angedeutet ist. In dieser Ausführung ist die Ankerbuchse 18 a mit einem Kopf oder Flansch 50 versehen, der an dem Kopf 24 a des Stiftes anliegt und geeignet ist, auf der Außenfläche des Werkstückes aufzuliegen und der den Kopf des Stiftes in einem Abstand von dem Werkstück hält. Der Flansch 50 ist mittels eines dünnwandigen röhrenartigen Teiles 52 einstückig mit dem Teil 38 a der Ankerbuchse verbunden. Wie in F i g. 6 dargestellt ist, ist der dünnwandige Abschnitt 52 genügend biegsam, um gleichzeitig mit dem Ankerbuchsenteil 38 a zusammenzuklappen. Diese Ausführung ist insbesondere in Anlagen, wie z. B. elektrischen Schalttafeln, brauchbar, in denen es erwünscht ist, den Stift gegenüber dem übrigen Werkstück zu isolieren. F i g. 7 zeigt eine weitere Ausführung der Befestigungseinrichtung gemäß der Erfindung, bei der die entsprechenden Teile mit den gleichen Bezugszeichen, jedoch mit dem zusätzlichen Index b, bezeichnet sind. In dieser Ausführung unterscheidet sich die Ankerbuchse 18 b von der oben beschriebenen Ankerbuchse 18 a darin, daß der Flansch 50 b verhältnismäßig dünn und biegsam ist. Mit dieser Bauart kann der Flansch 50 b leicht entsprechend irgendwelchen Unregelmäßigkeiten in der Oberfläche des Werkstückes verformt werden, wenn er durch den Kopf des Stiftes gegen das Werkstück festgespannt wird, so daß eine zusätzliche Dichtung rund um die öffnung vorgesehen ist.
  • F i g. 8 zeigt eine andere Ausführungsform des Stiftes 16 e, die in Kombination mit irgendeiner der vorbeschriebenen Ankerbuchsen benutzt werden kann. In dieser Ausführung ist der Schaft 26 c des Stiftes mit mehreren axial in Abständen voneinander angeordneten, ringförmigen Vorsprüngen 54 versehen, die geeignet sind, sich in die Ankerbuchse einzubetten, so daß der Stift und die Ankerbuchse gegen axiales Auseinanderziehen sicher ineinander eingreifen.
  • F i g. 9 stellt den Schaftteil einer weiteren Ausführungsform des Stiftes 16 d dar, welcher ebenfalls in Kombination mit irgendeiner der oben beschriebenen Ankerbuchsen benutzt werden kann. In dieser Ausführung ist ein verbreiterter Kopf 56 an dem Einführungsende des Schaftes 26 d des Stiftes vorgesehen, der sich radial auswärts von dem Schaft erstreckt und eine ringförmige Schulter 58 bildet, die geeignet ist, in die Ankerbuchse eingebettet zu werden, um sicher das axiale Auseinanderziehen von Ankerbuchse und Stift zu verhindern.
  • F i g. 10 zeigt einen Schaft des Stiftes in noch einer anderen Ausführungsform mit Vorsprüngen zum sicheren Ineinandergreifen von Stift und Ankerbuchse. In dieser Ausführungsform ist der Schaftteil 60 gerändelt oder auf andere Weise aufgerauht, so daß dieser in die Wand der Bohrung der Ankerbuchse eingreifen kann. Es ist selbstverständlich, daß dieser Stift auch mit jeder der oben beschriebenen Ankerbuchsen gebraucht werden kann.
  • F i g. 11 zeigt eine weitere, geänderte Ausführungsform einer Befestigungseinrichtung gemäß der Erfindung, bei der die entsprechenden Teile mit den gleichen Bezugszeichen, jedoch mit dem zusätzlichen Index f, versehen sind. In dieser Ausführungsform ist der Schaft 26 f im Vergleich zu den oben beschriebenen Vorrichtungen verhältnismäßig kurz, so daß er nur leicht hinter den Werkstücken vorspringt. Um die Benutzung solch eines relativ kurzen Stiftes zu ermöglichen, ist der an dem Werkstück anliegende Teil der Kunststoffankerbuchse in der dargestellten Weise mehr an dem eingeführten Ende der Ankerbuchse gelegen als an dem dem Kopf des Stiftes benachbarten Ende. Die Befestigungseinrichtung 10 f kann im wesentlichen in der gleichen Art und Weise an den Werkstücken angebracht werden wie die oben beschriebenen Vorrichtungen, und es ist selbstverständlich, daß der Stift mit Vorsprüngen oder Auszackungen versehen sein kann, wie dies in den F i g. 8, 9 und 10 veranschaulicht ist.
  • F i g. 12 zeigt eine Ankerbuchse 18 g, die der oben beschriebenen Ankerbuchse 18 entspricht, mit der Ausnahme, daß das Einführungsende der Ankerbuchse 18 g offen ist. Diese Ausbildung erleichert die Herstellung der Ankerbuchsen und erfordert weniger Werkstoffe.
  • Aus der vorstehenden Beschreibung ist ersichtlich, daß die einen Stift und eine Ankerbuchse umfassende neuartige, vorher zusammenfügbare Befestigungseinrichtung gemäß der Erfindung einfach und billig in der Bauart ist und leicht an einem mit Öffnungen versehenen Werkstück von einer Seite desselben her angebracht werden kann. Die gemäß der Erfindung ausgebildete Befestigungseinrichtung sieht nicht nur einen großen Widerstand gegen axiale Trennung des Stiftes von der Ankerbuchse und gegen unerwünschtes Ausbauen der Befestigungseinrichtung aus den Werkstücken vor, sondern ist außerdem imstande, die Öffnungen in den Werkstücken gegen den Durchtritt von Schmutz, Feuchtigkeit oder irgendwelchen Fremdstoffen wirksam abzudichten.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Zweiteilige Befestigungseinrichtung, die von einer Seite aus in mit Öffnungen versehene Werkstücke einbringbar ist und einen mit Kopf und Schaft versehenen Stift sowie eine aus elastischem Kunststoff einstückig hergestellte Ankerbuchse mit einer axialen Bohrung zur Aufnahme des Schaftes des Stiftes umfaßt, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h einen radial vorstehenden, einen werkstofffreien Ringraum umschließenden Abschnitt (36, 38) der Ankerbuchse (18), der beim Einsetzen der vorher zusammengesetzten Befestigungseinrichtung in die Werkstücköffnung unter entsprechender Zusammendrückung des werkstofffreien Ringraumes vorübergehend allseitig in radialer Richtung bis auf den Querschnitt der Werkstücköffnung zusammendrückbar ist und sich nach dem Durchgang durch diese Öffnung dichtend und sperrend gegen den Innenrand des Werkstückes legt. z. Befestigungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich der radial vorstehende Abschnitt (36, 38) der Ankerbuchse (18) an deren dem Kopf (24) des Stiftes (16) zugewandtem Ende befindet, dort einen rotationssymmetrischen Mantel hat und unter Abnahme der Wandstärke in eine dünne Abschlußkante (48) ausläuft. 3. Befestigungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der radial aufgeweitete Abschnitt (36, 38) eine etwa zylindrische Bohrung (42) am besagten Ende und einen konischen übergang (44) auf die Bohrung (32) im übrigen Teil der Ankerbuchse (18) besitzt. 4. Befestigungseinrichtung nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen sich von dem erweiterten Teil (38a) der Ankerbuchse (18a) axial zum Kopf (24a) des Stiftes hin erstreckenden dünnwandigen, biegsamen, röhrenförmigen Ansatz (52) und einen an diesen anschließenden, scheibenförmigen Flansch (50). 5. Befestigungseinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch (50 b) so dünn ausgebildet ist, daß er leicht biegsam ist. 6. Befestigungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich der radial vorstehende Abschnitt (36f, 38f) der Ankerbuchse (18f) an deren dem Kopf (24f) des Stiftes (16f) abgewandtem Ende befindet und eine etwa hohlkugelförmige Kappe umfaßt, die den Schaft (30f) der Ankerbuchse unter Bildung eines werkstofffreien Ringraumes konzentrisch umgibt, mit diesem einstückig an seinem geschlossenen Ende verbunden ist und sich zum kopfseitigen Ende der Ankerbuchse hin in der Wandstärke verjüngt. 7 Befestigungseinrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift (16) in der Ankerbuchse (18) durch das Eingreifen des vorderen Schaftendes des Stiftes in das Ende der Bohrung (32) der Ankerbuchse axial festgelegt ist. B. Befestigungseinrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (26) des Stiftes (16) mit in die Ankerbuchse eingreifenden und dadurch eine axiale Relativbewegung zwischen Stift und Ankerbuchse verhindernden, an sich bekannten Vorsprüngen (54, 58, 60) versehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1006 730; französische Patentschriften Nr. 1109 551, 1117 303; britische Patentschriften Nr. 786 862, 787 820; USA.-Patentschriften Nr. 2 024101, 2 780128, 2836214.
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DE (1) DE1202069B (de)

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