DE1201867B - Schaltungsanordnung zum Erzeugen eines saegezahnfoermigen Stromes durch eine Spule - Google Patents
Schaltungsanordnung zum Erzeugen eines saegezahnfoermigen Stromes durch eine SpuleInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
H 04 π
Deutsche Kl.: 21 al - 35/20
Nummer: 1201 867
Aktenzeichen: N 21963 VIII a/21 al
Anmeldetag: 14. August 1962
Auslegetag: 30. September 1965
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zum Erzeugen eines sägezahnförmigen
Stromes durch eine Spule, die eine Gleichspannungsquelle, eine Speiseimpedanz, einen Kondensator,
einen Transformator, mit dem die Spule gekoppelt ist, ein Schalterelement und eine Diode enthält, bei
der aus der Gleichspannungsquelle über die Speiseimpedanz dem Kondensator zugeführter Ladestrom
elektrische Energie im Kondensator anhäuft und bei der das Schalterelement durch ein Steuersignal während
der Rücklaufzeit des sägezahnförmigen Stromes entsperrt wird, wodurch die im Kondensator angehäufte
elektrische Energie über einen Strom durch das Schalterelement in im Feld des Transformators
und der mit ihm gekoppelten Spule angehäufte magnetische Energie übergeht und bei der durch die
umlaufende Energie die mit dem Transformator gekoppelte Diode automatisch während der Hinlaufzeit
des Sägezahnstromes entsperrt wird und eine Durchschwingspule vorhanden ist, um das Schalterelement
am Ende der Rückschlagzeit zu sperren, wodurch die im Feld angehäufte magnetische Energie über
einen Strom durch die Diode zur Gleichspannungsquelle zurückfließen kann, und wobei auf dem Transformatorkern
wenigstens drei Wicklungen angeordnet sind.
In einer solchen bekannten Schaltungsanordnung tritt jedoch der Nachteil auf, daß das Kernmaterial
des Transformators eine große Vormagnetisierung erhält. Denn weil die der Gleichspannungsquelle entnommene
Energie zuerst im Kondensator angehäuft wird, während des Rücklaufs in das Feld des Transformators
und der mit ihm gekoppelten Spule übergeht und während des Hinlaufs über die Diode in
die Gleichspannungsquelle zurückfließt, geht die Zuführung von Energie über einen ersten und die Zurückleitung
über einen zweiten Weg. Da in der bekannten Schaltungsanordnung die Zurückleitung der
im Feld des Transformators verbundenen Diode stattfindet, fließt der durch diese Zurückleitung von
Energie verursachte Strom nur in einer Richtung und enthält demzufolge eine beträchtliche Gleichstromkomponente,
wodurch das Kernmaterial des Transformators vormagnetisiert wird.
Dies ist unerwünscht, da dann viel Kernmaterial verwendet werden muß, weil durch die Vormagnetisierung
nicht im steilen Teil der magnetischen-Induktion-magnetischen-Feldstärke
- Charakteristik (B-H-Charakteristik) des Kernmaterials gearbeitet werden kann, wodurch eine kleine Änderung
der magnetischen Induktion (AB) zur Verfügung
steht, und die Abmessungen des Kernes und/oder
Schaltungsanordnung zum Erzeugen eines
sägezahnförmigen Stromes durch eine Spule
sägezahnförmigen Stromes durch eine Spule
Anmelder:
N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken,
Eindhoven (Niederlande)
Vertreter:
Dipl.-Ing. E.-E. Walther, Patentanwalt,
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Als Erfinder benannt:
Teunis Poorter, Eindhoven (Niederlande)
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 17. August 1961 (268 352)
des Kupfervolumens im allgemeinen größer werden müssen als ohne Vormagnetisierung. Hierdurch nehmen
auch die Streuung und die Verluste des Transformators zu.
Außerdem ist es üblich, wenn die Spule, die der erzeugte sägezahnförmige Strom durchfließt, die
Spule für die Horizontalablenkung in einem Fernsehempfänger ist, die über der Transformatorwicklung
während des Rücklaufs des sägezahnförmigen Stromes auftretenden Impulse hinaufzutransformieren
und gleichzurichten und zum Speisen der Endanode der Bildröhre und/oder zum Liefern der Fokussierspannung
für diese Röhre zu verwenden. Dies bedeutet jedoch Lieferung von Energie, wodurch die
erforderlichen Abmessungen des Transformators noch vergrößert werden. Denn in der bekannten
Schaltungsanordnung ist der Strom durch den Transformator, der über die Diode zur Gleichspannungsquelle zurückfließt, für die Zurückleitung von Energie
verantwortlich. Wird die zurückgeleitete Energie kleiner (mehr Strahlstrom durch die Bildröhre), so
wird der Strom durch die Transformatorwicklung und durch die Diode kleiner. Dieser Strom darf jedoch
nicht Null werden, bevor die Hinlaufzeit des sägezahnförmigen Stromes beendet ist, da sonst der
Sägezahn verzerrt wird. Daraus ergibt sich, daß bei einer Schaltungsanordnung mit Hochspannungslieferung
die Vormagnetisierung größer sein muß bei der Anfangseinstellung (Strahlstrom Null) als ohne
Hochspannungslieferung.
509 689/295
Die Erfindung bezweckt, eine Schaltungsanordnung zu schaffen, in der keine Vormagnetisierung
des Kernmaterials auftritt oder eine derartige Vormagnetisierung zugelassen wird, daß beim Liefern
einer variierenden zusätzlichen Energie durch die Schaltungsanordnung der Vormagnetisierung durch
diese zusätzliche Energielieferung entgegengewirkt wird.
Um dies zu verwirklichen, ist die Schaltungsanordnung nach der Erfindung dadurch gekennzeichnet,
daß von den drei Transformatorwicklungen die erste Wicklung mit der Windungszahl H1 von dem
Strom durchflossen wird, der die elektrische Energie dem Kondensator zuführt, und in entgegengesetztem
Sinn durch den Strom, der die im Feld angehäufte magnetische Energie zur Gleichspannungsquelle zurückleitet,
und daß die zweite Wicklung mit der Windungszahl n2 ausschließlich durch den Ladestrom
des Kondensators durchflossen wird und die dritte Wicklung mit der Windungszahl n3 durch den
Entladestrom des Kondensators oder durch den Entladestrom des Kondensators plus dem Strom, der
die magnetische Energie zur Gleichspannungsquelle zurückleitet, und daß alle drei Wicklungen in gleichem
Sinne auf den Kern des Transformators aufgewickelt sind, während die Windungszahlen W1 und H3
im wesentlichen durch das Verhältnis zwischen Rücklaufzeit und Gesamtperiode des sägezahnförmigen
Stromes bestimmt werden und die Gesamtanzahl der Amperewindungen des Transformators mittels der
Windungszahlen nv n2 und ns möglichst gering gemacht
werden kann.
Bemerkt wird, daß an sich eine Anordnung zum Erzeugen eines Sägezahnstromes bekannt ist, die
einen Transformator enthält, auf dessen Kern gleichfalls drei Wicklungen angeordnet sind. Diese bekannte
Anordnung arbeitet jedoch nach dem Prinzip, bei dem das Schalterelement während der Rücklaufzeit
gesperrt ist. Somit sind bei der bekannten wohl drei Wicklungen auf dem Transformatorkern angeordnet,
jedoch sind nur zwei Wicklungen benutzt zur Behebung der Vormagnetisierung.
Bei der Anordnung der vorliegenden Erfindung sind jedoch alle drei Wicklungen notwendig, um die
Vormagnetisierung zu beheben oder wenigstens so gering wie möglich zu machen.
Einige mögliche Ausführungsformen von Schaltungsanordnungen gemäß der Erfindung werden an
Hand der Zeichnungen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt die bekannte Schaltungsanordnung in
einer etwas abgeänderten Form mit einem Thyristor als Schaltelement;
Fig. la istdasSymbolfüreinennpnp-Thyristorund F i g. 1 b das Symbol für einen pnpn-Thyristor;
F i g. 2 zeigt eine erste Ausführungsform einer Schaltungsanordnung nach der Erfindung;
F i g. 3, 4, 5 und 6 sind die Stufen, um von der bekannten Schaltungsanordnung zur Schaltungsanordnung
nach der Erfindung zu gelangen;
F i g. 7 ist eine magnetische-Induktion-magnetische-Feldstärke-Charakteristik
(B-fl-Charakteristik), um den Verlauf der Vormagnetisierung anzugeben,
wenn die Schaltungsanordnung nach F i g. 2 auch zum Erzeugen der Hochspannung für eine Bildröhre
in einem Fernsehempfänger verwendet wird;
F i g. 8 zeigt eine ähnliche Ausführungsform wie in Fig. 2, aber mit einem Sparkondensator als
Gleichspannungshilfsquelle;
Fig. 9 zeigt eine zweite Ausführungsform einer
Schaltungsanordnung nach der Erfindung, und
F i g. 10 zeigt eine gegenüber F i g. 9 abgeänderte Ausführungsform.
In F i g. 1 wird die bekannte Schaltungsanordnung, wie diese in Fig. 6 der britischen Patentschrift
815 411 dargestellt ist, gezeigt, mit dem Unterschied,
daß statt eines normalen Transformators ein Autotransformator verwendet ist, während auch eine
ίο Durchschwingspule L2 angeordnet ist, um nach dem
Beendigen des Rücklaufs den in dieser Schaltungsanordnung als Schalterelement verwendeten Thyristor
Γ sperren zu können. Eine solche Durchschwingspule L2, die auch verwendet werden kann, wenn
statt eines Thyristors ein Transistor als Schalterelement verwendet wird, ist bereits vorgeschlagen
worden. Demzufolge wird der Zweck der Spule L2 nachstehend nicht mehr beschrieben werden.
Der in Fig. 1 dargestellte Thyristor T ist ein
npnp-Thyristor, dessen Emitterteil (e) aus n-Material,
dessen Basisteil (b) aus p-Material und dessen Kollektorteil
(c) auch aus p-Material besteht, während sich zwischen dem Basis- und dem Kollektorteil eine
Schicht aus η-Material befindet. Der Strom bei einem solchen Thyristor ist vom Kollektor c zum Emitter e
gerichtet. Das Symbol ist in Fig. 1 a dargestellt.
Statt eines npnp-Thyristors kann auch ein pnpn-Thyristor verwendet werden. In diesem Thyristor
fließt der Strom vom Emitter e zum Kollektor c.
Das Symbol für diesen letzteren Thyristor ist in Fig. Ib dargestellt. Es wird einleuchten, daß, wenn
ein pnpn-Thyristor statt eines npnp-Thyristors verwendet wird, die Polaritäten der Speisespannungsquelle
und der in der Schaltungsanordnung verwendeten Diode D umgekehrt werden müssen.
Als Basismaterial für Thyristoren wird auch Silizium verwendet, so daß diese Thyristoren gesteuerte
Siliziumgleichrichter genannt werden können.
In der Schaltungsanordnung von F i g. 1 ist L1 eine
Speisespule, 1 eine Gleichspannungsquelle, die eine Gleichspannung von Vb Volt liefern kann, 2 ein
Autotransformator, mit dessen Anzapfung 3 ein Ende eines Kondensators C1 verbunden ist, dessen
anderes Ende an den Verbindungspunkt der Speisespule L1 mit der Durchschwingspule L2 angelegt ist.
Mit der Sekundärwicklung 4 des Transformators 2 ist die Spule L5 verbunden. Durch die Spule L5 fließt
der zu erzeugende sägezahnförmige Strom, und diese Spule kann demzufolge um den Hals einer Fernsehbildröhre
gelegt sein, wenn die Schaltungsanordnung in einem Fernsehempfänger verwendet wird, oder
um den Hals einer Aufnahmeröhre, wenn die Schaltungsanordnung in einer Fernsehkamera verwendet
wird. Die Spule Ls wirkt dabei als Ablenkspule zum
Ablenken in waagerechter Richtung des Elektrodenstrahles in der betreffenden Röhre. Es wird jedoch
einleuchten, daß auch magnetische Ablenkung eines Elektronenstrahles in einer Kathodenstrahlröhre
eines Kathodenstrahloszillographen mit der vorliegenden Schaltungsanordnung möglich ist. Wie
schon erwähnt und noch näher erläutert werden wird, wird elektrische Energie im Kondensator C1 angehäuft,
die wähend des Rücklaufs über den dann stromführenden Thyristor T, der zu Beginn des
Rücklaufs durch das über den Kondensator 5 und den Widerstand 6 zugeführte impulsförmige Steuersignal?
in den leitenden Zustand versetzt wird, als magnetische Energie im Feld des Transformators 2
und der mit ihm gekoppelten Spule Ls angehäuft
wird. Die angehäufte Feldenergie wird über die während der Hinlaufzeit leitende Diode D zur Gleichspannungsquelle
1 zurückgeleitet. Hieraus ergibt sich, daß der Strom, der die Feldenergie zur Gleich-Spannungsquelle
1 zurückleitet, nur über die Wicklung des Transformators 2 fließt, wodurch das Kernmaterial
dieses Transformators, auch wenn keine oder im wesentlichen keine Verluste auftreten
würden, trotzdem stark vormagnetisiert wird.
Um dies zu verhüten, wird nach der Erfindung die Transformatorwicklung 8 in wenigstens drei Wicklungen
geteilt, die auf geeignet gewählte Weise durch die verschiedenen Ströme durchflossen werden. Dies
ist in Fig. 2 dargestellt, in der die Wicklung 8 in Wicklungen 8' und 8", die magnetisch miteinander
und mit der Wicklung 4 gekoppelt sind, aufgeteilt ist. Die Wicklung 8' ist wieder in zwei Wicklungen H1
und n2 aufgeteilt, so daß insgesamt drei Wicklungen
nv n2 und 8" zusätzlich vorhanden sind.
Um die Wirkungsweise der Schaltungsanordnung nach F i g. 2 zu erklären, wird auf F i g. 3 hingewiesen,
in der die bekannte Schaltungsanordnung von F i g. 1 in etwas anderer Weise dargestellt ist und in
der der Thyristor T und die Diode D als Schalter T und D dargestellt sind, während die Gleichspannungsquelle 1 fortgelassen ist und statt deren die durch
diese Quelle gelieferte Gleichspannung Vb angegeben
ist. Der Kondensator C1 wird während der Hinlaufzeit des sägezahnförmigen Stromes durch einen
Strom ic t aufgeladen, der während der Hinlaufzeit,
während der der Schalter Γ geöffnet ist, gleich dem über die Speisespule L1 zugeführten Strom Z1 ist.
Zu Beginn des Rücklaufs wird der Schalter T geschlossen
und kehrt iCl seine Richtung um, wobei der Kondensator C1 sich entlädt und seine elektrische
Energie als magnetische Energie im Feld des Transformators!
und der mit ihm gekoppelten Ablenkspule Ls angehäuft wird. Da während der Rücklaufzeit
der Schalter D geöffnet ist, fließt der Strom iCl
als Strom iT durch die Durchschwingspule L2 und
den Schalter T zu dem Teil der Wicklung 8 zwischen der Anzapfung 3 und Erde. Der Strom z3 durch diesen
Teil der Wicklung ist also während des Rücklaufs gleich iCl, während iT = I1 —ic χ ist, wobei jedoch
bemerkt wird, daß der Strom iCl während des
Rücklaufs in einer Richtung fließt, die derjenigen, die mit dem Pfeil in F i g. 3 dargestellt ist, entgegengesetzt
ist.
Am Ende des Rücklaufs nimmt der Verbindungspunkt der Diode D mit der Wicklung 8 infolge des
sinusförmigen Entladestromes iCl einen derartigen
Wert an, daß die Diode D Strom führen wird oder, mit anderen Worten, daß der Schalter D geschlossen
wird. Dann wird der Schalter T geöffnet. Die magnetische Energie, die im Feld angehäuft war, wird
durch den Strom L3 über die Diode D zur Gleichspannungsquelle
1 zurückgeleitet. Gleichzeitig kehrt der Strom ic t wieder um und fließt in der mit dem
Pfeil bezeichneten Richtung, wodurch der Kondensator C1 aufgeladen wird. Da der Strom zc 1 durch
den Kondensator C1 im Mittel Null sein wird, ergibt sich, daß ein mittlerer Strom durch den linken Zweig,
der durch die SpUIeL1 und L2 und den Schalter Γ
gebildet wird, fließen wird, der, wenn keine Verluste auftreten, gleich dem mittleren Strom durch den
rechten Zweig sein wird, der durch die Wicklung 8 und den Schalter D gebildet wird. Letzterer mittlerer
Strom verursacht die Vormagnetisierung des Kernmaterials des Transformators 2.
Eine erste Stufe, um zur Schaltungsanordnung nach der Erfindung zu gelangen, ist in F i g. 4 dargestellt.
In dieser Figur ist die Wicklung 8 des Transformators 2 in zwei Wicklungen 8' und 8" aufgeteilt,
die magnetisch miteinander gekoppelt sind. Zwischen diesen zwei Wicklungen ist der Schalter D angeordnet,
während das mit dem Transformator 2 verbundene Ende des Kondensators C1 an den Verbindungspunkt
des Schalters D mit der Wicklung 8" angelegt ist. Die Wirkungsweise der Schaltungsanordnung
nach F i g. 4 ist die gleiche wie diejenige nach F i g. 3, aber diese Zwischenstufe ist erforderlich,
um die folgende, in F i g. 5 dargestellte Stufe verstehen zu können, bei der das Ende A der Speisespule
L1 der positiven Klemme zum Verbindungspunkt des Schalters D mit der Wicklung 8' verlegt
ist.
Mit der Schaltungsanordnung nach F i g. 5 wird schon ein beträchtlicher Vorteil erhalten, was die
Vormagnetisierung betrifft. Denn die Wege für die zugeführte und zurückgeleitete Energie sind teilweise
in der Wicklung 8' kombiniert, so daß der Strom I1,
nämlich der mittlere Strom durch die Wicklung 8', wenn keine Verluste in der Schaltungsanordnung
auftreten, gleich Null ist. Denn es ist J1=I2-I3,
wobei I2 der mittlere Strom durch den durch die
Speisespule L1, die Durchschwingspule L2 und den
Schalter T gebildeten Zweig ist und 73 der mittlere
Strom durch die Wicklung 8" und den Schalter D ist. Da der mittlere Strom I2 über die Zwischenströme
Z2, zCl und zT für die Zuführung von Energie
sorgt und der mittlere Strom 73 über die Zwischenströme
i3 und id die Zurückleitung des Stromes bewirkt,
wird in dem Fall, daß keine Verluste auftreten, 72 = 73 sein. Demzufolge wird der mittlere Strom I1
durch die Wicklung 8' nicht zur Vormagnetisierung des Kernmaterials des Transformators 2 beitragen.
Dies ist jedoch noch der Fall mit dem mittleren Strom 73 durch die Wicklung 8". Um auch diese
Vormagnetisierung zu entfernen, ist eine letzte, in F i g. 6 dargestellte Stufe erforderlich. Diese Stufe
besteht darin, daß die Wicklung 8' weiter in zwei Wicklungen /Z1 und n2 aufgeteilt ist und daß der
Verbindungspunkt der Diode D mit der Wicklung 8 zur Anzapfung 9 zwischen den Wicklungen nx und n2
verlegt ist.
Was den mittleren Strom 7 durch die Wicklung W1
betrifft, hat sich die Lage nicht geändert gegenüber der in F i g. 5 dargestellten Lage. Denn auch hier
gilt, daß I1=I2-I3 ist; wenn die Schaltungsanordnung
keine Verluste aufweist, ist 72=73, so daß
7j = 0, woraus sich ergibt, daß der Strom 715 der
durch die Wicklung nt fließt, keine Vormagnetisierung
verursachen wird.
Da der Strom 72 in entgegengesetztem Sinne die
Wicklung n2 durchfließt wie der Strom 73 die Wicklung
8", wird keine Vormagnetisierung im Transformator auftreten, wenn n2 72 = n3 73 ist, wobei n2 die
Windungszahl der Wicklung n2 und n3 die Windungszahl
der Wicklung 8" ist und wobei die Wicklungen nz und 8" in gleichem Sinne auf den Transformator
2 aufgewickelt sind. Da in dem Fall, daß keine Verluste auftreten, 72=73 gilt, ergibt sich daraus,
daß n2=n3 ist.
Wenn aber doch Verluste auftreten, was selbstverständlich in der Praxis der Fall sein wird, so wird
ϊ 201 867
die zurückgewonnene Energie kleiner sein als die zugeführte Energie. Daraus ergibt sich, daß
ist, so daß auch
7,^=0
die durch die Gleichung (3) dargestellt ist, bei dem durchschnittlich auftretenden Elektronenstrahlstrom
auftritt, so wird bei einem Elektronenstrahlstrom größer als der mittlere Strom die Einstellung des
Transformators 2 in
Man kann doch dafür sorgen, daß die Vormagnetisierung gleich Null wird, wenn die Windungszahl
Ti1, Ti2 und Ti3 der Wicklungen Ti1, n2
bzw. 8" derart gewählt wird, daß
t2-73n3 = 0 (3)
-ΊΆη3>0
ΊΆη3
(3 b)
Aus der Gleichung (3) mit den Gleichungen (1) und (2) ergibt sich, daß n3~>n2 sein soll.
Das Transformationsverhältnis Ti3Z(Ti1+n3) ist im
wesentlichen eine Funktion des Verhältnisses zwischen der Rücklaufzeit Ax und der Gesamtperiodenzeit
r des erzeugten sägezahnförmigen Stromes. Dies hängt mit der Tatsache zusammen, daß immer
Gleichgewicht zwischen der während der Hinlaufzeit r—Ax dem Kondensator zugeführten Ladung
und der während der Rücklaufzeit Ax zurückgeleiteten Ladung bestehen muß. Ist das Transformationsverhältnis n3/(n + n3) einmal festgelegt, so hat man
durch die Anwesenheit der Wicklung n2 noch einen
zusätzlichen Freiheitsgrad, der dazu verwendet werden kann, die Vormagnetisierung nach Wunsch einzustellen.
Selbstverständlich kann nämlich auch eine andere als die durch die Gleichung (3) dargestellte
Einstellung erhalten werden.
Wenn man z.B. in dem Fall, in dem die Schaltungsanordnung nach F i g. 2, die mit Ausnahme des
Teiles zum Erzeugen der Hochspannung V2 derjenigen
gemäß Fig. 6 identisch ist eine Ablenkschaltung
in einem Fernsehempfänger ist zum Ablenken des Elektronenstrahles in der Bildröhre in
waagerechter Richtung—, auch die Hochspannungsspeisung νή für die Bildröhre der Schaltungsanordnung
nach F i g. 2 entnehmen will, so soll auf dem Transformator 2 eine zusätzliche Wicklung 10 angeordnet
werden, an die ein Gleichrichter 11 angeschlossen ist, der die während der Rücklaufzeit Ar
erzeugten und durch die Wicklung 10 hinauftransformierten Impulse gleichrichtet, so daß eine hohe
Gleichspannung vh erhalten wird, die der Endanode
der Bildröhre zugeführt wird. Selbstverständlich nehmen dadurch die in der Schaltungsanordnung
auftretenden Verluste bei zunehmendem Elektronenstrahlstrom zu. Man kann die Einstellung jetzt derart
wählen, daß
Z1Zz1 + Ί2η2 — T3Ti3 <
0
(3 a)
gilt, auch mit «3>n2, wenn noch keine Hochspannungsbelastung
anwesend ist, d.h. bei einem Elektronenstrahlstrom Null. Das Kernmaterial ist dann
nach einer Seite der Induktion-Feldstärke-Charakteristik vormagnetisiert, wie mit Punkt B in F i g. 7
dargestellt ist. Fließt jetzt ein größerer Elektronenstrahlstrom, so nimmt der mittlere Strom 7O zu und
der mittlere Strom J3 ab infolge der Tatsache, daß
immer weniger Energie zurückerhalten wird. Dadurch nimmt auch der StTOmT1=Z2-Z3 zu, so daß
die durch die Gleichung (3 a) dargestellte Einstellung in die durch die Gleichung (3) angegebene Einstellung
übergeht. Wählt man jetzt die Einstellung der Anzahl der Amperewindungen derart, daß diejenige,
übergehen, so daß das Kernmaterial nach der anderen Seite vormagnetisiert wird.
ίο Wählt man die Vormagnetisierung, die bei dem
maximal möglichen Elektronenstrahlstrom auftreten kann, in dem in F i g. 7 dargestellten Punkt E, so
wird der durchschnittlich auftretende Elektronenstrahlstrom gerade keine Vormagnetisierung verur-Sachen.
Dadurch werden die äußersten Grenzen B und E günstiger liegen, als wenn bei Elektronenstrahlstrom
wohl im Ursprung der ß-i?-Charakteristik eingestellt war. In diesem Fall könnte nämlich
bei maximalem Strahlstrom das Kernmaterial gesättigt werden, wodurch der erzeugte sägezahnförmige
Strom verzerrt würde.
Eine andere Ausführungsform der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 2 ist in Fig. 8 dargestellt.
Die in dieser Figur dargestellte Schaltungsanordnung wirkt auf genau gleiche Weise wie diejenige aus
F i g. 2. Jedoch ist in dieser Schaltungsanordnung ein Sparkondensator 1" angeordnet, an dem eine
Spannung VB auftritt, so daß die gesamte Speisespannung
für die Schaltungsanordnung gleich Vb'+VB ist, wobei Vb' die durch die eigentliche
Gleichspannungsquelle 1' gelieferte Spannung ist.
Tatsächlich nimmt der Kondensator 1", der einen derart großen Kapazitätswert aufweist, daß die über
ihn entwickelte Spannung VB sich infolge der ihn
durchfließenden Lade- und Entladeströme im wesentlichen nicht ändert, die Stelle der Gleichspannungsquelle 1 aus F i g. 2 ein, und die Gleichspannungsquelle Γ dient ausschließlich zum Ausgleichen der
in der Schaltungsanordnung auftretenden Verluste.
Denn wenn keine Verluste auftreten, so kann die Quelle 1' fortgelassen werden, und der Verbindungspunkt des Kondensators 1" muß mit der Wicklung 8"
an Erde gelegt werden. Man hat dann wieder die Schaltungsanordnung nach F i g. 2 erhalten, bei der
die Gleichspannungsquelle 1 durch einen als Gleichspannungshilfsquelle anzunehmenden Sparkondensator
1" ersetzt ist. In diesem letzteren Fall sind auch die Windungszahlen nv n2 und n3 der Schaltungsanordnung
nach Fig. 8 gleich demjenigen nach F i g. 2. Wenn aber Verluste auftreten, so ist die
Quelle Γ unbedingt notwendig, und auch die Windungszahlen Ti1, n2 und n3 ändern sich gegenüber
denjenigen aus F i g. 2.
Eine andere Ausführungsform einer Schaltungsanordnung nach der Erfindung ist in F i g. 9 dargestellt. In dieser Schaltungsanordnung ist die Wicklung 13 die erste Wicklung, die durch den Strom durchflossen wird, der die elektrische Energie dem Kondensator C1 zuführt, und in entgegengesetztem
Eine andere Ausführungsform einer Schaltungsanordnung nach der Erfindung ist in F i g. 9 dargestellt. In dieser Schaltungsanordnung ist die Wicklung 13 die erste Wicklung, die durch den Strom durchflossen wird, der die elektrische Energie dem Kondensator C1 zuführt, und in entgegengesetztem
Sinne durch den Strom, der die im Feld des Transformators
2 und der Spule Ls angehäufte magnetische Energie über die Diode D in die Gleichspannungsquelle
1 zurückleitet. Der die Wicklung 13 mit Windungszahl Ti1 durchfließende Strom I1 hat
demzufolge einen mittleren Wert Z1', der Null sein
wird, wenn keine Verluste auftreten, und der einen von Null abweichenden Wert haben wird in dem
Fall, daß Verluste auftreten.
Die Wicklung 14 ist magnetisch mit der Wicklung 13 gekoppelt, so daß gesagt werden kann, daß die
beiden Wicklungen zum Transformator 2 gehören. Die Wicklung 14 ist wieder in zwei Wicklungen mit
Windungszahlen M2' und M3' unterteilt. Auch der
Transformator 2 in Fig. 9 enthält also wieder wenigstens drei Wicklungen, wobei die Wicklung 13
die erste Wicklung, die Wicklung mit Windungszahl /Z2' die zweite Wicklung und die Wicklung mit Windungszahl
/I3' die dritte Wicklung ist. Die zweite Wicklung wird durch den Ladestrom Z2' für den
Kondensator C1 durchflossen und die dritte Wicklung durch den Entladestrom z3' dieses Kondensators.
Dies kann noch mittels der Schaltungsanordnung nach Fig. 10 erläutert werden, die mit derjenigen
nach F i g. 9 identisch ist, aber in der nur die als Autotransformator ausgebildete Wicklung 14 in zwei
Wicklungen 14' und 14" geteilt ist. Die Wicklung 14' ist die zweite Wicklung des Transformators 2 mit
Windungszahl/Z2' und die Wicklung 14" die dritte
mit Windungszahl /Z3'.
Der Strom Z3 in den F i g. 9 und 10 wird von dem
StromZ3 in den Fig. 2 und 8 abweichen, da die
dritte Wicklung in den Fi g. 9 und 10 nur durch den Entladestrom Z3' des Kondensators durchflossen wird,
der die elektrische Energie aus dem Kondensator C1 als magnetische Energie im Feld anhäuft. Wird der
Thyristor T gesperrt, so wird Z3' Null, während in
den Schaltungen der F i g. 2 und 8 der Strom i3 während
der Hinlaufzeit weiterfließen kann über die dritte Wicklung 8" und die Diode D zurück zur
ersten Wicklung 8' und die Quelle 1 bzw. den Kondensator 1".
Jetzt kann während der Hinlaufzeit die im Feld angehäufte magnetische Energie nur über die erste
Wicklung 13 und die Diode D zur Quelle 1 zurückfließen. Daher sind die Windungszahlen K1, n2 und
/Z3' abweichend von den Windungszahlen/Z1, /z2 und
/Z3 aus den F i g. 2 und 8, aber dabei ist das Verhältnis
H3Jn1 wieder im wesentlichen eine Funktion des
Verhältnisses zwischen der Rücklaufzeit Δτ und der Gesamtperiodenzeit r des erzeugten sägezahnförmigen
Signals.
Wenn keine Verluste auftreten, so gilt auch für die Schaltungsanordnung der Fi g. 9 und 10, daß 72',
nämlich der mittlere Wert des Ladestromes Z2', gleich
Z3' ist, nämlich dem mittleren Wert des Entladestromes Z3'. Da auch hier I1=I2-I3 gilt, wird,
wenn keine Verluste auftreten, J1 = 0 sein, so daß
/Z2'=M3' ist. Das bedeutet, daß die Anzapfung 15 in
Fig. 9 auf der zweiten Wicklung 14 zum Verbindungspunkt der Wicklung 14 mit der Durchschwingspule
L2 verlegt wird.
Wenn jedoch Verluste auftreten, so ist 7j' = 72'-73'>0 und 72'>73', so daß, wenn die
Vormagnetisierung des Kernmaterials Null sein muß,
gelten muß, mit ms'>m2'.
Wie in Fig. 9 noch dargestellt ist, kann auch hier auf sehr einfache Weise die Hochspannung Fn für
die Bildröhre erzeugt werden durch Anordnung einer Durchwicklung 10', an die der Gleichrichter 11 angeschlossen
ist. Auch in diesem Fall kann die Anzahl der Amperewindungen des Transformators 2
gemäß der Gleichung
/2'«2'-73'n3'<0
(4 a)
gewählt werden, auch mit m3'>/z2', derart, daß für
den mittleren Elektronenstrahlstrom durch die Bildröhre die Einstellung gemäß Gleichung (4 a) in diejenige
gemäß Gleichung (4) übergeht auf entsprechende Weise, wie dies für die Schaltungsanordnung
nach F i g. 2 beschrieben ist.
Es wird einleuchten, daß außer den dargestellten Ausführungsbeispielen auch andere Schaltungsanordnungen
gemäß dem Prinzip der Erfindung verwirklicht werden können. Hauptsache ist nur, daß der
verwendete Transformator wenigstens drei Wicklungen aufweist, die in gleichem Sinne auf den Kern
aufgewickelt sind, dies also abgesehen von anderen Wicklungen, wie z. B. den Wicklungen 4, 10 und 10',
die für Ankoppelzwecke auf dem Transformator 2 angeordnet sind.
Wie schon oben erwähnt, ist der Transformator 2 an erster Stelle erforderlich, um einen richtigen
Gleichgewichtszustand zwischen Lade- und Entlade-
ao zeit des Kondensators C1 im Zusammenhang mit
dem Verhältnis zwischen der Hinlauf- und Rücklaufzeit festzulegen. Dies geschieht durch das Transformationsverhältnis
M3Z(M1+M3) für die Fig. 2
und 8 bzw. H3Jn1 für die Schaltungsanordnung der
Fig. 9 und 10. Durch die Anwesenheit der drei Wicklungen kann man jetzt noch frei die Windungszahl
M2 bzw. M2' wählen, um damit willkürlich die
Gleichungen (3), (3 a), (4) oder (4 a) zu erfüllen.
Es wird einleuchten, daß auch bei einer anderen Konfiguration der Schaltungsanordnung diese Bedingungen erfüllt werden können. So braucht die erste Wicklung mit Windungszahl M1 bzw. M1' nicht immer eine einzige Wicklung zu sein. Diese kann in zwei Wicklungen mit gleicher Windungszahl und gleichem Wickelsinn aufgeteilt werden, wobei der Strom, der den Kondensator C1 auflädt, durch die eine und der über die Diode zurückfließende Strom durch die andere dieser geteilten Wicklungen fließt.
Es wird einleuchten, daß auch bei einer anderen Konfiguration der Schaltungsanordnung diese Bedingungen erfüllt werden können. So braucht die erste Wicklung mit Windungszahl M1 bzw. M1' nicht immer eine einzige Wicklung zu sein. Diese kann in zwei Wicklungen mit gleicher Windungszahl und gleichem Wickelsinn aufgeteilt werden, wobei der Strom, der den Kondensator C1 auflädt, durch die eine und der über die Diode zurückfließende Strom durch die andere dieser geteilten Wicklungen fließt.
Weiter wird noch bemerkt, daß es zu bevorzugen ist, der Speisespule L1 einen möglichst großen Selbstinduktionswert
zu geben. Man erhält dann einen im wesentlichen konstanten Ladestrom z2 bzw. z2', was
im Zusammenhang mit der herumgeführten Energie die günstigste Lage ist, da hierbei die wenigsten Verluste
auftreten.
Claims (6)
1. Schaltungsanordnung zum Erzeugen eines sägezahnförmigen Stromes durch eine Spule, die
eine Gleichspannungsquelle, eine Speiseimpedanz, einen Kondensator, einen Transformator, mit
dem die Spule gekoppelt ist, ein Schalterelement und eine Diode enthält, bei der ein aus der
Gleichspannungsquelle über die Speiseimpedanz dem Kondensator zugeführter Ladestrom elektrische
Energie im Kondensator anhäuft und bei der das Schalterelement durch ein Steuersignal
während des Rücklaufs des sägezahnförmigen Stromes entsperrt wird, wodurch die im Kondensator
angehäufte elektrische Energie über einen Strom durch das Schalterelement in magnetische
Energie übergeht, die im Feld des Transformators und der mit ihm gekoppelten Spule angehäuft
ist, und bei der durch die umlaufende Energie die mit dem Transformator gekoppelte
Diode automatisch während der Hinlaufzeit des sägezahnförmigen Stromes entsperrt wird und
eine Durchschwingspule vorhanden ist, um das
509 689/295
Schalterelement am Ende der Rücklaufzeit zu sperren, wodurch die im Feld angehäufte magnetische
Energie über einen Strom durch die Diode zur Gleichspannungsquelle zurückfließen
kann, und wobei auf dem Transformatorkern wenigstens drei Wicklungen angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet, daß die erste Wicklung («x bzw. 13) mit der Windungszahl nt
bzw. ηζ von dem Strom (^1) durchflossen wird,
der die elektrische Energie dem Kondensator (C1)
zuführt, und in entgegengesetztem Sinne von dem Strom (Z3), der die im Feld angehäufte magnetische
Energie zur Gleichspannungsquelle (1) zurückleitet, und daß die zweite Wicklung («2
bzw. ηζ) mit der Windungszahl n2 bzw. n2 nur
durch den Ladestrom (Z2) des Kondensators (C1)
durchflossen wird und daß die dritte Wicklung (8" bzw. ηζ) mit der Windungszahl n3 bzw. n3
durch den Entladestrom (iT) des Kondensators (C1) oder durch den Entladestrom (iT) des Kondensators
(C1) plus dem Strom (i3), der die magnetische
Energie zur Gleichspannungsquelle zurückleitet, durchflossen wird, wobei alle drei
Wicklungen (/Z1, n2, 8" bzw. 13, ηζ, n3) in
gleichem Sinne auf den Kern des Transformators (2) aufgewickelt sind, während die Windungszahlen /Z1 bzw. /Z1' und n3 bzw. ns' im wesentlichen
durch das Verhältnis zwischen der Rücklaufzeit und der Gesamtperiode des sägezahnförmigen
Stromes bestimmt werden und die Gesamtzahl der Amperewindungen des Transformators
(2) mittels der Windungszahlen nv n2 und
ηζ bzw. /I1', /Z2' und ηζ möglichst gering gemacht
werden kann.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, in der die in der Schaltungsanordnung auftretenden
Verluste konstant sind, dadurch gekennzeichnet, daß die drei Windungszahlen nv n2 und n3 derart
gewählt werden, daß die Anzahl der Amperewindungen durch
l2n2 -
l3n3' =
gegeben ist, wobei I1 der mittlere Strom durch
die erste Wicklung (/Z1 bzw. 13), I2 der mittlere
Strom durch die zweite Wicklung (n2 bzw. ηζ)
und 7, der mittlere Strom durch die dritte Wicklung (8" bzw. n3) ist, während
I1 = I2 — 73 und n3
> n2 oder n3'
> n2
gelten muß.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, in der die Spule die Ablenkspule zum Ablenken des
Elektrodenstrahles in einer Fernsehbildröhre ist und bei der zugleich ein Gleichrichter mit einer
mit dem Transformator gekoppelten Hilfswicklung zum Erzeugen der Speisespannung für die
Bildröhre verbunden ist, so daß bei zunehmendem Elektronenstrom zunehmende Verluste in
der Schaltungsanordnung auftreten, dadurch gekennzeichnet, daß die drei Windungszahlen nv
n2 und n3 bzw. H1, M2' und ηζ derart gewählt
werden, daß die Anzahl der Amperewindungen durch
oder Z1Ti1 + l2n2 — I3Ti3
< 0
I1Ti1'+ l2n2'-I3Ti3'<0
I1Ti1'+ l2n2'-I3Ti3'<0
gegeben ist, wenn der Elektronenstrom Null ist und in der I1 der mittlere Strom durch die erste
(Ti1 bzw. 13), I2 der mittlere Strom durch die
zweite (n2 bzw. ηζ) und I3 der mittlere Strom
durch die dritte Wicklung (8" bzw. ηζ) ist, während
I1 = I2 — I3 und n3
> n2 oder ηζ > ηζ
gelten muß.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Amperewindungen
derart gewählt ist, daß die magnetischen Feldstärken B und E, die im Kernmaterial
auftreten, wenn der Elektronenstrom Null und maximal ist, im wesentlichen um die
Feldstärke Null liegen.
5. Schaltungsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Reihenschaltung in der Reihenfolge erste Wicklung (/Z1), Diode (D) und dritte Wicklung
(8") parallel zur Gleichspannungsquelle (1) geschaltet ist, während die Reihenschaltung in der
Reihenfolge zweite Wicklung (n2), Speiseimpedanz
(L1) und Kondensator (C1) parallel zur
Diode (D) geschaltet ist, wobei das freie Ende der zweiten Wicklung (n2) mit der ersten Wicklung
(nt) und das freie Ende des Kondensators (C1) mit der dritten Wicklung (8") verbunden ist
und wobei das Schalterelement (T) in einen Kreis aufgenommen ist, der den Kondensator (C1) und
die dritte Wicklung (n3) enthält.
6. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Reihenschaltung der ersten Wicklung (13) und der Diode (D) parallel zur Gleichspannungsquelle (1) geschaltet ist und bei der die Reihenschaltung
in der Reihenfolge Speiseimpedanz (L1), zweite Wicklung (n2') und Kondensator (C1)
parallel zur Diode (D) geschaltet ist, wobei das freie Ende der Speiseimpedanz (L1) mit der
ersten Wicklung (13) und das freie Ende des Kondensators (C1) mit derjenigen Klemme der
Gleichspannungsquelle (1) verbunden ist, an die auch eine Elektrode der Diode (D) angelegt ist,
und bei der die dritte Wicklung (n3) in einen geschlossenen
Kreis aufgenommen ist, der den Kondenstor (C1) und das Schalterelement (Γ) enthält.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1027720.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1027720.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
509 689/295 9.65 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL268352 | 1961-08-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1201867B true DE1201867B (de) | 1965-09-30 |
Family
ID=19753235
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN21963A Pending DE1201867B (de) | 1961-08-17 | 1962-08-14 | Schaltungsanordnung zum Erzeugen eines saegezahnfoermigen Stromes durch eine Spule |
Country Status (7)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3195009A (de) |
| BE (1) | BE621464A (de) |
| CH (1) | CH422869A (de) |
| DE (1) | DE1201867B (de) |
| ES (1) | ES280025A1 (de) |
| GB (1) | GB957882A (de) |
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Families Citing this family (5)
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| US3365608A (en) * | 1964-11-16 | 1968-01-23 | Rca Corp | Electron beam deflection circuit |
| US3436591A (en) * | 1965-08-06 | 1969-04-01 | Rca Corp | Electron beam deflection and low voltage supply circuit |
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| IT1059452B (it) * | 1976-04-07 | 1982-05-31 | Indesit | Circuito per ottenere una corrente a denti di sega in una bobina |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1027720B (de) * | 1956-02-15 | 1958-04-10 | Philips Nv | Zeilenablenkschaltung bei einem Fernsehempfaenger |
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- BE BE621464D patent/BE621464A/xx unknown
-
1962
- 1962-07-16 US US209982A patent/US3195009A/en not_active Expired - Lifetime
- 1962-08-14 DE DEN21963A patent/DE1201867B/de active Pending
- 1962-08-14 GB GB31133/62A patent/GB957882A/en not_active Expired
- 1962-08-14 ES ES0280025A patent/ES280025A1/es not_active Expired
- 1962-08-14 CH CH972462A patent/CH422869A/de unknown
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1027720B (de) * | 1956-02-15 | 1958-04-10 | Philips Nv | Zeilenablenkschaltung bei einem Fernsehempfaenger |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| BE621464A (de) | |
| GB957882A (en) | 1964-05-13 |
| NL268352A (de) | |
| CH422869A (de) | 1966-10-31 |
| US3195009A (en) | 1965-07-13 |
| ES280025A1 (es) | 1962-11-01 |
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