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DE1201675B - Photographische Kamera mit Bildzwischen-speicher - Google Patents

Photographische Kamera mit Bildzwischen-speicher

Info

Publication number
DE1201675B
DE1201675B DEK49704A DEK0049704A DE1201675B DE 1201675 B DE1201675 B DE 1201675B DE K49704 A DEK49704 A DE K49704A DE K0049704 A DEK0049704 A DE K0049704A DE 1201675 B DE1201675 B DE 1201675B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
image
image buffer
lens
shutter
photographic camera
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK49704A
Other languages
English (en)
Inventor
Takashi Kumagai
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1201675B publication Critical patent/DE1201675B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B15/00Special procedures for taking photographs; Apparatus therefor

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Camera Data Copying Or Recording (AREA)

Description

  • Photographische Kamera mit Bildzwischenspeicher Die Erfindung bezieht sich auf Bildaufnahmegeräte, wie beispielsweise Photo- und Kinokameras. Im besonderen bezieht sie sich auf eine neue Kamera mit einem Bildzwischenspeicher, wodurch die Bildaufnahme mit einer gewissen Zeitverzögerung erfolgt. Dadurch ist es möglich, plötzliche Ereignisse vollständig und kontinuierlich ohne hohe Kosten aufzunehmen.
  • Wenn man eine plötzliche und unerwartete Zustandsänderung irgendeines Aufnahmegegenstandes mit einer Photo- oder einer Filmkamera aufnehmen will, so war es bisher außerordentlich schwierig, die richtige Zeit für den Aufnahmebeginn zu treffen, um diese unerwartete und plötzliche Zustandsänderung vollständig aufzuzeichnen. Wollte man insbesondere eine solche unerwartete Zustandsänderung mit einer Filmkamera kontinuierlich von einem Zeitpunkt an aufnehmen, der noch vor dem Beginn dieser Zustandsänderung lag, so war es notwendig, die Filmkamera während des gesamten Zeitraums laufen zu lassen, in dem das Auftreten dieser plötzlichen Zustandsänderung erwartet wurde. Aus diesem Grunde war der Verbrauch an Aufnahmematerial, wie beispielsweise an Film oder Magnetband, unvermeidlich außerordentlich hoch. Darüber hinaus stellt diejenige Menge des belichteten Films, auf der sich die interessierende Aufnahme befand, in vielen Fällen nur einen kleinen Bruchteil des gesamten verbrauchten Filmmaterials dar.
  • Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung, diese Nachteile zu umgehen.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist in einer Verbesserung der Bildschärfe zu erblicken, die durch eine Änderung der Bildgröße durchführbar ist, wenn das auf dem Bildzwischenspeicher aufgezeichnete Bild erneut abphotographiert wird. Gleichzeitig ist es dadurch möglich, beispielsweise durch eine Verkleinerung des Bildes, die Lichtstärke des Bildes zu erhöhen, wenn das Bild zu lichtschwach ist.
  • Es ist ein Magnetband-Aufnahmegerät bekannt, in dem das aufzuzeichnende Ereignis zwischenzeitlich auf einer umlaufenden endlosen Magnetbandschleife aufgezeichnet werden kann. Die Aufgabe, die dieses Aufnahmegerät lösen soll, besteht darin, das Magnetband, auf dem die eigentliche Aufnahme erfolgt, in den Pausen zwischen zwei Ereignissen, also beispielsweise in den Sprechpausen bei einem Diktat, anzuhalten, um die Abstände zwischen zwei Aufzeichnungen auf dem Magnetband kleiner zu machen. Die Aufgabe, die der vorliegende Anmeldungsgegenstand dagegen löst, unterscheidet sich von der Aufgabe dieses bekannten Magnetband-Aufnahmegerätes grundsätzlich, da es durch den Gegenstand der Erfindung möglich ist, eine Fülle von Ereignissen laufend zwischenzeitlich zu speichern, zu beobachten und zu überwachen und schließlich einige ganz bestimmte dieser Ereignisse nach ihrer Beobachtung von Anbeginn an auf einem Film aufzuzeichnen.
  • Diese Aufgaben der Erfindung werden mit Hilfe einer photographischen Kamera gelöst, die mit einem Bildzwischenspeicher ausgerüstet ist, der die Speicherung einer laufenden Bildfolge erlaubt, und die weiterhin mit einer Kameralinse, mit einem drehbaren Sektorverschluß und mit einem Sucher versehen ist. Erfindungsgemäß sind die Bilder der Gegenstände, die auf dem Bildzwischenspeicher gespeichert sind, durch einen zweiten Sucher beobachtbar und gleichzeitig auf Wunsch mit Hilfe einer zweiten Linse und eines zweiten Verschlusses in verändertem Maßstab auf dem Film abbildbar, wobei die Bewegung des zweiten Verschlusses mit der Bewegung des Bildzwischenspeichers gekoppelt und dieser zweite Verschluß von außen auslösbar ist. Durch die Maßnahmen ist eine genaue Auswahl des aufzunehmenden Ereignisses möglich.
  • Im folgenden soll die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung im einzelnen beschrieben werden.
  • A b b. 1 ist eine perspektivische Ansicht und zeigt den inneren Aufbau einer Ausführungsform der Erfindung, die auf eine kontinuierliche Photographie und Filmaufnahme angewendet ist; einige Teile sind weggelassen; A b b. 2 ist eine perspektivische Ansicht und zeigt die wichtigsten Einzelteile der Ausführungsform nach A b b. 1, die zusätzlich eine Einrichtung zur Unterdrückung von Restbildern enthält.
  • Nun soll auf die Abbildungen Bezug genommen werden. Eine Kamera ist mit einer Kameralinse 1 ausgerüstet, die das einfallende Licht auf eine Oberfläche 3 wirft, um eine Abbildung hervorzurufen. Die Oberfläche 3 ist mit einem fluoreszierenden Belag, z. B. ZnCdS - CuN, versehen und stellt eine der Seitenflächen eines Bildzwischenspeichers 2 dar, der eine prismatische Form hat und Seitenflächen besitzt. Der Bildzwischenspeicher 2 wird für jede intermittierende Bewegung ruckweise in Richtung des Pfeiles 5 um einen Winkel gedreht. Das geschieht mittels eines rotierenden Stiftes 12, der in ein geschlitztes Rad 13 eingreift, das fest mit dem Bildzwischenspeicher 2 verbunden ist und mit diesem auf einer Welle 4 innerhalb eines Gehäuses 15 drehbar gelagert ist. Der Stift 12 und das geschlitzte Rad 13 bilden zusammen einen intermittierenden Übertragungsmechanismus, der als sogenannter Malteserkreuzantrieb bekannt ist. Der Hebelarm, an dem der Stift 12 befestigt ist, wird von einem Motor 6 angetrieben. Der Antrieb verläuft über die Zahnräder 7 und 8, die Hauptwelle 9 sowie über Kegelräder 10 und 11.
  • Eine Abbildung, die durch das einfallende Licht von der Kameralinse hervorgerufen wird; bewegt sich also in der Folge zusammen mit dem Bildzwischenspeicher ebenfalls in Richtung des Pfeiles 5. Die Nachleuchtdauer der fluoreszierenden Oberfläche 3 ist derart gewählt, daß auf jeder der Oberflächen ein Restbild ausreichender Helligkeit zurückbleibt, so lange, bis eine solche Oberfläche auf der Rückseite des Bildzwischenspeichers liegt, die einer weiteren Linse 17 gegenübersteht. Wenn sich die fluoreszierende Oberfläche weiter von der Rückseite weg auf die Stellung 3 zu bewegt, erlöscht das Restbild während dieser Bewegung und ist verschwunden, wenn die fluoreszierende Oberfläche wieder die Stellung 3 dicht hinter der ersten Linse 1 erreicht hat.
  • Zwischen dem Bildzwischenspeicher 2 und der ersten Linse 1 ist ein rotierender Sektorverschluß 14 angeordnet, der an dem einen Ende der Hauptwelle 9 befestigt ist. Am anderen Ende der Hauptwelle 9 ist ein Antriebsteil 16 einer Kupplung befestigt, der in den angetriebenen Teil 20 der Kupplung eingreifen kann. Der angetriebene Kupplungstei120 dreht sich starr mit einer Welle um, deren Achse mit der Achse der Hauptwelle 9 zusammenfällt und die einen weiteren rotierenden Sektorverschluß 21 trägt. Der Kupplungsteil 20 und der Kupplungsteil 16 werden miteinander in Eingriff gebracht, indem man einen Verschlußknopf 18 niederdrückt, der einen Hebel 19 betätigt.
  • Dadurch werden einerseits die Kegelräder 22, 23 in Bewegung gesetzt, die über den Nocken 24 den Filmvorschub 25 antreiben, wodurch der auf den Spulen 27, 28 aufgewickelte Film 26 weitertransportiert wird. Die gesamte Einrichtung für die photographische Aufnahme ist dabei in einem weiteren Gehäuse 31 angeordnet. Andererseits ist die Kupplung so eingerichtet, daß im Augenblick des Eingreifens der beiden Kupplungsteile die Phasenlage der beiden rotierenden Verschlüsse 14 und 21 immer zusammenfällt. Dadurch ist ein geeignetes Phasenverhältnis zwischen der ruckweisen Drehung des Bildzwischenspeichers 2 und der Drehung der rotierenden Verschlüsse zwangsläufig aufrechterhalten. Jedes Restbild, das also die Rückseite erreicht, wird demzufolge immer dann, wenn der Photograph den Auslöser 18 betätig4 von der zweiten Linse 17 auf einen Film 26 geworfen. Die geeignete Belichtungszeit ist von dem zweiten rotierenden Verschluß 21 bestimmt.
  • Das erneut vom Bildzwischenspeicher abphotographierte Bild kann größer oder kleiner sein, je nachdem, wie groß das Verhältnis der Abstände zwischen der Rückseite des Bildzwischenspeichers 2 und der zweiten Linse 17 bzw. zwischen der zweiten Linse 17 und dem Film 26 ist.
  • Selbst wenn zu diesem Zeitpunkt die Schärfe und die Helligkeit der Bilder, die auf dem Bildzwischenspeicher 2 aufgezeichnet sind, unzureichend sind, können die Bilder auf dem Film 26 photographiert werden, da es immer möglich ist, Bildschärfe und Bildhelligkeit auf dem Film durch einen übergang zu einem kleineren Abbildungsmaßstab zu verbessern.
  • Ein Teil des Lichtes, .das in die zweite Linse 17 einfällt, wird vorher durch einen halbdurchlässigen Spiegel 32 aus dem Strahlengang herausgenommen, so daß das Restbild auf der Rückseite des Bildzwischenspeichers durch einen zweiten Sucher 29 beobachtet werden kann. Wenn sich also der Bildzwischenspeicher 2 in der Sekunde um einen Winkel O dreht, so ist das Bild auf der Rückseite, das durch den zweiten Sucher beobachtet wird, das Bild eines Gegenstandes, das zu einem Zeitpunkt auf den Film 26 geworfen und auf ihm aufgezeichnet wird, der um 0 Sekunden auf den Zeitpunkt folgt, zu dem sich das Bild des Gegenstandes durch den ersten Sucher 30 beobachten läßt.
  • Aus der vorstehenden Beschreibung geht also hervor, daß die vorliegende Erfindung eine photographische Kamera isst, in der ein zeitlicher Spielraum von Sekunden vorhanden ist, der zwischen dem Betätigen des Verschlußauslöseknopfes auf Grund einer plötzlichen, durch den ersten Sucher 30 beobachteten Zustandsänderung des Bildgegenstandes und demjenigen Zeitpunkt liegt, zudem diese plötzliche Zustandsänderung auf dem Film aufgezeichnet wird. Es ist daher möglich, diese plötzliche Zustandsänderung von Anbeginn an vollständig aufzuzeichnen, wenn sich der Photograph für die Aufnahme gerade. dieser Zustandsänderung oder gerade dieses Ereignisses entschieden hat. Da nun bei der Aufnahme eines sich bewegenden Gegenstandes für die Entscheidung, ob dieser Gegenstand zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt photographiert werden soll oder nicht, ein zeitlicher .Spielraum von # Sekunden zur Verfügung steht und da das Bild des Gegenstandes auf dem Bildzwischenspeicher durch den zweiten. Sucher beobachtet werden kann, ist es möglich, ganz nach Wunsch einen Gegenstand oder einen Vorgang in demjenigen Zustand zu photographieren, der dem Photographen am wichtigsten erscheint.
  • Der Bildzwischenspeicher 2 kann natürlich auch als Zylinder oder als endloses Band ausgebildet sein., Ebenso kann die Kamera mit Vorrichtungen ausgerüstet sein, durch die der Bildzwischenspeicher aus dem optischen Strahlengang entfernt oder der optische Strahlengang geändert werden kann, so daß die Lichtstrahlen von dem Aufnahmegegenstand für eine photographische Registrierung direkt in die Kameralinse fallen können und die Kamera der Erfindung ähnlich wie eine normale Kamera benutzt werden kann.
  • Betrachtet man die Nachleuchteigenschaften des Bildzwischenspeichers 2, so kann man, wenn nötig, eine Vorrichtung anbringen, die nach Betätigung des Schalters 35 das fluoreszierende Bild durch eine Bestrahlung mit ultrarotem Licht aus einer Lampe 33, die von der Spannungsquelle 35 gespeichert wird, unter Dazwischenschalten eines optischen Filters 34 löscht.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Photographische Kamera mit einem Bildzwischenspeicher, der die Speicherung einer laufenden Bildfolge erlaubt, die mit einer Kameralinse, mit einem drehbaren Sektorverschluß und mit einem Sucher versehen ist, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Bilder der Gegenstände, die auf dem Bildzwischenspeicher (2) gespeichert sind, durch einen zweiten Sucher (29) beobachtbar und gleichzeitig auf Wunsch mit Hilfe einer zweiten Linse (17) und einem zweiten Verschluß (21) in verändertem Maßstab auf dem Film abbildbar sind, daß die Bewegung des zweiten Verschlusses mit der Bewegung des Bildzwischenspeichers gekoppelt ist und daß dieser zweite Verschluß von außen auslösbar ist.
  2. 2. Photographische Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicher (3) des Bildzwischenspeichers (2) ein fluoreszierender Leuchtstoff ist.
  3. 3. Photographische Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Speicher (3) des Bildzwischenspeichers (2) mit einer Vorrichtung (33, 34) zur Löschung des gespeicherten Bildes versehen ist, die das Bild entweder am Ort des zweiten Objektivs (17) oder an einem Ort löscht, der zwischen dem zweiten (17) und dem ersten Objektiv (1) liegt.
  4. 4. Photographische Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kupplung (16, 20) vorgesehen ist, die die Phasenlagen des ersten (14) und des zweiten Verschlusses (12) in Einklang bringt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1092 680; »Elektronik«, Nr. 9, 1960, S. 267 bis 271.
DEK49704A 1962-05-12 1963-05-10 Photographische Kamera mit Bildzwischen-speicher Pending DE1201675B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP1201675X 1962-05-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1201675B true DE1201675B (de) 1965-09-23

Family

ID=14779587

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK49704A Pending DE1201675B (de) 1962-05-12 1963-05-10 Photographische Kamera mit Bildzwischen-speicher

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1201675B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1092680B (de) * 1959-02-26 1960-11-10 Alexander Spoerl Vorrichtung zum modulationsgesteuerten Ein- und Ausschalten eines Tonaufnahmegeraets

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1092680B (de) * 1959-02-26 1960-11-10 Alexander Spoerl Vorrichtung zum modulationsgesteuerten Ein- und Ausschalten eines Tonaufnahmegeraets

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