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DE1201657B - Fuehrungsanschlag fuer Tafelscheren - Google Patents

Fuehrungsanschlag fuer Tafelscheren

Info

Publication number
DE1201657B
DE1201657B DEE22953A DEE0022953A DE1201657B DE 1201657 B DE1201657 B DE 1201657B DE E22953 A DEE22953 A DE E22953A DE E0022953 A DEE0022953 A DE E0022953A DE 1201657 B DE1201657 B DE 1201657B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rail
stop
guides
guide stop
rods
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE22953A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Eisele
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Franz Eisele & Soehne
Original Assignee
Franz Eisele & Soehne
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Franz Eisele & Soehne filed Critical Franz Eisele & Soehne
Priority to DEE22953A priority Critical patent/DE1201657B/de
Publication of DE1201657B publication Critical patent/DE1201657B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D33/00Accessories for shearing machines or shearing devices
    • B23D33/02Arrangements for holding, guiding, and/or feeding work during the operation
    • B23D33/025Guillotines with holding means behind the knives

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shearing Machines (AREA)

Description

  • Führungsanschlag für Tafelscheren Die Erfindung betrifft einen Führungsanschlag für Tafelscheren mit Anschlagschiene und einem sich in Zuführungsrichtung verengenden Einlauf, der an Armen des beweglichen Obermesserträgers auf den gewünschten Abstand einstellbar geführt ist und in einem Gelenk gelagerte, nach unten abschwenkbare untere Führungen aufweist.
  • Tafelscheren sind allgemein mit verstellbaren Anschlägen ausgebildet, deren in Führungen gleitbare Halterung am Messerbalken angeordnet ist. Zum Schneiden paralleler Streifen dient eine über Zahnstangen und Ritzel verstellbare Anschlagschiene. Über Meßskalen lassen sich beliebige Streifenschnittbreiten einstellen. Beim Schneiden dünner Bleche, aber auch beim Trennen stärkerer Bleche mit größeren Abschneidlängen neigt das überragende Ende, zwischen Messer und Anschlag, infolge der Schwerkraft und des geringen Eigenwiderstandes dazu, nach unten abzubiegen und durchzuhängen. Dieser Umstand führt zu unerwünschten Unregelmäßigkeiten in der Abschnittlänge und in der Parallelität.
  • Es sind bereits Vorrichtungen bekannt, die dieses Durchhängen des überstehenden Blechstreifens durch mit der Anschlagschiene verbundene, einstückig gestaltete Fangleisten zu verhindern suchen. Diese Fangleisten sind mit Fangarmen versehen, die in Zuführungsrichtung des zu schneidenden Bleches sich verengende Führungen aufweisen. Nachteil dieser Ausführungsform ist das behinderte Abfallen des Blechstreifens nach dem Schnitt, bedingt durch die starre, einstückige Ausbildung der Fangleisten.
  • Es ist weiterhin eine Blechauflagevorrichtung bekannt, bei der keilförmig ausgebildete Auflageorgane mittels einer gemeinsamen Welle verschwenkbar sind. Dieses Verschwenken wird jedoch mittels eines am Ende der Welle vorgesehenen Einstellhebels bewerkstelligt.
  • Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß ein selbsttätiges Abschwenken des unteren_ Teils einer zweiteilig ausgebildeten Führung während des Schnittes den geschnittenen Blechstreifen leichter zu Fall bringt, wobei das Blech bis zum Schnitt in der Führung vor der Anschlagschiene erfaßt und tischeben gehalten wird.
  • Der nach dieser Erkenntnis entwickelte Führungsanschlag für Tafelscheren mit Anschlagschiene zeichnet sich gemäß der Erfindung durch die Besonderheit aus, daß die unteren Führungen rückseitig über das Gelenk hinausreichende, hebelartige Ansätze tragen, deren Enden über schwenkbar gelagerte Stangen mit einer ortsfesten Schiene verbunden sind.
  • In besonderer Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Führungsanschlags sind diese schwenkbar gelagerten Stangen über Stangenhalterungen mit der Schiene verbunden, die beidseitig zwischen Druckfedern eingespannt sind.
  • Ein Ausführungsbeispiel dieses neuen Führungsanschlags ist in der Zeichnung veranschaulicht. Es zeigt F i g. 1 einen seitlichen Schnitt in der Einlegestellung, F i g. 2 einen seitlichen Schnitt nach Durchführung des Materialschnittes, F i g. 3 eine Ansicht von der Rückseite her.
  • Bei einer Tafelschere ist der Messerbalken a in mit dem Einlegetisch b vereinigten Seitenständern c derart vertikal verlagerbar zum Einlegetisch b geführt, daß seine Messerschneide unmittelbar an der an der Tischkante gelagerten Gegenmesserschneide vorbeistreichen kann. Zum Schnitt paralleler Streifen dient eine Anschlagschiene d, die, gelagert in zwei Trägern e, über Zugstangen und Ritzel auf Führungsstangen f verstellbar gelagert sind.
  • Auf der Anschlagschiene d sind, gegebenenfalls zu einer durchgehenden Schiene vereinigt, Führungen g festmontiert, die zur Tischebene hin etwa 6 mm gegenüber der Anschlagschiene vorstehen. In zu dieser Schiene rückwärtigen Gelenken i dieser Führungen g sind untere Führungen h schwingbar gelagert, so daß sie zu den oberen Führungen bei Parallelität einen Abstand von etwa 15 mm von den oberen Führungen einhalten und scherenartige Bewegungen ausführen können. Auch diese unteren Führungen stehen gegenüber der Anschlagschiene um etwa 6 mm zum Einlegetisch hin vor. Beide Führungen g und h weisen Schrägen auf, die derart gerichtet sind, daß sie auf ihren zueinander liegenden Seiten zurück zur Anschlagschiene verlaufen. Die unteren Führungen h greifen in Vertikalschlitze in der Anschlagschiene d ein. Rückseitig von den Gelenken! sind die Führungen h an nach oben führende Stangen k gelenkig angeschlossen, deren obere Enden über Halterungen m schwingbar an einer ortsfesten Schiene 1 gelagert sind. Diese Stangenhalterungen m sind beidseitig zwischen Druckfedern n vorgespannt. An der Vorderseite der Seitenständer c sind an Federn Niederhalter o angebracht, die mit Nocken p an der Vorderseite des Messerbalkens a zusammenwirken können.
  • Zu Anfang wird der Messerbalken a soweit angehoben, daß, wie F i g. 1 zeigt, die Anschlagschiene d zwischen den Führungen g und h in Höhe des Einlegetisches liegt und der überstehende Rand der vorgeschobenen Blechtafel auf der Oberseite der unteren Führungen h aufruht. Mit dem Senken des Messerbalkens a werden auch die Träger e und mit diesen die Anschlagschiene d mit den Führungen g und h abgesenkt. Die Lage der oberen festmontierten Führungen g zur Schiene d bleibt erhalten. Dagegen verschwenken, wie F i g. 2 zeigt, die unteren Führungen h, die als zweiarmige Hebel ausgebildet und mit ihren hinteren Enden mit den die Stellung zur Schiene l beibehaltenden Stangen k verbunden sind. Die beiden Führungen g, h öffnen sich daher nach Art einer Schere und geben dann den zwischen ihnen mit dem Rand noch ruhenden Blechtafelstreifen frei, der dann nach unten fallen kann.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Führungsanschlag für Tafelscheren mit Anschlagschiene und einem sich in Zuführungsrichtung verengenden Einlauf, der an Armen des beweglichen Obermesserträgers auf den gewünschten Abstand einstellbar geführt ist und in einem Gelenk gelagerte, nach unten abschwenkbare untere Führungen aufweist, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß die unteren Führungen (h) rückseitig über das Gelenk (i) hinausreichende hebelartige Ansätze tragen, deren Enden über schwenkbar gelagerte Stangen (k) mit einer ortsfesten Schiene (1) verbunden sind.
  2. 2. Führungsanschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stangen (k) über Stangenhalterungen (m) mit der Schiene (1) verbunden sind, die beidseitig zwischen Druckfedern (n) eingespannt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: )eutsches Gebrauchsmuster Nr. 1744 658; chweizerische Patentschrift Nr.160 225.
DEE22953A 1962-05-28 1962-05-28 Fuehrungsanschlag fuer Tafelscheren Pending DE1201657B (de)

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DE1201657B true DE1201657B (de) 1965-09-23

Family

ID=7070936

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DEE22953A Pending DE1201657B (de) 1962-05-28 1962-05-28 Fuehrungsanschlag fuer Tafelscheren

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DE (1) DE1201657B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2432359A1 (fr) * 1978-08-04 1980-02-29 Promecan Sisson Lehmann Cisaille guillotine
WO2015037020A1 (en) * 2013-09-11 2015-03-19 Vezzani S.P.A. Continuous-supply shearing press

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CH160225A (de) * 1932-04-26 1933-02-28 Zuppinger Hefti & Sohn J Verstellbare Blechauflagevorrichtung für Blechscheren.
DE1744658U (de) * 1956-09-12 1957-05-09 Martin Friedrich Beer Vorrichtung fuer das genaue zuschneiden von blechstreifen od. dgl. mittels blechscheren.

Patent Citations (2)

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