DE1131615B - Vorrichtung zum Schneiden gewirkter Teigformlinge - Google Patents
Vorrichtung zum Schneiden gewirkter TeigformlingeInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A21—BAKING; EDIBLE DOUGHS
- A21C—MACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
- A21C11/00—Other machines for forming the dough into its final shape before cooking or baking
- A21C11/12—Apparatus for slotting, slitting or perforating the surface of pieces of dough
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schneiden gewirkter Teigformlinge, insbesondere bei der
Herstellung von Brötchen.
Es ist bereits bekannt, eine Anzahl von auf einer Unterlage liegenden Teigformlingen zugleich mittels
Leisten zu kerben, die von unten durch Schlitze in der Unterlage in die Formlinge eingedrückt werden.
Ein solches Eindrücken von Kerben, bei der der Formling gequetscht wird, beeinträchtigt aber den
Zustand der Formlinge, zumal wenn sie sich im fortgeschrittenen Garzustande befinden, erheblich.
Insbesondere ist es bei länglichen Brötchen kaum anwendbar, da hierbei das Aufgehen zu stark behindert
wird.
Diese Nachteile treten beim Schneiden der Formlinge, bei dem die Wirkhaut durch einen Schnitt aufgeschlitzt
wird, nicht ein. Das Schneiden der Formlinge erfolgte bisher stets von Hand, wobei jeder einzelne
Formling gesondert geschnitten wurde.
Ein gleichzeitiges Schneiden einer größeren Anzahl von Formungen ist aber mit der für das Kerben bestimmten
Vorrichtung selbst dann nicht möglich, wenn die Leisten mit scharfen Schneiden versehen
worden sind, ganz abgesehen davon, daß eine schneidenförmige Ausbildung der Leisten bei der bekannten
Vorrichtung keine geschlossene Fläche der Unterlage ermöglicht. Ein einwandfreies Schneiden ohne Quetschen
des Formlings und ohne Verzerren der Wirkhaut ist nur durch einen ziehenden Schnitt möglich.
Von dieser Erkenntnis ausgehend bringt die Erfindung eine Vorrichtung zum Schneiden gewirkter,
insbesondere langgewirkter Teigformlinge, die einen die auf einem Wirkteller liegenden Formlinge überfassenden
Wirkrahmen und Messer enthält, die in die Fächer des Wirkrahmens bringbar und waagerecht
bewegbar sind.
Vorzugsweise sind die Messer von oben her in die Wirkfächer einsenkbar. Infolge der Bewegung der
Messer tritt der gewünschte ziehende Schnitt auf.
Die Erfindung ist an einem Ausführungsbeispiel und in weiteren Einzelheiten in der Zeichnung erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 eine Langwirkvorrichtung mit der Schneidvorrichtung gemäß der Erfindung in Vorderansicht
im Schnitt in ausgehobenem Zustand vor dem Langwirken und Schneiden,
Fig. 2 die gleiche Anordnung nach dem Langwirken und während des Schneidens,
Fig. 3 die gleiche Anordnung nach dem Langwirken und während des Schneidens, jedoch in Seitenansicht
im Schnitt,
Fig. 4 die gleiche Anordnung in Draufsicht,
Vorrichtung zum Schneiden
gewirkter Teigformlinge
gewirkter Teigformlinge
Anmelder:
Karl Schmidt, Alfeld/Leine, Föhrster Str. 28
Karl Schmidt, Alfeld/Leine, Föhrster Str. 28
Karl Schmidt, Alfeld/Leine,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Fig. 5 und 5 a Einzelheiten der Ausbildung und Befestigung der Messer.
Im Maschinenuntergestell 1 einer Langwirkvorrichtung, die eine im Maschinenuntergestell 1 geradlinig geführte und durch einen Kurbeltrieb 4 bewegte Wirkunterlagplatte 2 mit dem Wirkteller 3 enthält, ist der Langwirkrahmen 6 mit den Wirkfächern 7 mittels Stangen 5 höhenbeweglich geführt.
Im Maschinenuntergestell 1 einer Langwirkvorrichtung, die eine im Maschinenuntergestell 1 geradlinig geführte und durch einen Kurbeltrieb 4 bewegte Wirkunterlagplatte 2 mit dem Wirkteller 3 enthält, ist der Langwirkrahmen 6 mit den Wirkfächern 7 mittels Stangen 5 höhenbeweglich geführt.
An den Stangen 5 greifen nicht dargestellte Hutv
elemente an, durch die der Wirkrahmen 6 derart auf die auf dem Wirkteller 3 Hegenden Teigformlinge 8
abgesenkt wird, daß sie von den Wirkfächern 7 eingefaßt
werden, wobei durch gleichzeitiges Hin- und Herbewegen der Wirkunterlagplatte 2 die Formlinge
8 die in Fig. 2 dargestellte längliche Form erhalten.
Auf dem Wirkrahmen 6 ist mittels zweier Böcke 9 eine waagerechte Führungsstange 10 befestigt, auf
der mit einem Gleitstück 12 ein Schlitten 13 geführt ist. Um ein Verdrehen des Gleitstückes 12 und damit
des Schlittens 13 um die Achse der Stange 10 zu verhindern, ist zwischen letzterer und dem Gleitstück 12
eine Verdrehungssicherung in Form von Nut und Feder 11 vorgesehen. Statt dessen können vorteilhafterweise
auch zwei getrennte Führungsstangen mit je einem Gleitstück angewandt werden.
Am Schütten 13 sind in vertikalen Führungen 14 Bolzen 15 geführt, an deren unterem Ende die
plattenförmige Halterung 16 für die Messer 17 befestigt ist.
Durch auf dem oberen Teilstück der Bolzen 15 angeordnete Druckfedern 18 wird die Messerhalterung
16 federnd nach oben gezogen.
Auf der Messerhalterung 16 ist ein Aufsatz 22 vorgesehen, an dem ein Handhebel 23 über ein um eine
vertikale Achse schwenkbar angeordnetes Auge 26
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mit waagerechten Zapfen 29 angreift. Der Handhebel 23 ist dadurch allseitig schwenkbar mit der Messerhalterung
16 gekuppelt.
In entsprechender Weise ist das eine Ende des Handhebels 23 mit dem Wirkrahmen 6 über einen
vertikalen Schwenkbolzen 25 mit waagerechtem Gelenk 24 verbunden.
Die erfindungsgemäße Vorrichtunng arbeitet folgendermaßen.
Nach dem Langwirkvorgang, der unter Absenken des Wirkrahmens 6 erfolgt, wobei jedoch die Messer-17
ihre in Fig. 1 dargestellte obere Stellung beibehalten, werden die Messer 17 durch Abwärtsdrücken und
gleichzeitiges waagerechtes Hin- und Herbewegen des Handhebels 23 in die Wirkfächer 7 abgesenkt.
Die Messer 17, deren Schneide 27, wie insbesondere aus Fig. 5 ersichtlich, die Form etwa eines Halbkreises
aufweist, schlitzen hierbei die Wirkhaut 8 an der Oberseite in der gewünschten Länge und Tiefe
auf. zo
Die Schlitztiefe kann durch veränderbare Anschläge, die zweckmäßigerweise zwischen dem Schlitten
13 und der Messerhalterung 16 vorgesehen sind, auf den gewünschten Wert eingestellt werden. Hierzu
sind am Schlitten 13 durchbohrte Lappen 20 vorgesehen, durch die ein auf der Messerhalterung 16
befestigter Schraubenbolzen 19 geführt ist, der am oberen Ende die Einstellmutter 21 trägt.
Die Messer 17 sind durch Schlitze 30 in der oberen Begrenzung des Wirkrahmens 6 hindurchgeführt. Um
auch die obere Stellung der Messer zu begrenzen, können z.B. zwischen den Augen 14 des Schlittens
13 und der Messerhalterung 16 Anschläge vorgesehen sein.
Die aus dünnem Stahlblech bestehenden Messer werden, wie aus Fig. 5 und 5 a ersichtlich, z. B. mittels
Winkelstücke 28 an der plattenförmigen Messerhalterung 16 befestigt.
Bei ausreichend scharfen Messern 17 kann bereits eine waagerechte Bewegung der Messer genügen, wobei
dann die Messer uneinseitig geschärft und von halber Breite zu sein brauchen. Besonders in diesem
Falle ist es zweckmäßig, den Handhebel 23 und damit die Messer durch Federkraft in einer seitlichen
Ausgangsstellung zu halten.
Der Schnitt wird bei langgewirkten Formungen, wie meist üblich, parallel zur Längsachse der Formlinge
geführt, kann aber auch im Winkel hierzu verlaufen.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann auch zum Schneiden runder Formlinge angewandt werden, ohne
daß vorher der Langwirkvorgang erfolgt.
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Schneiden gewirkter, insbesondere langgewirkter Teigformlinge, gekenn
zeichnet durch einen die auf einem Wirkteller (3) liegenden Formlinge (8) überfassenden Wirkrahmen
(6) und durch in die Fächer (7) des Wirkrahmens (6) bringbare und waagerecht bewegbare
Messer (17).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer (17) von
oben her in die Wirkfächer (7) absenkbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer (17) an
einer Halterung (16) befestigt sind, die gegenüber einem in Richtung der Schneidbewegung beweglich
mittels einer Führung (Stange 10) am Wirkrahmen (6) gelagerten Schlittens (12, 13) höhenbeweglich
ist, wobei an der Halterung (16) ein am Wirkrahmen (6) gelagerter waagerecht und lotrecht
schwenkbarer Handhebel (23) angreift.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (16) der Messer
(17) entgegen Federkraft (Federn 18) absenkbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß für die Begrenzung
der Abwärtsbewegung der Messer (17) ein einstellbarer Anschlag (19, 20, 21) vorzugsweise
zwischen dem Schlitten (12, 13) und der Messerhalterung
(16) vorgesehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 209 610/1 6.62
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH30606A DE1131615B (de) | 1961-11-24 | 1961-11-24 | Vorrichtung zum Schneiden gewirkter Teigformlinge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH30606A DE1131615B (de) | 1961-11-24 | 1961-11-24 | Vorrichtung zum Schneiden gewirkter Teigformlinge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1131615B true DE1131615B (de) | 1962-06-20 |
Family
ID=7431810
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH30606A Pending DE1131615B (de) | 1961-11-24 | 1961-11-24 | Vorrichtung zum Schneiden gewirkter Teigformlinge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1131615B (de) |
-
1961
- 1961-11-24 DE DESCH30606A patent/DE1131615B/de active Pending
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