DE1292415B - Einrichtung zur wahlweisen Ermittlung der Klassen- oder Summenhaeufigkeitsverteilung - Google Patents
Einrichtung zur wahlweisen Ermittlung der Klassen- oder SummenhaeufigkeitsverteilungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur wahlweisen Ermittlung der Klassen- oder Summenhäufigkeitsverteilung,
mit jeder Klasse zugeordneten und durch je ein Relais fortschaltbaren Zählwerken.
Eine bekannte Einrichtung dieser Art, wie sie z. B. in der deutschen Patentschrift 858 783 beschrieben
ist, verwendet für die Ermittlung der Klassenhäufigkeitsverteilung Zählbänder, die durch entsprechende
Impulse fortgeschaltet werden. Um diese bekannte Einrichtung auch für die Ermittlung der Summenhäufigkeitsverteilung
verwenden zu können, d.h. wenn jedes Zählband nicht nur auf die Impulse seiner Klasse, sondern auch auf alle Impulse der links
(oder rechts) von dieser Klasse liegenden Klassen ansprechen soll, werden die Zählbänder nicht unmittelbar
durch die Impulse z. B. eines Sortiergerätes weitergeschaltet, sondern durch ihnen zugeordnete
Hilfsrelais, die außer dem angesprochenen Zählband auch alle links (oder rechts) davon liegenden Zählbänder
betätigen. ao
Die Verwendung solcher Hilfsrelais bereitet jedoch Schwierigkeiten. Denn jedes einem Klassenzähler zugeordnete
Hilfsrelais müßte so viele zusätzliche und gegeneinander isolierte Kontaktsätze tragen, wie benachbarte
und mit zu steuernde Klassenzähler vorhanden sind.
Mit zunehmender Klassenzahl wächst auch die Schwierigkeit, derartige Relais herzustellen. So müßte
ζ. B. das dem ersten Zählwerk einer 50stelligen Auswerteeinrichtung zugeordnete Relais 49 zusätzliche
Kontakte zur Ansteuerung der nachfolgenden 49 weiteren Zähler tragen. Dieser Aufwand ist in der
Praxis nicht realisierbar.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen einfacheren Weg zur wahlweisen
Verwendung einer solchen Einrichtung sowohl zur Ermittlung der Klassenhäufigkeitsverteilung als auch
der Summenhäufigkeitsverteilung zu finden.
Dieser besteht darin, daß an Stelle der bekannten gleichzeitigen Betätigung aller zu steuernden Zählwerke
jeweils nur das unmittelbar benachbarte Zählwerk mit betätigt wird, das seinerseits wiederum das
ihm benachbarte Zählwerk betätigt, usw. Dadurch wird nur ein einziger zusätzlicher Kontakt benötigt, und
die oben aufgezeigten Schwierigkeiten sind beseitigt.
Demzufolge besteht die Lösung der Aufgabe darin, daß jedes Relais einen ersten, das Zählwerk betätigenden
Kontaktsatz, und einen zweiten, die Wicklung des links von ihm liegenden Relais an eine abschaltbare
Spannungsquelle legenden Kontaktsatz enthält.
An Hand der Zeichnung wird die Erfindung näher beschrieben. Diese zeigt eine zehnklassige Auswerteeinrichtung
mit zehn Zählern Z1 ... Z10 und zehn
Relais A ... L. Außerdem sind zehn Eingangsklemmen IaI... lalO vorhanden.
Jedes Relais trägt zwei Arbeitskontaktsätze, z. B. das Relais E die Kontaktsätze e 1 und e 2. Schließlich
ist noch ein Schalter S1 vorgesehen, dessen einer Kontakt mit der negativen Klemme einer Gleichspannungsquelle
verbunden ist, während sein anderer Kontakt mit je einem Kontakt des zweiten Arbeitskontaktsatzes
aller Relais A ... L verbunden ist, während der andere Kontakt dieses zweiten Kontaktsatzes
mit der Eingangsklemme des jeweils links davon liegenden Relais verbunden ist. Die positive
Klemme der Gleichspannungsquelle liegt an je einem Ende aller Zähler- und Relaiswicklungen.
Es sei zunächst die Wirkungsweise der Einrichtung bei geöffnetem Schalter S1 betrachtet, wenn also die
Klassenhäufigkeit ermittelt werden soll.
Fällt z. B. in einer (nicht dargestellten, an sich bekannten) Sortiereinrichtung ein Wert an, der der
fünften Klasse entspricht, und der den fünften Zähler Z 5 um einen Wert weiterschalten soll, so gelangt von
der Sortiereinrichtung ein Impuls auf die Eingangsklemme 1 a 5, beispielsweise dadurch, daß diese Eingangsklemme
kurzzeitig mit der negativen Klemme der Spannungsquelle verbunden wird. Dadurch spricht das fünfte Relais, nämlich das Relais E, kurzzeitig
an, seine Arbeitskontaktsätze e 1 und e 2 werden ebenfalls kurzzeitig geschlossen. Der erste Kontaktsatz
e 1 schließt den Stromkreis des zugehörigen Zählers Z S, wodurch dieser um eine Stelle weiterrückt.
Das gleichzeitige Schließen des zweiten Kontaktsatzes e2 bleibt jedoch wirkungslos, da infolge des
offenen Schalters S1 sein Stromkreis nicht geschlossen
wird. Das gleiche ereignet sich, wenn Impulse anderer Klassen eintreffen. Auch diese bewirken jeweils
die Fortschaltung nur ihres eigenen Klassenzählers.
Wird jetzt zum Zweck der Ermittlung der Summenhäufigkeitsverteilung
der Schalter 51 geschlossen, so ergibt sich folgende Arbeitsweise.
Wiederum sei angenommen, ein Impuls der fünften Klasse gelange auf die Eingangsklemme 1 a 5.
Wie vorher wird er das fünfte Relais, Relais E, erregen, dessen beide Kontaktsätze kurzzeitig geschlossen
werden. Auch in diesem Fall wird mittels seines ersten Kontaktsatzes e 1 der entsprechende Zähler
Z 5 um eine Stelle weitergeschaltet. Zugleich jedoch gelangt über seinen zweiten Kontaktsatz e 2 und den
geschlossenen Schalter 51 ein Impuls auf die Wicklung
des links vom Relais E liegenden Relais D, wodurch auch dieses kurzzeitig anzieht, seinerseits über
seinen ersten Kontaktsatz d 1 den zugeordneten Zähler Z 4 eine Stelle weiterschaltet und über
seinen zweiten Kontaktsatz d.2 das neben ihm liegende Relais C ansprechen läßt usw.
Es leuchtet ein, daß auf diese Weise alle links von einem jeweils angesprochenen Relais liegenden Relais
schnell nacheinander ansprechen und die zugehörigen Zähler um je eine Stelle weiterschalten.
Es ist auch möglich, eine zweite Zählwerkreihe vorzusehen, wodurch sich die Möglichkeit der gleichzeitigen
Ermittlung der Klassen- und Summenhäufigkeitsverteilung ergibt.
Claims (2)
1. Einrichtung zur wahlweisen Ermittlung der Klassen- oder Summenhäufigkeitsverteilung mit
jeder Klasse zugeordneten und durch je ein Relais fortschaltbaren Zählwerken, dadurch gekennzeichnet,
daß jedes Relais (A ... L) einen ersten, das Zählwerk betätigenden Kontaktsatz
(al. ..11) und einen zweiten, die Wicklung des links von ihm liegenden Relais an eine abschaltbare
(S 1) Spannungsquelle legenden Kontaktsatz (a 2 ... 12) enthält.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß für jede Klasse zusätzlich zu dem ersten Zählwerk(Z 1...Z10) ein zweites
Zählwerk vorgesehen ist und eines der beiden Zählwerke die Klassenhäufigkeit und das andere
die Summenhäufigkeit anzeigt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1956M0031416 DE1292415B (de) | 1956-08-16 | 1956-08-16 | Einrichtung zur wahlweisen Ermittlung der Klassen- oder Summenhaeufigkeitsverteilung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1956M0031416 DE1292415B (de) | 1956-08-16 | 1956-08-16 | Einrichtung zur wahlweisen Ermittlung der Klassen- oder Summenhaeufigkeitsverteilung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1292415B true DE1292415B (de) | 1969-04-10 |
Family
ID=7301228
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1956M0031416 Pending DE1292415B (de) | 1956-08-16 | 1956-08-16 | Einrichtung zur wahlweisen Ermittlung der Klassen- oder Summenhaeufigkeitsverteilung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1292415B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE858783C (de) * | 1951-03-04 | 1952-12-08 | Otto Dr-Ing Kienzle | Selbsttaetiger Haeufigkeitszaehler |
-
1956
- 1956-08-16 DE DE1956M0031416 patent/DE1292415B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE858783C (de) * | 1951-03-04 | 1952-12-08 | Otto Dr-Ing Kienzle | Selbsttaetiger Haeufigkeitszaehler |
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