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DE1201180B - Feuerloesch- und -schutzmittel - Google Patents

Feuerloesch- und -schutzmittel

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Publication number
DE1201180B
DE1201180B DED43522A DED0043522A DE1201180B DE 1201180 B DE1201180 B DE 1201180B DE D43522 A DED43522 A DE D43522A DE D0043522 A DED0043522 A DE D0043522A DE 1201180 B DE1201180 B DE 1201180B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
fire
polymer
crosslinked
polymers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED43522A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Niles Bashaw
Billy Gene Harper
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dow Chemical Co
Original Assignee
Dow Chemical Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dow Chemical Co filed Critical Dow Chemical Co
Publication of DE1201180B publication Critical patent/DE1201180B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62DCHEMICAL MEANS FOR EXTINGUISHING FIRES OR FOR COMBATING OR PROTECTING AGAINST HARMFUL CHEMICAL AGENTS; CHEMICAL MATERIALS FOR USE IN BREATHING APPARATUS
    • A62D1/00Fire-extinguishing compositions; Use of chemical substances in extinguishing fires
    • A62D1/0064Gels; Film-forming compositions
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
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    • B01J19/00Chemical, physical or physico-chemical processes in general; Their relevant apparatus
    • B01J19/0006Controlling or regulating processes
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
A62d
Deutsche Kl.: 61b-2
Nummer: 1 201180
Aktenzeichen: D 43522 VI b/61 b
Anmeldetag: 27. Januar 1964
Auslegetag: 16. September 1965
Die Erfindung betrifft ein Feuerlösch- und -Schutzmittel zur Bekämpfung und Verzögerung der Ausbreitung eines Feuers auf benachbarte brennbare Materialien, das in abgelegenen Gebieten von besonderer Brauchbarkeit ist.
Es ist bekannt, welche verheerenden Verluste durch Brände hervorgerufen werden. Ein großer Teil dieser Verluste rührt nicht nur von den Gegenständen her, die zu Anfang in Brand geraten sind, sondern auch von dem Verlust an brennbaren Materialien, die sich in der Nähe des Brandherdes befinden. Falls Brände an der Ausbreitung auf ihre Umgebung gehindert werden könnten, würden sich die Brandschäden bedeutend verringern. Zum Löschen von Bränden und zur Verhinderung ihrer Ausbreitung wird meistens Wasser verwendet. Da jedoch Wasser von horizontalen Flächen abläuft, muß es ununterbrochen erneuert werden. Aus diesem Grunde sind die zum Löschen eines Feuers und zur Verhinderung seiner Ausbreitung verwendeten Wassermengen sehr groß. Weiterhin können zusätzlich zu den Feuerschäden noch beträchtliche Schäden durch diese großen Wassermengen angerichtet werden. Weiterhin steht bei vielen Bränden, wie z. B. bei Waldbränden oder bei Bränden von Außengebäuden einer Farm, Wasser nicht in genügendem Maße zur Verfügung, um zum Löschen des Feuers und zur Verhinderung seiner Ausbreitung dienen zu können. Infolgedessen werden Waldbrände gewöhnlich durch das Anlegen von Gegenfeuern oder Brandschneisen bekämpft, die in verhältnismäßig großem Abstand vor dem heranrückenden unkontrollierten Feuer angelegt werden. Durch diese Maßnahmen wird jedoch unvermeidbar ein großer Teil der Vegetation dem unkontrollierten Feuer preisgegeben. Es wäre daher wünschenswert, wenn ein neues Mittel zur Bekämpfung der Ausbreitung solcher Brände, wie z. B. von Waldbränden, gefunden werden könnte.
Es wurde nun gefunden, daß sich die obigen Mängel und Nachteile überwinden lassen, wenn die an die brennenden, entflammbaren Materialien angrenzenden Oberflächen von brennbaren Materialien mit einem praktisch zusammenhängenden, haftenden, teilchenförmigen Überzug aus einer Masse von mit Wasser gequollenen, gelierten Teilchen eines vernetzten, wasserunlöslichen, mit Wasser quellbaren Polymerisats versehen werden.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Feuerlösch- und -Schutzmittel auf der Basis von mit organischen, polymeren Gelbildnern versetzten Wasser, das dadurch gekennzeichnet ist, daß dem Wasser als Gelbildner etwa 0,01 bis 5fl/o eines vernetzten, Feuerlösch- und -Schutzmittel
Anmelder:
The Dow Chemical Company, Midland, Mich.
(V. St. A.)
Vertreter:
Dr.-Ing. H. Ruschke und Dipl.-Ing. H. Agular,
Patentanwälte, München 27, Pienzenauer Str. 2
Als Erfinder benannt:
Robert Niles Bashaw, Freeport, Tex.;
Billy Gene Harper, Lake Jackson, Tex.
(V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 28. Januar 1963 (254 412)
wasserunlöslichen, aber mit Wasser quellbaren Polymerisats, dessen lineares Analogon wasserlöslich ist, zugesetzt sind. Mit Hilfe des erfindungsgemäßen Mittels wird die Ausbreitung des Feuers auf benachbarte brennbare Materialien verhindert oder doch zumindest so stark verzögert, daß das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht werden kann.
Das erfindungsgemäße Mittel enthält also wasserunlösliche, mit Wasser quellbare Polymerisate in Teilchenform. Unter solchen Polymerisaten werden sämtliche vernetzten Sorten von Polymerisaten verstanden, deren lineare Analoga wasserlöslich sind. Typische Beispiele für solche Substanzen sind vernetzte Salze von Polyacryl-, Polymethacryl-, PoIysulfoäthylacryl- und Polysulfoäthylmethacrylsäuren mit einwertigen Kationen. Weitere typische Beispiele sind unter anderem vernetzte Polyglykole mit durchschnittlichen Molekulargewichten von etwa 1000 bis zu einer Million oder darüber; vernetzte, praktisch wasserunlösliche, mit Wasser quellbare, sulfonierte Alkarylpolymerisate und sulfonierte aromatische Polymerisate, wie z. B. vernetztes Polynatriumstyrolsulfonat und vernetzte Salze von sulfoniertem Polyvinyl toluol; Mischpolymerisate von solchen sulfonierten Alkarylpolymerisaten bzw. sulfonierten aromatischen Polymerisaten mit Acrylnitril, Alkylacryl-
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nitrilen, Acrylaten und Methacrylaten; vernetzter Polyvinylalkohol, vernetztes Polyacrylamid und vernetzte Mischpolymerisate von Polyacrylamid, wie z.B. vernetzte Mischpolymerisate von Acrylamid und Acrylsäure sowie von Acrylamid und den Salzen S der Acrylsäure mit einwertigen Kationen, und vernetzte Polymerisate von heterocyclischen Monomeren, wie z. B. Polyvinylmorpholon, Poly-(5-methyl-N-vinyl-2-oxazolidon) und Polyvinylpyrrolidon. Andere vernetzte, mit Wasser quellbare, jedoch in Wasser unlösliche Polymerisate oder Mischpolymerisate können ebenfalls verwendet werden.
Die obengenannten Polymerisate können nach den verschiedensten bekannten Verfahren hergestellt werden. Die praktisch wasserunlöslichen, mit Wasser quellbaren, vernetzten Polyacrylatsalze können z.B. durch chemisches Vernetzen oder alternativ dadurch hergestellt werden, daß man ein Gemisch aus einem Salz der Acrylsäure mit einem einwertigen Kation und Wasser dem Einfluß von energiereichen ionisierenden Strahlen für eine Zeit aussetzt, die zur Herbeiführung der gewünschten Polymerisation und der Vernetzung mindestens eines Teils des gebildeten Polymerisats ausreicht. Im letzteren Falle sollte die Menge an ionisierender Strahlung mindestens etwa 0,5 Megarad betragen, doch können auch größere oder kleinere Mengen verwendet werden. In jedem Falle muß die zugeführte Strahlungsmenge groß genug sein, um ein quellbares Polymerisat zu liefern, das Wasser oder wäßrige Lösungen aufnimmt und dabei sein Volumen vergrößert, jedoch im allgemeinen seine ursprüngliche Gestalt beibehält. Bei dieser Klasse von Polymerisatmaterialien ist es für die erfindungsgemäßen Mittel von kritischer Bedeutung, daß das salzbildende Kation einwertig ist. Beispiele für einwertige Kationen sind unter anderem die Alkalimetallkationen, d. h. Natrium, Kalium, Lithium, Rubidium und Caesium, sowie wasserlösliche Ammonium- und ammoniumähnliche Reste, die quaternäre Stickstoffatome aufweisen.
Es ist bereits bekannt, daß man Wasser für Feuerlöschzwecke geeigneter machen kann, indem man ihm anorganische oder organische Stoffe, wie Polymerisate, zusetzt (vgl. zum Beispiel die französische Patentschrift 1 307 121 und die Patentschrift 30 317 des Amtes für Erfmdungs- und Patentwesen der sowjetisch besetzten Zone Deutschlands). Wie aber bereits dargelegt, werden in den erfindungsgemäßen Feuerlösch- und -Schutzmitteln vernetzte, wasserunlösliche, mit Wasser quellbare Polymerisate verwendet. Im Gegensatz dazu führen wasserlösliche Polymerisate, wie z.B. lineares Polyacrylamid und linearer Polyvinylalkohol, lediglich zu einer Verdickung der wäßrigen Phase, nicht aber zur Bildung wasserunlöslicher Gelteilchen. Verdickte wäßrige Lösungen von Polymerisaten bieten bei der Bekämpfung der Ausbreitung von unkontrollierten Bränden gegenüber Wasser selbst keine große Verbesserung, da die mit diesen Polymerisaten verdickten Lösungen eine recht große Fließfähigkeit aufweisen und leicht von den Oberflächen ablaufen, die geschützt werden sollen. Wesentliches Merkmal der vorliegenden Erfindung ist das Vorliegen von wasserunlöslichen Gelteilchen. Diese Teilchen laufen nicht von der Oberfläche ab, anders als Lösungen von wasserlöslichen Polymerisaten, die lediglich zu einer verdickten wäßrigen Phase führen, die von den Oberflächen abläuft. Es versteht sich, daß erfindungsgemäß die Polymerisatteilchen nicht selbst als Feuerlöschmittel dienen, sondern daß sie das Wasser aufsaugen und an der zu schützenden Oberfläche festhalten.
Die Teilchen können jede beliebige Teilchengröße und Teilchengrößenverteilung aufweisen, die sich zum Auftragen auf die Oberflächen der zu überziehenden brennbaren Materialien eignet. So können Teilchen mit einer Größe von nur wenigen Mikron bis zu diskreten Teilchen von 1,27 cm Durchmesser oder darüber mit gleicher Brauchbarkeit verwendet werden. Die in irgendeinem gegebenen Fall zu verwendende Teilchengröße hängt in großem Maße von dem Verfahren ab, das zum Pumpen und Aufsprühen des aus den Teilchen bestehenden Feuerlösch- bzw. -Schutzmittels auf die brennbaren Materialien angewendet wird.
Das zum Gelieren des Wassers verwendete Polymerisat, das in der beschriebenen Weise zum Schützen von entflammbaren Oberflächen verwendet wird, kann in seiner Gelierungskapazität variieren. Mit anderen Worten, verschiedene Abänderungen in der Polymerisatsstruktur beeinflussen die Menge an Wasser, die von dem Polymerisat aufgenommen wird. Die Menge an Polymerisat, die zur Erzielung irgendeines gegebenen Ausmaßes an Schutzwirkung gegenüber einer Feuerschädigung benötigt wird, hängt von der Gelierungskapazität ab. Je höher die Gelierungskapazität eines Polymerisats ist, desto weniger Polymerisat, wird zur Erzielung eines gegebenen Ausmaßes an Schutzwirkung benötigt.
Die erfindungsgemäß verwendeten gequollenen Teilchen können durch einfaches Vermischen des Polymerisatmaterials mit Wasser hergestellt werden. Bei der Herstellung der gequollenen Teilchen erweist es sich häufig als nützlich, wenn das Wasser eine kleine Menge eines Mittels enthält, das die Oberflächenspannung herabsetzt, wie z. B. ein übliches Netzmittel. Solche Netzmittel verhindern häufig die Bildung großer Agglomerate des Polymerisats. Bilden sich derartige große Agglomerate, so ist es möglich, sie dadurch in die gewünschten kleinen Teilchen aufzubrechen, daß man die Agglomerate einer Scherspannung unterwirft, wie sie z. B. in der Düse einer Schlauchfeuerspritze vorliegt.
Die gequollenen Teilchen sollten das angegebene vernetzte Polymerisat in einer Menge von etwa 0,01 bis 5,0 Gewichtsprozent enthalten. Sind wesentlich weniger als 0,01 Gewichtsprozent zugegen, können die Teilchen infolge der Gegenwart von zuviel außerhalb der Gelteilchen vorliegender Flüssigkeit von der zu schützenden Oberfläche ablaufen. Bei der Bekämpfung von Bränden, wie z. B. Waldbränden, ist es jedoch besser, geringe Mengen an Polymerisat zu verwenden als reines Wasser allein. Der obere Wert von 5% an Polymerisat stellt ein praktisches Maximum vom wirtschaftlichen Standpunkt aus gesehen dar. Größere Mengen sind zwar verwendbar; innerhalb der obengenannten Grenzen sind die Teilchen jedoch ganz allgemein zur Bekämpfung sämtlicher Brände verwendbar, die sich mit Hilfe von Wasser löschen lassen, und lassen sich mit üblichen Spritzvorrichtungen u. dgl. anwenden.
Die gequollenen Teilchen lassen sich auf die brennbaren Materialien mit Hilfe beliebiger üblicher Vorrichtungen, wie z.B. mit Hilfe gewöhnlicher Feuerspritzen, aufbringen. In Abhängigkeit von der Konsistenz der Teilchendispersionen, dem zur Ver-
fügung stehenden Druck und anderen Faktoren eignen sich bestimmte Spritzdüsen besser als andere. Die Auswahl derjenigen Spritzdüse, die in irgendeinem gegebenen Fall optimale Ergebnisse liefert, stellt jedoch für erfahrene Feuerwehrleute kein Problem dar.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird durch die folgenden Beispiele weiter erläutert, in denen sich sämtliche Angaben über Teile und Prozentzahlen auf das Gewicht beziehen.
Beispiel 1
Poly-(kaliumacrylat), das mit Hilfe von ionisierender Strahlung vernetzt worden war, wurde zu entmineralisiertem Wasser gegeben, das 0,2 Volumprozent Polyoxyäthylensorbitanmonolaurat als Netzmittel enthielt. Das vernetzte Poly-(kaliumacrylat) lag in Form eines Pulvers mit einer Teilchengröße entsprechend einer lichten Siebmaschenweite von mehr als 0,100 mm vor. Das Gemisch wurde von Zeit zu Zeit gerührt, bis eine gleichmäßige Gelierung erzielt worden war, wonach es in einen druckbetätigten Wasserfeuerlöscher gefüllt wurde. Der Feuerlöscher wurde mit einem Druck von 7 kg/cm2 betrieben, und das Gel wurde durch die Düse verspritzt, wobei ein festes, kegelförmiges Spritzmuster erzielt wurde. Die verspritzte Flüssigkeit wurde in einem geeigneten Gefäß aufgefangen.
Tafeln aus Gelbkiefernholz von 2,5X10,2X30,5 cm Größe wurden in das zu prüfende Feuerhemmmittel eingetaucht. Als Feuerhemmittel wurden l°/oiges Gel, 2%iges Gel, 4%iges Gel, mineralisiertes Wasser bzw. entmineralisiertes Wasser verwendet, daß 0,2 °/o Polyoxyäthylensorbitanmonolaurat enthielt. Die Platten wurden ablaufen gelassen, bis das überschüssige Material abgetropft war. Die Platten waren mit den jeweiligen Feuerhemmitteln gleichmäßig überzogen, mit Ausnahme einer gestrichenen Platte, die in entmineralisiertes Wasser getaucht worden war.
Aus 0,32 cm dickem Stahlblech wurde eine Schale von 35,6 X 35,6 X 5,1 cm Größe gebaut. In der Schale wurde eine Zündkerze angeordnet, die von einem entfernten Punkt aus betätigt werden konnte. Um die Schwankungen in den Ergebnissen zu vermindern, wurde ein Schornstein bzw. Windschutz gebaut, um das Feuer vor dem Wind zu schützen. Der Windschutz wurde aus Stahlblech von 0,32 cm Dicke gebaut, das so zurechtgebogen wurde, daß ein hoher rechteckiger Quader von 0,61 X 0,61 X 1,22m entstand. Der Windschutz wurde in aufrechter Stellung über der Schale angeordnet, um den Windzutritt zum Feuerherd zu verhindern.
Die behandelten Holzplatten wurden mit Hilfe von Drähten von Rohren herabhängen gelassen, die quer über das obere Ende des Windschutzes gelegt worden waren, und zwar in der Weise, daß sich die unteren Enden der Platten 20,3 cm über dem Boden der Schale befanden. 21 Leichtbenzin wurden in die Schale gegossen und angezündet. Nach Ablauf einer vorbestimmten Brenndauer wurde das Feuer mit Hilfe von Kohlendioxyd gelöscht. Etwa zurückbleibende Glut wurde mit Hilfe von Wasser gelöscht. Die Brenndauer war die Zeit vom Anzünden bis zum Löschen. Die Platten wurden bis zum Erkalten in einem Abzug stehengelassen. Diejenigen Proben, die feucht waren, wurden bei Raumtemperatur trocknen gelassen, bis ein konstantes Gewicht erreicht war.
Platten mit durch das Feuer blasig gewordenem Farbanstrich wurden schwach abgebürstet, um loses Material zu entfernen. Dem Prüfversuch wurden sowohl ungestrichene als auch gestrichene Platten unterworfen, wobei die in den folgenden Tabellen angegebenen Ergebnisse erzielt wurden. In den Tabellen bedeuten die Zahlen den prozentualen Gewichtsverlust der Platten unter den gegebenen Bedingungen von Polymerisatkonzentration und Aussetzungszeit (Zeit, in der die Platten dem Feuer ausgesetzt waren).
Tabelle I
Verwendung von Poly-(kaliumacrylat) mit einer
Gelierungskapazität von 160 g Wasser
je Gramm Polymerisat
Ungestrichene Platten
Aus 0 1 °/o Polymerisat 2 3 2,0 4 4,0
setzungs- 5 12 13 15 0 16 0
zeit 19 27 1,0 28 bis <1
(Minuten) 31 bis 32 bis bis Ibis 2
2 47 bis 30 11
4 bis
6 37
8
Tabelle II
Gestrichene Platten
Aus 0 0,1 °/o Polymerisat 1,0 2,0 4,0
setzungs- 3 _ _ 0 _
zeit 8 0,5 1
(Minuten) 28 17 _ 18 11 5
1 25 15
2 16
4
6
Zu Vergleichszwecken wurden die mit Wasser bzw. mit Wasser sowie einem Netzmittel behandelten gestrichenen und ungestrichenen Platten dem gleichen Prüfversuch unter den gleichen Bedingungen unterworfen. In der Wirkung dieser beiden Behandlungen wurde kein bedeutender Unterschied festgestellt.
Beispiel 2
Nach dem Verfahren von Beispiel 1 wurde ein Polymerisat von Kaliumacrylat mit einer Gelkapazität von 280 g Wasser je Gramm Polymerisat verwendet, um ungestrichene Kiefernholzplatten zu schützen. Nach der Durchführung der Prüfversuche wurde gefunden, daß bei der Verwendung dieses Polymerisats in einem Gewichtsanteil von 0,5% der gleiche Schutz erzielt wurde wie mit dem 2% Polymerisat enthaltenden Gel von Beispiel 1.
Beispiel 3
Vier ungestrichene Kiefernplatten von 2,5 X 15,2 cm Größe wurden in einem Kasten mit offenen Enden zusammengenagelt. Dieser Kasten hatte einen Grundquerschnitt von 1,22 X 1,22 m und eine Höhe von 1,83 m. In diesen Kasten wurde eine Schale von 0,8 X 0,8 m X 20,3 cm gestellt. 18,9 1 Leichtbenzin wurden in die Schale gegossen.
Die Innenwände des Kastens wurden mit dem schützenden Gel oder — als Vergleichsversuch — mit Wasser überzogen, und das Leichtbenzin wurde entzündet. Es wurden die folgenden Ergebnisse erhalten:
Verwendetes Feuerhemmittel
Wasser (Vergleichsversuch)
0,5 % vernetztes Poly-(ammoniumacrylat) in H2O; Gelierungskapazität = 385 g H2OZg Polymerisat ..
0,5 °/o vernetztes Polyacrylamid (zu 10% hydrolysiert*) in H2O; Gelierungskapazität = 625 g H2OZg Polymerisat
0,3% vernetztes Polyacrylamid (zu 30% hydrolysiert*) in H2O; Gelierungskapazität = 104OgH2OZgPoIymerisat
0,1% vernetztes Polyacrylamid (zu 30% hydrolysiert*) in H,O; Gelierungskapazität= 1040 gH2O/g Polymerisat
4% vernetztes Poly-(kaliumacrylat) O 0,100 mm lichter Siebmaschenweite) in H0O; Gelierungskapazität = 160 g H2OZg Polymerisat
0,5% vernetztes Poly-(kaliumacrylat) in Η.,Ο; Gelierungskapazität = 960 g H2OZg Polymerisat
Durchschnittlicher Gewichtsverlust in 0Zo nach 3 Minuten Brenndauer
15
7,5
7,7
40
* Hydrolysiert mit wäßriger Natronlauge, so daß ein Mischpolymerisat aus Acrylamid und Natriumacrylat erhalten wurde.
Beispiel 4
Ein 208-1-Faß wurde mit Thermoelementen versehen und über einer hohen Schale von 0,8 X 0,8 m X 10,3 cm Größe angeordnet, die mit 37,9 1 Leichtbenzin gefüllt wurde. Das Leichtbenzin wurde entzündet, und auf die Thermoelemente wurden 28,41 eines aus 0,5% vernetzten Polyacrylamid (zu 10% vernetzt) in Wasser bestehenden Gels gesprüht. Das Gel hielt die Temperatur für 2 Minuten unterhalb 100r C.
Der Versuch wurde unter Verwendung von Gelen wiederholt, die 0,5% vernetztes Poly-(ammoniumacrylat) bzw. 4% vernetztes Poly-(kaliumacrylat) von einer Teilchengröße entsprechend 0,100 mm lichter Siebmaschenweite enthielten. Es wurde das gleiche Ausmaß an Schutzwirkung erzielt.
Der Versuch wurde unter Verwendung von Wasser wiederholt. Die Temperatur erhöhte sich auf über 1003C, während das Wasser auf die Trommel gesprüht wurde.
Beispiel 5
Für diesen Versuch wurde ein 9,5 X 9,5 m großes Rasenstück verwendet. An der dem Wind abgewandten Seite wurde ein 1,83 m breiter Streifen mit dem Gel besprüht. Dieser Streifen befand sich 1,22 m von der Kante des Rasenstückes entfernt.
Zu dem Versuch wurden 37,9 1 eines 0,5 % vernetztes Poly-(ammoniumacrylat) aufweisenden Gels verwendet. Nach einer halben Stunde wurde die dem Wind zugewandte Seite des Rasenstückes entzündet. Das Gras brannte mit 1,22 bis 2,44 m hohen Flammen, bis das Feuer die Kante des mit dem Gel überzogenen Streifens erreichte. Das mit dem Gel überzogene Gras in dem Streifen entzündete sich nicht. Hierdurch wurde nicht nur das in diesem Streifen stehende Gras geschützt, sondern auch das unbehandelte Gras, das sich an der dem Wind abgewandten Seite des Streifens befand, wurde an der Entzündung gehindert. Eine 1,22 X 1,22 m große Holzplatte, die mit dem Gel überzogen worden war und sich in dem 1,22 m breiten unbehandelten Teil des Rasenstückes befand, blieb unbeschädigt.
Der Versuch wurde unter Verwendung von Wasser wiederholt. Das mit Wasser besprühte Gras brannte, und das Feuer wurde nicht im geringsten verlangsamt. Die 1",22 X 1,22 m große Holzplatte, die mit Wasser überzogen worden war, wurde schwer beschädigt, nachdem das Grasfeuer sie entzündet hatte.
Beispiel 6
Eine 1,22 X 1,22 m X 2,5 cm große ungestrichene Holzplatte wurde mit einem 0,5% Poly-(ammoniumacrylat) aufweisenden Gel besprüht und mit einem Brett von 2,5 X 10,2 cm X 1,8 m Größe aufrecht gestellt. Diese Platte wurde in 1,8 m Entfernung von der dem Wind abgewandten Seite eines 9,5 X 9,5 m großen Rasenstückes aufgestellt. Das Gras wurde an der dem Wind zugewandten Seite des Rasenstückes entzündet. Das Feuer brannte 1,22 bis 1,83 m hoch und umzüngelte die Platte, doch trat keine Beschädigung ein. Das Holz wurde weder geschwärzt, noch verlor es an Gewicht.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Feuerlösch- und -Schutzmittel auf der Basis von mit organischen, polymeren Gelbildnern versetztem Wasser, dadurch gekennzeichnet, daß dem Wasser als Gelbildner etwa 0,01 bis 5% eines vernetzten, wasserunlöslichen, aber mit Wasser quellbaren Polymerisats, dessen lineares Analogon wasserlöslich ist, in disperser Form zugesetzt sind.
2. Feuerlösch- und -Schutzmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Gelbildner ein Polymerisat aus der Gruppe der Polyacrylamide, der Methylenbisacrylamide, der Mischpolymerisate aus Acrylamid und Acrylsäure und der Alkali- und Ammoniumpolyacrylate zugesetzt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Patentschrift Nr. 1 307 121;
Patentschrift Nr. 30 317 des Amtes für Erfindungsund Patentwesen in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands.
509 687/244 9.65 © Bundesdruckerei Berlin
DED43522A 1963-01-28 1964-01-27 Feuerloesch- und -schutzmittel Pending DE1201180B (de)

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