DE1201089B - Verfahren und Vorrichtung zur quantitativen Roentgenstrahlen-Fluoreszenzanalyse - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur quantitativen Roentgenstrahlen-FluoreszenzanalyseInfo
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES W?WW>
PATENTAMT Int. σ.:
GOIn
AUSLEGESCHRIFT
Deutsche Kl.: 421-3/08
Nummer: 1201089
Aktenzeichen: R 33652IX b/421
Anmeldetag: 9. Oktober 1962
Auslegetag: 16. September 1965
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur quantitativen Röntgenstrahlen-Fluoreszenzanalyse
von Elementen, die in einer Pulpe oder Aufschlämmung enthalten sind.
Die von einer Pulpenprobe, die mit Röntgenstrahlen bestrahlt wird, herrührende Fluoreszenzemission
eignet sich zu quantitativen Messungen der Elementenkonzentration innerhalb der Probe. Die
Intensität der Fluoreszenzemission als Maß für die Elementenkonzentration ist jedoch von der Dichte der
Pulpe in der Probe abhängig. Wenn daher aus der Intensität der Fluoreszenzemission unmittelbar auf
den Metallgehalt in der Pulpe geschlossen werden soll, ist es erforderlich, daß entweder die Pulpendichte
konstant gehalten wird oder daß bei Veränderungen der Pulpendichte geeignete Korrekturen vorgenommen
werden. Es wird gewöhnlich nicht wirtschaftlich sein, eine konstante Pulpendichte aufrechtzuerhalten.
Ziel der Erfindung sind daher ein Verfahren und eine Vorrichtung, mittels welcher die Intensitätsmessung
der Fluoreszenzstrahlung bei Veränderungen der Dichte der Pulpe gegenüber einer vorgeschriebenen
Norm automatisch so korrigiert werden kann, daß die auf die Normdichte der Pulpe bezogene
Fluoreszenzstrahlungsintensität als Maß für die gesuchte Elementenkonzentration gemessen wird.
Das Verfahren zur quantitativen Röntgenstrahlen-Fluoreszenzanalyse
von in einer Probe enthaltenen Elementen ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet,
daß die Intensität des durch die Probe hindurchgegangenen Strahlungsanteils von einem elektrischen
Empfänger aufgenommen wird und das resultierende Signal dem der Intensität der Fluoreszenzstrahlung
entsprechenden Signal überlagert wird. In weiterer Ausbildung des Verfahrens wird das der
Intensität des durch die Probe hindurchgegangenen Strahlungsanteils entsprechende Signal einem Normsignal überlagert und das aus dieser Überlagerung
hervorgehende Signal dem der Intensität der Fluoreszenzstrahlung entsprechenden Signal überlagert.
Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens besteht aus einer Röntgenstrahlenquelle zur Bestrahlung
einer Probe in einer Meßzelle, einem Analysator für die Fluoreszenzstrahlung und einer Einrichtung
zur Erzeugung eines der Intensität der Fluoreszenzstrahlung entsprechenden Signals. Sie ist erfindungsgemäß
dadurch gekennzeichnet, daß, in Strahlenrichtung gesehen, hinter der Meßzelle ein elektrischer
Empfänger zur Aufnahme des durch die Probe hindurchgegangenen Strahlungsanteils vorgesehen ist.
Der Ausgang des Empfängers ist mit einer Einrich-Verfahren und Vorrichtung zur quantitativen
Röntgenstrahlen-Fluoreszenzanalyse
Röntgenstrahlen-Fluoreszenzanalyse
Anmelder:
Rhoanglo Mine Services Limited,
Salisbury (Südafrika)
Vertreter:
Dr.-Ing. A. ν. Kreisler, Dr.-Ing. K. Schönwald,
Dr.-Ing. Th. Meyer,
Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. J. F. Fues
und Dipl.-Chem. Dr. H.-G. Eggert,
Patentanwälte, Köln 1, Deichmannhaus
Als Erfinder benannt:
Walter Gordon Moffat, Kitwe, Zambia;
Robert Carson, Parklands, Kitwe, Zambia
(Südafrika)
Beanspruchte Priorität:
Rhodesien und Nyassaland
vom 11. Oktober 1961 (492)
Rhodesien und Nyassaland
vom 11. Oktober 1961 (492)
tung zur Erzeugung eines der Intensität dieses Strahlungsanteils entsprechenden Signals verbunden.
Weiterhin ist ein Potentiometer zur Überlagerung der beiden Signale vorgesehen, welche der Intensität der
Fluoreszenzstrahlung und des durch die Probe hindurchgegangenen Strahlungsanteils entsprechen. An
dieses Potentiometer ist ein Registriergerät angeschlossen, welches das korrigierte Meßergebnis in
Werten der gesuchten Elementenkonzentration in der Probe anzeigt. Als weitere Ausbildung der Vorrichtung
ist noch eine konstante Gleichspannungsquelle vorgesehen, welche das Normsignal liefert, außerdem
ein Stromkreis, der zur Überlagerung des Normsignals und des der Intensität des durch die Probe hindurchgegangenen
Strahlungsanteils entsprechenden Signals dient. Ferner ist die Vorrichtung noch gekennzeichnet
durch einen weiteren Stromkreis, in welchem das aus der vorerwähnten Überlagerung resultierende Signal
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dem der Intensität der Fluoreszenzstrahlung ent- werk 28 herkommenden Impulssignale in ein Gleichsprechenden
Signal überlagert wird. Stromsignal um, das dann auf eines der Registrier-
In den Zeichnungen ist eine beispielsweise Aus- geräte 30 zur Einwirkung kommt. Eine Bereichsführungsform
der Erfindung dargestellt. schalteinheit 31 ist vorgesehen, so daß Elementen-
F i g. 1 zeigt eine schematische Darstellung einer 5 konzentrationen über einen großen Bereich gemessen
Vorrichtung zur Durchführung des erfindungs- werden können,
gemäßen Verfahrens; Der Drehtisch 10 wird über eine Kupplung 32 von
F i g. 2 zeigt eine Potentiometeranordnung zur einem Servomotor 33 angetrieben, der zusammen mit
Korrektur der Meßwerte in Abhängigkeit von der einem vom Servomotor 33 betätigten Schiebekontakt
Pulpendichte; io 34, einem Spannungsteiler 35 und einem Servo-
F i g. 3 zeigt schematisch den Drehtisch, der die verstärker 36 ein selbstabgleichendes Servosystem
Meßzellen und die zugehörigen Bestandteile trägt. bildet.
Gemäß den F i g. 1 und 3 ist ein Drehtisch 10 um Eine Schalteinrichtung 37 betätigt in vorhereine
senkrechte Achse 11 drehbar. Auf einem Teil bestimmten Abständen eine Reihe von (nicht dardes
Umfanges des Drehtisches 10 sind sechs Meß- 15 gestellten) Relais. Unmittelbar vor der Betätigung
zellen 12,13,14,15,16,17 angeordnet. Auf dem der Relais befindet sich das obenerwähnte Servo-Drehtisch
10 ist ferner eine siebente Zelle 18 an- system in einem Gleichgewichtszustand. Mit anderen
geordnet, welche eine unveränderliche Normprobe Worten, das Signal vom Schiebekontakt 34 und das
enthält. Der Zweck der Normzelle 18 ergibt sich aus Signal vom Spannungsteiler 35 sind gleich und entder
nachstehenden Beschreibung. 20 gegengesetzt, und der Servomotor 33 wird daher
Repräsentative Proben der Pulpen werden konti- nicht erregt. Wenn die Schalteinrichtung 37 die Re-
nuierlich durch die Zellen 12 bis 17 fließen gelassen. lais betätigt, wird der Arm des Spannungsteilers 35
Die Pulpen treten in die Zellen durch biegsame Rohre eine vorherbestimmte Strecke bewegt und erzeugt
19 aus entsprechendem Material ein und werden dadurch einen Ungleichgewichtszustand zwischen
durch Rohre 20 in einen kreisförmigen Behälter 21 25 dem Spannungsteiler 35 und dem Schiebekontakt 34.
abgeführt, der die Pulpen aus der Maschine ableitet. Die von dem Ungleichgewicht herrührende Spannung
Die Zellen 12 bis 18 sind mit Fenstern 22 versehen, wird vom Verstärker 36 verstärkt und wirkt auf den
um die Bestrahlung ihres Inhalts mit Röntgenstrahlen Servomotor 33 ein. Der Servomotor wird erregt und
zu ermöglichen. Die Zellen sind im wesentlichen so bewirkt einerseits, daß der Drehtisch 10 über die
ausgebildet, daß in ihrem Inneren eine Wirbelbildung 30 Kupplung 32 verdreht wird, und andererseits, daß
bewirkt wird. der Arm des Schiebekontaktes 34 bewegt wird, bis
Eine von einem Hochspannungsgenerator 24 ge- ein Gleichgewichtszustand wiederhergestellt ist. Der
speiste Röntgenstrahlenröhre 23 ist so angeordnet, Drehtisch ist so angeordnet, daß sich bei diesem
daß sie den Inhalt einer ihr dargebotenen Zelle be- neuen Gleichgewichtszustand die zweite Zelle 13 in
strahlt (in F i g. 1 Zelle 12). Zwei Analysatoren 25 35 einer Stellung befindet, in welcher sie bestrahlt wird,
sind zu beiden Seiten der Röntgenstrahlenröhre 23 Die Genauigkeit der Einstellung der Zellen ist
angeordnet. Es werden zwei Analysatoren verwendet, außerdem gewährleistet durch die Anordnung eines
damit zwei Elemente in der Pulpenprobe gleichzeitig Schaltsolenoids 38, dessen Kolben in Ausnehmungen
analysiert werden können. Innerhalb des verfügbaren 39 eingreift, die in einen Schaltstreifen 40 gebohrt
Raumes kann selbstverständlich auch eine größere 40 sind. Wenn die Schalteinrichtung 37 eine Änderung
Anzahl von Analysatoren verwendet werden. Die der Stellung des Drehtisches bewirkt, ergibt das vom
Analysatoren sind in gleicher Weise über geeignete Schiebekontakt und vom Spannungsteiler her-Detektoren
mit Registriergeräten verbunden. Nach- rührende Ungleichgewicht eine hohe Ausgangsstehend
wird daher nur ein Analysator mit den zu- spannung am Verstärker 36. Diese Spannung wird
gehörigen Stromkreisen beschrieben. 45 gleichgerichtet und auf ein Schaltrelais 41 zur Ein-
Der Analysator 25 besteht aus Eingangs- und Aus- wirkung gebracht, welches das Schaltrelais 38 begangskollimatoren
oder -schlitzen und Analysier- tätigt und dessen Speisung vervollständigt. Der Kolkristallen.
ben42 des Solenoids 38 kommt außer Eingriff mit
Das primäre Röntgenstrahlenbündel fällt auf die dem Schaltstreifen 40, so daß sich der Drehtisch 10
Probe und erregt die Atome der verschiedenen EIe- 50 in seine neue Stellung verdrehen kann. Wenn sich
mente in der Probe. Die erregten Atome emittieren die Servoeinrichtung ihrem neuen Gleichgewichtsihrerseits
sekundäre Röntgenstrahlen, deren Wellen- zustand nähert, sinkt die Ausgangsspannung am Verlangen
nach dem Moseleyschen Gesetz für das be- stärker 36, so daß das Schaltrelais 41 freigegeben und
sondere Element charakteristisch sind. Die Fluores- das Solenoid 38 stromlos wird, dessen Kolben 42 sich
zenzstrahlen werden durch den Kristall des Analy- 55 unter der Wirkung einer (nicht dargestellten) Feder
sators25 zerstreut, durch welchen nur die erforder- bewegt, um in die entsprechende Ausnehmung im
liehen charakteristischen Wellenlängen zu einem Schaltstreifen 40 einzugreifen.
Szintillationsdetektor 26 abgelenkt werden. Die Relais der Schalteinrichtung 37 betätigen nicht
Szintillationsdetektor 26 abgelenkt werden. Die Relais der Schalteinrichtung 37 betätigen nicht
Das vom Szintillationsdetektor 26 abgeleitete Si- nur den Arm des Spannungsteilers 35, sonder stellen
gnal besteht aus einer Reihe von elektrischen Im- 60 auch mittels der Bereichsschalteinheit 31 den Zählpulsen,
deren Wiederholungsfrequenz in quanti- geschwindigkeitsmesser 29 auf den entsprechenden
tativer Beziehung zur Intensität der auftreffenden Bereich ein, wählen den entsprechenden (nach-Röntgenstrahlen
steht. Diese elektrischen Impulse stehend beschriebenen) Kompensationsstromkreis für
werden einem Verstärker 27 zugeführt, der die Im- die Pulpendichte und wählen das entsprechende
pulse auf die erforderliche Höhe verstärkt. Der Aus- 65 Registriergerät (weil den sechs Meßzellen sechs
laß des Verstärkers 27 ist mit einem Zählwerk 28 Registriergeräte entsprechen),
verbunden, das die Impulse zählt. Ein Zähl- Wenn alle sechs Pulpenströmungen nacheinander geschwindigkeitsmesser 29 wandelt die vom Zähl- zur Analyse dargeboten worden sind, bewegt sich der
verbunden, das die Impulse zählt. Ein Zähl- Wenn alle sechs Pulpenströmungen nacheinander geschwindigkeitsmesser 29 wandelt die vom Zähl- zur Analyse dargeboten worden sind, bewegt sich der
Drehtisch in entgegengesetzter Richtung zurück in die Ausgangsstellung (Zelle 12), und die ganze Reihenfolge
wird automatisch wiederholt.
Die Dichte der durch die Meßzellen 12 bis 17 fließenden Pulpen kann sich ändern, und da diese
Pulpendichte einen beträchtlichen Einfluß auf die von den Szintillationsdetektoren 26 gemessene Fluoreszenzstrahlungsintensität
hat, ist eine Einrichtung vorgesehen, welche die gemessene Intensität bei Änderung der Pulpendichte gegenüber einer vorgeschriebenen
Norm so korrigiert, daß die auf die Normdichte der Probe bezogene Fluoreszenzstrahlungsintensität
als Maß für die gesuchte Elementkonzentration gemessen wird. Mit anderen Worten,
es ist erforderlich, daß der an einer bestimmten Pulpendichte gemessene augenblickliche Intensitätswert
in denjenigen umgewandelt wird, der gemessen würde, wenn die Pulpendichte tatsächlich die bekannte
normale oder durchschnittliche der Anlage wäre. zo
Die Änderungen der Pulpendichte müssen also meßtechnisch kompensiert werden. Das verwendete
Prinzip besteht darin, daß beim Absinken der Pulpendichte unter den durchschnittlichen Wert (die Norm
der Anlage) der über den Szintillationsdetektor 26 gemessene Intensitätswert automatisch vergrößert
wird, während beim Ansteigen der Pulpendichte über die Norm der Anlage der gemessene Intensitätswert
automatisch verringert wird.
Gemäß F i g. 1 ist ein dritter Szintillationsdetektor 43 angeordnet, der den Anteil des primären Röntgenstrahlenbündels
aufnimmt, welcher durch die zur Analyse dargebotene Meßzelle hindurchgeht. Die Intensität des auf den Szintillationsdetektor 43 fallenden
Strahlungsanteils ist umgekehrt proportional der Dichte der Pulpe, welche durch die bestrahlte
Meßzelle hindurchgeht.
Das Signal des Detektors 43 wird einem Verstärker 44, einem Zählwerk 45, einem Zählgeschwindigkeitsmesser
46 und hierauf einer !Compensationsschaltung gemäß F i g. 2 zugeführt.
Einer eine konstante Gleichspannung liefernden Einheit 48 ist ein Potentiometer 49 parallel geschaltet.
Ein einstellbarer Bruchteil der Spannung am Potentiometer ist zum Auslaß des Zählgeschwindigkeitsmessers
46 zur Messung der Intensität der durch die Probe hindurchgegangenen Primärstrahlung entgegengesetzt
in Reihe geschaltet. Wenn sich die vom Potentiometer 49 abgegriffene Spannung von der
Ausgangsspannung des Zählgeschwindigkeitsmessers 46 unterscheidet, erscheint diese Spannungsdifferenz
am Potentiometer 50. Das Potentiometer 49 ist so eingestellt, daß die Ausgangsspannung am Zählgeschwindigkeitsmesser
46 genau Null ist, wenn die Dichte der Pulpe dem für diese Pulpe als Norm angesehenen
Wert entspricht. Für jede andere Pulpendichte wird ein Teil der am Potentiometer 50 erscheinenden
Spannung einem Registriergerät 30 zugeführt, das mit dem Ausgang des Zählgeschwindigkeitsmessers
29 zur Messung der Intensität der Fluoreszenzstrahlung in Reihe geschaltet ist, so daß für
eine gegenüber der Norm verringerte Pulpendichte eine additive Korrektur der Meßwerte erreicht wird.
Die Potentiometer 49 und 50 sind in einem Gehäuse angeordnet, das in F i g. 1 mit 55 bezeichnet ist.
Da bei dieser Ausführungsform sechs Pulpenströmungen vorhanden sind und in jeder Strömung
zwei Elemente analysiert werden sollen, sind zwölf Potentiometer 50 und zwölf Potentiometer 49 erforderlich.
Diese werden in zwei Gruppen von je sechs Paaren durch Relais ausgewählt, welche durch
die Schalteinrichtung 37 betätigt werden, und mit den entsprechenden Registriergerätepaaren verbunden.
Notwendig ist die Anordnung von geeigneten Filtern 61 zwischen dem Detektor 43 und der jeweils
bestrahlten Zelle, um ein lineares Verhältnis zwischen der Intensität der durch die Pulpe geschwächten
Röntgenstrahlen und der Dichte der Pulpe zu erzielen. Die Art und die Dicke der Filter 61 sind von
der an der Röntgenstrahlenröhre liegenden Spannung, von dem für die Antikathode der Röntgenröhre verwendeten
Metall und von der Art der bestrahlten Pulpe abhängig.
Die Zelle 18 enthält eine genormte Materialprobe. Die Stabilität der Instrumente kann durch Verwendung
des genormten Stellungswählers 51 überprüft werden. Dadurch wird bewirkt, daß sich der Drehtisch
automatisch verdreht, bis sich die Normzelle 18 in der für die Bestrahlung bestimmten Siellvx?, befindet.
Hierauf kann das Registriergerät 52 eingeschaltet werden, um die Ausgangsspannung des
einen oder anderen Zählgeschwindigkeitsmessers 29 für die Elementanalyse oder des Zählgeschwindigkeitsmessers
46 für die Kontrolle der Pulpendichte abzulesen. Da die Meßwerte der genormten Probe
bekannt sind, lassen diese Ablesungen jede Abweichung erkennen, die in den verschiedenen Komponenten
erfolgt ist. Eine Abweichung infolge von kleinen Veränderungen in den Charakteristiken des
Szintillationsdetektors oder infolge von Alterung der elektrischen Bauelemente kann durch Einstellung von
Blenden 53 zwischen den Analysatoren 25 und den Szintillationsdetektoren 26 sowie vor dem Detektor
43 kompensiert werden. Große Veränderungen in den Normablesungen wurden fehlerhafte Analysenergebnisse
anzeigen.
Es ist möglich, die Schalteinrichtung 37 auszuschalten und den Drehtisch durch Schaltung auf
den Handwähler 54 zu verdrehen. Diese Möglichkeit ist erforderlich, um eine Kalibrierung der verschiedenen
Pulpenströmungen einzeln vornehmen zu können. Es ist wichtig, eine Beschädigung der Vorrichtung
durch Austreten von Pulpe durch ein zerbrochenes Fenster einer Meßzelle zu verhindern. Dies kann
auf verschiedene Weise erreicht werden. Bei der dargestellten Ausführungsform geschieht dies durch die
Verwendung von in geeignetem Abstand liegenden Elektroden 56, die durch austretende Pulpe überbrückt
werden. Da die Pulpe elektrisch leitend ist, wird ein Stromkreis zum Registriergerät 52 geschlossen.
Hierdurch werden ein sichtbares Alarmsignal 57, ein hörbares Alarmsignal 58, ein die Servoeinrichtung
anhaltendes Relais 59 und ein elektromagnetisches System von Ventilen 60 betätigt, um die Zufuhr von
Pulpe zu den Meßzellen zu unterbrechen.
Claims (4)
1. Verfahren zur quantitativen Röntgenstrahlen-Fluoreszenzanalyse
von in einer Probe enthaltenen Elementen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Intensität des durch die Probe hindurchgegangenen Strahlungsanteils von einem elektrischen Empfänger aufgenommen wird
und das resultierende Signal dem der Intensität
der Fluoreszenzstrahlung entsprechenden Signal überlagert wird.
2. Verfahren nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem der Intensität der Fluoreszenzstrahlung
entsprechenden Signal ein Signal überlagert wird, welches durch Überlagerung
des Signals, das der Intensität des durch die Probe hindurchgegangenen Strahlungsanteils
entspricht, und eines Normsignals gebildet wird. ίο
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
nach Anspruch 1 oder 2, bestehend aus einer Röntgenstrahlenquelle zur Bestrahlung einer
Probe in einer Meßzelle, einem Analysator für die Fluoreszenzstrahlung und einer Einrichtung
zur Erzeugung eines der Intensität der Fluoreszenzstrahlung entsprechenden Signals, dadurch
gekennzeichnet, daß, in Strahlrichtung gesehen, hinter der Meßzelle ein elektrischer Empfänger
zur Aufnahme des durch die Probe hindurchgegangenen Strahlungsanteils vorgesehen ist, dessen
Ausgang mit einer Einrichtung zur Erzeugung eines der Intensität dieses Strahlungsanteils entsprechenden
Signals verbunden ist, und daß ein Potentiometer zur Überlagerung der beiden Signale vorgesehen ist, an welches ein Registriergerät
angeschlossen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine konstante Gleichspannungsquelle, welche das Normsignal liefert, einen Stromkreis,
der zur Überlagerung des Normsignals und des der Intensität des durch die Probe hindurchgegangenen
Strahlungsanteils entsprechenden Signals dient, ferner gekennzeichnet durch einen
Stromkreis, in welchem das aus dieser Überlagerung resultierende Signal dem der Intensität der
Fluoreszenzstrahlung entsprechenden Signal überlagert wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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