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DE1201085B - Instrument zur Messung eines Faktors, der eine Funktion eines veraenderlichen Druckes ist - Google Patents

Instrument zur Messung eines Faktors, der eine Funktion eines veraenderlichen Druckes ist

Info

Publication number
DE1201085B
DE1201085B DEB66471A DEB0066471A DE1201085B DE 1201085 B DE1201085 B DE 1201085B DE B66471 A DEB66471 A DE B66471A DE B0066471 A DEB0066471 A DE B0066471A DE 1201085 B DE1201085 B DE 1201085B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
shaft
instrument according
pressure gauge
arm
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB66471A
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Einar Johanson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bendix Corp
Original Assignee
Bendix Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bendix Corp filed Critical Bendix Corp
Publication of DE1201085B publication Critical patent/DE1201085B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L7/00Measuring the steady or quasi-steady pressure of a fluid or a fluent solid material by mechanical or fluid pressure-sensitive elements

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. σ.:
GOIl
Deutsche KL: 42 k-14/03
Nummer: Aktenzeichen: Anmeldetag: Auslegetag:
B66471IXb/42k 22. März 1962 16. September 1965
Instrument zur Messung eines Faktors, der eine Funktion eines veränderlichen Druckes ist
Anmelder:
The Bendix Corporation, Detroit, Mich. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr.-Ing. H. Negendank, Patentanwalt,
Hamburg 36, Neuer Wall 41
Als Erfinder benannt:
Carl Einar Johanson, Davenport, Ia. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 24. März 1961 (98 117) - -
Der Gegenstand der Erfindung läßt sich bei Meßinstrumenten für einen beliebigen, von einem oder mehreren veränderlichen Drücken abhängigen Faktor anwenden, insbesondere bei Meßinstrumenten für verschiedene aerodynamische Faktoren, die auf einer 5 oder mehreren Druckmessungen beruhen, wie etwa die Höhe, die Machzahl, die aerodynamische Geschwindigkeit, die äquivalente Geschwindigkeit usw. Diese Anwendungen sind nicht auf die Luftfahrttechnik beschränkt. io
Zahlreiche, nicht nur in der Luftfahrt benutzte Instrumente beruhen in ihrer Wirkungsweise auf der Messung eines oder mehrerer veränderlicher Drücke, die mit Hilfe von Manometern mit einer deformierbaren Membran, z. B. Aneroidkapseln oder Bour- 15 donrohren, gemessen werden. Die Ausgangsgröße dieser Instrumente liegt üblicherweise in Form einer Verdrehung einer Welle vor.
So ist bei einem Höhenmesser die Verdrehung der
Ausgangswelle, die die Höhe anzeigt, eine Funktion 20
des statischen Atmosphärendruckes, der von einer
Kapsel oder einem anderen Manometerelement gemessen wird. Bei einem Machmeter ist die Verdrehung der Ausgangswelle, die ein Maß der Machzahl ist, eine komplizierte Funktion des Verhältnisses 25
zwischen dem dynamischen Druck und dem statischen Druck, die von zwei verschiedenen Manometerelementen gemessen werden. Bei Höhenmessern
hoher Genauigkeit ist es erforderlich, eine Korrekturgröße einzuführen, die eine Funktion der Mach- 30 2
zahl ist.
Die Transformation der Deformationsbewegung Gerät einfacher und wirtschaftlicher Bauart zu schafdes Manometerelementes in eine Verdrehung der fen, bei dem die Vorteile der oben beschriebenen Welle wird durch eine kinematische Verbindung be- Ubertragungsanordnung ausgenutzt werden und das wirkt, die in ihrer einfachsten Form aus einem Pleuel- 35 in der Lage sein soll, die Verformungen des Mano-Kurbel-Mechanismus besteht. Bei der komplizierten meterelementes nach einem vorbestimmten, beliebig Natur des Gesetzes zwischen den Deformationen des komplizierten Gesetz mit außerordentlich hoher Ge-Manometerelementes und der Verdrehung der Aus- nauigkeit umzuwandeln.
gangswelle und der bei aeronautischen Instrumenten Diese Aufgabe wird bei einem Instrument zum
erforderlichen, sehr hohen Genauigkeit ist ein derart 40 Messen eines Faktors, der eine Funktion eines vereinfacher Mechanismus unzureichend. Weiter ist zu änderlichen Druckes ist, insbesondere eines aeroberücksichtigen, daß die komplizierten Mechanismen, dynamischen Faktors, der eine Funktion des statidie selbsttätig die gewünschte Funktion des Eingangs- sehen oder dynamischen Atmosphärendruckes ist, druckes bzw. der Eingangsdrücke berechnen, dazu das ausgestattet ist mit einem auf Veränderungen des rotierende Nocken verwenden, die mit korrigierenden 45 Druckes ansprechenden deformierbaren Manometer-Differentialmechanismen verbunden sind. element sowie mit einer drehbaren Welle, die mit
Es ist eine kinematische Verbindung nach Art von dem Manometerelement über einen Mechanismus Pleuelkurbeln mit einem stationären oder im wesent- verbunden ist, der die Deformationen des Manolichen stationären Korrekturnocken bekannt, mit der meterelementes in Drehungen der Welle umwandelt, es möglich ist, Verformungen nach einem vorge- 50 wobei der Mechanismus ein an einem Ende mit dem schriebenen Verhältnis zu transformieren. Manometerelement verbundenes Teil, dessen anderes
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Ende auf einen die Welle drehenden, winklig ver-
3 4
schiebbaren Arm unter Zwischenschaltung einer ein formationen, die eine Funktion des auf der Kapsel
veränderliches Übertragungsverhältnis ermöglichen- lastenden Druckes sind, gemäß einem vorgeschriebe-
den Steuerscheibe mit daran anliegendem Abtastglied nen Gesetz in Verdrehungen einer Welle 11 umge-
einwirkt, erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, wandelt werden. Am freien Ende der Kapsel 10 ist daß der Mechanismus zur Veränderung des Verhält- 5 ein Schwingarm 12 befestigt, der hier aus einem Strei-
nisses zwischen dem Verstellwinkel des Armes und fen mit einer gewissen Elastizität besteht. Das freie
der Verformung des Manometerelementes ein dreh- Ende dieses Streifens 12 ist an einem auf der Welle
bares exzentrisches Glied an dem Abtastglied be- 11 befestigten Hebelarm 13 angelenkt. Diese Anlen-
festigt enthält, und daß die Steuerscheibe getrennt kung geschieht über einen Mechanismus, der im folgehaltert ist. io genden näher beschrieben wird.
Dieses Meßinstrument kann eine hierüber hinaus- Am freien Ende des Schwingarmes 12 ist eine
gehende Ausbildung seiner Einzelteile erfahren. Diese Achse 14 senkrecht zu der Richtung angelötet, in der
kann darin bestehen, daß sich das freie Ende der Kapsel 10 deformiert. Diese
. , _,,.,. ,. _, , , , . , Achse kann sich frei in einer ersten Öffnung drehen,
das exzentrische Glied in die Gelenkverbindung die sich in dnem zylindrischen Block 15 befindet,
zwischen dem Teil und dem Arm eingeschaltet wejcher dag exzentrische Element bildet In einer
WI ' weiteren parallelverlaufenden Bohrung in diesem
das Abtastglied von dem exzentrischen Glied Block dreht sich eine zweite Achse 16, die durch
ausgeht; einen angelöteten Bimetallstab 19 verlängert wird,
die Steuerscheibe auf einem zweiten deformier- ao der mit seinem anderen Ende an einem exzentrischen
baren Manometerelement montiert ist; Punkt eines zylindrischen Blockes 20 befestigt ist, der
das zweite Manometerelement auf denselben sich reibend in einer Bohrung im Endteil des Armes
veränderlichen Druck anspricht wie das erstge- 13 drehen kann.
nannte Manometerelement; Die den Bimetallstab 19, den zweiten exzentrischen das zweite Manometerelement mit der Welle *S Block 20 und den Arm 13 umfassende Verbindung über einen weiteren Mechanismus verbunden ist, ist bereits Gegenstand eines früheren Vorschlages der ein Bauteil umfaßt, das mit dem zweiten UQd bildet daher keinen Teil der vorliegenden Erfin-Manometerelement verbunden ist, sowie einen dung. Diese Verbindung hat die Aufgabe, durch die winklig verschiebbaren Hebel, der die Welle zu Verdrehung des Blockes 20 mit Hilfe eines geeigneten drehen vermag, wobei der Hebel sich im wesent- 3o Werkzeuges gegenüber dem Arm 13 die Lage der liehen entgegengesetzt zu dem Arm erstreckt; Biegeebene des Bimetallstabes 19 als Funktion der das zweite Manometerelement auf einen verän- Temperatur zu verändern und so die Eichung des Inderlichen Druck anspricht, der sich von dem strumentes zu erleichtern. Um die Beschreibung der Druck unterscheidet, auf den das erste Mano- Wirkungsweise des Erfindungsgegenstandes zu vermeterelement anspricht; 35 einfachen, sei im folgenden die Verbindung zwischen das zweite Manometerelement über einen weite- der Achse 16 und dem Arm 13 als starr und unverren Mechanismus mit einer zweiten Welle ver- anderbar angenommen. . .„.
bunden ist, wobei der weitere Mechanismus ein J An A a*m exzentrischen Block I3 ist rechtwinklig zu mit dem zweiten Manometerelement und einem de.n Achsen 14d 16. ein ΑΐΐΙ\}7 befestigt, der an winklig verschiebbaren Stück verbundenes An- «° seinem unteren Ende einen parallel zu den genannten schlußteil umfaßt und die beiden Wellen die Achsen verlaufenden Finger 18 tragt Dieser Finger beiden Eingänge eines Differentialmechanismus liegt auf dem aktiven Rand eines Nockens 21 auf, betätigen, dessen Ausgang den Ausgang des In- der dl^ Fo™ einer Profilscheibe hat und der an struments darstellt· emem festen Tra8er befestigt ist. Der Finger 18 wird , . , , ' „ .. , . . 45 durch die Elastizität des Schwingarmes 12 gegen das der Arm und das Stuck an eine gemeinsame profil des Nockens ßt
Achse angelenkt sind und die entsprechenden Sobald sich nun ö dfe K d 10 deformiert wird
Wellen über Getriebe verstellen; durch die Pleuei_Kurbel-Verbindung, die durch den
das erste Manometerelement auf den dynami- Schwingarm 12 und den Hebelarm 13 gebildet wird,
sehen Luftdruck und das zweite Manometer- die Welle 11 verdreht. Für jeden Wert der Deforma-
element auf den statischen Luftdruck anspre- tion der κ γ ± h für jede Position des Endes des
chend angeordnet sind. Schwingarmes 12, erteilt das Profil des Nockens 21
Diese und weitere Kennzeichen der Erfindung seien über den Finger 18 und den Arm 17 dem Exzenter
im folgenden an Hand der Zeichnung an einigen Aus- 15 eine bestimmte Lage in bezug auf die Achse 16
führungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt 35 und verändert so einerseits den Abstand zwischen der
F i g. 1 in Seitenansicht ein erstes Ausführungsbei- Achse 14 und der Achse der Welle 11 und andererspiel für einen Höhenmesser, seits den Abstand zwischen der Achse 16 und der
Fig. 2 in vergrößertem Maßstab einen horizon- Kapsel 10. Der Winkel, um den sich die Welle 11
talen Schnitt durch das Ausführungsbeispiel nach für eine gegebene Deformation der Kapsel 10 dreht,
F i g. 1, 60 ändert sich über dem Deformationsbereich der Kapsel
F i g. 3 eine Eichkurve des Höhenmessers nach den gemäß einem Gesetz, welches durch das Profil des
Fi g. 1 und 2, Nockens 21 bestimmt ist.
Fig.4 und 5 zwei Ansichten eines zweiten Aus- Um den praktischen Wert einer derartigen Vorführungsbeispiels, richtung zu verdeutlichen, sei sie im folgenden in
Fig. 6 und 7 zwei Ansichten eines dritten Ausf üh- 65 ihrer Anwendung auf einen Höhenmesser betrachtet,
rungsbeispiels. Bekanntlich ergibt sich die barometrische Höhei?p
Das in den F i g. 1 und 2 dargestellte Ausführungs- in Meter als Funktion der absoluten Temperatur T,
beispiel umfaßt eine Barometerkapsel 10, deren De- des statischen Barometerdruckes Ps und des am Bo-
5 6
den herrschenden Barometerdruckes F0 aus der Glei- worfen ist, die auf die Anfangsvorspannungen der
chung: beiden Schwingarme 32 und 40 und der Kapseln 30
_ P0 und 40 zurückgehen. Diese Vorspannungen ergeben
Hp - 67,4 i log—. sich bei der Montage. Während des Betriebes der
s 5 Vorrichtung heben sich jedoch diese beiden Vor-
Da es außerordentlich schwierig ist, die Tempera- Spannungdrehmomente vollständig oder bis auf ein tür T genau zu messen, ist es üblich, in dieser Glei- kleines resultierendes Drehmoment wählbarer Größe chung die Temperatur der Standardatmosphäre zu auf, welches dazu dient, den Finger 37 gegen den verwenden, die von 0 bis 10 500 m linear abfällt und Nocken 38 zu pressen. Dieses resultierende Drehdann bis 32 000 m konstant bleibt. Aus dieser ver- io moment ändert sich wegen der durch den Nocken 38, einfachenden Annahme ergibt sich jedoch bei den ebenso wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel, herüblichen barometrischen Höhenmessern insbesondere vorgerufenen relativen Verdrehung des Exzenters 33 zwischen 12 000 und 15 000 m Höhe ein schwierig gemäß dem Grad der Deformation der Kapseln. Da zu eliminierender Fehler. Die F i g. 3 zeigt, ausgezo- die relative Verschiebung zwischen dem Nocken 38 gen gezeichnet, den Verdrehungswinkel der Aus- 15 und dem Finger 37 bei diesem Ausführungsbeispiel gangswelle eines üblichen barometrischen Höhen- von der gleichzeitigen Ausdehnung der beiden Kapmessers als Funktion der Höhe. Diese Kurve zeigt sein 30 und 39 abhängig ist (wenn man voraussetzt, deutlich erkennbar zwischen 12 000 und 15 000 m daß diese beiden Kapseln durch Veränderungen deseine Einbuchtung, die auf den genannten Fehler zu- selben Druckes deformiert werden), kann die Länge rückgeht. Es ist jedoch möglich, durch ein entspre- 20 des aktiven Profils des Nockens zweimal so groß gechend gewähltes Profil des Nockens 21 diesen Fehler macht werden wie bei dem festen Nocken des ersten zu unterdrücken. Der bei dem Meßgerät nach der Ausführungsbeispiels und dadurch die Genauigkeit Erfindung angewandte Weg ist außerordentlich ein- der Führung erhöht werden.
fach. Die Eichung des Instrumentes in bezug auf die Ein weiteres, auf die Lösung eines komplexen besonderen Kenngrößen jeder Barometerkapsel einer 35 Problems der Höhenmeßtechnik angewendetes AusSerie wird dadurch beträchtlich vereinfacht. Das führungsbeispiel der Erfindung ist in den Fig. 6 Profil des Nockens 21 braucht dabei nicht mit einer und 7 dargestellt. Bekanntlich ist jede Messung des sehr großen Genauigkeit gefertigt zu werden. Die er- statischen Druckes an Bord eines Luftfahrzeuges mit haltene Endgenauigkeit ist für eine gegebene Ge- einem Fehler behaftet, der auf durch die Geschwinnauigkeit des Nockens um so größer, je größer das 30 digkeit erzeugte dynamische Erscheinungen zurück-Verhältnis der Abstände zwischen den Achsen 16 geht. Dieser geschwindigkeitsabhängige Fehler nimmt und 18 einerseits und den Achsen 16 und 14 anderer- bei Überschallgeschwindigkeit, in deren Grenzbereich seits (F i g. 2) ist. Dieses Verhältnis kann leicht er- seit mehreren Jahren mehr und mehr die Reisehöht werden, ohne dadurch die mechanische Wir- geschwindigkeit der Linienflugzeuge liegt, beträchtkungsweise der Vorrichtung zu beeinflussen. In der 35 liehe Wert an. Es sind Vorrichtungen bekannt, die es Praxis ist es völlig ausreichend, die Nocken einfach gestatten, diesen dynamischen Fehler zu korrigieren, durch Stanzen ohne jede besondere Nachbearbeitung so daß er sich auf die Höhenanzeige nicht mehr ausherzustellen. Die Herstellungskosten eines Instru- wirkt. Die Vorrichtung nach der vorliegenden Erfinmentes gemäß der Erfindung werden dadurch wesent- dung gestattet es jedoch, diese Aufgabe der Auslich herabgesetzt. 40 schaltung des dynamischen Fehlers auf ähnliche
Die F i g. 4 und 5 zeigen ein weiteres Ausführungs- Weise wie bei den bekannten Vorrichtungen, jedoch
beispiel, das sich von dem soeben beschriebenen da- wesentlich wirtschaftlicher und zweckmäßiger zu
durch unterscheidet, daß der Nocken nicht fest an- lösen.
geordnet, sondern selbst als Funktion eines gewählten In den F i g. 6 und 7 ist mit 88 die Ausgangswelle
Faktors beweglich ist. 45 des Höhenmessers bezeichnet. Diese Welle bildet den
Die Vorrichtung umfaßt wie das erste Ausfüh- Ausgang eines Epizykloiden-Differentialgetriebes, rungsbeispiel eine Kapsel 30, an der der Schwingarm desen erster Eingang durch ein kegeliges Planetenrad 32 befestigt ist. Dieser Schwingarm ist mit einer 56 gebildet wird, das auf eine Welle 57 aufgesetzt ist, Achse 32 a an einen Exzenter 33 angelegt, der sich und dessen zweiter Eingang durch ein gerades PIaseinerseits um eine Achse 33 α dreht, die einen Bi- 50 netenrad 86 gebildet wird, das frei auf der Ausgangsmetallstab 34 verlängert, der an einem von der Aus- welle 88 läuft und das über ein Ritzel 85 von einer gangswelle 31 getragenen Arm 35 befestigt ist. Wie Welle 84 angetrieben wird. Das mit einem (oder mehbei dem ersten Ausführungsbeispiel trägt der Exzen- reren) kegeligen Satellitenrädern 87 kämmende kegeter 33 einen Arm 36, der mit einem Finger 37 ver- lige Planetenrad 56 dreht sich um eine feste senksehen ist, welcher auf dem Profil eines Nockens 38 55 recht zur Welle 88 liegenden Achse und kämmt weiangeordnet ist. Dieser Nocken ist jedoch nicht in ter mit einem konischen Zahnkranz, der einen Teil einem festen unveränderbaren Abstand von der des genannten Planetenrades 86 bildet. Dieses an Achse der Welle 31 angeordnet, sondern wird von sich bekannte Planetengetriebe kann durch jedes andern freien Ende einer Manometerkapsel 39 getragen. dere äquivalente Getriebe ersetzt werden. An dieser zweiten Kapsel 39 ist ein dem Schwing- 60 Die die beiden Eingänge des Differentialgetriebes arm 32 entsprechender zweiter, elastischer Schwing- antreibenden Wellen 57 und 84 tragen zwei Ritzel arm 40 befestigt, der über einen Bimetallstab 41 und 55 und 71. Diese beiden Ritzel stehen mit zwei Zahneinen exzentrischen Einstellblock 43 an einen zwei- kränzen 54 und 70 im Eingriff, die sich beide um ten Arm 42 angelenkt ist, der dem Arm 35 entgegen- dieselbe feste Achse 51 drehen können. Der Zahngesetzt ebenfalls an der Welle 31 befestigt ist. 65 kranz 54 ist über einen Stab 53 (der aus Bimetall be-
Die Vorrichtung nach den F i g. 4 und 5 hat ins- stehen kann) mit einem elastischen Schwingarm 52
besondere den Vorteil, daß die Welle 31 zwei ent- verbunden, der an dem beweglichen Ende einer auf
gegengerichteten elastischen Drehmomenten unter- den statischen Druck ansprechenden Kapsel 50 be-
festigt ist. Der Zahnkranz 70 ist seinerseits über eine Achse 65, einen Exzenter 64 und einen Bimetallstab 62 mit einem elastischen Schwingarm 63 verbunden, der an dem beweglichen Ende einer Kapsel 60 befestigt ist, die auf dem dynamischen Überdruck anspricht und deren Inneres zu diesem Zweck über ein Rohr 61 mit einer Gesamtdruckwelle (etwa einem Pitotrohr) verbunden ist. Ein an dem Exzenter 64 befestigter Arm 72 stützt sich mit einem Finger 80 auf das Profil eines an der Kapsel 50 für den statisehen Druck befestigten Nockens 81.
Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung entspricht etwa der oben beschriebenen Vorrichtung. Die Deformationen der Kapsel 50 für den statischen Druck wirken über dem Schwingarm 52, den Zahnkranz 54, das Ritzel 55 und die Welle 57 direkt auf den ersten Eingang (Planetenrad 56) des Differentialgetriebes. Dieser erste Eingang wird also entsprechend einem Faktor angetrieben, der eine erste Näherung der Höhe darstellt. Die statische Kapsel 50 und die dynamische Kapsel 60 wirken außerdem über den Nocken 81 und den Exzenter 64 zusammen, um dem Zahnkranz 70 und über die Elemente 71,84, 85 dem Planetenrad 86, welches den zweiten Eingang des Differentialgetriebes bildet, korrigierende Winkelüberschiebungen zu erteilen, die sich algebraisch zu der Verdrehung des Planetenrades 56 addieren, so daß sich die Ausgangswelle 88 um einen Winkel verdreht, der, wie groß auch immer die Machzahl sei, eine genaues Maß der Höhe des Luftfahrzeuges ist.
Bei diesem Ausführungsbeispiel verläuft das Profil des Nockens 81 gemäß der Funktion zwischen der Höhenkorrektur und der Machzahl, so daß die gewünschte korrekte Wirkungsweise sichergestellt ist.
Zusätzlich können zwei elektrische Kontakte 91 und 92 auf den Wellen 57 und 84 angeordnet werden, die für einen gegebenen Wert der Machzahl oder für einen gegebenen Wert der äquivalenten Geschwindigkeit, je nachdem welcher von diesen beiden Werten zuerst erreicht wird, ein Warnsignal abgeben und/oder eine bestimmte Wirkung auslösen.
Die Verwendung eines elastischen Schwingarmes 12, 32, 40, 52, 63 in Verbindung mit jeder der deformierbaren Kapseln führt hier zu einem besonderen Vorteil, da sie es gestattet, ohne Nachteile die Krümmung der Bahnen der verschiedenen Nocken in den Bereichen der Steilheitsänderung zu verringern. Es ist jedoch auch möglich, an Stelle der elastischen Schwingarme steife Schwingarme zu verwenden, die an ihren beiden Enden auf die übliche Art und Weise angelenkt sind.
Das von dem Nocken gesteuerte exzentrische Element kann an einer geeigneten Stelle des Mechanismus angeordnet werden, der die deformierbare Kapsei mit dem Arm auf der Welle verbindet, etwa an der Verbindungsstelle zwischen diesem Arm und dem Schwingarm oder an der Verbindungsstelle zwischen dem Schwingarm und der Kapsel. Weiter kann, wie es bei derartigen Mechanismen an sich bekannt ist, die relative Lage zwischen dem Nocken und dem Folgeglied umgekehrt werden, so daß der Nocken fest mit dem Exzenter verbunden ist und das Folgeglied die Stelle des Nockens einnimmt.

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Instrument zur Messung eines Faktors, der eine Funktion eines veränderlichen Druckes ist,
65 insbesondere eines aerodynamischen Faktors, der eine Funktion des statischen oder dynamischen Atmosphärendruckes ist, mit einem deformierbaren Manometerelement, welches auf den veränderlichen Druck anspricht, und einer drehbaren Welle, die mit dem Manometerelement über einen Mechanismus verbunden ist, der die Deformation des Manometerelementes in Drehungen der Welle umwandelt, wobei der Mechanismus ein an einem Ende mit dem Manometerelement verbundenes Teil umfaßt, dessen anderes Ende auf einen die Welle drehenden, winklig verschiebbaren Arm unter Zwischenschaltung einer ein veränderliches Übertragungsverhältnis ermöglichenden Steuerscheibe mit daran anliegendem Abtastglied einwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß der Mechanismus ein drehbares exzentrisches Glied (15, 33, 64) zur Veränderung des Verhältnisses zwischen dem Verstellwinkel des Armes (13, 35,70) und der Verformung des Manometerelementes (10, 30, 50) an dem Abtastglied (17, 36, 72) befestigt enthält und daß die Steuerscheibe (21, 38, 81) getrennt gehaltert ist.
2. Instrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß das exzentrische Glied (15, 33, 64) in die Gelenkverbindung zwischen dem Teil (12, 32, 63) und dem Arm (13, 35, 70) eingeschaltet ist.
3. Instrument nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Abtastglied (17, 36, 72) von dem exzentrischen Glied (15, 33, 64) ausgeht.
4. Instrument nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerscheibe (38,81) auf einem zweiten deformierbaren Manometerelement (39, 50) montiert ist.
5. Instrument nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Manometerelement (39) auf denselben veränderlichen Druck anspricht wie das erstgenannte Manometerelement (10).
6. Instrument nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Manometerelement (39) mit der Welle (31) über einen weiteren Mechanismus verbunden ist, der ein Bauteil (40) umfaßt, das mit dem zweiten Manometerelement (39) verbunden ist, sowie einen winklig verschiebbaren Hebel (42), der die Welle (31) dreht, wobei der Hebel (42) sich im wesentlichen entgegengesetzt zu dem Arm (35) erstreckt.
7. Instrument nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Manometerelement (50) auf einen veränderlichen Druck anspricht, der sich von dem Druck unterscheidet, auf den das erste Manometerelement (60) anspricht.
8. Instrument nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Manometerelement (50) über einen weiteren Mechanismus mit einer zweiten Welle (57) verbunden ist, wobei der Mechanismus ein mit dem zweiten Manometerelement und einem winklig verschiebbaren Stück (54) verbundenes Anschlußteil (52) umfaßt und die beiden Wellen (84, 57) die beiden Eingänge eines Differentialmechanismus (56, 86, 87) betätigen, dessen Ausgang (88) den Ausgang des Instrumentes darstellt.
9. Instrument nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (70) und das Stück
(54) an eine gemeinsame Achse (51) angelenkt sind und die entsprechenden Wellen (84,57) über Getriebe (71,55) verstellen.
10. Instrument nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Manometerelement (60) auf den dynamischen Luft-
10
druck und das zweite Manometerelement (50) auf den statischen Atmosphärendruck anspricht.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 442471, 620845; deutsche Auslegeschrift Nr. 1003 459.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 687/194 9.65 © Bundesdruckerei Berlin
DEB66471A 1961-03-24 1962-03-22 Instrument zur Messung eines Faktors, der eine Funktion eines veraenderlichen Druckes ist Pending DE1201085B (de)

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US1201085XA 1961-03-24 1961-03-24

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DE (1) DE1201085B (de)

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DE442471C (de) * 1927-04-01 J C Eckardt A G Anzeigevorrichtung mit ungleichmaessiger Teilung
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