DE1200872B - Impulserzeuger - Google Patents
ImpulserzeugerInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
Deutsche Kl.: 21 al-36/02
Nummer: 1200 872
Aktenzeichen: N 24877 VIII a/21 al
Anmeldetag: 25. April 1964
Auslegetag: 16. September 1965
Die Erfindung bezieht sich auf eine Impulserzeugerschaltung
unter Verwendung eines Lawinentransistors.
Die Abb. la und 1 b geben das Schaltschema zur
Erläuterung des Lawineneffekts eines Transistors und die entsprechenden Strom-Spannungs-Kennlinien
wieder.
Es ist allgemein bekannt, daß bei der Schaltung eines Lawinentransistors zwischen den Klemmen 1
und 2 in A b b. 1 a Strom-Spannungs-Kennlinien ent- ίο stehen, wie sie in Abb. Ib dargestellt sind.
In A b b. 1 a sind bei einem pnp-Flächentransistor der Emitter!? einer p-leitenden Schicht mit der
Basis B einer η-leitenden Schicht über einen Widerstand R1, der negative Pol einer Spannungsquelle V
Impulserzeuger
Anmelder:
Nippon Telegraph and Telephone
Public Corporation, Tokio
Vertreter:
Dr. H. Hermelink, Patentanwalt,
München-Obermenzing, Kaskadenweg 17
Als Erfinder benannt:
Seiji Kanai, Takeo Tominaga, Tokio
Beanspruchte Priorität:
Japan vom 25. April 1963 (21 055)
mit dem Kollektor C einer p-leitenden Schicht über einen Widerstand R2 und der positive Pol der Spannungsquelle
V mit der Basisklemme verbunden.
Da die Spannung in Sperrichtung eines gewöhnlichen pn-Übergangs wirkt, fließt nur ein schwacher
Leckstrom Ico durch den Basiswiderstand R1 und
bewirkt am Basis-Emitter-Ubergang eine schwache Vorspannung in Durchlaßrichtung. Infolgedessen
fließt ein Emitterstrom Ie in die Basisschicht. Bei
diesem Emitterstrom fließt «/,, (wobei * der Strom- 25 niedriger Stromstärke ist eine ausreichende Reduverstärkungsfaktor
zwischen Emitter und Kollektor zierung der Kollektorspannung erforderlich. Es ist
ist) als Kollektorstrom /,, aus der Kollektorschicht überflüssig, darauf hinzuweisen, daß der Arbeitsund
(1 — a) Ie in entgegengesetzter Richtung wie Ic0 punkt bei Unterbrechung oder Anlegen einer Sperraus
der Basisschicht und verringert den Strom des spannung im Emitterkreis ebenfalls zum Zustand
Emitters in Durchlaßrichtung. Solange * kleiner ist 30 mit niedriger Stromstärke zurückkehrt. Es ist beals
1, wird der Emitterstrom schwach gehalten. Bei kannt, daß der Übergang zum Zustand mit hoher
Erhöhung der Kollektorspannung auf einen Spannungsbereich, in dem a infolge der lawinenartigen
Trägervervielfachung größer ist als 1, erfolgt eine
Trägervervielfachung größer ist als 1, erfolgt eine
Umkehrung der Flußrichtung des Stroms (1—<x)Ie, 35 sich dies so vorstellen, daß im Bereich der lawineneine
Verstärkung der Emittervorspannung in Durch- artigen Trägervervielfachung ein starkes elektrisches
laßrichtung und infolge der positiven Rückkopplung Feld erzeugt und demgemäß eine Beschleunigung
eine weitere Zunahme des Emitterstroms /„. Die des durch die Basis fließenden Trägerstroms herbei-Folge
ist eine rasche Zunahme des Kollektor- geführt und die Laufzeit reduziert wird. Es ist bestroms
In der nur durch den Gesamtwiderstand im 40 kannt, daß der Lawinentransistor die Eigenschaft
Stromkreis begrenzt wird; außerdem muß die KoI- besitzt, Ein- und Ausschaltungsvorgänge mit höheren
lektorspannung lediglich χ größer als 1 halten.
A b b. 1 b zeigt eine Strom-Spannungs-Kennlinie für die erwähnten Verhältnisse. Sie hat einen Bereich
mit negativem Widerstand. Die Kollektorspannung Vc ist auf der Abszisse, der Kollektorstrom Ic
auf der Ordinate aufgetragen. Der Arbeitspunkt, der sich zunächst an einer Stelle niedriger Stromstärke A
befand, steigt über einen Scheitelpunkt C entlang der Belastungslinie an, bis er einen Zustand hoher
Stromstärke B erreicht. Zur Rückführung dieses Arbeitszustandes auf den Ausgangszustand mit
Stromstärke vom Zustand mit niedriger Stromstärke infolge des Lawineneffekts innerhalb eines sehr kurzen
Zeitraumes vor sich geht. Physikalisch muß man
Geschwindigkeiten als ein gewöhnlicher Transistor von beispielsweise der gleichen Struktur und den
gleichen Dimensionen vorzunehmen.
Hinsichtlich der Verwendbarkeit der heute allgemein bekannten Lawinentransistoren gibt es beispielsweise
Schaltkreise oder Kippschaltungen, meistenteils unter Anwendung des negativen Widerstandsphänomens.
Trotz der Ausnutzung der hohen Ansprechgeschwindigkeit des Transistors ist der Anwendungsbereich
im Vergleich zur allgemeinen Wirkungsweise
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3 4
der Transistoren beschränkt. Bei Erzeugung einer impulsspannungserzeuger S wird zwischen dem KoI-Treppenspannnung
wird z.B. jeder Kreis mittels lektorC und der Verbindungstelle des Widerstaneiner
Kombination von Transistoren und Dioden des R1 und des Kondensators C0 angeschaltet,
oder Elektronenröhren aufgebaut, aber es gab bisher Nunmehr wird beispielsweise eine Sägezahnspankeine
Schaltung unter Verwendung eines Lawinen- 5 nung des Kipp-(Impuls-)Generators S zwischen den
transistors. Klemmen 1 und 2, d h. zwischen .der Kollektor-Aufgabe
der Erfindung ist es daher, eine Schal- elektrode C und der Basiselektrode B mittels des
tung zur Erzeugung von Impulsen in jeder gewünsch- Widerstandes R0, wie in der Zeichnung dargestellt,
ten Zahl bereitzustellen, die eine leichte Steuerung angelegt.
der Länge der Impulspausen durch Verwendung io Die Polung der angelegten (Impuls-)Spannung ereines
Lawinentransistors ermöglicht. folgt in der Weise, daß der Pol 1 in dem dargestell-Die
erfindungsgemäße Impulserzeugerschaltung ten Fall negativ und der Pol 2 positiv sind. In diesem
unter Verwendung eines Lawinentransistors ist da- Zustand fließt der Strom bei Kippspannungsanstieg
durch gekennzeichnet, daß Emitter und Basis eines verzweigt zum Widerstand R1 und Kondensator C0,
einzigen Transistors, dessen Grenzschichtenberüh- 15 wobei der Strom I2 in die Emittergrenzschicht fließt,
rungsspannung kleiner als die Lawinendurchbruchs- Bei richtiger Wahl des Kondensators C0 und gespannung
für die Kollektorgrenzschicht ist, mittels nügend schneller Zunahme des Kippschwingimpulses
eines Kondensators verbunden sind und daß am ist der vom Kondensator gebildete Blindwiderstand
Kollektor eine zeitlich zunehmende Steuerspannung klein im Vergleich zum Wert des Widerstandes A1,
liegt. 20 und der Anfangsstrom fließt hauptsächlich durch den
Es ist auch möglich, Emitter und Kollektor des Kondensator C0.
Transistors zu vertauschen. In diesem Falle muß na- Dies besagt, daß der Kondensator C0 in diesem
türlich die Grenzschichtenberührungsspannung klei- ersten Übergangszustand bei Anlegen eines Kippner
als die Lawinendurchbruchsspannung der Emit- Schwingimpulses wie eine Art Kurzschluß zwischen
tergrenzschicht sein. 25 dem Emitter und der Basis wirkt und so äquivalent Zwischen Basis und Kollektor bzw. Emitter tre- zu dem in Abb. la wiedergegebenen Schaltbild ist.
ten in diesem Falle kurzzeitige Stromimpulse auf, so- Die Kennlinien zwischen den Klemmen 1 und 2
lange die Steuerspannung ansteigt, während an den entsprechen vorübergehend den Strom-Spannungs-Klemmen
des Kondensators gleichzeitig eine trep- Kennlinien eines Lawinentransistors gemäß A b b. 3.
penförmige Spannung abgenommen werden kann. 30 Erreicht die Spannung zwischen den Klemmen 1
Die erzeugten Stromimpulse können bei weitem kür- und 2 einen Punkte, wo die positive Rückkopplung
zer als bei den gewöhnlichen selbsterregten Tran- dank dem Lawineneffekt eintritt, so erfolgt eine
sistoroszillatoren gemacht werden, da der Transistor rasche Zunahme des Stroms I1 bis zum Punkt B entdank
des in den Emitterkreis (bzw. Kollektorkreis) lang der Lastlinie. Fast der gesamte Strom fließt
eingefügten Kondensators selbsttätig vom leitenden 35 über den Widerstand R» und den Kondensator C0 in
Zustand zum nichtleitenden Zustand kippt. den Emitter. In diesem" Falle muß der Kondensator
Erfindungsgemäß wird eine Basisschaltung bereit- aber aufgeladen werden, und zwar in der Polung,
gestellt, die modifiziert und wegen ihrer Einfachheit durch die der Emitteranschluß negativ gemacht
in vielfacher Hinsicht angewandt werden kann, wo- wird. Da diese Aufladung den Emitter in Sperrichbei
die am Kollektor (oder Emitter) angelegte 40 tung vorspannt, kann der Transistor nicht im Be-Steuerspannung
nicht nur eine Sägezahnschwingung, triebszustand des Punktes B in A b b. 3 bleiben, versondern
jede regelmäßige Schwingung (z. B. eine liert bald den leitenden Zustand und kehrt in den
Rechteckschwingung) sein kann, und durch Aus- Sperrzustand zurück. Wenn der Emitter offen ist,
wahl der Schwingungsform Anwendungsmöglich- verbleibt zwischen Basis und Kollektor nur eine
keiten für eine Analog-Digital-Umformung gegeben 45 Vorspannung in Sperrichtung, und es erfolgt eine
sind. Verschiebung des Arbeitspunktes nach C. Punkt C" A b b. 2 ist eine Prinzipschaltung einer Impulser- ist ein stabiler Punkt, der in der Hauptsache durch
zeugerschaltung unter Verwendung eines erfindungs- den Schnittpunkt der Sperrspannungskennlinie b der
gemäßen Transistors; Kollektorgrenzschicht und der durch den Gesamt-A b b. 3 gibt ein Strom-Spannungs-Kennlinien- 50 widerstand der Schaltung bei der erwähnten VorDiagramm
dieser Impulserzeugerschaltung wieder; spannung bestimmten Belastungslinie festgelegt wird.
Abb. 4 gibt Diagramme von Schwingungsformen Bei Beobachtung der Änderung der elektrischen
des Impulserzeugers wieder; Stromstärke/, in Abhängigkeit von der Zeit wäh-A b b. 5 gibt eine andere Ausführungsform eines rend des geschilderten Vorganges stellt man fest, daß
erfindungsgemäßen Impulserzeugers wieder; 55 ein sehr kurzer Impuls wie in A b b. 4 a erscheint.
A b b. 6 zeigt Diagramme hiermit erzeugter Der leitende Zustand wird nur während der durch
Pulsverläufe. die Zeitkonstante der Schaltung gegebenen Auflade-In A b b. 2 ist T beispielsweise ein pnp-Flächen- zeit aufrechterhalten. Sobald ein Stromimpuls er-,
transistor mit Lawineneffekt, der bei der erfindungs- zeugt wird, zeigt sich zwischen den Klemmen des
gemäßen Schaltung verwendet wird. C0 ist ein Kon- 60 Kondensators eine Ladespannung. Ist die Zeit, in
densator, R1 ein mit der Basis verbundener Wider- der der Stromimpuls auftritt, tv so ist der Impulsstand,
S ein _ Steuer-(ImpuIs-)Spannungsgenerator strom so kurz, daß gemäß Ab b. 4 eine Spannung V/
und R2 ein Widerstand zur Einstellung des Innen- mit treppenförmigem Verlauf zum Zeitpunkt F1
Widerstandes des Steuer-(Impuls-)Spannungsgenera- zwischen den Klemmen des Kondensators entsteht,
tors S. 65 Das Ansteigen und Abnehmen des Stromimpulses P1
Der Kondensator C0 und der Widerstand R1 sind und das Ansteigen der treppenförmigen Spannung
zwischen dem Emitter E und der Basis B des pnp- wird durch eine Zeitkonstante begrenzt, die durch
Flächentransistors in Reihe angeordnet. Der Kipp- den Zeitbedarf der lawinenartigen Trägerverviel-
fachung im Arbeitspunkt, d. h. die Übergangszeit von Punkt A zu Punkt B oder umgekehrt, sowie die
durch den Widerstand des Gesamtkreises und die Kondensatorkapazität gegeben ist.
Wie oben dargelegt, erfolgt der Kippvorgang infolge des Lawineneffekts sehr rasch. Man kann feststellen,
daß die vorerwähnte Begrenzung fast ausschließlich durch die Zeitkonstante der Schaltung
bestimmt wird. Mit einem Lawinentransistor kann demnach ein ausreichend starker Stromimpuls beispielsweise
von den Widerstandsklemmen auf der Kollektorseite und gleichzeitig ein treppenförmiger
Impuls an den Klemmen mit hoher Impedanz (F2) abgenommen werden.
Dies ist das Grundprinzip der Erfindung. Wird beispielsweise wie hier eine Sägezahnschwingung für
die Kippspannung verwendet, so ist nach der obigen Darlegung eine Wiederholung dieses Ablaufs möglich.
Nach der Erzeugung eines Stromimpulses P1 wird der Emitter im Sperrzustand gehalten, und daher
bleibt der Strom Z1 bei Punkt C" in A b b. 3 in
einem Zustand mit niedriger Stromstärke. Wenn nunmehr die an die Kollektorgrenzschicht in A b b. 2
angelegte Kippspannung mit der Zeit höher wird, wird die Spannung des Kollektors gegen die Basis
stärken
Zur Erzielung einer kräftigen Sperrung kann an Stelle der vorerwähnten Kippspannung beim Betrieb
eine konstante Spannung verwendet werden. Bei konstanter Vorspannung ist aber die Überlagerung
mit der Steuerspannung erforderlich. Demgemäß nimmt die Spannung im Zwischenbereich zwischen
dem Emitter E und dem Kollektor C ebenfalls ab.
In diesem Zustand kommen beide Sperrschichten zwischen Kollektor und Emitter in Berührung, so
daß sich in der Basis eine gemeinsame Verarmungszone nahe dem Emitter und dem Kollektor bildet.
Der Kollektorspannungsabfall löst daher unmittelbar einen Spannungsabfall in der Verarmungsschicht am
Emitter aus.
Wenn sich daher beispielsweise in A b b. 4 die Kippspannung um den Betrag der Spannung VJ zur
Zeit i2 im Verhältnis zur Spannung zur Zeit tv als
der erste Impuls erzeugt wurde, erhöht hat, wird die Sperrung der Emittergrenzschicht aufgehoben, sie
wird erneut in einen leitenden Zustand übergeführt und erzeugt zur Zeit t.2 gemäß den A b b. 4 a und
4 b einen Impuls F2, und außerdem wird zwischen
den beiden Kondensatoranschlüssen eine zweite stufenförmige Spannung F., erzeugt.
Eine zusätzliche Erläuterung dieser Vorgänge wird an Hand der Kennlinien in Abb. 3 gegeben.
In A b b. 4 a entspricht der Strom nach Erzeugung des Impulses P1 dem Punkt C in A b b. 3. Infolge der
Vorspannung des Emitters in Sperrichtung erreicht aber bei ansteigender Kippspannung der Strom den
Punkt D auf der Kennlinie b. An diesem Punkt tritt ein Lawinendurchbruch ein, und die Kennlinie müßte
sich zur Kurve α verlagern. Die Lastlinie trifft aber nicht mehr auf den Punkt A, und es erfolgt ein
rascher Stromanstieg bis zum Punkt E. Gleichzeitig wird der Kondensator C0 in A b b. 2 aufgeladen,
dann wird eine Abschaltung durch die sich aufbauende Sperrspannung erzeugt, und der Strom kehrt in
die Nähe von Punkt D zurück.
Auf diese Weise ist die Erzeugung eines dritten und vierten und weiterer Impulse möglich. Die treppenförmige
Kondensatorspannung erreicht einen dem Scheitelwert der Kippspannung entsprechenden
Wert. Bei Beendigung des Anstiegs der Kippspannung erfolgt aber keine weitere Erzeugung von Impulsen
mehr.
Anzahl und Zeitabstände der hier erzeugten Impulse werden durch die Form der Steuerspannung,
die Anstiegszeit, die Steuerspannungsamplitude, den Basis- sowie Kreiswiderstand und die Kondensatorkapazität
bestimmt.
ίο Die vorstehende Darlegung hat sich auf einen
pnp-Flächentransistor beschränkt. Sie gilt selbstverständlich
auch für einen npn-Transistor mit umgekehrter Leitfähigkeit oder auch für den Fall der
Vertauschung von Emitter und Kollektor. Man kann außerdem den Basiswiderstand R1 nur als Widerstand
der die Basis des Transistors bildenden Halbleiterschicht ansehen oder einen äußeren, an den
Transistor angeschlossenen Widerstand verwenden. Durch Veränderung des äußeren Widerstandes ist
demnach eine Veränderung der Impulskennlinien möglich.
A b b. 5 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung;
A b b. 6 a ist ein Diagramm des Verlaufes der Stromimpulse;
A b b. 6 a ist ein Diagramm des Verlaufes der Stromimpulse;
Abb. 6b ist ein Diagramm des Verlaufes der Klemmenspannung am Kondensator.
Ein pnp-Flächentransistor T1 ist hier an der
Emitterseite mit einem Sägezahngenerator und auf der Kollektorseite mit einem Kondensator C0 verbunden.
Zwischen den Klemmen 1 und 2 wird eine sägezahnförmige Kippspannung angelegt. Wenn beispielsweise
eine Spannung mit einem Scheitelwert von 92 V mit der Länge von 10 //see eines Sägezahnimpulses
und einer Pulsfrequenz von 90 Hz angelegt wird, so erzeugt der Strom / ständig Impulse,
wie sie in A b b. 6 a wiedergegeben sind. Gleichzeitig zeigt die Spannung F2 einen treppenförmigen Verlauf
— wie in Abb. 6b wiedergegeben— bei hohem Innenwiderstand.
Die Widerstände Rv und Rs in A b b. 5 entsprechen
R2 bzw. R1 in A b b. 2.
Bei der" Schaltung in Abb. 5 können bei entsprechender
Änderung von Rs, Rv, C0, des Scheitelwertes
und der Dauer des Steuerimpulses, Breite, Zeitabstände, Zahl und Scheitelwert der Stromimpulse
sowie Anzahl, Anstiegszeit, Spannung und Intervalle der treppenförmigen Impulse geändert
werden.
Wie oben dargelegt, besteht ein erfindungsgemäßes Merkmal darin, daß bei Anlegen einer Kippspannung
an einen Lawinentransistor ein oder mehrere Nadelimpulse und treppenförmige Impulse erzeugt
werden können. Die Grundschaltung zur Erzeugung von Impulsen unter Verwendung eines einzigen
Transistors wurde vorstehend beschrieben. Es sind aber auch Anwendungen mit Hilfe einer zweckmäßigen
Kombination einer Vielzahl derartiger Grundschaltungen möglich.
Die erfindungsgemäßen Impulsschaltungen sind beispielsweise zur Erzeugung einer treppenförmigen
Spannung oder für Impulsmodulationsschaltungen verwendbar; außerdem sind sie zur Umsetzung einer
Spannung in einen Digitalcode nutzbar.
Claims (2)
1. Impulserzeugerschaltung unter Verwendung eines Lawinentransistors, dadurch gekenn-
zeichnet, daß Emitter und Basis eines einzigen
Transistors, dessen Grenzschichtenberührungsspannung kleiner als die Lawinendurchbruchsspannung
für die Kollektorgrenzschicht ist, mittels eines Kondensators verbunden sind und daß am Kollektor eine zeitlich zunehmende
Steuerspannung liegt.
2. Impulserzeugerschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Emitter und Kollektor
vertauscht sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
»Electronic Technology«, Oktober 1961, S. 348 bis 356.
»Electronic Technology«, Oktober 1961, S. 348 bis 356.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 687/402 9.65 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP2105563 | 1963-04-25 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1200872B true DE1200872B (de) | 1965-09-16 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN24877A Pending DE1200872B (de) | 1963-04-25 | 1964-04-25 | Impulserzeuger |
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- 1964-04-21 GB GB16478/64A patent/GB1058708A/en not_active Expired
- 1964-04-21 CH CH516364A patent/CH420261A/de unknown
- 1964-04-25 DE DEN24877A patent/DE1200872B/de active Pending
Non-Patent Citations (1)
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Also Published As
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