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DE120075C - - Google Patents

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Publication number
DE120075C
DE120075C DENDAT120075D DE120075DA DE120075C DE 120075 C DE120075 C DE 120075C DE NDAT120075 D DENDAT120075 D DE NDAT120075D DE 120075D A DE120075D A DE 120075DA DE 120075 C DE120075 C DE 120075C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling
weight
hooks
triggered
same time
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT120075D
Other languages
English (en)
Publication of DE120075C publication Critical patent/DE120075C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/18Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating axially
    • B61G1/183Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating axially and coupling when the coupling halves are pushed together
    • B61G1/186Control devices therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vibration Dampers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine selbstthätige Kupplung für Schienenfahrzeuge, bei welcher' die an den beiden zu kuppelnden Wagen befindlichen Haken beim Aneinanderstofsen der Wagen durch Auslösung eines Gewichtes, einer Feder oder dergl. eine Drehung vollführen und infolge dieser wechselweise in die hinter ihnen befindlichen Oesen eingreifen.
Das Wiederauslösen der Haken erfolgt durch Rückdrehen derselben mittelst Schnur-, Hebeloder dergl. Zuges.
Fig. ι der Zeichnung ist eine Draufsicht auf die Kupplung.
Die Fig. 2 bis 4 zeigen die Kuppelhaken in verschiedenen Stellungen während1 des Kuppeins gegen einander, und
Fig. 5 zeigt. eine besondere Ausführungsform.
In den Bufferbohlen α der Wagen sind die Kupplungshaken b bezw. deren Stangen c dreh- und in Längsschlitzen seitlich verschiebbar gelagert. Hinter den Haken b befinden sich in den Stangen c Oesen e, in welche die Haken b beim Kuppeln· wechselseitig eingreifen. Die Stangen c sind an den Querträgern f bei g derart gelagert, dafs sie eine axiale Verschiebung erleiden und ferner eine , Drehbewegung in horizontaler wie in verticaler "Richtung ausführen können. An den vorderen Enden der Stangen c befinden sich Führungsbleche h, welche ein sicheres Zusammenführen der zu kuppelnden Theile gewährleisten. Auf die Stangen c sind Hebel i aufgekeilt, die an ihren Enden Gewichte k tragen. Die letzteren werden durch die Riegel von Haken / in ausgelöstem Zustande der Kupplung hochgehalten. Federn ν halten die Kupplungshaken in ausgelöstem Zustande in der Stellung nach Fig. 2 zu einander, so dafs siel· die Haken b beim Zusammenfahren der Wagen an einander vorbeibewegen können.
Die Wirkungsweise der Kupplung ist folgende:
Beim Aneinanderschieben der Wagen werden die Stangen c durch die Führungsbleche h zunächst der Mittelachse des Wagens zugedreht. Bei verschiedenem Bufferstande der Wagen wird durch die Führungsbleche h also sowohl ein Anheben des niedriger stehenden Hakens, wie auch eine Horizontalbewegung desselben nach der Mittelachse zu veranlafst (Fig. 2). Hierauf stofsen die Führungsbleche h an die Führungsstifte m des anderen Wagens, infolge dessen die Stange c unter Vermörtelung der bei 0 befestigten Hebel η zurückgeschoben und damit die Gewichte Ά von ihren Halteleisten / heruntergestofsen werden (Fig. 1). In diesem Augenblick haben die Haken zu den Oesen die Stellung nach Fig. 3. Die Gewichte k sind nunmehr freigegeben, wodurch die Stange c eine Vierteldrehung vollführt, was wiederum zur Folge hat, dafs die Kupplungshaken b wechselweise in die Oesen e eingreifen (Fig. 4). Hierdurch ist das Aneinanderkuppeln der Wagen erfolgt.
Soll die Kupplung wieder ausgelöst werden, so werden durch Schnur-, Hebel- oder dergl. Zug die Gewichtshebel i wieder angehoben, was eine Rückdrehung der Stange c und ferner ein Aushängen der Kupplungshaken b zur Folge hat.
Diese Auslösungsvorrichtung ist als bekannt vorausgesetzt und fortgelassen worden.
Um ein Spannen der gekuppelten Haken vornehmen zu können, ist an den hinteren Flächen der Böcke f ein ansteigender Kranz ρ angebracht. Bei der Drehung der Stange c erfolgt ein Heraufgleiten des Stiftes q auf die erhöhten Stellen des Kranzes p, wodurch die Kupplung angespannt wird. Bei der Ausführungsform nach Fig. ι erfolgt dieses Heraufschieben des Stiftes q auf die erhöhten Stellen des Kranzes ρ beim Zurückschieben der Stangen c und gleichzeitiger Drehung derselben durch das Gewicht k.
Bei der zweiten Ausführungsform (Fig. 5) ist der Gewichtshebel i mit einem Scharnier r versehen. Durch diese Anordnung wird die Vorrichtung wesentlich vereinfacht. Es sind bei diesem Ausführungsbeispiele die Führungsbleche h an den Büfferbohlen α fest angebracht und stofsen gegen die verschiebbaren Stifte m des anderen Wagens, bei deren Bewegung jedoch ein Zurückdrücken der Stange c noch nicht erfolgt', sondern das Auslösen der Gewichte k wird in der Weise herbeigeführt, dafs die Hebel η die Gewichtshebel i durch Drehung derselben um ihre Scharniere r von den Trägern I herunterstofsen.
In diesem Augenblicke treten die Gewichte k in Wirkung und bringen durch Drehung der Stangen c die Kupplungshaken b in die Verschlufslage. Da bei diesem Ausführungsbeispiele jedoch die Stangen Kc ebenfalls axial verschiebbar angeordnet sind, müssen bei der Drehbewegung der Achse c die Stifte q auf die erhöhten Stellen des Kranzes ρ auflaufen, dabei ein Zurückziehen der Stange c und somit eine Spannung der Kupplung bewirken. Beim Entkuppeln werden die freigegebenen Stangen c in ihre Anfangslage durch Federn oder dergl. wieder vorgeschoben.
Damit die Fahrzeuge zwecks Kuppeins nicht mehr auf ein genau bestimmtes Mais einander genähert werden brauchen, sondern stets unabhängig davon, wie weit die Buffer zusammengedrückt werden, ein Kuppeln stattfinden kann, sind die Oesen e für die Kupplungshaken b länglich ausgebildet, so dafs schon bei geringem Zusammendrücken der Buffer die Haken b in die Oesen e nach Auslösung ihrer Kupplungsgewichte eintreten können. Bei kräftigerem Zusammenstofs ist ein Verschieben der Haken b in den länglichen Oesen e ermöglicht.
Bei beiden erwähnten Ausführungsformen ist eine Sicherung der Kupplung gegen unbeabsichtigtes Kuppeln der Wagen, beispielsweise beim Rangiren, erforderlich. Sollen z. B. die verschiedenen Wagen eines Zuges durch Stofswirkung auf verschiedene Gleise "befördert werden, so würde bei jedem Aneinanderstofsen der Wagen die. Kupplung eingerückt und der beabsichtigte Zweck nicht erreicht werden. Um dies zu verhindern, sind die Haltehaken / für die Gewichtshebel c in Schlitten s (Fig. 1 und 5) geführt. Diese Haltehaken / stehen durch Zügstangen t mit den gekröpften Wellen u in Verbindung, durch deren Drehung die Haken / so weit vorgeschoben werden können, dafs ein Auslösen des Gewichtshebels i nicht möglich ist und somit eine Kupplung der Wagen nicht eintritt (Fig. ι und 5 punktirt).

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine selbstthätige seitlich auslösbare Kupplung für Eisenbahnfahrzeuge, gekennzeichnet durch axial und waagrecht drehbare Kuppelkörper fc), welche gleichzeitig Kuppelhaken (b) und Kuppelösen (e) tragen, beim Zusammenfahren der Fahrzeuge durch Leitbleche (h) zunächst nach der Mitte der Fahrzeuge gedreht und in gleichzeitigen. Eingriff durch ein Gewicht (k) gebracht werden, das beim Auftreffen der Leitbleche (h) auf eine federnde Stofsstange fm) des gegenüberstehenden Fahrzeuges ausgelöst wird.
  2. 2. Eine Ausführungsform der Kupplung nach Anspruch 1, bei welcher das Gewicht fk) auf einem starr mit dem Kuppelkörper fc) verbundenen Hebel (i) sitzt und seine Auslösung durch eine von der Bewegung der Stofsstange fm) abhängige Rückwärtsverschiebung des Kuppelkörpers fc) erfolgt.
  3. 3. Eine Ausführungsform der Kupplung nach Anspruch 1, bei welcher das Gewicht (k) an einem gelenkig mit dem Kuppelkörper fc) verbundenen Hebel (i) sitzt und durch die Stofsstange fm) ausgelöst wird.
  4. 4. Eine Ausführungsform der Kupplung nach Anspruch ι bis 3, bei welcher die Auslösung, des Gewichts (k) durch Verschiebung
    .· des Riegels (I) nach der Wagenmitte zu mittelst einer gekröpften Welle (n) verhindert werden kann.
  5. 5. Eine Ausführungsform der Kupplung nach Anspruch 1 bis 4, bei welcher bei der. Drehung des Kuppelkörpers fc) in die Kuppelstellung gleichzeitig ein Spannen der Kupplung dadurch herbeigeführt wird, dafs ein an der Kuppelstange fc) fester Quer-, stift (q) auf ansteigenden Flächen eines am Untergestell festen Kranzes (p) emporsteigt.:
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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