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DE1243025B - Luftkissenfahrzeug - Google Patents

Luftkissenfahrzeug

Info

Publication number
DE1243025B
DE1243025B DEW36926A DEW0036926A DE1243025B DE 1243025 B DE1243025 B DE 1243025B DE W36926 A DEW36926 A DE W36926A DE W0036926 A DEW0036926 A DE W0036926A DE 1243025 B DE1243025 B DE 1243025B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rollers
base frame
roller
side wall
hovercraft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW36926A
Other languages
English (en)
Inventor
Cecil Hugh Latimer-Needham
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
British Hovercraft Corp Ltd
Original Assignee
British Hovercraft Corp Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by British Hovercraft Corp Ltd filed Critical British Hovercraft Corp Ltd
Publication of DE1243025B publication Critical patent/DE1243025B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60VAIR-CUSHION VEHICLES
    • B60V1/00Air-cushion
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60VAIR-CUSHION VEHICLES
    • B60V1/00Air-cushion
    • B60V1/11Stability or attitude control
    • B60V1/115Stability or attitude control by ground or water engaging means, e.g. rudders or wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

  • Luftkissenfahrzeug Die Erfindung bezieht sich auf Luftkissenfahrzeuge für Land- und Wasserfahrt mit einem plattformähnlichen Grundrahmen, zwei im Abstand voneinander angeordneten, vom Grundrahmen an entgegengesetzten Seiten nach abwärts stehenden, in Richtung der Mittellängsachse des Grundrahmens verlaufenden Seitenwandteilen und mindestens einer das Luftkissen zusammen mit den Seitenwandteilen abgrenzenden, schwenkbar angeordneten Rollenanordnung.
  • Aus praktischen Gründen ist es beim Betrieb derartiger Fahrzeuge in den meisten Fällen erwünscht, das unter Druck stehende Luftkissen so tief zu halten, daß der Hauptrahmen des Fahrzeuges einen vernünftigen Abstand von der Oberfläche besitzt, über die das Fahrzeug gleitet. Eines der schwierigen Probleme, die bei der Auslegung und beim Betrieb dieser Fahrzeuge auftreten, ist die Aufrechterhaltung des bzw. der unter Druck stehenden Luftkissen unterhalb des Fahrzeuges; diese Schwierigkeit nimmt zu, je tiefer das Tragkissen wird.
  • Um das unter Druck stehende Luftkissen bei auf Wasser betriebenen Luftkissenfahrzeugen zu stauen, sind die Fahrzeuge mit Seitenwandungen versehen worden, die von dem Hauptrahmen nach abwärts stehen und eine in Längsrichtung verlaufende räumliche Abdichtung zwischen der Unterseite des Fahrzeuges und dem Wasser erzeugen. Derartige Fahrzeuge mit Seitenwandungen sind jedoch auf den Betrieb über Wasser beschränkt und weisen ferner den Nachteil auf, daß Luft aus dem Kissen an den Stellen um den Hauptrahmen der Maschine herum entweicht, die nicht durch die in Längsrichtuno, verlaufenden Seitenwandungen abgedichtet sind.
  • Es ist auch bereits ein Luftkissenfahrzeug vorgeschlagen worden, an dessen Eilden Schaufelräder vorgesehen sind, wobei zur Unterstützung, des Fahrzeuges ein oder mehrere Druckluftkissen erzeugt werden können. Das Schaufelrad wird dabei zum Aufbau des Luftkissens benötigt. Die Schaufeln des Schaufelrades müssen zur Erzielunc, des aewünschten Betriebes stets teilweise in das Wasser eintauchen, so daß ein derartiges Fahrzeug ausschließlich auf Wasserbetrieb beschränkt ist und selbst hierbei in der Anwendungsmöglichkeit begrenzt ist, weil starker Wellengang, schwebende Verunreinigungen, Schlingpflanzen u. dgl. die Verwendung von Schaufelrädern empfindlich stören können. Der die Schaufeln tragende Zylinder des Schaufelrades kann nach diesem Vorschlaa aufblasbar ausaebildet sein. Einderartige Angabe wird für die ebenfalls nach dem Vorschlag am Bug verwendete schaufellose Abschlußrolle nicht gemacht. Des weiteren ist bereits ein Schnellfahrzeug für den Verkehr auf dem Wasser vorgeschlagen worden, das mit Hilfe eines seitlich abgeschirmten, unter dem Fahrzeugboden gebildeten Luftkissens statisch über der Wasseroberfläche schwebt. Hierbei weist das Fahrzeug an sich bekannte, um horizontale Achsen drehbare, auf dem Wasser rollende, dynamisch wirkende Rollkörper mit oder ohne Antrieb auf -, die an für sich bekannten, ausschwenkbaren oder ausfabrbaren Stützen angeordnet sind, um nach Erreichuno, einer höheren Geschwindigkeit den Einsatz der dynamisch wirkenden Auftriebsmittel zu erleichtern und das Fahrzeug, höher über die Wasseroberfläche zu heben.
  • Schließlich geht ein anderer älterer Vorschlag von einem Luftkissenfahrzeug mit festen Seitenwänden für Wasserfahrt, das mit an verschwenkbaren Lenkern drehbar -ela-erten Walzen versehen ist, aus; bei diesem LuftkissenfahrzeiLic, sind die Walzen zwischen den seitlichen Begrenzungswänden des Luftkissenraumes in solcher Weise angeordnet, daß sie den Luftkissen.raum an Bu- und Heckseite abschließen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Luftkissenfahrzeug zu schaffen, das sowohl auf dem Lande als auch auf dem Wasser gleich gut einsetzbar ist und bei dem Vorkehrungen getroffen sind, um den Verlust an Druckluft aus dem tragenden Luftkissen zu verringern, ohne daß Schwierigkeiten durch Vorsprünge, Hindernisse u. dgl. in der Bewegungsbahn des Fahrzeuaes auftreten.
  • C Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß die Rollen, die das Luftkissen zusammen mit den Seitenwandteilen begrenzen, aus flexiblem Material bestehen und aufblasbar ausgebildet sind. Der Druck, auf den diese Rollen aufgeblasen werden, kann dabei verhältnismäßig gering sein. Die Rollen sind gelenkig befestigt, so daß sie gegenüber auftretenden Hindernissen nachgeben können. Beispielsweise sind die Seitenwandteile und die die Rollen aufnehmende Vorrichtung durch nachgiebige Elemente miteinander verbunden, die eine Auslenkung der Rollen beim Auftreffen auf Hindernisse ermöglichen. Dabei kann mit dieser Vorrichtung eine nachgiebige Vorrichtung, z. B. in Form von Stoßdämpfern vorgesehen sein, die die Rollen nach überwindung eines Hindernisses in die ursprüngliche Ausgangsstellung zurückführt. Die die Rollen drehbar aufnehmende Vorrichtung weist dabei z. B. in an sich bekannter Weise zwei Arme auf, die schwenkbar an dem Grundrahmen befestigt sind und nach unten in der Nähe der entsprechenden inneren Oberflächen der Seitenwandteile bis zu den axialen Enden der Rollen verlaufen, wobei eine Abdichtung der Abstände zwischen den Armen und den inneren Oberflächen der Seitenwandteile vorgesehen ist.
  • Eine zweite Lösung der der Erfindung zugrunde liegenden Aufgabe besteht darin, daß die Rollenanordnung aus einem flexiblen, schürzenartigen Bauteil, das quer zum Grundrahmen und von diesem nach abwärts zwischen den Seitenwandteilen verläuft und eine Querbegrenzung des Tragkissens bildet ', sowie aus einer Rolle besteht, die drehbar an der unteren Kante des schürzenartigen Bauteiles befestigt ist.
  • Nachstehend wird die Erfindung in Verbindung mit der Zeichnung an Hand von Ausführungsbeispielen erläutert. Die Figuren zeigen F i g. 1 eine Seitenansicht eines Luftkissenfahrzeuges mit vorderen und hinteren Querrollen gemäß der Erfindung, wobei Teile herausgebrochen dargestellt sind, F i g. 2 eine Vorderansicht des Fahrzeuges nach F i g. 1, F i g. 3 eine Schnittansicht, aus der Einzelheiten eines Ausführungsbeispieles einer Rolle nach der Erfindung sichtbar sind, F i g. 4 die Art und Weise, in der die Düse zur Einspeisung des Druckgases flexibel nach unten geführt wird, um die Wirksamkeit der Abdichtanordnung zu erhöhen.
  • F i g. 5 eine Ansicht des Vorderteiles eines Ausführungsbeispieles eines Luftkissenfahrzeuges, wobei zu erkennen ist, wie die aufgeblasene Rolle mit dem Hauptrahmen befestigt ist, so daß sie sich nachgiebig beim Auftreffen auf ein Hindernis verdrehen kann, F i g. 6 und 7 eine Vorderansicht und eine Draufsieht auf eine beispielsweise Abdichtanordnung zwischen den die Rolle aufnehmenden Armen und den Seitenwandungen des Fahrzeuges und F i g. 8 ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung, bei dem eine kleinere Rolle in Verbindung mit einem flexiblen, schürzenförmigen Bauteil zur Aufnahme der Rolle verwendet wird.
  • In Verbindung mit den F i g. 1 und 2 ist der die Hauptlast aufnehmende Plattforinrahmen oder Grundrahmen der Maschine mit 1 bezeichnet und besitzt in Längsrichtung verlaufende Seitenwandteile 2 und 3, die von den äußeren Kanten nach unten führen. Querrollen 4 und 5 sind schwenkbar mit dem Grundrahmen über Arme 11 und 13 befestigt. Diese Anne sind nachgiebig in die Stellung nach F i g. 1 durch hydraulische oder federbetätigte Bauteile 12 und 14 gedrückt. Die Bauteile 12 und 14 können in Form von Stoßdämpfern ausgebildet sein, wobei entweder Federn oder ein hydraulischer Druck oder eine Kombination dieser beiden Möglichkeiten verwendet wird, um die die Rolle tragenden Arme in ihren normalen Stellungen nachgiebig vorzuspannen. Die Rollen 4 und 5 sind auf Achsen 15 angebracht, die in den unteren Enden der Arme 11 und 13 gelenkig gelagert sind. Die beiden Rollen begrenzen zusammen mit den nach unten stehenden Seitenwandungen eine unten offene Kammer, in die Druckluft eingeleitet wird, durch die das Kissen für das Fahrzeug erzeugt wird. Luft für das Kissen wird in die Einlaßleitung 8 über ein Gebläse 7 eingeführt, das von den im Grundrahmen des Fahrzeuges aufgenommenen Motoren angetrieben wird. Die Druckluft wird aus dem Gebläse 7 in das Tragkissen über längliebe Düsenöffnungen 9 und 10 eingeführt, die nach unten quer über den Grundrahmen des Fahrzeuges zwischen den inneren Oberflächen der nach unten stehenden Seitenwandungen offen sind, Die Druckluft tritt aus diesen Düsenöffnungen in Form eines Druckmittelvorhanges aus. Die Düsenöffnungen sind so angeordnet, daß sie quer zum Grundrahmen in der Nähe der engsten Stelle zwischen der oberen Fläche der Rollen und der unteren Fläche des Grundrahmens auf der Innenseite liegen. Damit können die Druckmittelvorhänge den möglichen Verlust aus dem Luftkissen über diese Abstände weitgehend verringern.
  • Die Luftrollen weisen die Form von aufblasbaren Zylindern aus undurchlässigem flexiblem Material, z. B. gummiertem oder imprägniertem Gewebe auf. Wie in F i g. 3 gezeigt, sind die Zylinder an beiden Enden geschlossen, und vorzugsweise erstreckt sich eine innere Hülse aus gleichem oder ähnlichem Material zwischen den Enden des Hauptzylinders, so daß eine Ausbauchung des Endmaterials der Hauptrolle in Längsrichtung nach außen verhindert oder weitgehend beschränkt wird. Der innere Zylinder 17 kann, falls erwünscht, durch einzelne Bänder oder dergleichen Halterungen ersetzt werden, die in ähnlicher Weise eine unerwünschte Wölbung des Endmaterials vermeiden, oder die Enden der Hauptrolle können aus einem verhältnismäßig steiferen flexiblen Material hergestellt sein, das in sich selbst eine unzulässige Wölbung vermeidet. Innere radiale Membranglieder 16 sind an im Abstand vorgesehenen Stellen längs des Hauptzylinders vorgesehen, damit sie die äußere Wandung des Hauptzylinders gegen eine zu große Ausbauchung oder Wölbung nach außen versteifen, wodurch die äußere Oberfläche des Hauptzylinders in ihrer Begrenzungslinie gerade verläuft. Die Membranglieder 16 können in einer beliebigen Anzahl vorgesehen werden, und bestehen vorzugsweise aus dem gleichen Material wie die Hauptrolle. Die Achse 15 führt vollständig durch die Hauptrolle hindurch und ist mit den Endteilen der Hauptrolle durch Befestigungselemente 18 verbunden, die die Form von Scheiben mit einer Ringnut haben, in die das flexible Endmaterial geklemmt wird. Die Befestigungselemente 18 sind mit der Welle 15 in druckdichter Weise abgedichtet. Wenn der innere Zylinder 17 aus einem undurchlässigen Material geformt ist, sollen entsprechende öffnungen darin vorgesehen sein, so daß der gesamte Raum innerhalb des Hauptzylinders 4 unter Druck gesetzt werden kann.
  • Die Luftrollen werden über einen Luftdurchgang durch das Innere der Achse 15 zu dem Raum innerhalb des Zylinders 4 aufgeblasen.
  • Der Aufblasdruck der Rollen soll an die verschiedenen Arbeitsbedingungen und verschiedene Materialien, aus denen die Rollen bestehen, angepaßt werden. Im allgemeinen beträgt der überdruck innerhalb der Rollen zwischen 0,07 und 0,7 kg/cm2. Um die Ausbildung zu hoher Drücke in den Luftrollen auf Grund von Einbuchtungen, die durch auftreffende Hindernisse erzeugt werden, zu vermeiden, kann in den Rollen eine ventilgesteuerte Luftauslaßvorrichtung zusammen mit einer Einrichtung zum Wiederaufpumpen der Rollen während des Betriebes aus einem Luftbehälter oder einer Luftspeisepumpe vorgesehen werden. Diese Einrichtung gehört jedoch nicht zum Gegenstand der Erfindung.
  • F i g. 4 zeigt ein hohles, flexibles schürzenartiges Bauteil 20, das mit der länglichen Querleitung 10 verbunden ist und von dem Hauptrahmen des Fahrzeuges nach unten verläuft, so daß es den Druckmittelvorhang an einer Stelle unterhalb des Abstandes zwischen der oberen Kante der Rolle 5 und der unteren Fläche des Grundrahmens bildet. Diese Anordnung ergibt einige Vorteile gegenüber einer entsprechenden Anordnung nach F i g. 1, insbesondere, wenn der Abstand der Rollenoberkante zum Grundrahmen etwas größer wird.
  • F i g. 5 zeigt im einzelnen, wie eine Rolle 4 schwenkbar an dem Grundrahmen des Fahrzeuges befestigt werden kann. Danach ist der Arm 11 um den Schwenkpunkt 19 drehbar, so daß die Rolle 4 im Gegenuhrzeigersinn nach F i g. 5 geschwenkt wird, wenn sie auf ein Hindernis auftrifft. Damit die Rolle 4 sich nach hinten beim Auftreffen auf größere Hindernisse ziemlich weit bewegen kann, damit aber andererseits der Abstand zwischen der Rolle und dem Grundrahmen nicht unzulässig groß wird, ist eine Aufnahmekammer in der unteren Fläche des Grundrahmens ausgebildet, die teilweise die Rolle aufnimmt, wenn sie weiter nach hinten verschwenkt wird. Eine derartige Kammer ist durch die Wandung 28 nach F i g. 5 dargestellt, wobei die Wandung der Aufnahmekammer so aufgebaut ist, daß sie etwa mit der Bahn übereinstimmt, der die obere Fläche der Rolle 4 folgt, wenn die Rolle um die Achse 19 geschwenkt wird. Diese Konstruktion hält den Ab- stand zwischen der Rolle und dem Grundrahmen auf etwa den gleichen Abmessungen, wenn die Rolle sich um ihren Schwenkpunkt verdreht.
  • Die Seitenwandungsteile des Fahrzeuges können verlängerbar und zusammenziehbar sein, damit sie zur Einstellung der Höhe, die bei den vorhandenen Bedingungen gegeben ist, geeignet sind. Zum Beispiel können die Seitenwandungen ihre untere Stellung einnehmen, wenn das Fahrzeug sich über Wasser bewegt, oder aber sogar weiter nach unten stehen als die unteren Enden der Luftrollen. Wegen der Ausrichtung mit der Vorder- und Hinterachse des Fahrzeuges ist der Widerstand der Seitenwandungen gegen eine Bewegung im Wasser klein, und es kann vorteilhaft sein, daß die Grundkanten der Seitenwandungen ganz oder teilweise in das Wasser eintauchen, damit ein Entweichen des Luftkissens weitgehend vermindert wird. Für eine Fortbewegung über den Erdboden sind oft verhältnismäßig kurze Seitenwandungen erwünscht, und die Seitenwandungen müssen auf eine entsprechende Höhe, die von der Art der Erdbodenoberfläche abhängt, einziehbar sein.
  • Um Verluste des Luftkissens soweit wie praktisch möglich zu verkleinern, soll eine flexible oder nachgiebige Abdichtanordnung vorgesehen sein, um den Abstand zwischen den die Rolle tragenden Armen und den inneren Flächen der Seitenwandteile abzudichten. Eine derartige Anordnung ist in den F i g. 6 und 7 gezeigt, wobei ein längliches, flexibles Organ 25 gefaltet dargestellt und an den entsprechenden Längskanten mit der inneren Fläche eines Seitenwandungsteiles 3 und der äußeren Fläche eines die Rolle aufnehmenden Armes 11 befestigt ist. Durch Verwendung eines derartigen flexiblen und gefalteten Organs kann die Abdichtung während der Schwenkbewegung des Rollentragarmes aufrechterhalten werden. Die Organe 25 können mit den entsprechenden Flächen in beliebiger Weise verbunden sein. Das Verfahren zur Befestigung soll jedoch so gewählt werden, daß ein Austausch der Organe 25 möglich ist, falls diese Organe beschädigt werden sollten. Eine Schraubklemmbefestigung ist hierzu beispielsweise geeignet.
  • Zur Verwendung in Bereichen, in denen die Hindernisse, die überwunden werden sollen, nicht so groß sind, daß die Verwendung großer Rollen der vorbeschriebenen Art erforderlich ist, die aber möglicherweise eine unzulässige Abnutzung und Beschädigung der flexiblen Schürzen gewöhnlicher Ausführungsform erwarten lassen, kann die in F i g. 8 gezeigte Anordnung anstatt oder in Verbindung mit den größeren, aufgeblasenen Rollen, wie sei weiter oben beschrieben sind, verwendet werden. Die Anordnung nach F i g. 8 weist ein undurchlässiges, flexibles Schürzenteil auf, das von dem Grundrahmen des Fahrzeuges nach abwärts steht und ein oder mehrere Rollen 27 an deren unteren Ende besitzt. Flexible, membranförmige Halteglieder 29 können so vorgesehen werden, daß sie sich zwischen dem Hauptrahmen des Fahrzeuges und dem flexiblen schürzenartigen Bauteil 26 erstrecken, damit eine Abstützung für den Bauteil gegen eine Bewegung nach außen auf Grund des Druckes des unter Druck stehenden Tragkissens erreicht wird. Die kleine Rolle 27 wirkt in etwa der gleichen Weise wie die großen Rollen, die weiter oben beschrieben wurden, wenn sie auf verhältnismäßig kleine Hindernisse auftreffen, während die Möglichkeit der Beschädigung des Schürzenteiles 27 beim Auftreten von größeren Hindernissen weitgehend vermindert wird. Wegen der besseren Abdichtung, die durch das Schürzenbauteil 26 erreicht wird, ist die Verwendung eines Vorhanges aus einem strömenden Medium in der vorbeschriebenen Weise unter Umständen nicht mehr erforderlich. Bei der Ausbildung des flexiblen Schürzenbauteiles 26 in Form von zwei im Abstand angeordneten flexiblen Wandungen, die durch senkrecht verlaufende flexible Membranen verbunden sind, kann der flexible Schürzenteil, falls erwünscht, als flexible Leitung verwendet werden, so daß ein unter Druck stehendes strömendes Medium hindurch-,geleitet werden kann, so daß es als Druckmittelvorhang in der Nähe der kleinen Rolle 27 austritt, wobei der Vorhang vorzugsweise auf die Innenseite C der kleinen Rolle gerichtet wird. Die Arbeitsweise des Fahrzeuges ist wie folgt. Bei einer Berührung mit verhältnismäßig kleinen Hindernissen drehen sich die aufgeblasenen Rollen um ihre Achsen und geben etwas nach innen nach, so daß der Bremseffekt gegen eine Vorwärtsbewegung verkleinert wird, die normalerweise durch das Auftreffen auf das Hindernis erzeugt würde. Bei einem Auftreffen auf größere Hindernisse arbeiten die aufgeblasenen Rollen ebenfalls in dieser Weise, sie drehen sich jedoch um ihre Befestigungsstellen an dem Hauptrahmen des Fahrzeuges, so daß die größeren Hindernisse überwunden werden, ohne daß die Vorwärtsbewegung des Fahrzeuges wesentlich abgebremst wird, und ohne daß ein wesentlicher Verlust an Druck im Luftkissen auftritt.
  • Während die Rollen auf Grund ihrer frei drehbaren Befestigungen zufriedenstellend arbeiten, kann es in manchen Fällen erwünscht sein, eine Antriebsanordnung für die Rollen vorzusehen. Solche Anordnungen können die Form von Band- oder Kettenantrieben erhalten, wobei das Band oder die Kette nach unten längs der Rollenhaltearme 11 und 13 verlaufen. Es kann auch in manchen Anwendungsfällen zweckmäßig sein, die Rollen selbst in der Vertikalen einstellbar auszuführen, und dies kann zweckmäßigerweise dadurch erreicht werden, daß eine einstellbare hydraulische Kolben- und Zylinderanordnung in den Rollentragarinen eingebaut wird, wobei hydraulische Druckmittelleitungen zu einem Steuerpunkt in dem Grundrahmen des Fahrzeuges führen.
  • Wenn es erwünscht ist, die Höhenstellung der Rollen zu steuern, können einfache, flexible Zugelemente, z. B. Kabel, zwischen die unteren Enden der Rollentraganne und eine einfache Windenanordnung in dem Grundrahmen des Fahrzeuges vorgesehen werden, so daß die Rollen entgegen der Kraft der Stoßdämpfer zurückgezogen werden können, oder aber es kann eine hydraulische Kolben-und Zylinderanordnung in den Stoßdämpfern selbst vorgesehen sein, so daß eine Veränderung der wirksamen Länge der Stoßdämpfer möglich ist. Es kann auch erwünscht sein, derartige Anordnungen zum Anheben oder Drehen der vorderen Rolle zu verwenden, damit ein Eintritt von Luft mit Preßdruck in das unter Druck stehende Gaskissen bei hoher Arbeitsgeschwindigkeit möglich wird. Für Fahrzeuge, die hauptsächlich über den Erdboden bewegt werden sollen, sind flexible Bodenverlängerungen für die Seitenwandungsteile vorteilhaft.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Luftkissenfahrzeug für Land- und Wasserfahrt mit einem plattformähnlichen Grundrahmen, zwei im Abstand voneinander angeordneten vom Grundrahmen an entgegengesetzten Seiten nach abwärts stehenden, in Richtung der Mittellängsachse des Grundrahmens verlaufenden Seitenwandteilen und mindestens einer das Luftkissen zusammen mit den Seitenwandteilen ab-renzenden, schwenkbar angeordneten Rollenanordnung, dad urch gekennzeichnet, daß die Rollen (4, 5, 27) aus flexiblem Material bestehen und aufblasbar ausgebildet sind.
  2. 2. Luftkissenfahrzeug für Land- und Wasserfahrt mit einem plattformähnlichen Grundrahmen, zwei im Abstand voneinander angeordneten vom Grundrahmen an entgegengesetzten Seiten nach abwärts stehenden, in Richtung der Mittellängsachse des Grundrahmens verlaufenden Seitenwandteilen und mindestens einer das Luftkissen zusammen mit den Seitenwandteilen abgrenzenden, schwenkbar angeordneten Rollenanordnung, gekennzeichnet dadurch, daß die Rollenanordnung aus einem flexiblen, schürzenartigen Bauteil (26), das quer zum Grundrahmen und von diesem nach abwärts zwischen den Seitenwandteilen verläuft und eine Querbegrenzung des Tragkissens bildet, und aus einer Rolle (27) besteht, die drehbar an der unteren Kante des schürzenartigen Bauteilos (26) befestigt ist. 3. Luftkissenfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwandteile (2, 3) und die die Rollen (4, 5) aufnehmende Vorrichtung (11, 13) durch nachgiebige Elemente (25) miteinander verbunden sind, die eine Auslenkung der Rollen beim Auftreffen auf Hindernisse ermöglichen. 4. Luftkissenfahrzeug nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Vorrichtung (11, 13) eine nachgiebige Vorrichtung (12, 14) z. B. in Form von Stoßdämpfern vorgesehen ist, die die Rollen (4, 5) nach überwindung eines Hindernisses in die ursprüngliche Ausgangsstellung zurückführt. 5. Luftkissenfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Rollen (4, 5) drehbar aufnehmende Vorrichtung in an sich bekannter Weise zwei Arrne (11, 13) aufweist, die schwenkbar an dem Grundrahmen (1) befestigt sind und nach unten in der Nähe der entsprechenden inneren Oberflächen der Seitenwandteile bis zu den axialen Enden der Rollen (4,5) verlaufen, und daß eine Abdichtung der Abstände zwischen den Armen (11, 13) und den inneren Oberflächen der Seitenwandteile (2, 3) vorgesehen ist (F i g. 6, 7). 6. Luftkissenfahrzeug nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (4, 5, 27) einen Band- oder Kettenantrieb aufweisen. 7. Luftkissenfahrzeug nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen in vertikaler Richtung verstellbar sind, wobei vorzugsweise eine hydraulische Kolben- und Zylinderanordnung in den Stoßdämpfern vorgesehen ist. 8. Luftkissenfahrzeug nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhenstellung der Rollen, z. B. mit Hilfe von flexiblen Zugelementen, steuerbar ist und daß die unteren Enden der Rollentragarme und eine Windenvorrichtung im Grundrahmen des Fahrzeuges vorgesehen sind. 9. Luftkissenfahrzeug nach Anspruch 1 oder einem der folgenden. dadurch gekennzeichnet, daß die vordere Rolle anhebbar bzw. drehbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1122 397. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsche Patente Nr. 1174 173, 1200 695.
DEW36926A 1963-06-18 1964-06-05 Luftkissenfahrzeug Pending DE1243025B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1243025X 1963-06-18

Publications (1)

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DE1243025B true DE1243025B (de) 1967-06-22

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ID=10885407

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DEW36926A Pending DE1243025B (de) 1963-06-18 1964-06-05 Luftkissenfahrzeug

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DE (1) DE1243025B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4137986A (en) * 1977-06-17 1979-02-06 Sea-Log Corporation Captured air bubble arctic vehicle with ice cutters

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DE1122397B (de) * 1959-10-13 1962-01-18 Dr Kurt Rudolph Schnelles Fahrzeug fuer den Verkehr auf dem Wasser
DE1174173B (de) 1959-12-21 1964-07-16 Herbert Landenberger Luftkissenfahrzeug mit festen Seitenwaenden fuer Wasserfahrt
DE1200695B (de) 1960-03-11 1965-09-09 Hovercraft Dev Ltd Luftkissenfahrzeug

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