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DE1200649B - Lagerung und Antrieb fuer das Werkzeug einer Maschine zum Entgraten und Formen der Zahnenden von Stirn- und Kegelraedern - Google Patents

Lagerung und Antrieb fuer das Werkzeug einer Maschine zum Entgraten und Formen der Zahnenden von Stirn- und Kegelraedern

Info

Publication number
DE1200649B
DE1200649B DEH55474A DEH0055474A DE1200649B DE 1200649 B DE1200649 B DE 1200649B DE H55474 A DEH55474 A DE H55474A DE H0055474 A DEH0055474 A DE H0055474A DE 1200649 B DE1200649 B DE 1200649B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tool
tool spindle
movement
lever
spindle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH55474A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Rogg
Max Stoeckl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gleason Hurth Tooling GmbH
Original Assignee
Carl Hurth Maschinen und Zahnradfabrik GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Carl Hurth Maschinen und Zahnradfabrik GmbH and Co filed Critical Carl Hurth Maschinen und Zahnradfabrik GmbH and Co
Priority to DEH55474A priority Critical patent/DE1200649B/de
Publication of DE1200649B publication Critical patent/DE1200649B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F19/00Finishing gear teeth by other tools than those used for manufacturing gear teeth
    • B23F19/10Chamfering the end edges of gear teeth
    • B23F19/102Chamfering the end edges of gear teeth by milling
    • B23F19/105Chamfering the end edges of gear teeth by milling the tool being an end mill

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Processing (AREA)

Description

  • Lagerung und Antrieb für das Werkzeug einer Maschine zum Entgraten und Formender Zahnenden von Stirn- und Kegelrädern Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum spanabhebenden Entgraten und Formen der Zahnenden von Stirn- und Kegelrädern, bei denen ein eine schrittweise Teilungsbewegung ausführendes Werkstück von mindestens einem rotierenden, in einer zur Freigabe der Teilungsbewegung axial hin- und herbewegbaren Werkzeugspindel eingespannten Werkzeug bearbeitet wird, das auf einem Kreuzschlitten od. dgl. gelagert ist.
  • Bei einer bekannten Maschine der Gattung, zu der die Maschine nach der Erfindung gehört, steht der Stoßhub des Werkzeugs nicht im Einklang mit der für den Ladevorgang notwendigen Freiheit zwischen Werkstück und Werkzeug. Entweder hat nämlich der Stoßhub eine für die Bearbeitung erforderliche Mindestlänge und ist wirtschaftlich, dann reicht die Freiheit nicht für den Ladevorgang aus, oder der Stoßhub ist für das Zuführen des Werkstücks groß genug, dann wird für das Bearbeiten eine unwirtschaftlich lange Zeit benötigt.
  • Es ist noch eine andere Maschine zum Bearbeiten der Zahnkanten bekannt, bei der das Werkstück relativ zum Werkzeug im Rhythmus der Verzahnung hin-und hergeschoben wird. Diese Maschine hat jedoch das Merkmal, daß die Hin- und Herbewegung das Werkstück ausführt, was wegen der eventuell großen Masse des Werkstücks nicht vorteilhaft ist. Ferner muß zum Zurückfahren des Werkzeugs der ganze den Werkzeugspindelstock tragende Schlitten bewegt werden, was wegen der großen Masse eine verhältnismäßig lange Zeit erfordert.
  • Aufgabe der Erfindung ist, den Stoßfräshub des Werkzeugs so klein wie möglich und andererseits das Werkzeug für den Ladevorgang vom Werkstück so weit wie erforderlich abzurücken, wobei der Werkstücksspindelkasten selbst aber auf der eingestellten Stellung festgeklemmt bleiben soll, damit dieser den hin- und hergehenden Massen beim Stoßfräsen gewachsen ist.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird dadurch gelöst, daß ein das Werkstück tragender auf dem Oberschlitten oder dem Schieber angeordneter Teil der Maschine, beispielsweise das Werkzeugspindellager, zusätzlich zur Hin- und Herbewegung der Werkzeugspindel und zusätzlich zur Einstellbarkeit des Unterschlittens in Richtung der Werkzeugspindelachse längsverschiebbar antreibbar ist. An sich liegt es nahe, denUnterschlitten des Kreuzschlittens dieZusatzbewegung ausführen zu lassen; doch das Beschleunigen der großen Masse des Kreuzschlittens mit den dazugehörigen Teilen und das Lösen und Festziehen der Klemmung erfordert unwirtschaftlich viel Zeit. Um den Arbeitsablauf durch einen Kuppelvorgang nicht zu vergrößern, wird die Erfindung dahingehend ausgestaltet, daß die hin- und hergehende Bewegung und die zusätzliche Hubbewegung der Werkzeugspindel von je einem formschlüssigen, eine drehende Bewegung in eine hin- und hergehende Bewegung umwandelndes Getriebe erzeugt wird, wobei der Formschluß des einen Getriebes bei der Betätigung des anderen erhalten bleibt. Es wird weiterhin vorgeschlagen, die Erfindung so auszubauen, daß die hin- und hergehende Bewegung der Werkzeugspindel von einer sich drehenden Kurvenscheibe aus über einen schwenkbaren, relativ zur Kurvenscheibe ortsfest gelagerten Hebel, der gegen Abheben von der Kurvenscheibe gesichert ist, gesteuert wird, an dem eine Koppelstange aasgelenkt ist, die mit dem freien Ende an einem Hebel angreift, der relativ zur Werkzeugspindel ortsfest gelagert ist und der ein die Werkzeugspindel axial antreibendes Getriebeglied, beispielsweise ein in eine die Werkzeugspindel axial treibende Zahnstange eingreifendes Ritzel, antreibt. Hierbei ist zu beachten, daß die Steuerung der zum eigentlichen Stoßfräsverfahren gehörenden hin- und hergehenden Bewegung trotz der Möglichkeit, dieser noch eine zusätzliche Hubbewegung zu erteilen, über eine Getriebekette erfolgt, die kein auskuppelbares Element ausweist. Statt eines Kurbeltriebs, an den der Formschluß durch eine Steuerrolle und eine das Abheben verhindernde Gegenrolle aufrechterhalten wird, können auch andere Getriebe vorgesehen sein. Sehr günstig ist beispielsweise ein Kurbeltrieb mit oder ohne einstellbaren Kurbelradius oder eine Kurbelschwinge oder Kurbelschleife oder ein Schubkurbelgetriebe. Zur überlagerung des hin- und hergehenden Antriebs und des Antriebs zur zusätzlichen Hubbewegung wird vorgeschlagen, daß für die zusätzliche Hubbewegung des Werkzeugs das Lager des die hin- und hergehende Bewegung derWerkzeugspindel antreibendenGetriebeglieds, beispielsweise das Ritzel, verschiebbar ist.
  • Um den Fräshub der erfindungsgemäßen Maschine so, wie sie bisher beschrieben wurde, in einfacher Weise auf verschiedene Werkstücke einrichten zu können, wird sie zweckmäßig so ausgestaltet, daß das die hin- und hergehende Bewegung der Werkzeugspindel unmittelbar antreibende Getriebeglied, beispielsweise das Ritzel, relativ zu dem ihn tragenden Hebel einstellbar ist. Insbesondere für eine Feineinstellung wird ferner vorgeschlagen, daß die Koppelstange relativ zum von der Kurvenscheibe angetriebenen Hebel einstellbar ist, was sich besonders günstig durchführen läßt, wenn zur Verbindung zwischen Koppelstange und Hebel ein exzentrischer Bolzen vorgesehen ist. Wichtig ist es, die Feineinstellung während des Laufs der Maschine vornehmen zu können, wozu der exzentrische Bolzen von einem im Gehäuse gelagerten Handrad über Gelenkglieder verdreht werden kann. Damit die besagte Feineinstellung nicht dauernd durch die vom Fräshub herrührenden Massenkräfte belastet ist und hierdurch ausgeschlagen werdea kann, wird empfohlen, eine Klemmvorrichtung vorzusehen, mit der die Feineinstellung nach dem Einrichten der Maschine festgestellt werden kann.
  • Die Erfindung wird mit den F i g. 1 bis 11 erläutert. F i g. 1 zeigt als Bearbeitungsbeispiel einen Ausschnitt aus einem entgrateten Kegelritzel; F i g. 2 zeigt als weiteres Arbeitsbeispiel ein Stirnrad, dessen Zähne zur Schalterleichterung dachförmig angespitzt sind; F i g. 3 zeigt eine im Stoßfräsverfahren arbeitende Werkzeugmaschine zum Entgraten und Formen der Zahnbrust von Stirn- und Kegelrädern; F i g. 4 zeigt die gleiche Maschine von vorn; F i g. 5 zeigt die Maschine der F i g. 3 und 4 von oben; F i g. 6 zeigt einen Längsschnitt durch die Werkstückspindel und entlang der Linie VI-VI in F i g. 5; F i g. 7 zeigt einen Schnitt entlang der Linie VII-VII in F i g. 5 und den Antrieb für den Stol3fräshub der Werkzeugspindel; F i g. 8 zeigt einen Schnitt entlang der Linie VIII-VIII in F i g. 9; F i g. 9 zeigt eine Ansicht auf den die Werkzeugspindel enthaltenden Prässchlitten und einige Teilschnitte, wobei die für das Stoßfräsverfahren notwendige hin- und hergehende Bewegung des Werkzeugs mit einem Kurventrieb gesteuert wird; F i g. 10 zeigt eine Ansicht entsprechend der F i g. 9, jedoch wird die hin- und hergehende $ewegung des Werkzeugs mit einem Kurbeltrieb gesteuert; F i g. 11 zeigt eine Ansicht entsprechend F i g. 9 und 10, jedoch wird die hin- und hergehende Bewegung mit Hilfe einer Kurbelschwinge gesteuert.
  • Die F i g. 1 zeigt als Bearbeitungsbeispiel einen Ausschnitt aus einem Kegelritzel 20, dessen Zähne 21 mit Hilfe einer Vorrichtung nach der Erfindung vom Bearbeitungsgrat befreit wurden, so daß an den Zahnenden eine Fase 22 entstand. Statt nur eine Seite eines Zahnendes mit einer Fase zu versehen, können selbstverständlich auch alle Zahnkanten entgratet werden. Als zweites Bearbeitungsbeispiel zeigt die F i g. 2 einen Ausschnitt aus einem Stirnrad 23, dessen Zähne 23a an einem Ende zum Zwecke der Schalterleichterung dachförmig angespitzt sind, wie mit den Flächen 24 angedeutet ist.
  • Die Vorrichtung nach der Erfindung arbeitet nach dem bekannten Stoßfräsverfahren. Ein rotierendes Werkzeug 29 wird mit axialem Vorschub an das zu bearbeitende Ende eines Zahnes 23a herangeführt und bearbeitet dabei beispielsweise die Fläche 24. Während des Rückhubs des Werkzeugs führt das Werkstück eine Teilungsbewegung z. B. in Richtung des Pfeiles 24a aus, so daß der Zahn 25 in den Wirkungsbereich des Werkzeugs kommt und die Fläche 26 erzeugt werden kann. Im Teilungsverfahren wird so Zahn für Zahn bearbeitet. Die auf der anderen Zahnseite liegenden Flächen 27, 28 werden entweder mit einem in einer anderen Werkstückspindel eingespannten Werkzeug bearbeitet, oder die Flächen 24, 27 bzw. 26, 28 werden von einer einzigen Werkstückspindel aus mit Hilfe eines Mehrspindel-Werkzeugkopfes mit zwei Werkzeugen gleichzeitig bearbeitet.
  • Die F i g. 3 bis 5 zeigen das Gesamtbild einer Maschine nach der Erfindung. Auf einem Maschinengestell 30 ist in einer Längsführung 31 ein Werkstückspindelkasten 32 längsverschiebbar geführt und feststellbar gelagert. Der Werkstückspindelkasten trägt mit Hilfe einer Werkstückspindel 33 das Werkstück, beispielsweise ein Kegelrad 20 oder ein Stirnrad 23. Auf einer senkrecht auf der Achse der Werkstückspindel 33 stehenden Ebene 34 des Maschinengestells ist in einer Längsführung 35 der Unterschlitten eines Kreuzschlittens 41 geführt. Der Unterschlitten kann von Hand oder mit einem Motor in eine gewünschte Position gefahren und festgeklemmt werden. Die Mittel hierfür sind bekannt.
  • Die Bewegungsrichtung verläuft senkrecht zur Achse der Werkstückspindel. In dem Unterschlitten ist gewissermaßen als Oberschlitten eine Säule 37 so geführt, daß sie in einer zur Bewegungsrichtung des Unterschlittens senkrechten Richtung verschiebbar ist. Diese Bewegungsrichtung verläuft gleichzeitig parallel zur zweiten senkrecht auf der Achse der Werkstückspindel stehenden Koordinate. Die Säule ist mit bekannten Mitteln in einer gewünschten Position festklemmbar. Die Säule ist an ihrem oberen Ende mit einer Plattform 38 versehen, auf die ein Werkzeugspindelkasten 39 aufgebaut ist. Der Werkzeugspindelkasten trägt eine Werkstückspindel40, in der das Werkzeug 29 eingespannt ist.
  • Der in der Längsführung 35 geführte Unterschlitten 36 (F i g. 12) kann mit Hilfe einer am Maschinengestell 30 befestigten Zahnstange 80 und einem im Unterschlitten gelagerten und nicht gezeichneten Ritzel verschoben und mit in T-Nuten 81 ragenden Schrauben 82 (F i g. 4) festgeklemmt werden. Damit wird der horizontale Abstand des Werkzeugs vom Werkstück eingestellt. Zur Höheneinstellung des Werkzeugs ist ein als Säule 37 ausgebildeter Oberschlitten vorgesehen. Die Säule wird mit Hilfe einer Einstellspindel 83 (F i g. 6) gehoben oder gesenkt. Zu diesem Zweck greift die Einstellspindel in eine im Unterschlitten nicht drehbar, aber längsverschiebbar gelagerte Spindelmutter 84 ein, die an ihrem oberen Ende eine Rolle 85 trägt, auf der die Säule 37 mit der Plattform 38 ruht. Durch Drehen der Säule innerhalb ihrer Führung 86 kann das Werkzeug im Winkel zur Achse der Werkstückspindel eingestellt werden. Nach erfolgter Höhen- und Winkeleinstellung wird die Säule mit Hilfe irgendeiner bekannten Klemmvorrichtung festgestellt (s. 82 a in F i g. 4).
  • Eine sich entlang der Längsführung 35 erstreckende Keilwelle 52 durchdringt ein Kegelrad 87, das im Unterschlitten 36 gelagert ist und das in ein weiteres Kegelrad 88 eingreift. Von diesem Kegelradpaar verläuft ein Antrieb über eine Welle 88a und ein zweites Kegelradpaar 88b, 88c auf eine in der Achse dei Säule 37 gelagerte Nockenwelle 88d, die in den Werkzeugspindelkasten hineinragt und am oberen Ende eine Kurvenscheibe 89 und eine Gegenscheibe 90 trägt. Diese beiden Scheiben steuern den Stoßfräshub des Werkzeugs und können ausgewechselt werden. Ihre Funktion wird später beschrieben. In dem Werkzeugspindelkasten 39 ist ein Frässchlitten 91 in einer Führung 92, die mit einer Keilleiste 92a od. dgl. nachstellbar ausgebildet ist, geführt und mit übergriffleisten 93 gehalten. Der Hub des Frässchlittens kann mit zwei einstellbaren Anschlägen 94, 95, die durch Endschalter ersetzt oder mit solchen kombiniert sein können, begrenzt sein. Zum Antrieb der Längsverschiebung des Frässchlittens ist an dieser eine Vorschubspindel 96 befestigt, die in eine relativ zum Frässchlitten ortsfest gelagerte Vorschubmutter 97 eingreift. Letztere ist von einem Motor 98 (F i g. 6) aus über Kettenräder 99, 100 oder über ein anderes Getriebe antreibbar. Mit einem oder mehreren Schaltern 144, die von einer Nocken- oder Kurvenleiste 145 betätigt werden können, welche auf dem Frässchlitten 91 selbst befestigt oder mit diesem zusammen angetrieben sein können, können Steuerimpulse gegeben werden, die von der Zusatzbewegung des Werkzeugs abhängen und so beispielsweise den Ladevorgang beeinflussen.
  • In dem Frässchlitten 91 ist ein Werkzeugspindellager 101 gelagert, in dem drehbar, aber nicht längsverschiebbar die Werkzeugspindel 40 gelagert ist. Das Werkzeugspindellager 101 ist längsverschiebbar in dem Frässchlitten gelagert. Auf dem Frässchlitten sind zwei Führungsleisten 102,103 vorgesehen, von denen eine mit Hilfe von Schrauben 104 nachstellbar ist. Zwischen diesen beiden Führungsleisten laufen zwei Rollen 105, 106, die auf einem Zapfen 107 gelagert sind, der in dem Werkzeugspindellager befestigt ist. Auf diese Weise ist das Werkzeugspindellager gegen Drehung gesichert.
  • Das Werkzeugspindellager ist mit einer Zahnstangenverzahnung 108 versehen (F i g. 7), die in ein Ritzel 109 eingreift. Dieses Ritzel ist mit einer Welle 110 im Frässchlitten gelagert und trägt an seinem oberen Ende ein Schneckenrad 111, in das eine Schnecke 112 eingreift. Die Schnecke 112 ist von einem Hebel 113 aufgenommen, der drehbar auf der Ritzelwelle 110 gelagert ist. Die Schnecke ist mit einem Vierkant 112a versehen, so daß der Hebel relativ zum Ritzel mit Hilfe der Schnecke und des Schneckenrads eingestellt werden kann. Da der Hebel bei nicht arbeitender Maschine normalerweise festgehalten ist, kann durch Drehen des Vierkants bzw. der Schnecke das Werkzeugspindellager und damit die Werkzeugspindel relativ zum Frässchlitten eingestellt werden. Mit Hilfe eines Bolzens 114 ist am Hebel 113 eine Koppelstange 115 angelegt.
  • Mit dem anderen Ende sitzt die Koppelstange 115 drehbar auf einem Exzenterbolzen 116, der in einem Gehäuse 117 gelagert ist. Das Gehäuse 117 ist mit einem Rollenträger 118 verschraubt oder verschweißt oder mit diesem aus einem Stück gearbeitet. Auf dem Rollenträger 118 ist eine Steuerrolle 119 gelagert. Der Rollenträger sitzt drehbar, aber nicht längsverschiebbar, jedoch unter Umständen auswechselbar, auf einer Steuersäule 120. Auf der Steuersäule oder auf einem entsprechenden zylindrischen Ansatz des Rollenträgers 118 ist eine Rollenscheibe 121 zentriert, die eine Gegenrolle 122 trägt. Der Rollenträger 118 ist mit einem Ansatz 123 und die Rollenscheibe 121 mit zwei Knaggen 124 versehen, so daß Rollenträger und Rollenscheibe mit Hilfe von Einstellschrauben 125 relativ zueinander eingestellt werden können. Die Steuerrolle 119 liegt an der bereits erwähnten Kurvenscheibe 89 an, während Rollenträger und Rollenscheibe so zueinander eingestellt sind, daß zwischen Gegenscheibe 90 und Gegenrolle 122 ebenfalls Spielfreiheit herrscht.
  • Mit der Kurvenscheibe oder/und der Gegenscheibe können Schalter 139 zum Steuern des automatischen Arbeitsablaufs betätigt werden. Der Exzenterbolzen ist mit der Verzahnung eines Schneckenrades 126 versehen, in die eine im Gehäuse 117 gelagerte Schnecke 126a eingreift. Durch Drehen des Handrades 127, das über eine Gelenkwelle 128 od. dgl. mit der Schnecke in Verbindung steht, kann die Exzentrizität 129 des Exzenterbolzens 116 relativ zum Rollenträger 118 eingestellt werden. Da sich diese Einstellung auf das Ritze1109 überträgt, kann somit eine Feineinstellung des Werkstückspindellagers vorgenommen werden.
  • Als Alternative zur Nockensteuerung 89, 90,117 bis 122 ist mit F i g. 10 ein Kurbeltrieb dargestellt. Von der Welle 88d (F i g. 7) wird eine Kurbel 130 mit verstellbarem Kurbelradius 131 angetrieben. Mit diesem Kurbelradius läuft ein Kurbelzapfen 132 um, an dem die Koppelstange 115 angelenkt ist. Die Funktion entspricht der vorher beschriebenen Nokkensteuerung.
  • Als weitere Alternative zeigt F i g. 11 einen Antrieb mit Hilfe einer Kurbelschwinge. Ein Schwinghebel 133 ist mit einem Bolzen 134 im Gehäuse gelagert und wie die Koppelstange 115 am Hebel 113 angelenkt. Der Schwinghebel ist mit einem kulissenartigen Schlitz 135 versehen, in den der Kurbelzapfen 136 einer Kurbel 137 eingreift, die von der Nockenwelle 88d (F i g. 2) angetrieben wird. Der Kurbelradius des Kurbelzapfens kann mit einer Spindel 138 eingestellt werden. Eine derartige Einstellbarkeit kann auch für die Kurbel 130 vorgesehen sein. In den Führungen zum Einstellen der Kurbelradien sind bekannte und nicht gezeichnete Mittel, beispielsweise Keilleisten, zum Herausstellen des Spiels vorgesehen.
  • Für den Antrieb des kreisenden Werkzeugs, d. h. für die Schnittbewegung, ist ein Elektromotor 140 (F i g. 7) vorgesehen, der über Keilriemen 141 und Riemenscheiben 142 (F i g. 9) die Werkstückspindel 33 antreibt. Die Verbindung zwischen den Riemenscheiben und der Werkstückspindel stellt eine als Keilwelle 143 ausgebildete Verlängerung der Werkstückspindel her.
  • Zum Einrichten der Maschine wird das Werkstück auf dem in der Führung 31 verschiebbaren Werkstückspindelkasten 32 relativ zum Werkzeug und das Werkzeug mit Hilfe des Kreuzschlittens 41 und des schwenkbaren Werkzeugspindelkastens relativ zum Werkzeug eingestellt. Nachdem die Motore 42 und 140 eingeschaltet sind, läuft der Arbeitsgang mindestens bis zur Fertigstellung des Werkstücks, vorzugsweise aber einschließlich aller Lade- und Entladevorgänge, automatisch ab. Das Stoßfräsverfahren besteht aus folgenden Einzelvorgängen: Rotierende Schnittbewegung des Werkzeugs, hin- und hergehende Stoßbewegung des Werkzeugs in Richtung seiner Achse, Teilungsbewegung (Indexbewegung) des Werkstücks, Rückzugbewegung des Werkzeugs zum Werkstückwechsel.
  • Die rotierende Schnittbewegung des Werkzeugs wird vom Motor 140 aus über den Riementrieb 141, 142 der Werkzeugspindel 40 erteilt.
  • Die hin- und hergehende Stoßbewegung des Werkzeugs bzw. der Werkzeugspindel 40 wird vom Motor 42 aus über das Getriebe 43 bis 46, 51, 52, 88 angetrieben und von den Kurven- und Gegenscheiben 89, 90 aus über das Getriebe 108 bis 127 gesteuert.
  • Während des eigentlichen Bearbeitungsvorgangs wird die Werkstückspinde133 in einer bestimmten Position gehalten. Während des Rückhubs des Werkzeugs führt die Werkstückspindel die Teilungsbewegung aus. Die Teilungsbewegung wird vom Motor 42 aus über das Getriebe 43 bis 50 angetrieben.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Maschine zum spanabhebenden Entgraten und Formen der Zahnenden von Stirn- und Kegelrädern, bei denen ein eine schrittweise Teilungsbewegung ausführendes Werkstück von mindestens einem rotierenden, in einer zur Freigabe der Teilungsbewegung axial hin- und herbewegbaren Werkzeugspindel eingespannten Werkzeug bearbeitet wird, das auf einem Kreuzschlitten od.dgl.gelagert ist, dadurch gekennzeichn e t, daß ein das Werkzeug tragender auf dem Oberschlitten oder dem Schieber (37) angeordneter Teil der Maschine, beispielsweise das Werkzeugspindellager (101), zusätzlich zur Hin- und Herbewegung der Werkzeugspindel (40) und zusätzlich zur Einstellbarkeit des Unterschlittens (36) in Richtung der Werkzeugspindelachse längsverschiebbar antreibbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die hin- und hergehende Bewegung und die zusätzliche Hubbewegung der Werkzeugspindel (40) von je einem forrnschlüssigen, eine drehende Bewegung in eine hin- und hergehende Bewegung umwandelndes Getriebe (89 bis 125 bzw. 96, 97) erzeugt wird, wobei der Formschluß des einen Getriebes bei der Betätigung des anderen erhalten bleibt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die hin- und hergehende Bewegung der Werkzeugspindel (40) von einer sich drehenden Kurvenscheibe (89) aus über einen schwenkbaren, relativ zur Kurvenscheibe ortsfest gelagerten Hebel (118), der gegen Abheben von der Kurvenscheibe gesichert ist, erzeugt wird, an dem eine Koppelstange (115) angelenkt ist, die mit dem freien Ende an einem Hebel (113) angreift, der relativ zur Werkzeugspindel ortsfest gelagert ist und der ein die Werkzeugspindel axial antreibendes Getriebeglied beispielsweise ein in eine die Werkzeugspindel axial treibende Zahnstange (108) eingreifendes Ritzel (109) antreibt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß für die zusätzliche Hubbewegung des Werkzeugs das Lager des die hin- und hergehende Bewegung der Werkzeugspindel antreibenden Getriebeglieds, beispielsweise des Ritzels (109), verschiebbar ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die hin- und hergehende Bewegung der Werkzeugspindel (40) unmittelbar antreibende Getriebeglied, beispielsweise das Ritzel (109), relativ zu dem ihn treibenden Hebel (113) einstellbar ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Koppelstange (115) relativ zum von der Kurvenscheibe angetriebenen Hebel (118) einstellbar ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbindung zwischen Koppelstange (115) und Hebel (118) ein exzentrischer Bolzen (116) vorgesehen ist. $. Vorrichtung nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß der exzentrische Bolzen (116) von einem im Gehäuse gelagerten Handrad (127) über Gelenkglieder (128) verdreht werden kann.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3524879C1 (de) * 1985-07-12 1986-07-31 Carl Hurth Maschinen- und Zahnradfabrik GmbH & Co, 8000 München Stoßfräsmaschine zum Bearbeiten der Stirnflächen der Zähne von Zahnrädern oder dgl. verzahnten Werkstücken

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3524879C1 (de) * 1985-07-12 1986-07-31 Carl Hurth Maschinen- und Zahnradfabrik GmbH & Co, 8000 München Stoßfräsmaschine zum Bearbeiten der Stirnflächen der Zähne von Zahnrädern oder dgl. verzahnten Werkstücken

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