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DE1200368B - Regelstufe fuer Verstaerker und Oszillatoren - Google Patents

Regelstufe fuer Verstaerker und Oszillatoren

Info

Publication number
DE1200368B
DE1200368B DES92322A DES0092322A DE1200368B DE 1200368 B DE1200368 B DE 1200368B DE S92322 A DES92322 A DE S92322A DE S0092322 A DES0092322 A DE S0092322A DE 1200368 B DE1200368 B DE 1200368B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control
voltage
transistor
oscillators
operating point
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES92322A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Erhard Steiner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES92322A priority Critical patent/DE1200368B/de
Publication of DE1200368B publication Critical patent/DE1200368B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G1/00Details of arrangements for controlling amplification
    • H03G1/0005Circuits characterised by the type of controlling devices operated by a controlling current or voltage signal
    • H03G1/0017Circuits characterised by the type of controlling devices operated by a controlling current or voltage signal the device being at least one of the amplifying solid-state elements

Landscapes

  • Inductance-Capacitance Distribution Constants And Capacitance-Resistance Oscillators (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Regelstufe für Verstärker und Oszillatoren Die Erfindung betrifft eine Regelstufe für Verstärker und Oszillatoren, bei der die Regelung durch Verschieben des Gleichstrompunktes eines Transistors erfolgt.
  • An die Konstanz der Ausgangsspannung von Verstärkern und Oszillatoren werden häufig hohe Anforderungen gestellt. Das trifft vor allem für Verstärker und Oszillatoren zu, die bei Trägerfrequenz-Systemen eingesetzt werden. Es handelt sich hierbei meist um Anordnungen, deren aktive Elemente Transistoren sind. Bei den in der Trägerversorgung von Trägerfrequenzsystemen eingesetzten Oszillatoren gewinnt die Verstärkungsregelung als Möglichkeit zur Amplitudenbegrenzung immer mehr an Bedeutung. Dabei werden häufig an die Phasenkonstanz der Regelschaltung höhere Anforderungen gestellt, als an die Regelsteilheit.
  • Ein für diese Zwecke eingesetzter Verstärker ist in F i g. 1 schematisch dargestellt. Der Transistor 1 ist in Emitter-Schaltung betrieben. Er wird von der Eingangsspannung U 1 über den Übertrager 2 an seiner Basis gesteuert. Die Ausgangsspannung U2 wird am übertrager 3, der im Kollektorkreis des Transistors 1 liegt, abgenommen. Sie wird häufig zur Aussteuerung eines nachgeschalteten Verstärkers verwendet, der die auf einen konstanten Wert zu regelnde Ausgangsgröße liefert. Durch Vergleich dieser Ausgangsgröße mit einer Bezugsspannung gewinnt man in der Gleichrichter-Schaltung 6 die Regelspannung UR, Die Regelspannung UR" ist an die Basis des Transistors 1 geführt und legt dessen Arbeitspunkt im geregelten Zustand fest. Die Polarität der Regelspannung ist so gewählt, daß sie den Transistor in Sperrichtung vorspannt, sobald die zu regelnde Ausgangsgröße ihren Sollwert überschreitet. Im nicht geregelten Zustand, z. B. bei Ausfall der Eingangsausspannung U1 oder vor dem Einsetzen der Regelung ist der Arbeitspunkt des Transistors und damit die Verstärkung der Regelstufen durch den Spannungsteiler, bestehend aus den in Reihe geschalteten ohmschen Widerständen 4 und 5, festgelegt. In diesem Arbeitspunkt hat die Regelstufe ihre größte Verstärkung, und der Transistor wird mit der größten in Betrieb möglichen Verlustspeisung beansprucht.
  • Dieser Arbeitspunkt muß aus Gründen der Betriebssicherheit so stabilisiert werden, daß unter allen möglichen Betriebsbedingungen die zulässigen Grenzwerte der Regelstufe nicht überschritten werden. Insbesondere muß der Einfluß von Schwankungen der Stromverstärkung auf die Verschiebung des Arbeitspunktes klein gehalten werden, um auch für die kleinste noch zulässige Eingangsspannung eine für das Einsetzen der Regelung ausreichende Verstärkung der Regelstufe zu garantieren. Diese Bedingung legt eine Grenze für die zulässige Verschiebung des Arbeitspunktes in das Gebiet geringerer Steilheit bzw. kleinerer Kollektorströme fest.
  • Eine Grenze für die Verschiebung des Arbeitspunktes in das Gebiet größerer Steilheit und damit größerer Kollektorströme ist durch die zulässige Verlustleistung und den in der Schaltung maximal zulässigen Stromverbrauch des Transistors gegeben.
  • Da die Schwankungen der Stromverstärkung, bedingt durch Temperaturänderungen und durch die Exemplarstreuung der Transistoren, beträchtliche Werte annehmen können, wird eine volle Ausnutzung des mit einem gegebenen Transistor erzielbaren Regelbereiches nur bei guter Stabilisierung des Arbeitspunktes im nichtgeregelten Zustand gelingen. In der Schaltungsanordnung nach F i g. 1 erfordert das eine gegenüber dem Basiseingangswiderstand möglichst große Gleichstromlinearisierung durch den ohmschen Widerstand 7 im Emitterzweig des Transistors 1.
  • Beide Maßnahmen haben den Nachteil, daß je nach ihrer Wirksamkeit eine mehr oder minder große Einbuße an Regelsteilheit und Regelgenauigkeit auftritt. Das überbrücken des Basiseingangswiderstandes durch den ohmschen Widerstand 4 kostet Regelleistung und damit Regelsteilheit, die bei voller Ausnutzung der Hochohmigkeit des Basiswiderstandes gewonnen werden könnte. Andererseits ist ein möglichst hoher Abschlußwiderstand der Regelspannungsquelle für die Stabilität des Regelkreises von besonderem Vorteil, da die durch den Kondensator 8 und die Parallelschaltung aus Basiswiderstand und ohmschen Widerstand 4 gegebene Zeitkonstante einen kritischen Punkt nicht unterschreiten darf. Bei hochohmigem Abschluß der Regelspannungsquelle kommt man daher mit kleineren Kapazitätswerten für den Kondensator 8 aus.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine gegenüber bekannten Schaltungsanordnungen verbesserte Gleichstromarbeitspunktstabilisierung von Transistorverstärkern oder Oszillatoren zu schaffen.
  • Die Regelstufe wird gemäß der Erfindung derart ausgebildet, daß die Basis des Transistors mit dem einen Pol einer Diode verbunden ist, die mit einem in Reihe geschalteten Widerstand einen Teilwiderstand des Basisspannungsteilers überbrückt und daß die Diode im nicht geregelten Zustand in Durchlaßrichtung gepolt ist, so daß dann der Arbeitspunkt durch den Spannungsteiler einstellbar ist, und daß im geregelten Zustand die Diode gesperrt ist.
  • An Hand der Ausführungsbeispiele nach den F i g. 2 und 3 wird die Erfindung näher erläutert. Die Schaltungsanordnung nach F i g. 2 unterscheidet sich von der Schaltungsanordnung nach F i g. 1 lediglich dadurch, daß der ohmsche Widerstand 5 der Schaltungsanordnung nach F i g. 1 durch eine Reihenschaltung, bestehend aus der Halbleiterdiode 9 und dem ohmschen Widerstand 10, überbrückt ist und daß der Verbindungspunkt dieser beiden Schaltelemente mit dem Wicklungsende der Sekundärwicklung 11 des Eingangsübertragers 2 verbunden ist.
  • Der ohmsche Widerstand 10 ist so dimensioniert, daß der übrige an die Basis geführte Strom positiver Polarität auch bei der kleinstmöglichen Stromverstärkung des Transistors 1 für die Aufrechterhaltung des gewünschten Kollektorgleichstromes und damit des gewünschten Arbeitspunktes ausreicht. Praktisch ist dieser Widerstand meist eine Größenordnung höher als der Basiseingangswiderstand, da die für ihn zur Verfügung stehende Spannung ein vielfaches der erforderlichen Basisspannung beträgt.
  • Ist die Stromverstärkung des Transistors größer als der angenommene Minimalwert, so fließt der überflüssige Strom über die Halbleiterdiode 9 zu dem niederohmigen Spannungsteiler, bestehend aus den Ohmschen Widerständen 4 und 5, ab. Da der der differentielle Widerstand der Diode in Durchlaßrichtung klein ist gegenüber dem Basiswiderstand, wird bei Änderung der Stromverstärkung das Basispotential konstant gehalten. Auch eine Arbeitspunktverschiebung durch Ansteigen des Kollektorsperrstromes wird mit der Halbleiterdiode 9 wirksam verhindert. Zusätzlich bewirkt die Halbleiterdiode 9 auch noch eine Temperaturkompensation, da sich ihre Kennlinie über der Temperatur um den gleichen Spannungsbetrag verschiebt, wie die des Transistors. Der Vollständigkeit halber sei noch bemerkt, daß das Abfließen eines positiven Stromes über die Regelleitung durch die Vorspannung der Gleichrichter-Schaltung 6 verhindert wird. Die Polung der Halbleiterdioden und Gleichspannungen in den F i g. 1 und 2 gilt für npn-Transistoren und kehrt sich bei pnp-Transistoren um.
  • Die Schaltungsanordnung nach F i g. 3 zeigt in schematischer Darstellung einen auf konstanten Ausgangsstrom IA geregelten Verstärker; der z. B. zur Aussteuerung von Verstärkerdrosseln des Sekundärgruppenerzeugers in TF-Systemen eingesetzt werden kann. Der innerhalb der strichlierten Linie liegende Teil stellt hierbei die Regelstufe und der außerhalb dieser Linie liegende Teil den eigentlichen Verstärker dar.
  • Die Bewertung des Ausgangsstromes IA erfolgt über die am Meßkondensator 14 gewonnene Meßspannung UM. Der in den Ausgangskreis eingeschaltete Serienresonanzkreis 13 befindet sich unter Einbeziehung des Kondensators 14 bei der übertragenen Trägerfrequenz in Resonanz, so daß im Verstärker kein Spannungsverlust durch Blindspannungsanteile auftritt. Aus der Meßspannung UM wird in dem als Spannungsverdoppler-Schaltung ausgebildetenGleichrichter 6 die Gleichspannung UG gewonnen. Als konstante Führungsgröße für die Regelung dient die an der Zehner-Diode 15 abfallende Gleichspannung Up. Übersteigt die Spannung UG den Betrag der Gleichspannung von UF, so entsteht als Differenzspannung die Regelspannung UR"" die den Arbeitspunkt des Transistors 1 so lange in Sperrichtung verschiebt, bis sich ein Gleichgewichtszustand einstellt.
  • Der hochohmige Abschluß der Regelspannungsquelle macht es möglich, ohne wesentlichen Verlust an Regelsteilheit noch den Vorwiderstand 16 in die Regelleitung zu schalten und so die für die Stabililtät gegen Regelschwingungen erforderliche Regelzeitkonstante mit einem gegenüber der Schaltungsanordnung nach F i g.1 erheblich kleineren Kapazitätswert des Kondensators 8 zu realisieren, so daß der Einsatz eines Elektrolytkondensators, wie bereits erläutert, vermieden werden kann. Bei voller Ausnutzung des Regelbereiches in einem großen Temperaturbereich können mit der erläuterten Arbeitspunktstabilisierung für den Transistor 1 die Exemplarstreuungen ohne zusätzlichen Prüffeldabgleich aufgefangen werden.
  • Ein Vorteil der Ausbildung der Regelstufe nach F i g. 3 liegt noch darin, daß der Arbeitspunkt des Transistors auch über den B-Bereich hinaus in den C-Bereich verschoben werden kann, so daß die Regelung auch noch bei übereinstimmung der Regelstufe einwandfrei arbeitet. Bei Verwendung von Silizium-Transistoren ist es möglich, mit der beschriebenen Regelstufe einen einstufigen Verstärker wirksam zu regeln. Im Vergleich zu bekannten Begrenzer-Schaltungen, bei denen sich abhängige von der Aussteuerung der Grundwellenanteil der Ausgangsspannung ändert, erzielt man mit der beschriebenen Regelstufe eine bessere Konstanz der Ausgangsspannung U2 und eine geringere Aussteuerungsabhängigkeit der Phasendrehung zwischen Ausgangs- und Eingangsaussparung. Diese Eigenschaft ist besonders auch für den Anwendungsbereich bei der Trägerversorgung für Trägerfrequenzsysteme von größtem Vorteil, da hier eine Umwandlung von Amplitudensprüngen in Phasensprünge wegen der hohen Anforderungen an die Phasenstabilität der Träger vermieden werden soll.

Claims (1)

  1. Patentanspruch Regelstufe für Verstärker und Oszillatoren, bei der die Regelung durch Verschieben des Gleichstromarbeitspunktes eines Transistors erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Basis des Transistors mit dem einen Pol einer Diode (9) verbunden ist, die mit einem in Reihe geschalteten Widerstand (10) einen Teilwiderstand (5) des Basisspannungsteilers (4, 5) überbrückt, und daß die Diode im nichtgeregelten Zustand in Durchlaßrichtung gepolt ist, so daß dann der Arbeitspunkt durch den Spannungsteiler einstellbar ist, und daß im geregelten Zustand die Diode gesperrt ist.
DES92322A 1964-07-29 1964-07-29 Regelstufe fuer Verstaerker und Oszillatoren Pending DE1200368B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES92322A DE1200368B (de) 1964-07-29 1964-07-29 Regelstufe fuer Verstaerker und Oszillatoren

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DES92322A DE1200368B (de) 1964-07-29 1964-07-29 Regelstufe fuer Verstaerker und Oszillatoren

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DE1200368B true DE1200368B (de) 1965-09-09

Family

ID=7517152

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DES92322A Pending DE1200368B (de) 1964-07-29 1964-07-29 Regelstufe fuer Verstaerker und Oszillatoren

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DE (1) DE1200368B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1276739B (de) * 1965-03-04 1968-09-05 Siemens Ag Schaltungsanordnung mit mindestens einem Transistor in Emitterschaltung
DE1285550B (de) * 1966-02-25 1968-12-19 Siemens Ag Amplitudengeregelter Pilotverstaerker

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1276739B (de) * 1965-03-04 1968-09-05 Siemens Ag Schaltungsanordnung mit mindestens einem Transistor in Emitterschaltung
DE1285550B (de) * 1966-02-25 1968-12-19 Siemens Ag Amplitudengeregelter Pilotverstaerker

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