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DE1200347B - Verstaerker fuer Daten- und Telegraphiesignale, die aus Wechselstromimpulsen bestehen - Google Patents

Verstaerker fuer Daten- und Telegraphiesignale, die aus Wechselstromimpulsen bestehen

Info

Publication number
DE1200347B
DE1200347B DEW33510A DEW0033510A DE1200347B DE 1200347 B DE1200347 B DE 1200347B DE W33510 A DEW33510 A DE W33510A DE W0033510 A DEW0033510 A DE W0033510A DE 1200347 B DE1200347 B DE 1200347B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
input circuit
frequency
amplifier
voltage
transistor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW33510A
Other languages
English (en)
Inventor
John Francis O'neill Jun
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AT&T Corp
Original Assignee
Western Electric Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Western Electric Co Inc filed Critical Western Electric Co Inc
Publication of DE1200347B publication Critical patent/DE1200347B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L27/00Modulated-carrier systems
    • H04L27/26Systems using multi-frequency codes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

  • Verstärker für Daten- und Telegraphiesignale, die aus Wechselstromimpulsen bestehen Die Erfindung bezieht sich allgemein auf den Empfang frequenzverschobener Datensignale und im einzelnen auf einen Regenerier-Detektor für solche Signale.
  • Beim Empfang frequenzverschobener Daten- und Telegraphiesignale tritt häufig das Problem auf, VoroderAmplitudenverzerrungen in der Empfangsstation zu kompensieren. Die Tonstöße, in denen die Information kodiert ist, werden manchmal Klingschaltungen als exponentiell gedämpfte Wellen erzeugt oder können beim Durchlaufen des übertragungsmediums in gedämpfte Wellen entarten. In anderen Fällen können die Tonstöße frequenzverschoben im Empfänger ankommen und ein klingendes Ansprechen in einer Resonanz-Detektorschaltung verursachen. Das Anzeigesystem kann einen Schwellwert aufweisen, unterhalb dessen Rausch- und andere Störsignale nicht aufgenommen werden. Der Schwellwert ist so eingestellt, däß der Anfangsteil eines ordentlichen Signals genügend weit darüber liegt, um das Ansprechen des Detektors zu bewirken, daß aber die nachlaufenden, abgeschwächten Teile den Schwellwert zu schnell unterschreiten, um einen ordnungsgemäßen Betrieb der von der Detektorschaltung beschriebenen Druckrelais zu bewirken.
  • Ein Hauptziel der Erfindung besteht darin, den Pegelabfall von Tonstößen in Daten- und Telegraphieempfängern zu kompensieren und eine Detektorausgangsspannung für die volle Länge des Tonstoßes sicherzustellen.
  • Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, auf einfache und wirtschaftliche Weise gedämpfte Tonstöße einer einzelnen Frequenz zu regenerieren, die an eine Detektorschaltung gegeben werden, bei der ein Eingangssignal für den Empfang einen gegebenen Schwellwert übersteigen muß.
  • Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, die Empfindlichkeit einer Detektorschaltung fürTonstöße zu erhöhen, nachdem die anfängliche Stoßwelle den Schwellwert für die Anzeige überstiegen hat.
  • Es ist außerdem Ziel der Erfindung, den Vorspannungsschwellwert einer Detektorschaltung herabzusetzen, nachdem der anfänglich vergrößerte Übergangsteil eines Tonstoßes empfangen worden ist.
  • Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß ein Widerstandsspannungsteiler, dessen Ausgangsklemmen in Serie mit dem Eingangskreis liegen, zur Verstärkung der am Eingangskreis herrschenden Spannung mit dem Ausgang der Verstärkerstufe gekoppelt ist, so daß - bei Auftreten eines Stromimpulses mit von der Resonanzfrequenz etwas abweichender Frequenz - während eines wesentlichen Teiles der Impulsdauer das hierbei nach anfänglichem Überschwingen der im Eingangskreis mittels des Impulsstromes erzeugten Spannung auftretende Absinken auf einem unterhalb des Schwellwertes liegenden Wert derselben kompensiert wird.
  • Entsprechend einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist ein zweistufiger Verstärker in Emitterschaltung, der eine Bezugs-Sperrvorspannung in der abgestimmten Eingangsstufe aufweist, mit einer gleichstromgekoppelten Rückkopplungsschleife vom Kollektor der Ausgangsstufe zur Basis der Eingangsstufe versehen, um eine der Bezugsspannung entgegengerichtete dynamische Vorspannung anzulegen und damit den wirksamen Schwellwert des Detektors herabzusetzen, nachdem der Anfangsabschnitt einer gedämpften Signalwelle angezeigt worden ist. Auf diese Weise wird die Dauer der Ausgangswelle relativ zu der der Eingangswelle über die Dauer der Ausgangswelle erhöht, die ohne eine solche Rückkopplungsschaltung auf wirtschaftliche und bequeme Weise erreichbar ist. Dem Druckrelais wird dann ein Betätigungsimpuls zugeführt, dessen Dauer für ein sicheres Ansprechen ausreicht. Nach dem Ende des Eingangs-Signalstoßes wird der normale Schwellwert der Detektorschaltung wieder hergestellt. Eine Weiterbildung der Erfindung ist darin zu sehen, daß der Rückkopplungskreis aus einem einfachen Spannungsteiler mit Widerständen gebildet wird.
  • Eine andere Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß die Rückkopplungsanordnung die Anzeige des Spitzenwertes einer übergangsschwingung in einem Resonanznetzwerk gestattet, an Stelle einer verzögerten Anzeige der konstanten Spannung des Resonanznetzwerks, wodurch der schnelle Betrieb des Detektors begünstigt wird.
  • Weitere Ziele, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden ins einzelne gehenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung; es zeigt F i g. 1 das Schaltschema eines Ausführungsbeispiels des verbesserten Detektors nach der Erfindung und F i g. 2 und 3 Diagramme der Kurvenformen zur Erläuterung der Betriebsweise der Schaltung nach Fig.l.
  • Bei einem Datenübertragungssystem, auf das die vorliegende Erfindung anwendbar ist, wird eine Vielzahl von Tönen, beispielsweise innerhalb des Sprachfrequenzbandes, über eine Fernsprechleitung zur Kodierung einer Vielzahl von Datenzeichen übertragen. Die Daten können aus einem Karten- oder Streifenleser stammen und aus der gleichzeitigen Schließung von zwei oder mehr Schalterkontakten bestehen. Aus einer Vielzahl von Frequenzgruppen, von denen jede vier oder mehr Frequenzen enthält, wird von jeder Gruppe eine Frequenz ausgewählt, die gleichzeitig entsprechend der Zahl der geschlossenen Schalter oder der erregten Abfühlbürsten übertragen werden. Beispielsweise sind in einem Dreiaus-zwölf-Vielfrequenzsystem zwölf Frequenzen in drei Gruppen von je vier Frequenzen aufgeteilt. Für jedes gegebene Nachrichtenzeichen wird gleichzeitig aus jeder Gruppe eine einzelne Frequenz übertragen. Diese Anordnung erlaubt die übertragung von bis zu vierundsechzig verschiedenen Nachrichtenzeichen.
  • Zwischen den Nachrichtenzeichen werden getrennte hohe Töne aus jeder Gruppe übertragen. Diese Ruhetöne beinhalten keine Informationen, sondern dienen zur Aufrechterhaltung des Betriebs von Echosperren, die sich in einigen Fernsehübertragungsleitungen finden. Für jedes Nachrichtenzeichen findet eine Frequenzverschiebung vom Ruheton zum Signalton und zurück zum Ruheton statt.
  • Am entfernten Ende der Leitung werden die verschiedenen Einzeltöne zunächst begrenzt und dann angezeigt, um einen Relaiskontakt entsprechend dem Vorhandensein jedes einzelnen Tones zu schließen. Für jeden Markierton ist ein besonderer Detektorkanal vorgesehen, in dessen Eingang ein Resonanzkreis vorhanden ist, der auf eine bestimmte der möglicherweise übertragenen Frequenzen abgestimmt ist. Der Detektor besitzt eine Schwellwert Vorspannung, die die Spannung am Resonanzkreis beim Empfang des richtigen Tones übersteigen muß, um den Detektor in Tätigkeit zu setzen. Da die Relais der Druckausrüstung, die durch die Ausgangsrelais des Detektors gesteuert werden, eine endliche Ansprechzeit haben, muß die Ausgangsspannung des Detektors eine bestimmte minimale Zeitdauer besitzen, damit die Druckrelais ordnungsgemäß arbeiten können. Zusätzlich ist für den Druck eines gültigen Datenzeichens die nahezu gleichzeitige Betätigung von zwei oder mehr Relais erforderlich. Wegen der Schwierigkeit, verschiedene mechanische Kontakte genau gleichzeitig zu schließen, können die verschiedenen Frequenzen bei der übertragung schief zueinander stehen. Die verschiedenen Töne kommen nicht immer gleichzeitig im Empfänger an. Infolgedessen ist es wünschenswert, daß die Druckrelais so lange betätigt gehalten werden, daß diese Schiefstellung kompensiert wird.
  • Eine weitere Schwierigkeit bei diesem System besteht darin, in der Praxis die genaue Frequenzübereinstimmung zwischen der übertragenen Frequenz und der Resonanzfrequenz der bestimmten Kreise des Empfängers aufrechtzuhalten. Ein typischer, am Resonanzkreis des Empfängers ankommender Tonstoß kann in seiner Frequenz bis zu etwa 30 Hz abweichen und verursacht dann ein anfängliches überschwingen, das die Schwellwertvorspannung leicht übersteigt. Der Rest des Tonstoßes kann aber in eine gedämpfte Welle entarten, deren Spitzenamplituden unter den Schwellwert abfallen. Der Detektor kann das Druckrelais dann frühzeitig freigeben, und es geht ein Nachrichtenzeichen verloren. Es ist der Zweck der vorliegenden Erfindung, den Detektor so zu verbessern, daß diese Störungen wirksam kompensiert werden, ohne die Geschwindigkeit und die Störunanfälligkeit des gesamten Datenübertragungssystems zu beeinträchtigen.
  • F i g. 1 zeigt das Schaltschema eines einzelnen Kanals einer Detektorschaltung mit den oben beschriebenen Eigenschaften. Die Signalquelle 10 stellt einen Vielfrequenz-Signalsender und eine übertragungsleitung dar. Ein aus zwei oder mehr Signaltönen von einer Vielzahl von Frequenzen bestehender Stoß stellt jeweils immer ein bestimmtes Nachrichtenzeichen dar. Es soll jedoch angenommen werden, daß die Quelle 10 außerdem Trennfilter für die verschiedenen Frequenzgruppen und einen Begrenzer für jede Gruppe enthält, um die Amplituden genau einzustellen, so daß immer nur eine Frequenz an irgendeine Frequenzgruppe angelegt wird. Der Rest der F i g. 1 stellt einen einzelnen Detektorkanal für eine Frequenz einer Gruppe dar. Die Kanäle zur Auswahl der anderen Frequenzen einer gegebenen Frequenzgruppe sind ähnlich ausgebildet und, wie angegeben, parallel an den Ausgang der Quelle 10 angeschaltet. Nur die abgestimmten Kreise sind unterschiedlich.
  • Die aktiven Elemente der Kanäle bestehen aus einem Paar von Komplementär-Transistoren 16 und 26 in Kaskadenschaltung. Der Transistor 16 ist eine pnp-Ausführung mit einer Basiszone aus n-halbleitendem Material zwischen Kollektor- und Emitterzonen aus- p-Halbleitermaterial. Der Transistor 26 ist zur Erleichterung der direkten Kopplung mit dem Transistor 16 eine entgegengesetzte npn-Ausführung. Beide Transistoren sind in der Emitter-Grundschaltung verwendet, d. h., der Emitter jedes Transistors liegt gemeinsam am Eingangs- und Ausgangskreis. Die Emitterelektrode des Transistors 16 ist an eine Bezugsvorspannungsquelle 18 von etwa -2 Volt gelegt. Die Kollektorelektrode ist über die Widerstände 20, 23 und 24 an eine Speisespannung von -18 Volt angeschlossen. Der Kondensator 11 koppelt die Signalquelle 10 an die Basiselektrode des Transistors 16 an und sperrt alle Gleichspannungen der Signalquelle. Der Widerstand 33 bewirkt eine Trennung zwischen -den verschiedenen parallelgeschalteten Frequenzdetektoren. Es ist klar zu erkennen, daß der Transistor 16 im Ruhezustand nicht leitet.
  • Der Basiskreis weist einen Parallelkreis 12 mit einer Spule und einem Kondensator auf, dessen Resonanzfrequenz bei einer der Signalfrequenzen liegt, und in Reihe damit am Verbindungspunkt 13 eine Parallelschaltung aus dem Widerstand 14 und dem Kondensator 15. Die anderen Seiten des Widerstandes 14 und des Kondensators 15 sind mit einem Erd-Bezugspunkt 32 verbunden. Der Kondensator 15 besitzt eine vernachlässigbare Impedanz bei der Resonanzfrequenz des abgestimmten Kreises und kann weggelassen werden, wenn der Wert des Widerstandes 14 im Vergleich zur Impedanz des abgestimmten Kreises 12 bei Resonanz klein ist.
  • Die Emitterelektrode des Transistors 26 ist über den Widerstand 27 und den Varistor 28 an die Stromquelle 22 mit -18 Volt angeschlossen. Der Widerstand 27 und der Varistor 28 können gleichzeitig für andere Detektorkanäle einer gegebenen Frequenzgruppe eingesetzt werden, so daß jeweils immer nur ein Kanal ansprechen kann. Der Spannungsabfall am Widerstand 27 und am- Varistor 28 erhöht die Sperrvorspannung der zweiten Stufe dieser anderen Detektoren und ergibt eine zusätzliche Sicherheit gegen eine fehlerhafte Betätigung durch Rausch- oder Übergangssignale. Der Varisor wirkt im stromdurchflossenen Zustand wie eine Batterie mit 1 Volt, um den Emitter etwas negativer zu halten als die Basiselektrode. Die Kollektorelektrode ist über die Erregerwicklung des Ausgangsrelais 29, die vorzugsweise einen hohen Widerstand besitzt, um einen genügenden Spannungsabfall bei einem Stromfluß zur Sättigung des Kollektros zu bewirken, mit dem Erdgezugspunkt 32 verbunden. Das Relais weist eine Gruppe von Arbeitskontakten 30 auf, die bei der Betätigung einen Stromkreis zum Drucker31 schließen. Die Basiselektrode ist ebenfalls über den Widerstand 24 an die Stromversorgungsquelle 22 mit einer Spannung von -18 Volt geführt. Als Folge davon befindet sich der Transistor 26 normalerweise ebenfalls im nichtleitenden Zustand. Die Basiselektrode des Transistors 26 ist weiterhin über die in Reihe geschalteten Widerstände 20 und 23 direkt an die Kollektorelektrode des Transistors 16 angeschaltet. Die Impedanz des Kondensators 21 ist jedoch bei der Anzeigefrequenz so klein, daß sie die übertragung von Signalfrequenzen zum Transistor 26 verhindert.
  • Es soll betont werden, daß bei einer geeigneten Änderung der Polaritäten die Anordnung der komplementären Transistoren vertauscht werden kann.
  • Die so weit beschriebene Detektorschaltung arbeitet bei einem idealen Signalimpuls mit der Frequenz, auf die der Resonanzkreis 12 abgestimmt ist, auf folgende Weise: Auf Grund des angelegten Tonstoßes steigt die Spannung am abgestimmten Kreis schnell bis auf einen Wert an, der die Bezugsvorspannung übersteigt, und die negative Halbwelle läßt den Transistor 16 leitend werden. Der durch den Widerstand 20 fließende Kollektorstrom lädt den Kondensator 21 in positiver Richtung auf, bis die positive Emittervorspannung des Transistors 26 überschritten wird. Die Spannung am Kondensator 21 wird über einen aus den Widerständen 23 und 24 bestehenden Spannungsteiler an die Basis des Transistors 26 gegeben, da nur eine Sperrspannung von etwa 1 Volt zu überwinden ist. Der Transistor 26 wird leitend, und es fließt ein Kollektorstrom durch die Wicklung des Relais 29. Die Kollektorspannung des Transistors 26 fällt auf -17 Volt ab. Wenn auch das Relais 29 nur wenige Millisekunden braucht, um richtig anzusprechen, arbeiten doch die Relais der Druckausrüstung langsamer.
  • Wenn eine genaue Übereinstimmung zwischen der Resonanzfrequenz des abgestimmten Kreises und der Frequenz des Signaltonstoßes besteht, treten keine Anzeigeschwierigkeiten auf. Wenn jedoch auf Grund einer fehlerhaften Abstimmung der Sender- oder Empfänger-Resonanzkreise Frequenzverschiebungen der Übertragungsleitung bei Unvollkommenheiten des Trägerfrequenzsystems oder einer Alterung der Kreise die ankommende Frequenz außerhalb der Resonanz liegt, ergibt sich ein anfängliches überschwingen, das die Bezugsvorspannung am abgestimmten Kreis übersteigt, gefolgt von einer abfallenden Schwingung mit einer Frequenz, die der Differenz zwischen der tatsächlichen Signalfrequenz und der Resonanzfrequenz entspricht. Die Spannung am abgestimmten Kreis fällt notwendigerweise für Frequenzen außerhalb der Resonanz sehr schnell ab und neigt dazu, nach der anfänglichen Stoßwelle auf Grund der bekannten Eigenschaften von Resonanzkreisen unter den Pegel der Bezugsspannung zu fallen und dort zu verbleiben. Daher ist das Ausgangsrelais nur für einen Bruchteil der Dauer des Eingangssignals betätigt. Diese Zeit kann leicht zu kurz sein, um das Druckrelais tatsächlich zu betätigen, insbesondere im Hinblick auf die - mögliche Verschiebung beim Auftreten der Eingangssignale eines Vielfrequenz-Nachrichtenzeichens.
  • Zur Korrektur dieses Fehlers ist erfindungsgemäß der Rückkopplungsweg 25 zwischen die Kollektorelektrode des Ausgangstransistors und den Basiskreis des Eingangstransistors am Verbindungspunkt13 eingefügt. Der Widerstand 19 im Rückkopplungsweg 25 und der Basiswiderstand 14 bilden einen Spannungsteiler, so daß ein Teil des Spannungsabfalls von 17 Volt am Kollektor des Transistors 26 am Widerstand 14 erscheint. Die Werte dieser Widerstände sind bei der Schaltung des Ausführungsbeispiels so gewählt, daß sich eine Spannung von etwa 1 Volt am Widerstand 14 ergibt. Der Kondensator 15 lädt sich schnell auf diese Spannung auf und hält sie für die Dauer des Ausgangssignals aufrecht. Die tatsächlich vorhandene Vorspannung am Basis-Emitter-Übergang des Transistors 16 wird auf 1 Volt herabgesetzt, und der Transistor 16 wird für die gesamte Dauer des Eingangssignals leitend gehalten.
  • Die F i g. 2 bzw. 3 zeigen verschiedene Kurvenformen der Detektorschaltung mit und ohne Rückkopplung. Die Teile a dieser Figuren sind identisch und zeigen die Umhüllende des Eingangssignals nach Durchgang durch eine Begrenzerschaltung (angenommen als Teil der Signalquelle 10). Die Teile b der Figuren zeigen die Umhüllende der Spannung am abgestimmten Kreis 12 bei einer etwas von der Resonanz abweichenden Frequenz. Es ergibt sich, daß nur das vorübergehende Überschwingen in F i g. 2 die Bezugsvorspannung übersteigt. Im entsprechenden Teil der F i g. 3 wird die Umhüllende auf Grund der Rückkopplung von 1 Volt nach dem anfänglichen Überschwingen in negativer Richtung verschoben, und die negative Seite der Umhüllenden bleibt für die Dauer des Eingangssignals deutlich unterhalb der Bezugsvorspannung. Der Teil c der Figuren zeigt die Ladung des Integrierkondensators 21. In F i g. 2 ist der Kondensator nur während des überschwingens geladen, während in F i g. 3 die Ladung für die Dauer des Eingangssignals aufrechterhalten wird. Der Teil d der Figuren zeigt die Spannung am Relais 29 unter den beiden Betriebsbedingungen. Der Teil e der Figuren stellt die Dauer der Kontaktschließung des Relais 29 dar.
  • Der Unterschied in der Betriebsweise mit und ohne Rückkopplung ist aus den F i g. 2 und 3 leicht ersichtlich. Mit einer Rückkopplung ist die Dauer der Relaisschließung nicht durch die Dauer des vorübergehenden überschwingens begrenzt, sondern sie wird für die Dauer des Eingangssignals aufrechterhalten, da der Maximalwert des Signals nicht um einen Betrag fallen kann, der größer ist als die Rückkopplungsspannung. Auch für Eingangssignale mit der genauen Resonanzfrequenz, bei denen kein überschwingen auftritt, bewirkt die Rückkopplung eine zusätzliche Sicherheit gegen Signaländerungen auf Grund von Rauschen, Welligkeit der Stromversorgung und anderen Störungen dieser Art. Eine Verzögerung des Ansprechens der Druckrelais tritt nicht auf, die bei Detektorsystemen unter Verwendung von Torschaltungen oder auf Grund der Eigenschaften von Resonanzkreisen im eingeschwungenen Zustand vorhanden wäre. Auf diese Weise werden die Eigenschaften des vorhandenen Systems mit Bezug auf seine Schnelligkeit beibehalten.
  • Wenn die Erfindung auch mit Bezug auf ein bestimmtes Ausführungsbeispiel beschrieben worden ist, soll der Schutzumfang der Erfindung doch durch diese Einzelheiten nicht beschränkt sein. Weitere Abänderungen können vom Fachmann getroffen werden. Der Detektor kann mehr oder weniger als zwei Stufen aufweisen, und der Rückkopplungsweg kann leicht auch anders angeordnet werden, um eine positive Rückkopplung zu erhalten. Eine Anwendung der Prinzipien der Erfindung auf Schaltungen mit Elektronenröhren ist ebenfalls leicht möglich.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Verstärker für Daten- und Telegraphiesignale, die aus Wechselstromimpulsen vorbestimmter Frequenz und Amplitude bestehen, mit einem bei dieser Frequenz Resonanz zeigenden, abgestimmten Eingangskreis und mindestens einer mit dem Eingangskreis gekoppelten Verstärkerstufe, die einen etwas unterhalb der im Eingangskreis mittels des Impulsstromes der vorbestimmten Frequenz erzeugten Spitzenspannung liegenden Schwellwert aufweist, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß ein Widerstandsspannungsteiler (14, 19), dessen Ausgangsklemmen (13, 32) in Serie mit dem Eingangskreis (12) liegen, zur Verstärkung der am Eingangskreis herrschenden Spannung mit dem Ausgang der Verstärkerstufe (16, 26) gekoppelt ist, so daß - bei Auftreten eines Stromimpulses mit von der Resonanzfrequenz etwas abweichender Frequenz - während eines wesentlichen Teiles der Impulsdauer das hierbei nach anfänglichem überschwingen der im Eingangskreis mittels des Impulsstromes erzeugten Spannung auftretende Absinken auf einen unterhalb des Schwellwertes liegenden Wert derselben kompensiert wird.
  2. 2. Verstärker nach Anspruch 1, bei dem zwei Verstärkerstufen mit dem Eingangskreis gekoppelt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Verstärkerstufe einen Transistor (16) mit einer Basiszone des einen Leitfähigkeitstyps (n) aufweist und die zweite Verstärkerstufe einen Transistor (26) mit einer Basiszone des anderen Leitfähigkeitstyps (p).
  3. 3. Verstärker nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannungsteiler einen ersten Widerstand (14) aufweist, der zwischen dem Eingangskreis (12) und Erdpotential (32) liegt, sowie einen zweiten Widerstand (19), der zwischen dem Ausgang der zweiten Stufe (26) und der Verbindungsstelle (13) von Eingangskreis und erstem Widerstand liegt.
DEW33510A 1961-12-21 1962-12-12 Verstaerker fuer Daten- und Telegraphiesignale, die aus Wechselstromimpulsen bestehen Pending DE1200347B (de)

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