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DE1299529B - Rundlauftablettiermaschine - Google Patents

Rundlauftablettiermaschine

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Publication number
DE1299529B
DE1299529B DEST16313A DEST016313A DE1299529B DE 1299529 B DE1299529 B DE 1299529B DE ST16313 A DEST16313 A DE ST16313A DE ST016313 A DEST016313 A DE ST016313A DE 1299529 B DE1299529 B DE 1299529B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
punch
rotary head
line
channel
oil
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST16313A
Other languages
English (en)
Inventor
Frank Raymond George
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FJ Stokes Corp
Original Assignee
FJ Stokes Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FJ Stokes Corp filed Critical FJ Stokes Corp
Publication of DE1299529B publication Critical patent/DE1299529B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B11/00Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
    • B30B11/02Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses using a ram exerting pressure on the material in a moulding space
    • B30B11/08Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses using a ram exerting pressure on the material in a moulding space co-operating with moulds carried by a turntable
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/0005Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing for briquetting presses
    • B30B15/0011Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing for briquetting presses lubricating means
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S425/00Plastic article or earthenware shaping or treating: apparatus
    • Y10S425/115Lubricator

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Medical Preparation Storing Or Oral Administration Devices (AREA)
  • Presses And Accessory Devices Thereof (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Rundlauftablettiermaschine mit in einem Drehkopf gegenläufig geführten, mit der Matrizenplatte umlaufenden Ober- und Unterstempeln, die eine Schulter zwischen Stempel-und Stempelschaft aufweisen, sowie mit einer Absaugeleitung an der Unterseite des Matrizentisches für den bei der Herstellung der Tabletten abfallenden Pulverstaub.
  • Die Verwendung von Rundlauftablettiermaschinen ist weit verbreitet. Es sind Maschinen entwickelt worden, die die Herstellung von Tabletten mit genau eingestellter Größe und Form bei hohen Geschwindigkeiten ermöglichen. Meistens enthält das den Maschinen zugeführte Pulver, aus dem die Tabletten gepreßt werden, feine Bestandteile, die die Neigung besitzen, durch kleine Spalte zwischen den Gesenken und Unterstempeln zu fließen. Dieses Eindringen von Pulver läßt sich erfahrungsgemäß auch nicht durch die sehr genaue Passung der Tablettierstempel in ihren Führungen vermeiden. Das Eindringen von Tablettenpulver zwischen die Unterstempel und ihre Führungen, in denen sich die Unterstempel im Zuge des Herstellungsvorgangs auf- und abbewegen, führt häufig zur Bildung einer Schmierschicht, die ein einwandfreies Funktionieren der Rundlauftablettiermaschine in Frage stellt. Das feine Pulver häuft sich im Schmiermittel an, bis die Unterstempel klemmen. Dieses Klemmen der Unterstempel kann ein solches Ausmaß annehmen, daß die Rückführung der Unterstempel in. ihre abgesenkte Lage einen solchen Widerstand findet, daß die hierzu vorgesehenen Organe an den Unterstempeln beschädigt und unbrauchbar werden. Das Klemmen der Stempel in ihren Führungen wird durch die in modernen Rundlauftablettiermaschinen erreichten hohen Geschwindigkeiten bei der Tablettenherstellung noch erheblich verstärkt. Obwohl man schon durch eine sorgfältige Auswahl des Schmiermittels das Klemmen in den mit hohen Geschwindigkeiten arbeitenden Tablettiermaschinen zu vermeiden versucht hat, ist es noch nicht gelungen, diese Schwierigkeiten auszuräumen. Zudem macht die Auswahl eines geeigneten Schmiermittels Schwierigkeiten, weil die zur Tablettenherstellung verwendeten Pulver auf das Schmiermittel einwirken und in diesen Veränderungen hervorrufen können. Die Folge ist, daß einheitliche Schmiermittel in RundlauftabIettiermaschinen, die verschiedene Sorten von Tabletten herstellen, nicht verwendet werden können. Man hat deshalb bereits versucht, Tablettiermaschinen mit Absaugstutzen zu entwickeln, um das bei der Tablettierung entweichende Pulver abzusaugen. Offensichtlich kann durch diese bekannten Absaugstutzen jedoch das Klemmen der Stempel nicht verhindert werden, weil- die Absaugstutzen hinter der Tablettierstation arigebrdnet sind, wo das Pulver schon in die Führung der Unterstempel eingetreten ist und dort seine schädliche Wirkung ausgeübt hat.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Rundlauftablettiermasr,hine so- auszubilden, daß das bei der Tablettierürii anfallende überflüssige Pulver einwandfrei und so frühzeitig entfernt wird, daß ein Eindringen von Tablettenpulver in die Führungen der Unterstempel mit Sicherheit vermieden und dadurch ein Klemmen der Unterstempel ausgeschaltet wird.
  • Diese Aufgabe wird bei einer Rundlauftablettiermaschine der eingangs beschriebenen Art dadurch gelöst, daß seitlich in der Stempelführung eines jeden Unterstempels eine nur bei abgesenktem Unterstempel frei liegende Mündung eines ein Druckgas, wie Druckluft, führenden, im Drehkopf ausgebildeten Kanalsystems und dieser Mündung gegenüber die Absaugeleitung vorgesehen ist.
  • Vorzugsweise besteht das Kanalsystem für das Druckgas im Drehkopf in einem Ringkanal an der Unterseite des Drehkopfes mit senkrecht von ihm ausgehenden, den einzelnen Stempelführungen zugeordneten Bohrungen und Abzweigen, die von den Bohrungen ausgehend in die Stempelführungen münden. Der Gasdruck kann selbstverständlich regelbar sein.
  • Es ist grundsätzlich bekannt, Schmiermittel den Unterstempeln zuzuführen. Im Rahmen der Erfindung wird aber nun die Möglichkeit geschaffen, das Schmiermittel in Verbindung mit der Vorrichtung zur Entfernung des schädlichen Pulvers einzuführen. Das geschieht zweckmäßig dadurch, daß ein Abzweig der Druckgasleitung über den Spiegel eines abgeschlossenen Ölbehälters geführt ist, dessen Ölleitung einen Zugang zum Ringkanal des Kanalsystems im Drehkopf besitzt. Außerdem kann die zum Kanalsystem im Drehkopf führende Druckgasleitung eine an sich bekannte ölzerstäubervorrichtung aufweisen.
  • Die durch die Erfindung erzielten Vorteile sind insbesondere darin zu sehen, daß das bei der Tablettierung entstehende Pulver auf einfache Weise schnell und einwandfrei entfernt wird, so daß ein Klemmen und schließlich Beschädigen der Unterstempel durch das Eindringen von Tablettenpulver in die Führungen - der Unterstempel nicht mehr eintritt. Die mit hohen Geschwindigkeiten arbeitenden Rundlauftablettiermaschinen können nunmehr zuverlässig gegen Blockierung durch das bei der Herstellung der Tabletten anfallende überflüssige Pulver gesichert werden. Von besonderem Vorteil ist es ferner, daß die hierzu verwendeten und notwendigen Einrichtungen mit einer Schmierung der Unterstempel der Tablettiermaschine kombiniert werden können, was eine besonders zweckmäßige Ausgestaltung der bisher nicht mehr sehr wirkungsvollen Schmiereinrichtungen an Tablettiermaschinen bedeutet.
  • Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert ist. Es zeigt F i g. 1 einen senkrechten Teilschnitt durch die Rundlauftablettiermaschine, F i g. 2 eine vergrößerte Einzelheit des Teilschnitts nach F i g. 1, F i g. 3 einen Teilschnitt wie nach F i g. 2 im Bereich der Druckmittel- und Schmiermittelzufuhr, F i g. 4 einen Schnitt längs der Linie 4-4 der F i g. 3 und F i g. 5 einen Schnitt längs der Linie 5-5 der F i g. 3.
  • Die Maschine 10 besitzt einen starren Rahmen 12, in dem ein Drehkopf 14 mittels einer Spindel 16 drehbar gelagert ist. Oberstempel 18 sind innerhalb des Drehkopfes 14 geführt und gegenüber Gesenken 20 axial ausgerichtet. Die Gesenke 20 befinden sich innerhalb des Drehkopfes 14 und liegen in einer Ebene mit der Oberfläche einer Matrizenplatte 22. Unterstempel 24 befinden sich innerhalb von Stempelführungen in dem Drehkopf 14. Die Unterstempel 24 fluchten in der Vertikalen mit den Gesenken 20 und den Oberstempeln 18. Die Drehbewegung des Drehkopfes 14 wird durch Eingriff einer Schnecke 28 in ein Schneckenrad 30 erzeugt. Die Schnecke 28 ist an einen Antrieb 32 angeschlossen. Die Unterstempel 24 sind in einer unteren Leitspur 34 geführt, wobei die der Abwärtsbewegung dienende Seite 36 des Stempelkopfes 38 jedes Unterstempels 24 während des Augenblickes der Tablettenherstellung, in dem sich ein Unterstempel 24 in der abgesenkten Stellung befindet, mit der unteren Leitspur 34 in Eingriff tritt. Die abgesenkte Stellung eines Unterstempels 24 ist auf der linken Seite der F i g. 1 dargestellt. Während des Preßvorgangs im Verlauf der Tablettenherstellung wirkt die Unterseite des Stempelkopfes 38 jedes Unterstempels 24 mit einer unteren Rolle 40 zusammen, was rechts in F i g. 1 veranschaulicht ist.
  • Die Tablettiermaschine 10 weist einen Ringkanal 42 auf, der innerhalb des unteren Teils des Drehkopfes 14 angeordnet ist. Der Ringkanal 42 ist mit einer Vielzahl von senkrechten Bohrungen 44 verbunden, so daß die Anordnung sich für verschiedene Arbeitsweisen benutzen läßt. Jede senkrechte Bohrung 44 ist mit einem seitlichen Abzweig 46 versehen, der in die Führung 26 des Unterstempels 24 mündet. Wie man aus F i g. 2 besonders deutlich erkennt, ist die Mündung des seitlichen Abzweigs 46 in die Wandung der Unterstempelführung 26 in solcher Höhe angeordnet, daß sie unmittelbar über einer scharfkantigen Schulter 48 des Unterstempels 24 zu liegen kommt, wenn sich der Unterstempel 24 in seiner abgesenkten Stellung befindet. Ein Stützring 50 ist an dem Rahmen 12 unterhalb des Ringkanals 42 angeordnet. Dieser Ring 50 bildet ein Widerlager, auf dem Ringdichtungen 52 mittels eines Befestigungsringes 54 festgeklemmt werden können. Die Dichtungen 52 können aus beliebigen Dichtungsmaterialien hergestellt sein, wobei selbstschmierende Polymere, wie z. B. Tetrafluoräthylen oder synthetischer Kautschuk, vorteilhaft sind. Der Stützring 50 ist mit einer Bohrung 56 für Ölzufuhr versehen, die an eine in den Ring 50 von unten her eintretende Ölleitung 58 und einen Ölkopf 60 angeschlossen ist, der innerhalb des Befestigungsringes 54 von dessen Unterseite nach oben bis zu einer Stelle verläuft, die zwischen seiner Ober- und seiner Unterseite liegt. Der Ölkopf 60 steht mit seitlich durch den Ring 54 verlaufenden Ölbohrungen 62, die in den Ringkanal 42 oberhalb der Dichtungen 52 einmünden (s. F i g. 4), in Verbindung. Der Stützring 50 ist außerdem mit einer Bohrung 64 für Luftzufuhr versehen, die mit einer in den Ring 50 von dessen Unterseite eintretenden Luftleitung 66 sowie einem innerhalb des Ringes 54 über dessen gesamte Höhe verlaufenden Luftkopf 68 verbunden ist. Der Luftkopf 68 mündet in den Ringkanal 42 oberhalb der Dichtungen 52 ein (s. F i g. 5). Die Luftleitung 66 weist ein T-Stück 70 auf, so daß eine Abzweigung von der Luftleitung 66 möglich ist, die als Abzweig 66 a zu dem oberen Teil eines Ölbehälters 72 verläuft. Ein Druckregler 76 mit einem dazugehörigen Manometer 78 kann an die Luftleitung 66 angeschlossen werden. Bevorzugt wird die Luftleitung 66 mit einem Absperrventil 80 versehen. Ist eine Schmierung der Stempelführung 26 erforderlich, so kann eine Vorrichtung 100 zur Erzeugung eines Schmiermittelnebels in der Luftleitung 66 hinter dem Druckregler 76 eingesetzt werden. Die Befestigung des Ringes 54 am Stützring 50 kann beliebig vorgenommen werden, z. B. mittels eines Schraubenbolzens 82, der, ausgehend von dem Ring 54, in einem mit Gewinde versehenen Sockel innerhalb des Ringes 50 eingeschraubt ist.
  • In F i g. 2 ist ein ringförmiger Saugdichtungskörper 84 in einer unterschnittenen Rille 86 unterhalb der Matrizenplatte 22 vorgesehen, der von der Wandung der unteren Stempelführung 26 räumlich getrennt und neben der Mündung des Abzweigs 46 angeordnet ist. Der ringförmige Saugdichtungskörper 84 weist Dichtungen 88 auf, die am inneren Ende mittels eines Klemmelementes 90 befestigt sind. Diese Dichtungen 88 können aus demselben Material wie die Dichtungen 52 bestehen. Wie man aus F ig. 1 erkennt, besitzt der ringförmige Saugdichtungskörper 84 wenigstens eine Saugöffnung 92, die eine Verbindung zwischen dem inneren Teil des ringförmigen Saugdichtungskörpers 84 und einen im Bereich der unteren Stempelführung befindlichen Saugkanal 94 sowie einer Vakuumleitung 96 darstellt. An die Vakuumleitung 96 ist eine Saugpumpe 98, die in dem Saugkanal 94 einen Unterdruck erzeugt, angeschlossen.
  • Die Wirkungsweise der Tablettiermaschine 10 nach der Erfindung ist folgende: Bei Stillstand der Tablettiermaschine kann das Absperrventil 80, z. B. mittels einer mit der Spindel 16 zusammenwirkenden (nicht dargestellten) Sperre, geschlossen werden. Dies verhindert den Austritt von Luft durch den Luftkopf 68 in den Befestigungsring 54. Der Ölspiegel in dem Ölbehälter 72 wird mit dem Ölspiegel über den Dichtungen 52 ausgerichtet, so daß der Luftdruck innerhalb des Ölbehälters 72 demjenigen im Ringkanal 42 entspricht. Die Luft oder das im Falle einer Schmierung durch die Vernebelungsvorrichtung 100 in dem Luftstrahl zerstäubte Öl treten in den Ringkanal 42 ein und strömen dann nach oben durch die senkrechten Bohrungen 44 und anschließend durch die Abzweige 46. Trockene oder Schmiermittelnebel enthaltende Luft wird der Schulter jedes Unterstempels 24 zugeführt, wenn der betreffende Stempel sich in seiner abgesenkten Stellung befindet, wie es links in F i g. 1 dargestellt ist. Die Abgabe von Öl an die Schulter dient zur Schmierung des Unterstempels 24 gegenüber seiner Führung 26. Die Abgabe von Luft aus dem Abzweig 46 über der Schulter des Unterstempels 24 bei abgesenkter Stellung desselben dient der Schaffung eines Luftpolsters gegen das Herabfallen von feinem Pulver um den Schaft des Unterstempels 24 in die Führung 26. Wenn der Unterstempel in seiner angehobenen Stellung steht, in der er die Verdichtung des zu Tabletten zu formenden Pulvers im Gesenk 20 bewirkt, wobei diese Verdichtung durch das Zusammenwirken der Unterseite des Stempelkopfes 38 des Unterstempels 24 mit der unteren Rolle 40 erfolgt, so sperrt der Schaft des Unterstempels die Mündung des Abzweigs 46 ab. Auf diese Weise wird eine pulsierende Bewegung des Öls und der Luft zu dem Raum über der Schulter jedes Unterstempels 24 erzielt. Der Unterdruck im Saugkanal 94 vermindert die Menge des in Luft supendierten Staubes. Der Unterdruck im Kanal 94 ist nicht groß genug, um die Schmierung der Unterstempel zu beeinträchtigen. Er ist jedoch hinreichend groß, um das Pulver zu entfernen, das von der Schulter des Unterstempels 24 mittels der aus dem Abzweig 46 austretenden Luft fortgeblasen wird. Dieses Pulver kann durch (nicht dargestellte) Filter innerhalb der Saugleitung 96 vor der Saugpumpe 98 beseitigt werden. Der Luftstoß aus dem Abzweig 46 verhindert ein Eindringen von Pulver in die Spalte zwischen den Unterstempeln und ihren Führungen 26 und verhindert damit das bisher als Folge dieses Eindringens auftretende Klemmen. Ferner ermöglicht die Abgabe von Öl an die Unterstempel 24 aus den Abzweigen 46 eine sehr wirkungsvolle Schmierung der Unterstempel 24.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Rundlauftablettiermaschine mit in einem Drehkopf gegenläufig geführten, mit der Matrizenplatte umlaufenden Ober- und Unterstempeln, die eine Schulter zwischen Stempel und Stempelschaft aufweisen, sowie mit einer Absaugeleitung an der Unterseite des Matrizentisches für den bei der Herstellung der Tabletten abfallenden Pulverstaub, dadurch gekennzeichnet, daß seitlich in der Stempelführung (26) eines jeden Unterstempels (24) eine nur bei abgesenktem Unterstempel frei liegende Mündung eines ein Druckgas, wie Druckluft, führenden, im Drehkopf (14) ausgebildeten Kanalsystems (42, 44, 46) und dieser Mündung gegenüber die Absaugeleittung (94, 92, 96) vorgesehen ist.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kanalsystem für das Druckgas im Drehkopf aus einem Ringkanal (42) an der Unterseite des Drehkopfes (14) mit senkrecht von dem Ringkanal ausgehenden, den einzelnen Stempelführungen (26) zugeordneten Bohrungen (44) und Abzweigen (46), die, von den Bohrungen ausgehend, in die Stempelführungen (26) münden, besteht.
  3. 3. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 2 mit einer den Unterstempeln ein Schmiermittel zuführenden Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß ein Abzweig (66 a) der Druckgaszuleitung (66) über den Spiegel eines abgeschlossenen Ölbehälters (72) geführt ist, dessen Ölleitung (58) einen Zugang (56, 62) zum Ringkanal (42) des Kanalsystems im Drehkopf besitzt.
  4. 4. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Kanalsystem im Drehkopf führende Druckgasleitung (66) mit einer an sich bekannten Ölzerstäubervorrichtung (100) versehen ist.
DEST16313A 1959-07-20 1960-04-04 Rundlauftablettiermaschine Pending DE1299529B (de)

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US828246A US3029752A (en) 1959-07-20 1959-07-20 Tablet making machine

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