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DE1299176B - Einrohrstossdaempfer - Google Patents

Einrohrstossdaempfer

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Publication number
DE1299176B
DE1299176B DE1967P0042989 DEP0042989A DE1299176B DE 1299176 B DE1299176 B DE 1299176B DE 1967P0042989 DE1967P0042989 DE 1967P0042989 DE P0042989 A DEP0042989 A DE P0042989A DE 1299176 B DE1299176 B DE 1299176B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston rod
shock absorber
guide
damping
piston
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1967P0042989
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CARL ULRICH DR
Peddinghaus Corp
Original Assignee
CARL ULRICH DR
Peddinghaus Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CARL ULRICH DR, Peddinghaus Corp filed Critical CARL ULRICH DR
Priority to DE1967P0042989 priority Critical patent/DE1299176B/de
Publication of DE1299176B publication Critical patent/DE1299176B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F9/00Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium
    • F16F9/06Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium using both gas and liquid
    • F16F9/063Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium using both gas and liquid comprising a hollow piston rod

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Einrohrstoßdämpfer mit einem Kolben, der den Zylinder in zwei Arbeitskammern unterteilt und eine hohle Kolbenstange zur Aufnahme des Druckgaspolsters aufweist, deren Innenraum durch an ihrem unteren Ende vorgesehene seitliche Wandöffnungen mit der oberen Arbeitskammer in Verbindung steht.
  • Ein Einrohrstoßdämpfer dieser Art ist durch die deutsche Patentschrift 697 799 bekannt, wobei die Kolbenstange mit einem doppelten Boden ausgeführt ist, in dem Durchtrittsöffnungen als Strömungsdrosseln wirken. Wenn ein mit einem derartigen Einrohrstoßdämpfer ausgerüstetes Fahrzeug nach längerer Betriebszeit, während welcher es zu einer Erwärmung der Dämpfungsflüssigkeit und somit auch zu einer diffusionsbedingten Gasaufnahme derselben gekommen ist, entlastet wird, fährtdie Kolbenstange in der Regel nicht ganz aus. Während der Abkühlung kann es dann zur Ausscheidung von Gas aus der in der Arbeitskammer befindlichen Dämpfungsflüssigkeit kommen, die unterhalb der Kolbenstangendichtung zur Bildung eines Gaspolsters führt. Bei der nachfolgenden Inbetriebnahme wird dieses Gas mit der Dämpfungsflüssigkeit vermischt und beeinträchtigt sodann in Form einer Emulsion die durch die Strömungsdrosseln gegebene Dämpfungscharakteristik nachteilig.
  • Von weiterem Nachteil ist hierbei, daß die Dämpfungsflüssigkeit in Richtung auf den Flüssigkeitsspiegel in die hohle Kolbenstange einströmt, so daß ihre kinetische Energie teilweise zur Bildung von Schäumen in der hohlen Kolbenstange führen kann. Bei mit massiven Kolbenstangen ausgeführten Stoßdämpfern nach den deutschen Patentschriften 898254, 973 646, der deutschen Auslegeschrift 1189 871 und der USA.-Patentschrift 3 167 309 ist es allerdings bekanntgewesen, die Dämpfungsflüssigkeit in vom Flüssigkeitsspiegel der Ausgleichskammer abgewandter Richtung in letztere eintreten zu lassen.
  • Hohle Kolbenstangen sind durch Ausführungsformen nach der deutschen Auslegeschrift 1049 720 sowie nach der britischen Patentschrift 972 765 bekannt, doch ist hierbei das Druckgas von der Dämpfungsflüssigkeit durch zusätzliche Mittel getrennt, so daß sich das Problem einer Eindiffusion von Druckgas in die Dämpfungsflüssigkeit und mithin der Emulsionsbildung in der Dämpfungsflüssigkeit hierbei im allgemeinen nicht stellt. Zwar kann bei der letztgenannten Ausführungsform von der hohlen Kolbenstange auch Druckgas aufgenommen werden, jedoch würde es sich während eines längeren Fahrzeugstillstandes in der hohlen Kolbenstange ausscheiden und die Dämpfungswirkung nachteilig beeinflussen.
  • Weiterhin ist eine hohle Kolbenstange durch das deutsche Gebrauchsrauster 1858 487 bekanntgeworden, und zwar befindet sich hierbei in der hohlen Kolbenstange eine Ventilkammer, die gleichfalls mit Ausgleichsflüssigkeit oder einem anderen Ausgleichsmedium gefüllt ist. Oberhalb der Ventilkammer befindet sich in der hohlen Kolbenstange eine Verschlußscheibe, so daß ein inkompressibles Ausgleichsmedium nicht in die hohle Kolbenstange hineinverdrängt werden kann. Die gleichzeitige Verwendung einer gasförmigen und einer flüssigen Phase, wie sie beim Erfindungsgegenstand vorgesehen ist, ist hierbei demnach nicht beabsichtigt, so daß sich auch das Problem der Bildung von Schäumen oder Emulsionen nicht stellt. Für den Bau von Flüssigkeitsstoßdämpfern ist schließlich nach der deutschen Auslegeschrift1036073beannt,poröseKörperfürdie Erzeugung eines Strömungswiderstandes zu benutzen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Einrohrstoßdämpfer der einleitend beschriebenen Art die Gewährleistung dafür zu schaffen, daß in den Betriebspausen auch bei nicht ganz ausgefahrener Kolbenstange die obere Arbeitskammer entlüftet wird, d. h., daß darin abgeschiedenes Gas in die hohle Kolbenstange gelangenkann. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß für die Kolbenstange in an sich bekannter Weise zwei im Abstand liegende Führungen vorgesehen sind und daß ihr Boden in ganz ausgefahrenem Zustand im Bereich der kolbenseitigen Führung liegt. Hierdurch ist gewährleistet, daß die hohle Kolbenstange im Gegensatz zum einleitend beschriebenen Stand der Technik ganz aus der Arbeitskammer selbst ausfahren kann. Der Fachmann hat es dann auf Grund dieser Lehre in der Hand, die öffnungen #so zu verteilen, daß auch bei nicht ganz ausgefahrener Stange eine Entlüftung der oberen Arbeitskammer in die hohle Kolbenstange stattfindet.
  • Zweckmäßig weist die kolbenseitige Führung zwei Durchtrittskanäle auf, wobei letztere auch aus einem porösen Sintermaterial hergestellt werden kann.
  • Um die Dämpfungscharakteristik durch die vorgeschlagenen Wandöffnungen nicht nachteilig zu beeinflussen, werden diese zweckmäßig so ausgeführt, daß sie einen im Vergleich zu den Ventilöffnungen niedrigen Druckwiderstand haben.
  • Die Erfindung sei weiterhin an Hand der sich auf ein Ausführungsbeispiel beziehenden Zeichnung veranschaulicht.
  • Im Zylinder 1 ist die rohrförmige Kolbenstange 14 mittels der oberen Führung 8 und der unteren Führung 15 geführt. Die untere Führung ist in ihrer Lage durch Federringe 16, die in Innenringnuten des Zy- linders 1 liegen, befestigt. Die obere Führung, die wie die untere Führung z. B. ein poröses Sintermetall sein kann, trägt nach außen eine Stützscheibe 7, mit der sie gegen ein ringförmiges Dichtungselement 10 gepreßt wird, das sich seinerseits an einer äußeren, den Zylinder abschließenden, ringförmigen Scheibe 4 abstützt und somit in Dichtungslage gehalten wird.
  • Die rohrförmige Kolbenstange 14 enthält in ihrem oberen Abschnitt das Druckgas 19 und weist in ihrem unteren Abschnitt die Wandöffnungen 20 auf. Am Boden der rohrförmigen Kolbenstange 14 befindet sich ein Befestigungsbolzen 21,der den Kolbenkörper 17 auf Abstand hält. Diese Anordnung ist dann erforderlich, wenn, wie es in der Zeichnung dargestellt ist, die Ventilöffnungen 18 des Dämpfungskolbens 17 im Durchmesserbereich der rohrförmigen Kolbenstange 14 liegen, um dann noch einen einwandfreien Arbeitsraum für die Dämpfungsflüssigkeit aufrechtzuerhalten. Bei im Durchmesser kleinerer Kolbenstange 14 kann der Bolzen 21 auch entfallen und der Kolben 17 direkt an der Kolbenstange befestigt sein. Er wird in seiner Ausfahrstellung,durch in der Zeichnung nicht dargestellte, an sich bekannte Anschläge od. dgl. begrenzt.
  • Die im Ausführungsbeispiel kreisförmig dargestellten Wandöffnungen 20 stellen eine Verbindung zwischen dem Innern der rohrförmigen Kolbenstange 14 und der oberen, Dämpfungsflüssigkeit enthaltenden Kammer des Zylinders 1 her. An Stelle der unteren Führung 15 kann auch der Kolben 17 selbst treten. Wenn, wie in der Zeichnung dargestellt, eine untere Führung 15 verwendet wird und wenn die Wandöffnungen 20 bei ausgefahrener Kolbenstange 14 oberhalb der Führung 15 liegen, muß die Führung 15 besonders gut für die Dämpfungsflüssigkeit durchlässig sein. Sie kann also auch zusätzliche Kanäle aufweisen. Andererseits kann ein Begrenzungsanschlag für das Ausfahren der Kolbenstange 14 aber auch so gewählt werden, daß die Wandöffnungen 20 bei ausgefahrener Kolbenstange noch zwischen der Führung und dem Kolben liegen.
  • Wenn die Wandöffnungen, wie durch gestrichelte Linien angedeutet, tangential in die rohrförmige Kolbenstange eintreten, erhält die in die rohrförmige Kolbenstange 14 eintretende Dämpfungsflüssigkeit eine Drallströmung, bei der sich infolge Zentrifugalwirkung eventuell von der Druckflüssigkeit in Freiheit gesetzte Gasbläschen in der Mitte ansammeln und dort besonders leicht hochsteigen können, während andererseits die eventuell bestehende Gefahr, daß blasenhaltige Dämpfungsflüssigkeit aus der rohrförmigen Kolbenstange 14 in die entsprechende Kammer des Zylinders 1 eintreten kann, herabgesetzt wird. und eine hohle Kolbenstange zur Aufnahme des Druckgaspolsters aufweist deren Innenraum durch an ihrem unteren Ende vorgesehene seitliche Wandöffnungen mit der oberen Arbeitskammer in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß für die Kolbenstange (14) in an sich bekannter Weise zwei im Abstand liegende Führungen (8, 15) vorgesehen sind und daß ihr Boden im ganz ausgefahrenen Zustand im Bereich der kolbenseitigen Führung (15) liegt.
  • 2. Einrohrstoßdämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die kolbenseitige Führung (15) Durchtrittskanäle aufweist.
  • 3. Einrohrstoßdämpfer nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die kolbenseitige Führung (15) aus einem porösen Sintermaterial besteht.
  • 4. Einrohrstoßdämpfer nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandöffnungen (20) einen im Vergleich zu den Ventilöffnungen (18) niedrigen Druckwiderstand haben.
  • 5. Einrohrstoßdämpfer nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß am Boden der rohrförmigen Kolbenstange (14) ein den Kolben (17) in axialem Abstand haltender Befestigungsbolzen (21) angeordnet ist, der im Durchmesser kleiner als die rohrförmige Kolbenstange ist.

Claims (1)

  1. ratentanspruche: 1. Einrohrstoßdämpfer mit einem Kolben, der den Zylinder in zwei Arbeitskammern unterteilt
DE1967P0042989 1967-09-14 1967-09-14 Einrohrstossdaempfer Pending DE1299176B (de)

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