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DE1299148B - Zaehlwerk - Google Patents

Zaehlwerk

Info

Publication number
DE1299148B
DE1299148B DE1967E0033811 DEE0033811A DE1299148B DE 1299148 B DE1299148 B DE 1299148B DE 1967E0033811 DE1967E0033811 DE 1967E0033811 DE E0033811 A DEE0033811 A DE E0033811A DE 1299148 B DE1299148 B DE 1299148B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rollers
gear
gears
clutch
roller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1967E0033811
Other languages
English (en)
Inventor
Greenwood Eric
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ENGLISH ELECTRONIC Co Ltd
Original Assignee
ENGLISH ELECTRONIC Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ENGLISH ELECTRONIC Co Ltd filed Critical ENGLISH ELECTRONIC Co Ltd
Priority to DE1967E0033811 priority Critical patent/DE1299148B/de
Publication of DE1299148B publication Critical patent/DE1299148B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06MCOUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06M1/00Design features of general application
    • G06M1/04Design features of general application for driving the stage of lowest order
    • G06M1/06Design features of general application for driving the stage of lowest order producing continuous revolution of the stage, e.g. with gear train
    • G06M1/062Design features of general application for driving the stage of lowest order producing continuous revolution of the stage, e.g. with gear train for drum type indicating means

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Rollenzählwerk mit einem ersten und einem zweiten Satz von Übertragungszahnrädern, deren jedes einer Zahlenrolle zugeordnet ist und die miteinander derart im Eingriff stehen, daß n Umdrehungen eines Zahnrades in einem Satz eine Umdrehung des darauffolgenden, von diesem angetriebenen Zahnrades bewirkt, .wobei eine Antriebsvorrichtung die ersten Zahnräder antreibt und eine Kupplungsvorrichtung zwischen den Zahnradsätzen vorgesehen ist.
  • Es ist bereits ein Maximum-Zählwerk bekannt, bei welchem zwei Sätze von mit Zahlenrollen verbundenen übertragungszahnrädem vorgesehen sind, wobei eine Kupplung wahlweise den Antrieb vom einen zum anderen Satz bewirkt und eine Rückstellvorrichtung zur Rückstellung der Zahlenrollen auf Null dient. Bei diesem bekannten Maximum-Zählwerk wird die Maximum-Zahlenrolle nur dann von einem Zwischenrad über ein weiteres Zahnrad betätigt, wenn der gemessene Wert jeweils größer ist als der in der vorangegangenen Meßperiode festgestellte Wert. Wenn die Anzeige der Zahlenrolle des laufenden Verbrauchs niedriger ist als die Anzeige des Maximum-Zählwerks, so wird die Antriebsquelle (Meßscheibe) nur durch die Reibung zwischen einem Arm und einer Scheibe belastet; wenn jedoch das Maximum-Zählwerk angetrieben wird, so tritt eine beträchtliche zusätzliche Belastung durch eine Rutschkupplung auf, was eine Verminderung der Anzeigegenauigkeit zur Folge hat. Ergänzend sei noch darauf hingewiesen, daß bei diesem Zählwerk keine Kumulativ-Anzeigerollen vorgesehen sind.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Zählwerk mit Maximumanzeige mit einer Kumulativ-Anzeigevorrichtung auszustatten und dabei reibungsarm auszubilden, wobei die Nachteile bekannter Zählwerke vermieden werden.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist gemäß der Erfindung vorgesehen, daß eine erste Kupplung zwischen den ersten Zahlenrollen und ihren zugehörigen übertragungszahnrädem und eine zweite Kupplung zwischen der Eingangsrolle der ersten Zahlenrollen und dem zweiten Zahnradsatz zur Übertragung des Antriebes über die erste Zahlenrolle auf den letztgenannten Zahnradsatz liegt, wobei ferner ein erster Anschlag an jeder zweiten Zahlenrolle vorgesehen ist, welcher mit einem am entsprechenden Übertragungszahnrad befindlichen zweiten Anschlag zusammenarbeitet, derart, daß eine Rückstellvorrichtung mit ersten Einrichtungen zur Nullstellung der ersten Zahlenrollen die während des Zählvorganges mit ihren Übertragungszahnrädern außer Eingriff stehenden zweiten Zahlenrollen veranlaßt, bis zur Arretierung durch die beiden Anschläge den jeweiligen Zählstand der ersten Zahlenrollen additiv zu übernehmen, wobei gleichzeitig der Antrieb von der ersten und zweiten Kupplung gelöst ist, wodurch die Übertragungszahnräder der zweiten Zahlenrollen arretiert sind, und daß ferner die Rückstellvorrichtung mit zweiten Einrichtungen zur Rückstellung des ersten Zahnradsatzes bei ausgerückter erster Kupplung versehen ist, deren Eingriff erst dann wieder erfolgt, wenn der erste Zahnradsatz wiederum die von den ersten Zahlenrollen angenommene Stellung einnimmt.
  • Weitere bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprachen.
  • Der erste Satz von Übertragungszahnrädern ist von den ersten Zahlenrollen periodisch abkuppelbar und auf eine bestimmte Stellung zurückstellbar, wobei die Übertragungszahnräder von den Zahlenrollen so lange abgekuppelt bleiben, bis sie wieder um einen solchen Betrag gedreht worden sind, der gleich der entsprechenden winkligen Verlagerung der Zahlenrollen aus der erwähnten bestimmten Stellung ist. In diesem Falle geben die ersten Zahlenrollen nur den Maximalbetrag an, um welchen der erste Satz von Übertragungszahnrädern während eines Zeitintervalls zwischen dem periodischen Abkuppeln dieser Zahnräder von den Zahlenrollen gedreht worden ist.
  • Es ist ferner bei dem erfindungsgemäßen Zählwerk möglich, einen zusätzlichen dritten Satz von Zahlenrollen mit den ersten Übertragungszahnrädern unmittelbar zu kuppeln, um die Strommenge anzuzeigen, durch welche diese Zahnräder während eines solchen Zeitintervalls gedreht worden sind; die Zahlenrollen zeigen in der erwähnten bestimmten Stellung Null und bewirken, daß die ersten Zahlenrollen von ihren übertragungszahnrädem unter den vorstehend angegebenen Bedingungen abgekuppelt bleiben.
  • Das erfindungsgemäße Zählwerk ist insbesondere zur Verwendung in Elektrizitätszählern bestimmt. Die Antriebsvorrichtung bewirkt daher eine schrittweise Drehung abhängig von der Zahl der verbrauchten Elektrizitätseinheiten.
  • Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Zeichnung beschrieben; in der Zeichnung zeigt F i g.1 eine Ansicht teilweise im Schnitt und teilweise in Seitenansicht eines erfindungsgemäßen in einen Elektrizitätszähler eingebauten Zählwerks, F i g. 2 eine Endansicht eines Teils des Zählwerks, gesehen in der Richtung des Pfeils A in F i g.1, und F i g. 3 eine Ansicht, teilweise im Schnitt, nach der Linie X-X in F i g. 1.
  • Wie F i g. 1 zeigt, besitzt das Zählwerk drei Wellen 2A, 2B und 2C, auf denen sich ein Satz von Laufendverbrauch-Zahlenrollen 3 A, 3 B und 3 C zur Anzeige der während einer bestimmten Periode laufend verbrauchten Elektrizitätseinheiten dreht, ferner ein Satz von Höchstverbrauch-Zahlenrollen 4A, 4B und 4 C zur Anzeige der Höchstzahl von Einheiten, die während einer der vorerwähnten bestimmten Perioden verbraucht wurden, welche innerhalb einer Zähl- oder Gebührenperiode fallen, sowie ein Satz von Kumulativ-Zahlenro11en5A, 5B und 5C zur Anzeige der Gesamtsumme der Höchstzahl von Einheiten, welche in vorausgehenden Zähl- oder Gebührenperioden verbraucht wurden, wobei sich die Rolle 5 B auf einer gesonderten Welle dreht.
  • Mit den Rollen 3A, 3 B und 3 C sind Übertragungszahnräder 6A, 6B und 6C verbunden. Das Übertragungszahnrad 6A weist nur einen ersten Teil auf, der mit der Rolle 3 A in fester Verbindung steht, während die Übertragungszahnräder 6B und 6C erste und zweite Teile aufweisen, von denen die ersten Teile an den ihnen zugeordneten Rollen 3 B und 3 C befestigt sind, jedoch die zweiten Teile mit diesen Rollen durch Kupplungen 7 verbunden sind. Jede dieser Kupplungen weist einen Satz von Klauenzähnen 9 auf, welche mit Klauenzähnen 10 am zweiten Teil des zugeordneten Übertragungszahnrades im Eingriff stehen, und einen mit einem Keilzahn versehenen Teil 11, welcher in eine Keilnut 12 in der zugeordneten Zahlenrolle eingreift.
  • Die Oberseiten der Zahlenrollen 3A, 3 B und 3 C tragen herzförmige Kurvenelemente 13 A, 13 B und 13C, und von jeder dieser Flächen steht ein Stift 14 für den Eingriff mit einer Öffnung in einer entsprechenden der Scheiben 15 zwischen den Zahlenrollen 3 A bis 3 C und 4 A bis 4 C ab. Jede dieser Scheiben ist durch eine Feder 16 gegen einen Bund 17 belastet, der an der zugeordneten Welle 2 A bis 2 C befestigt ist und einen verzahnten Ansatz 18 aufweist, der sich mit einem ähnlich verzahnten, auf der Welle befestigten Bund 19 in Ausfluchtung befindet. Außerdem erstreckt sich von der Scheibe ein Stift 21 nach oben, der in einen Schlitz 22 eingreift, welcher an der Innenfläche jeder der entsprechenden Zahlenrollen 4A bis 4 C ausgebildet ist.
  • Ähnlich wie die Zahlenrollen 3 A bis 3 C tragen die Oberseiten der Zahlenrollen 4A bis 4C herzförmige Kurvenelemente 23 A, 23 B, 23 C. Von dem Kurvenelement 23 A steht ein Stift 24 nach oben für den Eingriff mit einer Verzahnung an einer Hülse 26 ab, welche eine Kupplung zwischen diesen Rollen und den Übertragungszahnrädern 28 A, 28 B, 28 C bildet, die den Rollen 5A, 5B, 5C zugeordnet sind. Die erwähnte Hülse ist durch eine Feder 29 in einer Stellung belastet, in welcher sich die Kupplung normalerweise im Eingriff befindet (wie gezeigt), jedoch während eines Rückstellvorgangs durch einen Arm 30 ausgerückt wird, der angehoben wird und mit zackenförmigen Zähnen 31 an der Hülse in Eingriff kommt, welche Hülse mittels einer Keilnutenführung 32 axial beweglich ist.
  • Die Übertragungszahnräder 28A bis 28C sind in ähnlicher Weise wie die Zahnräder 6A bis 6C mit der Ausnahme ausgebildet, daß die beiden Teile der Zahnräder 28B und 28C miteinander aus einem Stück bestehen bzw. miteinander fest verbunden sind und keines dieser Zahnräder mit den Zahlenrollen verbunden ist. Ferner ist an der Oberseite jedes Zahnrades eine eingängige Wendelfläche 35 ausgebildet.
  • Unterhalb der und zwischen den benachbarten Zahlenrollen 5 A, 5 B und 5 B, 5 C sind zwei Platten 36 angeordnet, welche durch ein Gestänge 37 mit einem in seiner Mitte gelagerten Hebel 38 verbunden sind, welch letzterer ferner mit dem Arm 30 verbunden ist, so daß durch eine Gegenuhrzeigersinndrehung dieses Hebels die Kupplung zwischen der Zahlenrolle 4A und den Übertragungszahnrädern 28 A gelöst wird, während die Zahlenrollen 5 A bis 5C auf ihre Übertragungszahnräder abgesenkt werden.
  • Die Zahlenrollen selbst tragen je einen nach unten gerichteten Stift 39, der mit der Wendelfläche 35 auf dem zugeordneten Übertragungszahnrad während eines Rückstellvorgangs zusammenwirkt, und diese Zahlenrollen haben je einen ringförmigen Hohlraum, welcher an der Oberseite zur Aufnahme einer zweischenkeligen Feder 40 offen ist, deren beide Schenkel so angeordnet sind, daß sie in gegenüberliegenden von zehn V-förmigen Nuten 41 liegen, welche in den oberen Wänden dieser Zahlenrollen ausgebildet sind, um sie normalerweise gegen Drehung zu halten.
  • Die drei Federn 40 sind an 1:1-Zahnrädern 42, 43, 44 befestigt, welche ihrerseits an den Wellen befestigt sind, um welche sich die Übertragungszahnräder und Zahlenrollen drehen.
  • An der Welle 2C ist eine Kurvenscheibe 45 befestigt, die auf einen Rückstellmechanismus für die Höchstverbrauch-Zahlenrollen 4A bis 4C am Ende einer Zählperiode wirksam wird, wobei ein gesonderter Rückstellmechanismus für die Laufendbedarf-Zahlenrollen 3A bis 3 C vorgesehen ist. Im besonderen besitzt der Rückstellmechanismus für die Zahlenrollen 4 A bis 4 C einen Arm 46, der einen Stift 47 benachbart der Kurvenscheibe 45 trägt und drei nach unten gerichtete Lippen 48 für den Eingriff mit den herzförmigen Kurvenelementen 23A bis 23C aufweist. Eine Schraubenfeder 49 belastet den Arm 46 normalerweise in einer Ruhestellung. Der Rückstellmechanismus für die Zahlenrollen 3A bis 3C besitzt in ähnlicher Weise einen Arm 51 mit drei seitlich abstehenden Nasen 52 für den Eingriff mit den herzförmigen Kurvenelementen 13 A bis 13 C. Eine Bewegung wird dem Arm durch nicht gezeigte Mittel mitgeteilt, die auf eine Welle 53 eines Winkelhebels 54 entgegen der Rückstellwirkung einer Feder 55 wirken.
  • Um eine Bewegung für den Antrieb des Zählwerks mitzuteilen, werden die den Laufendverbrauch-Zahlenrollen 3A bis 3C zugeordneten Übertragungszahnräder durch eine Welle 56 angetrieben, die ein Zahnrad 57 trägt, welches mit einem Zahnrad 59 im Eingriff steht, das von dem Übertragungszahnrad 6A nach unten absteht. Im besonderen ist diese Welle 56 so gelagert, daß sie sich seitlich bewegen kann, wodurch das Zahnrad 59 bei der Durchführung eines Rückstellvorgangs außer Eingriff geb-racht wird, wie nachfolgend näher beschrieben wird.
  • Die Welle 56 ist mit der Zählerscheibe durch einen Mechanismus gekuppelt, welcher dieser Welle und den Übertragungszahnrädern eine schrittweise Bewegung mitteilt, und dieser Mechanismus kann selbst wieder zweckmäßig von einer Antriebsanordnung angetrieben werden. Die Übertragungszahnräder, die in einer nachstehend in Verbindung mit F i g. 3 beschriebenen besonderen Weise ausgebildet sind, stehen so miteinander im Eingriff, daß die Übertragungszahnräder 6B eine Umdrehung für je zehn Umdrehungen ihrer Antriebszahnräder 6A ausführen, während die Übertragungszahnräder 6 C eine Umdrehung für je zehn Umdrehungen ihrer Antriebszahnräder 6B ausführen.
  • Im Betrieb werden die Übertragungszahnräder 6A bis 6C von der Welle 56 aus zur Drehung angetrieben und die Laufendverbrauch-Zahlenrollen 3A bis 3 C drehen sich mit den Übertragungszahnrädern 6A bis 6C. Wie erwähnt, geben diese Laufendverbrauch-Zahlenrollen eine numerische Anzeige, die der Zahl der Umdrehungen der Welle 56 während laufender Perioden entspricht, während die Höchstverbrauch-Zahlenrollen eine numerische Anzeige geben, die der Höchstzahl von Umdrehungen während einer dieser laufenden Perioden entspricht, die aufeinanderfolgend während einer Zähl- oder Gebührenperiode stattfinden. Normalerweise sind die den kumulativen Zahlenrollen 5A bis 5C zugeordneten Übertragungszahnräder mit den Höchstverbrauch-Zahlenrollen gekuppelt, jedoch drehen sich die kumulativen Zahlenrollen nicht mit ihren Übertragungszahnrädern, selbst wenn diese angetrieben werden, da sie durch die beiden Platten 36 abgehoben worden sind. Dementsprechend ist jede Drehung dieser Übertragungszahnräder derart, daß die Winkel, um welche sie sich drehen, der Drehung der Zahlenrollen 4A bis 4C seit dem Beginn der Stromzähl- oder Gebührenperiode entsprechen.
  • In regelmäßigen Intervallen während dieser Zählperiode werden die Laufendverbrauch-Zahlenrollen auf Null zurückgestellt, was zweckmäßig selbsttätig geschieht, z. B. mittels eines Synchronmotors und eines geeigneten Getriebes.
  • Zur Beschreibung eines solchen Rückstellvorgangs wird -auf F i g. 2 Bezug genommen, die eine Endansicht der den übertragungszahnrädern 6 C zugeordneten ZahIenrollen zeigt sowie einen Mechanismus zum Abkuppeln der Laufendverbrauch- und Höchstverbrauch-Zahlenrollen, nämlich eine Platte 60 mit zwei abstehenden Armen 61 zur Beibehaltung der relativen Stellungen des ersten und des zweiten Teils des Übertragungszahnrades 6C und eine federbelastete Platte 62 mit zwei abstehenden Armen 63, welche sich durch eine Öffnung 64 in der Platte 60 erstrecken. Die Platte 62 trägt ferner ein Kurvenfolgeorgan 65, welches an einem Kurvenelement 66 anliegt, das von der Welle 53 angetrieben wird.
  • Die Platten 60 und 62 erstrecken sich in der Längsrichtung des Zählwerkes, so daß die Arme 61. auf alle Ziffernreihen wirken und die Arme 63 auf die Hunderter- und Zehnerziffernreihen.
  • Bei der Durchführung des Rückstellvorgangs wird die Platte 62 zuerst unter der Wirkung des Kurvenelements und des Kurvenfolgeorgans, die von der Welle 53 angetrieben. werden, nach unten bewegt, wodurch die Klauenzähne 9 an den Kupplungen 7 von den entsprechenden Klauenzähnen 10 an den zugeordneten übertragungszahnrädem gelöst werden, während der Keilzahn 11 im Eingriff mit der Keilnut 12 gehalten wird. Durch eine weitere Bewegung der Platte 62 wird durch den unteren Arm 63 die Platte 60 nach unten bewegt, so daß die Laufendverbrauch-Zahlenrollen 3A bis 3C durch die Arme 61 nach unten bewegt und die Stifte 14 von den Scheiben 15 gelöst werden, die den Höchstverbrauch-Zahlenrollen 4A bis 4C zugeordnet sind. Eine weitere Bewegung der Welle 53 hat zur Folge, daß der Arm 51 die Laufendverbrauch-Zahlenrollen durch die in die Kurvenelemente 13 A bis 13 C eingreifenden Nasen 52 auf Null zurückgestellt werden.
  • Nach diesem Rückstellvorgang werden die Platten 60, 62 in ihre Ausgangsstellungen zurückgeführt und kommen die Stifte 14, welche nun mit Bezug auf die Öffnungen in. den entsprechenden Scheiben 15 winkelig verlagert sind, gegen die Unterseite dieser Scheiben zur Anlage. Hierdurch werden die Federn 16 zusammengedrückt und kommen die Verzahnungen an den Teilen 18, 19 in Eingriff miteinander. Die Laufendverbrauch-Zahlenrollen drehen sich weiter, jedoch können sie nun die Höchstverbrauch-Zahlenrollen während der folgenden Periode nicht antreiben, bis die durch diese beiden Sätze von Zahlenrollen angezeigten Zahlenwerte die gleichen sind. Im besonderen hat die weitere Drehung der Zahlenrollen 3A bis 3 C zur Folge, daß die Stifte 14 an der Unterseite der Scheiben 15 gleiten, bis der der Hunderter-Ziffernreihe zugeordnete Stift sich mit der Öffnung in der entsprechenden Scheibe in Ausfluchtung befindet, so daß sich die letztere nach unten bewegt und ihr Ansatz 18 außer Eingriff mit dem verzahnten Bund 19 kommt, wodurch die Zahlenrolle 3 C zur Drehung freigegeben wird. Nachfolgend werden die »Zehner«-Rollen und dann schließlich die »Einer«-Rolle freigegeben, vorausgesetzt, daß die Anzeige auf den Laufendverbrauch-Zahlenrollen diejenige auf den Höchstverbrauch-Zahlenrollen während der Strommeßperiode erreicht. Der Antrieb von der Laufendverbrauch- zur Höchstverbrauch-Zahlenrolle wird erst aufgenommen, nachdem die Einer-Rolle der letzteren freigegeben worden ist.
  • Am Ende der Zähl- oder Gebührenperiode werden sowohl die Laufendverbrauch- als auch die Höchstverbrauch-Zahlenrolle auf Null zurückgestellt und wird die Gesamtzahl von Spitzen-(Höchstverbrauch) Einheiten, während welchen dieser Periode und irgendwelchen früheren Perioden verbraucht wurden, auf den kumulativen Zahlenrollen SA bis 5C angezeigt. Zur Durchführung dieses Vorgangs wird ein nicht gezeigter Handrückstellknopf gedrückt, um die Laufendverbrauch-Zahlenrollen in der vorangehend beschriebenen Weise auf Null zurückzustellen. Außerdem wird der Hebel 38 verschwenkt, wodurch die Kupplung zwischen den Zahlenrollen 4A bis 4C und den Übertragungszahnrädern 28A bis 28C gelöst wird und die kumulativen Zahlenrollen 5A bis 5C abgesenkt werden, so daß sie sich auf ihre übertragungszahnräder aufsetzen. Der Welle 2 C wird nun eine einzige Umdrehung mitgeteilt, was zur Folge hat, daß die Kurvenscheibe 45 am Stift 47 angreift und der Arm 46 so seitlich getrieben wird, daß die Höchstverbrauch-Zahlenrollen auf Null zurückgestellt werden.
  • Gleichzeitig wird durch eine Drehung der Welle 2C jede der kumulativen Zahlenrollen 5A, 5B und 5 C über das ihr zugeordnete Zahnrad 42, 43 bzw. 44 und ihre Feder 40 angetrieben, bis die Stifte 39 am Ende -ihrer Wendelflächen 35 zur Anlage kommen, worauf jede weitere Drehung der Welle zur Vervollständigung ihrer Umdrehung zur Folge hat, daß die Federn 40 um die V-förmigen Nuten 41 herum weitergeschaltet werden. Daher entspricht der Betrag, um welchen jede der kumulativen Zahlenrollen gedreht wird, der Verdrehung, welche durch die HÖChstbedarf-ZahlenIOllen4A bis 4C während der Zählperiode ausgeführt wird, so daß die kumulative Zahlenrolle diese Beträge in aufeinanderfolgenden Zählperioden summiert.
  • Wie erwähnt, sind die Übertragungszahnräder in besonderer Weise ausgebildet und so beschaffen, daß jede Nebenbewegung verhindert wird. Im besonderen kann eine Bewegung eines getriebenen übertragungsrades nur stattfinden, wenn es mit seinem Antriebszahnrad im Eingriff steht, wie sich aus dem nachfolgenden ergibt.
  • Das in F i g. 1 und 3 dargestellte übertragungszahnrad 28A ist als Stufenscheibe mit einem kreisförmigen Teil 68, in dessen Umfang eine zahnradzahnförmige Ausnehmung 69 eingeschnitten ist, und mit einem weiteren kreisförmigen Teil 70 (vom kleineren Durchmesser) ausgebildet, der zwei Zähne 72 aufweist, welche von seinem Umfang abstehen und durch die Ausnehmung 69 voneinander getrennt sind. Das für den Eingriff bestimmte Übertragungszahnrad 28B ist ähnlich wie ein herkömmliches Zahnrad ausgebildet, jedoch ist nur jeder zweite Zahn 73 voll geformt, während die zwischenliegenden Zähne 74 über etwa die Hälfte ihrer Tiefe weggeschnitten sind, der Dicke des Teils 70 des Zahnrades 28 A entsprechend. Das Zahnrad 28B wird daher nur angetrieben, wenn die Ausnehmung 69 einen voll geformten Zahn 73 umgreift, während die benachbarten Zähne 74 über den »Absatz« zwischen den beiden Teilen 68 und 70 des Zahnrades 28A während dieser Antriebsphase gleiten, bis die Zähne 72 den Kontakt brechen und der kreisförmige Umfang des Teils 68 dieses Zahnrades zwischen die beiden benachbarten voll ausgeformten Zähne 73 eintritt. Jede weitere Bewegung des Übertragungszahnrades 28B während der übrigen Drehung des Zahnrades 28A wird dann verhindert, da die Zähne 73 am Umfang des Teils 68 anliegen.

Claims (11)

  1. Patentansprüche: 1. Rollenzählwerk mit einem ersten und einem zweiten Satz von Übertragungszahnrädern, deren jedes einer Zahlenrolle zugeordnet ist und die miteinander derart im Eingriff stehen, daß n Umdrehungen eines Zahnrades in einem Satz eine Umdrehung des darauffolgenden, von diesem angetriebenen Zahnrades bewirkt, wobei eine Antriebsvorrichtung die ersten Zahnräder antreibt und eine Kupplungsvorrichtung zwischen den Zahnradsätzen vorgesehen ist, g e k e n n z e i c h -n e t d u r c h eine erste Kupplung (15) zwischen den ersten Zahlenrollen (4A bis 4C) und ihren zugehörigen Übertragungszahnrädern (6A bis 6 C), eine zweite Kupplung (26) zwischen der Eingangsrolle (4A) der ersten Zahlenrollen (4A bis 4C) und dem zweiten Zahnradsatz (28A bis 28C) zur Übertragung des Antriebes über die erste Zahlenrolle (4A) auf den letztgenannten Zahnradsatz (28A bis 28C) und durch einen ersten Anschlag (39) an jeder zweiten Zahlenrolle (5A bis 5C), welcher mit einem am entsprechenden Übertragungszahnrad (28A bis 28C) befindlichen zweiten Anschlag (35) zusammenarbeitet, derart, daß eine Rückstellvorrichtung mit ersten Einrichtungen (38, 45 bis 48) zur Nullstellung der ersten Zahlenrollen (4A bis 4C) die während des Zählvorganges mit ihren Übertragungszahnrädern außer Eingriff stehenden zweiten Zahlenrollen (5A bis 5C) veranlaßt, bis zur Arretierung durch die beiden Anschläge (35, 39) den jeweiligen Zählstand der ersten Zahlenrollen additiv zu übernehmen, wobei gleichzeitig der Antrieb von der ersten und zweiten Kupplung gelöst ist, wodurch die Übertragungszahnräder (28 A bis 28 C) der zweiten Zahlenrollen (5A bis 5C) arretiert sind, und daß ferner die Rückstellvorrichtung mit zweiten Einrichtungen (51 bis 55) zur Rückstellung des ersten Zahnradsatzes (6A bis 6C) bei ausgerückter erster Kupplung (15) versehen ist, deren Eingriff erst dann wieder erfolgt, wenn der erste Zahnradsatz (6A bis 6C) wiederum die von den ersten Zahlenrollen (4 A bis 4 C) angenommene Stellung einnimmt.
  2. 2. Zählwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Kupplung (15) je Ziffernstelle ein mit einer Öffnung versehenes Element aufweist, das im Eingriff mit der entsprechenden ersten Zahlenrolle gehalten wird und mit Bezug auf diese axial zwischen zwei Endstellungen beweglich ist, daß die Öffnung in dem erwähnten Element sich nur dann mit einem Stift (14) in Ausfluchtung und im gekuppelten Zustand im Eingriff befindet, der mit einem entsprechenden ersten Zahnrad verbunden ist, wenn die Zählstellung des Zahnrades gleich der Einstellung der Zahlenrolle ist.
  3. 3. Zählwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der ersten Zahnräder (6A bis 6 C) mit einer dritten Zahlenrolle (3 A bis 3 C) gekuppelt ist, von denen jede einen Stift (14) trägt, wobei die Stifte und die Öffnungen in den entsprechenden Elementen sich nur in Ausfluchtung befinden, wenn die Zahlenwerte an der ersten und an der dritten Zahlenrolle untereinander gleich sind.
  4. 4. Zählwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Einrichtungen der Rückstellvorrichtung erste Organe (51 bis 55; 60 bis 66) aufweisen, die auf die erste Kupplung (15) einwirken, um die Stifte aus den Öffnungen in den Elementen zu bestimmten Intervallen während einer Periode herauszuführen und die dritten Zahlenrollen auf Null zurückzustellen.
  5. 5. Zählwerk nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Kupplung eine Hülse (26) aufweist, die im Eingriff mit demjenigen einen (28A) des zweiten Satzes von Zahnrädern gehalten wird, das der niedersten Ziffernstelle der zweiten Zahlenrolle (5A bis SC) zugeordnet und mit Bezug auf dieses axial zwischen zwei Endstellungen beweglich ist, wobei die Hülse normalerweise eine der erwähnten Stellungen einnimmt, in welcher sie den zweiten Satz von Zahnrädern (28 A bis 28 C) und die ersten Zahlenrollen (4A bis 4C) miteinander kuppelt, während sie in ihrer anderen Stellung die erwähnte Kupplung löst.
  6. 6. Zählwerk nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Einrichtungen der Rückstellvorrichtung Organe (37, 38, 45 bis 48) aufweisen, die dazu dienen, die zweite Kupplung (26) nach dem Ablauf einer bestimmten Periode zu lösen und die ersten Zahlenrollen (4 A bis 4C) auf Null zurückzustellen.
  7. 7. Zählwerk nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Einrichtungen ein Gestänge (37) aufweisen, das dazu dient, die zweiten Zahlenrollen (SA bis 5C) von den ihnen zugeordneten Übertragungszahnrädern zu trennen, wenn die zweite Kupplung eingerückt ist, und die erwähnten Zahlenrollen und Zahnräder zum Eingriff der Anschläge (35, 39) anzunähern, wenn die zweite Kupplung gelöst wird. B.
  8. Zählwerk nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Einrichtungen eine Welle (2C) aufweisen, die drehbar ist, um sowohl die ersten Zahlenrollen auf Null zurückzustellen und die zweiten Zahlenrollen bis zum Eingriff der Anschläge (35, 39) zu verdrehen.
  9. 9. Zählwerk nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die erwähnte Welle die zweiten Zahlenrollen über eine Federkupplung (40) antreibt und nur für eine einzige Umdrehung drehbar ist, um auf die zweiten Zahlenrollen einen Zahlenwert additiv zu übertragen, der der winkligen Verlagerung ihrer Übertragungszahnräder entspricht, welche Federkupplung die weitere Bewegung der Welle zuläßt, die zur Vervollständigung ihrer einzigen Umdrehung notwendig ist, während sich der erste und der zweite Anschlag (35, 39) im Eingriff befinden.
  10. 10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Anschlag ein Stift und der zweite Anschlag eine eingängige Wendelfläche mit einer Stufe ist, an welcher der Stift (39) bei Verdrehung der zweiten Zahlenrollen (5A bis 5C) zur Anlage kommt.
  11. 11. Zählwerk nach den Ansprüchen 1 bis 10, zur Verwendung für Elektrizitätszähler, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Zahlenrollen die maximale Zahl von Elektrizitätseinheiten angibt, die während eines einer Anzahl bestimmter Intervalle während einer Gebührenperiode verbraucht worden sind, und die zweiten Zahlenrollen einen Sammelwert dieser Einheiten über die vorangehenden Gebührenperioden angeben.
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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1232761B (de) * 1962-06-06 1967-01-19 Licentia Gmbh Speichereinrichtung fuer Maximumzaehlwerke und Mittelwertdrucker

Patent Citations (1)

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