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DE1299074B - Gleichrichteranordnung mit mindestens vier in Bruecke geschalteten Halbleitergleichrichtern - Google Patents

Gleichrichteranordnung mit mindestens vier in Bruecke geschalteten Halbleitergleichrichtern

Info

Publication number
DE1299074B
DE1299074B DES103443A DES0103443A DE1299074B DE 1299074 B DE1299074 B DE 1299074B DE S103443 A DES103443 A DE S103443A DE S0103443 A DES0103443 A DE S0103443A DE 1299074 B DE1299074 B DE 1299074B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rectifier arrangement
semiconductor
semiconductor rectifiers
bridge
membrane
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES103443A
Other languages
English (en)
Inventor
Vogt Herbert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DES75608A external-priority patent/DE1279850B/de
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES103443A priority Critical patent/DE1299074B/de
Publication of DE1299074B publication Critical patent/DE1299074B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • H10W72/00

Landscapes

  • Rectifiers (AREA)

Description

  • Die Patentanmeldung 12 79 850.4-33 (deutsche Auslegeschrift 1279 850) betrifft eine Gleichrichteranordnung mit mindestens vier in Brücke geschalteten Halbleitergleichrichtern, von denen jeweils die an derselben Wechselstromklemme liegenden Halbleitergleichrichter übereinander zwischen zwei übereinanderliegenden GleichstromsammeIschienen und zwischen zwei solchen Halbleitergleichrichtern jeweils ein zu der dazu gehörigen Wechselstromklemme führendes Anschlußstück eingespannt sind.
  • Bei einer Ausführungsform dieser Erfindung besteht das Anschlußstück aus zwei Teilen, zwischen denen Tellerfedern zur Erzeugung des Kontakterdrucks liegen. Hierbei kann unter Umständen von den Tellerfedern stammender Rost zwischen die Kontaktflächen kommen und zu Störungen führen.
  • Das läßt sich durch die Erfindung vermeiden, die dadurch gekennzeichnet ist, daß das Anschlußstück aus membranartigen Metallteilen besteht, die einen elastischen Druckkörper umschließen. Dieser Druckkörper besteht vorzugsweise aus Siliconkautschuk.
  • Die Erfindung bringt ferner den Vorteil mit sich, daß beim Zusammenbau der Gleichrichteranordnung vorübergehend eine Flächenpressung auftritt, die größer ist als die sich nach kurzer Zeit einstellende stationäre Flächenpressung. Dadurch läßt sich eine Verbesserung des Wärmeübergangswiderstandes erzielen, ohne daß eine unzulässige Belastung der Halbleiterbauelemente insbesondere bei Temperaturwechseln auftritt.
  • Zur näheren Erläuterung eines Ausführungsbeispiels für die Anwendung der Erfindung wird nunmehr auf die Figuren der Zeichnung Bezug genommen.
  • F i g. 1 zeigt eine Endansicht der elektrischen Maschine, also in Richtung auf das eine Lagerschild der Maschine; F i g. 2 ist eine Schnittdarstellung nach der Linie II-II der F i g. 1, jedoch unter Vergrößerung des benutzten Maßstabs.
  • Es bezeichnet 1 das Lagerschild der in der Darstellung mit in der Bildebene von oben nach unten verlaufender Achse der Maschinenwelle wiedergegebenen elektrischen Maschine, an welchem ein zur Maschinenachse bzw. -welle konzentrisch liegender Ringraum bzw. ringförmiger Raum 2 vorgesehen ist, welcher durch die dem Innenraum der Maschine zugewandt liegende Wand 2a abgeschlossen und nach oben offen ist. In diesen Ringraum ist auf die dem Ringraum zugewandte Fläche zunächst ein streifenförmiger Isolierkörper 3 aufgelegt worden, der zur Bildung einer in radialer Richtung liegenden Querschnittsform von U-förmiger Gestalt Randteile 3 a und 3 b aufweist. Der streifenförmige Isolierkörper 3 kann senkrecht zu seiner Längsachse eine Querschnittsform von U-förmiger Gestalt aufweisen, indem er mit abgebogenen Rändern versehen ist, die entgegengesetzt zur Richtung der abgebogenen Randteile 3 a und 3 b sich von der Ebene aus erstrecken, die dem Bodenteil 2a des Ringraumes 2 zugewandt liegt und wobei die gegenseitige Entfernung der Schenkel dieser U-Querschnittsform der Breite einer einen Bodenanteil des ringförmigen Raumes bildenden Rippe am Lagerschild entspricht. Auf diesen Isolier- i körper 3 ist ein metallischer schienenartiger Körper 4 aufgelegt, an welchem durch einen Drück- bzw. Prägevorgang eine oder mehrere ringförmig verlaufende Sicken 5 erhaben herausgeformt sind. Die Form der einzelnen Sicke ist derart gewählt, daß sie für das in ihre lichte Weite eingesetzte scheibenförmige Halbleiterbauelement 6 ein Lager gegen Verschiebungen desselben bildet.
  • Das den Halbleiterkörper umschließende, gasdichte Gehäuse besteht z. B. aus einem Isolierkörper 6a, an dem den Hohlraum des Isolierkörpers an der Stirnseite abschließende metallische Deckplatten 6b, 6 c befestigt sind. Die dem Halbleiterkörper zugewandte Fläche der Deckplatten liegt jeweils an einer der Elektroden des Halbleiterkörpers.
  • Auf das scheibenförmige Halbleiterbauelement 6 folgt ein elastischer Körper 7 mit an seiner zur Anlage bestimmten Oberfläche balliger Formgebung. Er besteht z. B. aus Siliconkautschuk, der von metallischen membranartigen Teilen 8 a und 8 b umschlossen ist, die an ihren Rändern miteinander verbunden und als elektrischer Anschluß 9 ausgebildet sind. Dieses aus dem elastischen Körper 7 und den Teilen 8 a und 8 b bestehende Federsystem liegt zwischen dem scheibenförmigen Halbleiterbauelement 6 und einem Halbleiterbauelement 10, das wie das Halbleiterbauelement 6 aufgebaut ist. Auf die andere Endkontaktfläche des Halbleiterbauelementes 10 ist wieder eine Deckplatte 11 aufgelegt, die mit eingeprägten Sicken 11 a zur Lagesicherung des an ihr anliegenden Halbleiterbauelementes 10 benutzt wird. In der inneren Begrenzungswand 2b und der äußeren Begrenzungswand 2c des Ringraumes bzw. ringförmigen Raumes 2 ist jeweils eine Rille 12 bzw. 13 eingearbeitet, so daß in diese Rillen z. B. eine sternförmige Spreizfeder 14 mit Vorspannung eingesetzt werden kann, wodurch gleichzeitig der elestische Körper 7 als Druckkraftspeicher vorgespannt bzw. aufgeladen wird.
  • In F i g. 1 sind drei Halbleiterbauelementesätze A bis C nach Art der Schnittdarstellung gemäß F i g. 2 angedeutet, so daß also sechs Halbleiterbauelemente vorhanden sind, die elektrisch z. B. zu einer Drehstrom-Gleichrichterbrückenschaltung zusammengeschaltet sein können, wobei also dann der Anschluß 9 nach der F i g. 2 der Anschluß z. B. einer Wechselstromzuleitung zur Gleichrichterbrückenschaltung sein kann.
  • Für eine gute gegenseitige Kontaktgabe zwischen einem Anschlußleiter bzw. einer Anschlußplatte und einer Kontaktendfläche eines Halbleiterbauelements kann es wichtig sein, zur Freigabe einer gegenseitigen Einrichtungsmöglichkeit der zusammentreffenden Kontakte bzw. Kontaktflächen wenigstens einen dieser mit Berührungskontakt zusammenwirkenden Kontakte mit einer balligen Anlagefläche zu gestalten, wofür nach dem Ausführungsbeispiel der metallische das Kraftspeicherorgan einschließende Kapselungsteil aus den Anteilen 8 a und 8 b eine entsprechende ballige Form erhalten hat. Es kann auch zweckmäßig oder notwendig sein, für die eingesetzten Stapel ein strömendes Kühlmittel zu benutzen, wofür z. B. eine von dem Läufer der Maschine bzw. dem mit diesem an der Welle getragenen Lüfterrad erzeugte Saugluftströmung benutzt werden kann. Diesem strömenden Kühlmittel ist in dem Ausführungsbeispiel ein Strömungsweg durch den ringförmigen Raum im Lagerschild vorbei an den Halbleiterbauelementen dadurch geboten, daß durch die Wand 2a bzw. den Boden des Ringraumes und die ihm im ringförmigen Raum 2 nachfolgenden Teile 3 und 4 hindurch Strömungskanäle 15 und 16 sowie ferner in der Deckplatte 11 Durchgangslöcher 17 vorgesehen sind.
  • In dem Ausführungsbeispiel ist eine Lösung für das Halten der eingebrachten Stapel mittels einer Spreizfeder 14 gezeigt. Zwischen einer solchen Deckplatte 11 an dem Lagerschild kann naturgemäß auch über deren Deckplattenrand und den Lagerschildkörper eine gegenseitige mechanische Verbindung durch eine Verstemmung oder Verpressung oder ein Aufspreizen eines Randteiles in eine Rille des Lagerschildkörpers benutzt werden, wenn eine zunächst nicht ohne weiteres lösbare Verbindung geschaffen werden soll. Der Ringraum kann auch an seinem am Lagerschild in bezug auf die Maschinenwelle radial liegenden Bodenflächenteil Rippen aufweisen oder aus solchen bestehen, an denen eine erfindungsgemäße Anordnung jeweils in Form eines oder mehrerer Stapel befestigt werden kann.
  • In der Figur der Zeichnung sind für ein besseres Verständnis des beispielsweisen Einbaus der Anordnung und ihres schaltungsmäßigen Aufbaus auch die Gleichstromanschlüsse eingetragen, wobei der Pluspol der dreiphasigen Gleichrichterbrückenanordnung die Bezeichnung 20 und der Minuspol die Bezeichnung 21 erhalten hat.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Gleichrichteranordnung mit mindestens vier in Brücke geschalteten Halbleitergleichrichtern, von denen jeweils die an derselben Wechselstromklemme liegenden Halbleitergleichrichter übereinander zwischen zwei übereinanderliegenden Gleichstromsammelschienen und zwischen zwei solchen Halbleitergleichrichtern jeweils ein zu der dazu gehörigen Wechselstromklemme führendes Anschlußstück eingespannt sind, nach Patentanmeldung P 12 79 850.4-33 (deutsche Auslegeschrift 1279850), dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußstück aus membranartigen Metallteilen besteht, die einen elastischen Druckkörper (7) umschließen.
  2. 2. Gleichrichteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckkörper aus Siliconkautschuk besteht.
  3. 3. Gleichrichteranordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die membranartigen Metallteile auf den den Halbleitergleichrichtern zugewandten Seiten ballig ausgebildete Kontaktflächen aufweisen.
  4. 4. Gleichrichteranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die membranartigen Metallteile um die Kontaktflächen herum verlaufende Vorsprünge (8a) zur Lagesicherung aufweisen.
DES103443A 1961-09-06 1966-04-27 Gleichrichteranordnung mit mindestens vier in Bruecke geschalteten Halbleitergleichrichtern Pending DE1299074B (de)

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DES75608A DE1279850B (de) 1961-09-06 1961-09-06 Gleichrichteranordnung mit mindestens vier in Bruecke geschalteten Halbleitergleichrichtern
DES103443A DE1299074B (de) 1961-09-06 1966-04-27 Gleichrichteranordnung mit mindestens vier in Bruecke geschalteten Halbleitergleichrichtern

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