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DE1299053B - Einrichtung zum Speisen einer ebenen logarithmisch periodischen Dipolantenne - Google Patents

Einrichtung zum Speisen einer ebenen logarithmisch periodischen Dipolantenne

Info

Publication number
DE1299053B
DE1299053B DE1962R0031908 DER0031908A DE1299053B DE 1299053 B DE1299053 B DE 1299053B DE 1962R0031908 DE1962R0031908 DE 1962R0031908 DE R0031908 A DER0031908 A DE R0031908A DE 1299053 B DE1299053 B DE 1299053B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
loop
line
balanced
balanced line
antenna
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1962R0031908
Other languages
English (en)
Inventor
Scheuerecker Friedrich
Greif
Dipl-Phys Dr-Ing Rudolf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rohde and Schwarz GmbH and Co KG
Original Assignee
Rohde and Schwarz GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rohde and Schwarz GmbH and Co KG filed Critical Rohde and Schwarz GmbH and Co KG
Priority to DE1962R0031908 priority Critical patent/DE1299053B/de
Publication of DE1299053B publication Critical patent/DE1299053B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q11/00Electrically-long antennas having dimensions more than twice the shortest operating wavelength and consisting of conductive active radiating elements
    • H01Q11/02Non-resonant antennas, e.g. travelling-wave antenna
    • H01Q11/10Logperiodic antennas

Landscapes

  • Details Of Aerials (AREA)

Description

  • Bei ebenen logarithmisch-periodischen Dipolantennen, deren Strahlerelemente an eine erdsymmetrische Leitung angeschlossen sind, welche an ihrem einen Ende durch eine koaxiale Leitung gespeist ist, deren Außenleiter dort mit dem einen Leiter und deren Innenleiter mit dem anderen Leiter der erdsymmetrischeu Leitung verbunden ist, ist es bekannt, die beiden erdsymmetrischen Leiter durch einen Kurzschluß zu symmetrieren, der in einem Abstand von der halben Länge des längsten Dipols über das breite Ende der Antenne hinaus angebracht ist, also mit einer Stichleitung von der Länge A,/4 für die tiefste Betriebsfrequenz (IRE Transactions an Antennas and Propagation, Mai 1960, S. 262 und 263). Hierdurch werden die äußeren Abmessungen der Antenne unnötig groß.
  • Es sind weiterhin bereits Symmetrierschleifen für die über Koaxialleitungen gespeiste erdsymmetrische Leitungen in Form von metallischen Schleifen bekannt, welche einander gegenüberliegende Stellen der erdsymmetrischen Leitung verbinden und bei denen die koaxiale Speiseleitung den einen Schleifenast bildet und diese Koaxialleitung die Schleife an der Verbindungsstelle der beiden Schleifenäste verläßt (deutsche Patentschrift 760 450).
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, ausgehend von diesem Stand der Technik eine Einrichtung zum Speisen einer ebenen logarithmisch -periodischen Dipolantenne zu schaffen, durch welche ohne Beeinflussung der sonstigen Eigenschaften der Antenne die geometrischen Abmessungen der Antenne nicht unnötig vergrößert werden.
  • Ausgehend von einer Einrichtung zum Speisen einer ebenen logarithmisch-periodischen Dipolantenne, deren Strahlerelemente an eine erdsymmetrische Leitung angeschlossen sind, die an ihrem einen Ende durch ein koaxiale Leitung gespeist ist, deren Außenleiter dort mit dem einen Leiter und deren Innenleiter mit dem anderen Leiter der erdsymmetrischen Leitung verbunden ist, und die entlang des einen Leiters der erdsymmetrischen Leitung bis zu einer metallischen Schleife geführt ist, die einander gegenüberliegende Stellen der erdsymmetrischen Leitung verbindet und deren einer Schleifenast durch die koaxiale Leitung gebildet ist, welche die Schleife an der Verbindungsstelle der beiden Schleifenäste verläßt, wobei die elektrische Länge der als kurzgeschlossene Stichleitung aufzufassenden Schleife so gewählt ist, daß auch für die tiefste Betriebsfrequenz der Schleifenwiderstand groß gegenüber dem Fußpunktwiderstand der im Bereich der Verbindungsstelle der Schleife mit der erdsymmetrischen Leitung angeschlossenen Strahlerelemente ist, wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Verbindungsstelle der Schleife mit den einander gegenüberliegenden Stellen der erdsymmetrischen Leitung zwischen der Anschlußstelle des längsten und der Anschlußstelle des kürzesten Strahlerelementes an die erdsymmetrische Leitung liegt.
  • Es hat sich gezeigt, daß die elektrische Länge der als kurzgeschlossene Stichleitung aufzufassenden Schleife nicht unbedingt, wie bisher üblich, stets gleich A,/4 für die tiefste Betriebsfrequenz gewählt werden muß. Es ist gemäß einer Weiterbildung der Erfindung vielmehr auch möglich, kürzere Schleifen zu verwenden, sofern sie nur eine elektrische Länge von etwa mindestens 2,/10 für die tiefste Betriebsfrequenz aufweisen und ihre Verbindungsstelle mit der erdsymmetrischen Leitung von der Anschlußstelle des längsten Strahlerelementes in einem Abstand von mindestens etwa ebenfalls A./10 für die tiefste Betriebsfrequenz angeordnet ist.
  • Durch die erfindungsgemäße Anordnung wird ein besonders gedrungener Aufbau der Antenne ermöglicht. Besonders gute Eigenschaften der Antenne werden erzielt, wenn gemäß einer Weiterbildung der Erfindung der Wellenwiderstand der Schleife größer als der Wellenwiderstand der erdsymmetrischen Leitung gewählt wird, insbesondere mindestens 100 Ohm. Der Widerstand an der Verbindungsstelle der Schleife mit der erdsymmetrischen Leitung kann noch hochohmiger gemacht werden, wenn die Schleifenäste in an sich bekannter Weise wendelförmig ausgebildet werden. Zur Verbesserung der Strahlungs- und Anpassungseigenschaften der Antennne nach tiefen Frequenzen zu kann außerdem die Schleife und/oder das freie Ende der symmetrischen Leitung durch einen Parallelwiderstand überbrückt werden. Bei der konstruktiven Gestaltung der Antenne kann die Schleife gleichzeitig als mechanische Stütze für die Antenne dienen und außerdem kann der nicht von der koaxialen Leitung gebildete Schleifenast hohl ausgeführt sein, und es können in ihm Kabel zur Beheizung und oder Beleuchtung der Antenne geführt sein.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen an Ausführungsbeispielen näher erläutert.
  • F i g. 1 und 2 zeigen Ausführungsbeispiele für eine erfindungsgemäße Speiseeinrichtung.
  • In dem in F i g. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel einer Speiseanordnung für eine logarithmisch-periodische Antenne, bei dem die Strahlerelemente der Antenne der Übersichtlichkeit halber nichtdargestellt sind, sind die beiden Leiter 1 und 2 der erdsymmetrischen Leitung 3 durch eine aus zwei Schleifenästen 4 und 5 bestehenden metallischen Schleife 6 miteinander verbunden. An der Verbindungsstelle der beiden Schleifenäste 4 und 5 wird das Koaxialkabel 7 zugeführt und an einem Teil des einen Leiters 1 der erdsymmetrischen Leitung 3 bis zur Spitze der Antenne entlanggeführt. Der Innenleiter 8 des Koaxialkabels 7 wird hier in üblicher Weise mit dem anderen Leiter 2 der erdsymmetrischen Leitung 3 verbunden. Der von dem Koaxialkabel 7 freie Schleifenast 5 der Schleife 6 kann zur Führung eines oder mehrerer weiterer Kabel zur Beheizung und/oder Beleuchtung der Antenne verwendet werden. Aus Symmetriegründen kann der vom Koaxialkabel 7 freie Schleifenast 5 am Leiter 2 der erdsymmetrischen Leitung 3 entlang in einer Verlängerung 9 bis zur Spitze der Antenne geführt werden.
  • Die Länge der Schleife 6, d. h. der Abstand von der Einmündung des Koaxialkabels 7 in die Schleife 6 bis zur Verbindungsstelle mit den Leitern 1 und 2 der erdsymmetrischen Leitung 3 beträgt vorzugsweise mindestens A/10 für die tiefste und etwa A, für die höchste Frequenz der Antenne, so daß die Schleife 6 bei den tiefsten Frequenzen der Antenne einen in die symmetrische Leitung geschalteten Querblindwiderstand darstellt, der groß genug ist, um ihn gegenüber dem Leitungswiderstand der symmetrischen Leitung und dem Fußpunktwiderstand der Dipole vernachlässigen zu können. Die Verbindung der Schleife mit den Leitern 1, 2 der erdsymmetrischen Leitung 3 besitzt vorzugsweise von der Anschlußstelle des längsten Strahlerelementes einen Abstand von mindestens .i/10 der tiefsten Frequenz, da sonst der Parallelwiderstand der Schleife 6, der bei den tiefen Frequenzen am kleinsten ist, parallel zu den Dipolelementen liegt, die bei den tiefsten Frequenzen angeregt sind.
  • Der Wellenwiderstand Z, der Schleife ist zweckmäßigerweise größer als der Wellenwiderstand ZA der symmetrischen Leitung 3, und zwar beträgt er beispielsweise mindestens 100 Ohm bei einem 60-Ohm-Wellenwiderstand der erdsymmetrischen Leitung.
  • Die beiden Leiter 1 und 2 der erdsymmetrischen Leitung 3 können an ihrem freien Ende durch einen Absorptionswiderstand 10 verbunden sein.
  • Gemäß F i g. 2 werden die Strahlerelemente 11 von einer erdsymmetrischen Leitung 3, bestehend aus den beiden als übereinanderliegende Profilträger ausgebildeten Leitern 1 und 2, abgestützt. Die Schleife 6, die an den beiden Leitern 1 und 2 der erdsymmetrischen Leitung 3 angreift, dient sowohl zur Einspeisung als auch als mechanische Halterung für die Antenne. Die Schleife 6 wird durch das Maststück 12 fortgesetzt, in dessen Inneren das Koaxialkabel ? verläuft. Die Leitungsführung des Koaxialkabels 7 durch einen Schenkel der Schleife 6 und entlang des einen Profilträgers 1 bzw. 2 zur Spitze der Antenne ist der 'C7bersicht halber in F i g. 2 nicht dargestellt.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zum Speisen einer ebenen logarithmisch periodischen Dipolantenne, deren Strahlerelemente an eine erdsymmetrische Leitung angeschlossen sind, die an ihrem einen Ende durch eine koaxiale Leitung gespeist ist, deren Außenleiter dort mit dem einen Leiter und deren Innenleiter mit dem anderen Leiter der erdsymmetrischen Leitung verbunden ist, und die entlang des einen Leiters der erdsymmetrischen Leitung bis zu einer metallischen Schleife geführt ist, die einander gegenüberliegende Stellen der erdsymmetrischen Leitung verbindet und deren einer Schleifenast durch die koaxiale Leitung gebildet ist, welche die Schleife an der Verbindungsstelle der beiden Schleifenäste verläßt, wobei die elektrische Länge der als kurzgeschlossene Stichleitung aufzufassenden Schleife so gewählt ist, daß auch für die tiefste Betriebsfrequenz der Schleifenwiderstand groß gegenüber dem Fußpunktwiderstand der im Bereich der Verbindungsstelle der Schleife mit der erdsymmetrischen Leitung angeschlossenen Strahlerelemente ist, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Verbindungsstelle der Schleife (6) mit den einander gegenüberliegenden Stellen der erdsymmetrischen Leitung (3) zwischen der Anschlußstelle des längsten und der Anschlußstelle des kürzesten Strahlerelementes (11) an die erdsymmetrische Leitung liegt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrische Länge der Schleife (6) sowie der Abstand ihrer Verbindungsstelle mit der erdsymmetrischen Leitung von der Anschlußstelle des längsten Strahlerelementes (11) mindestens etwa R/10 für die tiefste Betriebsfrequenz beträgt.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Wellenwiderstand (Zs) der Schleife (6) größer als der Wellenwiderstand (ZA) der erdsymmetrischen Leitung (3) ist, insbesondere mindestens 100 Ohm beträgt.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifenäste in an sich bekannter Weise wendelförmig ausgebildet sind.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleife (6) und/oder das freie Ende der erdsymmetrischen Leitung (3) durch einen Parallelwiderstand (10) überbrückt ist.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleife (6) als mechanische Stütze für die Antenne ausgebildet ist (F i g. 2).
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der nicht von der koaxialen Leitung gebildete Schleifenast (5) hohl ausgeführt ist und in ihm ein oder mehrere Kabel zur Beheizung und/oder Beleuchtung der Antenne geführt sind.
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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE760450C (de) * 1941-01-14 1954-01-18 Telefunken Gmbh Leiterschleife fuer Kurzwellen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE760450C (de) * 1941-01-14 1954-01-18 Telefunken Gmbh Leiterschleife fuer Kurzwellen

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