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DE1298905B - Fensterheber fuer lotrecht schiebbare Fenster - Google Patents

Fensterheber fuer lotrecht schiebbare Fenster

Info

Publication number
DE1298905B
DE1298905B DEK57032A DEK0057032A DE1298905B DE 1298905 B DE1298905 B DE 1298905B DE K57032 A DEK57032 A DE K57032A DE K0057032 A DEK0057032 A DE K0057032A DE 1298905 B DE1298905 B DE 1298905B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
actuating arm
window
pin
window lifter
base plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK57032A
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Paul
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KEIPER FA F
Fritz Keiper KG
Original Assignee
KEIPER FA F
Fritz Keiper KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KEIPER FA F, Fritz Keiper KG filed Critical KEIPER FA F
Priority to DEK57032A priority Critical patent/DE1298905B/de
Publication of DE1298905B publication Critical patent/DE1298905B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D13/00Accessories for sliding or lifting wings, e.g. pulleys, safety catches
    • E05D13/04Fasteners specially adapted for holding sliding wings open

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Window Of Vehicle (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Fensterheber für lotrecht schiebbare Fenster, insbesondere von Kraftfahrzeugen, der ein Kurbelgetriebe mit einem Zahnsegment aufweis4 an dem ein an einer Feststelle schiebbar geführter Stellarm angelenkt ist der mit seinem freien Ende etwa geradlinig an der Fensterscheibe angreift.
  • An sich haben derartige Fensterheber den Vorteil, daß sie ein geradliniges Auf- und Abbewegen einer Fensterscheibe gestatten. Andererseits haben die bisher bekanntgewordenen Lösungen dieser Aufgabe noch erhebliche Mängel.
  • So ist ein Fensterheber dieser Art bekannt, bei dem die Anlenkstelle des Stellarmes am Zahnseginent etwa in der Mitte des Stellarmes vorgesehen ist. Während das eine Ende des Stellarmes an der Fensterscheibe angreift, trägt das andere Ende desselben eine Rolle, welche bei der Betätigung des Fensterhebers an den Begrenzungskanten eines Längsschlitzes der Grundplatte des Fensterhebers entlanggleitet. Die bekannte Grundplatte hat etwa L-förmige Gestalt, wobei der erwähnte Längsschlitz in dem waagerechten Schenkel des L angeordnet ist. Durch diese Ausbildung des Fensterhebers ist nicht nur eine verhältnismäßig große und damit werkstoffaufwendige Grundplatte erforderlich, sondern der Fensterheber selbst ist groß in seinen Abmessungen, so daß für seinen Einbau in ein Kraftfahrzeug viel Raum benötigt wird. Außerdem ist die räumliche Anordnung der Kurbel an die Fenstermitte gebunden. Bei einer anderen bekannten Ausführungsform eines solchen Fensterhebers weist der Stellarm einen sich an seiner Längsrichtung erstreckenden Schlitz auf. Ein derartiger Schlitz ist nicht nur nachteilig bei der Herstellung des Stellarmes, sondern er vermindert auch die Festigkeit desselben in erheblichem Umfang. Ein weiterer wesentlicher Nachteil dieser bekannten Ausführungsform ist darin zu erblicken, daß die Verzahnung des Zahnsegmentes nicht auf einer gleichmäßig gekrümmten Linie liegt. Vielmehr hat das bekannte Zahnsegment etwa eine V-förmige Gestalt. Die Herstellung einer solchen Verzahnung bzw. die Herstellung der Fertigungswerkzeuge hierfür ist schwierig, und kostspielig. Bedingt durch eine relativ kleine Zahnüberdeckung bzw. durch eine kurze Zahneingriffslänge im Scheitelpunkt einer V-förmigen Verzahnung ist dort ein großer Verschleiß der Verzahnung zu befürchten. Ferner sind bei dieser vorbekannten Ausführungsform zwei Führungskulissen erforderlich, und zwar eine kurvenförmige und eine geradlinige. Hierdurch entstehen größere Reibungsverluste, und es ergibt sich dadurch ein schlechter Wirkungsgrad. - - -- = z -- -- - Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Fensterheber der eingangs näher gekennzeichneten Art weiter zu verbessern, wobei insbesondere die Einbaumassen verkleinert werden sollen, um in der Tür des Kraftfahrzeuges Raum fär andere Einrichtungen zu schaffen. Außerdem soll der Fensterheber möglichst kostensparend hergestellt werden. Dieses Ziel ist erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch erreicht, daß die Feststelle zwischen der Anlenkstelle des Stellarmes an dem Zahnsegment und seinem freien Ende angeordnet ist und die Führung aus einer auf dem Stellarm angeordneten kastenartigen Aufnahme besteht, in die ein an einer Grundplatte sitzender Zapfen eingreift.
  • Durch diese erfindungsgemäße Ausbildung eines Fensterhehers ergeben sich im Vergleich mit dem Bekannten wesentliche Vorteile. So sind insbesondere die Abmessungen des Fensterhebers wesentlich verkleinert, so daß für seine Unterbringung nur noch verhältnismäßig wenig Raum benötigt wird. Die kastenartige Aufnahme läßt sich unterschiedlich ausbilden und in unterschiedlicher Weise auf dem Stellarm anordnen, so daß damit eine Anpassung an die zahlreichen auf dem Markt befindlichen Typen von Kraftfahrzeugfensterscheiben möglich ist. Ferner sind die Einzelteile des Fensterhebers, insbesondere die Grundplatte und der Stellarm, einfach und werkstoffsparend herstellbar. In bezug auf die eine bekannte Ausführungsform vereinfacht sich die Herstellung des Stellarmes dadurch, daß auf die Anbringung eines Längsschlitzes im Stellarm verzichtet wird, Damit werden auch in bezug auf diese bekannte Ausführungsform die Festigkeitseigenschaften des Stellarmes verbessert. Auch sind nicht mehr zwei untereinander unterschiedlich gestaltete Führungskulissen erforderlich, was sich sowohl auf die Herstellung als auch auf den Wirkungsgrad und die Reibungsverluste günstig auswirkt. Der Kurbelantrieb kann seitlich der Fenstermitte angeordnet werden, wodurch Raum für weitere Einrichtungen, z. B. Ablegetasche usw., in größerem Umfang zur Verfügung steht.
  • Es empfiehlt sich, den Zapfen mit einer an sich bekannten reibungsverminderndän Verkleidung, vorzugsweise aus Kunststoff, zu versehen. Hierdurch wird bei der Bewegung des Zapfens in der kastenartigen Aufnahme die Reibung beträchtlich herabgesetzt. Die Verwendung einer solchen reibung vermindernden Verkleidung hat darüber hinaus den Vorteil, daß Klappergeräusche bei der Bedienung des Fensterhebers weitgehend beseitigt sind.
  • Die kastenartige Aufnahme weist zweckmäßig mit dem Zapfen oder dessen Verkleidung zusammenwirkende und diese gegen Herausheben sichernde Vorsprünge auf. Dabei ist es vorteilhaft, wenn diese Vorsprünge an einer Stelle zum Zwecke des Einführens des gegebenenfalls mit einer Verkleidung versehenen Zapfens unterbrochen sind.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt F i g. 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäß ausgebildeten Fensterhebers und F i g. 2 -eine Draufsicht des Fensterhebers gemäß der F i-j. 1.
  • Es sei zunächst erwähnt ' daß in den Figuren der Zeichnung nur die für das Verständnis der Erfindung erforderlichen Teile eines Fensterhebers dargestellt sind. So ist beispielsweise die Betätigungseinrichtung fortgelassen, die entweder - wie bekannt - eine motorische oder aber auch eine manuell zu bedienende sein kann. Ferner sind der Einfachheit halber die Aufnahme für die eigentliche Fensterscheibe und die Fensterscheibe selbst nicht mit dargestellt. Im übrig ,en können alle in der Zeichnung fehlenden Teile eine an sich bekannte Ausbildung besitzen.
  • Der Fensterheber besitzt, wie die F i g. 1 am besten zeigt, eine längliche Grundplatte 28, deren Schmalseiten kreisbogenförmig ausgebildet sind. Die Grundplatte 28 wird in bekannter Weise mit Teilen der Karosserie verbunden und dient der Unterbringung von Einzelteilen des Fensterhebers. Um die Grundplatte 28 befestigen zu können, weist sie Durchbrüche 29 auf, die zum Durchgriff von Schrauben od. dgl. dienen. Die Grundplatte 28 ist nicht völlig flach gehalten, sondern besitzt drei unterschiedliche, nicht näher bezeichnete Ebenen. Der äußere umlaufende Rand ist als die eigentliche Grundfläche zu bezeichnen. Ein mittlerer Bereich, der im wesentlichen die Konturen der Grundplatte 28 besitzt, bildet eine erhöhte Fläche. Außerdem ist einerends an der so gebildeten zweiten Ebene zusätzlich eine napfartige Ausbildung vorgenommen, durch die sich die erwähnte dritte Ebene ergibt.
  • Der Fensterheber besitzt einen mit 30 bezeichneten Stellarin, der als doppelarmiger Hebel wirkt. Die etwa mittige Feststelle des Stellarmes 30 ist so ausgebildet bzw. der Stellarm 30 ist so gelagert, daß er neben einer Drehbewegung auch eine Längsbewegung ausführen kann. Um dieses zu erreichen, trägt der Stellarm 30 auf seiner der Grundplatte 28 zugekehrten Seite eine kastenartige Aufnahme 31, die fest mit ihm verbunden ist. Die Aufnahme 31 weist an ihrer der Grundplatte zugekehrten Seite einen in ihrem Mittelbereich befindlichen Längsschlitz 32 auf. Der Längsschlitz 32 ist durch Vorsprünge begrenzt und wird von einem Zapfen 33 - der sich im Bereich der Feststelle 14 des Stellannes 30 befindet - durchgriffen, welcher mit einer reibungvermindernden Verkleidung 42 versehen ist. Die Verkleidung 42 ist quaderförmig gestaltet und in der Aufnahme 31 untergebracht. Mit ihren Außenmaßen ist die Verkleidung 42 auf die Innenmaße der Aufnahme 31 abgestimmt, derart, daß ein leichtes Gleiten möglich ist. Ein Unterschied gegenüber den übrigen Teilen des Fensterhebers, für die in der Regel in der Herstellung Metall benutzt wird, besteht bei der Verkleidung 42 darin, daß sie aus einem Kunststoff gefertigt ist. Hierdurch wird nicht nur ein leichtes Gleiten in der Aufnahme 31 erzielt, sondern auch ein Klappern der zusammenwirkenden Teile vermieden. Der Zapfen 33 ist an seinem aus der Aufnahme 31 herausragenden Ende beispielsweise durch Vernieten mit der Grundplatte 28 fest verbunden. Der Stellarm 30 ist somit - wie schon erwähnt - längsverschiebbar gelagert, daneben aber gegen Abziehen von der Grundplatte 28 dadurch gesichert, daß Randbereiche des Führungsschlitzes 32 und der Verkleidung 42 miteinander in Wirkverbindung stehen. Die Längsverschiebbarkeit des Stellarmes 30 ist begrenzt durch die Länge des Längsschlitzes 32.
  • An seinem freien, d. h. der Grundplatte 28 abgekehrten Ende besitzt der Stellarin 30 einen Durchbruch 34. Durch diesen greifende Befestigungsmittel wirken entweder unmittelbar mit der Fensterscheibe oder aber mit einer Fensterhalterung zusammen. Dieser Fensterscheibenangriffspunkt bewegt sich auf einer der Geraden angenäherten Linie, wenn man den Fensterheber betätigt.
  • Das entgegengesetzte andere Ende des Stellarmes 30 ist in Richtung auf die Grundplatte 28 verkröpft. Dem verkröpften Teilbereich schließt sich ein Lagerbereich an. Im Lagerbereich ist der Stellarm 30 mittels eines Lagerzapfens an der Anlenkstelle 35 mit einem plattenförmigen Zahnsegment 36 angelenkt. Die als Kreisbogenteil ausgebildete Kante des Zahnsegmentes 36 ist mit 37 bezeichnet und weist an ihrer Stirnseite die nicht näher bezeichneten Zähne auf. Der Mittelpunkt des Kreisbogens ist zugleich Drehpunkt des Zahnsegmentes 36. In diesem Drehpunkt ist ein Lagerzapfen 38 angeordnet, durch welchen das Zahnsegment 36 drehbar mit der Grundplatte 28 verbunden ist. Die Zähne des Zahnsegmentes 36 stehen im Eingriff mit den Zähnen eines Ritzels 39, welches seinerseits einer Welle 40 antreibbar zugeordnet ist. Die Welle 40 ist von einer mit der Grundplatte 28 fest verbundenen Lagerung 41 aufgenommen. Das freie Ende der Welle 40 weist eine radial verlaufende, nicht näher bezeichnete Proftlierung auf, die zur drehfesten Aufnahme eines nicht dargestellten Betätigungselementes wie einer Kurbel dient.
  • Wie bereits erwähnt, ist die dargestellte Ausführung nur eine beispielsweise Verwirklichung der Erfindung und diese nicht darauf beschränkt. Vielmehr sind noch mancherlei andere Ausführungen und Anordnungen im Rahmen der Erfindung möglich.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Fensterheber für lotrecht schiebbare Fenster, insbesondere von Kraftfahrzeugen, der ein Kurbelgetriebe mit einem Zahnsegment aufweist, an dem ein an einer Feststelle schiebbar geführter Stellarm angelenkt ist, der mit seinem freien Ende etwa geradlinig an der Fensterscheibe angreift, dadurch gekennzeichnet, daß die Feststelle (14) zwischen der Anlenkstelle (35) des Stellarmes (30) an dem Zahnsegment (36) und seinem freien Ende angeordnet ist und daß die Führung aus einer auf dem Stellarm (30) angeordneten kastenartigen Aufnahme (31) besteht, in die ein an einer Grundplatte (28) sitzender Zapfen (33) eingreift.
  2. 2. Fensterheber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (33) mit einer reibungsvermindernden Verkleidung (42), Vorzugsweise aus Kunststoff, versehen ist. 3. Fensterheber nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die kastenartige Aufnahme (31) mit dem Zapfen (33) oder dessen Verkleidung (42) zusammenwirkende und diese gegen Herausheben sichernde Vorsprünge aufweist. 4. Fensterheber nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge an einer Stelle zum Zwecke des Einführens des gegebenenfalls mit einer Verkleidung (42) versehenen Zapfens (33) unterbrochen sind.
DEK57032A 1963-12-23 1963-12-23 Fensterheber fuer lotrecht schiebbare Fenster Pending DE1298905B (de)

Priority Applications (1)

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DEK57032A DE1298905B (de) 1963-12-23 1963-12-23 Fensterheber fuer lotrecht schiebbare Fenster

Publications (1)

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DE1298905B true DE1298905B (de) 1969-07-03

Family

ID=7228096

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DEK57032A Pending DE1298905B (de) 1963-12-23 1963-12-23 Fensterheber fuer lotrecht schiebbare Fenster

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DE (1) DE1298905B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006017491C5 (de) * 2005-04-13 2010-08-19 Faurecia Sièges d'Automobile Verstellmechanismus für Fahrzeugsitz

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1612431A (en) * 1925-05-11 1926-12-28 Perfect Window Regulator Corp Window regulator
US1943358A (en) * 1929-05-18 1934-01-16 Ackerman Blaesser Fezzey Inc Window regulator

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