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DE1298609B - Antriebsvorrichtung mit gesteuertem Belastungsausgleich - Google Patents

Antriebsvorrichtung mit gesteuertem Belastungsausgleich

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Publication number
DE1298609B
DE1298609B DEE41639A DEE0041639A DE1298609B DE 1298609 B DE1298609 B DE 1298609B DE E41639 A DEE41639 A DE E41639A DE E0041639 A DEE0041639 A DE E0041639A DE 1298609 B DE1298609 B DE 1298609B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling
clutch
drive device
bellows
drive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE41639A
Other languages
English (en)
Inventor
Eakin John Vernon
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eaton Corp
Original Assignee
Eaton Yale and Towne Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eaton Yale and Towne Inc filed Critical Eaton Yale and Towne Inc
Publication of DE1298609B publication Critical patent/DE1298609B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D25/00Fluid-actuated clutches
    • F16D25/04Fluid-actuated clutches in which the fluid actuates an elastic clutching, i.e. elastic actuating member, e.g. a diaphragm or a pneumatic tube
    • F16D25/042Fluid-actuated clutches in which the fluid actuates an elastic clutching, i.e. elastic actuating member, e.g. a diaphragm or a pneumatic tube the elastic actuating member rotating with the clutch
    • F16D25/046Fluid-actuated clutches in which the fluid actuates an elastic clutching, i.e. elastic actuating member, e.g. a diaphragm or a pneumatic tube the elastic actuating member rotating with the clutch and causing purely radial movement
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D25/00Fluid-actuated clutches
    • F16D25/10Clutch systems with a plurality of fluid-actuated clutches
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P5/00Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors
    • H02P5/74Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors controlling two or more AC dynamo-electric motors
    • H02P5/747Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors controlling two or more AC dynamo-electric motors mechanically coupled by gearing
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y10T74/00Machine element or mechanism
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)
  • Structure Of Transmissions (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung mit gesteuertem Belastungsausgleich, bestehend aus zwei Motoren, die je über mindestens eine schlupffähige Kupplung eine gemeinsame Arbeitsmaschine antreiben, und bei der die Belastung der einzelnen Motoren durch Meßgeräte angezeigt und verglichen wird.
  • Eine solche Vorrichtung ist bereits bekannt (deutsche Patentschrift 953 631). Bei ihr sind die beiden Motoren mit einem Förderband über Kupplungen, wie Magnetpulver- oder Wirbelstromkupplungen, verbunden. Von den Motoren werden Tachometermaschinen angetrieben, die die Kupplungen so steuern, daß die beiden Motoren mit dem Förderband nur dann gleichzeitig verbunden werden können, wenn die Drehzahlen der Motoren im wesentlichen gleich sind, was aber nachteiligerweise auch bei verschiedener Belastung der Motoren möglich ist.
  • Ähnlich ist bereits eine Einrichtung zur Regelung der Abtriebs-Drehzahl-Differenz von Elektromotoren bekannt (deutsches Gebrauchsmuster 1737 880), von denen jeder eine von mehreren miteinander gekuppelten Maschinen antreibt, wobei in die Netzzuleitungen der Elektromotoren in Differenzschaltung betreibbare Stromwandler eingeschaltet sind, deren Stromdifferenz über ein Steuerelement zur Regelung der Elektromotoren dient. Auf diese Weise soll lediglich der tote Gang zwischen den miteinander gekuppelten Maschinen überwunden werden, indem der Antriebsmotor der einen Maschine immer etwas mehr Leistung aufnimmt als der Antriebsmotor der damit gekuppelten anderen Maschine.
  • Es ist ferner eine Antriebsvorrichtung bekannt (britische Patentschrift 749 023), bei der zwei Abtriebselemente mit im wesentlichen konstanter Drehzahl oder konstantem Drehzahlverhältnis angetrieben werden sollen, indem jedes Abtriebselement von einem Motor über eine hydraulische Kupplung und eine Flanschkupplung angetrieben wird. Eine derartige Drehzahleinstellung führt jedoch normalerweise zu keinem Belastungsausgleich der Motoren.
  • Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, eine Antriebsvorrichtung anzugeben, deren beide Motoren im wesentlichen die gleiche Belastung haben.
  • Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe bei der Vorrichtung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß der eine Motor die Arbeitsmaschine über eine normale Kupplung, der andere Motor über eine aus zwei parallel geschalteten und die Antriebsverbindung bei Lösen der einen Kupplung durch Eingriff der anderen Kupplung aufrechterhaltenden Kupplungseinheiten bestehende Doppelkupplung antreibt, wovon mindestens die eine Kupplungseinheit schlupffähig ist, und daß durch abwechselnde Betätigung der beiden Kupplungseinheiten der Doppelkupplung der Belastungsausgleich :durchführbar ist.
  • Die Erfindung soll an Hand eines in der Zeichnung dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiels näher erläutert werden. Es zeigt F i g.1 eine Draufsicht auf eine Antriebseinrichtung gemäß der Erfindung, wobei jedoch gewisse Einzelheiten der Einfachheit halber weggelassen sind, F i g. 2 einen axialen Teilschnitt durch die einstellbare Kupplungsanordnung der Antriebseinrichtung nach F i g. 1, F i g. 3 einen radialen Teilschnitt entlang der Linie 3-3 in F i g. 2, der eine der Kupplungseinheiten dieser Anordnung zeigt und F i g. 4 einen radialen Teilschnitt entlang der Linie 4-4 in F i g. 2, der die andere Kupplungseinheit in dieser Anordnung zeigt.
  • Die in F i g.1 dargestellte Antriebseinrichtung weist einen ersten elektrischen Synchronmotor 10 auf, der eine Antriebswelle 11 eines Getriebes 12 über eine einstellbare Kupplungseinrichtung 13 antreibt, sowie einen zweiten elektrischen Synchronmotor 14, der eine andere Antriebswelle 15 desselben Getriebes über eine Kupplungsanordnung 16 antreibt. Das Getriebe 12, das in an sich bekannter Weise ausgebildet ist, besitzt eine einzige Abtriebswelle 17, welche eine Arbeitsmaschine 18 antreibt, die beispielsweise eine Kugelmühle sein kann.
  • Die.Kupplungsanordnung 13 gemäß der Erfindung stellt eine aus zwei Kupplungseinheiten 19 und 20 bestehende Doppelkupplung dar, die an Endflächen miteinander verbunden sind und die abwechselnd ein- und ausgekuppelt werden können, so daß der Motor 10 in Phase mit dem anderen Motor gebracht werden kann. Die Kupplungseinheit 19, die als Standardkupplung bezeichnet wird, ist vorzugsweise im wesentlichen so ausgebildet, wie in der USA-Patentschrift 2 870 891 beschrieben. Die Kupplungseinheit 20, die als elastische Kupplung bezeichnet wird, ist vorzugsweise gemäß einem nicht bekannten Vorschlag -der Anmelderin ausgebildet.
  • Die Kupplungsanordnung 16, die zwischen dem Motor 14 und der zweiten Antriebswelle 15 des Getriebes geschaltet ist, ist ebenfalls eine Standardkupplung, .die wie die Kupplungseinheit 19 ausgebildet ist.
  • Wie aus F i g. 2 ersichtlich, hat die Kupplungsanordnung 13 eine drehbare starre Trommel 21, die als erste Kupplungshälfte starr mit der Antriebswelle 11 des Getriebes verbunden ist. Diese Trommel besitzt eine radial nach außen weisende, zylindrische Reiboberfläsche 22.
  • Die Standardkupplung 19 dieser Kupplungsanordnung enthält diese Trommel und einen äußeren Kupplungsteil, der vom Motor 10 angetrieben wird und auf die Trommel durch Reibungskräfte ein Drehmoment übertragen kann. Wie in F i g. 2 dargestellt ist, besitzt dieser äußere Kupplungsteil zwei starre, in axialer Richtung voneinander getrennte, radial angeordnete Endplatten 23 und 24. Diese Endplatten sind durch einen als Stützeinrichtung dienenden starren Ring 25 starr miteinander verbunden, welcher im wesentlichen einen U-förmigen Querschnitt hat. Die gegenüberliegenden Endflanschen dieses Rings sind mit der Endplatte 23 bzw. 24 verschraubt.
  • Mehrere im wesentlichen starre, ein Drehmoment übertragende Streben 26 erstrecken sich zwischen den Endplatten 23 und 24 und vermögen ein Drehmoment zwischen beiden zu übertragen. Diese Streben sind in gleichen radialen Abständen von der gemeinsamen Rotationsachse der Trommel und des äußeren Kupplungsteils angeordnet und ferner in gleichen Winkelabständen um die Achse der Kupplungseinheit vorgesehen. Jede Strebe 26 hat entlang ihrer Ausdehnung zwischen den Endplatten 23 und 24 einen länglichen, rechteckigen Querschnitt. Jede Strebe besitzt Endteile 26 a und 26 b mit einem kleineren, kreisförmigen Querschnitt, die eng in entsprechende COffnungen 27 und 28 in den Endplatten 23 bzw. 24 eingepaßt sind. Auf diese Weise wird jede Strebe 26 durch beide Endplatten starr gehaltert.
  • Der Verbindungsring 25 gewährleistet eine starre Halterung eines durch Druckmittel aufblähbaren, elastischen, ringförmigen Balgs 29. Dieser Balg weist einen äußeren hohlen Ringraum30 und einen inneren Schlauch 31 auf. Diese beiden - Glieder des Balgs bestehen aus faserverstärktem, vulkanisiertem weichem Gummi oder einem anderen gummiartigen Material, das in geeigneter Weise deformierbar und elastisch ist. Der äußere Ring 30 des Balgs ist entlang seiner Außenwand 32 auf die Innenseite des Abstandsrings 25 aufvulkanisiert. Ein Anschluß 33 für die Zufuhr und Ableitung von Druckmittel steht mit dem Innenraum des inneren Schlauchs 31 in dem Balg in Verbindung. Wenn das Druckmittel, das vorzugsweise Druckluft ist, durch diesen Anschluß in den inneren Schlauch eingeführt wird, wird der Balg radial nach innen ausgedehnt. Der äußere Ring 30 des Balgs besitzt eine ringförmige Innenwand 34, die radial nach innen bewegt wird, wenn in dem Balg ein Druck aufgebaut wird.
  • Eine Anzahl von im wesentlichen starren, gewölbten Reibschuhen 35 sind in radialer Richtung zwischen der Innenwand 34 des Balgs und der nach außen weisenden Reiboberfläche 22 der als Trommel ausgebildeten ersten Kupplungshälfte 21 angeordnet. Diese Reibschuhe sind entlang des Umfangs der Trommel aufeinanderfolgend angeordnet.
  • Jeder Reibschuh besitzt eine gewölbte radial innen liegende Wand 36. Eine gewölbt verlaufende Reibfläche 37 ist auf dem Reibschuh an dieser Innenwand gegenüber der Reiboberfläche 22 auf der Trommel 21 angenietet.
  • Jeder dieser Reibschuhe besitzt eine zentrale öffnung 38 (F i g. 3), die sich entlang der gesamten axialen Länge des Reibschuhs erstreckt und einen im wesentlichen rechteckförmigen Querschnitt besitzt. Durch diese Öffnung erstreckt sich eine der Streben 26. Wie in F i g. 3 gezeigt ist, ist ein geringes Spiel zwischen jeder Seitenkante dieser das Drehmoment aufrechterhaltenden Strebe und der angrenzenden Seitenkante dieser Öffnung vorhanden.
  • Eine gekrümmte Blattfeder 39 ist zwischen der radial außen liegenden flachen Stirnfläche der Strebe 26 und der radial nach außen liegenden Oberfläche 40 der betreffenden Öffnung 38 in dem Reibschuh eingespannt.
  • Jeder Reibschuh weist eine gekrümmte, radial außen liegende Wand 41 auf, die so angeordnet ist, daß an ihr die innere Umfangswand 34 des Balgs angreifen kann. Jeder Schuh ist von dem Balg getrennt. Er ist nicht an dem Balg befestigt oder daran gehaltert.
  • Normalerweise spannt jede Feder 39 den betreffenden Reibschuh 35 radial nach außen in eine Lage vor, in der dessen Reibfläche 37 in einem kleinen radialen Abstand von der Reibfläche 22 der Trommel 21 liegt und seine in radialer Richtung außen liegende Wand 41 nahe der inneren Umfangswand 34 des Balgs liegt oder -diese berührt.
  • Wenn durch den Einlaß 33 Druckmittel in den Balg eingeführt wird, dehnt sich dieser radial nach innen aus und drückt die Reibflächen 37 auf den Reibschuhen 35 gegen die Trommel, wodurch sich ein reibender, ein Drehmoment aufrechterhaltender Eingriff ergibt und die Welle 11 mit dem Motor 10 gekuppelt wird. Es ergibt sich eine leichte Ablenkung oder Deformation in Umfangsrichtung am äußeren Kupplungsteil relativ zu der Trommel, wenn diese Kupplungseinheit die Last trägt. Diese Ablenkung wird auf die geringe Verbiegung der Streben 26 und/oder Deformation der Reibschuhe 35 bei Belastung zurückgeführt. In der Praxis beträgt die Verschiebung entlang der Umfangsrichtung etwa 0,25 mm.
  • Teilweise ist die elastische Kupplungseinheit 20 dieser Anordnung genau wie die beschriebene Standardkupplungseinheit 19 ausgebildet. Entsprechende Elemente der Kupplung 20 sind mit demselben Bezugszeichen plus 100 wie bei der Kupplung 19 bezeichnet.
  • Die linke Endplatte 123 der Kupplung 20 ist mit der rechten Endplatte 24 der Kupplung 19 verschraubt, so daß die äußeren Teile der beiden Kupplungen zusammen rotieren. Der äußere Teil der Kupplung 20 umgibt ebenfalls dieselbe Trommel 21.
  • Wie insbesondere aus F i g. 4 ersichtlich ist, besitzt jeder Reibschuh der Kupplung 20 eine starre äußere Stützplatte 150, eine starre innere Platte 151 sowie eine dazwischen geschichtete- deformierbare und elastische Materialschicht 152, die vorzugsweise aus weichem Gummi besteht und an beiden anhaftet. Die Reibfläche 137 ist an die gekrümmte, radial innen liegende Fläche der inneren Platte 151 angenietet.
  • Die äußere Platte 150 jedes Reibschuhs ist mit radial nach innen weisenden Vorsprüngen 153 und 154 versehen. Diese Vorsprünge erstrecken sich entlang der gesamten Axiallänge der äußeren Platte und sind in Umfangsrichtung in einem Abstand voneinander auf gegenüberliegenden Seiten der axialen Mittellinie dieser Platte angeordnet.
  • Die innere Platte 151 jedes Reibschuhs weist eine Nut 155 auf, welche diese Vorsprünge 153 und 154 aufnimmt. Die Unterseite 156 dieser Nut und diese Vorsprünge begrenzen eine rechteckförmige Öffnung 157, in welcher die betreffende Strebe 126 verläuft. Zwischen jeder Seitenkante der Strebe und dem angrenzenden Vorsprung 153 oder 154 ist ein leichtes Spiel vorhanden.
  • Eine gekrümmte Blattfeder 139 ist zwischen der Strebe 126 und er in radialer Richtung innen liegenden Oberfläche 140 auf der äußeren Platte 150 des Reibschuhs zwischen den Vorsprüngen 153 und 154 eingespannt. Diese Feder dient demselben Zweck wie die Feder 39 bei der Standardkupplung.
  • Die Abstandsschicht 152 aus Gummi, die eine beträchtliche Dicke in radialer Richtung besitzt, ist zwischen der äußeren Platte 150 und der inneren Platte 151 jedes Reibschuhs eingelegt und erstreckt sich entlang der gesamten axialen Länge dieser Platte auf gegenüberliegenden Seiten der betreffenden Strebe 126. Vorzugsweise ist dieses Gummimaterial sowohl an der äußeren als auch der inneren Platte des Reibschuhs durch Aufvulkanisieren befestigt.
  • Wegen der elastischen Deformierbarkeit dieses Gummimaterials 152 in jedem Reibschuh wird sich der äußere Teil dieser Kupplung 20 beträchtlich in Umfangsrichtung der Trommel 21 verschieben, wenn eine Betätigung und Belastung erfolgt. In der Praxis beträgt diese Verschiebung oder Ablenkung in Umfangsrichtung jedesmal etwa 0,6 mm.
  • Die Standardkupplung 16, welche den zweiten Motor 14 mit der zweiten Antriebswelle des Getriebes kuppelt, ist im wesentlichen genauso wie die bereits beschriebene Kupplung 19 ausgebildet. Sie besitzt einen äußeren Kupplungsteil, der mit der Welle des Motors 14 verbunden ist, sowie eine innere Trommel 60, die mit der Antriebswelle 15 des Getriebes verbunden ist. Der äußere Kupplungsteil weist zwei in axialer Richtung getrennte Endplatten 61 und 62, einen Verbindungsring 63 zwischen diesen ein Drehmoment aufrechterhaltende Streben sowie einen durch Druckmittel aufweitbaren Balg und Reibschuhe auf, die in der für die Kupplung 19 beschriebenen Weise angeordnet sind. Ein Anschluß 64 ist zur Durchleitung von Druckmittel zum oder aus dem Balg in dieser Kupplung vorgesehen.
  • Arbeitsweise Beim Betrieb dieser Einrichtung werden Leistungsmeßgeräte zur Feststellung verwandt, ob die Elektromotoren 10 und 14 angenähert gleich belastet sind.
  • Anfänglich werden die Kupplung 19 und die Kupplung 16 mit Druckmittel versorgt (die elastische Kupplung 20 ist ausgekuppelt), um die Motoren 10 bzw. 14 mit den Antriebswellen 11 bzw. 15 des Getriebes zu kuppeln. Wenn die Leistungsmesser anzeigen, daß die beiden Motoren wesentlich außer Phase sind, wobei der eine wesentlich mehr belastet ist und deshalb mehr elektrische Leistung als der andere Aufnimmt, kann die Kupplungsanordnung 13 um die Trommel 21 stufenweise verschoben oder schrittweise eingestellt werden, bis die beiden Motoren im wesentlichen in Phase sind.
  • Dies erfolgt durch Einkuppeln der elastischen Kupplung 20 und durch Auskuppeln der Standardkupplung 19, wonach die Kupplung 19 wieder eingekuppelt und die Kupplung 20 ausgekuppelt wird, und dann die Kupplung 20 erneut eingekuppelt und die Kupplung 19 ausgekuppelt wird, und so weiter. Jedesmal wenn die elastische Kupplung 20 betätigt wird und die Belastung trägt, erfolgt eine Verbiegung in Umfangsrichtung von etwa 0,6 mm des äußeren Teils dieser Kupplung relativ zu der Trommel 21. Jedesmal wenn die Standardkupplung 19 betätigt wird und die Belastung trägt, wird eine Verbiegung in Umfangsrichtung von etwa 0,25 mm erzeugt.
  • Während dieser abwechselnden Betätigungen der Kupplungen 19 und 20 wird der Antrieb von dem Motor 10 zu der Welle 11 aufrechterhalten, weil zu jedem Zeitpunkt die eine oder die andere dieser Kupplungsen eingekuppelt ist. Die elastische Verbiegung, die jedesmal auftritt, wenn eine dieser Kupplungen betätigt wird und die Belastung überträgt, erzeugt jedoch eine entsprechende Änderung der Drehlage der Welle 11 relativ zu der Welle des Motors 10. Während diese Arbeitsweise der Kupplungen 19 und 20 fortgesetzt wird, wird die andere Kupplung 16 unter Druck gehalten, um den zweiten Motor 14 mit der betreffenden Eingangswelle 15 des Getriebes eingekuppelt zu halten.
  • Wenn die Leistungsmesser anzeigen, daß die betreffenden Belastungen der Motoren praktisch gleich sind, dann bleibt die Kupplung 19 oder 20, die gerade eingekuppelt ist, weiterhin eingekuppelt, was auch bei der Kupplung 16 für die zweite Antriebswelle 15 des Getriebes der Fall ist.
  • Da nur ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung eingehend beschrieben wurde, ist darauf hinzuweisen, daß verschiedene Abwandlungen, Auslassungen und Verbesserungen im Rahmen der vorliegenden Erfindung vorgenommen werden können. Zum Beispiel können beide Kupplungen in der Kupplungsanordnung 13 elastische Kupplungen mit einer beträchtlichen Verbiegung sein. Ferner können beide Kupplungen Standardkupplungen mit einer kleineren Verbiegung sein, mit denen ebenfalls die gewünschte stufenweise Einstellung zum Ausgleich der Belastungen der beiden Motoren erfolgen können.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Antriebsvorrichtung mit gesteuertem Belastungsausgleich, bestehend aus zwei Motoren, die je über mindestens eine schlupffähige Kupplung eine gemeinsame Arbeitsmaschine antreiben, und bei der die Belastung der einzelnen Motoren durch Meßgerät angezeigt und verglichen wird, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Motor (14) die Arbeitsmaschine (18) über eine normale Kupplung (16), der andere Motor (10) über eine aus zwei parallel geschalteten und die Antriebsverbindung bei Lösen der einen Kupplung(19) durch Eingriff der anderen Kupplung (20) aufrechterhaltenden Kupplungseinheiten (19, 20) bestehende Doppelkupplung (13) antreibt, wovon mindestens die eine Kupplungseinheit (20) schlupffähig ist, und daß durch abwechselnde Betätigung der beiden Kupplungseinheiten der Doppelkupplung der Belastungsausgleich durchführbar ist.
  2. 2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Doppelkupplung (13) eine mit ihrer Abtriebswelle (11) fest verbundene erste Kupplungshälfte (21) aufweist, daß in den beiden Kupplungseinheiten (19, 20) der Doppelkupplung Reibschuhe (35; 135) durch druckmittelbetätigte, an einer starren, mit der Antriebswelle und der zweiten Kupplungshälfte verbundenen Stützeinrichtung (25; 125) befestigte Bälge (29;129) in Reibungsschluß mit der ersten Kupplungshälfte (21) führbar sind und daß die Stützeinrichtungen (25; 125) beider Kupplungseinheiten miteinander starr verbunden sind.
  3. 3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Kupplungshälfte (21) eine von ringförmigen Bälgen (29; 129) umgebene Trommel ist, daß die Reibschuhe (35; 135) entlang der radial inneren Wände der Bälge angeordnet sind und daß die schlupffähige Kupplungseinheit (20) elastisch verdrehbar ist.
  4. 4. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Reibschuh (135) der schlupffähigen Kupplungseinheit (20) eine an den Balg (129) angrenzende starre Stützplatte (150), eine zweite starre Platte (151) gegenüber der ersten Kupplungshälfte (21) und eine an den beiden Platten anhaftende, elastisch verdrehbare Zwischenschicht (152) aus gummiartigem Material aufweist.
  5. 5. Antriebsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß beide Kupplungseinheiten (19, 20) elastisch verdrehbar sind.
DEE41639A 1963-01-14 1963-12-20 Antriebsvorrichtung mit gesteuertem Belastungsausgleich Pending DE1298609B (de)

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