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DE1298482B - Hydraulische Rueck- und Verspanneinrichtung fuer Kohlengewinnungs-maschinen, insbesondere Kohlenhobel, in steiler bzw. halbsteiler Lagerung - Google Patents

Hydraulische Rueck- und Verspanneinrichtung fuer Kohlengewinnungs-maschinen, insbesondere Kohlenhobel, in steiler bzw. halbsteiler Lagerung

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Publication number
DE1298482B
DE1298482B DEM75725A DEM0075725A DE1298482B DE 1298482 B DE1298482 B DE 1298482B DE M75725 A DEM75725 A DE M75725A DE M0075725 A DEM0075725 A DE M0075725A DE 1298482 B DE1298482 B DE 1298482B
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DE
Germany
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Application number
DEM75725A
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DE1298482C2 (de
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GLUECKAUF GUENTER KLERNER MASC
Gelsenkirchener Bergwerks AG
Original Assignee
GLUECKAUF GUENTER KLERNER MASC
Gelsenkirchener Bergwerks AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GLUECKAUF GUENTER KLERNER MASC, Gelsenkirchener Bergwerks AG filed Critical GLUECKAUF GUENTER KLERNER MASC
Priority to DE1967M0075725 priority Critical patent/DE1298482C2/de
Publication of DE1298482B publication Critical patent/DE1298482B/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1298482C2 publication Critical patent/DE1298482C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C29/00Propulsion of machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam
    • E21C29/04Propulsion of machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam by cable or chains
    • E21C29/14Propulsion of machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam by cable or chains by haulage cable or chain pulling the machine along the working face
    • E21C29/145Means for tensioning the haulage chains or cables

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

  • Die Hauptpatentanmeldung betrifft eine hydraulische Rück- und Verspanneinrichtung für Kohlengewinnungsmaschinen, insbesondere Kohlenhobel, in steiler bzw. halbsteiler Lagerung mit schräg zur Abbaurichtung verlaufendem Streb, wobei der Kohlenhobel von in Streblängsrichtung eingespannten Ketten gezogen und gegen den Abbaustoß angedrückt und geführt ist. Die Hauptpatentanmeldung betrifft die Kombination folgender Merkmale: a) Die zum Spannen der Kette dienende Einrichtung besitzt einen an sich bekannten, in. Abbaurichtung weisenden Führungsbalken, der an den Endabschnitten mit hydraulischen Stempeln ausgerüstet ist.
  • b) Auf dem Führungsbalken ist ein in an sich bekannter Weise mittels Druck- und/oder Zugzylinder verschieblicher Schlitten geführt, auf welchem in Richtung des Strebs weisend (z. B. unter einem Winkel zwischen 40 und 60° zur Bewegungsrichtung des Schlittens) ein in einem Führungsgehäuse angeordneter Spannzylinder gelagert ist, der Anschlußelemente für die Hobelzugkette und für mindestens eine Spannkette besitzt.
  • c) Der Schlitten ist beiderseits des Führungsbalkens mit Fußplatten für hydraulische Stempel ausgerüstet.
  • Ein weiteres Erfindungsmerkmal der Hauptpatentanmeldung kennzeichnet sich dadurch, daß der Spannzylinder einen Anschlußkopf besitzt, in welchem der Kettenstern für eine endlos geführte Hobelzugkette gelagert ist und welcher mindestens mit einem zum Abbaustoß hin gerichteten Ausleger mit einer Halterung für die dem Hobel zur Führung dienende Spannkette versehen ist. Zur Lagerung einer oberen und einer unteren Halterung für zwei im Abstand voneinander angeordnete parallelgerichtete Spannkettentrume soll der Ausleger mit quergerichteten führungskanalartigen Armen versehen sein. Als Halterung können in den Armen verstellbare Halteklauen dienen; es können aber auch Umlenkrollen vorgesehen sein, über welche die beiden Trume der Spannkette zugausgleichend miteinander verbunden sind.
  • Vorgesehen ist bei der Einrichtung nach der Hauptpatentanmeldung eine Ausbildung der Umkehrstation, die eine Änderung der Höhenlage des Spannzylinders und seines Führungsgehäuses erlaubt. Vorgesehen war zunächst die Verwendung eines Zwischenrahmens, der zwischen Führungsgehäuse und Schlitten eingebaut werden mußte.
  • Die Einrichtung nach der Hauptpatentanmeldung ist bei einer die vorstehenden Merkmale besitzenden Ausbildung für das Zusammenarbeiten mit einem ; solchen Kohlenhobel bestimmt, der an zwei im Abstand voneinander gehaltenen Trumen einer Spannkette oder von zwei Spannketten geführt ist, wobei ein Trum nahe dem Hangenden, das andere nahe dem Liegenden angeordnet sein kann, während das Hobelzugmittel in mittlerer Höhe mit dem Hobelkörper verbunden ist. Die vorgesehene Höherlegung des Spannzylinder-Führungsgehäuses dient dazu, daß die vom Spannzylinder getragene Halterung des Kettensterns immer in der Mittellage zum Kohlenhobel gehalten werden kann, falls die Einrichtung in einem Flöz größerer Dicke bzw. Mächtigkeit eingesetzt werden soll. Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Umkehrstation und einer Zubehöreinrichtung, die am jeweils anderen Strebende lediglich eine Umlenkung der Hobelzugkette zu bewirken hat. Bei der Umkehrstation und bei der Umlenkvorrichtung sollen die Mittel zur Höhenverstellung der Lage der Hobelzugkette und der Spannketten eine solche Ausbildung erhalten, die jederzeit ohne nennenswerte Betriebsunterbrechung und in einfacher Weise die Umstellung erlaubt.
  • Die Erfindung geht von derjenigen Bauart nach der Hauptpatentanmeldung aus, gemäß der auf einem in Abbaurichtung weisenden, durch Stempel verspannten Führungsbalken ein durch versetzte Stempel festlegbarer Schlitten angeordnet ist, der einen zur Schlittenlängsachse schrägliegenden Spannzylinder trägt, der mit seinem Führungsgehäuse auf dem Schlitten höhenverstellbar gelagert ist und kopfseitig in mittlerer Höhe einen Kettenstern zur Umlenkung der Hobelzugkette und - bezogen auf die Höhe des Abbaustoßes - ober- und unterhalb letzterer liegende, von einem zum Abbaustoß auskragenden Ausleger getragene Halterungen für die Befestigung bzw. Führung von zwei Spannkettentrumen besitzt. Die vorteilhafte Lösung gemäß der Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß auf dem Schlitten zu beiden Seiten des Spannzylinder-Führungsgehäuses ständerartige Seitenwände mit innenseitig liegenden, senkrecht zur Schlittenbasis gerichteten Führungen für seitliche Ansätze oder Leisten des Führungsgehäuses angeordnet sind und das Führungsgehäuse durch mindestens eine Hubvorrichtung bezüglich der Höhenlage einstellbar ist.
  • Der Schlitten der Umkehrstation trägt mithin zwei eine Vertikalführung für das Spannzylinder-Führungsgehäuse bildende Seitenwände, die an Gesamthöhe alle vorkommenden Vertikalverstellungen des Spannzylinders berücksichtigt. Das Spannzylinder-Führungsgehäuse ist zwischen diesen vom Schlitten getragenen Seitenwänden sicher geführt, und die seitlichen Ansätze oder Leisten bilden eine die Aufnahme hoher Zugkräfte erlaubende Kupplung. Mit Hilfe der dem Führungsgehäuse zugeordneten Hubvorrichtung kann eine schrittweise oder stufenlose Verstellung der Höhenlage durchgeführt werden. Diese Verstellung ist schnell durchführbar und erfordert keinerlei Demontage oder einen sonstigen komplizierten Umbau der auf dem Schlitten gelagerten Vorrichtungsteile.
  • Eine einfache bauliche Lösung besteht darin, daß in den auf der Schlittenoberseite stehenden Seitenwänden in der Mitte und an den Enden mehrere quergerichtete Einstecklöcher für einzusetzende Stützbolzen vorgesehen sind. Das in vertikaler Richtung zur Basisfläche des Schlittens erfolgende Umsetzen der Stützbolzen kann abwechselnd erfolgen. Die Höhenverstellung erfolgt schrittweise unter jeweiliger Sicherung der Zwischenstellung mit Hilfe der Stützbolzen.
  • Vorteilhaft ist eine solche Ausbildung, gemäß der an der Führungsgehäuse-Unterseite kürzere, nur einen Teilhub des Gesamtmaßes der Höhenverstellmöglichkeit entsprechende doppeltwirkende Druckzylinder angehängt sind, deren untere Widerlager in den Zwischenbereichen der Höheneinstellung durch die Stützbolzen gebildet sind. Das Führungsgehäuse wird in diesem Fall mit Hilfe der kleinen Druckzylinder hochgedrückt oder niedergesenkt. Die kurzen Druckzylinder benötigen nur einen kleinen Unterbringungsraum. Nach jedem Hub des Druckzylinders bzw. der am vorderen und hinteren Abschnitt des Führungsgehäuses vorgesehenen Druckzylinder wird die Lage des Führungsgehäuses durch einen Stützbolzen gesichert. Die Druckzylinder werden in ihre verkürzte Stellung eingefahren und erhalten durch einen eingesetzten Stützbolzen ein entsprechend verlegtes Widerlager. Auf diese Weise können Höhenverstellungen in größeren Bereichen zwischen den auf dem Schlitten vorgesehenen Seitenwänden vorgenommen werden.
  • Dieser in einfacher Weise durchzuführenden Höhenverstellung des Spannzylinder-Führungsgehäuses angepaßt ist die Ausbildung einer am anderen Strebende vorgesehenen, zur Umlenkung der Hobelzugkette und Spannkettenbefestigung dienenden Zubehöreinrichtung. Gemäß der Erfindung ist daher in Ergänzung zu dem in der Umkehrstation höheneinstellbar gelagerten Spannzylinder-Führungsgehäuse zur entsprechenden Höhenverstellung der Spannketten und der Hobelzugkette an dem anderen, insbesondere oberen Strebende eine in einem Schreitgestell befestigte, zwischen Hangendem und Liegendem längenveränderbare Teleskopsäule vorgesehen, auf welcher eine Hülse drehbar eingespannt .ist, die ein Gabellager für Kettenradsterne und eine Traverse zur Befestigung der Spannketten trägt.
  • Die Antriebsstation für die Hobelzugkette befindet sich in größerem Abstand von der Strebausmündung und kann einen beliebigen Aufbau erhalten. Im Bereich der Strebausmündung befindet sich nur ein zwischen Hangendem und Liegendem verspannbares Schreitgestell zur Verankerung einer Teleskopsäule, die der Kettenführung bzw. Kettenbefestigung dient ; und in schneller Weise die Einstellung der Kettenlage auf die veränderten Verhältnisse erlaubt. In manchen Fällen genügt die Längenveränderung der Teleskopsäule zur Neueinstellung der Kettenlage. Es kann in manchen Fällen aber auch zweckmäßig sein, die Hülse, welche zur Halterung der Kettenradsterne und von quergerichteten Armen zur Spannkettenbefestigung dient, auf der Teleskopsäule axial verstellbar vorzusehen.
  • Als Lager für die Teleskopsäule eignet sich besonders ein aus zwei parallelen Ausbaurahmen bestehendes Schreitgestell, bei welchem die Rahmen durch lenkerartige Zwischenglieder verbunden und durch einen Diagonalzylinder abwechselnd verschiebbar sind. Schreitgestelle mit Lenkern und Diagonalzylinder sind an sich bekannt, jedoch sind sie in der Anwendung zur Halterung der Teleskopsäule besonders zweckmäßig. Zur Korrektur der Schreitrichtung dieses Schreitgestells kann ein Lenker aus einem doppeltwirkenden Zylinder gebildet sein. Es ist außerdem zweckmäßig, wenn der die Teleskopsäule lagernde Rahmen mindestens drei, der andere Rahmen jedoch nur zwei Spannstempel besitzt. Dieser mit drei Spannstempeln versehene Rahmen ist an der der Strebausmündung zugewendeten Seite vorgesehen und nimmt während des Hobelbetriebs die Hauptlast auf.
  • Vorteilhaft ist eine solche Anordnung des Schreitgestells, indem die lenkerartigen Zwischenglieder parallel zur Stellung des von der Teleskopsäule gehaltenen Gabellagers gerichtet sind. Die Stellung des Gabellagers entspricht in der Betriebsstellung der Richtung seiner Zugbelastung. Diese Zugkraft verläuft parallel zur Stellung der lenkerartigen Zwischenglieder, wodurch auch die in den äußeren Rahmen des Schreitgestells angeordneten Stempel in einfacher und günstiger Weise zur Aufnahme der Gesamtbelastung herangezogen werden.
  • In der Zeichnung ist die Einrichtung nach der Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
  • F i g. 1 zeigt lediglich unter Andeutung des schräg verlaufenden Strebs eine untere Umkehrstation und eine obere Umlenkvorrichtung in Draufsicht; F i g. 2 zeigt den Bereich der Umlenkvorrichtung gemäß F i g. 1 in Seitenansicht, teils im Schnitt; F i g. 3 zeigt die untere Umkehrstation gemäß F i g. 1 in Seitenansicht.
  • In gleicher Weise wie bei der Hauptpatentanmeldung erfolgt die Kohlegewinnung in stark geneigter Lagerung bei schräggestelltem Stoß 1, an welchem ein auf ganzer Höhe des Stoßes oder auf einer Teilhöhe angreifender Kohlenhobel (nicht dargestellt) geführt ist. Mit 3 ist der Versatzstoß bezeichnet.
  • Der Kohlenhobel wird von einem in der Kopfstrecke aufgestellten, in der Zeichnung nicht dargestellten Antrieb aus mittels der endlos geführten Hobelzugkette 4 zwischen den Strebenden hin- und herbewegt. Zur Führung des Kohlenhobels und zur Unterstützung des Andrückens des Kohlenhobels gegen den Abbaustoß dienen die beiden parallelgerichteten Spannketten 5 bzw. Trume einer ungeteilten Spannkette.
  • Die am unteren Strebende vorgesehene Umkehrstation besitzt den Führungsbalken 7, der parallel zur Abbaurichtung angeordnet ist. Auf dem Führungsbalken ist der Schlitten 8 geführt. An den Enden des Führungsbalkens befinden sich Fußplatten 9 für hydraulische Stempel 10. Auch der Schlitten 8 besitzt Fußplatten 14 für hydraulische Stempel 15. Zum Verschieben des Schlittens 8 dient der Zylinder 16. Die Beaufschlagung des Zylinders 16 und der Stempel 10 bzw. 15 erfolgt in bekannter Weise, derart, daß nach einem vorbestimmten Rhythmus entweder der Schlitten oder der Führungsbalken verschoben werden kann.
  • Auf der Schlittenoberseite ist ein kastenförmiges Führungsgehäuse 18 für einen Spannzylinder 19 befestigt. Das Führungsgehäuse 18 und der Spannzylinder sind schräg zur Schlittenlängsachse angeordnet. Der Spannzylinder trägt an seinem vorderen Ende in lösbarer Anordnung ein Gabellager 24 für ein Kettenrad bzw. einen Kettenstern 25, welcher das Hobelzugmittel führt. Das Ende des Spannzylinders trägt außerdem noch einen Anschlußkopf 26, der mit einem zum Abbaustoß hin gerichteten Ausleger 27 versehen ist, der zur Befestigung der Spannketten 5 in einer möglichst nahe an den Abbaustoß herangerückten Lage dient. Für die Befestigung der Spannketten können Halteklauen vorgesehen sein. Beim Ausführungsbeispiel sind Umlenkrollen 60 in dem Ausleger gelagert, über welche die beiden Trume einer endlosen Spannkette geführt sind.
  • Zur Erzielung einer einfachen Höhenverstellung des Spannzylinder-Führungsgehäuses 18 dienen die beiden parallel zueinander gerichteten, auf dem Schlitten befestigten ständerartigen Seitenwände 62, an deren Innenseiten senkrecht zur Basisfläche des Schlittens gerichtete Führungen 63 vorgesehen sind. Das Führungsgehäuse 18 besitzt seitliche Ansätze 64 bzw. Leisten 65. In beiden Seitenwänden sind in der Mitte und an den Enden quergerichtete Einstecklöcher 66, 67, 68 für einzusetzende Stützbolzen vorgesehen. Die mittleren Stützbolzen dienen zur Zwischenfixierung des Führungsgehäuses in der jeweiligen Höhenlage. Die äußeren Einstecklöcher dienen zur Lagerung von Stützbolzen zur Bildung von Widerlagern für einen vorderen und einen hinteren doppeltwirkenden Druckzylinder 69. Diese Druckzylinder 69 sind selbst kurz bemessen und haben einen entsprechend kurzen Hub. Die Zylinder sind an der Unterseite des Führungsgehäuses gelenkig angehängt. Sobald das Führungsgehäuse 18 in einer neuen Stellung festgelegt ist, können die ausgefahrenen Zylinder 69 in ihre kurze Stellung zurückgezogen und durch einen untergesetzten Stützbolzen für die Durchführung eines neuen Hubes vorbereitet werden. Die Höhenverstellung des Führungsgehäuses 18 einschließlich zugeordneter Teile erfolgt zweckmäßig in einer Zeit, in welcher die Gewinnungsarbeit unterbrochen ist und nur geringe Spannkräfte auszuüben sind.
  • In Ergänzung zu dem in der Umkehrstation höheneinstellbar gelagerten Spannzylinder-Führungsgehäuse ist zur entsprechenden Höhenverstellung der Spannketten 5 und der Hobelzugkette 4 an dem anderen Strebende eine in einem Schreitgestell befestigte, zwischen Hangendem und Liegendem längenveränderbare Teleskopsäule 70 vorgesehen. Auf dieser Säule ist eine Hülse 71 drehbar eingespannt. Diese Hülse trägt ein Gabellager 72 für zwei gleichachsig angeordnete Kettenradsterne 73, die nur der Umlenkung der Hobelzugkette zu der in der Oberstrecke stehenden Antriebsstation dienen. Mit dem Gabellager sind gleichachsig zur Teleskopsäule gerichtete Traversen bzw. Tragarme 74 verbunden, an welchen die oberen Enden der Spannketten 5 befestigt sind. Die Verstellung der Länge der Teleskopsäule kann mit Hilfe eines Druckmittels erfolgen. Es können aber auch die Enden der Teleskopsäule in dem Ober- und Unterteil des vorderen Rahmens 75 so befestigt werden, daß mit der Verspannung des Rahmens auch eine Längenänderung der Teleskopsäule verbunden ist. Die Hülse 71 ist zwischen Begrenzungsringen 76 gelagert, die verstellbar sein können, um eine Lageänderung der Hülse zu ermöglichen.
  • Das Schreitgestell besteht aus den beiden Rahmen 75 und 77, die durch lenkerartige Zwischenglieder 78 und 79 verbunden sind. Die Lenker können in gleicher Anordnung im unteren und oberen Teil des Schreitgestells vorgesehen sein. Der hintere Lenker 79 wird aus einem doppeltwirkenden Zylinder gebildet, um die Schreitrichtung beeinflussen zu können. Zwischen beiden Rahmen ist ein Diagonalzylinder 80 vorgesehen, welcher den Schreitvorgang bewirkt. Es können im oberen und unteren Teil des Schreitgestells Zylinder 80 in gleicher Weise angeordnet sein.
  • Der der Strebausmündung benachbarte Rahmen besitzt drei Spannstempel 81. Dieser Rahmen ist während des Hobelbetriebs stark belastet und hat die Zugspannungen von den Ketten 4 und 5 aufzunehmen und zu halten. Der zweite Rahmen 77 ist nur mit zwei Haltestempeln 82 ausgerüstet. Die Spannkraft dieser beiden Stempel 82 genügt zur Zeit des Verlegens des Rahmens 75, weil die Verlegung jeweils in einer Gewinnungspause erfolgt, wo die von den Ketten 4 und 5 ausgeübten Zugspannungen gering sind. Wie aus F i g. 1 ersichtlich ist, wird das Schreitgestell im Betriebszustand derart angeordnet, daß die Richtung des Gabellagers 72 parallel verläuft zu den lenkerartigen Zwischengliedern 78 und 79. Hierdurch wird die von den Ketten in die Teleskopsäule übertragene Last auf die Stempel beider Rahmen verteilt.

Claims (9)

  1. Patentansprüche: 1. Hydraulische Rück- und Verspanneinrichtung für Kohlengewinnungsmaschinen, insbesondere Kohlenhobel, in steiler bzw. halbsteiler Lagerung mit schräg zur Abbaurichtung verlaufendem Streb, wobei der Kohlenhobel von in Streblängsrichtung eingespannten Ketten gezogen und gegen den Abbaustoß angedrückt und geführt ist nach Patentanmeldung P 12 74 545.8-24 (deutsche Auslegeschrift 1274 545), gemäß dem auf einem in Abbaurichtung weisenden, durch Stempel verspannten Führungsbalken ein durch versetzte Stempel festlegbarer Schlitten angeordnet ist, der einen zur Schlittenlängsachse schrägliegenden Spannzylinder trägt, der mit seinem Führungsgehäuse auf dem Schlitten höhenverstellbar gelagert ist und kopfseitig in mittlerer Höhe einen Kettenstern zur Umlenkung der Hobelzugkette und - bezogen auf die Höhe des Abbaustoßes - Ober- und unterhalb letzterer liegende, von einem zum Abbaustoß auskragenden Ausleger getragene Halterungen für die Befestigung bzw. Führung von zwei Spannkettentrumen besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Schlitten (8) zu beiden Seiten des Spannzylinder-Führungsgehäuses (18) ständerartige Seitenwände (62) mit innenseitig liegenden, senkrecht zur Schlittenbasis gerichteten Führungen (63) für seitliche Ansätze oder Leisten (64, 65) des Führungsgehäuses angeordnet sind und das Führungsgehäuse durch mindestens eine Hubvorrichtung (69) bezüglich der Höhenlage einstellbar ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den auf der Schlittenoberseite stehenden Seitenwänden (62) in der Mitte und an den Enden mehrere quergerichtete Einstecklöcher (66, 67, 68) für einzusetzende Stützbolzen vorgesehen sind.
  3. 3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Führungsgehäuse-Unterseite kürzere, nur einen Teilhub des Gesamtmaßes der Höhenverstellmöglichkeit entsprechende doppeltwirkende Druckzylinder (69) angehängt sind, deren untere Widerlager in den Zwischenbereichen der Höheneinstellung durch die Stützbolzen gebildet sind.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1 bzw. einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß in Ergänzung zu dem in der Umkehrstation höheneinstellbar gelagerten Spannzylinder-Führungsgehäuse (18) zur entsprechenden Höhenverstellung der Spannketten (5) und der Hobelzugkette (4) an dem anderen, insbesondere oberen Strebende eine in einem Schreitgestell befestigte, zwischen Hangendem und Liegendem längenveränderbare Teleskopsäule (70) vorgesehen ist, auf welcher eine Hülse (71) drehbar eingespannt ist, die ein Gabellager (72) für Kettenradsterne (73) und eine Traverse bzw. Arme (74) zur Befestigung der Spannketten trägt.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (71) auf der Teleskopsäule (70) axial verstellbar ist.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 4 bzw. 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Lager für die Teleskopsäule (70) ein aus zwei parallelen Ausbaurahmen (75, 77) bestehendes Schreitgestell dient, bei welchem die Rahmen durch lenkerartige Zwischenglieder (78, 79) verbunden und durch mindestens einen Diagonalzylinder (80) abwechselnd verschiebbar sind.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Lenker aus einem Zylinder (79) gebildet ist, der zur Korrektur der Rahmenlage dient. B.
  8. Einrichtung nach Anspruch 6 bzw. 7, dadurch gekennzeichnet, daß der mit der Teleskopsäule (70) ausgerüstete Rahmen (75) mindestens drei, der andere Rahmen jedoch nur zwei Spannstempel (81) besitzt.
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der Spannstellung des Schreitgestells die lenkerartigen Zwischenglieder (78, 79) parallel zur Stellung des von der Teleskopsäule gehaltenen Gabellagers (72) gerichtet sind.
DE1967M0075725 1967-09-29 1967-09-29 Hydraulische Rueck- und Verspanneinrichtung fuer Kohlengewinnungs-maschinen, insbesondere Kohlenhobel, in steiler bzw. halbsteiler Lagerung Expired DE1298482C2 (de)

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