DE1298011B - Anordnung zum Schutz des Fahrerplatzes von Kraftfahrzeugen - Google Patents
Anordnung zum Schutz des Fahrerplatzes von KraftfahrzeugenInfo
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- DE1298011B DE1298011B DEH64973A DEH0064973A DE1298011B DE 1298011 B DE1298011 B DE 1298011B DE H64973 A DEH64973 A DE H64973A DE H0064973 A DEH0064973 A DE H0064973A DE 1298011 B DE1298011 B DE 1298011B
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R19/00—Wheel guards; Radiator guards, e.g. grilles; Obstruction removers; Fittings damping bouncing force in collisions
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R21/00—Arrangements or fittings on vehicles for protecting or preventing injuries to occupants or pedestrians in case of accidents or other traffic risks
- B60R2021/0065—Type of vehicles
- B60R2021/0067—Buses
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Body Structure For Vehicles (AREA)
Description
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zum Schutz des unmittelbar hinter einer relativ dünnen Fahrzeugverkleidung gelegenen Fahrerplatzes von Kraftfahrzeugen vor in Richtung auf den Fahrerplatz einwirkenden Stößen, insbesondere bei Auffahrunfällen.
- Bei Personenwagen sieht man nach neuesten Forschungsergebnissen (VDI-Nachrichten, Jg. 22, Nr. 5, S. 1) den besten Insassenschutz in einer derartigen Ausbildung der Karosserie, daß der Fahrgastraum steif und der davor befindliche Kühlerraum bzw. der dahinter befindliche Heckraum energieverzehrend verformbar ausgebildet sind.
- Dieses Prinzip des Fahrgastschutzes läßt sich für solche Kraftfahrzeuge nicht verwenden, bei denen der Fahrer hinter einer verhältnismäßig dünnen Fahrzeugverkleidung sitzt, die weder selbst genügende Verformungsarbeit aufnehmen kann, noch Schutz vor hindurchstoßenden Fremdteilen bietet. Es ist offensichtlich, daß eine unmittelbare übertragung der bei Personenwagen vorgeschlagenen Maßnahmen auf solche Fahrzeuge wegen der dort herrschenden besonderen Verhältnisse nicht möglich ist. Das gilt auch für einen anderen bekannten Konstruktionsvorschlag (USA.-Patentschrift 2 927 817), demzufolge zwischen der Kühlerpartie und der widerstandsfähig ausgebildeten vorderen Partie einer Insassenkabine eines Personenwagens eine druckluftgefüllte und infolgedessen federnde Blase angeordnet ist, die die auf Schienen des Fahrgestells vorbewegliche Insassenkabine vor von vorn wirkenden Stößen abfedern soll. Abgesehen davon, daß eine solche Lösung kaum ernsthaft durchführbar erscheint, setzt auch sie vor der federnden Blase einen widerstandsfähigen Fahrzeugteil voraus, der sie bei einem Unfall vor schneidender oder stechender Beanspruchung, die zu ihrer Zerstörung führen müßte, schützt. Auch Innenraumpolsterung (deutsche Gebrauchsmuster 1795114 und 1865 023, deutsche Patentschrift 836 748) reicht bekanntermaßen nicht allein aus. Gepolsterte Stoßstangen (deutsches Gebrauchsmuster 1894 209) gewähren in den meisten Fällen nur einen sehr unvollkommenen Schutz, da sie erstens auf einen sehr schmalen Höhenbereich auf der Frontseite begrenzt sind und zweitens ungünstige Verformungscharakteristiken insofern haben, als sie einwirkenden Stößen im unverformten Zustand größeren Widerstand entgegensetzen als nach einer gewissen Verformung; das umgekehrte Verhalten ist wünschenswert.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, trotz der ungünstigen Voraussetzungen bei solchen Fahrzeugen, bei denen der Fahrer unmittelbar hinter einer relativ dünnen Fahrzeugsfrontverkleidung sitzt, beispielsweise bei Omnibussen, einen wirksamen Fahrerschutz zu ermöglichen. Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, daß der Fahrersitz starr mit einem Schild verbunden ist und daß zwischen dem Schild und der davor befindlichen Fahrzeugverkleidung eine aus Kunststoff mit Zellenstruktur bestehende Stoßschutzschicht angeordnet ist.
- Der Schild besteht beispielsweise aus einer Stahlplatte genügender Dicke oder auch aus einem in sich starren und starr mit dem Fahrersitz verbundenen Stabwerk. Dadurch wird erreicht, daß die vor dem Fahrer befindlichen Konstruktionsteile nicht bei einem Unfall nach hinten gegen den Fahrer gequetscht werden können. Allenfalls wird der gesamte Fahrerplatz nach hinten geschoben. Die Stoßschutzschickt vor dem starren Schild des Fahrerplatzes verzehrt die Stoßenergie oder jedenfalls deren größten Teil, so daß der Stoß nicht plötzlich und dadurch mit katastrophal hohen Beschleunigungskräften auf den Fahrerplatz einwirkt, sondern ein Energieabbau über eine gewisse Bewegungsstrecke stattfinden kann, so daß die beim Aufprall entstehenden Beschleunigungsspitzen auf ein erträgliches und jedenfalls für den Fahrer unschädliches Maß gesenkt werden.
- Der besondere Vorteil der Verwendung von einer Pufferschicht aus Kunststoff mit Zellenstruktur besteht dabei unter anderem darin, daß die gesamte Schildfläche mit diesem Stoff belegt werden kann, so daß die angestrebte Wirkung ungeachtet der jeweiligen Stelle eintritt, an der der Stoß auf den Schild einwirkt. Zweckmäßigerweise wird der Schild nicht auf die Breite des Fahrersitzes beschränkt, sondern etwas breiter ausgeführt und der Rundung der Fahrzeugfront angepaßt.
- Die Anordnung der Pufferschicht zwischen der Frontverkleidung und dem Schild hat dabei den Vorteil, daß auch- sehr stark örtlich begrenzte Stöße (beispielsweise beim Auffahren des Fahrzeugs auf eine aus dem vorfahrenden Fahrzeug nach hinten herausragende Stange) wirksam abgefangen werden, weil die Stoßwirkung durch die Frontverkleidung auf eine wesentlich größere Fläche der Pufferschicht verteilt wird und die Stoßarbeit somit in einem verhältnismäßig großen wirksamen Volumen verzehrt wird.
- Es :ist im Prinzip gleichgültig, ob der Pufferkörper aus gummielastischem Material besteht, das sich nach einer Verformung wieder elastisch zurückverformt, oder ob er unelastisch ist und Stöße eine bleibende Verformung hervorrufen; in jedem Falle kommt es darauf an, daß die Energie des Stoßes - gleichgültig, an welcher Stelle er auftritt - durch Verformung und gegebenenfalls Zerstörung der Zellen des Pufferkörpers verzehrt wird.
- Die Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert, die ein Ausführungsbeispiel in schematischer Darstellung eines horizontalen Längsschnitts durch das Vorderteil eines Omnibusses in einer Figur zeigt.
- Der Umriß des Omnibusses ist bei 1 durch die Dachlinie, bei 2 durch die Frontscheibe und bei 3 durch die untere Verkleidungshaut sowie bei 4 durch den Boden gegeben. An einem festen Teil 5 des Wagenkörpers ist die starre Fahrerplatzeinheit befestigt, die aus einer Bodenplatte 6, dem Sitz 7, dem Schild 8 und gegebenenfalls weiteren Zubehörteilen des Fahrerplatzes (Lenksäule, Pedale, Armaturenbrett) gebildet wird. Alle Teile der Fahrerplatzeinheit sind starr und fest miteinander verbunden.
- Zwischen dem Schild 8 und der unteren Frontverkleidung 3 ist die Stoßschutzschicht 9 aus Kunststoff mit Zellenstruktur angeordnet.
Claims (1)
- Patentanspruch: Anordnung zum Schutz des unmittelbar hinter einer relativ dünnen Fahrzeugverkleidung gelegenen Fahrerplatzes von Kraftfahrzeugen vor in Richtung auf den Fahrerplatz einwirkenden Stößen, insbesondere bei Auffahrunfällen, dadurch gekennzeichnet, daß der Fahrersitz (7) starr mit einem Schild (8) verbunden ist und daß zwischen dem Schild und der davor befindlichen Fahrzeugverkleidung eine aus Kunststoff mit Zellenstruktur bestehende Stoßschutzschicht (9) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH64973A DE1298011B (de) | 1968-01-05 | 1968-01-05 | Anordnung zum Schutz des Fahrerplatzes von Kraftfahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH64973A DE1298011B (de) | 1968-01-05 | 1968-01-05 | Anordnung zum Schutz des Fahrerplatzes von Kraftfahrzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1298011B true DE1298011B (de) | 1969-06-19 |
Family
ID=7162935
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH64973A Pending DE1298011B (de) | 1968-01-05 | 1968-01-05 | Anordnung zum Schutz des Fahrerplatzes von Kraftfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1298011B (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE836748C (de) * | 1950-10-27 | 1952-04-17 | Franz Derwahl | Sicherheitsanordnung fuer Insassen in Fahrzeugen, insbesondere in Personenkraftfahrzeugen |
| DE1795114U (de) * | 1958-05-10 | 1959-09-03 | Karl Amend | Gepolstertes armaturenbrett aus elastischem kunststoff mit zellstruktur und fester, glatter oder genarbter oeberflaeche. |
| US2927817A (en) * | 1958-01-13 | 1960-03-08 | Raup Clyde Nelson | Slidable and detachable interlocking connection of a vehicle body to a chassis |
| DE1865023U (de) * | 1962-10-31 | 1963-01-03 | Siegfried Maire | Polsterleiste, insbesondere fuer kraftfahrzeuge. |
| DE1894209U (de) * | 1964-02-01 | 1964-06-04 | Friedrich Dr Becke | An der stossstange angebrachtes schutzelement fuer kraftfahrzeuge. |
-
1968
- 1968-01-05 DE DEH64973A patent/DE1298011B/de active Pending
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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