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DE1298011B - Anordnung zum Schutz des Fahrerplatzes von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Anordnung zum Schutz des Fahrerplatzes von Kraftfahrzeugen

Info

Publication number
DE1298011B
DE1298011B DEH64973A DEH0064973A DE1298011B DE 1298011 B DE1298011 B DE 1298011B DE H64973 A DEH64973 A DE H64973A DE H0064973 A DEH0064973 A DE H0064973A DE 1298011 B DE1298011 B DE 1298011B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
driver
seat
shield
arrangement
motor vehicles
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH64973A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Arnold
Mies
Schultz Otto
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HAMBURGER HOCHBAHN AG
Original Assignee
HAMBURGER HOCHBAHN AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HAMBURGER HOCHBAHN AG filed Critical HAMBURGER HOCHBAHN AG
Priority to DEH64973A priority Critical patent/DE1298011B/de
Publication of DE1298011B publication Critical patent/DE1298011B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R19/00Wheel guards; Radiator guards, e.g. grilles; Obstruction removers; Fittings damping bouncing force in collisions
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R21/00Arrangements or fittings on vehicles for protecting or preventing injuries to occupants or pedestrians in case of accidents or other traffic risks
    • B60R2021/0065Type of vehicles
    • B60R2021/0067Buses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zum Schutz des unmittelbar hinter einer relativ dünnen Fahrzeugverkleidung gelegenen Fahrerplatzes von Kraftfahrzeugen vor in Richtung auf den Fahrerplatz einwirkenden Stößen, insbesondere bei Auffahrunfällen.
  • Bei Personenwagen sieht man nach neuesten Forschungsergebnissen (VDI-Nachrichten, Jg. 22, Nr. 5, S. 1) den besten Insassenschutz in einer derartigen Ausbildung der Karosserie, daß der Fahrgastraum steif und der davor befindliche Kühlerraum bzw. der dahinter befindliche Heckraum energieverzehrend verformbar ausgebildet sind.
  • Dieses Prinzip des Fahrgastschutzes läßt sich für solche Kraftfahrzeuge nicht verwenden, bei denen der Fahrer hinter einer verhältnismäßig dünnen Fahrzeugverkleidung sitzt, die weder selbst genügende Verformungsarbeit aufnehmen kann, noch Schutz vor hindurchstoßenden Fremdteilen bietet. Es ist offensichtlich, daß eine unmittelbare übertragung der bei Personenwagen vorgeschlagenen Maßnahmen auf solche Fahrzeuge wegen der dort herrschenden besonderen Verhältnisse nicht möglich ist. Das gilt auch für einen anderen bekannten Konstruktionsvorschlag (USA.-Patentschrift 2 927 817), demzufolge zwischen der Kühlerpartie und der widerstandsfähig ausgebildeten vorderen Partie einer Insassenkabine eines Personenwagens eine druckluftgefüllte und infolgedessen federnde Blase angeordnet ist, die die auf Schienen des Fahrgestells vorbewegliche Insassenkabine vor von vorn wirkenden Stößen abfedern soll. Abgesehen davon, daß eine solche Lösung kaum ernsthaft durchführbar erscheint, setzt auch sie vor der federnden Blase einen widerstandsfähigen Fahrzeugteil voraus, der sie bei einem Unfall vor schneidender oder stechender Beanspruchung, die zu ihrer Zerstörung führen müßte, schützt. Auch Innenraumpolsterung (deutsche Gebrauchsmuster 1795114 und 1865 023, deutsche Patentschrift 836 748) reicht bekanntermaßen nicht allein aus. Gepolsterte Stoßstangen (deutsches Gebrauchsmuster 1894 209) gewähren in den meisten Fällen nur einen sehr unvollkommenen Schutz, da sie erstens auf einen sehr schmalen Höhenbereich auf der Frontseite begrenzt sind und zweitens ungünstige Verformungscharakteristiken insofern haben, als sie einwirkenden Stößen im unverformten Zustand größeren Widerstand entgegensetzen als nach einer gewissen Verformung; das umgekehrte Verhalten ist wünschenswert.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, trotz der ungünstigen Voraussetzungen bei solchen Fahrzeugen, bei denen der Fahrer unmittelbar hinter einer relativ dünnen Fahrzeugsfrontverkleidung sitzt, beispielsweise bei Omnibussen, einen wirksamen Fahrerschutz zu ermöglichen. Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, daß der Fahrersitz starr mit einem Schild verbunden ist und daß zwischen dem Schild und der davor befindlichen Fahrzeugverkleidung eine aus Kunststoff mit Zellenstruktur bestehende Stoßschutzschicht angeordnet ist.
  • Der Schild besteht beispielsweise aus einer Stahlplatte genügender Dicke oder auch aus einem in sich starren und starr mit dem Fahrersitz verbundenen Stabwerk. Dadurch wird erreicht, daß die vor dem Fahrer befindlichen Konstruktionsteile nicht bei einem Unfall nach hinten gegen den Fahrer gequetscht werden können. Allenfalls wird der gesamte Fahrerplatz nach hinten geschoben. Die Stoßschutzschickt vor dem starren Schild des Fahrerplatzes verzehrt die Stoßenergie oder jedenfalls deren größten Teil, so daß der Stoß nicht plötzlich und dadurch mit katastrophal hohen Beschleunigungskräften auf den Fahrerplatz einwirkt, sondern ein Energieabbau über eine gewisse Bewegungsstrecke stattfinden kann, so daß die beim Aufprall entstehenden Beschleunigungsspitzen auf ein erträgliches und jedenfalls für den Fahrer unschädliches Maß gesenkt werden.
  • Der besondere Vorteil der Verwendung von einer Pufferschicht aus Kunststoff mit Zellenstruktur besteht dabei unter anderem darin, daß die gesamte Schildfläche mit diesem Stoff belegt werden kann, so daß die angestrebte Wirkung ungeachtet der jeweiligen Stelle eintritt, an der der Stoß auf den Schild einwirkt. Zweckmäßigerweise wird der Schild nicht auf die Breite des Fahrersitzes beschränkt, sondern etwas breiter ausgeführt und der Rundung der Fahrzeugfront angepaßt.
  • Die Anordnung der Pufferschicht zwischen der Frontverkleidung und dem Schild hat dabei den Vorteil, daß auch- sehr stark örtlich begrenzte Stöße (beispielsweise beim Auffahren des Fahrzeugs auf eine aus dem vorfahrenden Fahrzeug nach hinten herausragende Stange) wirksam abgefangen werden, weil die Stoßwirkung durch die Frontverkleidung auf eine wesentlich größere Fläche der Pufferschicht verteilt wird und die Stoßarbeit somit in einem verhältnismäßig großen wirksamen Volumen verzehrt wird.
  • Es :ist im Prinzip gleichgültig, ob der Pufferkörper aus gummielastischem Material besteht, das sich nach einer Verformung wieder elastisch zurückverformt, oder ob er unelastisch ist und Stöße eine bleibende Verformung hervorrufen; in jedem Falle kommt es darauf an, daß die Energie des Stoßes - gleichgültig, an welcher Stelle er auftritt - durch Verformung und gegebenenfalls Zerstörung der Zellen des Pufferkörpers verzehrt wird.
  • Die Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert, die ein Ausführungsbeispiel in schematischer Darstellung eines horizontalen Längsschnitts durch das Vorderteil eines Omnibusses in einer Figur zeigt.
  • Der Umriß des Omnibusses ist bei 1 durch die Dachlinie, bei 2 durch die Frontscheibe und bei 3 durch die untere Verkleidungshaut sowie bei 4 durch den Boden gegeben. An einem festen Teil 5 des Wagenkörpers ist die starre Fahrerplatzeinheit befestigt, die aus einer Bodenplatte 6, dem Sitz 7, dem Schild 8 und gegebenenfalls weiteren Zubehörteilen des Fahrerplatzes (Lenksäule, Pedale, Armaturenbrett) gebildet wird. Alle Teile der Fahrerplatzeinheit sind starr und fest miteinander verbunden.
  • Zwischen dem Schild 8 und der unteren Frontverkleidung 3 ist die Stoßschutzschicht 9 aus Kunststoff mit Zellenstruktur angeordnet.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Anordnung zum Schutz des unmittelbar hinter einer relativ dünnen Fahrzeugverkleidung gelegenen Fahrerplatzes von Kraftfahrzeugen vor in Richtung auf den Fahrerplatz einwirkenden Stößen, insbesondere bei Auffahrunfällen, dadurch gekennzeichnet, daß der Fahrersitz (7) starr mit einem Schild (8) verbunden ist und daß zwischen dem Schild und der davor befindlichen Fahrzeugverkleidung eine aus Kunststoff mit Zellenstruktur bestehende Stoßschutzschicht (9) angeordnet ist.
DEH64973A 1968-01-05 1968-01-05 Anordnung zum Schutz des Fahrerplatzes von Kraftfahrzeugen Pending DE1298011B (de)

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DEH64973A DE1298011B (de) 1968-01-05 1968-01-05 Anordnung zum Schutz des Fahrerplatzes von Kraftfahrzeugen

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DEH64973A DE1298011B (de) 1968-01-05 1968-01-05 Anordnung zum Schutz des Fahrerplatzes von Kraftfahrzeugen

Publications (1)

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DE1298011B true DE1298011B (de) 1969-06-19

Family

ID=7162935

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DEH64973A Pending DE1298011B (de) 1968-01-05 1968-01-05 Anordnung zum Schutz des Fahrerplatzes von Kraftfahrzeugen

Country Status (1)

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DE (1) DE1298011B (de)

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE836748C (de) * 1950-10-27 1952-04-17 Franz Derwahl Sicherheitsanordnung fuer Insassen in Fahrzeugen, insbesondere in Personenkraftfahrzeugen
DE1795114U (de) * 1958-05-10 1959-09-03 Karl Amend Gepolstertes armaturenbrett aus elastischem kunststoff mit zellstruktur und fester, glatter oder genarbter oeberflaeche.
US2927817A (en) * 1958-01-13 1960-03-08 Raup Clyde Nelson Slidable and detachable interlocking connection of a vehicle body to a chassis
DE1865023U (de) * 1962-10-31 1963-01-03 Siegfried Maire Polsterleiste, insbesondere fuer kraftfahrzeuge.
DE1894209U (de) * 1964-02-01 1964-06-04 Friedrich Dr Becke An der stossstange angebrachtes schutzelement fuer kraftfahrzeuge.

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE836748C (de) * 1950-10-27 1952-04-17 Franz Derwahl Sicherheitsanordnung fuer Insassen in Fahrzeugen, insbesondere in Personenkraftfahrzeugen
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DE1865023U (de) * 1962-10-31 1963-01-03 Siegfried Maire Polsterleiste, insbesondere fuer kraftfahrzeuge.
DE1894209U (de) * 1964-02-01 1964-06-04 Friedrich Dr Becke An der stossstange angebrachtes schutzelement fuer kraftfahrzeuge.

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