[go: up one dir, main page]

DE1297048B - Herstellung eines Sedimentationsmittels - Google Patents

Herstellung eines Sedimentationsmittels

Info

Publication number
DE1297048B
DE1297048B DE1962J0022389 DEJ0022389A DE1297048B DE 1297048 B DE1297048 B DE 1297048B DE 1962J0022389 DE1962J0022389 DE 1962J0022389 DE J0022389 A DEJ0022389 A DE J0022389A DE 1297048 B DE1297048 B DE 1297048B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
sedimentation
scale divisions
substances
minutes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1962J0022389
Other languages
English (en)
Inventor
Jordan Walter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LUTHER WERKE
Original Assignee
LUTHER WERKE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LUTHER WERKE filed Critical LUTHER WERKE
Priority to DE1962J0022389 priority Critical patent/DE1297048B/de
Publication of DE1297048B publication Critical patent/DE1297048B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/52Treatment of water, waste water, or sewage by flocculation or precipitation of suspended impurities
    • C02F1/5263Treatment of water, waste water, or sewage by flocculation or precipitation of suspended impurities using natural chemical compounds

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Separation Of Suspended Particles By Flocculating Agents (AREA)

Description

  • Es ist bekannt, zur beschleunigten Klärung von Abwässern einen Zusatz von Isländischem Moos anzuwenden. Es ist weiterhin bekannt, Schlämmen oder Trüben im Bereich der Erzaufbereitung eine geringe Menge eines wäßrigen Extrakts von Caraghen-Moos hinzuzufügen, um einen flüssigen Schlamm aus Bleiglanz, Zinkblende, Tonschiefer usw. innerhalb kurzer Zeit zu klären. Es genügt, dabei weniger als 0,1 g des Extrakts auf 11 Aufschlämmung zu verwenden.
  • Bekanntlich spielen bei der Klärung von Trüben elektrostatische Umladungsvorgänge eine wesentliche Rolle. Dabei können die Trüben oder Aufschlämmung in homogene oder heterogene Stoffsysteme unterteilt werden, deren chemische und elektrochemische bzw. elektrostatische Gleichgewichte je- weils mehr oder weniger stabil sind, wobei sich nach dem Labilitätsgrad die Abscheidung oder Sedimentation der Stoffteilchen in der Zeiteinheit richtet. Die bei dem bekannten Verfahren in Frage stehenden Trüben sind anorganische Stoffaufschlämmungen, also ein homogenes Stoffsystem. Auf ein solches System haben bei ausreichend hoher Konzentration der Aufschlämmung, kolloidale Pflanzenstoffe, nämlich Isländisch Moos oder Caraghen, spezifische Beschleunigungswirkung auf die Ausflockung, welche noch bei Zusatz von Salzen, z. B. des Calciums oder Strontiums, insbesondere der Sulfate dieser Materialien erhöht wird.
  • Bei der Flockenbildung oder Sedimentation bei der Milch, welche eine Ernulsion ist, ist bekannt, den Vorgang auf zweierlei Weise zu unterstützen. Einmal kann das elektrostatische Gleichgewicht dieses Stoffsystems durch eine Änderung des pH-Wertes oder durch Anwendung eines nur bei diesem Stoffsystem wirksamen, unter dem Namen »Lab« bekannten Wirkstoffes geschützt werden.
  • Man kann durch praktische Versuche zeigen, daß mit den für anorganische Systeme bekannten wäßrigen Caraghen- oder Isländisch-Moos-Auszügen die Sedirnentation bei der Milch kaum beeinflußt werden kann. Auf der anderen Seite läßt sich auch der Wirkstoff »Lab« für die Beschleunigung der Sedimentation von anorganischen Erzaufschlämmungen praktisch nicht verwenden.
  • Zwar gibt es synthetische Polysaccharide mit ähnlichen Eigenschaften, wobei jedoch diese Stoffe für eine breite Anwendung zu teuer und im physiologischen Sinne für die Anwendung bei Trinkwasser nicht unbedenklich sind.
  • Die vorliegende Erfindung befaßt sich mit dem spezifischen Problem der Aufbereitung von Trink-, Brauch- und Abwässern. Solche Abwässer können bekanntlich zwar auch von vornherein Trübungen aufweisen, deren Konzentration jedoch auch nicht annähernd mit der von anorganischen Erzaufschlämmungen zu vergleichen ist. In der Regel treten solche Trübungen bei Abwässern auch erst sekundär, d. h. in einer späteren Stufe des Aufbereitungsverfahrens auf.
  • Das Stoffsystem solcher Abwässer ist elektrostatisch heterogen. Es enthält in der Hauptsache in Form von Kolloidalen gelöste organische Stoffe und echt gelöste anorganische Verbindungen des Eisens, Mangans usw., die in der Regel nicht durch Filtration entfernbar sind, es sei denn, daß man sie durch intensive Belüftung des Wassers zuvor in Trübstoffe überführt, die nach einer angemessenen Reifezeit filtrationsfähig werden. Es ist aber auch in der Wasseraufbereitungspraxis bereits bekannt, Hilfsstoffe für die Flockenbildung und Sedimentation zu verwenden. Hierfür haben sich beispielsweise Eisenchlorid, Aluminiumsulfat oder Kaliumpermanganat als durchaus brauchbar erwiesen. Diese Stoffe bewirken eine beschleunigte chemische Umwandlung der im Wasser gelösten Stoffe organischer und anorganischer Art sowie deren Adsorbtion an die sich bildenden hochaktiven Flocken. Diese Flocken benötigen aber immer noch eine Reifezeit von etwa 30 bis 60 Minuten, bis die Stoffe auf dem Wege der Filtrierung entfernt werden können.
  • Bei der Aufbereitung von Wässern hat eine Sedimentationsbeschleunigung aber nur dann einen praktischen Sinn, wenn dabei alle in dem oft sehr kompIexen Stoffsystem vorhandenen Trübstoffe direkt oder indirekt zum beschleunigten Sedimentieren gebracht werden können, wobei möglichst alle Flocken etwa in die gleich günstige Form und in der gleich kurzen Zeit zur Reifung und Absetzung gebracht werden müssen, da andernfalls die Verwendung von Hilfsstoffen keinen praktischen Wert mehr hat.
  • Weiterhin ist darauf zu achten, daß die Flocken-Adsorbtionskraft nicht beeinträchtigt werden darf und daß die Flocken eine solche Beschaffenheit aufweisen müssen, daß das darüberstehende Wasser völlig klar bleibt bzw. sofort wieder klar wird, wenn man die Flocken mechanisch aufgewirbelt hat.
  • Eine weitere wichtigere Forderung bei der Aufbereitung von Wässern liegt darin, daß die verwendeten Wirkstoffe keine physiologisch bedenklichen Bestandteile enthalten dürfen, welche gegen die Vorschriften des Lebensmittel- oder des Wassergütegesetzes verstoßen.
  • Die Praxis hat gezeigt, daß die weiter oben genannten bekannten kolloidalen Wirkstoffe für diesen Zweck nicht geeignet sind.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für den eingangs erwähnten Zweck ein Sedimentationsmittel anzugeben, das große spezifische Wirkung bei der Aufbereitung von Wässern zeigt, und welches die zuvor genannten Forderungen in optimaler Weise erfüllt.
  • Gegenstand der Erfindungistdaherdiellerstellung eines Sedimentationsmittels aus kolloiden, pflanzlichen Rohstoffen in Kombination mit anorganischen Flockungsmitteln zur Reinigung trüber oder verstrahlter Wässer oder Abwässer, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man Johannisbrot-Kemmehle mit kristallisiertem Natriumsulfat in Wasser verrührt, zu der gequollenen noch feuchten Masse eine solche Menge kalzinierten Natriumsulfats zusetzt, daß man ein trockenes Pulver erhält, und schließlich noch an sich bekannte flockende Salze des Eisens oder Aluminiums beimengt.
  • Das erfindungsgemäße Sedimentationsmittel wird nach folgender Vorschrift hergestellt: 20 g Johannisbrot-Kernmehl, sogenanntes Guarmehl, werden mit 100 g kristallisiertem Natriumsulfat in 200 g destilliertem Wasser bzw. Kondenswasser verrührt. Diese Mischung wird bis zur vollständigen Quellung, die je nach Raumtemperatur und Mahlfeinheit des Guarmehles 3 bis 24 Stunden Dauer erfordert, sich selbst überlassen. Die Temperatur, bei der die Quellung erfolgt, ist nichtkritisch. Eine Erhitzung sollte jedoch zur Vermeidung einer Aufspaltung der Kolloide unterbleiben. In die homogene gelartige Quellmasse wird wasserfreies Natriumsulfat so lange eingearbeitet, bis ein trockenes Pulver anfällt, das durch ein Feinsieb von 0,3 bis 0,5 mm Maschenweite hindurchgetrieben werden kann. Hierbei ist es wichtig, das wasserfreie Natriumsulfat in die noch feuchte, gelartige Quellmasse einzuarbeiten. Für die obengenannten Mengenverhältnisse benötigt man etwa 68#O g wasserfreies Natriumsulfat. Das so erhaltene Sedimentationsmittel verliert bei der Lagerung seine Wirkung nicht und kann noch in Mengen von 1,0 bis 0,1 mg pro Liter bei den in Frage stehenden Wässern zum Sedimentieren eingesetzt werden.
  • Ein Vorzug des neuen Wirkstoffes besteht darin, daß er in kleinsten Mengen von 1,0 mg/1 und weniger wirksam ist und je nach dem pH-Wert der Trüben in Kombination mit sauren Fällungsbildnern, wie Eisensalzen, auch in Mischungen mit anderen sauren Salzen für alkalische Trüben, für saure Trüben in Kombination mit alkalischen Fällungsbildnern, wie Aluminate u. dgl., auch zwecks automatischer Korrektur der pH-Werte anwendbar ist, wodurch eine zusätzliche, nachträgliche Korrektur der pH-Werte entfällt.
  • Bei der Anwendung des erfindungsgemäßen Sedimentationsmittels werden bei der Trink-, Brauch-und Abwässeraufbereitung die Kosten für aufwendigen Absetzvorrichtungen erspart, da der Raumbedarf an Reaktions-, Absetzklärbehältern und Filtern erheblich - bis zu 75,D/o - herabgesetzt wird. In vielen Anwendungsfällen erübrigt sich sogar eine Filtration. Dort, wo eine solche sich noch als erforderlich erweist, erhöht die Verwendung des neuen Sedimentationsmittels die Filterstandzeit um das Mehrfache, wodurch sich die Leistung vorhandener Anlagen beträchtlich steigert.
  • Zum weiteren Verständnis der Erfindung dienen folgende Vergleichsversuche: Es wurde eine Apparatur zur Durchführung von Sedimentationsversuchen mit Flüssigkeitstrüben verwendet mit einem Glaszylinder, der mit der Flüssigkeitstrübe bis zu einer vorbestimmten Marke gefüllt wird. Ein Rührstäbchen eines Magnetrührers wurde dann in den Zylinder gegeben und der Glaszylinder auf das Rührwerk gestellt und der Magnetrührer gleichzeitig mit einem Zeitmesser eingeschaltet.
  • Nach Ablauf von einer Minute wird der Rührer abgeschaltet und auf einem Galvanometer der Zeigerstand abgelesen. Die Skala des Galvanometers ist mit 14 Hauptteilstrichen eingeteilt.
  • Der Galvanometer zeigt den Fotostrom einer Fotozelle an, der durch die eine Lichtquelle ausgelöst wird. Der Fotostrom steigt mit wachsender Klarheit des Versuchsmediums. Völlige Dunkelheit liegt also bei Skalenteil 14 vor. Der 0-Wert (größte Klarheit) des zum Versuch verwendeten Glaszylinders wird in der Weise ermittelt, daß eine Messung mit klarem Wasser vorgenommen wird. Er liegt zwischen 0 und 3 Skalenteilen.
  • Um in allen Fällen die gleichen Vorbedingungen erfüllen zu können, ist das Licht durch zwei Abschirmwände, die mit Schlitzblenden versehen sind, reguliert. Die Schlitze liegen auf gleicher Höhe zu der Fotozelle. Hierdurch wird auch stets der gleiche Ausschnitt des Glaszylinders erfaßt. Die Schlitzblenden sind nicht verstellbar., sie befinden sich mit ihrer Unterkante im zweiten Drittel des Glaszylinders. Es werden somit nur echte Klär- und Sedimentationsvorgänge erfaßt, d. h. nicht die sehr häufig in der Praxis auftretenden geringen Scheinklärungen, die sich nur auf wenigen Zentimetern unter der Oberfläche vollziehen.
  • Das zu dem obenerwähnten Versuch verwendete Wasser hatte folgende Zusammensetzung
    Farbe und Aussehen ........ farblos, klar
    Temperatur* ................ 141 C
    pH ........................ 6,2
    Gesamt-Eisen .............. 1,95 mg/1 Fe
    Gesamt-Mangan ............ 0,42 m/1 Mii
    Das Wasser wurde in den Versuchszylinder eingefüllt und auf dem Magnetrührwerk 1 Minute zur Belüftung gerührt, nachdem der 0-Wert des Glaszylinders mit dem gleichen Wasser vor Einschaltung des Rührwerkes abgelesen worden war.
  • Ablesung des Galvanometers direkt: 3 Skalenteile, Ablesung nach 3 Minuten Rührzeit: 3 Skalenteile (Rührwerk gestoppt), 5 Skalenteile nach 340 Minuten, 8 Skalenteile nach 670 Minuten, 9 Skalenteile nach 12 Stunden.
  • Es erfolgte somit auch nach 12 Stunden keine Klärung des Wassers ohne Filtration. Der pH-Wert des Wassers betrug nach 12 Stunden = 6.4.
  • Versuch 1 Versuch mit Zusatz einer Stoffkombination gemäß Patentanmeldung, wobei die Zusatzmenge 0,5 mg/1 Wirkstoff enthielt.
  • Anfangsablesung: 3 Skalenteile (nach einer Minute).
  • Bei laufendem Rührwerk wurde der Zusatz vorgenornmen und wieder 3 Minuten gerührt, Rührwerk gestoppt.
  • 12 Galvanometer-Ablesung - 12 Skalenteile: 10 Skalenteile Galvanometer nach 23 Sekunden, 6 Skalenteile Galvanometer nach 55 Sekunden, 3 Skalenteile (0-Wert) nach 85 Sekunden.
  • Das über einen kompakten Bodensatz stehende völlig klare Wasser hatte einen pH-Wert von 7,2; es war praktisch eisenfrei bei einem Mangangehalt von unter 0,01 mg/l. Die Erhöhung des pH-Wertes ist in der Hauptsache durch das in der Wirkstoff-Kombination anwesende Aluminat bedingt, das gleichzeitig eine gute Adsorbtion kolloidaler oder feinstverteilter Stoffe, wie Atommüll, eine zusätzliche Flockenbildung mit sich bringt. Durch den Wirkstoffzusatz gemäß der Patentanweldung wird in rund 11/2+3 = 4'/2 Minuten eine Herausnahme der Trübungsbildner des Wassers quantitativ erreicht und ohne Fein-Filtration ein sofort einsatzfähiges Wasser erhalten.
  • Versuch 2 Dieser Versuch wurde unter Zusatz von Carraghen (Isländisches Moos) in gleicher Wirkstoff-Konzentration wie bei Versuch 1, bei dem die Wirkstoff-Konzentration in Guarmehl von 0,5 mg/1 betragen hat.
  • Zuvor ist darauf hinzuweisen, daß sich sowohl das Carraghen als Isländisches Moos (Calvaru islandien) in handelsüblicher Form oder nach dem Versuch zur Herstellung in feinster, mehlförmiger Zerkleinerung mechanisch und physikalisch ganz anders verhält, als die nach der Erfindung verwendeten Guar-Mehle. Sie lassen sich auch nicht in so großer Verdünnung auf Trägerstoffe auflagern wie die Guarmehle, ohne einen wesentlichen Anteil ihres Wirkungseffekts zu verlieren. Außerdem liegt eine hohe pH-Empfindlichkeit im Bereich über pH 7 vor.
    pH-Wert des Wassers ....... 6,2
    Wasser-O-Wert des Versuchs-
    Meßzylinders ............ 3 Skalenteile
    Versuch 2 a Zusatz von 0,5 mg/1 Wirkstoffsubstanz, ohne die Trägerstoffe gemäß Patentannieldung:
    Anfangsablesung ............ 3 Skalenteile
    Zusatz bei laufendem Rührwerk
    nach 3 Minuten ............ 3 Skalenteile
    Rührzeit nach 6,0 Minuten ... 4 Skalenteile
    RUhrzeit ................... ansteigend
    Die Versuche wurden als zwecklos abgebrochen, da die Trübung bestehen blieb.
  • Versuch 2 b Wirkstoffinenge wie bei 2a, 0,5 mgll Wirkstoff Carraghen.
    Anfangswert ohne Zusatz .... 3 Skalenteile
    Bei laufendem Rührwerk 0,5 mg/1 Wirkstoff + 0,5 mgll Aluminat. Nach 3 Minuten Rührzeit gestoppt. Ablesung: 3 Skalenteile, 5 Skalenteile nach 32 Minuten, 6 Skalenteile nach 38 Minuten, 3 Skalenteile auch nach 2 Stunden nicht wieder erreicht.
  • Die Versuchsreihe mit Isländisch Moos der Trockensubstanz einer Symbiose von Flechten-Pilzen-Algen unterschied sich kaum von der mit mit dem Carraghen-Moos. Wenn auch ein gewisser Wirkungseffekt beider Stoffe gegenüber der Wasserproben ohne Nebenzusatz vorliegt, so ist er nicht mit den Ergebnissen der Versuchsreihe 1 mit den Wirkstoff-Kombinationen der Erfindung vergleichbar. Versuch 1 zeig daß mit diesen Stoffen die Flockungszeit und Sedimentationsgeschwindigkeit bis zur völligen Klärung nur so viel Sekunden erfordert, wie in anderen Fällen Minuten bzw. Stunden für eine Teilklärung. Hierfür liegen bereis Bestätigungen aus der Praxis vor.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Herstellung eines Sedimentationsmittels aus kolloiden, pflanzlichen Rohstoffen in Kombination mit anorganischen Flockungsmitteln zur Reinigung trüber oder verstrahlter Wässer oder Abwässer, dadurch gekennzeichnet, daß man Johannisbrot-Kernmehle mit kristallisiertem Natriumsulfat in Wasser verrührt, zu der gequollenen, noch feuchten Masse eine solche Menge kalzinierten Natriumsulfats zusetzt, daß man ein trockenes Pulver erhält, und schließlich noch an sich bekannte flockende Salze des Eisens oder Aluminiums beimengt.
DE1962J0022389 1962-09-14 1962-09-14 Herstellung eines Sedimentationsmittels Pending DE1297048B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1962J0022389 DE1297048B (de) 1962-09-14 1962-09-14 Herstellung eines Sedimentationsmittels

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1962J0022389 DE1297048B (de) 1962-09-14 1962-09-14 Herstellung eines Sedimentationsmittels

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1297048B true DE1297048B (de) 1969-06-04

Family

ID=7200938

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1962J0022389 Pending DE1297048B (de) 1962-09-14 1962-09-14 Herstellung eines Sedimentationsmittels

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1297048B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2516397A1 (fr) * 1981-11-16 1983-05-20 Rhone Poulenc Spec Chim Adjuvant de floculation et procede pour la purification des eaux
FR2665168A1 (fr) * 1990-07-30 1992-01-31 Rhone Poulenc Chimie Composition comportant un succinoglycane.
FR2665167A1 (fr) * 1990-07-30 1992-01-31 Rhone Poulenc Chimie Composition comportant un polysaccharide obtenu par fermentation microbienne.

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE463869C (de) * 1924-08-06 1928-08-04 Isidor Traube Dr Beschleunigung der Sedimentation von Aufschlaemmungen der Erzaufbereitungen oder anderen anorganischen, schwer klaerbaren Aufschlaemmungen aehnlicher Konzentration
DE517055C (de) * 1925-02-22 1931-01-30 Isidor Traube Dr Verfahren zur beschleunigten Sedimentation schwer absetzbarer Aufschlaemmungen

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE463869C (de) * 1924-08-06 1928-08-04 Isidor Traube Dr Beschleunigung der Sedimentation von Aufschlaemmungen der Erzaufbereitungen oder anderen anorganischen, schwer klaerbaren Aufschlaemmungen aehnlicher Konzentration
DE517055C (de) * 1925-02-22 1931-01-30 Isidor Traube Dr Verfahren zur beschleunigten Sedimentation schwer absetzbarer Aufschlaemmungen

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2516397A1 (fr) * 1981-11-16 1983-05-20 Rhone Poulenc Spec Chim Adjuvant de floculation et procede pour la purification des eaux
EP0079838A1 (de) * 1981-11-16 1983-05-25 Rhone-Poulenc Chimie Flockungshilfsmittel und Verfahren für Wasserreinigung
FR2665168A1 (fr) * 1990-07-30 1992-01-31 Rhone Poulenc Chimie Composition comportant un succinoglycane.
FR2665167A1 (fr) * 1990-07-30 1992-01-31 Rhone Poulenc Chimie Composition comportant un polysaccharide obtenu par fermentation microbienne.
EP0469953A1 (de) * 1990-07-30 1992-02-05 Rhone-Poulenc Chimie Eine Succinoglykan enthaltende Zusammensetzung
EP0471597A1 (de) * 1990-07-30 1992-02-19 Rhone-Poulenc Chimie Zusammensetzung, die ein durch mikrobielle Fermentierung hergestelltes Polysaccharid enthält
US5221790A (en) * 1990-07-30 1993-06-22 Rhone-Poulenc Chimie Mixed polysaccharide precipitating agents and insulating articles shaped therefrom

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69313798T2 (de) Dialysatkomponente für die Bicarbonatdialyse und Methode zu seiner Herstellung
EP0019176A1 (de) Verfahren zum Entwässern von Klärschlämmen auf Kammerfilterpressen
DE2801208A1 (de) Verfahren zur feinzerkleinerung von aus calciumcarbonat bestehenden bzw. dieses enthaltenden festen materialien
DE2802066C2 (de) Verfahren zur chemisch-mechanischen Aufbereitung vonGrund-, Oberflächen- oder Abwässern
DE2317968A1 (de) Verfahren zum behandeln von abwasser
DE3008682A1 (de) Verfahren zur herstellung einer waessrigen paste eines festen teilchenfoermigen materials
EP0065258B1 (de) Verfahren zum Eindicken von Lösungen unter Verwendung von üblicherweise nicht gelbildenden Tonen
EP0265941A1 (de) Verfahren zur chemisch-physikalischen Aufbereitung von Abwasser
DE2854484A1 (de) Stabile waessrige zeolith-suspensionen
DE1297048B (de) Herstellung eines Sedimentationsmittels
DE69014447T2 (de) Verfahren für die Aufbereitung von leicht trübem Wasser.
EP0154114B1 (de) Neues Verfahren zur Herstellung von Magaldrate
DE1936805C3 (de) Verfahren zur Aufbereitung von Grund-, Oberflächen- und Abwässern mittels Flockungs- und Flockungshilfsmitteln in Anlagen mit Suspensionskreislauf
DE2346269A1 (de) Verfahren zur herstellung von feinteiligen calciumcarbonat-dispersionen
EP0019175A1 (de) Verfahren zur Verbesserung des Entwässerungsverhaltens von Schlämmen
DE2016494C2 (de) Verfahren zur Herstellung von mit Zusatzstoffen beladenem Fasermaterial aus faserstofführendem Abwasserschlamm
EP0158269B1 (de) Verfahren zur Bereitung und Reinigung wässriger Calciumhydroxid-Lösungen
DE3635050C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Bariumsulfat
DE2108238A1 (de) Verfahren zum Verbessern des Glanzes und der Weiße von Kaolin
DE2107970C3 (de) Verfahren zur Herstellung sulfathaltiger, basischer Aluminiumchloride
EP0106916B1 (de) Verfahren zum Entfernen von Farbstoffen, Pigmenten und/oder optischen Aufhellern aus Abwässern
DE1667760C3 (de) Mit Siliciumdioxid überzogener Chrysotilasbest
DE3803596C1 (de)
DE716842C (de) Verfahren zur Herstellung von gut suspendierbaren, pulverfoermigen Kupferoxychloridpaeparaten fuer Pflanzenschutzzwecke
DE2109306C3 (de) Verfahren zur Herstellung von kolloidalem Chrysotilasbest enthaltenden Zusammensetzungen