[go: up one dir, main page]

DE1296659B - Einrichtung zum Kondensieren von Dampf durch Kuehlwasser in Mischkondensatoren - Google Patents

Einrichtung zum Kondensieren von Dampf durch Kuehlwasser in Mischkondensatoren

Info

Publication number
DE1296659B
DE1296659B DE1961L0039797 DEL0039797A DE1296659B DE 1296659 B DE1296659 B DE 1296659B DE 1961L0039797 DE1961L0039797 DE 1961L0039797 DE L0039797 A DEL0039797 A DE L0039797A DE 1296659 B DE1296659 B DE 1296659B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
steam
cooling water
mixing
condenser
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1961L0039797
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Arpad
Bakay
Forgo
Heller
Dr Sc Techn Laszlo
Dr Techn Laszlo
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licencia Talalmanyokat Ertekesito Vallalat
Original Assignee
Licencia Talalmanyokat Ertekesito Vallalat
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licencia Talalmanyokat Ertekesito Vallalat filed Critical Licencia Talalmanyokat Ertekesito Vallalat
Publication of DE1296659B publication Critical patent/DE1296659B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28BSTEAM OR VAPOUR CONDENSERS
    • F28B3/00Condensers in which the steam or vapour comes into direct contact with the cooling medium
    • F28B3/04Condensers in which the steam or vapour comes into direct contact with the cooling medium by injecting cooling liquid into the steam or vapour

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Nozzles (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Kondensieren von Dampf durch Kühlwasser in Mischkondensatoren, in denen das Kühlwasser mit Hilfe von Düsen ebene, flache, filmartige Wasserschleier bildet, durch deren Gassen der zu kondensierende Dampf strömt.
  • Insbesondere die Entwicklung der sogenannten Luftkondensationseinrichtungen, d. h. Einrichtungen, bei welchen als Kühlmittel die atmosphärische Luft verwendet wird, hat den Bau von Mischkondensatoren für hohe Einheitsleistungen erforderlich gemacht. Die bisher bekanntgewordenen Mischkondensatoren sind vor allem für Kolbendampfmaschinen und verschiedene Einrichtungen der chemischen Industrie entwickelt worden. Aus verschiedenen Gründen sind sie aber für die Entwicklung von Hochleistungsmischkondensatoren nicht geeignet. Einerseits ist nämlich der spezifische Energiebedarf für die Zerstäubung bzw. Zuführung des Wassers zu groß, anderseits weist der Kondensator ein auf die zugeführte Dampfmenge bezogen zu großes spezifisches Volumen auf.
  • Gemäß jüngsten Versuchsergebnissen erfolgt der überwiegende Teil des Wärmeaustausches bei im Dampfraum angebrachten Zerstäubern in dem der Zerlegung in Tropfen vorangehenden Wasserschleier. Durch die in Mischkondensatoren üblichen Zerstäuber wird das Wasser in einem kegelförmigen Raumteil zerstäubt. Der der Zerstäubung vorangehende Wasserschleier weist ebenfalls eine kegelige Gestalt auf. Nun besteht der Nachteil, daß die Ausfüllung von zylindrischen oder eckigen Räumen durch kegelförmige Wasserschleier nur bei hohen Raumverlusten möglich ist, insbesondere wenn auch die Zuführung des zu kondensierenden Dampfes bei möglichst geringem Strömungswiderstand gesichert werden soll.
  • Die Erfindung bezweckt die Beseitigung dieses nachteiligen Zustandes und insbesondere die Schaffung von hochleistungsfähigen Kondensatoren, die insbesondere für die erwähnten Luftkondensationsanlagen von hoher Bedeutung sind. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Wasserschleier derart angeordnet sind, daß der Dampf jeweils annähernd tangential zu den Wasserhautflächen strömt, um ein Aufreißen dieser Wasserhaut zu vermeiden, und daß weiterhin der Wasserschleier durch Austreten eines Wasserstrahles aus Düsen unter mäßigem Druck und nachfolgender Strahlumlenkung erfolgt, wodurch ein turbulenter Schleier mit besonders gutem Wärmeübergang erzeugt wird. Diese Wasserschleier weisen die für den Mischkondensator wesentliche Eigenschaft auf, daß sie infolge der Art ihrer Entstehung eine kräftige innere Turbulenz aufzeigen, was gemäß theoretischen Erwägungen und Versuchsergebnissen für die Wärmeübergabe ausschlaggebend ist.
  • Somit weist der erfindungsgemäße Mischkondensator verschiedene Vorteile auf. Vor allem besteht die bereits erwähnte vorteilhafte Wärmeübergabe infolge der inneren Turbulenz der Wasserschleier. Hierzu kommt, daß die Wasserflächen derart im Kondensator liegen, daß der Dampf tangential entlang der Filme strömen kann und dabei auf einen geringen Strömungswiderstand stößt. Die Anbringung von ebenen Flächen ermöglicht eine gute Raumausbeute, so daß wirtschaftliche Kondensatoren von verhältnismäßig geringen Abmessungen und hohen Leistungen gebaut werden können.
  • Die Bildung der ebenen Wasserfilme kann auf verschiedene Weisen erfolgen, die an sich bekannt sein können. Es ist z. B. möglich, das Wasser über ein Rohr unter einem schiefen Winkel einer Prallfläche zuzuführen, wodurch das Wasser in der Ebene ausgebreitet wird, wie dies z. B. in der USA.-Patentschrift 1868 632 beschrieben ist. Es ist aber auch möglich, zwei unter flachem Winkel aneinander anstoßende Wasserstrahlen zu verwenden, wobei dann infolge des Aufprallens der beiden Wasserstrahlen ein ebener Wasserschleier hoher Wirbelung entsteht.
  • Bei Mischkondensatoren mit Zerstäubung taucht auch die Schwierigkeit auf, daß zwecks guter Wärmeübergabe die Erzeugung von Wassertropfen erforderlich ist, die verhältnismäßig ganz winzige Abmessungen aufweisen. Dies ist aber lediglich bei sehr hohen Geschwindigkeiten möglich, so daß entweder die Zeit des Aufenthaltes der Wassertropfen im Kondensator derart abnimmt, daß sie nicht entsprechend erwärmt werden können, oder das Volumen der Kondensatoren zu groß wird, um einen genügend langen Aufenthalt der Wassertropfen im Kondensator zu gewährleisten.
  • Gemäß jüngsten Versuchen spielt sich der überwiegende Teil des Wärmeaustausches bei im Dampfraum angebrachten Zerstäubern bereits in der der Zersetzung des Wassers in Tropfen vorangehenden Filmphase ab. Demgemäß ist die Zerstäubung des Kühlwassers in Tropfen bezüglich der Wärmeübergabe nicht erforderlich. Somit könnten diese Zerstäuber auch in der Weise eingebaut werden, daß lediglich die Filmphase entsteht. Das Aufreißen des Filmes in Tropfen kann aber nicht vermieden werden, da ohne Aufreißen des zusammenhängenden kegelförmigen Filmes nicht gesichert werden kann, daß der zu kondensierende Dampf den Film von beiden Seiten berührt und auf diese Weise der Wärmeaustausch zwischen dem Dampf und dem in Filmphase befindlichen Wasser stattfindet. Somit ist die Wasserzuführung mittels Zerstäuber in Kegelform mit zwei Nachteilen behaftet. Einerseits muß zwecks Zerstäubung ein überflüssig hoher Druck verwendet werden, anderseits sichert die Zerstäubung im Wesen lediglich die Zuführungsmöglichkeit des Dampfes, ohne daß die zerstäubten Teile am Wärmeaustausch beträchtlich beteiligt wären. Die ungünstige Raumausnutzung ist demnach dadurch bedingt, daß die Kegelform selbst unvorteilhaft ist und die Zuführung des Dampfes ohne die übrigens überflüssig zerstäubten Teile nicht erreicht werden kann.
  • Die bekannten Verfahren und Einrichtungen sind demnach nicht geeignet, bei zeitgemäßen Hochleistungsdampfturbinen für den Mischkondensatorbetrieb verwendet zu werden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Mischkondensator auch für den Betrieb von Hochleistungsturbinen zu schaffen, bei dem durch die spezielle Ausbildung von Wasserschleiern einerseits ein besonders guter Wärmeübergang erzeugt wird, andererseits durch die spezielle Anordnung der Wasserschleier und der damit verbundenen vorteilhaften Raumausnutzüng die Abmessungen des Kondensators verhältnismäßig gering gehalten werden können.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine räumliche Verteilung der Düsen und die Bildung von beidseitig zugänglichen Wasserschleiern sowie Anordnung von Prall- bzw. Auffangflächen zur Begrenzung von Wasserfilm-Abschnitten.
  • Die Erfindung geht von der theoretischen und versuchsmäßigen Untersuchung der Wärmeübergabe von Wasserhautflächen aus und beruht auf der Erkenntnis, daß die ebenen Wasserhautflächen eine intensive Wirbelung oder Turbulenz aufweisen müssen, um während eines entsprechend kurzen Aufenthaltes die Temperatur des Dampfraumes zu erreichen. Bei laminarer Struktur der Wasserhaut kann nämlich die an der Oberfläche übergebene Wärmemenge lediglich durch Wärmeleitung in die Wasserhaut eindringen, was bei der geringen Wärmeleitzahl des Wassers keine entsprechende Erwärmung der Wasserhaut gewährleistet. Deshalb muß dafür gesorgt werden, daß die Wärmeströmung innerhalb der Wasserhaut besser wird, was durch eine starke innere Turbulenz der Wasserhaut erreicht werden kann. Erfindungsgemäß werden demnach Wasserhautflächen erzeugt, die durch die Umstände ihrer Entstehung bedingte starke intensive innere Wirbelungen aufweisen. Bei diesen Wasserhautflächen kann die Wärme sehr schnell von der Oberfläche der Wasserhaut in das Innere derselben hineindringen und auf diese Weise gewährleisten, daß die Wasserhaut während eines entsprechend kurzen Aufenthaltes die Temperatur des Dampfraumes aufnimmt.
  • Diese Wasserhautflächen weisen im Gegensatz zu den biherigen Arten der Zuführung eine Anzahl von Vorteilen auf.
  • Infolge der Umstände der Entstehung weisen die erfindungsgemäßen Wasserhautflächen eine sehr starke innere Turbulenz auf, so daß ihre Wärmeübergangsverhältnisse sehr vorteilhaft sind.
  • Die Gestalt der Wasserhautfläche gestattet, daß sie eine Lage in der Strömungsrichtung des Dampfes einnimmt, wodurch sie einen minimalen Widerstand leistet. Der Kondensatorraum ist durch die flache Gestalt der Wasserhautflächen sehr vorteilhaft ausgenutzt. Die Herstellung der erfindungsgemäßen Wasserhautflächen erfolgt in der Weise, daß das Kühlwasser über Rohre von verhältnismäßig geringem Durchmesser von 8 bis 40 mm geleitet wird und an den Enden dieser Rohre unter einem schiefen Winkel zur Rohrachse Stoßflächen angebracht werden, an welchen der aus den Rohren heraustretende Wasserstrahl eine starke Richtungsänderung erleidet, wobei nach Verlassen der Stoßfläche eine große ovale Wasserhautfläche mit starker innerer Turbulenz gebildet wird, die an ihren Rändern in winzige Tropfen aufreißt.
  • Eine ähnliche Wasserhautfläche kann auch durch Verwendung von zwei Wasserstrahlen erreicht werden, die unter einem flachen Winkel ineinander stoßen. Auch die durch das Aufstoßen von zwei Wasserstrahlen erzeugte Wasserhautfläche weist eine sehr hohe innere Turbulenz auf, so daß die Verhältnisse der Wärmeübergabe auch in diesem Fall sehr vorteilhaft sind.
  • Mit Rücksicht darauf, daß die Düsen auf diese Weise nicht zerstäuben, d. h. den Wasserstrom nicht in sehr winzige Tropfen zersetzen, beanspruchen sie zum Bilden der Wasserhautflächen eine geringere Energie als die gewöhnlichen Zerstäuberdüsen. Gemäß Meßergebnissen und Versuchen beträgt das Druckgefälle des über die Düsen zum Bilden der Wasserhautflächen zuströmenden Wassers tatsächlich nur einen Bruchteil des Druckgefälles in den allgemein üblichen Zerstäuberdüsen.
  • Außer den beschriebenen vorteilhaften Verhältnissen der Wärmeübergabe sind die Wasserhautflächen auch bezüglich des Aufbaues von Mischkondensatoren sehr vorteilhaft. Wie bekannt, bilden die bisher verwendeten verschiedenen Einsätze zum Vergrößern der Wasserfläche wie Rieselscheiben, Mischräume und auch die durch Zerstäuber gebildeten Zerstäubungskegel im Dampfstrom von hoher Geschwindigkeit einen beträchtlichen Strömungswiderstand. Demgegenüber können die Wasserhautflächen im Kondensator erfindungsgemäß derart angebracht sein, daß ihre Ebenen parallel oder nahezu parallel zur Strömungsrichtung des Dampfes liegen, wodurch erreicht werden kann, daß diese Flächen nur einen geringen Widerstand leisten und in zueinander paralleler Anordnung eine gute Ausnutzung des Kondensatorraumes gestatten. Bei Wasserhautflächen dieser Art bleiben nämlich die bei den üblichen Zerstäubern auftretenden kegelförmigen toten Räume fort, wobei die Form des Zerstäubers eine Berührung des Dampfes mit dem Wasser an beiden Seiten der Wasserhautfläche ermöglicht. Somit kann der bei den üblichen Zerstäubern verwendete Raum, der erforderlich ist, damit der Dampf in das Innere des Zerstäubungskegels eindringen kann, fortfallen.
  • Zusammengefaßt kann von den erfindungsgemäßen Mischkondensationseinrichtungen festgestellt werden, daß sie von den bekannten Arten von Mischkondensatoren darin abweichen, daß bei einem geringen Druck des eintretenden Wassers Wasserhautflächen mit hervorragender Wärmeübergangszahl gebildet werden, durch die die Dampfströmung nur unbeträchtlich gestört und zugleich der Kondensatorraum sehr vorteilhaft ausgenutzt wird. Demgemäß nehmen die Abmessungen des Mischkondensators weitgehend ab, wodurch selbstverständlich auch die Herstellungskosten des Kondensators sinken. Auch der die Kondensatoren aufnehmende Gebäudeteil wird kleiner, wodurch ebenfalls wesentliche Herstellungskosten beim Bau von Kraftwerken erspart werden können. Schließlich wirken die geringeren Abmessungen der Mischkondensatoren sich dahin aus, daß es nicht erforderlich ist, die Dampfturbinen auf Unterbauten von sehr großer Höhe (6 bis 10 m) anzuordnen, die bei Höchstleistungseinheiten noch höher sind, wodurch auch die nachteiligen Schwingungserscheinungen dieser Unterbauten vermieden werden können.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in F i g. 1 dargestellt. An den Auslaßstutzen 1 einer Dampfturbine ist ein Fortsatz 2 und an diesem ein Mischkondensator 3 angeschlossen. Im Mischkondensator 3 sind drei Wasserverteilerkammern 4 vorgesehen, an deren Seiten die Düsen 6 zum Bilden der Wasserhautflächen angebracht sind.
  • An die Wasserverteilerkammern 4 sind auch Wassereinlaßstutzen 5 angeschlossen. Das in den Mischkondensator 3 eingespritzte Kühlwasser sammelt sich in einem Wassersammelraum 7 am Kondensatorboden an, aus welchem es über einen Stutzen 8 abgeführt werden kann.
  • Im Inneren des Mischkondensators muß verhindert werden, daß das entlang der Wasserhautflächen erwärmte Kühlwasser an den Wänden der kalten Wasserkammern aufschlägt, da hierdurch das erwärmte Kühlwasser erneut abgekühlt werden würde, was für die Wirkungsweise des Kondensators nachteilig wäre. Um dies zu verhindern, werden die Wasserverteilerkammern 4 durch je eine Schutzwand 14 umgeben, wobei in diesen Wänden Öffnungen 15 vorgesehen sind, über die die Wasserhautflächen durch die einzelnen Düsen hinausgespritzt werden. Diese Schutzwände können auch verwendet werden, um die bei Kondensatoren erforderliche Absaugung der Luft aus dem Raum hinter der Schutzwand vorzunehmen. Dieser Raum ist nämlich die kälteste Stelle im Kondensator, so daß die höchste Konzentration der im Kondensator nicht kondensierenden Gase (Luft) an dieser Stelle gefunden werden kann.
  • Zwei Ausführungsbeispiele der zum Bilden der Wasserhautflächen dienenden Düsen sind in den F i g. 2 a und 2 b dargestellt. 9 bezeichnet eine Wasserkammerwand, in die ein Düsenrohr 10 eingebaut ist, über die das Kühlwasser herausströmt. Unter einem schiefen Winkel zur Düsenrohrachse ist eine Wasserlenkplatte 11 angeordnet. Der aus dem Düsenrohr 10 heraustretende Wasserstrahl schlägt auf dieser Wasserlenkplatte 11 auf, wobei er eine Richtungsänderung erleidet und eine Wasserhautfläche 13 bildet.
  • In F i g. 2b ist ein Ausführungsbeispiel einer ähnlichen Einrichtung zum Bilden einer Wasserhautfläche dargestellt. An die Wasserkammerwand 9 sind zwei Düsenrohre 12 angeschlossen, deren Achsen einander schneiden und einander gegenüber schief angeordnet sind. Beim Zusammenstoß der aus den beiden Düsenrohren heraustretenden Wasserstrahlen wird eine Wasserhautfläche 13 gebildet.
  • F i g. 3 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Mischkondensators vor allem für höhere Leistungen. Der Dampf wird über einen Stutzen 16 zugeführt, über den der Abdampf der Turbine aus diesem in den Kondensatorraum des Mischkondensators gelangt. Hier wird der Dampf durch Wasserhautflächen kondensiert, die aus Düsen 17 heraustreten. Diese Düsen 17 zum Bilden der Wasserhautflächen sind an den Seitenwänden von Wasserkammern 18 bzw. 19 angebracht. Die Wasserkammern 18 erhalten über einen Stutzen 27 unmittelbar Kühlwasser, während die in der Mitte liegenden Wasserkammern 19 aus der Wasserkammer 18 über Wasserversorgungstaschen 25 mit Kühlwasser versorgt werden. Um den Zusammenstoß der aus den Wasserkammern 18 bzw. 19 herausgespritzten Wasserhautflächen zu vermeiden und das aus den oberen Düsenreihen herausgespritzte und im Kondensator hinabfallende Wasser am Stören der Bildung von niedriger liegenden Wasserhautflächen zu verhindern, sind zwischen den aus den Wasserkammern 18 und 19 herausgespritzten Wasserhautflächen Zickzackplatten 21 derart angebracht, daß sie von den Wasserhautflächen parallel zu den Erzeugenden der Zickzackflächen beaufschlagt werden, da Platten dieser Art das an ihnen aufschlagende Wasser ableiten. Auf diese Weise kann einerseits gesichert werden, daß die von beiden Seiten gespritzten Wasserhautflächen nicht zusammenstoßen und anderseits das aus der oberen Düsenreihe herausgespritzte und herabfallende Wasser die durch die niedriger liegende Düsenreihe gebildeten Wasserhautflächen nicht stört. Das von den Zickzackplatten und den unteren Düsenreihen herabfallende Wasser gelangt auf Sammelscheiben 22 bzw. 26, von denen die Sammelscheibe 26 perforiert ist, so daß das Wasser über die Perforationsöffnungen in einen Wassersammelraum 29 entweichen kann. Zwecks eventuell erforderlicher weiterer Erwärmung des von der Wassersammelscheibe26 herabfließenden Wassers sind im Kondensator zwei Dampfzuführungsgänge 28 vorgesehen, die an der Vorderwand und Rückwand des Kondensators ausgebildet und bestimmt sind, einen Teil des in den Kondensator eintretenden Abdampfes bei Umgehung des mit Wasserhautflächen versehenen Raumes unter die Wassersammelscheibe 26 zu leiten und auf diese Weise zu ermöglichen, daß das auf die Sammelscheibe herabrieselnde und eventuell nicht die Sättigungstemperatur aufweisende Wasser auf eine Sättigungstemperatur erwärmt wird.
  • Die kälteste Stelle des Kondensators gemäß F i g. 3 wird durch die Wasserstrahlen 24 bestimmt, wobei nicht kondensierbare Gase durch Stutzen 23 abgesaugt werden.
  • Ein weiteres Ausführungsbeispiel des Mischkondensators ist in Fig.4 dargestellt. Ausführungsformen dieser Art sind insbesondere dann vorteilhaft, wenn die Dampfturbine, der der Mischkondensator zugeordnet ist, eine seitliche oder axiale Auspuffrichtung aufweist. Der zum Zuführen des Dampfes dienende Stutzen 30 schließt sich an die Dampfturbine an und leitet den Abdampf in den Kondensatorraum 31, wo der eintretende Dampf durch Wasserhautflächen kondensiert wird, die aus Spritzdüsen 32 heraustreten. Die Düsen 32 sind an Seitenwänden von Wasserverteilerkammern 33 angebracht, deren Wasserversorgung mittels Wasserverteilertaschen 34 mit abnehmendem Querschnitt erfolgt. Den letzteren wird das Kühlwasser über Einlaßstutzen 35 zugeführt. Der zum Kondensieren dienende Raum weist einen ständig abnehmenden Querschnitt auf. Am äußersten Ende des Kondensators ist ein Luftabsaugstutzen 36 vorgesehen, wodurch die angesammelte Luft von der kälteren Stelle 37 des Kondensators abgeführt werden kann. Die Düsen 32 zum Bilden von Wasserhautflächen dienen zum Kühlen des @ Raumes vor dem Luftabsaugstutzen 36.
  • Das herabfließende Wasser der in den Kondensatorraum eingespritzten Wasserhautflächen wird in Scheiben 43 angesammelt, die verhindern, daß das herabfließende Kühlwasser die Bildung von niedriger liegenden Wasserhautflächen stört. Zum Sammeln des im Mischkondensator herabfließenden gesamten Kühlwassers dienen Wassersammelscheiben 38 bzw. 39, von denen die Scheibe 39 mit Perforation versehen ist und eine Lenkwand 40 aufweist, die dazu dient, einen Teil des in den Stutzen 30 eintretenden Abdampfes unter die Scheibe 39 gelangen zu lassen und auf diese Weise das über die Perforationsöffnungen der Scheibe 39 hindurchfließende Kühlwasser noch zu erwärmen, falls die Temperatur dieses Wassers den Sättigungswert nicht erreicht haben sollte. Das von der Wassersammelscheibe 39 herabfließende Kühlwasser gelangt in einen im unteren Teil des Mischkondensators vorgesehenen Wassersammelraum 41, an den ein Wasserablaßstutzen 42 angeschlossen ist.
  • Beim Bau von großen Mischkondensatoren muß dafür gesorgt werden, daß der Dampf vom Einlaßstutzen an auch in Seitenrichtung strömen kann, damit der Kondensationsraum vollständig mit Dampf ausgefüllt wird.
  • In derartigen Fällen sind die im Mischkondensator vorgesehenen Wasserhautflächen nicht alle parallel zueinander, indem die dem Dampfeinlaßstutzen gegenüberliegenden Wasserhautflächen zur Strömungsrichtung des eintretenden Dampfes parallel liegen, während die Ebenen der am Rand des Mischkondensators gebildeten Wasserhautflächen gegen die Mitte des Kondensators gerichtet sind und somit eine Strömung des Dampfes gegen die Ränder des Mischkondensators ermöglichen, ohne hierdurch große Druckverluste herbeizuführen. In den beschriebenen Fällen sind demnach nicht alle Wasserhautflächen parallel zueinander, indem manche von ihnen, entsprechend der Strömungsrichtung des Dampfes, einen Winkel miteinander einschließen.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zum Kondensieren von Dampf durch Kühlwasser in Mischkondensatoren, in denen das Kühlwasser mit Hilfe von Düsen ebene, flache, filmartige Wasserschleier bildet, durch deren Gassen der zu kondensierende Dampf strömt, gekennzeichnet durch eine räumliche Verteilung der Düsen (10) und die Bildung von beidseitig zugänglichen Wasserschleiern sowie Anordnung von Prall- bzw. Auffangflächen (14, 21, 43) zur Begrenzung von Wasserfilmabschnitten.
  2. 2. Mischkondensator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Rohr (10) zum Zuführen des Kühlwassers vorgesehen ist, an dessen Ende eine Stoßfläche (11) schief zur Rohrachse angebracht ist, wobei die Stoßfläche gewährleistet, daß das über das Rohr zugeführte Kühlwasser einen flachen ebenen Wasserschleier (13) bildet.
  3. 3. Mischkondensator nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Rohre (12) zum Zuführen des Kühlwassers in Bezug aufeinander unter einem Winkel geringer als 180° derart angeordnet sind, daß die aus den beiden Rohren heraustretenden Wasserstrahlen zusammenstoßen und einen flachen ebenen Wasserschleier (13) bilden.
  4. 4. Mischkondensator nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ebenen der ebenen Wasserschleier sich entlang einer Linie schneiden, die parallel zur Hauptströmungsrichtung des Dampfes im Kondensator liegt.
DE1961L0039797 1960-08-26 1961-08-17 Einrichtung zum Kondensieren von Dampf durch Kuehlwasser in Mischkondensatoren Pending DE1296659B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
HUHE037060 1960-08-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1296659B true DE1296659B (de) 1969-06-04

Family

ID=10997081

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1961L0039797 Pending DE1296659B (de) 1960-08-26 1961-08-17 Einrichtung zum Kondensieren von Dampf durch Kuehlwasser in Mischkondensatoren

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1296659B (de)

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE568146A (de) *
DE422211C (de) * 1924-06-05 1925-11-27 Karl Imfeld Dipl Ing Kuehler fuer natuerlichen oder kuenstlichen Zug
DE462473C (de) * 1927-09-06 1928-07-11 J A Maffei Akt Ges Rueckkuehler zum Rueckkuehlen des Kuehlwassers einer Dampfkondensationsanlage
US1868632A (en) * 1930-04-28 1932-07-26 Edge Dexter Spraying system
US1981989A (en) * 1932-11-15 1934-11-27 Henry E Byer Countercurrent condenser
US2013029A (en) * 1934-05-03 1935-09-03 Henry E Byer Condenser

Patent Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE568146A (de) *
DE422211C (de) * 1924-06-05 1925-11-27 Karl Imfeld Dipl Ing Kuehler fuer natuerlichen oder kuenstlichen Zug
DE462473C (de) * 1927-09-06 1928-07-11 J A Maffei Akt Ges Rueckkuehler zum Rueckkuehlen des Kuehlwassers einer Dampfkondensationsanlage
US1868632A (en) * 1930-04-28 1932-07-26 Edge Dexter Spraying system
US1981989A (en) * 1932-11-15 1934-11-27 Henry E Byer Countercurrent condenser
US2013029A (en) * 1934-05-03 1935-09-03 Henry E Byer Condenser

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP3797217B1 (de) Flugzeugantriebssystem mit abgasbehandlungsvorrichtung und verfahren zum behandeln eines abgasstromes
EP0990801B1 (de) Verfahren zur isothermen Kompression von Luft sowie Düsenanordnung zur Durchführung des Verfahrens
DE2204723A1 (de) Anordnung von Kühleinrichtungen
DE1939174A1 (de) Verfahren zur Verhinderung der Schwadenbildung an Kuehltuermen und Kuehlturm zur Durchfuehrung des Verfahrens
DE102007049898A1 (de) Turbineneinlassluftbehandlungsvorrichtung
CH701186A2 (de) System zum Konditionieren des in eine Turbomaschine eintretenden Luftstroms.
WO2013120600A2 (de) Vorrichtung zur kühlung und/oder wärmerückgewinnung
CH709831A2 (de) Einlasswärmetauscher für eine Gasturbine, aufweisend Medienpads aus nicht gewebten synthetischen Fasern.
DE3904852A1 (de) Lufteinlass fuer die vortriebsvorrichtung eines luftfahrzeuges
DE69409731T2 (de) Sprühturm und Verfahren zur Kühlung, Befeuchtung und/oder Reinigung von Gas
EP1600703B1 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Rückkühlung von Kühlmitteln oder Rückkühlmedien oder zur Kältegewinnung
WO2007110034A1 (de) Luftbeaufschlagter kondensator
EP0927326B1 (de) Wärmetauschverfahren und wärmetauscher
DE2820874A1 (de) Plattenverdampfer
DE1296659B (de) Einrichtung zum Kondensieren von Dampf durch Kuehlwasser in Mischkondensatoren
AT238231B (de) Mischkondensator zum Kondensieren von Dampf durch Kühlwasser
DE10254721A1 (de) Vorrichtung zur Flüssigkeitseinspritzung in einen Strömungskanal
DE2509652A1 (de) Verbesserungen an einer mit einspruehung arbeitenden fluessigkeitskuehlvorrichtung
DE102019207379B4 (de) Fluidführende Gitterstruktur für einen Wärmetauscher
DE2539536A1 (de) Kuehlturm
EP0170616A2 (de) Anordnung zur Verminderung der Schwadenbildung bei einem Hybridkühlturm
DE10035881C1 (de) Nachverdunster für Luftbefeuchtungsanlagen
DE68905402T2 (de) Waermeaustauscher zwischen einem gas und einer fluessigkeit mit erhoehten thermischen austauschfaehigkeiten.
DE1083838B (de) Verdunstungskuehler, insbesondere Kuehler fuer Fluessigkeiten
DE3522182C2 (de)

Legal Events

Date Code Title Description
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977