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DE1296541B - Werkzeug zum Eindruecken eines pfropfen- oder streifenfoermigen Reparaturkoerpers inFahrzeugreifen von der Aussenseite her - Google Patents

Werkzeug zum Eindruecken eines pfropfen- oder streifenfoermigen Reparaturkoerpers inFahrzeugreifen von der Aussenseite her

Info

Publication number
DE1296541B
DE1296541B DEST20623A DEST020623A DE1296541B DE 1296541 B DE1296541 B DE 1296541B DE ST20623 A DEST20623 A DE ST20623A DE ST020623 A DEST020623 A DE ST020623A DE 1296541 B DE1296541 B DE 1296541B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaped
tool
round rod
eyelet
handle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST20623A
Other languages
English (en)
Inventor
Gottauf Georg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Stahlgruber Otto Gruber GmbH and Co
Original Assignee
Stahlgruber Otto Gruber GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Stahlgruber Otto Gruber GmbH and Co filed Critical Stahlgruber Otto Gruber GmbH and Co
Priority to DEST20623A priority Critical patent/DE1296541B/de
Priority to CH995363A priority patent/CH421734A/de
Priority to BE636157A priority patent/BE636157A/fr
Priority to GB3197063A priority patent/GB1023030A/en
Publication of DE1296541B publication Critical patent/DE1296541B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C73/00Repairing of articles made from plastics or substances in a plastic state, e.g. of articles shaped or produced by using techniques covered by this subclass or subclass B29D
    • B29C73/04Repairing of articles made from plastics or substances in a plastic state, e.g. of articles shaped or produced by using techniques covered by this subclass or subclass B29D using preformed elements
    • B29C73/06Repairing of articles made from plastics or substances in a plastic state, e.g. of articles shaped or produced by using techniques covered by this subclass or subclass B29D using preformed elements using plugs sealing in the hole
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29LINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASS B29C, RELATING TO PARTICULAR ARTICLES
    • B29L2030/00Pneumatic or solid tyres or parts thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)

Description

  • Für das Eindrücken von Reparaturkörpern in der Form von runden Pfropfen, Schnüren oder Streifen in loch- oder rißförmige Schadensstellen von Fahrzeugreifen werden als sogenannte Ahlen bezeichnete Werkzeuge verwendet, die meist die Form einer einseitig offenen oder geschlossenen Öse haben, die das Ende eines Rundstabes bildet, der in einen Handgriff eingesetzt ist. Eine andere bekannte Ausführungsform stellt eine Gabel dar, bei welcher ein runder zylindrischer Rundstab an der Stirnseite geschlitzt ist.
  • Da sich Reparaturkörper in Form von Pfropfen oder Streifen in Ahlen mit geschlossener Öse nur schwierig und daher unter Aufwand von Kraft und Geschicklichkeit einziehen lassen, denn um einen festen Sitz des Reparaturkörpers beim Eindrücken in die Schadensstelle zu gewährleisten, soll die lichte Weite der Öse kleiner als der Durchmesser des Reparaturkörpers sein, werden Ahlen od. dgl. Werkzeuge mit offener Öse bevorzugt, in die man die Reparaturkörper nicht einzufädeln braucht, sondern in die man sie einklemmen kann. Andererseits aber können die gabelförmigen Werkzeuge mit ihren in Richtung des Einführens in die Schadensstelle wie Spieße wirkenden Gabelzinken leicht zu Beschädigungen der empfindlichen Karkasse des Reifens, z. B. durch Abreißen von Cordfäden, führen. Es wurde deshalb bisher ein Werkzeug bevorzugt zum Eindrücken eines pfropfen- oder streifenförmigen Reparaturkörpers in Fahrzeugreifen von der Außenseite her für die Reparatur von loch- oder rißförmigen Schadensstellen mit einem mit einem Handgriff verbundenen Rundstab, dessen freies Ende durch zwei ungleich lange Schenkel als offene Öse ausgebildet ist, wobei das Ende des kurzen Schenkels derart nach innen gebogen ist, daß es in der Draufsicht auf das freie Ende der Öse vom langen Schenkel verdeckt wird.
  • Dieses bekannte Werkzeug besteht jedoch aus Gußstahl, was in der Praxis oft zum Brechen des kürzeren freien Schenkels führte, wobei zu berücksichtigen ist, daß ein derartiges Werkzeug praktisch immer unter Drehung in die Schadensstelle eingeführt wird, wodurch eine Deformierung, d. h. ein Verschränken der Ösenschenkel zueinander, eintritt. Es ist außerdem bekannt, daß enge Schlitze und kleine Löcher im Reifen sehr schwer aufgefunden werden, und es ist ein allen bekannten Werkzeugen anhaftender Nachteil, daß es dann oft nicht vermieden werden kann, ein neues Loch in den Reifen zu stechen.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Werkzeug der zuletzt genannten Art zu schaffen, das elastisch und nicht nur wegen der ihm eigenen Elastizität bruchsicher ist und den einzudrückenden Reparaturkörper ebenso wie den Loch- oder Rißkanal der Schadensstelle schont, sondern auch das Auffinden desselben erleichtert und trotzdem billig in der Herstellung ist. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die Kombination der Merkmale, daß die Schenkel aus einem haarnadelförmig gebogenen Draht gebildet sind, der- in einer Ausnehmung am freien Ende des Rundstabes eingesetzt ist, und daß anschließend an die Öse der lange Schenkel einen in Richtung des Rundstabes verlaufenden Fortsatz aufweist, dessen Ende in an sich bekannter Weise um 180° zu einem Kopf umgebogen ist. Andererseits sind die bekannten Werkzeuge auch nicht geeignet, ein Loch oder einen Schlitz von Schmutz und Sand zu reinigen und aufzurauhen. Sogenannte Aufrauher, d. h. stabförmige Werkzeuge, deren Mantel mit einer Rauhfläche in Form eine:: Gewindes oder einer Kreuzrändel versehen ist, sind zwar bekannt, und es ist auch bekannt, diese in einer Sonde enden zu lassen, die aus einem am Ende um 180° gebogenen Rundstab besteht. Nicht immer aber hat man neben dem notwendigen Eindrückwerkzeug für den Reparaturkörper auch ein solches Rauhwerkzeug und/oder eine Sonde zur Hand. Es ist deshalb vorteilhaft, wenn bei dem erfindungsgemäß vorgeschlagenen Werkzeug die Oberfläche des Rundstabes mit einem Gewinde, einer Kreuzrändel od. dgl. Rauhfläche versehen ist. Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den übrigen Unteransprüchen.
  • Die Erfindung ist an einem Ausführungsbeispiel in der Zeichnung dargestellt und an Hand dessen nachfolgend beschrieben.
  • F i g. 1 ist eine Seitenansicht eines Werkzeuges nach der Erfindung und F i g. 2 der Schnitt längs der Linie II-II.
  • Das Werkzeug besteht allgemein aus einem ösenförmig gebogenen, mit 1 bezeichneten Drahtvorderteil, einem mit 2 bezeichneten, den Drahtvorderteil aufnehmenden Rundstab und einem Handgriff 3.
  • Der Drahtvorderteil 1 besteht aus einer um 180° gebogenen haamadelförmigen Drahtschlaufe 4, deren beide Schenkel 5 und 6 sich zu einer nach einer Seite offenen Öse 7 erweitern, wobei das Ende 8 des kurzen Schenkels 6 im Abstand 9 von dem die Öse mit einem Bogen 10 vervollständigenden langen Schenkel liegt und so weit nach innen gebogen ist, daß das Ende 8 in Einschubrichtung des Werkzeuges von diesem Bogen 10 verdeckt wird.
  • Der sich als Sonde fortsetzende lange Schenkel s liegt bei dem dargestellten Beispiel versetzt zur Mittelachse M der Öse 7 und verdeckt auch dadurch das Ende 8 des kurzen Schenkels, so daß sich beim Einführen oder Eindrehen in die Schadensstelle der kurze Schenkel nicht spreizen und dadurch keine Gewebefäden erfassen und losreißen kann. Auch wird dadurch das Schlüpfen im Lochkanal wesentlich erleichtert.
  • Der außer der Mitte verlaufende Fortsatz 11 des langen Schenkels ist am vorderen Ende bei 12 wiederum um 180° umgebogen, und das Ende liegt satt am Schenkel an. Durch den so gebildeten Kopf 13 wird vermieden, daß eine scharfe Spitze vorhanden ist, und außerdem kann man mit diesem Kopf als Sondenspitze den Lochkanal mühelos nachtasten. Es ist damit möglich, auch bei kleinsten Löchern oder engsten Schlitzen einwandfrei den genauen Verlauf der Schadensstelle zu verfolgen und festzustellen, und ausgeschlossen, daß ein neues Loch gestochen werden kann.
  • Der untere haarnadelförmig gebogene Teil 4 sitzt in einer gebohrten und nachträglich abgeplatteten Fassung 14 (F i g. 2), die das freie Ende eines Rundstabes 2 bildet, der in einem Handgriff 3 aus Kunststoff, Holz od. dgl. befestigt ist. Die Oberfläche dieses Rundstabes ist bei dem dargestellten Beispiel mit einem Gewinde, einer Kreuzrändel od. dgl., 15, versehen, welches die Aufgabe hat, beim Vorbereiten des Lochkanals diesen aufzurauhen und dadurch für die Vulkanisationsverbindung vorzubereiten. Der Abstand von der Oberkante 16 des Rundstabes bzw. der Öse 7 des Teils 1 bis zum Anfang 17 des Handgriffes ist einstellbar, und zwar dadurch, daß der Stab 2 in dem Handgriff verstellbar ist, entweder durch Herausschrauben oder durch eine Klemmvorrichtung, welche nicht einzeln beschrieben ist. Der Handgriff dient beim Einführen des Reparaturkörpers als Anschlag und verhindert, daß der Reparaturkörper zu tief in die Schadensstelle eingedrückt und bei einem weniger starken Reifen, z. B. Pkw-Reifen, bis in das Reifeninnere gestoßen wird. Mit dieser Verstellung kann die Distanz auf einen Pkw-, Lkw- und Earth-Mover-Reifen eingestellt werden.
  • Die Einstellung der Distanz von der Öse 7 bis zur Fläche 17 des Handgriffes hat außerdem die Aufgabe, den Reparaturkörper während des Einführens in den Loch- oder Rißkanal auf ein genau festgelegtes Maß zu strecken. Diese Streckung tritt insbesondere in jenem Teil des Reparaturkörpers ein, der in das Reifeninnere gelangt und nicht von dem die Schadensstelle umgebenden elastischen Gummi klemmend festgehalten wird. Der Reparaturkörper erhält also beim Einführen eine bestimmte Überlänge, die bewirkt, daß er nach dem Entfernen des Werkzeuges im Reifeninneren an der Schadensstelle unter Spannung anliegt und dort eine Abdichtung schafft, die vor allem bei schlauchlosen Reifen für die einwandfreie, d. h. sichere und dauerhafte Reparatur wichtig ist. Bei Anwendung des Werkzeuges nach der Erfindung wird demnach durch das Bestreben des Reparaturkörpers, sich nach Entfernen des Werkzeuges zu entspannen, eine sichere Abdichtung an der inneren Butylschicht bewirkt und Unebenheiten an der Schadensstelle von dem weichen Reparaturkörper erfaßt und eingehüllt.
  • Vor dem Einführen des Reparaturkörpers wird dieser durch das am kurzen Schenkel entstandene Ösenmaul9 durchgeführt und in der Ösenöffnung festgeklemmt. Dadurch, daß alle eventuellen scharfen Kanten verdeckt unter einer Rundung oder Biegung liegen, ist ein Abscheren des Reparaturkörpers weitestgehend ausgeschlossen. Beim Herausziehen des Einführungswerkzeuges aus der Schadensstelle löst sich der Reparaturkörper leicht aus der federnden Halterung und legt sich satt an die Wandungen der Schadensstelle und an die Reifeninnenwand an.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Werkzeug zum Eindrücken eines pfropfen-oder streifenförmigen Reparaturkörpers in Fahrzeugreifen von der Außenseite her für die Reparatur von loch- oder rißförmigen Schadensstellen mit einem mit einem Handgriff verbundenen Rundstab, dessen freies Ende durch zwei ungleich lange Schenkel als offene Öse ausgebildet ist, wobei das Ende des kurzen Schenkels derart nach innen gebogen ist, daß es in der Draufsicht auf das freie Ende der Öse vom langen Schenkel verdeckt wird, gekennzeichnet durch die Kombination der Merkmale, daß die Schenkel aus einem haarnadelförmig (4) gebogenen Draht gebildet sind, der in einer Ausnehmung am freien Ende (16) des Rundstabes (2) eingesetzt ist, und daß anschließend an die Öse (7) der lange Schenkel (5) einen in Richtung des Rundstabes verlaufenden Fortsatz (11) aufweist, dessen Ende (12) in an sich bekannter Weise um 180° zu einem Kopf (13) umgebogen ist.
  2. 2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fortsatz (11) des langen Schenkels (5) außerhalb der Mitte (M) der Öse (7) liegt.
  3. 3. Werkzeug nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die haarnadelförmige Biegung entstehende Schlaufe (4) in einer gebohrten und anschließend abgeplatteten Fassung (14) des Rundstabes (2) aufgenommen ist.
  4. 4. Werkzeug zum Eindrücken eines pfropfen-oder streifenförmigen Reparaturkörpers in Fahrzeugreifen von der Außenseite her für die Reparatur, Reinigung und Aufrauhung von loch- oder rißförmigen Schadensstellen mit einem mit einem Handgriff versehenen Rundstab nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche des Rundstabes mit einem Gewinde, Kreuzrändel od. dgl. Rauhfläche versehen ist.
  5. 5. Werkzeug nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Rundstab innerhalb des Handgriffes (3) zur Verstellung des Abstandes zwischen der Oberkante (16) der Fassung (14) und der Oberkante (17) des Handgriffes axial beweglich gelagert ist.
DEST20623A 1962-08-13 1963-05-18 Werkzeug zum Eindruecken eines pfropfen- oder streifenfoermigen Reparaturkoerpers inFahrzeugreifen von der Aussenseite her Pending DE1296541B (de)

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CH995363A CH421734A (de) 1962-08-13 1963-08-12 Verfahren zum Reparieren von loch- oder rissförmigen Schadensstellen in Fahrzeugreifen und Reparaturkörper hierzu
BE636157A BE636157A (de) 1962-08-13 1963-08-13
GB3197063A GB1023030A (en) 1962-08-13 1963-08-13 Process and means for repairing vehicle tyres

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Citations (6)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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