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DE1296399B - Vorrichtung zur Bestimmung des Durchflusses in hydraulischen Maschinen - Google Patents

Vorrichtung zur Bestimmung des Durchflusses in hydraulischen Maschinen

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Publication number
DE1296399B
DE1296399B DE1963M0056460 DEM0056460A DE1296399B DE 1296399 B DE1296399 B DE 1296399B DE 1963M0056460 DE1963M0056460 DE 1963M0056460 DE M0056460 A DEM0056460 A DE M0056460A DE 1296399 B DE1296399 B DE 1296399B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
flow
turbines
turbine
pump
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1963M0056460
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Ferdinand
Von Grundherr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Metrawatt AG
Original Assignee
Metrawatt AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Metrawatt AG filed Critical Metrawatt AG
Priority to DE1963M0056460 priority Critical patent/DE1296399B/de
Publication of DE1296399B publication Critical patent/DE1296399B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F1/00Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Bestimmung des Durchflusses in hydraulischen Maschinen, insbesondere zur dynamisch richtigen Erfassung des Zu- und Abflusses bei fliegenden oder ständigen Betriebskontrollen, für Abnahmeversuche und/oder für den Aufbau einer Rohrbruchsicherung aus dem geodätischen Betriebsdruck und dem jeweiligen Öffnungsgrad der Maschine.
  • Es sind zahlreiche Vorrichtungen bekannt, die zum Messen des Durchflusses in Rohrleitungen und in hydraulischen Kraftmaschinen Verwendung finden.
  • Bei Anwendung der bekannten Meßgeräte und -methoden ist es in verzweigten Rohrleitungsanlagen in vielen Fällen nicht möglich, die Messung direkt an den Kraftmaschinen vorzunehmen, weil der Einbau der bekannten Wirkdruckgeber für die Differenzdruckbildung in der Nähe der Kraftmaschine wegen der auftretenden Störungen in der Nähe von verschieden beaufschlagten Verzweigungen und Regelorganen, die verschiedene Betriebsstellungen einnehmen, nicht möglich ist. Hierdurch entsteht bei der Ausbildung von Rohrbruchsicherungen nach dem Prinzip des Differentialschutzes der erhebliche Nachteil, daß der unterste und - wegen des dort entstehenden höchsten Druckes und der konstruktiven Ausbildung der Verteilerorgane -am meisten gefährdete Teil des Rohrsystems nicht in den Differentialschutz einbezogen werden kann.
  • Die oft angewendete Winter-Kennedy-Methode zur Durchflußmessung, bei der durch Einbau geeigneter Meßbohrungen in der Pumpen- oder Turbinenspirale ein Differenzdruck gewonnen wird, hat bekanntlich zahlreiche Nachteile: Die Festlegung der geeigneten Einbauorte ist nicht ausschließlich durch theoretische Überlegungen und Berechnungen möglich. Sie muß vielmehr meistens an Hand von Betriebsversuchen ermittelt werden, wobei die Vielzahl der notwendigen Anbohrungen bei aus Stahl oder einem ähnlichen Material ausgebildeten Spiralen zu einer unerwünschten Herabsetzung der Festigkeit führt. Bei aus Stahlbeton oder einem ähnlichen Material hergestellten Spiralen bereitet die nachträgliche Erstellung von Anbohrungen außerordentliche Schwierigkeiten, die oft nicht überwunden werden können. In vielen Fällen können die Meßbohrungen nicht so angebracht werden, daß eine selbsttätige Entlüftung bewirkt und gleichzeitig die Gefahr des Verschmutzens oder Abnutzens des Bohrungsmundes im Dauerbetrieb vermieden wird. Ein weiterer Nachteil der Winter-Kennedy-Methode besteht darin, daß die Bildung des richtigen Differenzdrucks durch Steuervorgänge an den Turbinen oder Pumpen häufig gestört und dadurch die dynamisch richtige Durchflußmessung verhindert wird. Deshalb hat sich diese Meßmethode für Wandermessungen häufig ebenso als ungeeignet erwiesen wie zur ständigen Betriebskontrolle, wie diese beispielsweise zum Erzielen eines Differentialschutzes unter Einschluß des eigentlichen Verteilersystems bis zu den Kraftmaschinen selbst wünschenswert ist.
  • Das Prinzip, den Durchfluß in Turbinen und Pumpen von Wasserkraftwerken aus dem Betriebsdruck bzw. der Fallhöhe und der jeweiligen Regelorgan-Stellung zu bestimmen, ist zwar bekannt, aber die Durchflußmenge kann nur auf Grund umständlicher Messungen der Fallhöhe und des Öffnungsgrades nach einer zusätzlichen theoretischen Auswertung ermittelt werden. Dieses Verfahren ist somit für eine Durchflußanzeige nicht geeignet.
  • Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die bei geringer Störanfälligkeit die gefährdeten Teile des Rohrsystems mit erfaßt und die ohne Auswertung eine direkte elektrische Anzeige der Durchflußmenge ermöglicht.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Vorrichtung mindestens ein Funktionspotentiometer enthält, das vom Ausgangsstrom eines Druckmeßgebers gespeist und dessen Abgriff durch die betriebsabhängige öffnungsstellung eines Schließ- oder Regelorgans der hydraulischen Maschine mechanisch verstellt wird.
  • Auf diese Weise wird der Durchfluß durch die Maschine zum unteren Ende der Druckrohrleitung hin in der Maschine selbst ermittelt, so daß die gesamte Länge der Druckrohrleitung in die Messung einbezogen und damit der Schutz auf das gesamte Rohrsystem ausgedehnt wird. Ein besonderer Vorteil der Erfindung wird dadurch erzielt, daß für die Durchflußmessung der geodätische Betriebsdruck zugrundegelegt wird, weil dieser bei Hochdruckwasserkraftwerken, für die der Differentialschutz von besonders großem Interesse ist, im Regelfall einige hundert m WS beträgt, so daß Störungen, wie sie bei bekannten Meßanordnungen, z. B. durch eine Luftblase oder durch Veränderung der Meßkante in Höhe von einigen cm WS, entstehen können, praktisch bedeutungslos sind.
  • Da der Durchfluß an der Turbine oder Pumpe auch bei dynamischen Vorgängen unmittelbar mit der anstehenden dynamischen Druckhöhe zusammenhängt, ist die Messung des Durchflusses durch Erfassung des Betriebsdruckes auch während dynamischer Regelvorgänge, z. B. beim Anfahren und Abstellen der hydraulischen Kraftmaschine, besonders zweckmäßig. Falls erforderlich, können geeignete Korrektureinrichtungen, z. B. zusätzliche Funktionspotentiometer, in Verbindung mit den offnungs-und Schließorganen eingebaut werden.
  • Die theoretische Durchflußmenge ist insbesondere bei Turbinen dem Wurzelwert des Betriebsdruckes und der jeweiligen Turbinenöffnung proportional.
  • Deshalb wird gemäß der Erfindung ein Manometer mit elektrischem Ferngeber mit entsprechender Charakteristik oder ein Transmitter mit einem vorzugsweise dem Wurzelwert des Betriebsdruckes, d. h. der in der Turbine anstehenden Druckdifferenz proportionalen, eingeprägten Ausgangsstrom verwendet.
  • Dieser Ausgangsstrom wird in einer besonders zweckmäßigen Ausbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Speisen eines Funktionspotentiometers benutzt, dessen veränderlicher Abgriff zusammen mit dem Leitapparat der Turbine verstellt wird, so daß man für jede Leitradstellung eine dem Turbinenzufluß zugeordnete Ausgangsspannung erhält.
  • Sofern zwei oder mehrere Turbinen von einer Rohrleitung aus betrieben werden, ist es möglich, jeweils zwei Funktionspotentiometer mit gegenläufiger Verstellung in Reihe zu schalten und zwischen den beiden veränderlichen Abgriffen eine Spannung abzunehmen, die dem Summendurchfluß zweier Turbinen oder zweier Turbinenhälften entspricht, wenn diese getrennte Steuerorgane besitzen.
  • Durch die Verwendung von Meßsystemen mit elektrisch getrennten Eingangswicklungen ist es möglich, mehrere solche Summenspannungen zu addieren und ein Drehmoment zu bilden, das dem Gesamtzufluß einer beliebigen Zahl von Turbinen, Turbinenpaaren oder von Doppelturbinen entspricht.
  • Es ist dann mit Hilfe der bekannten Kompensationsmeßwerke möglich, einen eingeprägten Ausgangsstrom zu erhalten, der ein Maß für den Gesamtzufluß darstellt.
  • Schließlich besteht ein weiteres Merkmal der Erfindung darin, bei veränderlichen Betriebsdrücken im Turbinenzu- und -abfluß Differenzdrucktransmitter mit einem dem Wurzelwert des Differenzdruckes proportionalen Ausgangsstrom oder in vereinfachter Ausführung einen reinen Drucktransmitter zu benutzen, der in vorteilhafter Weise in Höhe des mittleren Unterwasserspiegels eingebaut wird und das an der Turbine anstehende mittlere Druckgefälle aufnimmt. Die meist nur geringen Pegelschwankungen des Unterwasserspiegels können dabei, weil sie in die Messung nur mit ihrem Wurzelwert eingehen, in den meisten Fällen vernachlässigt werden.
  • Bei einigen Kraftwerksanlagen werden die Turbinen nicht nur mit dem Leitapparat, sondern bei Störungsfällen auch noch mit besonderen Schnellschlußorganen geregelt bzw. außer Betrieb gesetzt.
  • Um auch während solcher Übergangsvorgänge, bei denen wegen der dabei eintretenden dynamischen Druckanstiege Rohrbruchsicherungen von ganz besonderer Wichtigkeit sind, eine dynamisch richtige Erfassung des Durchflusses vornehmen zu können, wird außer dem für die Erfassung der Leitradöffnung vorgesehenen Gebergerät noch ein weiteres angeordnet, das mit dem Schnellschlußorgan verstellt wird.
  • Die beiden Gebergeräte, beispielsweise als Funktionspotentiometer mit verstellbarem Abgriff ausgebildet, können parallel oder in Form einer Schachtelbrücke so geschaltet werden, daß eine Spannung entsteht, die dem tatsächlichen Durchfluß wenigstens annähernd proportional ist. In ähnlicher Weise kann auch bei der Durchflußbestimmung von Pumpaggregaten die Anlauffunktion bis zur vollen Öffnung des zugehörigen Hauptabsperrschiebers oder auch der Abstellvorgang als Funktion dieser Schieberöffnung korrigiert werden. Dabei kann man mit Drehzahlgebern, die gleichzeitig die Drehrichtung erfassen, den Auslauf des Pumpaggregats und die zuweilen eintretende Drehrichtungsumkehr bis zum völligen Schließen des Schiebers bei ungewolltem Ausfall der Stromversorgung die Änderung und/oder Umkehrung des Durchflusses wenigstens annähernd richtig erfassen. Eine weitere vorteilhafte Erfassung des Strömungsverlaufs bei einem ungewollten Ausfall der Stromversorgung für das Pumpaggregat wird gemäß einem Merkmal der Erfindung dadurch erreicht, daß das Funktionspotentiometer, welches den Öffnungsgrad des Absperrorgans für den Pumpenauslauf erfaßt und das vom Meßumformer zur Überwachung des am Pumpenauslauf herrschenden Betriebsdruckes gespeist wird, mit einem zusätzlichen Satz von Justierwiderständen und Spannungsanschlüssen über Relaiskontakte versehen ist. Diese bringen bei Ausfall der Stromzuführung zur Antriebsmaschine den vorzugsweise selbsttätig ausgelösten Schließvorgang des Absperrschiebers in eine solche Charakteristik, daß der entstehende Spannungsabgriff den zeitlichen Verlauf der Strömung einschließlich einer etwa auftretenden Strömungsumkehr wenigstens annähernd richtig wiedergibt. In bekannter Weise kann außer- dem die Empfindlichkeit oder die Auslösungszeit des Überwachungsorgans kurzzeitig so verändert werden, daß eine Fehlauslösung auch bei solchen außergewöhnlichen Betriebszuständen verhindert wird.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wird für die Bestimmung des Abflusses einer Hochdruckpumpe, wie sie vorzugsweise in Pumpspeicherwerken zur Aufladung des Speichers und zur Verwertung überschüssigen Nachtstromes verwendet wird, die QH-Kennlinie zugrundegelegt. Die QH-Kennlinie stellt in bekannter Weise den Zusammenhang des Durchflusses Q als Funktion der von der Pumpe zu überwindenden Druckhöhe dar, wobei bei gegebener Pumpendrehzahl der Durchfluß auch bei dynamischen Vorgängen in eindeutigem Zusammenhang mit eben dieser Druckhöhe steht. Mit dieser Art Erfassung der Druckhöhe kann dem Druckmeßgerät mit geeigneter Charakteristik direkt ein Meßstrom oder eine Meßspannung entnommen werden, die dem Durchfluß entspricht. Hierfür eignet sich besonders ein Manometer mit angebautem Ferngeber (kapazitiver, induktiver oder Widerstandsgeber), der eine entsprechende Ausgangsfunktion besitzt. Widerstandsgeber werden dabei in bekannter Weise als Funktionspotentiometer mit gestufter Wicklung oder mit entsprechenden Anzapfungen ausgebildet, mit Hilfe deren mittels justierbarer Nebenschlüsse die gewünschte Anpassung und/oder auch Regelbarkeit der Charakteristik erzielt wird.
  • Für besondere Anwendungsfälle ist es zweckmäßig, zur Herabsetzung der Trägheit der Messungen an Stelle eines Manometers mit Ferngeber einen Transmitter zu verwenden, der ein justierbares Kompensationsmeßsystem besitzt. Von den beiden Systemen des dynamischen Meßwerkes kann in bekannter Weise eines mit einem veränderlichen Nebenschluß und/oder mit einer einstellbaren Zusatzspannung versehen sein, wodurch die Magnetisierung (Nebenschluß) oder Vormagnetisierung (Zusatzspannung) des Systems herabgesetzt werden kann. Da die Pumpaggregate im allgemeinen mit geringen Druckschwankungen betrieben werden, die im stetigen Betrieb lediglich durch die verhältnismäßig kleinen Schwankungen der zugehörigen Wasserpegel bedingt sind und außerdem während des Anfahrens und Abstellens im Normalbetrieb durch die Ausbildung der zugehörigen Steuerorgane dynamische Druckerhöhungen und Druckminderungen weitgehend eingeschränkt sind, ist der von dem Transmitter zu erfassende Druckbereich verhältnismäßig klein. Es können also auch einfache Mittel zum Anpassen der Charakteristik des Ausgangswertes an die QH-Kennlinie benutzt werden. Zweckmäßigerweise werden die mit dem Transmitter erzielten Ausgangsspannungen mit einer festen Meßspannung verglichen, da bekanntlich die QH-Linie bei geschlossenem Schieber und dem hierbei entstehenden statischen Enddruck den Durchflußwert Null ergibt. Erst bei abnehmendem Gegendruck entsteht ein entsprechender Durchfluß; ein Zusammenhang, welcher durch den Vergleich einer mit dem Druck veränderlichen Größe und einer festen Größe meßrichtig nachgebildet wird.
  • Es ist selbstverständlich, daß man für Kontrollmessungen, aber auch zur kompletten Ausbildung einer Rohrbruchsicherung, sämtliche in Verbindung mit einem Rohrstrang stehende Kraftmaschinen, wie Turbinen, Pumpen, Anrufturbinen und etwaige sonstige Aggregate (Hausturbinen), zusammenfassen wird. Dabei kann man für überschlägige Messungen und bei den kleineren Aggregaten statt eines veränderlichen Druckwertes auch eine konstante Meßgröße einschalten, die dem Mittelwert des Druckes entspricht; denn die geringen, von diesen Aggregaten aufgenommenen Durchflüsse sind für die Bildung des Gesamtdurchflusses von untergeordneter Bedeutung und können deshalb mit einem größeren zulässigen Meßfehler erfaßt werden.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung an Hand eines Ausführungsbeispiels veranschaulicht. Es zeigt F i g. 1 ein Prinzipschema des hydraulischen Teiles eines Pumpspeicher-Kraftwerkes, F i g. 2 das hierzu gehörige elektrische Schaltbild für die Durchflußmessung an Turbinen und Fig. 3 das Prinzipschaltbild für die Durchflußmessung bei einer hydraulischen Pumpanlage.
  • Gemäß F i g. 1 ist das Oberbecken 1 mit dem Unterbecken2 über die Hauptrohrleitung3, in der sich noch das Absperrorgan4 befindet, verbunden.
  • In dem Verteilerrohr 5 sind in den einzelnen Abzweigungen weitere Absperrorgane 6 vorgesehen, die eine Zu- bzw. Abschaltung der einzelnen Verbraucher gestatten. Jeweils einer Hauptturbine 7 a, 7 b ist eine Pumpe 8 a, 8 b zugeordnet; diese können wahlweise mit Hilfe der Kupplungen 9 a bzw. 9 b mit den Synchronrnaschinen 10 a, 10 b verbunden werden. Mit 11 a und 11 b sind die Anwurfturbinen und mit 12 ist die Hausturbine mit dem ihr zugeordneten Generator 13 für den Eigenbedarf bezeichnet. Am Oberbeckeneinlauf ist ein Durchflußmeßgeber 14 angeschlossen, und am Verteilerrohr 5 befindet sich in Höhe des mittleren Unterwasserpegels eine Druckmeßstelle 15.
  • Mit 16 a und 16 b sind die Druckmeßstellen für den Betriebsdruck der Pumpen 8 a und 8 b bezeichnet.
  • In dem zum hydraulischen Plan gehörigen elektrischen Schaltplan, den F i g. 2 vereinfacht darstellt, ist das die Anlage speisende Wechselstromnetz mit 20 bezeichnet. Als Druckmeßgeber 21 dient ein Transmitter zum Erfassen des geodätischen Betriebsdruckes an der Druckmeßstelle 15, der ihn in einen seinem Wurzelwert entsprechenden eingeprägten Gleichstrom umwandelt. Ein Justierwiderstand 22 dient zum Einstellen der Charakteristik des Transmitters. Die Funktionspotentiometer 23 a und 23 b dienen zum Erfassen der Leitschaufel- bzw. der Düsenstellungen der Hauptturbinen 7 a bzw. 7 b. Die Strommesser 24 a und 24b erfassen den Durchfluß der beiden Hauptturbinen, deren Meßwerte wiederum vom Kompensationsmeßwerk 25 erfaßt werden. Mit dem Potentiometer 26 wird die Leitradstellung der Hausturbine 12 und mit den Potentiometern 27 a, 27 b werden die Leitradstellungen der Anwurfturbinen 11 a, 11 b erfaßt. An die Stelle des vom Betriebsdruck abhängigen Stromwertes in den Funktionspotentiometern bei den Hauptturbinen tritt in diesem Falle ein konstanter Gleichstrom, der dem Mittelwert des Betriebsdruckes entspricht. Dies ist möglich, da die Durchflußmengen der kleineren Aggregate von untergeordneter Bedeutung sind und zum Gesamtfluß nicht wesentlich beitragen.
  • Die Strommesser 28 und 29 erfassen den Durchfluß dieser Turbinen, deren Meßwerte mittels des Kompensationsmeßwerkes 30 zusammengefaßt werden. Mit 31 und 32 sind zwei Kompensationsverstärker bezeichnet, die von dem stabilisierten Netzgerät 33 gespeist werden. Das Meßgerät 34 zeigt den Gesamtdurchfluß aller Turbinen an.
  • In F i g. 3 ist das elektrische Schaltbild zur Durchflußmessung bei Pumpenbetrieb vereinfacht dargestellt. Die Meßstelle für den Druck an der Pumpe 8 ist entsprechend der F i g. 1 mit 16 bezeichnet. Als Druckmeßgeber 40 dient ein Transmitter, der den Druck in einen proportionalen Strom umformt. Das stabilisierte Netzgerät 41 speist das Kompensationssystem des Transmitters 40, wobei mittels des Justierpotentiometers 42 eine Möglichkeit geschaffen ist, die Vormagnetisierung des Kompensationssystems des Transmitters zu verändern. Die Ausgangsgröße des Druckmeßgebers 40 wird über das vom nicht näher dargestellten Schließorgan 6 (Fig. 1) gesteuerte Funktionspotentiometer 43 abgegriffen und dem Abgriffwiderstand 44 zugeführt. Dem Abgriffwiderstand 45 wird eine Gegenspannung zugeführt, die von dem stabilisierten Netzgerät 46 erzeugt wird und die mittels des Justierpotentiometers 47 eingestellt werden kann. Am Meßgerät 48 kann der Durchfluß der Pumpe abgelesen werden.

Claims (13)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zur Bestimmung des Durchflusses in hydraulischen Maschinen, insbesondere zur dynamisch richtigen Erfassung des Zu- und Abflusses bei fliegenden oder ständigen Betriebskontrollen, für Abnahmeversuche und/oder für den Aufbau einer Rohrbruchsicherung aus dem geodätischen Betriebsdruck und dem jeweiligen Öffnungsgrad der Maschine, g e k e n n z e i c h -n e t d u r c h mindestens ein Funktionspotentiometer (23 a, 23 b, 43), das vom Ausgangsstrom eines Druckmeßgebers (21, 40) gespeist und dessen Abgriff durch die betriebsabhängige Öffnungsstellung eines Schließ- oder Regelorgans der hydraulischen Maschine (7, 8, 11, 12) mechanisch verstellt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, insbesondere zur Durchflußmessung von Turbinen, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckmeßgeber (21) in Höhe des mittleren Unterwasserpegels (2) angeordnet ist und sein Ausgangsstrom dem Wurzelwert des geodätischen Betriebsdruckes proportional ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Wurzelwert des Betriebsdruckes mit Hilfe eines Manometers mit angebauter Radizierung gebildet wird.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Bestimmen des Wurzelwertes des geodätischen Betriebsdruckes als Druckmeßgeber (21) ein Transmitter mit elektrodynamischem Kompensationsmeßsystem (25) verwendet wird.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Funktionspotentiometer (23au 23b) mit einer Vielzahl von festen Anzapfungen versehen und in einmaligen oder betriebsabhängigen Schaltungen einstellbar sind.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, zur Summendurchflußbestimmung mehrerer Turbinen, dadurch gekennzeichnet, daß ein für alle Turbinen gemeinsamer Druckmeßgeber (21) zum gleichzeitigen Speisen aller die jeweilige Turbinenöffnung erfassenden Funktionspotentiometer (23 a, 23 b) vorgesehen ist.
  7. 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 oder 4 bis 6, gekennzeichnet durch die Anwendung eines Differenzdrucktransmitters, der mit Meßanschlüssen auf der Hochdruck- und Niederdruckseite der Turbine verbunden ist, zur Bestimmung der als Betriebsdruck wirkenden Druckdifferenz in der Turbine.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 1, insbesondere zur Durchflußmessung von Pumpen, gekennzeichnet dadurch, daß am Pumpenauslauf an der Hochdruckseite eine Druckmeßstelle (16 a, 16 b) vorgesehen ist, deren Meßwert von einem Druckmeßgeber (14) in einen annähernd proportionalen Strom umgeformt wird, der ein Funktionspotentiometer (43) speist, und daß der Ausgangsspannung am Abgriff des Funktionspotentiometers eine feste Gleichspannung entgegengeschaltet ist, die dem statischen Enddruck bei geschlossenem Absperrorgan (6) entspricht.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckmeßgeber (40) eine der QH-Kennlinie der Pumpe angepaßte Charakteristik der Ausgangsgröße besitzt.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, da- durch gekennzeichnet, daß zur Erfassung der Strömung bei einem beispielsweise durch Stromausfall ausgelösten Abstellvorgang durch zusätzlich an das vom Absperrorgan (6) gesteuerte Funktionspotentiometer (43) anschaltbare Justierschaltungen der zeitlich richtige Ablauf der den Durchfluß darstellenden Spannungsgröße wenigstens annähernd gewährleistet ist.
  11. 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, gekennzeichnet durch die zusätzliche Erfassung der Drehzahl und/oder der Drehrichtung der Pumpe.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Charakteristik der QH-Kennlinie durch Differenzbildung zwischen einem vom Druck abhängigen Meßwert und einer festen Meßgröße bestimmt ist.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der beiden Systemspulen des elektrodynamischen Kompensationsmeßsystems (25) einer konstanten oder veränderlichen Vormagnetisierung unterliegt.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102015201548A1 (de) 2015-01-29 2016-08-04 Volkswagen Aktiengesellschaft Verfahren zur Herstellung einer katalytisch beschichteten Membran sowie Membran-Elektroden-Einheit und Brennstoffzellenstapel mit einer solchen

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