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DE1296089B - Vorrichtung zum Ausscheiden von ferromagnetischen Doppelblechen - Google Patents

Vorrichtung zum Ausscheiden von ferromagnetischen Doppelblechen

Info

Publication number
DE1296089B
DE1296089B DE1962B0067866 DEB0067866A DE1296089B DE 1296089 B DE1296089 B DE 1296089B DE 1962B0067866 DE1962B0067866 DE 1962B0067866 DE B0067866 A DEB0067866 A DE B0067866A DE 1296089 B DE1296089 B DE 1296089B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sheets
magnet
metal sheets
spring
magnetic field
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1962B0067866
Other languages
English (en)
Inventor
Sommer Walter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fried Krupp AG
Original Assignee
Fried Krupp AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fried Krupp AG filed Critical Fried Krupp AG
Priority to DE1962B0067866 priority Critical patent/DE1296089B/de
Priority to GB2587263A priority patent/GB964314A/en
Publication of DE1296089B publication Critical patent/DE1296089B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D43/00Feeding, positioning or storing devices combined with, or arranged in, or specially adapted for use in connection with, apparatus for working or processing sheet metal, metal tubes or metal profiles; Associations therewith of cutting devices
    • B21D43/02Advancing work in relation to the stroke of the die or tool
    • B21D43/025Fault detection, e.g. misfeed detection
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D55/00Safety devices protecting the machine or the operator, specially adapted for apparatus or machines dealt with in this subclass

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Controlling Sheets Or Webs (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ausscheiden von Doppelblechen bei der Einzelzuführung von Blechtafeln aus ferromagnetischen Werkstoffen in Verarbeitungsmaschinen, wobei die Änderung der Stärke eines Magnetfeldes, das von einem in geringem Abstand von der Führungsbahn der Blechtafeln angeordneten Magneten erzeugt wird, über ein bewegliches, durch eine Feder abgestütztes Glied einen Schaltimpuls erzeugt.
  • Die Blechtafeln, die etwa in Stanzen, Pressen, Scheren od. dgl. zu Blechbehältern verarbeitet werden sollen, werden von den Walzwerken in Stapeln angeliefert und der Verarbeitungsmaschine entweder von Hand oder durch selbsttätig arbeitende Einrichtungen einzeln zugeführt. Da sie leicht eingefettet sind, läßt es sich nicht immer vermeiden, daß beim Abheben vom Stapel zwei oder mehr Bleche aneinander haftenbleiben und als sogenannte Doppel-oder Mehrfachbleche weitergefördert werden.
  • Mit Vorrichtungen der eingangs genannten Art wird das mit Betriebsstörungen der Verarbeitungsmaschine verbundene und daher unerwünschte Einführen derartiger Doppelbleche in die Maschine vermieden, ohne daß dabei die Gesamtstärke der eingeführten Blechtafeln durch Fühler mechanisch abgetastet werden mußte.
  • Eine mechanische Abtastung hätte zwei wesentliche Nachteile. Erstens könnte sie wegen der erforderlichen hohen Ansprechempfindlichkeit - es werden normalerweise Bleche zwischen 0,18 und 0,23 mm Stärke verarbeitet - nicht nur auf Mehrfachbieche, sondern auch schon auf Grate an den Kanten oder auf Knicke und Wellen in Einzelblechen ansprechen und somit Fehlschaltungen verursachen.
  • Zweitens könnte eine mechanische Dickenmessung nur dann erfolgen, wenn die Blechtafeln in ihrer Ebene zwischen einem Festpunkt, z. B. dem Pressentisch, und dem darüber angeordneten Fühler hindurchgeführt werden. Bei manchen Zuführeinrichtungen werden jedoch die Blechtafeln von ihrem Stapel zuerst senkrecht hochgehoben und dann in waagerechter Richtung weiterbefördert. Die mechanische Abtastung ist dann erst bei der waagerechten Bewegung möglich. Dies bedingt einen Zeitverlust sowie eine komplizierte Auswerfeinrichtung. Könnte diese Messung schon unmittelbar nach dem senkrechten Anheben der Bleche erfolgen, so bestünde die Möglichkeit, bei Doppelblechen diese einfach wieder herabfallen zu lassen. Dabei erfolgt erfahrungsgemäß schon eine Trennung der Bleche, so daß beim nochmaligen Anheben nur eine einzige Blechtafel befördert wird.
  • Der zweite dieser beiden Nachteile ist offensichtlich auch bei einer bekannten Vorrichtung der eingangs genannten Art vorhanden. Bei dieser ist nämlich der Magnet unterhalb und das bewegliche Schaltglied oberhalb der waagerechten Führungsbahn der Blechtafeln angeordnet. Das Magnetfeld wirkt durch die Blechtafel hindurch auf das bewegliche Schaltglied. Beim Einführen eines Doppelbleches wird das Magnetfeld oberhalb der Blechtafeln so stark geschwächt, daß das bewegliche Schaltglied durch die abstützende Feder nach oben, also von den Blechtafeln weg bewegt wird und damit einen Schaltimpuls zum Stillsetzen der Verarbeitungsmaschine betätigt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaf- fen, die auch den zweiten der oben geschilderten Nachteile vermeidet. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß bei einer derartigen Vorrichtung in an sich bekannter Weise der Magnet selbst als bewegliches Schaltglied ausgebildet ist, das sich beim Überschreiten einer bestimmten Stärke des Magnetfeldes, insbesondere infolge Vorbeiführens von Doppelblechen, entgegen der Wirkung der Feder in Richtung auf die Blechtafeln zu bewegt und damit den Schaltimpuls auslöst.
  • Zweckmäßig ist der genannte Magnet, wie an sich bekannt, als U- oder M-förmiger Dauermagnet ausgebildet und betätigt bei seiner Bewegung einen elektrischen Schalter.
  • Die zwischen dem Dauermagneten und der an ihm vorbeigeführten Blechtafel wirkende Anziehungskraft ist von der Stärke der Blechtafel (bzw. bei Doppelblechen von der Gesamtstärke) und dem Abstand des Magneten von den Blechtafeln abhängig.
  • In Weiterbildung der Erfindung ist die Ansprechempfindlichkeit der Vorrichtung durch Änderung dieses Abstandes und/oder durch Anderung der Vorspannung der den Magneten in seiner Ruhestellung haltenden Feder auf die jeweils in Betracht kommende Blechstärke derart einstellbar, daß beim Überschreiten einer bestimmten Gesamt-Blechstärke, insbesondere beim Auftreten von Doppel-oder Mehrfachblechen, der Dauermagnet die Vorspannung der Feder überwindet und eine Bewegung in Richtung zur Blechtafel hin ausführt.
  • Der damit ausgelöste Schaltimpuls kann in üblicher Weise dazu benutzt werden, über einen elektrischen Schalter ein Warnzeichen abzugeben, die Verarbeitungsmaschine stillzusetzen oder eine Einrichtung zum selbsttätigen Auswerfen der Doppelbleche zu betätigen.
  • Auf einem anderen Anwendungsgebiet, nämlich bei Modelleisenbahnen, ist es schon bekannt, einen Magneten als bewegliches Schaltglied auszubilden, das sich beim Überschreiten einer bestimmten Stärke des Magnetfeldes - in diesem Fall durch Überfahren des zwischen den Schienen eingebauten Schaltgliedes durch einen Steuerwagen, unter dem ein Erregermagnet befestigt ist - bewegt und dadadurch einen Schaltimpuls auslöst.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt.
  • Im Führungstisch 1 für die Blechtafeln 2 ist ein M-förmig ausgebildeter Dauermagnet 3 derart eingebaut, daß die oberen Enden seiner Schenkel einen geringen Abstand von der Oberfläche des Führungstisches haben. Zum Schutz gegen Verschmutzung ist der Magnet von einem Gehäuse 4 aus antimagnetischem Werkstoff umgeben. Eine Feder 5 drückt den Magneten 3 gegen einen Mikroschalter6, der gleichzeitig als Anschlag dient.
  • Wird nun eine Blechtafel 2 auf den Führungstischl gelegt oder darüber hinweggeführt, so zieht diese den Magneten 3 mit einer Kraft an, die abhängig ist von ihrem Abstand zum Magneten und von ihrer Blechstärke. Überschreitet diese Kraft die Vorspannung der Feder, so bewegt sich der Magnet zur Blechtafel hin. Der dadurch freigegebene Betätigungsstift des Mikroschalters 6 betätigt in diesem einen elektrischen Kontakt, der sodann den gewünschten Steuerungsvorgang einleitet.
  • Mittels der Gewindeverbindung 7 zwischen dem Gehäuse 4 des Magneten 3 und dem Gehäuse 8 des Schalters 6 kann der Abstand zwischen dem Magneten und der Blechtafel 2 derart verändert werden, daß der Magnet sich nur beim Vorbeiführen von Doppel- oder Mehrfachblechen der jeweils in Betracht kommenden Stärke bewegt.
  • Die Vorrichtung gemäß der Erfindung kann außer zum Ausscheiden von Doppelblechen auch zum Überwachen der Stärke der einzelnen Blechtafeln und zum Ausscheiden von zu dicken Blechen benutzt werden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Ausscheiden von Doppelblechen bei der Einzelzuführung von Blechtafeln aus ferromagnetischen Werkstoffen in Verarbeitungsmaschinen, wobei die Änderung der Stärke eines Magnetfeldes, das von einem in geringem Abstand von der Führungsbahn der Blechtafeln angeordneten Magneten erzeugt wird, über ein bewegliches, durch eine Feder abgestütz- tes Glied einen Schaltimpuls abgibt, d a d u r c h gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise der Magnet (3) selbst als bewegliches Schaltglied ausgebildet ist, das sich beim Überschreiten einer vorbestimmten Stärke des Magnetfeldes, insbesondere infolge Vorbeiführens von Doppelblechen, entgegen der Wirkung der Feder (5) in Richtung auf die Blechtafeln (2) zu bewegt und damit den Schaltimpuls auslöst.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß, wie an sich bekannt, der Magnet (3) als U- oder M-förmiger Dauermagnet ausgebildet ist und bei seiner Bewegung einen elektrischen Schalter (6) betätigt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansprechempfindlichkeit durch Änderung des Abstandes zwischen dem Magneten (3) und den Blechtafeln (2) und/oder Änderung der Vorspannung der Feder (5) einstellbar ist.
DE1962B0067866 1962-06-30 1962-06-30 Vorrichtung zum Ausscheiden von ferromagnetischen Doppelblechen Pending DE1296089B (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1962B0067866 DE1296089B (de) 1962-06-30 1962-06-30 Vorrichtung zum Ausscheiden von ferromagnetischen Doppelblechen
GB2587263A GB964314A (en) 1962-06-30 1963-06-28 Detecting double sheets in sheet metal feeding

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DE1962B0067866 DE1296089B (de) 1962-06-30 1962-06-30 Vorrichtung zum Ausscheiden von ferromagnetischen Doppelblechen

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DE1296089B true DE1296089B (de) 1969-05-22

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DE1962B0067866 Pending DE1296089B (de) 1962-06-30 1962-06-30 Vorrichtung zum Ausscheiden von ferromagnetischen Doppelblechen

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DE (1) DE1296089B (de)
GB (1) GB964314A (de)

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Publication number Publication date
GB964314A (en) 1964-07-22

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