DE1295859B - Schieblehre mit auf der Schieberhuelse befestigter Messuhr - Google Patents
Schieblehre mit auf der Schieberhuelse befestigter MessuhrInfo
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- DE1295859B DE1295859B DE1957SC022785 DESC022785A DE1295859B DE 1295859 B DE1295859 B DE 1295859B DE 1957SC022785 DE1957SC022785 DE 1957SC022785 DE SC022785 A DESC022785 A DE SC022785A DE 1295859 B DE1295859 B DE 1295859B
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-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01B—MEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
- G01B3/00—Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
- G01B3/20—Slide gauges
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Description
- Gegenstand der Hauptpatentanmeldung ist eine Schieblehre mit auf der Schieberhülse befestigter Meßuhr mit Zeigerablesung für zweierlei Längeneinheiten, wie z. B. Millimeter und Zoll, wobei zur Übertragung der Schieblehreneinstellung auf die Meßuhranzeige für jede Längeneinheit eine eigene entsprechend bemessene Zahnstange in der Längsnut der Schieberzunge eingelassen ist und in die Zahnreihe jeder der übereinanderliegenden, fest miteinander verbundenen Zahnstangen jeweils ein Ritzel gleichzeitig eingreift, von denen das eine Ritzel mittels seines Ritzelzapfens die eine Längeneinheit auf den einen Zeiger und das zweite Ritzel über eine den Ritzelzapfen konzentrisch umfassende Ritzelhülse die andere Längeneinheit auf den zweiten Zeiger der Meßuhr überträgt.
- Hierbei dient das Tiefenmaß der Schieblehre gleichzeitig zur Führung und Lagerung des Ritzelzapfens und damit auch der gleichachsig darüber befindlichen Ritzelhülse.
- Es hat sich nun gezeigt, daß Stöße auf das aus der Schieberzunge hinausragende Tiefenmaß auf den Ritzelzapfen einwirken, wodurch die feinen Zähne der Zahnstangen und der Ritzel beschädigt oder vorzeitig abgenutzt oder auch übersprungen werden und eine genaue Anzeige nicht mehr gewährleistet ist.
- Es ist zwar auch schon bekannt, den Ritzelzapfen durch das eine freie Ende eines federnden einarmigen Bügels gegen die Zahnstange federnd zu drücken, wobei das andere Ende des Bügels fest in das Gehäuse eingespannt ist. Da aber die federnde Kraft des Bügels nicht so stark sein darf, daß das Ritzel zu sehr in die Zähne der Zahnstange eingedrückt wird, ist keine einwandfreie und zuverlässige Lagerung gegeben. Außerdem kann ein Überspringen der feinen Verzahnung der Zahnstange bei raschem Verschieben der Schieberhülse vorkommen, und die feinen Verzahnungen können beschädigt werden.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Vermeidung der genannten Mängel eine Lagerung und Führung des Ritzelzapfens und der Ritzelhülse zu schaffen, die absolut einwandfrei ist.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in Weiterbildung der Schieblehre der Hauptpatentanmeldung der Ritzelzapfen und die konzentrisch darüber angeordnete Ritzelhülse in der halbkreisförmigen Einbuchtung eines Lagerbügels gelagert und geführt ist, dessen beiderseitige Enden am Boden des Meßuhrgehäuses befestigt sind.
- Dadurch wird eine zuverlässige und einwandfreie Lagerung erhalten, und die feinen Verzahnungen werden einwandfrei geschützt. Überspringungen können nicht vorkommen. Etwaige Stöße auf ein herausragendes Tiefenmaß werden von dem Ritzelzapfen und der Ritzelhülse ferngehalten und unmittelbar von dem Meßuhrgehäuse und damit von der sowieso auf übliche Weise verriegelten Schieberhülse aufgenommen. Da außerdem die Anbringung des Lagerbügels unabhängig von dem Vorhandensein eines Tiefenmaßes ist, kann die Schieblehre entweder mit oder ohne Tiefenmaß versehen werden.
- Die Erfindung ist in der Zeichnung an Hand eines Ausführungsbeispiels veranschaulicht. Es zeigt A b b. 1 eine Draufsicht auf die erfindungsgemäße Schieblehre, A b b. 2 einen Querschnitt durch die Schieblehre nach Linie A-A der A b b. 1 in vergrößertem Maßstab, A b b. 3 eine Draufsicht auf den erfindungsgemäßen Lagerbügel.
- In die Schieberzunge 1 sind die beiden Zahnstangen 3 und 4 übereinander eingelassen. Auf der Schieberhülse 2 mit Feststellschraube 17 ist das Anzeigegehäuse 13 der Meßuhr durch Schrauben 24 befestigt. Der Ritzelzapfen 7 und die konzentrisch darüber befindliche Ritzelhülse 8 sind erfindungsgemäß in einem Lagerbügel 21 gelagert, dessen beiderseitige Enden mittels Schrauben 23 am Boden des Anzeigegehäuses 13 befestigt sind.
- In seiner Mitte weist der Lagerbügel 21 eine Einbuchtung 22 auf, die den Ritzelzapfen 7 halbkreisförmig umfaßt und dadurch lagert und führt und dabei zugleich auch die darüber befindliche Ritzelhülse 8 einwandfrei hält. Der Lagerbügel 21 ist mittels der Schrauben 23 so befestigt, daß er gleichmäßig gegen den Ritzelzapfen 7 drückt, so daß dessen Ritzeleingriff und damit auch der Eingriff des Ritzels der Ritzelhülse 8 in die zugehörigen Zahnstangen 3 und 4 einwandfrei und zuverlässig sind.
- Falls ein Tiefenmaß 11 in die Schieberzunge 1 eingelassen ist, wird dessen inneres Ende mittels der Senkschraube 18 mit dem Anzeigegehäuse 13 unmittelbar verbunden. Das Tiefenmaß 11 dient also nicht mehr wie bei der Hauptpatentanmeldung zur Lagerung des Ritzelzapfens 7 bzw. der Ritzelhülse 8.
Claims (1)
- Patentanspruch: Schieblehre mit auf der Schieberhülse befestigter Meßuhr mit Zeigerablesung für zweierlei Längeneinheiten, wir z. B. Millimeter und Zoll, wobei zur Übertragung der Schieblehreneinstellung auf die Meßuhranzeige für jede Längeneinheit eine eigene entsprechend bemessene Zahnstange in der Längsnut der Schieberzunge eingelassen ist und in die Zahnreihe jeder der übereinanderliegenden, fest miteinander verbundenen Zahnstangen jeweils ein Ritzel gleichzeitig eingreift, von denen das eine Ritzel mittels seines Ritzelzapfens die eine Längeneinheit auf den einen Zeiger und das zweite Ritzel über eine den Ritzelzapfen konzentrisch umfassende Ritzelhülse die andere Längeneinheit auf den zweiten Zeiger der Meßuhr überträgt, nach Patentanmeldung Sch 19148 IXb/42b (deutsche Auslegeschrift 1199508), dadurch gekennzeichnet, daß der Ritzelzapfen (7) und die konzentrisch darüber angeordnete Ritzelhülse (8) in der halbkreisförmigen Einbuchtung (22) eines Lagerbügels (21) gelagert und geführt ist, dessen beiderseitige Enden am Boden des Meßuhrgehäuses (13) befestigt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1957SC022785 DE1295859B (de) | 1957-09-14 | 1957-09-14 | Schieblehre mit auf der Schieberhuelse befestigter Messuhr |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1957SC022785 DE1295859B (de) | 1957-09-14 | 1957-09-14 | Schieblehre mit auf der Schieberhuelse befestigter Messuhr |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1295859B true DE1295859B (de) | 1969-05-22 |
Family
ID=7429419
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1957SC022785 Pending DE1295859B (de) | 1957-09-14 | 1957-09-14 | Schieblehre mit auf der Schieberhuelse befestigter Messuhr |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1295859B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1281715A (en) * | 1917-03-28 | 1918-10-15 | Fred Todt | Measuring instrument. |
-
1957
- 1957-09-14 DE DE1957SC022785 patent/DE1295859B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1281715A (en) * | 1917-03-28 | 1918-10-15 | Fred Todt | Measuring instrument. |
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