DE1295787B - Insbesondere aus zementgebundenen Holzfasern gefertigtes Schalungselement fuer die Mantelbetonbauweise - Google Patents
Insbesondere aus zementgebundenen Holzfasern gefertigtes Schalungselement fuer die MantelbetonbauweiseInfo
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Description
Die Erfindung geht aus von einem insbesondere aus zementgebundenen Holzfasern gefertigten Schalungselement
für die Mantelbetonbauweise mit zwei in Abstand parallel zueinander angeordneten Platten,
deren Innenseiten lotrecht verlaufende, paarweise einander
gegenüberliegende, zumindest einseitig ausmündende Nuten aufweisen, in die durchbrochene
Verbindungsstege eingreifen und mit Hilfe eines Bindemittels befestigt sind.
Bei diesem bekannten Schalungselement, das aus Holzfaserplatten gefertigt ist, sind die aus gleichem
Baustoff gefertigten Verbindungsstege in den Nuten mit Hilfe eines Klebestoffs befestigt. Diese Befestigungsart
hat den Nachteil, daß nur wenige Baustoffe für dieses Schalungselement in Frage kommen. Außerdem
ist der Füllbeton lediglich über relativ kleine Öffnungen in den Stegen miteinander verbunden, so
daß im Prinzip hier dicht nebeneinander angeordnete Betonsäulen entstehen.
Dieser Nachteil ist bei denjenigen bekannten Scha- «0 lungselementen vermieden, bei denen die Verbindungsstege
aus gitterartig verbundenen Drähten, Baustählen od. dgl. bestehen. Diese weisen bei einem
bekannten Schalungselement an den quer zu den Platten verlaufenden Drähten über den parallel zur
Plattenebene verlaufenden Draht hinaus Spitzen auf, die die Platten durchqueren und auf den Außenseiten
der Platten umgebogen sind. Abgesehen davon, daß diese Befestigung ein ungewolltes Parallelverschieben
der Platten zuläßt, wobei der Abstand der Platten zueinander sich verändert, stellen die die
Platten durchquerenden Teile Kältebrücken dar.
Schließlich ist es auch bekannt, die Stege entweder in Form von Bügeln mit Spitzen an den Schenkeln
zu bilden, die von oben und/oder unten in diePlattenkanten eingetrieben sind, oder Abstandstäbe mit aufgespaltenen
oder sonstwie verbreiterten Enden zu verwenden, die bei der Fertigung der Schalungselemente während der Herstellung der Platten in
diese eingeformt werden. Beide Arten lassen ebenfalls nur eine beschränkte Anzahl von Plattenbaustoffen
zu. Außerdem ist im ersten Fall die Gefahr des Absprengens von Plattenteilen gegeben, während im
zweiten Fall die Fertigung umständlich ist.
Es ist ferner schon vorgeschlagen worden, die Stege aus Drähten od. ä. mit Hilfe von Mörtelhäufchen
an den Platten zu befestigen. Diese Befestigungsart vermeidet zwar eine Reihe der vorgeschilderten
Nachteile, ist jedoch zwangläufig nur in einem beschränkten Umfange belastbar.
Die Erfindung bezweckt, diese Befestigungsart weiter zu verbessern.
Ausgehend von dem eingangs näher bezeichneten Schalungselement wird dies dadurch erreicht, daß die
Verbindungsstege aus gitterartig verbundenen Drähten, Baustählen od. dgl. bestehen, die im Nutbereich
je einen parallel zur Nut verlaufenden Draht od. dgl. tragen und außerhalb der Nuten mit einem die Nuten
abdeckenden Streifen versehen sind.
Die Erfindung macht dabei Gebrauch von den bekannten Verbindungsstegen aus gitterartig verbundenen
Drähten. Sie erschöpft sich aber nicht allein in der bloßen Verwendung dieser bekannten Verbindungsstege,
sondern es sind noch weitere neuartige Mittel vorgesehen, mit denen nicht nur ein außerordentlich
steifes Schalungselement gegeben, sondern auch ein sehr einfaches Fertigungsverfahren erzielt
worden ist. Die Platten brauchen hierbei lediglich an die Verbindungsstege herangeschoben und die Nuten
mit Zementmörtel od. dgl. verfüllt werden. Der dabei die Nut abdeckende Streifen macht nicht nur gesondertes
Schalungsmaterial für die Nut entbehrlich, sondern hält auch jeden parallel zur Nut verlaufenden
Draht od. dgl. im gewünschten Abstand, so daß er allseitig vom Mörtel umhüllt ist. Die bei der
Schilderung des Standes der Technik aufgezeigten Nachteile sind vermieden.
Zweckmäßig können einzelne der quer zu den Platten verlaufenden Drähte od. dgl. der Verbindungsstege
in an sich bekannter Weise über den parallel zur Nut verlaufenden Draht hinaus zu Spitzen
verlängert sein, die in den Plattenbaustoff eingreifen, ihn aber nicht durchqueren. Dadurch erübrigen sich
bei der Fertigung der Schalungselemente besondere Mittel zum Halten der Platten. Die Teile lassen sich
somit auch auf der Baustelle schnell und ohne Aufwand zusammenfügen.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
In die in Abstand parallel zueinander angeordneten Platten 1, 2 aus zementgebundenen Holzfasern greifen
die Spitzen 5 des Verbindungsstegs, und zwar innerhalb der Nuten 3, die in den einander zugekehrten
Seiten der Platten 1,2 paarweise einander gegenüberliegen. Die Verbindungsstege bestehen aus gitterartig
verbundenen Drähten 4,7,8, wobei die Drähte 4,8 waagerecht und die Drähte 7 lotrecht verlaufen.
Die Enden der Drähte 4 sind dabei zu den Spitzen 5 verlängert.
Ferner sind Streifen 6 — im Beispiel Blechstreifen — an den Drähten 4,8 vorgesehen, durch die die
Nuten 3 abgedeckt sind. Zweckmäßig münden die Nuten 3 an den oberen Plattenkanten aus, wobei die
Streifen 3 ebenfalls bis zur Plattenkante geführt sind.
Diese Maßnahme erleichtert das Einfüllen des Zementmörtels.
Da die in den Plattenbaustoff greifenden Spitzen 5 bereits ein geringes Maß an Stabilität gewährleisten,
können die Schalungselemente bereits nach dem Vergießen der Nuten 3 zum Zwecke des Abbindens des
Mörtels beiseite gestellt werden. Die aus Blech bestehenden Streifen 6 sind mit den Drähten 4,8 beispielsweise
durch Schweißen verbunden.
Claims (2)
1. Insbesondere aus zementgebundenen Holzfasern gefertigtes Schalungselement für die
Mantelbetonbauweise mit zwei in Abstand parallel zueinander angeordneten Platten, deren
Innenseiten lotrecht verlaufende, paarweise einander gegenüberliegende, zumindest einseitig ausmündende
Nuten aufweisen, in die durchbrochene Verbindungsstege eingreifen und mit Hilfe eines
Bindemittels befestigt sind, dadurch gekennzeichη
et, daß die Verbindungsstege aus gitterartig verbundenen Drähten (4, 8), Baustählen
od. dgl. bestehen, die im Nutbereich je einen parallel zur Nut (3) verlaufenden Draht (7)
od. dgl. tragen und außerhalb der Nuten (3) mit einem die Nuten (3) abdeckenden Streifen (6)
versehen sind.
2. Schalungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß einzelne der quer zu
den Platten (1,2) verlaufenden Drähte (4,8) od. dgl. der Verbindungsstege über den parallel
zur Nut (3) verlaufenden Draht (7) od. dgl. hinaus zu Spitzen (5) verlängert sind, die in den Plattenbaustoff
eingreifen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA50910A DE1295787B (de) | 1965-11-29 | 1965-11-29 | Insbesondere aus zementgebundenen Holzfasern gefertigtes Schalungselement fuer die Mantelbetonbauweise |
| FR69047992A FR1502434A (fr) | 1965-11-29 | 1966-11-25 | Dalle de coffrage double pour béton |
| AT1092166A AT271816B (de) | 1965-11-29 | 1966-11-25 | Mantelbetonschalungsstein und Verfahren zu seiner Herstellung |
| CH1704466A CH451460A (de) | 1965-11-29 | 1966-11-29 | Mantelbetonschalungsstein |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEA50910A DE1295787B (de) | 1965-11-29 | 1965-11-29 | Insbesondere aus zementgebundenen Holzfasern gefertigtes Schalungselement fuer die Mantelbetonbauweise |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1295787B true DE1295787B (de) | 1969-05-22 |
Family
ID=6937661
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEA50910A Pending DE1295787B (de) | 1965-11-29 | 1965-11-29 | Insbesondere aus zementgebundenen Holzfasern gefertigtes Schalungselement fuer die Mantelbetonbauweise |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT271816B (de) |
| CH (1) | CH451460A (de) |
| DE (1) | DE1295787B (de) |
| FR (1) | FR1502434A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3414388A1 (de) * | 1984-04-16 | 1985-12-12 | Peter Dipl.-Ing. 8910 Landsberg Wohlfahrt | Verlorene schalung fuer tragende gebaeudeteile aus beton, insbesondere fuer gebaeudedecken, ringanker und stuerze |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB245835A (en) * | 1924-10-14 | 1926-01-14 | Jack Frederick Bennett | Improvements relating to building blocks bricks or the like |
| US2624929A (en) * | 1949-05-05 | 1953-01-13 | Blair J Reed | Wall block mold |
| AT183208B (de) * | 1953-06-02 | 1955-09-26 | Lotte Lendenfeld | Füllbetonmauerwerk mit bleibender Schalung und Bauelement hiefür |
| AT237859B (de) * | 1963-01-10 | 1965-01-11 | Eberhard Drach | Schalungselement |
-
1965
- 1965-11-29 DE DEA50910A patent/DE1295787B/de active Pending
-
1966
- 1966-11-25 AT AT1092166A patent/AT271816B/de active
- 1966-11-25 FR FR69047992A patent/FR1502434A/fr not_active Expired
- 1966-11-29 CH CH1704466A patent/CH451460A/de unknown
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| GB245835A (en) * | 1924-10-14 | 1926-01-14 | Jack Frederick Bennett | Improvements relating to building blocks bricks or the like |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3414388A1 (de) * | 1984-04-16 | 1985-12-12 | Peter Dipl.-Ing. 8910 Landsberg Wohlfahrt | Verlorene schalung fuer tragende gebaeudeteile aus beton, insbesondere fuer gebaeudedecken, ringanker und stuerze |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT271816B (de) | 1969-06-10 |
| FR1502434A (fr) | 1967-11-18 |
| CH451460A (de) | 1968-05-15 |
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