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DE1295752B - Zahnaerztliche Behandlungseinrichtung - Google Patents

Zahnaerztliche Behandlungseinrichtung

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Publication number
DE1295752B
DE1295752B DEK54202A DEK0054202A DE1295752B DE 1295752 B DE1295752 B DE 1295752B DE K54202 A DEK54202 A DE K54202A DE K0054202 A DEK0054202 A DE K0054202A DE 1295752 B DE1295752 B DE 1295752B
Authority
DE
Germany
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backrest
seat
instruments
chair
attached
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Pending
Application number
DEK54202A
Other languages
English (en)
Inventor
Beach Darly Raymond
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
J Morita Manufaturing Corp
Original Assignee
J Morita Manufaturing Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by J Morita Manufaturing Corp filed Critical J Morita Manufaturing Corp
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Pending legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C19/00Dental auxiliary appliances
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G15/00Operating chairs; Dental chairs; Accessories specially adapted therefor, e.g. work stands
    • A61G15/14Dental work stands; Accessories therefor
    • A61G15/16Storage, holding or carrying means for dental handpieces or the like

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Accommodation For Nursing Or Treatment Tables (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine zahnärztliche Behandlungseinrichtung mit einem Stuhl, der ein Unterteil, einen auf dem Unterteil angebrachten und mit Bezug auf das Unterteil senkrecht bewegbaren Sitz, eine mit dem Sitz verbundene und mit Bezug auf den Sitz schrägstellbare Rückenlehne sowie eine an der Rückenlehne angebrachte und mit Bezug auf diese schrägstellbare Kopfstütze aufweist, ferner mit zahnärztlichen Instrumenten, mit Einrichtungen zur Halterung dieser Instrumente in der Außergebrauchslage und mit einem Becken.
  • Herkömmliche zahnärztliche Behandlungseinrichtungen weisen einen Behandlungsstuhl sowie eine davon gesonderte Geräteeinheit auf, so daß die Gesamteinrichtung sperrig ist und einen verhältnismäßig großen Bodenraum einnimmt. Da die Geräteeinheit mit verschiedenen zahnärztlichen Instrumenten und Vorrichtungen, wie Spritzen und einem Becken, versehen ist, welche von dem Zahnarzt oder dem Patienten während der verschiedenen Phasen einer zahnärztlichen Behandlung benutzt werden, muß die Geräteeinheit in der Nähe des Stuhles montiert sein, wodurch sie die Bewegungsfreiheit des Zahnarztes beeinträchtigt. Wenn aus der Geräteeinheit ein Instrument herausgenommen wird, um es bei der Behandlung zu verwenden, wird der an das Instrument angeschlossene Schlauch herausgezogen, bis er von der Geräteeinheit zum Mund des behandelten Patienten reicht. Hierdurch wird eine einfache und ruckfreie Handhabung des Instruments erschwert, wenn nicht verhindert.
  • Es ist auch bekannt, an der Rückseite der Rückenlehne des Behandlungsstuhles Einrichtungen zur Halterung der zahnärztlichen Instrumente in der Außergebrauchslage anzubringen. Die Anschlußschläuche der Instrumente laufen dabei außerhalb der Rückenlehne zu Anschlußstellen, die unter dem Stuhlsitz angebracht sind. Bei dieser Anordnung befinden sich die Instrumente zwar stets in Reichweite des Zahnarztes. Wenn jedoch die Rückenlehne während der Behandlung nach hinten gekippt werden muß, kann der Zahnarzt die auf der Rückseite der Rückenlehne gehaltenen Instrumente bei normaler Körperhaltung nicht mehr sehen. Er muß die Instrumente ertasten oder sich tief bücken. Beides ist hinderlich und unbequem. Außerdem sind die Instrumente und die Anschlußschläuche im Wege, wenn der Zahnarzt im Sitzen arbeitet und die Rückenlehne verhältnismäßig weit nach hinten gekippt ist.
  • Es ist ferner bekannt, ein Speibecken an einer Seite des Stuhlsitzes derart zu befestigen, daß es senkrechte Verstellbewegungen des Sitzes mitmacht.
  • Lange Anschlußschläuche führen dabei aber vom Becken weg zum Boden, so daß die Gefahr besteht, daß Patient oder Zahnarzt über die Anschlußschläuche stolpern.
  • Schließlich ist es bekannt, im Sitz eines ärztlichen Behandlungs- oder Untersuchungsstuhles Stell-und Steuerelemente unterzubringen, die zum Heben und Senken des Stuhles, zum Kippen des Stuhles als Ganzes und zum Kippen der Rückenlehne dienen.
  • Überträgt man diese bekannte Einrichtung auf einen zahnärztlichen Behandlungsstuhl, dann erfordert dieser nach wie vor die herkömmliche, vom Stuhl gesonderte Geräteeinheit, deren Nachteile oben geschildert sind.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine zahnärztliche Behandlungseinrichtung zu schaffen, bei der die zahnärztlichen Instrumente für jede beliebige Einstellung des Behandlungsstuhles bequem greifbar sind und bei der jede Behinderung von Zahnarzt, Assistentin und Patient durch Anschlußschläuche u. dgl. vermieden ist.
  • Diese Aufgabe wird, ausgehend von einer zahnärztlichen Behandlungseinrichtung der eingangs genannten Art, erfindungsgemäß durch die Kombination folgender Merkmale gelöst: Im Sitz sind eine Schalttafel und Einrichtungen zur Steuerung der Wasser- und Luftzufuhr zu den zahnärztlichen Instrumenten untergebracht; in der Rückenlehne sind Einrichtungen zum Ein- und Ausziehen von an die Zahnärztlichen Instrumente angeschlossenen Schläuchen untergebracht; die Einrichtungen zur Halterung der zahnärztlichen Instrumente in der Außengebrauchslage sind seitlich an der Kopfstütze und/oder an der Oberseite der Rückenlehne angebracht; das Becken ist am oberen Ende einer Wasserzu-und -ableitungen enthaltenden Teleskopsäule angeordnet, die an einer Seite des Sitzes derart angebracht ist, daß sie senkrechte Verstellbewegungen des Sitzes mit Bezug auf das Unterteil mitmacht.
  • Durch Unterbringung der Stell- und Steuerelemente für die zahnärztlichen Instrumente im Stuhlsitz und Halterung der Instrumente an Kopfstütze oder Oberseite der Rückenlehne entfällt eine vom Stuhl gesonderte Geräteeinheit. Weil die Einrichtungen zum Ein- und Ausziehen der Anschlußschläuche der zahnärztlichen Instrumente in der Rückenlehne untergebracht sind und die Instrumentenhalterungen seitlich an der Kopfstütze oder an der Oberseite der Rückenlehne sitzen, wird der Raum hinter bzw. unter der Rückenlehne in jeder Neigungslage der Lehne freigehalten. Der Zahnarzt hat auch dann, wenn er im Sitzen arbeitet, stets ausreichende Kniefreiheit. Die Halterung der zahnärztlichen Instrumente seitlich an der Kopfstütze und/oder an der Oberseite der Rückenlehne hat ferner den wesentlichen Vorzug, daß der Zahnarzt unabhängig davon, welche Arbeitsstellung er einnimmt und in welcher Weise der Behandlungsstuhl bzw. dessen Lehne gekippt ist, stets die Instrumente sehen und bequem greifen kann. Durch Verwendung einer die Wasserzu-und -ableitungen aufnehmenden Teleskopsäule für das mit dem Stuhlsitz mitbewegte Speibecken werden schließlich auch frei herumliegende Leitungen für dieses Becken vermieden.
  • Zweckmäßige weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Die Erfindung ist im folgenden an Hand von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit den Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer zahnärztlichen Behandlungseinrichtung nach der Erfindung, Fig. 2 eine Ansicht ähnlich Fig. 1, jedoch bei einer anderen Arbeitsstellung des Stuhls, F i g. 3 eine Teildraufsicht auf den Sitz des Stuhls und dessen Inneneinrichtung, F i g. 4 eine Frontansicht der Rückenlehne bei abgenommener Stirnwand, F i g. 5 einen Teilschnitt entlang der Linie X-X der Fig. 4, F i g. 6 eine Teilansicht der Oberseite der Rückenlehne, die eine Einrichtung zum Verhindern des Zurückziehens eines mit einem Instrument verbundenen Schlauches veranschaulicht, F i g. 7 einen Frontaufriß der Kopfstütze, teilweise aufgebrochen, um die darin untergebrachten Instrumentenhalterungen erkennen zu lassen, F i g. 8 einen Seitenaufriß des Stuhls mit Halterung für das Becken und F i g. 9 eine Teildraufsicht auf die Anordnung nach Fig. 8.
  • Wie aus den Fig. 1 und 2 hervorgeht, weist die Behandlungseinrichtung 1 ein Unterteil 2, einen darauf angebrachten Stitz 3, eine mit dem Sitz verbundene Rückenlehne 4 und eine an der Oberseite der Rückenlehne befestigte Kopfstütze 5 auf. Der Sitz 3 ist mit Bezug auf das Unterteil senkrecht verstellbar angeordnet. Es können hierfür beliebige geeignete Einrichtungen, beispielsweise hydraulischer Art, vorgesehen sein.
  • Das Unterteil ist für diesen Zweck aus zwei hohlzylindrischen Teilen 2'und 2" zusammengesetzt, deren oberer Teil 2' mit seinem oberen Ende an der Unterfläche des Sitzes 3 befestigt ist, während der untere Teil 2" mit seinem unteren Ende am Fußboden angebracht ist. Die beiden Teile 2' und 2" sind mit Bezug aufeinander teleskopartig verschiebbar, wie dies am besten aus F i g. 2 hervorgeht. Die verschiedenen zur Betätigung des Stuhls erforderlichen Einrichtungen sind innerhalb des Unterteiles 2 untergebracht. Die Rückenlehne 4 und die Kopfstütze 5 sind so ausgebildet, daß sie mit Bezug auf den Sitz 3 bzw. die Rückenlehne 4 frei schrägstellbar sind.
  • Wie schematisch in F i g. 3 dargestellt ist, ist innerhalb des Sitzes 3 ein Raum 6 ausgebildet, der ein Luftventil 7, eine Vorrichtung 8 zum Zerstäuben von Öl, das den rotierenden Teilen eines Luftturbinenbohrhandstücks zugeführt wird, ein als Regelventil wirkendes Wasserventil 9, einen Regelwiderstand 10 zur Steuerung eines (nicht veranschaulichten) Heizelements, das in mit den Spritzen verbundenen Schläuchen untergebracht ist und die Temperatur des durch die Schläuche hindurch zugeführten Wassers bestimmt, ein Resuktionsventil 11 zur Steuerung des Druckes des Luftstrahls für die Spritzen eine Schalttafel 12 zur Steuerung der elektrischen Stromkreise zur Betätigung der verschiedenen in dem Sitz und darüber installierten Instrumente und Geräte sowie eine hydraulische Einrichtung 13 und deren Betätigungsstange 14 aufnimmt. Handräder 15 und 16 zur Einstellung des Luftventils 7 bzw. des Wasserventils 9, ein Druchmesser 17, ein Schalter 18 für die elektrischen Stromkreise, eine Anzeigelampe 19, die bei Schließen der elektrischen Stromkreise aufleuchtet, und ein Beobachtungsfenster 20 zur Beobachtung der dem Zerstäuber 8 zugeführten Ölmenge sind an der Außenseite einer Seitenwand des Sitzes leicht übersehbar und handhabbar angeordnet.
  • Wie aus F i g. 4 hervorgeht, ist innerhalb der Rückenlehne 4 eine Einrichtung zum Ein- und Ausziehen der Anschlußschläuche vorgesehen, die mit den hinteren Enden der an dem Stuhl angeordneten Spritzen und Winkelgegenstücke verbunden sind. Die insgesamt mit 21 bezeichnete Einrichtung weist einen Führungskanal 23, eine Rolle 24, deren Achse 25 am einen Ende des Führungskanals 23 angeordnet ist, eine nachgiebige Platte 26, die am einen Ende 27 mit der Front- oder Rückwand 22 der Rückenlehne fest verbunden ist, und eine weitere Rolle 28 auf, deren Achse 28' am anderen freien Ende der nachgiebigen Platte 26 angebracht ist. Ein Schlauch 29, dessen eines Ende mit einer geeigneten Quelle für Chemikalien, Luft, Wasser od. dgl. verbunden ist, läuft über die Rollen 28 und 24 und ist an der Oberseite 30 der Rückenlehne aus letzterer herausgeführt, wo er mit einem Instrument 31, beispielsweise einer Spritze, verbunden ist. Es können so viele Einrichtungen zum Ein- und Ausziehen der Schläuche vorgesehen sein, wie Spritzen und andere Instrumente vorhanden sind.
  • In diesem Falle können mehrere, beispielsweise zwei, Führungskanäle 23 und 23' übereinander angeordnet sein, wie dies in Fig. 5 dargestellt ist. Reicht eine derartige Anordnung nicht aus, können solche Einrichtungen in der erforderlichen Anzahl zusätzlich vorgesehen sein. Gemäß F i g. 4 ist beispielsweise eine zusätzliche, insgesamt mit 32 bezeichnete Einrichtung vorhanden, die innerhalb der Rückenlehne 4 untergebracht und benachbart der Einrichtung 21 angeordnet ist. Diese zusätzliche Einrichtung 32 weist ebenfalls eine nachgiebige Platte 33, Rollen 34 und 35 sowie einen Führungskanal 36 auf, wobei ein Schlauch 37 mit einem Instrument 38, z. B. einem Winkelgegenstück, verbunden und über die Rollen 34 und 35 geführt ist. Die Anordnung dieser Bauteile ist ähnlich der in Verbindung mit der Einrichtung 21 beschriebenen und bedarf infolgedessen keiner weiteren Erläuterung.
  • Wird das Instrument 31, wie in F i g. 4 dargestellt, nicht benutzt, wird die Rolle 28 unter der Kraft der nachgiebigen Platte 26 in die Normallage, d. h. in Richtung des der Rolle 24 gegenüberliegenden Endes des Führungskanals23, gedrückt. Hierbei wird der Schlauch 29 so gespannt, daß das Instrument 31 gegen die Oberseite 30 der Rückenlehne 4 gezogen und dort sicher gehalten wird. Wenn der Zahnarzt das Instrument 31 greift, um es in verschiedene Betriebslagen zu bringen, wird der angeschlossene Schlauch gegen die Kraft der nachgiebigen Platte 26 aus der Rückenlehne herausgezogen. Dadurch wird die Rolle 28 innerhalb des Führungskanals 23 gegen die Rolle 24 bewegt und die Platte 26, wie in Fig. 4 strichpunktiert veranschaulicht, gebogen. Wenn der Zahnarzt aufhört, an dem Schlauch zu ziehen, um das Instrument in seine Ausgangslage auf der Oberseite der Rückenlehne zurückzubringen, führt die Platte 26 die Rolle 28 in ihre Ausgangsstellung zurück, wobei gleichzeitig der Schlauch in die Rückenlehne 4 zurückgezogen wird. Das gleiche trifft für die Einrichtung 32 und das zugehörige Instrument 38 zu.
  • Die Federkraft der Platten 26 und 33 ist also bestrebt, die Instrumente 31 und 38 zurückzuführen, wenn sie aus der Rückenlehne 4 herausgezogen werden. Dies kann einer ruckfreien und einfachen Handhabung der Instrumente durch den Zahnarzt hinderlich sein. F i g. 6 zeigt eine Einrichtung, die verhütet, daß der herausgezogene Schlauch in unnötiger Weise in die Rückenlehne 4 zurückgezogen wird. Diese insgesamt mit 39 bezeichnete Einrichtung ist in der Oberseite 30 der Rückenlehne 4 vorgesehen, und zwar dort, wo der Schlauch aus der Oberseite austritt. Zur Durchleitung des Schlauches ist eine Bohrung 40 ausgebildet. Außerdem ist eine querverlaufende Ausnehmung 41 vorgesehen, die mit der Bohrung 40 in Verbindung steht. Innerhalb der Ausnehmung 41 sind ein bei 43 gelenkig gelagerter Hebel 42, eine Feder 44, die den Hebel in der Figur nach rechts zu drehen sucht, und eine Drucktaste 45 vorgesehen, deren oberes Ende über die Oberseite der Rückenlehne vorsteht, während ihr unteres Ende auf dem einen Ende des Hebels 42 aufsitzt. Das gegenüberliegende Ende des Hebels 42 wird gegen die Seitenwand des Schlauchs 29 gehalten und preßt den Schlauch gegen die gegenüberliegende Innenwand 40' der Bohrung 40, wodurch die Rückzugskraft des herausgezogenen Schlauches aufgefangen wird. Zur Freigabe des Schlauches wird die Drucktaste 45 gedrückt, wodurch der Hebel 42 gegen die Kraft der Feder 44 entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt wird und der Hebel 42 die freie Bewegung des Schlauches gestattet.
  • Werden die Spritzen oder anderen Instrumente nicht gebraucht, so werden sie an der Oberseite der Rückenlehne und/oder einer oder beiden Seiten der Kopfstütze gehalten. Das heißt, die Instrumente befinden sich an der Oberseite der Rückenlehne oder hinter oder an einer oder beiden Seiten der Kopfstütze, so daß sie seitlich und unmittelbar hinter dem Kopf oder Hals des in dem Stuhl sitzenden Patienten angeordnet sind. F i g. 7 zeigt als Ausführungsbeispiel Einrichtungen zur Halterung der Instrumente in den genannten Stellungen. Diese Halterung weist ebenso viele Ausnehmungen auf, wie Instrumente zu halten sind. In F i g. 7 sind beispielsweise zwei Ausnehmungen 46, 47 veranschaulicht. Sie sind derart geformt, daß die Kopfteile der entsprechenden Instrumente48 und 49 in die Ausnehmungen eingeführt und dort durch Eingriff mit der Innenwand oder anderen geeigneten Verankerungsmitteln gehalten werden können. Wenn die Instrumente zu der Halterung zurückgebracht werden sollen, kann der Zahnarzt das Instrument mit geeigneter Neigung mit dem Kopfteil in die entsprechende Ausnehmung einführen und dann die Schrägstellung korrigieren, so daß das Kopfteil in sicheren Eingriff mit der Innenwand der Ausnehmung kommt.
  • Wie aus den F i g. 8 und 9 hervorgeht, ist an einer Seite des Unterteils 2 des Stuhles ein senkrecht verlaufendes Außenrohr 50 vorgesehen, in das eine Tragsäule 51 teleskopartig eingesetzt ist. Die Tragsäule trägt am oberen Ende ein Becken 52 und ist an der Seite des Sitzes 3 befestigt, so daß bei einer Höhenverstellung des Sitzes 3 mit Bezug auf das Unterteil die Tragsäule zusammen mit dem Becken ebenfalls entsprechend höhenverstellt wird, und ihre Höhenlage mit Bezug auf den im Stuhl sitzenden Patienten stets die gleiche bleibt. Das Becken 52 ist an der Oberseite der Tragsäule 51 exzentrisch angebracht und in waagerechter Richtung auf den in dem Stuhl sitzenden Patienten zu bzw. von diesem weg verschwenkbar. Innerhalb der Tragsäule sind eine Rohrleitung zur Zuführung von Gurgelwasser für den Patienten, eine weitere Rohrleitung zur Zuführung von Waschwasser für das Becken und eine Ablaufleitung für verbrauchtes Wasser angeordnet.
  • Ein zahnärztlicher Schwebetisch und eine schattenfreie Lampe können an einer auf den Stuhl oder den Fußboden aufgesetzten oder an der Decke aufgehängten Säule vorgesehen sein. Auf dem Fußboden kann neben dem Unterteil des Stuhles eine Fußsteuerung 53 angeordnet sein, um die Wasserzufuhr, das Heben und Senken des Sitzes, die Schräglage der Rückenlehne usw. zu steuern.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Zahnärztliche Behandlungseinrichtung mit einem Stuhl, der ein Unterteil, einen auf dem Unterteil angebrachten und mit Bezug auf das Unterteil senkrecht bewegbaren Sitz, eine mit dem Sitz verbundene und mit Bezug auf den Sitz schrägstellbare Rückenlehne sowie eine an der Rückenlehne angebrachte und mit Bezug auf diese schrägstellbare Kopfstütze aufweist, ferner mit zahnärztlichen Instrumenten, mit Einrichtungen zur Halterung dieser Instrumente in der Außengebrauchslage und mit einem Becken, g e -kennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale: Im Sitz (3) sind eine Schalttafel (12) und Einrichtungen (7, 9) zur Steuerung der Wasser- und Luftzufuhr zu den zahnärztlichen Instrumenten (31, 38, 48, 49) untergebracht; in der Rückenlehne (4) sind Einrichtungen (21, 32) zum Ein- und Ausziehen von an die zahnärztlichen Instrumente (31, 38, 48, 49) angeschlossenen Schläuchen (29, 37) untergebracht; die Einrichtungen zur Halterung der zahnärztlichen Instrumente (31, 38, 48, 49) in der Außergebrauchslage sind seitlich an der Kopfstütze (5) und/oder an der Oberseite (30) der Rückenlehne (4) angebracht; das Becken (52) ist am oberen Ende einer Wasserzu- und -ableitungen enthaltenden Teleskopsäule (50, 51) angeordnet, die an einer Seite des Sitzes (3) derart angebracht ist, daß sie senkrechte Verstellbewegungen des Sitzes mit Bezug auf das Unterteil (2) mitmacht.
  2. 2. Zahnärztliche Behandlungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Rückenlehne (4) Einrichtungen (42 bis 45) untergebracht sind, die ein unbeabsichtigtes Einziehen der ausgezogenen Schläuche (29, 37) verhindern.
  3. 3. Zahnärztliche Behandlungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Unterteil (2) des Stuhls zwei teleskopartig gegeneinander verstellbare Teile (2', 2") aufweist, von denen das obere Teil (2') mit seinem oberen Ende an der Unterseite des Sitzes (3) und das untere Teil (2") mit seinem unteren Ende am Fußboden befestigt ist, und daß in dem Unterteil (2) die zur Betätigung des Stuhls erforderlichen Einrichtungen untergebracht sind.
  4. 4. Zahnärztliche Behandlungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Becken (52) am oberen Ende der Teleskopsäule (50, 51) exzentrisch und in waagerechter Richtung schwenkbar gelagert ist.
DEK54202A 1963-12-10 1964-10-08 Zahnaerztliche Behandlungseinrichtung Pending DE1295752B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
JP6679063 1963-12-10

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