DE1295672B - Schaltungsanordnung fuer Zeitmultiplex-Vermittlungssysteme der Fernmelde-, insbesondere Fernsprechtechnik - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer Zeitmultiplex-Vermittlungssysteme der Fernmelde-, insbesondere FernsprechtechnikInfo
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Description
Die im folgenden beschriebene Erfindung bezieht bei der die einzelnen jeweils zu einer Gruppe von
sich auf insbesondere in der Fernsprechtechnik zu Anschlußleitungen gehörenden Multiplexleitungen
verwendende Zeitmultiplex-Vermittlungssysteme, ihrerseits zu Übergruppen zusammengefaßt sind, und
d. h. auf Vermittlungssysteme, in denen der unter weiterhin Zwischenmultiplexleitungen, die jeweils
den einzelnen Anschlußleitungen jeweils auszutau- 5 mit allen Multiplexleitungen gerade einer Übersehenden
Nachrichten Impulsfolgen aufmoduliert gruppe unmittelbar verbindbar sind, sowie Zwischensind,
welche gegeneinander versetzt sind und daher multiplexleitungen, die jeweils mit allen Multiplexdurch
Ineinanderschachtelung auf Multiplexleitungen leitungen gerade zweier Übergruppen unmittelbar
zusammengefaßt werden können, wodurch eine verbindbar sind, vorgesehen sind und die dement-Mehrfachausnutzung
von Verbindungswegen mög- io sprechend zur Verbindung der Multiplexleitungen
lieh ist. Es sind solche Zeitmultiplex-Vermittlungs- innerhalb einer Übergruppe bzw. zur Verbindung der
systeme verschiedenen Aufbaus bekannt. Im Zu- Multiplexleitungen einer Übergruppe mit den Multisammenhang
mit der Erfindung sind solche Zeit- plexleitungen einer anderen Übergruppe dienen; damultiplex-Vermittlungssysteme,
insbesondere der bei ist eine Einteilung vorgesehen, bei welcher eine Fernsprechtechnik, von Interesse, die mehrere An- 15 Verbindung zwischen zwei beliebigen miteinander zu
schlußgruppen, das sind Gruppen von Anschluß- verbindenden und verschiedenen Anschlußgruppen
leitungen, umfassen, welche jeweils eine gemeinsam angehörenden Anschlußleitungen durch wenigstens
für abgehenden und ankommenden Verkehr die- eine Zwischenmultiplexleitung herstellbar ist und für
nende Multiplexleitung aufweisen. Dabei kann es diese Verbindung derselbe Zeitkanal auf den entsich
um räumlich unmittelbar benachbarte Anschluß- 20 sprechenden Multiplexleitungen und auf der Zwigruppen
handeln: Die Anzahl der Anschlußleitun- schenmultiplexleitung benutzt ist (s. österreichische
gen, die an die Multiplexleitung einer solchen An- Patentschrift 236465 und britische Patentschrift
schlußgruppe angeschlossen werden können, ist näm- 957 252 sowie deutsche Auslegeschriften 1144 777
lieh dadurch begrenzt, daß aus verschiedenen techni- und 1209 166). Dabei können die Multiplexleitunschen
Gründen die Anzahl der Pulsphasen innerhalb 25 gen zu Obergruppen zusammengefaßt und untereinder
durch die Frequenzbandbreite der einzelnen zeit- ander vermittels Inter- und Intragruppen-Zeitmultilich
gebündelten Übertragungskanäle gegebenen Ab- plex-Zwischenleitungen (gemäß österreichischer
tastperiode und damit die Anzahl von zeitlich ge- Patentschrift 236465 und deutsche Auslegeschrift
bündelten Kanälen nach oben begrenzt ist. Beim 1209166) oder auch vermittels gegebenenfalls zuVorhandensein
einer größeren Anzahl von Anschluß- 30 sammenschaltbarer Intragruppen-Zeitmultiplex-Zwileitungen
ist man dann genötigt, diese in eine Mehr- schenleitungen allein (gemäß deutsche Auslegeschrift
zahl von Anschlußgruppen mit jeweils einer eigenen 1144 777) verbindbar sein. Eine derartige Schal-Multiplexleitung
aufzuteilen, die räumlich unmittel- tungsanordnung ist insbesondere dort von Vorteil,
bar benachbart sind und untereinander über eine ge- wo der Verkehr zwischen den Anschlußgruppen
eignete Schaltungsanordnung zusammenarbeiten kön- 35 weniger stark ist; bei relativ starkem Verkehr würde
nen. Es ist aber auch möglich, daß solche Anschluß- dagegen der Aufwand an vorzusehenden Koppelgruppen
räumlich voneinander getrennt sind und punkten bei einer solchen Schaltungsanordnung vereigene
Zeitmultiplex-Vermittlungsstellen bzw. Teile hältnismäßig groß sein müssen,
davon bilden, die untereinander wiederum über eine Die nachfolgend beschriebene Erfindung zeigt nun
geeignete Schaltungsanordnung zusammenarbeiten 40 einen Weg, wie eine Schaltungsanordnung, über die
können. der Verkehr von mehreren jeweils eine gemeinsam Es ist nun bereits eine solche Schaltungsanord- für abgehenden und ankommenden Verkehr dienung,
über die der Verkehr von mehreren Anschluß- nende Multiplexleitung aufweisenden Gruppen von
gruppen eines Zeitmultiplex-Vermittlungssystems ge- Anschlußleitungen (Anschlußgruppen) eines Zeitführt
wird, welche jeweils eine gemeinsam für ab- 45 multiplex-Vermittlungssystems geführt wird, in dem
gehenden und ankommenden Verkehr dienende die einzelnen jeweils einer Gruppe von Anschluß-Multiplexleitung
aufweisen, bekannt, bei der die leitungen zugehörigen Multiplexleitungen ihrerseits
Multiplexleitungen zu einem Koppelvielfach ge- zu Übergruppen zusammengefaßt sind, in besonders
hörende Spaltenleitungen sind, die, abgesehen von zweckmäßiger Weise ausgebildet sein kann, um bei
einer, jeweils fest mit Zeilenleitungen dieses Koppel- 50 einem nur relativ geringen Aufwand an vorzusehenvielfachs
verbunden sind, die über Koppelpunktkon- den Koppelpunkten eine hohe Verkehrsleistung zu
takte mit allen übrigen zum Koppelvielfach gehören- erzielen.
den Zeilenleitungen verbindbar sind; dabei ist der Eine solche Schaltungsanordnung ist erfindungs-Verkehr
zwischen Anschlußleitungen verschiedener gemäß dadurch gekennzeichnet, daß jede Multiplex-Anschlußgruppen
durch Schließung eines an der 55 leitung jeder Übergruppe über jeweils einen Koppel-Spaltenleitung
der einen Gruppe und an der mit der punkt mit jeder Multiplexleitung lediglich jeder
Spaltenleitung der anderen Gruppe fest verbundenen anderen Übergruppe verbunden ist und
Zeilenleitung liegenden Koppelpunktkontaktes wäh- a) der Verkehr zwischen Anschlußleitungen, die
rend einer einzigen Pulsphase durchführbar (s. auch Multiplexleitungen ein und derselben Überdeutsche
Patentschrift 1187 277). Eine solche Schal- 60 gruppe zugehören, durch zu einer einzigen
tungsanordnung ist insbesondere dort von Vorteil, Pulsphase bewirktes periodisch impulsweises
wo nur eine verhältnismäßig kleine Anzahl von An- Schließen zweier Koppelpunktkontakte, die die
schlußgruppen vorgesehen ist, wobei aber der Ver- betreffenden beiden Multiplexleitungen dieser
kehr zwischen diesen Anschlußgruppen relativ stark Übergruppe mit ein und derselben Multiplexsein
kann; bei einer größeren Anzahl von Anschluß- 65 leitung einer anderen Übergruppe verbinden,
gruppen würde der Aufwand an Koppelpunkten durchführbar ist und
unter Umständen merklich ins Gewicht fallen. b) der Verkehr zwischen Anschlußleitungen, die
Weiterhin ist eine Schaltungsanordnung bekannt, Multiplexleitungen verschiedener Übergruppen
zugehören, in an sich bekannter Weise durch zu ihrer Multiplexleitung M 4 B, und schließlich zur
einer einzigen Pulsphase bewirktes periodisch Übergruppe C die Anschlußgruppe G5C mit ihrer
impulsweises Schließen des die betreffenden Multiplexleitung MSC und die Anschlußgruppe
beiden Multiplexschienen verbindenden Kop- G6C mit der Multiplexleitung M6C. Um den Fernpelpunktkontaktes
durchführbar ist. 5 meldeverkehr zwischen den einzelnen Anschlußgrup-Die
erfindungsgemäß ausgebildete Schaltungsan- pen MIA... M6 C durchführen zu können, sind
Ordnung hat den Vorteil, daß sie auf der einen Seite nun gemäß der Erfindung in einer ganz bestimmten
eine relativ hohe Verkehrsleistung gewährleistet, auf Weise Koppelpunkte jeweils zwischen zwei Multider
anderen Seite aber dennoch nur eine relativ ge- plexleitungen vorgesehen, wobei sich, wie dies auch
ringe Anzahl von Koppelpunkten zwischen den io in der Zeichnung angedeutet ist, an jedem Koppel-Multiplexleitungen
erfordert. Gegenüber einer be- punkt ein — je nach der Ausbildung der Multiplexkannten
Schaltungsanordnung der zuerst erläuterten leitungen M zweidrahtmäßig oder vierdrahtmäßig
Art läßt sich dabei eine Einsparung an Koppelpunk- ausgebildeter — Koppelpunktkontakt befindet. So ist
ten erzielen, die proportional der Differenz zwischen die Multiplexleitung MIA der Übergruppe/1 über
dem Reziprokwert der Anzahl der Übergruppen und 15 einen Koppelpunktkontakt IA kB 3 mit der Multidem
Reziprokwert der Anzahl der Anschlußgruppen plexleitung M 3 S der Übergruppe B verbunden, und
ist; gegenüber einer bekannten Schaltungsanordnung außerdem in entsprechender Weise über weitere
der danach erläuterten Art bringt die erfindungsge- Koppelpunktkontakte IAkB A, IAkCS und IAkC 6
maß ausgebildete Schaltungsanordnung eine merk- mit der Multiplexleitung MAB der Übergruppe B
lieh höhere Verkehrsleistung mit sich. »o und den MultiplexleitungenM5C und M6C der
Die Anzahl der zur Durchführung des Verkehrs Übergruppe C. Ein Koppelpunkt zwischen den
zwischen den einzelnen Anschlußgruppen erf order- Multiplexleitungen Ml/4 und M 2 A ein und derlichen
Koppelpunkte wird besonders klein, wenn ge- selben Übergruppe A ist dagegen vermieden. In entmäß
weiterer Erfindung die einzelnen jeweils einer sprechender Weise ist gemäß der Erfindung jede
Gruppe von Anschlußleitungen zugehörigen Multi- »5 Multiplexleitung jeder Übergruppe über jeweils einen
plexleitungen ihrerseits gerade zu zwei Übergruppen Koppelpunktkontakt mit jeder Multiplexleitung
zusammengefaßt sind, deren jeweilige Multiplexlei- lediglich jeder anderen Übergruppe verbunden. Der
tungen über jeweils einen Koppelpunkt mit jeder Verkehr zwischen Anschlußleitungen AL, die Multi-Multiplexleitung
lediglich der jeweils anderen Über- plexleitungen ein und derselben Übergruppe zugegruppe
verbunden sind, und der Verkehr zwischen 30 hören, ist nun durch periodisch impulsweises Schlie-Anschlußleitungen,
die Multiplexleitungen ein und ßen zweier Koppelpunktkontakte, die die betreffenderselben
Übergruppe zugehören, über zwei Koppel- den beiden Multiplexleitungen dieser Übergruppe
punktkontakte, die die betreffenden beiden Multi- mit ein und derselben Multiplexleitung einer anderen
plexleitungen dieser einen Übergruppe mit ein und Ubergruppe verbinden, zu einer einzigen Pulsphase
derselben Multiplexleitung der anderen Übergruppe 35 durchführbar. So kommt z. B. eine Verbindung zwiverbinden,
durchführbar ist und der Verkehr zwi- sehen einer Anschlußleitung AL der Anschlußgruppe
sehen Anschlußleitungen, von denen die eine einer G3B mit einer Anschlußleitung der derselben Über-Multiplexleitung
der einen und die andere einer gruppe B zugehörigen Anschlußgruppe GAB auf fol-Multiplexleitung
der anderen Übergruppe zugehört, gende Weise zustande: In der Anschlußgruppe G3B
über den die betreffenden beiden Multiplexschienen 40 wird in hier nicht weiter interessierender Weise der
verbindenden Koppelpunktkontakt durchführbar ist. Zeitkanalschalter der betreffenden Anschlußleitung
An Hand der Zeichnung sei die Erfindung noch impulsweise periodisch geschlossen, so daß diese Annäher
erläutert. In der Zeichnung ist eine Schaltungs- Schlußleitung periodisch mit der Multiplexschiene
anordnung gemäß der Erfindung dargestellt, die zur M3B verbunden ist. Der diese Schließungsweise des
Verbindung von Anschlußleitungen AL mehrerer 45 Zeitkanalschalters hervorrufende Steuerpuls hat eine
Anschlußgruppen eines Zeitmultiplex-Fernsprech- bestimmte Phasenlage, die sich von den Phasenlagen
Vermittlungssystems, wie der Anschlußgruppen von anderen Anschlußleitungen derselben Anschluß-
GlA .. .G6C, dient. Jede dieser Anschlußgruppen gruppe gegebenenfalls zugeordneten Steuerpulsen
GlA ... G6C weist eine gemeinsam für abgehen- unterscheidet. Synchron mit dem Betätigten des der
den und ankommenden Verkehr dienende Multiplex- 50 erwähnten Anschlußleitung AL zugeordneten Zeitleitung
MlA ...M6C auf, an die die Anschluß- kanalschalter in der AnschlußgruppeG3B werden
leitungen AL der betreffenden Anschlußgruppe je- nun auch beispielsweise die Koppelpunktkontakte
weils mit Hilfe von Zeitkanalschaltern periodisch 3BkA 2 und 2AkBA periodisch impulsweise geimpulsweise
anschaltbar sein mögen. Es sei an dieser schlossen. Dadurch ergibt sich eine impulsweise be-Stelle
jedoch bemerkt, daß die einzelnen Anschluß- 55 stehende Verbindung zwischen den Multiplexschiegruppen
GIA ... G6C in der Zeichnung nur sehe- nenM35 und MAB. Synchron zur Betätigung der
matisch in einer Weise angedeutet ist, wie sie bei- Koppelpunktkontäkte 3BkA 2 und 2AkBA wird
spielsweise schon aus der erwähnten deutschen schließlich auch der Zeitkanalschalter der an der gePatentschrift
1187277 bekannt ist. wünschten Verbindung beteiligten Anschlußleitung
In der Zeichnung ist angedeutet, daß die An- 60 der Anschlußgruppe GAB betätigt, was hier indessen
schlußgruppen GlA ... G6C bzw. ihre Multiplex- wiederum nicht näher beschrieben zu werden
schienen MlA .. .M6C ihrerseits zu drei Über- braucht, da dies zum Verständnis der vorliegenden
gruppen zusammengefaßt sind, wobei zu der Über- Erfindung nicht erforderlich ist.
gruppe Λ die Anschlußgruppe GIA mit ihrer Multi- Zwischen den Anschlußgruppen M3B und MAB plexleitung MIA und die Anschlußgruppe G 2 A mit 65 können gleichzeitig auch mehrere Fernsprechverbinihrer Multiplexleitung M2A gehört, zur Über- düngen bestehen, und zwar in mehreren voneingruppeß die Anschlußgruppe G 3 B mit ihrer Multi- ander getrennten Zeitkanälen. Diese FernsprechverplexleitungM3ß und die Anschlußgruppe GAB mit bindungen können über dieselben beiden Koppel-
gruppe Λ die Anschlußgruppe GIA mit ihrer Multi- Zwischen den Anschlußgruppen M3B und MAB plexleitung MIA und die Anschlußgruppe G 2 A mit 65 können gleichzeitig auch mehrere Fernsprechverbinihrer Multiplexleitung M2A gehört, zur Über- düngen bestehen, und zwar in mehreren voneingruppeß die Anschlußgruppe G 3 B mit ihrer Multi- ander getrennten Zeitkanälen. Diese FernsprechverplexleitungM3ß und die Anschlußgruppe GAB mit bindungen können über dieselben beiden Koppel-
punktkontakte3M/42 und 2AkB 4 geführt werden;
es ist aber auch möglich, hierzu andere Koppelpunktkontakte heranzuziehen, wie z. B. die Koppelpunktkontakte
3 BkC 6 und 4 BkC 6. In entsprechender Weise ist auch der Verkehr zwischen Anschlußleitungen
durchführbar, die Multiplexleitungen ein und derselben anderen Übergruppe, wie der Übergruppe
A oder C, zugehören. Auch hier sind jeweils zwei Koppelpunktkontakte, die die betreffenden beiden
Multiplexleitungen der betreffenden Übergruppe mit ein und derselben Multiplexleitung einer anderen
Übergruppe verbinden, periodisch impulsweise zu einer einzigen Pulsphase zu schließen.
Der Verkehr zwischen Anschlußleitungen AL, die Multiplexleitungen verschiedener Übergruppen zugehören,
ist in an sich bekannter Weise durch periodisch impulsweises Schließen eines einzigen,
nämlich des die betreffenden beiden Multiplexschienen unmittelbar verbindenden Koppelpunktkontaktes
zu einer einzigen Pulsphase durchführbar. Soll beispielsweise eine Anschlußleitung AL der Anschlußgruppe
GIA mit einer Anschlußleitung der Anschlußgruppe
G 6 C verbunden werden, so ist hierzu zu der der betreffenden Verbindung zugeordneten
Pulsphase, zu der die in Frage kommenden Zeitkanalschalter in den Anschlußgruppen GlA und
G6C periodisch impulsweise geschlossen werden,
der die Multiplexleitung MIA mit der Multiplexleitung
M6C verbindenden Koppelpunkt IAkC 6
periodisch impulsweise zu schließen. In entsprechender Weise ist schließlich auch hinsichtlich weiterer
derartiger Verbindungen zwischen Anschlußleitungen von zu verschiedenen Übergruppen gehörenden
Anschlußgruppen zu verfahren.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäß aufgebauten Schaltungsanordnung
dargestellt, bei dem die einzelnen Anschlußgruppen bzw. ihre Multiplexleitungen zu insgesamt drei Übergruppen
A, B, C zusammengefaßt sind. Hiermit wird gegenüber der eingangs erwähnten bekannten Schaltungsanordnung
bereits eine merkliche Einsparung an Koppelpunktkontakten erzielt. Abschließend sei
indessen nochmals hervorgehoben, daß eine besonders hohe Einsparung an benötigten Koppelpunktkontakten
bei zugleich relativ hoher Verkehrsleistung dann erreicht wird, wenn in der den Verkehr zwischen
den einzelnen Anschlußgruppen ermöglichenden Schaltungsanordnung gemäß weiterer Erfindung
die einzelnen jeweils einer Gruppe von Anschlußleitungen zugehörigen Multiplexleitungen gerade zu
zwei Übergruppen zusammengefaßt sind, deren jeweilige Multiplexleitungen über jeweils einen
Koppelpunkt mit jeder Multiplexleitung lediglich der jeweils anderen Ubergruppe verbunden sind, wobei
der Verkehr zwischen Anschlußleitungen, die Multiplexleitungen ein und derselben Übergruppe zugehören,
durch periodisch impulsweises Schließen zweier Koppelpunktkontakte durchführbar ist, die
die betreffenden beiden Multiplexleitungen dieser einen Übergruppe mit ein und derselben Multiplexleitung
der anderen Ubergruppe verbinden, während der Verkehr zwischen Anschlußleitungen, von denen
die eine einer Multiplexleitung der einen Übergruppe und die andere einer Multiplexleitung der anderen
Übergruppe zugehört, wiederum durch periodisch impulsweises Schließen desjenigen Koppelpunktkontaktes
durchführbar ist, der die betreffenden beiden Multiplexleitungen miteinander verbindet.
Claims (2)
1. Schaltungsanordnung, über die der Verkehr von mehreren jeweils eine gemeinsam für abgehenden
und ankommenden Verkehr dienende Multiplexleitung aufweisenden Gruppen von Anschlußleitungen
(Anschlußgruppen) eines Zeitmultiplex-Vermittlungssystems geführt wird, in
dem die einzelnen jeweils einer Anschlußgruppe zugehörigen Multiplexleitungen ihrerseits zu
Übergruppen zusammengefaßt sind, dadurch gekennzeichnet, daß jede Multiplexleitung
(MlA) jeder Übergruppe (A) über jeweils einen Koppelpunktkontakt (IAkC 6) mit jeder Multiplexleitung
(M 6 C) lediglich jeder anderen Übergruppe (C) verbunden ist, und
a) der Verkehr zwischen Anschlußleitungen (AL), die Multiplexleitungen (M 3 B, M 4 B)
ein und derselben Übergruppe (B) zugehören, durch zu einer einzigen Pulsphase bewirktes
periodisch impulsweises Schließen zweier Koppelpunktkontakte (z.B. 3BkA2
und 2AkB 4), die die betreffenden beiden Multiplexleitungen (M3B, M4B) dieser
Übergruppe (B) mit ein und derselben Multiplexleitung (M2A) einer anderen
Übergruppe (A) verbinden, durchführbar ist und
b) der Verkehr zwischen Anschlußleitungen (AL), die Multiplexleitungen (MlA, M6C)
verschiedener Übergruppen (AC) zugehören, in an sich bekannter Weise durch zu einer einzigen
Pulsphase bewirktes periodisch impulsweises Schließen des die betreffenden beiden
Multiplexleitungen (MlA, M6C) verbindenden Koppelpunktkontaktes (IAkC 6)
durchführbar ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen jeweils
einer Anschlußgruppe zugehörigen Multiplexleitungen zu gerade zwei Übergruppen zusammengefaßt
sind, deren jeweilige Multiplexleitungen über jeweils einen Koppelpunktkontakt mit
jeder Multiplexleitung lediglich der jeweils anderen Übergruppe verbunden sind, und
a) der Verkehr zwischen Anschlußleitungen, die Multiplexleitungen ein und derselben
Übergruppe zugehören, über zwei Koppelpunktkontakte, die die betreffenden beiden
Multiplexleitungen dieser einen Übergruppe mit ein und derselben Multiplexleitung der
anderen Übergruppe verbinden, durchführbar ist und
b) der Verkehr zwischen Anschlußleitungen, von denen die eine einer Multiplexleitung
der einen Übergruppe und die andere einer Multiplexleitung der anderen Übergruppe
zugehören, in an sich bekannter Weise über den die betreffenden beiden Multiplexleitungen
verbindenden Koppelpunktkontakt durchführbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE1295672B true DE1295672B (de) | 1969-05-22 |
Family
ID=7524326
Family Applications (1)
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