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DE1295321B - Verfahren zur Abwaelzerzeugung eines Zahnrades - Google Patents

Verfahren zur Abwaelzerzeugung eines Zahnrades

Info

Publication number
DE1295321B
DE1295321B DEG39480A DEG0039480A DE1295321B DE 1295321 B DE1295321 B DE 1295321B DE G39480 A DEG39480 A DE G39480A DE G0039480 A DEG0039480 A DE G0039480A DE 1295321 B DE1295321 B DE 1295321B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rolling
workpiece
tool
tooth
gear
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG39480A
Other languages
English (en)
Inventor
Pedersen Harry
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gleason Works
Original Assignee
Gleason Works
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gleason Works filed Critical Gleason Works
Publication of DE1295321B publication Critical patent/DE1295321B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F5/00Making straight gear teeth involving moving a tool relatively to a workpiece with a rolling-off or an enveloping motion with respect to the gear teeth to be made
    • B23F5/20Making straight gear teeth involving moving a tool relatively to a workpiece with a rolling-off or an enveloping motion with respect to the gear teeth to be made by milling
    • B23F5/205Making straight gear teeth involving moving a tool relatively to a workpiece with a rolling-off or an enveloping motion with respect to the gear teeth to be made by milling with plural tools
    • B23F5/207Making straight gear teeth involving moving a tool relatively to a workpiece with a rolling-off or an enveloping motion with respect to the gear teeth to be made by milling with plural tools the tools being interlocked
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T409/00Gear cutting, milling, or planing
    • Y10T409/10Gear cutting
    • Y10T409/101431Gear tooth shape generating
    • Y10T409/105883Using rotary cutter
    • Y10T409/106201Plural rotary cutters
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y10T409/10Gear cutting
    • Y10T409/101431Gear tooth shape generating
    • Y10T409/105883Using rotary cutter
    • Y10T409/10636On reciprocating carriage

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Processing (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Abwälzerzeugung eines Zahnrades, dessen Zähne sich im wesentlichen in radialen, die Zahnradachse enthaltenden Ebenen erstrecken, durch Herbeiführen einer relativen Wälzbewegung zwischen dem Werkstückrad und dem Werkzeug während der gleichzeitigen spanabhebenden Bearbeitung einander gegenüberliegender Zahnflanken, wobei das Zahnrad auf dem Werkzeug in gleicher Weise abgewälzt wird, wie es sich auf den durch das Werkzeug dargestellten Zahnflanken eines erzeugenden verzahnten Elements abwälzen würde, und wobei eine relative Rückzugs-und Vorschubbewegung zwischen dem Zahnrad und dem Werkzeug annähernd in Richtung der Zahnlückentiefe an einer mittleren Stelle der Abwälzung erfolgt.
  • Bei dem Zahnrad kann es sich um ein Stirnrad, ein gerade verzahntes Kegelrad oder auch um ein Zahnrad handeln, dessen Zähne längsgekrümmt sind, aber einen sehr großen Krümmungsradius aufweisen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Verzahnungsprofil höhenballig zu gestalten, also das Zahnflankenprofil am Kopfende und am Fußende des Zahnes mit einem Flankeneingriffspiel zu versehen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Rückzug bei der anfänglichen Phase der Abwälzung während der Erzeugung eines Endabschnittes des Profils der einen Zahnflanke herbeigeführt wird und daß der Vorschub bei der Endphase der Abwälzung während der Erzeugung des entsprechenden Endabschnittes des Profils der gegenüberliegenden Zahnflanke herbeigeführt wird und daß Zahnrad und Werkzeug in bekannter Weise bei dem mittleren Abschnitt der Abwälzung während der Erzeugung der Hauptabschnitte der gegenüberliegenden Zahnflanken gegen relative Verschiebung in Richtung der Zahnlückentiefe festgehalten werden.
  • Bei einem bekannten Verfahren der erläuterten Art, dem eine andere Aufgabe zugrunde liegt, erfolgt das Einstechen des Werkzeugs in das Werkstück, also die relative Vorschub- und Rückzugbewegung, während einer Pause, die in die Wälzbewegung eingeschaltet ist. Während der Wälzbewegung selbst erfolgt keine Vorschub- und Rückzugbewegung. Vielmehr wird dabei die Tiefe des Eingriffs des Werkzeugs mit Bezug auf die Ebene der Abwälzbewegung unverändert belassen. Die Wirtschaftlichkeit des Bearbeitungsvorganges soll nämlich dadurch erhöht werden, daß beide Wälzhübe zur Bearbeitung der Zahnlücke ausgenutzt werden. Das Zahnprofil aber soll dabei nicht geändert werden.
  • Bei dem bekannten Verfahren wird also in die Abwälzbewegung eine Pause eingeschaltet. Das geschieht, kurz bevor die Mitte des Abwälzhubes erreicht ist. Während dieser Pause findet die relative Vorschubbewegung statt, indem das Werkstück, dessen Zahnlücke bis dahin noch gar nicht eingeschnitten ist, in Richtung auf den Messerkopf vorgeschoben wird, so daß dieser bis zur vollen Schrupptiefe in das Werkstück einsticht. Erst nach Ablauf dieser Pause und nach beendigtem Einstechen wird die Wälzbewegung fortgesetzt und bis zum Ende durchgeführt, wobei dann die Zahnflanken der Zahnlücke fast vollständig abgeschruppt werden. Nach dieser Abwälzbewegung, bei der das Schruppen erfolgt, erfährt das Werkstück einen weiteren Vorschub um eine kurze Strecke, die gerade nur so lang bemessen ist, daß dadurch dem Werkzeug eine dünne Werkstoffschicht zum Schlichten dargeboten wird. Dieses Schlichten erfolgt bei der Rückwälzung. Auch dabei findet keine Änderung der Eingriffstiefe des Werkzeugs statt. Das Einstechen, d. h. der Vorschub zwischen Werkzeug und Werkstück, findet also während der Pause der Abwälzbewegung statt, während die Abwälzbewegung selbst ruht. Das Zahnprofil wird durch dieses Einstechen in keiner Weise beeinflußt.
  • Zweckmäßige Ausgestaltungen des Verfahrens sind in den Unteransprüchen 2 und 3 angegeben. Weiter bezieht sich die Erfindung auf eine Maschine zur Ausführung des Verfahrens nach der Erfindung, wobei diese Maschine in bekannter Weise aus einem Werkzeughalter zur Aufnahme des Werkzeugs, das seiner Anordnung zufolge gegenüberliegende Zahnflanken spanabhebend zu bearbeiten vermag, und aus einem um die Werkstückachse drehbar angeordneten Werkstückhalter besteht, der ebenso wie der Werkzeughalter zur Ausführung einer relativen, einen Umlauf um die Werkstückachse enthaltenden Abwälzbewegung angeordnet ist, wobei das auf dem Werkstückhalter befindliche Werkstückrad auf dem Werkstück abgewälzt wird, das die Zahnflanken eines erzeugenden verzahnten Elementes darstellt, und wobei Werkstückhalter und Werkzeughalter etwa in Richtung der Zahnlückentiefe an einer mittleren Stelle in Richtung aufeinander vorschiebbar und zurückziehbar sind, und zwar durch einen Vorschubantrieb, der zeitlich auf den Abwälzantrieb abgestimmt ist und der eine Ruhepause aufweist.
  • Wie oben dargelegt, ist eine solche Maschine bekannt. Erfindungsgemäß ist nun die Ruhepause so bemessen, daß ihre Wirkung nach Beginn des Abwälzens einsetzt und vor Ende des Abwälzens aufhört. Im Gegensatz hierzu wird bei der bekannten Maschine die Ruhepause nicht in den Vorschub eingeschaltet, sondern in die Abwälzbewegung.
  • Es ist auch ein Verfahren zur Abwälzerzeugung eines Zahnrades bekannt, bei welchem ein relativer Vorschub und Rückzug zwischen Werkzeug und Werkstück während des Abwälzens stattfindet, und zwar in der anfänglichen Phase und in der Endphase der Abwälzbewegung. Dabei fehlt aber das Merkmal, daß Zahnrad und Werkzeug bei dem mittleren Abschnitt der Abwälzung gegen relative Verschiebung in Tiefenrichtung festgehalten werden. Im Gegensatz hierzu zeichnet sich der Gegenstand der Erfindung durch die Vereinigung der beiden Merkmale aus, daß erstens der Rückzug bei der anfänglichen Phase der Abwälzung während der Erzeugung eines Endabschnittes des Profils der einen Zahnflanke und der Vorschub bei der Endphase der Abwälzung während der Erzeugung des Endabschnitts des Profils der gegenüberliegenden Zahnflanke herbeigeführt wird und daß zweitens Zahnrad und Werkstück bei dem mittleren Abschnitt der Abwälzung während der Erzeugung des Hauptabschnitts des Profils gegen relative Verschiebung in Richtung der Zahnlückentiefe festgehalten werden. Die Vereinigung dieser beiden Merkmale ist für den Gegenstand der Erfindung kennzeichnend.
  • Kegelräder, die nach dem zuletzt erörterten, bekannten Verfahren hergestellt sind, haben zwar ebenfalls höhenballige Zahnprofile, die bekanntlich gegenüber gewöhnlichen Zahnprofilen den Vorteil aufweisen, daß nicht so leicht ein Tragen an den Kopfkanten stattfindet, wenn die Zahnräder im Getriebe ihre theoretisch richtige Lage verlassen. Da aber das höhenballige Profil der nach diesem bekannten Verfahren erzeugten Zähne auch im mittleren Bereich von der theoretischen Profilform abweicht, laufen die Zahnräder nicht geräuschlos, wenn sie ihre richtige Lage einnehmen. Das Verfahren und die Maschine nach der Erfindung führen aber dazu, daß das Zahnprofil in seinem mittleren Bereich theoretisch richtig ist und daher ein geräuschloses Kämmen der Zahnräder ermöglicht, wenn sich deren Achsen in der theoretisch richtigen Lage befinden, wie es meistens der Fall ist. Dennoch wird ein Kantentragen dank der Höhenballigkeit in den Endbereichen des Zahnprofils vermieden.
  • Zweckmäßige Ausgestaltungen der Maschine sind in den Unteransprüchen 5, 6 und 7 angegeben.
  • Einige bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung, die sich zum Abwälzerzeugen von Stirnrädern und geradverzahnten Kegelrädern eignen, sind in den Zeichnungen dargestellt. In diesen zeigt F i g. 1 einen Aufriß einer nach dem Abwälzverfahren arbeitenden Verzahnungsmaschine, bei der als Werkzeuge Scheibenfräser mit kämmenden Messerkränzen zur Verwendung gelangen, F i g. 2 das Antriebsschema der Maschine, F i g. 3 die Vorschubeinrichtung der Maschine von unten gesehen, F i g. 4 das vergrößert dargestellte Profil eines auf der Maschine im Abwälzverfahren erzeugten Zahnes, F i g. 5 eine schematische Darstellung der Abwälzerzeugung eines Zahnradzahnes auf der in F i g. 1 gezeigten Maschine, F i g. 6 eine der F i g. 5 entsprechende Darstellung der Abwälzerzeugung mit einer Maschine anderer Bauart und F i g. 7 das Bewegungsdiagramm der durch die Schubkurve bewirkten Vorschubbewegung in Abhängigkeit von der Abwälzbewegung der Maschine und zur Erläuterung der Wirkung einer Einstellung der Schubkurve.
  • Die in F i g. 1 gezeigte Maschine hat Bett 10, auf dem ein Werkzeughalter in Gestalt einer um eine waagerechte Achse 12 drehbar gelagerten Wiege 11 angeordnet ist, die zum Zwecke der Abwälzung hin-und hergedreht wird. Auf dieser Wiege sind Fräsköpfe 13 mit um Achsen 14 drehbaren Frässpindeln angeordnet, welche die mit ihren Messern kämmenden Scheibenfräser C und C tragen (deutsches Patent 1018 698). Die Fräsköpfe sind auf der Wiege in an sich bekannter Weise derart verstellbar, daß sie zusammen einen Zahn eines erzeugenden Zahnrades darstellen können, das bei der Abwälzbewegung mit dem Werkstückrad kämmt, um dadurch in bekannter Weise das Werkstück zu verzahnen. Bei dieser Ausgestaltung kommen die beiden Scheibenfräser gleichzeitig in derselben Zahnlücke zum Schnitt und erzeugen auf den einander gegenüberliegenden Seiten der Zahnlücke die Zahnflanken. Indessen kann statt der beiden Scheibenfräser C, C auch ein einziger Stirnmesserkopf auf der Wiege angeordnet sein, der ebenfalls die einander gegenüberliegenden Flanken derselben Zahnlücke spanabhebend bearbeitet. In diesem Falle haben die am Werkstück herausgearbeiteten Zähne eine Längskrümmung. Ihr mittlerer Spiralwinkel kann indessen auf Null bemessen werden. Bei einer weiteren Anordnung, die für die Anwendung der Erfindung in Betracht kommt, kann die Wiege statt der Fräser mit hin- und hergehenden Hobelstählen ausgerüstet werden, welche die entgegengesetzten Flanken desselben Zahnes bearbeiten.
  • Das zu bearbeitende Werkstückrad G ist auf einem Werkstückhalter eingespannt, der von einer im Werkstückkopf 17 um eine Achse 16 drehbaren Werkstückspindel 15 gebildet wird. Der Werkstückkopf 17 ist auf einem Ständer 18 auf- und abverschiebbar. Dieser Ständer 18 wird von einem waagerechten Schlitten 19 getragen, der auf dem Bett 10 auf einer zur Wiegenachse 12 parallelen Gleitbahn verschiebbar geführt ,ist. Seiner Verschiebung dient der nachstehend erläuterte Antrieb, zu dem auch eine Antriebsstange 21 gehört. Der Ständer 18 ist auf dem Schlitten um eine lotrechte Achse 22 verschwenkbar und einstellbar, welche die Achsen 12 und 16 schneiden. Auf diese Weise läßt sich der Winkel zwischen den Achsen 12 und 16 unterschiedlich einstellen. Mittels dieser Einstellung des Ständers 18, der Einstellung des Schlittens 19 gegenüber der Antriebsstange und der Einstellung des Werkstückkopfes 17 auf die richtige Höhenlage mit Bezug auf seinen Antrieb kann man den Werkstückkopf in eine solche Lage bringen, daß das auf ihm angeordnete Stirnrad oder Kegelrad G die richtige Stellung für die spanabhebende Bearbeitung einnimmt. Die Maschine eignet sich daher zum Bearbeiten von Zahnrädern der verschiedenartigsten Baumuster.
  • In F i g. 2 ist der Antrieb der Maschine veranschaulicht. Dazu gehört ein Motor 23, der mittels Kegelräder 24 und 25, Wechselräder 26 zur Änderung der Abwälzgeschwindigkeit und eines Kegelradpaars 27, 28 eine die Abwälzbewegung herbeiführende Schubkurve 29 antreibt. Diese dient dem Zweck, die Hin-und Herdrehung der Wiege 11 um ihre Achse 12 zu bewirken. Ferner treibt der Motor über ein Kegelradpaar 30 und eine Welle 31 eine Schubkurve 32, die zum Antrieb des Schlittens 19 dient. Der Getriebezug, mit dessen Hilfe die Schubkurve 29 die Wiege hin-und herdreht, hat vorzugsweise ein veränderliches Übersetzungsverhältnis. Daher kann man das Verhältnis der Abwälzbewegung zwischen der Wiege und der Werkstückspindel nach Wunsch einstellen. Ferner treibt der Motor 23 die Werkstückspindel 15 an, und zwar, wie erwähnt, über die Kegelräder 27, das Kegelradpaar 33, eine oben gelegene Teleskopwelle 34, Kegelräder 35, eine Teleskop-Streikwelle 37, die im Ständer 18 drehbar gelagert ist, und ferner über Wechselräder 38 für die Teilschaltbewegung, über eine lotrechte Welle 39 und über im Werkstückkopf 17 angeordnete Kegelräder 41.
  • Auf dem Ständer 18 wird der Werkstückkopf durch einen Abwälznocken 42 in senkrechter Richtung hin-und herbewegt. Dieser erfährt seinen Antrieb von einer Welle 37 aus über Kegelräder 43 und 44, eine Welle 45 und im Ständer gelegene Kegelräder 46. Dieses Getriebe ist so ausgestaltet, daß sich die Schubkurve 32 mit derselben Winkelgeschwindigkeit wie die Schubkurven 29 und 42 dreht. Die Schubkurve 42 bewegt vorzugsweise den Werkstückkopf auf und ab, und zwar mittels eines an sich bekannten Getriebes (deutsche Patentschrift 1 103 725). Dieses Getriebe ist derart verstellbar, daß sich der Hub des Werkstückkopfes veränderlich einstellen läßt. Auch ist vorzugsweise ein Feineinstellwerk 47, z. B. in Gestalt von Schnecke und Schneckenrad, zwischen der Welle 45 und dem Kegelrad 44 eingeschaltet. Man kann daher die Schubkurve 42 um sehr kleine Winkel verstellen. Der Antrieb der Scheibenfräser C und C ist nicht dargestellt. Er kann über ein Getriebe vom Motor 23 aus oder durch einen besonderen Motor erfolgen.
  • Der Antrieb für den Schlitten, zu dem die Kurvenscheibe 32 und die Stange 21 gehören, ist in F i g. 3 schematisch dargestellt. Mit der Stange ist ein Kolben 48 verbunden, dessen Zylinder 49 im Bett 10 verschiebbar geführt und durch einen von der Kurvenscheibe 32 angetriebenen Hebel 51 verschiebbar ist. Der Hebel trägt eine Nockenrolle 52 und ist am Bett 10 bei 53 schwenkbar gelagert. Seine wirksame Länge läßt sich verstellen, so daß man den Hub des Zylinders 49 im Bett ändern kann. Zu diesem Zweck ist in einer im Zylinder querverlaufend angeordneten Führungsnut ein Block 54 gleitend geführt und durch einen Gelenkzapfen 55 mit einem Block 56 verbunden, der in der Längsrichtung des Hebels mit Hilfe einer Schraube 57 verstellbar ist. Die Nockenrolle 42 wird dadurch kraftschlüssig an die Kurvenscheibe 32 angedrückt, daß auf eine weitere auf dem Hebel 51 gelagerte Rolle ein durch ein Druckmittel belasteter Kolben 58 drückt. Dieser Kolben wird während der zahnabhebenden Bearbeitung eines Zahnrades durch hydraulischen Druck in seinem Zylinder 49 (F i g. 3) in seiner linken Grenzstellung gehalten. Dabei verschiebt die Kurvenscheibe 32 bei ihrem Umlauf den Zylinder, den Kolben und die Stange 21 als ein Ganzes hin und her nach rechts und links, um dadurch den das Werkstück tragenden Schlitten 19 aus der Bearbeitungsstellung bis in eine Stellung zur Teilschaltung zurückzuziehen und wieder vorzuschieben. Ist das Werkstückzahnrad vollständig verzahnt und die Kurvenscheibe 32 zum Stillstand gekommen, dann wird der Kolben hydraulisch nach rechts verschoben, wodurch der Schlitten 19 mit der Werkstückspindel so weit zurückgezogen wird, daß das Werkstück in eine Lage gelangt, in der es aus dem Bereich der Fräser zurückgezogen ist, und bequem ausgespannt und durch ein neues Werkstück ersetzt werden kann.
  • Will man Stirnräder auf der Maschine verzahnen, so wird der Ständer 18 so eingestellt, daß er die Werkstückspindel in eine Lage bringt, in der sich deren Achse 16 rechtwinklig zur Wiegenachse 12 erstreckt. Die Abwälzkurvenscheibe 29 wird dann entfernt, oder der durch sie angetriebene Getriebezug wird ausgeschaltet, und die Wiege 11 wird am Bett verriegelt. Bei jeder senkrechten Hin- oder Herbewegung des Werkstückkopfes unter Antrieb durch die Kurvenscheibe 42, am besten bei der Aufwärtsverschiebung des Werkstückkopfes, bringt die Kurvenscheibe 32 den Schlitten 19 in dessen vordere Stellung, in der die spanabhebende Bearbeitung des Werkstücks stattfindet. Infolgedessen kann sich das umlaufende Werkstückrad an den Scheibenfräsern ebenso abwälzen, wie es sich auf einem Zahn einer ortsfesten Zahnstange wälzen würde. Diese Zahnstange stellt also das erzeugende verzahnte Element dar. Läuft der Werkstückkopf in Abwärtsrichtung wieder zurück, so hält dabei die Kurvenscheibe 32 den Schlitten in zurückgezogener Lage, in welcher die Scheibenfräser auf das Werkstückrad nicht einwirken können. Dadurch, daß sich dabei das Werkstückrad weiterdreht, erfährt es seine Teilschaltung, durch die eine folgende Zahnlücke in die Bearbeitungsstellung gelangt. Die Bearbeitung dieser folgenden Zahnlücke findet bei der nächsten Aufwärtsbewegung des Werkstückkopfes statt, wenn die Kurvenscheibe 32 den Werkstückkopf bis in die Frässtellung vorschiebt.
  • Um Kegelräder in der üblichen Weise im Abwälzverfahren zu verzahnen, wird der Ständer 18 derart eingestellt, daß die Werkstückspindel mit der Wiegenachse den gewünschten Winkel einschließt. Gewöhnlich wird die Kurvenscheibe 42 entfernt oder der durch sie angetriebene Getriebezug sonstwie unterbrochen, und der Werkstückkopf wird am Ständer verriegelt. Ferner wird die Wiege durch die Kurvenscheibe 29 und die Kurvenscheibe 32 hin- und herbewegt, genau wie es beim Verzahnen von Stirnrädern geschieht. Während des Abwälzens der Wiege in der einen Richtung gelangt das Werkstück in den Bereich des Werkzeugs. Beim Rückwärtswälzen wird das Werkstück aber aus dem Bereich des Werkzeugs zurückgezogen und dreht sich dabei zum Zwecke der Teilschaltung ununterbrochen weiter. Bei seiner Bearbeitung wälzt sich das Werkstückrad an dem Werkzeug also ebenso ab wie an einem Zahn des erzeugenden verzahnten Elements, das in diesem Falle die Gestalt eines Planrades hat.
  • Will man Kegelräder mit einem sehr großen Abstand des Zahnkranzes vom Kegelscheitel erzeugen, dann verwendet man ein bekanntes Verfahren (deutsches Patent 1084 549), bei welchem der Werkstückkopf im Takt mit der Drehung der Wiege auf-und abverschoben wird. Zu diesem Zweck werden dann die beiden der Abwälzbewegung dienenden Schubkurvenscheiben 29 und 42 in Betrieb genommen.
  • Für die Zwecke der Erfindung, die auf jedes der drei erläuterten Verfahrensbeispiele anwendbar ist, wird nun eine zusätzliche Relativbewegung zwischen Werkzeug und Werkstück herbeigeführt, und zwar vorzugsweise in der Richtung der Wiegenachse. Diese zusätzliche Relativbewegung dient dem Zweck, die Zahnflankenprofile des Zahnrades höhenballig zu gestalten. F i g. 4 zeigt das Zahnprofil 58 und den Teilkreis 59. Der Schnittpunkt beider mit dem Radius 61 ist mit 62 bezeichnet. Die Kopf- und Fußpunkte des Zahnflankenprofils sind bei 63 und 64 wiedergegeben. Im Punkt 64 geht der Zahnlückengrund in die Zahnfußabrundung 65 über. Der mittlere Profilabschnitt 66-67 stellt das eigentliche Eingriffsfeld dar. Es handelt sich dabei also um den Hauptteil des Zahnprofils, der im wesentlichen der theoretisch richtigen Evolente oder Oktoide entspricht; der Kopfabschnitt 63-66 und der Fußabschnitt 64-67 des Profils oder beide Abschnitte sind durch Fortnahme von Material so gestaltet, daß sie von der theoretischen Profilkurve in der gestrichelt wiedergegebenen Weise allmählich etwas abweichen. Durch diese Materialwegnahme erfährt der Zahn die gewünschte Höhenballigkeit, durch die verhindert wird, daß sich die Zahnauflage etwa bis zur Kopfkante des Zahnes erstreckt. Es entsteht also ein Flankeneintrittsspiel, das die Zähne allmählich in und außer Eingriff gelangen läßt. Die Laufeigenschaften der Zahnräder werden dadurch verbessert. Das Haupteingriffsfeld 66-67 der Zahnflanken, dessen Profil der theoretischen Kurve entspricht, sorgt dafür, daß die Zahnräder die Winkelbewegung mit einem unveränderlichen Übersetzungsverhältnis übertragen. Die Zahnräder sind nämlich so gestaltet, daß sich beim Kämmen der Zahnräder in jedem Zeitpunkt die Eingriffsfelder 66, 67 beider Zahnflanken mindestens eines Zahnpaares berühren. Sofern nur die Zähne beider miteinander kämmender Zahnräder die beschriebene Materialabnahme erfahren, ist es für den erstrebten Fortschritt gleichgültig, ob der Kopfbereich 66-63 oder der Fußbereich 67-64 oder beide Bereiche die Materialabnahme erfahren.
  • F i g. 5 zeigt, wie sich bei drei aufeinanderfolgenden Phasen der Abwälzung die Scheibenfräser C, C zu dem Werkstückrad G verhalten, dessen Zähne in dem Zustand wiedergegeben sind, den sie nach dem Schlichten aufweisen. Mit ausgezogenen Linien ist dabei die Stellung der Scheibenfräser C und C bei dem üblichen Abwälzverfahren wiedergegeben, während gestrichelt die Lage dargestellt ist, die sich bei dem Verfahren nach der Erfindung ergibt, bei welchem das Zahnprofil höhenballig bearbeitet wird.
  • Bei Beginn des Abwälzens, also bei der links in F i g. 5 dargestellten Lage, verläuft der durch eine seitliche Schneidkante 68 des Werkzeugs C in der üblichen Weise ausgeführte Schnitt tangential zum Zahnprofil am Zahnkopf 63. Die Mitte der F i g. 5 gibt die mittlere Phase der Abwälzung wieder. Bei dieser erstreckt sich die Kante 68 tangential zum Zahnprofil 58 im Punkt 69, der etwas innerhalb des Teilkreises 59 liegt. Dabei befindet sich die Spitze der Fräsmesser C am Fuß 64 des Zahnprofils. Dabei verläuft die seitliche Schneidkante 68' des Scheibenfräsers C tangential zum Zahnprofil 58' der gegenüberliegenden Zahnflanke der Zahnlücke an dem entsprechenden Punkt 69'. Die Spitzen der Fräsermesser befinden sich an der untersten Stelle 64' der Profilabrundung. Die Kopfkanten 71 und 71' der Fräsmesser bearbeiten den Zahnlückengrund in dieser Lage. Rechts in F i g. 5 ist die Stellung wiedergegeben, in der die Abwälzerzeugung des Profils 58 beendigt ist und die Schneidkante 68' die Abwälzerzeugung des gegenüberliegenden Profils 58' beendet und dabei tangential zu diesem Profil am Zahnkopf 63 verläuft. Bei der bekannten Abwälzerzeugung bleibt die Lage der Fräsmesser in Tiefenrichtung unverändert. In der Zeichnung ersieht man dies daraus, daß die Kopfschneidkanten 71 und 71' der Fräsmesser auf der waagerechten Linie 72 liegen. Bei dem Verfahren der vorliegenden Erfindung werden nun aber die Scheibenfräser gegenüber dem Werkstückrad bei Beginn der Abwälzung und an deren Ende auf größere Tiefe eingestellt. Während des ersten Abschnitts des Abwälzhubes beschreibt die Mitte 73 der Kopfschneidkanten 71 und 71' der Fräsmesser (in der gestrichelt wiedergegebenen Stellung) eine gekrümmte Bahn 74, die bei 75 tangential zur Linie 72 verläuft. Der Mittelpunkt 73 bewegt sich dann längs der geraden Bahn 72 bis zur Stelle 76 und beschreibt dann wieder eine tangentiale Kurve 77 bis zum Ende des Abwälzhubes. Das führt nun dazu, daß bei Beginn und am Ende des Abwälzens die seitlichen Schneidkanten 68 und 68' in die Lagen verschoben sind, die gestrichelt bei 68 A und 68 A' gezeigt sind. Zwischen den beiden Stellen 75 und 76 nehmen aber die seitlichen Schneidkanten 68 und 68' dieselben Stellungen ein wie bei dem üblichen Abwälzen. Diese beiden Punkte 75 und 76 entsprechen den Punkten 66 und 67 der F i g. 4.
  • Ist die Maschine mit einem Stirnmesserkopf ausgerüstet statt mit den Scheibenfräsern C, C , läßt sich im wesentlichen dieselbe Wirkung erreichen, wie sie in F i g. 5 gezeigt ist. In diesem Falle lassen sich die in F i g. 5 mit C und C bezeichneten und die Schneidkanten 68 und 68' aufweisenden Werkzeuge als die innen und außen zum Schnitt gelangenden Messer eines Stirnmesserkopfes betrachten.
  • Nimmt der Teilkreis 59 die in F i g. 5 gezeigte besondere Stellung ein, in der der Zahnkopf und der Zahnfuß im wesentlichen gleich lang bemessen sind, dann erfolgt die Materialabnahme zum Erzielen der Höhenballigkeit entweder gänzlich oder zum größten Teil im Zahnkopfabschnitt 63-66. Sind im übrigen die Bedingungen einander gleich, dann führt eine Zunahme oder Abnahme des Verhältnisses der Zahnkopflänge zur Zahnfußlänge des Zahnes dazu, daß die Menge des am Zahnkopf wegzunehmenden Werkstoffes größer oder kleiner wird im Verhältnis zu der Werkstoffmenge, die am Zahnfuß wegzunehmen ist.
  • Auch ergeben sich andere Bedingungen, wenn die Schneidkanten des auf der Wiege angeordneten Werkzeugs die entgegengesetzten Seiten desselben Zahnes bearbeiten, wie in F i g. 6 gezeigt, statt auf die einander gegenüberliegenden Flanken derselben Zahnlücke einzuwirken, wie in F i g. 5 dargestellt ist. Bei den Werkzeugen T und T' der F i g. 6 handelt es sich um Hobelstähle, die auf der Wiege statt der Scheibenfräser C, C der F i g. 5 angeordnet sind. Beim üblichen Abwälzverfahren verbleiben diese Hobelstähle T, T' auf einer gleichbleibenden Tiefe, so daß ihre Kopfkanten 78, 78' die geradlinige Bahn 72 beschreiben.
  • Bei Verwendung der Erfindung aber schneiden diese Kopfkanten 78, 78' auf den gestrichelt wiedergegebenen Bahnen tiefer in das Werkstück ein, wenn sie den linken Abschnitt und den rechten Abschnitt der Abwälzbahn in F i g. 6 durchlaufen. Ihr Mittelpunkt 79 bewegt sich dabei auf einer gekrümmten Bahn 74, die bei 75 tangential in die gerade Bahn 72 übergeht. Der Mittelpunkt 79 wandert dann auf dieser geraden Bahn bis zum tangentialen Punkt 76 entlang und geht dann in eine gekrümmte Bahn 77 über. Dadurch, daß die seitlichen Schneidkanten 81 und 81' in der ersten Phase und in der letzten Phase der Abwälzung in die gestrichelt wiedergegebenen Stellungen 81 A und 81 A' verlagert sind, wird unter den dargestellten Bedingungen von der Zahnflanke Material weggenommen. Dies geschieht entweder gänzlich oder zum größten Teil am Zahnfußabschnitt 64-67 des Profils. Auch in diesem Fall kann man die Stelle, an der die Materialabnahme stattfindet, dadurch unterschiedlich einstellen, daß man den Radius des Teilkreises 59 der Abwälzbewegung ändert.
  • Von der Einstellung der Maschine und insbesondere der Kurvenscheibe 32, welche die Eingriffstiefe der Werkzeuge in das Werkstück unterschiedlich bestimmt, hängt es ab, wie weit das durch Abnahme von Material erzielte Flankeneintrittsspiel längs des Zahnprofils reicht und wie stark die Materialabnahme ist, d. h. der Abstand M oder M' in F i g. 4. Um einstellbar zu sein, ist die Kurvenscheibe aus zwei Platten 82 und 83 zusammengesetzt, auf denen beiden die Nockenrolle 52 läuft und die an einem Flansch 84 der Welle 31 durch Schrauben 85 befestigt sind, welche durch bogenförmige Schlitze der Platten hindurchgehen. Lockert man diese Schrauben, dann kann man die Platten durch Verdrehen gegen einander und gegenüber der Welle um deren Achse einstellen. Zur Erleichterung dieser Einstellung können auf den Platten und auf dem Flansch nicht näher gezeigte Teilungen vorgesehen sein. In F i g. 7 ist die Schubkurve 32 bei 32 A in dem einen und bei 32 B in einem anderen Einstellzustand gezeigt. Aus F i g. 7 ersieht man auch die Phasenbeziehung zwischen der Kurvenscheibe 32 und der Abwälzschubkurve 29 oder 42. Der Abschnitt 86 dieser Schubkurve zwischen den Umkehrpunkten 87 und 88 erzeugt die Abwälzbewegung der Wiege 11 oder die Abwälzhin- und -herbewegung des Werkstückkopfes 17. Derjenige Teil dieser Abwälzung, der durch den zwischen den Punkten 89 und 91 liegenden Teil der Schubkurve herbeigeführt wird, steht in einem unveränderlichen Geschwindigkeitsverhältnis zum Umlauf der Werkstückspindel. Der übrige Abschnitt 92 der Schubkurve bewirkt die Rückwälzung der Wiege oder den Rückhub des Werkstückkopfes. Bei 32 A ist nun die den Vorschub bewirkende Schubkurve 32 wiedergegeben. Sie enthält eine Ruhestrecke 93, die beim Durchlaufen der Mitte der Rückwälzung der Wiege oder des Werkstückkopfes zur Wirkung kommt, ferner einen den Vorschub des Schlittens 19 zu voller Schnittiefe bewirkenden Abschnitt 94, ferner einen den Rückzug bewirkenden Abschnitt 95, der bei 96 tangential in eine Ruhestrecke 97 übergeht, welche beim Erzeugen der mittleren Abschnitte 66-67 der Zahnprofile zur Wirkung kommt, und schließlich einen von der Ruhestelle 97 im Punkt 99 tangential abbiegenden Vorschubabschnitt 98 und einen bis zur Ruhestrecke 93 reichenden Rückzugabschnitt 101. Die durch Materialfortnahme mit dem Flankeneintrittsspiel versehenen Abschnitte der Zahnprofile werden erzeugt, während der Rückzugabschnitt 95 und der Vorschubabschnitt 98 der Schubkurve 32 A zur Wirkung kommen. Der Umfang der Platte 82 der Kurvenscheibe 32 A enthält die eine Hälfte einer Ruhestrecke 93, den gesamten Vorschubabschnitt 94 und den Rückzugabschnitt 95, sowie einen Teil der Ruhestrecke 97 und einen unwirksamen Abschnitt 102, der auf die Nockenrolle nicht einwirkt und sich zwischen den Ruhestrecken 97 und 93 erstreckt. In entsprechender Weise enthält der Umfang der Nokkenplatte 83 die Hälfte der Ruhestrecke 97, den gesamten Vorschubabschnitt 98, den Rückzugabschnitt 101, einen Teil der Ruhestrecke 93 und einen unwirksamen Abschnitt 103, der sich zwischen den Ruhestrecken 93 und 97 erstreckt.
  • Dreht man die Platte 82, bzw. die Platte 83, im Uhrzeigersinn oder Gegenuhrzeigersinn mit Bezug auf F i g. 3 auf dem Flansch 84 zum Zweck der Einstellung, so kann man den in F i g. 7 bei 32 B veranschaulichten Zustand herbeiführen. Dabei ist die wirksame Länge der Ruhestrecke 98 verkürzt und diejenige der Ruhestrecke 93 verlängert. Die Ruhestreckenabschnitte 93 und 97 der beiden Platten überdecken sich in allen zulässigen Einstellungen, so daß die an der Nockenrolle 52 ablaufende Schubkurve keine Unstetigkeit aufweist. Mit Hilfe der Einstellung kann man das Längenverhältnis des Zahnflankenprofilabschnitts verändern, der durch Materialabnahme das Flankeneintrittsspiel erhält. Wenn mit der bei 32 A dargestellten Schubkurveneinstellung die Abwälzerzeugung der Zahnflanke im Punkt 104 beginnt und im Punkt 105 endet, dann ist der im Eingriffsfeld gelegene Profilabschnitt viel kleiner, als es bei dem Zustand der Fall ist, der bei 32 B wiedergegeben ist. Der Grund hierfür liegt darin, daß bei dem Zustand 32 A das Verhältnis der Länge 104-96 (und 99-105) zur Länge 96-99 kleiner ist als bei 32B. Will man das Längenverhältnis der Profilabschnitte mit Flankeneintrittsspiel zu der im Eingriffsfeld gelegenen Hauptprofilstrecke verändern, so muß man den für die Abwälzerzeugung verwendeten Drehwinkel der Schubkurvenscheibe ändern. Beginnt die Abwälzerzeugung beispielsweise bei 106 und endet sie bei 107, statt bei 104 zu beginnen und bei 105 zu enden, dann sind die das Flankeneintrittsspiel bildenden, durch Materialwegnahme gebildeten Profilstrecken verkürzt. Auch wird dadurch die durch die Schubkurve 32 der Nokkenrolle 52 erteilte Bewegung von m bis auf m' verringert. Indessen kann man die Größe des Flankeneintrittsspiels M oder M' in F i g. 4 dadurch auf den gewünschten Wert bringen, daß man die wirksame Länge des Hebels 51 entsprechend einstellt, wie es in Verbindung mit F i g. 3 erläutert wurde. Je nach den Erfordernissen des jeweils zu verzahnenden Rades kann man daher sowohl die Längenausdehnung als auch die Stärke des Flankeneingriffspiels leicht einstellen. Ferner kann man durch Verstellen der beiden Schubkurvenplatten 82 und 83 auf dem Flansch 84 in derselben Drehrichtung die Phasenbeziehung ändern, die zwischen der Schubkurvenscheibe 32 und den Abwälzschubkurven 29 oder 42 besteht, und dadurch die Schubkurve 32 A und 32 B in F i g. 7 nach rechts oder nach links mit Bezug auf die Strecke 29, 42 verschieben. Diese Möglichkeit läßt sich dazu ausnutzen, um das Flankeneingriffspiel auf der einen Seite der Zähne zu dem Flankeneingriffspiel auf der anderen Seite ins Gleichgewicht zu bringen oder andenweit abzustimmen. In den Zeichnungen ist die Größe M, M und m und m' des Flankeneingriffspiels stark vergrößert wiedergegeben. In Wirklichkeit handelt es sich dabei der Größenordnung nach um ein Zehntel Millimeter oder weniger.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Abwälzerzeugung eines Zahnrades, dessen Zähne sich im wesentlichen in radialen, die Zahnradachse enthaltenden Ebenen erstrecken, durch Herbeiführen einer relativen Wälzbewegung zwischen dem Werkstückrad und dem Werkzeug während der gleichzeitigen spanabhebenden Bearbeitung einander gegenüberliegender Zahnflanken, wobei das Zahnrad auf dem Werkzeug in gleicher Weise abgewälzt wird, wie es sich aus den durch das Werkzeug dargestellten Zahnflanken eines erzeugenden verzahnten Elements abwälzen würde, und wobei eine relative Rückzug- und Vorschubbewegung zwischen dem Zahnrad und dem Werkzeug annähernd in Richtung der Zahnlückentiefe an einer mittleren Stelle der Abwälzung erfolgt, d a -durch gekennzeichnet, daß der Rückzug bei der anfänglichen Phase der Abwälzung während der Erzeugung eines Endabschnitts (63-66 oder 64-67) des Profils der einen Zahnflanke (58) herbeigeführt wird und daß der Vorschub bei der Endphase der Abwälzung während der Erzeugung des entsprechenden Endabschnitts des Profils der gegenüberliegenden Zahnflanke herbeigeführt wird und daß Zahnrad und Werkzeug in bekannter Weise bei dem mittleren Abschnitt der Abwälzung während der Erzeugung der Hauptabschnitte (66-67) der gegenüberliegenden Zahnflanken gegen relative Verschiebung in Richtung der Zahnlückentiefe festgehalten werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gegekennzeichnet, daß die Werkstoffzerspanung auf den Zahnflankenflächen eines Planrades erfolgt und die Abwälzbewegung aus einem Umlaufen des Werkstückrades um seine Achse (16) und aus einer dazu abgestimmten relativen Drehung zwischen dem Werkstückrad und dem Werkzeug um die Achse (12) des Planrades besteht, und schließlich dadurch, daß die relative Rückzug- und Vorschubbewegung im wesentlichen in der Richtung der Planradachse stattfindet.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkstoffzerspanung auf den Flankenflächen einer Zahnstange erfolgt und die Abwälzung aus einem Umlaufen des Werkstückrades um seine Achse (16) und aus einer dazu abgestimmten relativen Verschiebung zwischen dem Werkstückrad und dem Werkzeug in der Längsrichtung der Zahnstange besteht, und weiter dadurch gekennzeichnet, daß die Richtung des relativen Rückzugs und Vorschubs im wesentlichen lotrecht zu der Achse des Werkstückrads und der Richtung der Verschiebung stattfindet.
  4. 4. Maschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bestehend aus einem Werkzeughalter (11,13) zur Aufnahme des Werkzeugs (C, C oder T, T'), das seiner Anordnung zufolge gegenüberliegende Zahnflanken spanabhebend zu bearbeiten vermag, aus einem um die Werkstückachse (16) drehbar angeordneten Werkstückhalter (15), der ebenso wie der Werkzeughalter zur Ausführung einer relativen, einen Umlauf um die Werkstückachse enthaltenden Abwälzbewegung angeordnet ist, bei der das auf dem Werkstückhalter befindliche Werkstückrad auf dem Werkzeug abgewälzt wird, das die Zahnflanken eines erzeugenden verzahnten Elements darstellt, wobei Werkzeughalter und Werkstückhalter etwa in Richtung der Zahnlückentiefe an einer mittleren Stelle in Richtung aufeinander vorschiebbar und zurückziehbar sind, und zwar durch einen Vorschubantrieb, der zeitlich auf den Abwälzantrieb abgestimmt ist und der eine Ruhepause aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Ruhepause so bemessen ist, daß ihre Wirkung nach Beginn des Abwälzens einsetzt und vor Ende des Abwälzens aufhört.
  5. 5. Maschine nach Anspruch 5, deren Vorschubantrieb von einer Schubkurve gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Schubkurve eine in Drehrichtung wirksame Einstelleinrichtung (85) für die Winkelbeziehung zwischen der Kurvenscheibe (32) und ihrem Antrieb (41, 30, 46) aufweist.
  6. 6. Maschine nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schubkurve mindestens zwei mit Bezug aufeinander einstellbare Abschnitte (82, 83) hat, durch welche die Länge der Ruhestrecke (97) einstellbar ist.
  7. 7. Maschine nach Anspruch 4, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Schubkurve (32) und dem von ihr angetriebenen Schlitten (19) ein Getriebe (51, 56, 67) mit veränderlichem Übersetzungsverhältnis vorgesehen ist.
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