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DE1296928B - Werkzeugkopf zum kontinuierlichen Fraesen oder kontinuierlichen Schleifen von Kegelraedern mit Bogenzaehnen - Google Patents

Werkzeugkopf zum kontinuierlichen Fraesen oder kontinuierlichen Schleifen von Kegelraedern mit Bogenzaehnen

Info

Publication number
DE1296928B
DE1296928B DEH51380A DEH0051380A DE1296928B DE 1296928 B DE1296928 B DE 1296928B DE H51380 A DEH51380 A DE H51380A DE H0051380 A DEH0051380 A DE H0051380A DE 1296928 B DE1296928 B DE 1296928B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
segment
tool head
machining
flanks
grinding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH51380A
Other languages
English (en)
Inventor
Apitz Gerhard
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heidenreich and Harbeck GmbH
Original Assignee
Heidenreich and Harbeck GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heidenreich and Harbeck GmbH filed Critical Heidenreich and Harbeck GmbH
Priority to DEH51380A priority Critical patent/DE1296928B/de
Priority to GB226/66A priority patent/GB1094041A/en
Priority to CH31165A priority patent/CH444626A/de
Priority to US425561A priority patent/US3444655A/en
Priority to FR2149A priority patent/FR1424054A/fr
Publication of DE1296928B publication Critical patent/DE1296928B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F9/00Making gears having teeth curved in their longitudinal direction
    • B23F9/02Making gears having teeth curved in their longitudinal direction by grinding
    • B23F9/025Making gears having teeth curved in their longitudinal direction by grinding with a face-mill-type, i.e. cup-shaped, grinding wheel
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F23/00Accessories or equipment combined with or arranged in, or specially designed to form part of, gear-cutting machines
    • B23F23/12Other devices, e.g. tool holders; Checking devices for controlling workpieces in machines for manufacturing gear teeth
    • B23F23/1225Arrangements of abrasive wheel dressing devices on gear-cutting machines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F9/00Making gears having teeth curved in their longitudinal direction
    • B23F9/02Making gears having teeth curved in their longitudinal direction by grinding
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F9/00Making gears having teeth curved in their longitudinal direction
    • B23F9/08Making gears having teeth curved in their longitudinal direction by milling, e.g. with helicoidal hob
    • B23F9/10Making gears having teeth curved in their longitudinal direction by milling, e.g. with helicoidal hob with a face-mill
    • B23F9/105Making gears having teeth curved in their longitudinal direction by milling, e.g. with helicoidal hob with a face-mill with continuous indexing, i.e. with continuous work rotation
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T409/00Gear cutting, milling, or planing
    • Y10T409/10Gear cutting
    • Y10T409/101431Gear tooth shape generating
    • Y10T409/103816Milling with radial faced tool
    • Y10T409/103975Process

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding-Machine Dressing And Accessory Apparatuses (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Gegenüber gerad- und schrägverzahnten Kegelrädern zeichnen sich Kegelräder mit Bogenzähnen durch geräuschärmeren Lauf und größere zulässige Einbautoleranzen aus. Ihre Herstellung ist jedoch schwieriger. Während es bei gerad- und schrägverzahnten Kegelrädern gelang, wirtschaftlich arbeitende Kegelradschleifmaschinen zu bauen, mit denen gehärtete und an den Zahnflanken geschliffene Kegelräder so präzise gefertigt werden können, daß sie untereinander austauschbar sind, ist bisher bei Kegelrädern mit Bogenzähnen das satzweise Läppen der gefrästen Räder die Regel, da es nicht in befriedigender Weise möglich war, solche Räder mit einer mit dem Läppen vergleichbaren Wirtschaftlichkeit zu schleifen.
  • Es sind Vorrichtungen zum kontinuierlichen Fräsen von Kegelrädern bekannt, bei denen auf dem Fräswerkzeug eine Reihe von Messern für verschiedene Bearbeitungsgänge (Vorschneiden, Nachschneiden usw.) so auf einem Messerkopf angeordnet sind, daß die Schneide jedes Messers in bezug auf das Werkstück eine Epizykloide durchläuft und somit Epizykloiden-Zahnflanken erzeugt werden. Bei einer solchen Vorrichtung liegen die Schneidkanten der Messer nicht genau auf einem Kreisbogen, so daß die Messer nicht im Durchlauf abgezogen werden können; dies ist jedoch für die Schleifzeit und für die Wirtschaftlichkeit entscheidend. Außerdem können aber in dieser Weise erzeugte Epizykloiden-Zahnflanken auch grundsätzlich nicht mit kreisbogenförmigen Schleifsegmenten geschliffen werden, weil dabei jeweils nur Punkt- oder bestenfalls Linienberührung zwischen dem Schleifsegment und der Zahnflanke vorhanden und somit eine flächige Ausnutzung des Schleifmaterials nicht möglich wäre. Die Kreisbogenform ist aber Voraussetzung für ein praktisch brauchbares Schleifsegment, da nur ein solches Segment in einfacher Weise abgezogen werden kann.
  • Es ist ferner bekannt, beim Fräsen von Epizykloiden eine Balligkeit dadurch zu erzeugen, daß man zusätzlich zu dem die Epizykloide schneidenden Messer noch Korrekturmesser vorsieht. Auch hier wird jedoch grundsätzlich die Flanke in einem einzigen Durchgang einer Schneidkante erzeugt, und es ist auch hier weder möglich, die Messer im Durchlauf abzuziehen, noch die Zahnflanken mit kreisbogenförmigen Schleifsegmenten, die allein praktisch brauchbar sind, zu schleifen.
  • Weiter ist es beim Fräsen von Epizykloiden-Zahnflanken bekannt, abwechselnd Messer für die konvexe und die konkave Flanke vorzusehen. Die beschriebenen grundsätzlichen Nachteile, die der Grund dafür sind, daß die in der beschriebenen Weise mit Epizykloiden-Zahnflanken hergestellten Räder nach dem Fräsen satzweise geläppt werden mußten, bleiben jedoch davon unberührt.
  • Die beschriebenen Nachteile bei der Herstellung von Epizykloiden-Zahnflanken haben schon vor längerer Zeit zu einem Vorschlag geführt, nach welchem das Fräsen und Schleifen mittels mehrerer kreisbogenförmig angeordneter Schneidkanten bzw. kreisbogenförmiger Schleifsegmente erfolgt. Dabei sind die Bearbeitungssegmente auf einem Werkzeugkopf exzentrisch zu einem dem Werkzeugkopf zugeordneten Rollkreis angeordnet; der Rollkreis ist auf einem dem zu bearbeitenden Kegelrad konzentrisch zugeordneten Grundkreis abrollbar. Die Bearbeitungsfläche des Bearbeitungssegments bildet die Zahnflanke eines gedachten Gegenrades, das mit dem herzustellenden Kegelrad kämmt und mit dem Grundkreis konzentrisch ist.
  • Mit diesem bekannten Werkzeugkopf können jeweils nur die einen Zahnflanken des Kegelrades in einen Durchgang kontinuierlich bearbeitet werden. Zum Abziehen konnten die Bearbeitungssegmente aus ihrer exzentrischen Bearbeitungslage, in der ihre Mittelpunkte außerhalb ihrer Quadranten liegen, in eine konzentrische Lage verstellt werden. Mit der bekannten Anordnung der Segmente, bei der in Arbeitsstellung die Krümmungsmittelpunkte der Segmente außerhalb des Quadranten des Werkzeugkopfs liegen, in welchem sich das Segment befindet, können jedoch grundsätzlich nur die konvexen Flanken bearbeitet werden. Es ist zwar im Zusammenhang mit dem bekannten Werkzeugkopf gesagt worden, daß nach dem Schleifen der einen Seite der Zähne das Werkzeug und das Zahnrad neu eingestellt werden können, um die andere Seite der Zähne zu schleifen, doch fehlen nähere Angaben darüber, in welcher Weise eine solche Einstellung vorgenommen werden kann. überdies zeigte sich, daß mit Segmenten, deren Mittelpunkt in Arbeitsstellung außerhalb des Werkzeugkopfquadranten liegt, in welchem die Segmente angeordnet sind, grundsätzlich die konkaven Flanken nicht geschliffen werden können, und überdies zeigt sich, daß auch die bei Verwendung ein- und desselben Bearbeitungssegments notwendigerweise auftretende Bedingung, daß die zum Schleifen der konkaven Zahnflanken dienende Bearbeitungsseite des Segments einen größeren Radius hat als die zum Schleifen der konvexen Flanken dienende Seite, zu grundsätzlich unbrauchbaren Ergebnissen führen muß; es ergibt sich eine so starke Ballikeit der erzeugten Zähne, daß die Verzahnung praktisch unbrauchbar ist. Wenn aber, wie es bei dem bekannten Werkzeugkopf auf Grund der vorstehenden Ausführungen notwendig ist, die konvexen und die konkaven Flanken nacheinander in zwei Durchgängen mit verschiedenen Werkzeugen hergestellt werden müssen, ist es schwierig, wenn nicht sogar unmöglich, die Präzision so hoch zu treiben, daß die erzeugten Zahnräder untereinander austauschbar sind. Außerdem ergibt sich natürlich durch den zweimaligen Durchlauf eine höhere Bearbeitungszeit.
  • Die Erfindung geht von der Aufgabe aus, einen Werkzeugkopf zu schaffen, mit dem sowohl die konvexen als auch die konkaven Flanken von Bogenzähnen auf Kegelrädern in einem einzigen kontinuierlichen Arbeitsgang gleichzeitig mit hoher Präzision und kurzer Bearbeitungszeit gefräst oder geschliffen werden können.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung aus von einem Werkzeugkopf zum kontinuierlichen Fräsen oder kontinuierlichen Schleifen von Kegelrädern mit Bogenzähnen für achsmittige und achsversetzte Anordnung, der mit einem ihm konzentrisch zugeordneten Rollkreis auf einem dem zu bearbeitenden Kegelrad konzentrisch zugeordneten Grundkreis abrollbar ist und zur Bearbeitung der konvexen Zahnflanken mit einem exzentrisch zu seiner Drehachse liegenden kreisbogenförmigen Bearbeitungssegment mit innenliegender Bearbeitungsfläche versehen ist, das eine Vielzahl von nacheinander zur Wirkung kommenden Schneidkanten aufweist und dessen Bearbeitungsfläche die Zahnflanke eines gedachten, mit dem Kegelrad kämmenden und mit dem Grundkreis konzentrischen Gegenrades, z. B. eines Planrades, darstellt.
  • Die Lösung der gestellten Aufgabe erfolgt dabei dadurch, daß auf dem Werkzeugkopf abwechselnd mit den bekannten kreisbogenförmigen Bearbeitungssegmenten mit innenliegender Bearbeitungsfläche für die Bearbeitung der konvexen Flanken der Bogenzähne kreisbogenförmige Bearbeitungssegmente mit außenliegender Bearbeitungsfläche für die Bearbeitung der konkaven Flanken der Bogenzähne angeordnet sind und daß der Krümmungsmittelpunkt des zur Bearbeitung der konkaven Flanken dienenden Segments innerhalb des Quadranten, in dem das Segment liegt, etwa auf dem Rollkreis liegt.
  • Mit einem in dieser Weise ausgebildeten Werkzeugkopf lassen sich unter alleiniger Verwendung kreisförmiger und damit leicht abziehbarer Bearbeitungssegmente kontinuierlich und gleichzeitig sowohl die konvexen als auch die konkaven Flanken bearbeiten und insbesondere schleifen, so daß sich nicht nur eine besonders kurze Bearbeitungszeit ergibt, sondern auch die Austauschbarkeit der in dieser Weise hergestellten Kegelräder ohne weiteres gegeben ist. Insbesondere ist bei dem erfindungsgemäßen Werkzeugkopf die Schleifzeit im allgemeinen sogar geringer als der Zeitbedarf beim herkömmlichen Läppen der Epizykloiden-Kegelräder.
  • Vorzugsweise liegt bei dem erfindungsgemäßen Werkzeugkopf der Krümmungsmittelpunkt des zur Bearbeitung der konkaven Flanken dienenden Segments auf dem durch ein Ende des Segments gehenden Durchmesser des Werkzeugkopfes.
  • Bei einem erfindungsgemäßen Werkzeugkopf, bei dem der Krümmungsmittelpunkt des zur Bearbeitung der konvexen Flanken dienenden Segments außerhalb des Quadranten liegt, in dem sich das Segment befindet, ist der Krümmungsmittelpunkt des Segments für die Bearbeitung der konkaven Flanken vorzugsweise um einen bestimmten Winkel gegen den Krümmungsmittelpunkt eines benachbarten Segments für die Bearbeitung der konvexen Flanken versetzt. Dieser Winkel kann mit Vorteil etwa 90° betragen oder zwischen 90 und 180° liegen.
  • Weiter ist es bei dem erfindungsgemäßen Werkzeugkopf vorteilhaft, wenn der Krümmungsmittelpunkt des zur Bearbeitung der konvexen dienenden Segments ebenfalls auf dem Rollkreis liegt.
  • Um ein zweigängiges Werkzeug zu erhalten, können bei dem erfindungsgemäßen Werkzeugkopf auch je zwei Bearbeitungssegmente für die konkaven Flanken und für die konvexen Flanken vorgesehen sein.
  • Zur vollständigen Ausbildung der zu erzeugenden Zähne ist der erfindungsgemäße Werkzeugkopf vorzugsweise in an sich bekannter Weise auf einem Wälzkörper gelagert, der um eine zum Werkzeugkopf exzentrische Wälzkörperachse eine Wälzbewegung auszuführen vermag.
  • Zum Abziehen können in an sich bekannter Weise die Bearbeitungssegmente in eine konzentrische Lage verstellbar sein.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand von Ausführungsbeispielen näher beschrieben, die in den Zeichnungen dargestellt sind. Es zeigt F i g. 1 eine schematische Darstellung eines Werkzeugkopfes in axialer Draufsicht, F i g. 2 bis 4 schematische Erläuterungen der gegenseitigen Abrollbewegung von Werkzeugkopf und Werkzeugstück, F i g. 5 und 6 eine den F i g. 2 bis 4 ähnliche Darstellung, jedoch mit veränderter Größe der nutzbaren Flankenlinie, F i g. 7 eine schematische Erläuterung eines Fräsvorganges, F i g. 8 eine schematische Darstellung der Entstehung der konkaven Flankenlinien, F i g. 9 bis 13 schematische Erläuterungen entsprechend den F i g. 2 bis 8, jedoch für die Herstellung der konvexen Flankenlinien, F i g. 14 und 15 Erläuterungen des Zusammenspiels von Bearbeitungsvorgängen an der konvexen und der konkaven Seite der Bogenzähne, F i g. 16 eine Erläuterung des Abziehens, F i g. 17 eine schematische Darstellung eines zweigängigen Werkzeugkopfes, F i g. 18 eine schematische Erläuterung einer zusätzlichen Wälzbewegung, F i g. 19 eine weitere schematische Darstellung im Zusammenhang mit dem Wälzvorgang, F i g. 20 eine schematische Darstellung zweier Kegelräder mit achsversetzter Anordnung und F i g. 21 eine Erläuterung der Herstellung des in F i g. 20 gezeigten Ritzels.
  • Aus F i g. 1 ist ersichtlich, daß bei dem erfindungsgemäßen Werkzeugkopf kreisförmige Werkzeuge -in F i g. 1 durch zwei Schleifsegmente dargestellt -verwendet werden, deren Mittelpunkte MS 1 und MS 2 in bezug auf den Drehmittelpunkt Ml des Werkzeugkopfes um einen Abstand r1 exzentrisch versetzt sind. F i g. 1 gibt die Darstellung eines eingängigen Werkzeuges wieder, bei dem die Schleifsegmente um 180° versetzt angeordnet sind, jedoch schließen ihre um den Mittelpunkt M1 liegenden Mittelpunkte MS 1 und MS 2 nur einen Winkel von 90° ein, der je nach Flankenlinienverlauf auch größer gewählt werden kann. R, ist der Radius des kreisförmigen Schleifsegmentes für die konkave Flanke, Ra ist der Radius des kreisförmigen Kreissegmentes für die konvexe Flanke.
  • Bei einem eingängigen Werkzeug dreht sich bei einer Umdrehung des Werkzeuges das zu schleifende Rad jeweils um eine Zahnteilung weiter.
  • An Hand der F i g. 2 soll nun die Entstehung der konkaven Flankenlinie gezeigt werden. Zu diesem Zweck mußte ein Extremfall angenommen werden, weil bei normalen Verhältnissen die zu betrachtenden Linien zu eng ineinanderlaufen und eine zeichnerische Darstellung ausschließen. In F i g. 2 wurde deshalb ein Planrad mit Zähnezahl 2 zugrunde gelegt. Es bedeutet: KO = Grundkreis des Planrades mit der Zähnezahl 2, K1 = Rollkreis des Schleifkopfes.
  • Das kreisförmige Schleifsegment ist durch die Punkte 1, 2, 3 und 4 gegeben, und der Mittelpunkt desselben liegt hier auf dem Rollkreis K1 im Punkt MS. Rollt nun der Kreis K1 auf dem feststehend gedachten Kreis K, so ab, daß der Punkt MS des Rollkreises K1 in dem Punkt P1 des Grundkreises K, zu liegen kommt, dann hat dabei der Punkt 1 des Schleifsegmentes, das mit dem Rollkreis fest verbunden ist, die Bahn der Zykloide I bis zum Punkt 1' durchlaufen.
  • In gleicher Weise würden die Punkte 2, 3 und 4 des Schleifsegmentes die übrigen mit II, III und IV bezeichneten Zykloiden bis zu den Punkten 2", 3" und 4" beschreiben, wenn die Rollung des Kreises K1 bis zu den Punkten P2, P3 und P4 auf dem feststehenden Kreis K" weitergeführt wird. Aus der F i g. 2 geht die überschneidung der Zykloiden deutlich hervor. Wird aber die Rollung auf dem Kreis K, nur von Punkt P bis Punkt P1 ausgeführt, dann liegen die Punkte 1, 2, 3 und 4 des Schleifsegmentes in den Punkten 1', 2', 3' und 4' der zugehörigen Zykloiden. Legt man in den Punkten 1' bis 4' die Tangenten an die Kurven und errichtet auf diesen das Lot, so gehen sämtliche Lote durch den Punkt P1.
  • Da die Punkte 1 bis 4 des Schleifsegmentes den gleichen Abstand R= von ihrem Mittelpunkt MS haben, müssen auch die Punkte 1' bis 4' die gleiche Entfernung Ri vom Punkt P1, in dem jetzt der Mittelpunkt MS liegt, aufweisen.
  • Wenn man nicht nur die Bahnen der Punkte 1 bis 4, sondern auch die Bahnen der dazwischenliegenden Punkte des Schleifsegmentes verfolgen würde, dann ergäbe sich eine so dicht aneinandergereihte Zykloidenschar, daß die Punkte 1' bis 4' mit den dazwischenliegenden Punkten der anderen Zykloiden eine geschlossene Linie ergeben, die die Umhüllende aller zwischen den Punkten 1' bis 4' liegenden Zykloidenbögen ist. Da alle diese Punkte den gleichen Abstand Ri vom Punkt P1 haben, ist die Umhüllende 1' bis 4' (F i g. 3) die erzeugte Flankenlinie und ein Kreisbogen um den Punkt P1, der genau dem Kreisbogen des Schleifsegmentes entspricht.
  • Die Umhüllende 1' bis 4' in der F i g. 3 ist in diesem Falle die erzeugte Flankenlinie, die in der Form und der Länge genau dem Kreisbogen des Schleifsegmentes entspricht. Diese Flankenlinie 1' bis 4' wird in ihrer ganzen Länge vom Schleifsegment 1 bis 4 nur in dem Augenblick fertiggeschnitten, in dem der Mittelpunkt MS des Schleifsegmentes 1 bis 4 beim Abrollen des Rollkreises K1 auf dem feststehenden Kreis K4 mit dem Punkt P1 zusammenfällt.
  • Aus F i g. 4 ist ersichtlich, daß das Schleifsegment 1 bis 4 die Flankenlinie 1' bis 4' in keinem Punkt berührt, wenn die Rollung von Punkt P nicht bis zum Punkt P1, sondern z. B. nur bis Punkt P1' (Stellung I) oder darüber hinaus bis zum Punkt P1" (Stellung II) durchgeführt wird.
  • In F i g. 2 bis 4 wurde angenommen, daß die Bogenlänge der Flankenlinie gleich der Bogenlänge des Schleifsegmentes ist. In Wirklichkeit ist die benutzte Flankenlinie bedeutend kürzer. Wir wählen nun als nutzbare Flankenlinie in F i g. 5 den Bogen zwischen den Punkten 2' und 3', der durch die Zahnbreite b gegeben ist. Dieser Bogen der Flankenlinie zwischen den Punkten 2' und 3' wird von dem gleich ; großen Bogen zwischen den Punkten 2 und 3 des Schleifsegmentes nur dann fertigbearbeitet, wenn die Rollung bis zum Punkt P1 erfolgt ist. Durch den Abstand e zwischen dem Bogen 2', 3' und der gestrichelt gezeichneten Linie L soll die angenommene Schleif- ; zugabe pro Flanke gegeben sein.
  • Aus der F i g. 5 geht hervor, daß der Bogen zwischen den Punkten 1, 2 des Schleifsegmentes auch in diesem Extremfall schon zum Vorschleifen benutzt wird.
  • Wird in F i g. 5 die Rollung vom Punkt P bis zum Punkt Px durchgeführt, dann haben Teile des Schleifsegmentbogens 1, 2 die Materialzugabe ei abgenommen. Bei weiterer Rollung bis zum Punkt P' wird die Materialzugabe e2 von dem Schleifsegmentbogen 1, 2 abgeschliffen. Geht die Rollung über Punkt Px hinaus, dann beginnt auch der Schleifsegmentbogen 2, 3 die Flanke vorzuarbeiten, die bei Rollung bis zum Punkt PI von diesem Schleifsegmentbogen fertigbearbeitet wird.
  • Auch der Schleifsegmentbogen 3, 4 wird zur Bearbeitung der Flanke benutzt. Geht die Rollung über den Punkt P1 hinaus, dann hebt sich zwar nach F i g. 4 der Schleifsegmentbogen von der Flankenlinie ab, da aber zwischen Schleifkopf und Rad noch zusätzlich eine Wälzbewegung zur Erzeugung der Oktoidenzahnform, wie noch gezeigt wird, stattfindet, wird der Schleifsegmentbogen 3, 4 zur Bearbeitung höher bzw. tiefer liegender Flankenlinien herangezogen.
  • Bei normalen Radverhältnissen mit Planradzähnezahlen - größer als 12 - liegen die von den einzelnen Werkzeugpunkten beschriebenen Zykloiden so dicht aneinander, daß eine zeichnerische Darstellung unmöglich ist. Durch dieses enge Aneinanderliegen der Zykloiden ergibt sich aber, daß alle Schleifsegmentteile zur Vor- und Fertigbearbeitung benutzt werden.
  • In F i g. 6 sind die Verhältnisse für eine Planradzähnezahl8 wiedergegeben. Das Schleifsegment sei durch den Bogen 1 bis 7 dargestellt. Der besseren Übersicht wegen sind im Bereich der Zahnbreite b nur Teilstücke der von den Punkten 1 bis 7 beschriebenen Zykloiden I bis VII gezeichnet.
  • Die Flankenlinie 4' bis 6' wird von dem Schleifsegmentbogen 4 bis 6 erzeugt, und der davorliegende Schleifsegmentbogen 1 bis 4 wird zum Vorschleifen benutzt, denn bei den normalen Radverhältnissen liegen die Zykloiden noch dichter aneinander.
  • Beim Fräsen der Flankenlinie werden an Stelle des Schleifsegmentes Messer verwendet, die ebenfalls auf einem um MS liegenden Kreisbogen (F i g. 7) auf dem Werkzeugkopf befestigt sind. Jedes dieser in den Punkten 1 bis 7 angebrachten Messer schneidet nun bei der Rollung des Kreises K1 auf dem feststehend gedachten Kreis K, eine Zykloide. Da in F i g. 7 die gleichen Verhältnisse der F i g. 6 mit der Planradzähnezahl 8 zugrunde gelegt worden sind, würde die Flankenlinie 4' bis 6' von den in den Punkten 4, 5 und 6 angebrachten Messern geschnitten werden; d. h., die Flankenlinie setzt sich aus Bögen der Zykloiden IV, V und VI zusammen. Die in den Punkten 1, 2 und 3 befestigten Messer würden als Vorschneider arbeiten und die Zahnlücke freischneiden.
  • F i g. 8 a zeigt die aus den übertrieben stark gekrümmt angenommenen Zykloidenbögen zusammengesetzte Flankenlinie. Praktisch ist diese Flankenlinie ein in F i g. 8 b dargestellter gleichmäßig verlaufender Linienzug, weil die Zykloidenbögen derart flach ineinanderlaufen und ihre Abweichung vom geschlossenen Linienzug kaum meßbar ist. Die Anzahl der Zykloidenbögen, aus denen sich die Flankenlinie zusammensetzt, kann durch die Anzahl der jeweils angebrachten Messer verändert werden.
  • An Hand der F i g. 9 soll die Entstehung der konvexen Flankenlinie gezeigt werden.
  • K, ist wieder der Grundkreis des Planrades mit der Zähnezahl 2, K1 ist der Rollkreis des Schleifkopfes. Das kreisförmige Schleifsegment ist durch den Kreisbogen 1 bis 4 gegeben, und sein Mittelpunkt MS liegt auf dem Rollkreis K1 und fällt mit dem Punkt P des Grundkreises KO zusammen. Der Winkel, den die Linien Ms-Ml und M1-1 einschließen, ist hier 90°.
  • Rollt nun der Kreis K1 auf dem feststehend gedachten Kreis K, ab, dann durchlaufen die Punkte 1 bis 4 des Schleifsegmentes die Zykloide 1 bis IV. Die Zykloiden schneiden sich in den Punkten x', x" und x"'. Betrachtet man den Linienzug 1', 2', 3' und 4' als erzeugte Flankenlinie, dann setzt sich diese aus Bögen der Zykloiden I, 1I, III und IV zusammen, wobei nur die Zykloiden der Punkte 1 bis 4 des Schleifsegmentes betrachtet worden sind. In Wirklichkeit durchlaufen aber auch die zwischen den Punkten 1 bis 4 liegenden Punkte des Schleifsegmentes Zykloiden, die so dicht aneinandergereiht liegen, daß alle inneren Punkte den geschlossenen Linienzug der Flankenlinie ergeben.
  • F i g. 10 zeigt diesen Linienzug, der durch die bei der Rollung des Kreises K1 von Punkt P1 nach Punkt P2 stattfindenden Drehung des Schleifsegmentes entstanden ist.
  • Legt man an die Punkte 1' bis 4' der erzeugten Flankenlinie die Tangenten und errichtet auf diesen das Lot (F i g. 11), dann schneiden diese Lote den Grundkreis KO in den Punkten P1 bis P4. In den Punkten P1 bis P4 liegt jeweils der Pol des zugehörigen Kurvenpunktes, d. h., der Pol wandert bei der Rollung auf dem Kreis K, von Punkt P1 bis Punkt P4. Daraus geht hervor, daß bei der konvexen Kurve die einzelnen Kurvenpunkte 1' bis 4' der Reihe nach von außen nach innen geschnitten werden, während bei der konkaven Kurve nach F i g. 3 alle Kurvenpunkte zwischen 1' bis 4' gleichzeitig erzeugt werden, wenn die Rollung bis zum Punkt P1 erfolgt ist, weil P1 der gemeinsame Pol für alle Kurvenpunkte ist.
  • Beim Fräsen der konvexen Kurve werden an Stelle des Schleifsegmentes Messer verwendet, die ebenfalls auf einem um MS liegenden Kreisbogen (F i g. 12) auf dem Werkzeugkopf befestigt sind. Nehmen wir die gleichen Verhältnisse der F i g. 7 an, dann schneiden die in den Punkten 1 bis 7 liegenden Messer der F i g. 12 die Zykloiden I bis VII, und die Flankenlinie 4' bis 6' setzt sich aus Bögen der Zykloiden II, III und IV zusammen.
  • F i g. 13 a zeigt, übertrieben dargestellt, die zusammengesetzte Flankenlinie, die in Wirklichkeit nach F i g. 13 b als glatter Linienzug verläuft, weil bei den normal ausgeführten Rädern bei größerer Planradzähnezahl die Zykloiden flach ineinanderlaufen. Die Anzahl der Zykloidenbögen, aus denen sich die Flankenlinie zusammensetzt, kann durch mehr oder weniger angebrachte Messer beeinfiußt werden. Korrekturen F i g. 14 zeigt ein eingängiges Schleifwerkzeug. Das Schleifsegment A erzeugt die konvexe Kurve, das Schleifsegment B ist für die konkave Kurve gedacht. Der Radius R," ist an beiden Segmenten gleich groß.
  • Die Größe und Lage der Balligkeit an beiden Flanken kann im voraus berechnet werden.
  • Die Lage der Balligkeit kann auf zweierlei Art verändert werden:
    1. Durch Verändern der Schräglage der konvexen
    Kurve. In F i g. 14 liegt der Mittelpunkt MS 1 des
    Schleifsegmentes A der konvexen Kurve auf dem
    Rollkreis K1, und er ist zu der Linie M1-1 um
    90° versetzt angeordnet. Mit dem Segment A
    wird die ausgezogen gezeichnete konvexe Kurve
    geschnitten. Wird an Stelle des Segmentes A das
    Segment A' verwendet, dessen Mittelpunkt MSl
    wohl auf dem Rollkreis K1 aber zur Linie M1-1
    nur um z. B. 60° versetzt liegt, dann schneidet
    das Segment A' die gestrichelt konvexe Kurve,
    die dadurch eine andere Schräglage erhält, wo-
    durch auch die Lage der Balligkeit verändert
    wird.
    2. Durch Verlegung der Mittelpunkte MS der
    Schleifsegmente nach innerhalb oder außerhalb
    des Rollkreises K1.
    Eine andere Schräglage der konvexen oder kon-
    kaven Kurve wird erreicht, wenn der jeweilige
    Mittelpunkt MS eines Segmentes nicht auf dem
    Rollkreis K1, sondern innerhalb oder außerhalb
    desselben angeordnet wird. Damit verändert sich
    gleichzeitig die Lage der Flankenballigkeit. In
    F i g. 15 liegt der Mittelpunkt M" des Schleif-
    segmentes B' innerhalb des Rollkreises K1, und
    das Segment erzeugt die gestrichelt gezeichnete
    konkave Kurve. Dagegen würde man mit dem
    ausgezogen gezeichneten Segment B, dessen
    Mittelpunkt M12 auf dem Rollkreis K1 liegt, die
    ausgezogen gezeichnete konkave Kurve herstel-
    len.
    Abziehen der Schleifsegmente Zum Abziehen der Schleifsegmente werden dieselben verschoben, so daß ihr Mittelpunkt MS 1 bzw. M", in dem Mittelpunkt Ml des Schleifkopfes zu liegen kommt, und das jeweils abzuziehende Segment wird gleichzeitig nach vorn gestellt.
  • In F i g. 16 a ist das zu Ml exzentrisch angeordnete gestrichelt gezeichnete Segment A bereits in die zu Ml zentrische Lage A' verschoben, und F i g. 16 b zeigt das Segment in vorgerückter Abzugsstellung. Nach Beendigung des Abzugsvorganges, bei dem der Diamant in Pfeilrichtung verschoben wird, wird das Segment wieder in die exzentrische Schleiflage gebracht, und das gleiche erfolgt mit dem Segment B.
  • Soll beim Schleifen der Flanken gleichzeitig eine Höhenballigkeit erreicht werden, dann muß der Diamant die in F i g. 16 b gestrichelt gezeichnete Längsbewegung ausführen.
  • Mehrgängige Werkzeuge Bei den bisherigen Erläuterungen wurde ein eingängiges Werkzeug zugrunde gelegt. Es können aber auch mehrgängige Fräs- und Schleifwerkzeuge verwendet werden. Die Segmentlängen werden dann nach der Mehrgängigkeit und den vorliegenden Verzahnungsverhältnissen bestimmt.
  • F i g. 17 zeigt z. B. ein zweigängiges Schleifwerkzeug. Die Segmente A bearbeiten die konvexen und die Segmente B die konkaven Flanken. Bei einer Umdrehung des Werkzeugkopfes hat sich das Rad dann um zwei Zahnteilungen weiterbewegt. Auswälzen Bisher wurde nur gezeigt, wie die konkaven und konvexen Flankenlinien erzeugt werden. Damit ist aber das Zahnprofil (z. B. Oktoide) noch nicht erzeugt. Damit das Zahnprofil entsteht, muß der Wälzkörper mit dem darauf befestigten Werkzeugkopf noch eine zusätzliche Wälzbewegung um die Wälzkörperachse (F i g. 18 a) ausführen. In F i g. 18 a ist das Rad im Schnitt gezeichnet und die Lage des Werkzeugkopfes und des Wälzkörpers wiedergegeben. F i g. 18 b zeigt den Wälzweg, der zum Auswälzen, z. B. des linken äußeren Zahnprofils, notwendig ist. Bei Wälzbeginn schneidet das Werkzeug am Zahnkopf, und während des Wälzvorganges werden die anderen Profilteile bearbeitet. Aus F i g. 19 ist zu ersehen, wie groß der Wälzweg zum Auswälzen der linken Zahnflanke sein muß. Der Werkzeugkopf K. beginnt in der ausgezogen gezeichneten Stellung 1 im Punkt P= das innere Profil zu bearbeiten. Nun wird der Werkzeugkopf K2 durch den Wälzkörper im Abstand Ml-M. um den Mittelpunkt Mo linksherum bewegt. In der Stellung 2 beginnt der Werkzeugkopf im Punkt P" das äußere Profil zu bearbeiten. In der Stellung 3 ist im Punkt P1 das innere Profil ausgewälzt, und in Stellung 4 ist im Punkt Pd die gesamte Wälzung für die linke Flanke beendet. Dabei hat sich der Werkzeugkopf K2 im Abstand Ml-M. um den Mittelpunkt M," um den Winkel 9p", nach links bewegt.
  • Zum Auswälzen der rechten Flanke ist der gleiche Wälzweg erforderlich, jedoch liegen beide um eine halbe Zahnteilung zueinander versetzt, so daß der gesamte Wälzwinkel etwas größer als cp", ist. Die zusätzliche Wälzbewegung muß der Radgeschwindigkeit überlagert werden. Achsversetzte Kegelräder Mit dem vorstehend beschriebenen Werkzeug können auch Kegelräder mit versetzten Achsen, wie in F i g. 20 dargestellt, gefräst und geschliffen werden. Dabei wird z. B. das Tellerrad in bisheriger Weise, wie F i g. 17 zeigt, erzeugt, während das Ritzel nach F i g. 21 in achsversetzter Lage geschnitten wird. Die Eingriffswinkel des Ritzelwerkzeuges müssen den dadurch veränderten Eingriffsverhältnissen angepaßt werden.

Claims (9)

  1. Patentansprüche: 1. Werkzeugkopf zum kontinuierlichen Fräsen oder kontinuierlichen Schleifen von Kegelrädern mit Bogenzähnen für achsmittige und achsversetzte Anordnung, der mit einem ihm konzentrisch zugeordneten Rollkreis auf einem dem zu bearbeitenden Kegelrad konzentrisch zugeordneten Grundkreis abrollbar ist und zur Bearbeitung der konvexen Zahnflanken mit einem exzentrisch zu seiner Drehachse liegenden kreisbogenförmigen Bearbeitungssegment mit innenliegender Bearbeitungsfläche versehen ist, das eine Vielzahl von nacheinander zur Wirkung kommenden Schneidkanten aufweist und dessen Bearbeitungsfläche die Zahnflanke eines gedachten, mit Kegelrad kämmenden und mit dem Grundkreis konzentrischen Gegenrades, z. B. eines Planrades, darstellt, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Werkzeugkopf abwechselnd mit den bekannten kreisbogenförmigen Bearbeitungssegmenten mit innenliegender Bearbeitungsfläche für die Bearbeitung der konvexen Flanken der Bogenzähne kreisbogenförmige Bearbeitungssegmente mit außenliegender Bearbeitungsfläche für die Bearbeitung der konkaven Flanken der Bogenzähne angeordnet sind und daß der Krümmungsmittelpunkt (Ms 1) des zur Bearbeitung der konkaven Flanken dienenden Segments innerhalb des Quadranten, in dem das Segment liegt, etwa auf dem Rollkreis (K) liegt.
  2. 2. Werkzeugkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Krümmungsmittelpunkt (Ms l) des zur Bearbeitung der konkaven Flanken dienenden Segmentes auf dem durch ein Ende des Segmentes gehenden Durchmesser des Werkzeugkopfes liegt.
  3. 3. Werkzeugkopf nach Anspruch 1 oder 2, bei dem der Krümmungsmittelpunkt des zur Bearbeitung der konvexen Flanken dienenden Segmentes außerhalb des Quadranten liegt, in dem sich das Segment befindet, dadurch gekennzeichnet, daß der Krümmungsmittelpunkt des Segmentes für die Bearbeitung der konkaven Flanken um einen bestimmten Winkel gegen den Krümmungsmittelpunkt eines benachbarten_Segmentes für die Bearbeitung der konvexen Flanken versetzt ist.
  4. 4. Werkzeugkopf nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel etwa 90° beträgt.
  5. 5. Werkzeugkopf nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel zwischen 90 und 180° liegt.
  6. 6. Werkzeugkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Krümmungsmittelpunkt (M") des zur Bearbeitung der konvexen Flanken dienenden Segmentes ebenfalls etwa auf dem Rollkreis liegt.
  7. 7. Werkzeugkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch je zwei Bearbeitungssegmente für die konkaven Flanken und für die konvexen Flanken. B.
  8. Werkzeugkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß er in an sich bekannter Weise auf einem Wälzkörper gelagert ist, der um eine zum Werkzeugkopf exzentrische Wälzkörperachse eine Wälzbewegung auszuführen vermag.
  9. 9. Werkzeugkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zum Abziehen die Bearbeitungssegmente in an sich bekannter Weise in eine konzentrische Lage verstellbar sind.
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