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DE1295303B - Vorrichtung zum Durchtrennen einer sich mit konstanter Foerdergeschwindigkeit aufwickelnden Papierbahn beim Wechsel der Wickelwalzen - Google Patents

Vorrichtung zum Durchtrennen einer sich mit konstanter Foerdergeschwindigkeit aufwickelnden Papierbahn beim Wechsel der Wickelwalzen

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Publication number
DE1295303B
DE1295303B DE1962S0080869 DES0080869A DE1295303B DE 1295303 B DE1295303 B DE 1295303B DE 1962S0080869 DE1962S0080869 DE 1962S0080869 DE S0080869 A DES0080869 A DE S0080869A DE 1295303 B DE1295303 B DE 1295303B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
paper web
winding
roller
empty
winding roller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1962S0080869
Other languages
English (en)
Inventor
Jacobs Robert J
Waechter Charles J
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Simon Corrugating Machinery Ltd
Original Assignee
Henry Simon Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Henry Simon Ltd filed Critical Henry Simon Ltd
Priority to DE1962S0080869 priority Critical patent/DE1295303B/de
Publication of DE1295303B publication Critical patent/DE1295303B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H19/00Changing the web roll
    • B65H19/22Changing the web roll in winding mechanisms or in connection with winding operations
    • B65H19/26Cutting-off the web running to the wound web roll
    • B65H19/262Cutting-off the web running to the wound web roll using a thin or filamentary material which is wound on the new roll

Landscapes

  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Durchtrennen einer sich mit konstanter Fördergeschwindigkeit aufwickelnden Papierbahn beim Wechsel der Wickelwalzen.
  • Es sind derartige Vorrichtungen bekannt, bei denen die Durchtrennung des Papierbandes durch ein in den Papierweg gebrachtes quergerichtetes Trennorgan erfolgt, das von einer Seite her die Papierbahn auftrennt und sich um die leere Wickelwalze schraubenlinienförmig herumwickelt, wobei das Ende der Papierbahn gleichzeitig auf die neue Wickelwalze aufgewickelt wird. Bei diesen bekannten Vorrichtungen ist als Antrieb eine Trommel vorgesehen, die in Reibungseingriff mit der das Papier aufnehmenden Wickelwalze steht. Wenn die Wickelwalze gefüllt ist, wird auf die außer Eingriff mit der Antriebstrommel gehaltene leere Wickelwalze an der Stirnseite des einen Endes das Trennorgan befestigt, das sich quer zur Papierbahn in einem geeigneten Winkel erstreckt. Wenn das Trennorgan an der leeren Wickelwalze befestigt ist, wird diese mit der Antriebstrommel in Eingriff gebracht, wobei die Papierbahn zwischen Antriebstrommel und leerer Wickelwalze sich befindet. Die leere Wickelwalze beginnt sich zu drehen und wickelt das Trennelement schraubenlinienförmig auf, wobei gleichzeitig das Papierband durchtrennt und das angetrennte Ende auf der neuen Wickelwalze durch das Trennelement aufgewickelt wird. Hierbei muß die leere Wickelwalze so lange außer Eingriff mit der Antriebstrommel gehalten werden, bis die andere Walze gefüllt ist. Erst dann kann die leere Walze mit der Antriebstrommel in Eingriff gebracht werden. Diese bekannten Vorrichtungen haben einen Nachteil insofern, als die Laufgeschwindigkeit des Papierbandes während des Wechselns der Wickelwalzen gestört wird, da die leere Wickelwalze aus der Ruhestellung durch die Papierbahn in Drehung versetzt werden muß, was zu einer Störung führen muß, insbesondere bei den heutigen hohen Arbeitsgeschwindigkeiten, bei denen die Fördergeschwindigkeit des Papierbandes sehr hoch ist.
  • Da das Papierband vor dem Aufwickeln während seines Transportes vielfachen Bearbeitungsgängen unterzogen wird, indem beispielsweise eine Schicht auf das Papier aufgetragen wird, müssen bei einer Unterbrechung oder Herabsetzung der Transportgeschwindigkeit Störungen auftreten, die zwangläufig zu Ausschüssen führen.
  • Dieser Nachteil wird vermieden bei einer anderen bekannten Ausführungsform, bei der das von der leeren Wickelwalze zu übernehmende Papierband erst dann abgetrennt wird, wenn die leere Wickelwalze in ihrer Umfangsgeschwindigkeit der Fördergeschwindigkeit des Papierbandes voll entspricht. Die leere Wickelwalze wird in die Papierbahn eingeschwenkt, wenn sie eine der Fördergeschwindigkeit des Papierbandes entsprechende Umfangsgeschwindigkeit besitzt. In der eingeschwenkten Stellung wird das Papierband durch drei Druckwalzen an die Oberfläche der Walze angedrückt. Die Durchtrennung des Papierbandes erfolgt senkrecht zu ihrer Förderrichtung durch eine Messeranordnung, die in Eingriff mit dem Papierband geschwenkt wird und dieses durchschneidet. Das freie Ende des Papierbandes wird in einem an der Messeranordnung befindlichen Maul aufgenommen, wobei durch Weiterschwenkung der Messeranordnung und durch das sich bewegende Papierband eine Schleife gebildet wird. Diese Schleife wird unter Bildung eines scharfen Kniffes in den Einzugsspalt der leeren Walze und einer Andruckwalze eingeführt, wodurch die Mitnahme des Papierbandes gewährleistet werden soll. Diese bekannte Ausführungsform weist einen wesentlichen Nachteil insofern auf, als bei hohen Fördergeschwindigkeiten des Papierbandes und insbesondere dann, wenn das Papierband durch Beschichtung eine gewisse Steifigkeit erhalten hat, eine exakte Kniffbildung in dem Einzugsspalt, wie sie zur einwandfreien Mitnahme des Papierbandes erforderlich ist, nicht gewährleistet ist. Wenn sich nämlich der Kniff in der Schleife des freien Endes des Papierbandes nicht scharf ausbildet, erfolgt keine Mitnahme des Papierbandes durch die leere Walze, sondern es bildet sich eine durch die Steifigkeit des Papiers bedingte, immer größer werdende Schleife, ohne daß ein Aufwickeln des Papierbandes auf der Walze erfolgt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, die sämtliche Nachteile der bekannten Ausführungsformen vermeidet und die es einerseits gestattet, die Übernahme des durchtrennten Papierbandes durch die leere Wickelwalze ohne Herabsetzung der Fördergeschwindigkeit vorzunehmen, und die andererseits gewährleistet, daß auch bei höchsten Arbeitsgeschwindigkeiten eine sichere Üb ernahme des abgetrennten Papierbandes durch die leere Wickelwalze zuverlässig gewährleistet ist.
  • Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß als Trennorgan ein die den unteren bzw. oberen Scheitel einer leeren Wickelrolle zugeführte Papierbahn in Querrichtung unter- bzw. übergreifendes, an sich bekanntes, mit seinem Ende in einer lösbaren Klemmvorrichtung gehaltenes Band, Schnur od. dgl. vorgesehen ist, dessen eines eine Öse bildende Ende auf einem Halter aufgenommen ist, der durch ein Betätigungsorgan in den Rotationsweg eines an der Stirnseite der leeren Walze befestigten Fangorgans bewegbar ist, und daß die Klemmvorrichtung an einer das Trennorgan straff haltenden Spannvorrichtung angeordnet ist.
  • Ein weiteres Merkmal besteht darin, daß das Betätigungsorgan des die Öse tragenden Halters aus einer senkrechten zur Achse der Walze gerichteten Kolben-Zylinder-Anordnung und die die Klemmvorrichtung tragende Spannvorrichtung aus einer quer zur Ebene der Papierbahn liegenden Kolben-Zylinder-Anordnung besteht.
  • Die Zeichnungen zeigen beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung, und es bedeutet F i g. 1 perspektivische Darstellung der Wickelvorrichtung, Fig. 2 Einzeldarstellung der leeren Wickelwalze und des Trennorgans, F i g. 3 Seitenansicht der leeren Wickelwalze mit dem Fangorgan, F i g. 4 vergrößerte Darstellung des die Öse des Trennorgans tragenden Halters, F i g. 5 Darstellung der Klemmvorrichtung für das Trennorgan, Fig. 6 abgewandelte Ausführungsform des Fangorgans, Fig. 7 und 8 Einzeldarstellungen des Fangorgans gemäß Fig. 6, Fig. 9 perspektivische Darstellung einer weiteren Abwandlung des Trennorgans, F i g. 10 Einzeldarstellung der das Trennorgan aufnehmenden Spule.
  • Die F i g. 1 zeigt eine Wickelmaschine 1 mit einem mit den Ständern 2 und 3 versehenen Bodenteil 4.
  • Zwischen den Ständern ist ein Rahmen gelagert, der aus hohlen Seitenteilen 6, 7 besteht, die in ihrer Mitte drehbar an den Ständern 2, 3 aufgenommen sind.
  • Der Seitenteil 6 besitzt eine hohle, in dem Ständer 2 gelagerte Welle, die ein Kettenrad 9 trägt; der Seitenteil 7 ist in gleicher Weise gelagert, und die Welle 8 besitzt ein Kettenrad 10. Die Kettenräder 9 und 10 werden synchron über ein Getriebell angetrieben mittels der Ketten 12 unter Verwendung einer Welle 13. Die Seitenteile 6 und 7 besitzen an ihren beiden Enden Lager, in denen die Wickelwalzen 14 aufgenommen werden. In den Hohlwellen 8 sind die Antriebswellen 15 für den Antrieb der Wickelwalzen 14 angeordnet. Die Wellen 15 besitzen an ihrem Ende Riemenscheiben 16. In den Seitenteilen 7 und 6 sind Vorgelege angeordnet, das Vorgelege des einen Seitenteiles 7 treibt die eine Wickelwalze 14, das Vorgelege des anderen Seitenteiles 6 die andere Wickelwalze 14 an. Der Antrieb erfolgt über Riemen 17 und 20, die von getrennten Motoren 18 betätigt werden. Hierbei können die beiden Wickelwalzen gleichzeitig gedreht werden, es kann auch nur die eine Wickelwalze 14 gedreht werden, während die andere stillsteht. Wie die Fig. 1 zeigt, wird das Papierband W auf der hinteren Wickelwalze R aufgewickelt. Wenn diese Walze nahezu voll ist, wird der Rahmen 7, 6 in die gezeichnete Lage gedreht, wobei die leere Wickelwalze 14 mit der Oberfläche des Papiers in Eingriff tritt. Hierbei wird die Wickelwalze 14 mit einer der Fördergeschwindigkeit des Papierbandes W entsprechenden Umlaufgeschwindigkeit betätigt.
  • In dieser Stellung der Maschine erfolgt das Durchtrennen des Papierbandes auf nachstehende Weise.
  • Die Wickelwalze 14 trägt an ihrer einen Stirnseite einen radial vorspringenden Fanghaken 21, der mittels der Schrauben 21 a befestigt ist. Das Durchtrennen des Papierbandes W erfolgt mittels des Drahtes 27, der an seinem Ende zu einer Öse 26 ausgebildet ist. Die Öse 26 wird über die Stifte 24 und 25 eines Halters 23 gelegt, der mittels einer Kolben-Zylinder-Anordnung 22 senkrecht zur Achse der Wickelwalze 14 heb- und senkbar ist. Der Draht 27 untergreift die Papierbahn W schräg zu ihrer Laufrichtung, sein Ende ist in einer Klemme 30 aufgenommen. Die Klemme 30 besteht aus den Klemmbacken 31 und 32, die mit dem Gelenk 33 miteinander verbunden sind. In der unteren Klemmbacke 31 ist ein Gewindebolzen 34 befestigt, der die obere Klemmbacke 32 durchgreift und eine Spannmutter 35 trägt.
  • Zwischen der Spannmutter 35 und der Klemmbacke 32 ist eine Druckfeder 36 angeordnet, um den Draht 27 festzuklemmen. Die Klemme 30 ist an dem Kolben 29 eines Zylinders 28 befestigt, durch den der Draht 27 gespannt gehalten wird. Wenn die Papierbahn W durchtrennt werden soll, wird der Halter 23 durch die Kolben-Zylinder-Anordnung 22 angehoben, bis der Fanghaken 21 in die Öse 26 eingreift und diese von dem Halter 23 abzieht. Hierbei wird unter Straffhaltung durch die Kolben-Zylinder-Anordnung 28, 29 der Draht 27 bei gleichzeitiger Durchtrennung der Papierbahn W um die leere Wickelwalze 14 aufgewickelt so lange, bis der vorgeschnittene Draht27 vollständig aus der Klemme 30 ausgezogen ist; während des Ausziehens hält die Kolben-Zylinder-Anordnung 28, 29 den Draht 27 straff gespannt. Hierdurch erfolgt ein gleichzeitiges Aufwickeln des Drahtes 27 und des abgetrennten Endes des Papierbandes W auf die leere Wickelwalze 14; darauf wird die gefüllte Wickelwalze R aus den Seitenteilen 6, 7 ausgezogen und durch eine leere Wickelwalze ersetzt. Wenn die vordere Wickelwalze 14 annähernd gefüllt ist, wird sie mit den Seitenteilen 6, 7 in die Stellung der Walze R gedreht, so daß die nunmehr neue leere Wickelwalze 14 mit dem Papierband in Eingriff tritt.
  • Der Trennvorgang des Bandes W erfolgt auf die geschilderte Weise.
  • Auf diese Weise wird das Papierband W ohne Herabsetzung seiner Fördergeschwindigkeit durchtrennt und zuverlässig auf die leere Wickelwalze 14 aufgenommen.
  • Die Fig. 6 bis 8 zeigen eine abgewandelte Ausführungsform, bei der der Schneiddraht 51 oberhalb der Papierbahn W' angeordnet ist. Die Wickelwalze 38, die der Wickelwalze 14 entspricht, besteht aus einem hohlen Zylinder 39, der auf den Scheiben 40, 41 eingespannt ist. Die Bandscheiben 40, 41 besitzen Wellen 42, mit denen die Wickelwalze38 in der Wickelmaschine aufgenommen ist. An der Scheibe 40 ist die Fangvorrichtung 43 tangential angeordnet. Die Fangvorrichtung 43 besitzt ein keilförmiges Fangmaul 44, das zum Durchtrennen der Papierbahn W' den Draht 51 übergreift und ihn in das Ende 45 des Fangmaules 44 einzieht, wo er durch Klemmwirkung an der Öse 53 gehalten wird. Die Öse 53 wird in üblicher Weise auf dem Halter 50 aufgenommen, der mit der Kolben-Zylinder-Anordnung 48, 49 heb- und senkbar ist; das Druckmittel wird durch den Anschluß 52 zugeführt. Das Ende des Drahtes 51 ist in der Klemme 57 aufgenommen, die ebenfalls an einer waagerecht angeordneten Kolben-Zylinder-Anordnung 54, 55 befestigt ist, die über den Anschluß 58 gespeist wird. Der Trennvorgang erfolgt in der gleichen Weise wie bei F i g. 1 mit dem Unterschied, daß der Halter 50 zum Einführen des Drahtes 51 in das Fangmaul 44 abgesenkt wird. Wie die F i g. 7 zeigt, ist die untere innere Ecke des Fangfingers 30 verjüngt, so daß sie eine Oberfläche bildet, die in einer durch die untere Ecke des Fingers und die Linie 46 gebildeten Ebene liegt. Die Schnittfläche dieser Ebene mit der inneren senkrechten Fläche des Fangfingers ist in F i g. 8 durch die gestrichelte Linie 67 gezeigt. Der Finger bildet an der Stelle 45 eine scharfe Kante, da die Linie 46 in der Ebene der Fig. 7 radial außerhalb des äußeren Umfanges der Scheibe 39 liegt. Hierdurch wird der Draht 51 auch bei hoher Umlaufgeschwindigkeit der Wickelwalze 38 sicher an der Stelle 45 eingefangen.
  • Gemäß Fig.9 und 10 ist die Trennvorrichtung auf Stützen 60, 61 angeordnet, die an der Wickelmaschine oder gegebenenfalls am Fußboden befestigt sind. Die Enden der Stützen 60, 61 bilden Lager 62 für eine Welle 63, die einen Betätigungshebel 64 an ihrem einen Ende besitzt. An der Welle 63 ist hinter dem Lager 62 ein Arm 56 befestigt; ein zweiter Arm 66 ist in der Nähe des anderen Lagers 62 befestigt.
  • Die beiden parallelliegenden Arme 65, 66 tragen an ihren Enden eine vierkantige Führungsstange 67. Auf der Stange 67 ist ein mit einer Stellschraube 69 versehener Schlitten 68 angeordnet, der einen vorspringenden Arm 70 besitzt, an dessen Ende die Stifte 71, 72 zur Aufnahme der Drahtöse angeordnet sind. Auf der Stange 67 ist ein zweiter, mit einer Einstellschraube 74 versehener Schlitten 73 angeordnet, der einen Wellenstummel 75 besitzt. Auf dem Wellenstummel 75 ist ein Ringflansch76 angeordnet, der einen Reibring 77 beispielsweise aus Gummi trägt.
  • Eine Spule 78 ist auf dem Wellenstummel 75 angeordnet, der an seinem Ende ein Gewinde trägt, durch das mittels einer Spannschraube 80 die Spule78 in Reibungseingriff mit der Reibscheibe 77 gedrückt werden kann. Zur Feststellung der Spannschraube 80 ist in dem Wellenstummel ein Schlitz81 zur Aufnahme eines Splintes angeordnet. Die Spannschraube 80 drückt auf eine Scheibe 79, die auf dem Boden der Spule 78 angeordnet ist. Auf die Spule 78 wird das der Öse entgegengesetzte Ende 27 a des Trenndrahtes aufgewickelt. Die Spule 78 besitzt eine Kerbe 82, in der der Draht 27 a unter Klemmwirkung aufgenommen wird. Wenn die Durchtrennung der Papierbahn erfolgen soll, wird der Hebel 64 nach unten geschwenkt, bis der Arm 66 an dem Anschlag 63 zur Anlage kommt. Hierbei wird die Öse des Drahtes 27 a von dem Fanghaken 21 a der gestrichelt dargestellten Wickelwalze 14 a übernommen und der Draht 27 a unter gleichzeitiger Übergabe der Papierbahn an die Wickelwalze 14 a um diese spiralförmig aufgewickelt, wobei die Straffhaltung des Drahtes 27 a durch den Reibungseingriff der Spule78 mit der Scheibe 77 gewährleistet ist. Wenn der in vorgeschnittener Länge mit seinem Ende auf die Spule 78 aufgewickelte Draht 27 a von der Spule abgezogen ist, wird der Hebel 64 wieder in die in Fig. 9 gezeigte Stellung gebracht und ein neuer Draht27a auf die Spule78 aufgebracht und auf die Stifte 71 mit seiner Öse aufgehängt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Durchtrennen einer sich mit konstanter Fördergeschwindigkeit aufwickelnden Papierbahn beim Wechsel der Wickelwalzen, bei der eine die Papierbahn aufnehmende Wickel- walze und eine leere Wickelwalze in einem um eine waagerechte Mittelachse drehbaren Gestell lösbar aufgenommen sind, das aus zwei einander parallelen Holmen besteht, die in ihren beiden Enden die Walzen in Lagern drehbar derart aufnehmen, daß die Walzen mit gesonderten Antriebsvorrichtungen über in jedem der Holme angeordnete getrennte Getriebe unabhängig voneinander antreibbar sind, durch die der leeren Wickelwalze vor Aufnahme der Papierbahn eine seiner Fördergeschwindigkeit entsprechende Umfangsgeschwindigkeit erteilt wird, d a d u r c h g ekennzeichnet, daß als Trennorgan ein die den unteren bzw. oberen Scheitel einer leeren Wickelrolle (14, 14 a bzw. 41) zugeführte Papierbahn (W bzw. W') in Querrichtung unter- bzw. übergreifendes, an sich bekanntes, mit seinem Ende in einer lösbaren Klemmvorrichtung (30 bzw. 55) gehaltenes Band, Schnur od. dgl. (27, 27 a bzw. 51) vorgesehen ist, dessen eines eine Öse bildende Ende auf einem Halter (23, 70 bzw. 50) aufgenommen ist, der durch ein Betätigungsorgan (42, 64 bzw. 48) in den Rotationsweg eines an der Stirnseite der leeren Welle (14, 14 a bzw. 41) befestigten Fangorgans (21, 21 a bzw. 43) bewegbar ist, und daß die Klemmvorrichtung (30 bzw. 55) an einer das Trennorgan (27, 27 a bzw. 51) straff haltenden Spannvorrichtung (28, 78 bzw. 54) angeordnet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsorgan des die Öse (26) tragenden Halters (23, 50, 70) aus einer senkrecht zur Achse der Walze (40) gerichteten Kolben-Zylinder-Anordnung (48, 49) und die die Klemmvorrichtung (55) tragende Spannvorrichtung aus einer quer zur Ebene der Papierbahn (W') liegenden Kolben-Zylinder-Anordnung (54) besteht.
DE1962S0080869 1962-08-10 1962-08-10 Vorrichtung zum Durchtrennen einer sich mit konstanter Foerdergeschwindigkeit aufwickelnden Papierbahn beim Wechsel der Wickelwalzen Pending DE1295303B (de)

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