[go: up one dir, main page]

DE1294805B - Nasspresse fuer Papiermaschinen - Google Patents

Nasspresse fuer Papiermaschinen

Info

Publication number
DE1294805B
DE1294805B DE1964B0075438 DEB0075438A DE1294805B DE 1294805 B DE1294805 B DE 1294805B DE 1964B0075438 DE1964B0075438 DE 1964B0075438 DE B0075438 A DEB0075438 A DE B0075438A DE 1294805 B DE1294805 B DE 1294805B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slots
web
width
slot
roller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1964B0075438
Other languages
English (en)
Inventor
Justus Edgar J
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Beloit Corp
Original Assignee
Beloit Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Beloit Corp filed Critical Beloit Corp
Publication of DE1294805B publication Critical patent/DE1294805B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F3/00Press section of machines for making continuous webs of paper
    • D21F3/02Wet presses
    • D21F3/08Pressure rolls
    • D21F3/086Pressure rolls having a grooved surface

Landscapes

  • Paper (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Naßpresse für Papiermaschinen zum Entwässern einer - gecr -"ebenenfalls zusammen mit einer Papierbahn durch den Pressenspalt zwischen zwei Walzen laufenden Filzbahn, bei der die Oberfläche mindestens einer Walze durch im wesentlichen in Umfangsrichtung verlaufende Schlitze in glatte Stegflächen unterteilt ist.
  • Es sind bereits Pressen zum Entwässern von Holzstoff, Zellulose u. dgl. bekannt, bei denen das auszupressende Material ohne Zwischenlage eines Filzes durch den Pressenspalt gefördert wird und bei denen die Oberfläche mindestens einer Walze durch im wesentlichen in Umfangsrichtung verlaufende Schlitze in glatte Stegfläch#n unterteilt ist. Hierbei ist sowohl die Stegbreite als auch die Schlitztiefe um ein Mehrfaches größer als die Schlitzbreite. Bei einer anderen Presse dieser Art ist die Bemessung dieser Schlitze wieder anders gewählt, und zwar ist die Breite der Schlitze kleiner als 1 mm und die Schlitztiefe kleiner als diese Breite gewählt. Die Schlitzbreite beträgt vorzugsweise 0,75 mm und die Schlitztiefe 0,5 mm. Die Kombination dieser beiden bekannten Bemessungsvorschriften für die Schlitzausbildung ist bei diesen bekannten Anordnungen ausdrücklich ausgeschlossen. Bei diesen bekannten Pressen, die lediglich zum Entwässern von rohen Holzstoffbahnen dienen, ist es unerheblich, ob durch die Schlitze auf der Umfangsfläche der Walze ein bleibendes Muster auf dem zu entwässernden Material entsteht oder nicht. Diese bekannten Pressen wären in der Dimensionierung ihrer Schlitze nicht zum Herstellen von Papier geeignet.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Naßpresse für Papiermaschinen der eingangs erwähnten Art zu schaffen, mit der ohne die Ausbildung störender Muster oder Markierungen auf dem entwässerten Papier eine sehr gleichmäßige Wasserabfuhr möglich ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß ausgehend von einer Naßpresse der eingangs erwähnten Art gelöst durch die Kombination folgender an sich bekannter Merkmale: a) Die Schlitzbreite beträgt etwa 0,125 bis 0,9 mm; b) die Schlitztiefe ist mindestens zweimal so groß wie die Schlitzbreite; e) die Stegbreite beträgt das 2- bis 20fache der Schlitzbreite. Vorzugsweise verlaufen dabei die Schlitze schraubenförmig und zwar sowohl rechtsgängig wie linksgängig so daß die Stegflächen rautenförmige Muster bilden.
  • Durch die erflndungsgemäße Kombination ist es erstmals möglich, ohne irgendwelche Hilfsmittel allein durch die Schlitze das Wasser aus dem Pressenspalt von Naßpressen für Papiermaschinen ungehindert abzuführen, wobei die erfindungsgemäße Dimensionierung der Schlitze eine wesentlich gleichmäßigere Entwässerung ermöglicht, als dies mit den bekannten Maßnahmen bisher möglich war. Es wird vor allem erreicht, daß auf dem Filz bzw. der darauf geführten Papierbahn durch die Stegflächen keinerlei Markierungen erzeugt werden.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen an Ausführungsbeispielen näher erläutert. F i g. 1 zeigt einen Ausschnitt eines Querschnittes durch eine erfindungsgemäße Naßpresse zum Entwässern einer Filzbahn; F i g. 2 zeigt den Ausschnitt eines Querschnittes einer erfindungsgemäßen Naßpresse zum Entwässern einer zusammen mit einer Papierbahn durch den Pressenspalt geführten Filzbahn; F i g. 3 zeigt einen Ausschnitt des Bereiches VB nach F i g. 2; F i g. 4 bis 7 zeigen die Draufsicht bzw. Querschnitte einer erfindungsgemäßen Walze mit rautenförmigen Stegflächen; F i g. 8 bis 10 sowie 11 und 12 zeigen an Hand von Draufsichten bzw. Querschnitten weitere Mög- lichkeiten für die Schlitzführung auf der Walzenoberfläche.
  • Fig. 1 und 2 zeigen Ausschnitte von Querschnitten zweier Naßpreßspalte für Papiermaschinen, und zwar zeigt F i g. 1 eine durch eine mit in Umfangsrichtung verlaufenden Schlitzen 13 c versehene Walze 13 und eine damit zusammenwirkende glatte Walze 12 gebildete Naßpresse zum Entwässern einer Filzbahn 11, während F i g. 2 eine Naßpresse, gebildet durch eine mit in Umfangsrichtung verlaufenden Schlitzen 22 c versehene Walze 22, und eine damit zusammenwirkende glatte Walze 21 zeigt, die zum Entwässern einer Filzbahn 23 dient, die zusammen mit einer Papierbahn W durch den Pressenspalt geführt wird. Die Stegflächen 13 b bzw. 22 b dieser beiden Naßpressen nach F i g. 1 und 2 sind in Umfangsrichtung lückenlos ausgebildet und besitzen eine sehr geringe axiale Abmessung y. Auch die Schlitze 13 c bzw. 22 c besitzen eine sehr kleine axiale Abmessung x. Die Abmessungen der Schlitze sind genügend groß, so daß die Schlitze das an der Durchlaufstelle anfallende Wasser aufnehmen können, und außerdem sind sie zur Atmosphäre entlüftet, so daß dem Einströmen von Wasser kein Widerstand entgegengesetzt wird; dies ist in erster Linie auf das Verhältnis der Tiefe der Schlitze im Vergleich zu ihren axialen Abmessungen x zurückzuführen. Die Schlitztiefe muß somit bei Papiermaschinen in den meisten Fällen erheblich größer sein als die Schlitzbreite x, damit die beschriebene Entlüftung gewährleistet wird. Bei brauchbaren Ausbildungsformen der Erfindung kann das Verhältnis zwischen der Schlitztiefe und der Schlitzbreite x am Walzenumfang mindestens etwa 2: 1 betragen und sich bis auf etwa 10 : 1 oder darüber vergrößern, je nach der Festigkeit des Walzenwerkstoffes, der mehr oder weniger leichten Bearbeitbarkeit der Walzen. Ferner soll jeder Schlitz die erforderliche Wassermenge ohne Schwierigkeit aufnehmen können; zu diesem Zweck ist der Abstand der radialen Seitenwände 13 c-1, 13 c-2 bzw. 22 c-1, 22 c-2 mindestens gleich der Breite x der Schlitzmündung, und zwar mindestens über einen Anfangsteil der Schlitztiefe. Die Schlitztiefe beträgt mindestens etwa 1,25 mm und vorzuasweise etwa 3,2 mm. Die kleinste Schlitzquerschnittsfläche beträgt etwa 2x22, d. h. das Doppelte des Quadrats der Mündungsbreite. Bei einer Schlitztiefe von 1,25 mm müßte die Schlitzbreite also 0,65 mm betragen. Bei einer Schlitztiefe von 3,2 mm wird eine größere Querschnittsfläche von etwa 5X2 vorgezogen. Dieser Grundgedanke würde es zulassen, für den Schlitzgrund eine Breite zu wählen, die größer ist als die Breite x an der Schlitzmündung.
  • Neben der Notwendigkeit, die Schlitze 13 c und 22c so auszubilden, daß an der Durchlaufstelle eine Entlüftung zur Atmosphäre möglich ist und die Schlitze Wasser aufnehmen können, hat sich gezeigt, daß ein weiterer Gesichtspunkt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle spielt; nämlich eine möglichst kleine axiale Abmessung y für die glatten, zylindrischen Stegflächen zwischen den Schlitzen x vorzusehen. Gemäß F i g. 3 ist die größte axiale Strecke, längs deren das Wasser den zusammengedrückten Filz 23 durchströmen muß, durch die Strecke gegeben, die sich etwa vom Mittelpunkt M einer Stegfläche 22 b zum benachbarten Rand eines Schlitzes22c verläuft. Der MittelpunktM liegt in einer radialen Ebene, welche den betreffenden Steg und die Stegfläche 22 b halbiert, und der axiale Ab- stand bis zum Schlitz entspricht etwa der halben Breite des Steges, also y/2.
  • Die Dicke des zusammengedrückten Filzes 23 liegt zwischen 1,6 und 3,2 mm. Der durch den Filz entgegengesetzte Strömungswiderstand ist so groß, daß man diese Abmessung y/2 mit besonderer Sorgfalt derart wählen muß, daß an der Durchlaufstelle eine maximale Entwässerung der Papierbahn erzielt wird. Zu diesem Zweck soll die axiale Stegbreite y etwa 25 bis 200 % der Dicke 23 a des zusammengedrückten Filzes entsprechen, wenn ein optimales Hindurchströmen von Wasser in axialer Richtung durch den zusammengedrückten Filz und in die Schlitze 22c auf beiden Seiten jeder Stegfläche 22b erzielt werden soll, welche von dem Filz 23 umschlossen wird. Die axiale Stegbreite y steht zur Dicke 23 a des zusammengedrückten Filzes vorzugsweise in einem Verhältnis zwischen 1: 2 und 1: 1.
  • Um Schattenmarkierungen auf den Papierbahnen zu verhindern und um zu vermeiden, daß der Filz in einem zu großen Ausmaß in die Nuten eintritt, soll die Schlitzbreite x etwa 0,9 mm nicht überschreiten. Die kleinste noch brauchbare Schlitzbreite x, bei der noch Wasser aufgenommen werden kann und eine Entlüftung der Schlitze möglich ist, liegt im Bereich von etwa 0,125 mm. Besonders gute Ergebnisse werden bei einer Schlitzbreite von etwa 0,65 mm erzielt. Vor allem bei Naßpressen, bei denen der Filz nicht unmittelbar hinter der Presse von der Papierbahn abgehoben werden kann, kommt dem Verhältnis zwischen der Schlitzbreite x und der Stegbreite y eine große Bedeutung zu. Dort, wo dieses Verhältnis nicht so bedeutsam ist, beträgt dieses Verhältnis vorzugsweise mindestens etwa 1: 2 bis 1: 3, d. h. die Abmessungen verhalten sich wie 0,8 mm zu etwa 1,6 bis 2,4 mm, wobei eine einwandfreie Abführung des Wassers aus der Papierbahn mit Hilfe des Filzes gewährleistet ist und wobei der Anteil der offenen Fläche im Bereich von 50 bis etwa 25 % liegt.
  • Umfangreiche Untersuchungen haben gezeigt, daß sich eine erheblich bessere Leistung erzielen läßt, wenn man eine erheblich kleinere offene Fläche von nicht mehr als etwa 25 % vorsieht, d. h. wenn man Schlitze mit einer Breite von nicht mehr als 0,8 mm in Verbindung mit Stegen verwendet, deren Breite 2,4 mm beträgt. Hierin liegt ein bedeutsamer Unterschied zwischen den Walzen 13 und 22. Dies gilt trotz der Tatsache, daß ein wesentliches Merkmal der Erfindung darin zu erblicken ist, daß das Wasser leicht von den Schlitzen aufgenommen werden muß. Der Grund für die Bevorzugung dieser Obergrenze von etwa 25 % für die offene Fläche, d. h. für die besondere Bevorzugung einer Obergrenze von 200/9 bei einer Schlitzbreite von 0,5 bis 0,65 mm und einer Stegbreite von 0,2 bis 2,5mm, besteht darin, daß festgestellt wurde, daß diese verhältnismäßig kleine offene Fläche das Abführen von Wasser aus der Papierbahn über den Filz bei den angewendeten Preßdrücken nicht wesentlich behindert, wenn mit der kleinen axialen Abmessung y gearbeitet wird.
  • Das Wasser muß unter dem sehr erheblichen Druck, der an der Durchlaufstelle aufgebracht wird, zu den Schlitzen strömen, während bei den niedrigeren entgegengesetzten Drücken auf der Austrittsseite, die auf das Saugvermögen des Filzes und den an dieser Stelle auftretenden Unterdruck zurückzuführen sind, das Wasser nicht nur aus den Schlitzen austreten muß, sondern in Richtung auf die Mitte der Stegflächen zurückströmen muß. Es hat sich gezeigt, daß die bevorzugte Konstruktion der Walze 22, bei der diese unerwünschte Umkehrung der Wasserströmung verhindert wird, derart sein muß, daß das Verhältnis zwischen der Schlitzbreite x und der Stegbreite y nach F i g. 3 zwischen einem Maximum von etwa von 1: 3 und einem Minimum von etwa 1: 20 liegen muß; unterhalb diesem Minimum wird die Entwässerung der Papierbahn und/oder des Filzes in unerwünschter Weise beeinträchtigt; vorzugsweise sieht man somit eine offene Fläche im Bereich von etwa 25 bis etwa 101/0 vor.
  • Bei der Anwendung des vorstehend beschriebenen Verhältnisses von 1: 3 bis 1: 20 zwischen der Schlitzbreite und der Stegbreite sieht man vorzugsweise Stege mit einer Breite von 1,25 bis 3,8 mm und Schlitze mit einer Breite von 0,25 bis 0,9 mm vor. Hervorragende Ergebnisse werden bei einer Schlitzbreite von 0,65 mm und einer Stegbreite von 2,5 mm erzielt; sogar noch bessere Ergebnisse wurden in neuerer Zeit bei einer Schlitzbreite von 0,5 mm und einer Stegbreite von 2,5 mm, d. h. bei einer offenen Fläche von 16%, erzielt.
  • Die Tiefe der Schlitze wurde mindestens so groß gewählt, daß das ausgepreßte Wasser aufgenommen werden kann; natürlich müssen die Schlitze genügend tief sein, um die Entlüftung zu gewährleisten. Im Hinblick auf diese Forderungen hat es sich gezeigt, daß eine Schlitztiefe zu bevorzugen ist, die mindestens dem 2- bis 10fachen der Schlitzbreite an der Schlitzmündung entspricht. Mit anderen Worten, die Schlitztiefe soll mindestens etwa gleich der Stegbreite sein oder mindestens etwa 2,5 mm betragen; hierbei wird die maximale Schlitztiefe in erster Linie durch praktische Gesichtspunkte bestimmt; Schlitzböden von gerader oder abgerundeter Form erweisen sich bei einer SchIitztiefe von nicht wesentlich mehr als etwa 6,5 mm im allgemeinen anderen Konstruktionen hinsichtlich der Festigkeit der Walze, der Reinigungsmöglichkeit und der günstigen Herstellbarkeit als überlegen.
  • Eine Schlitzbreite von etwa 0,65 mm kann für eine bestimmte Presse einen idealen Wert darstellen, und eine Verringerung der Schlitzbreite 26 auf 0,5 mm kann bei der gleichen Presse zu einer erheblichen Verringerung oder nahezu vollständigen Ausschaltung der Markierungen bei bestimmten Papierbahnen führen; hieraus wird die kritische Bedeutung von sehr kleinen Änderungen der gezählten Ab- messungen ersichtlich.
  • Gemäß F i g. 2 ist die Walze 22 mit einem Gummiüberzug versehen, während die ihr gegenüberliegende Preßwalze ohne Gummiüberzug bleiben kann, jedoch kann man auch diese Walze gegebenenfalls mit einem Gummiüberzug versehen. Gewisse Vorteile lassen sich durch den Gebrauch einer mit nichtrostendem Stahl überzogenen Walze erzielen, in die Schlitze eingeschnitten sind, denn eine solche Walze besitzt eine größere Haltbarkeit; im allgemeinen wird jedoch nur eine Walze eines Preßwalzenpaars mit einem überzug aus nichtrostendem Stahl versehen, während die andere Walze aus den angegebenen Gründen einen überzug aus einem festen Elastomer trägt.
  • Gemäß F i g. 4 bis 7 weist die Walzenoberfläche 200 schraubenlinienförmige Schlitze 201a, 201b, 20le und 202a, 202b und 202c auf. Die Schlitze 202a usw. haben einen ähnlichen Steigungswinkel wie die Schlitze201a usw., jedoch verlaufen sie in der entgegengesetzten Richtung, so daß sie die Schlitze201a usw. schneiden und rhombusförmige Stegflächen 203 a und 203 b entstehen. Die maximale axiale Abmessung dieser Stegflächen ist in F i g. 7 dargestellt. Die Breite x der Schlitze im Vergleich zu der aus F i g. 7 ersichtlichen axialen Stegabmessung y liegt im erfindungsgemäßen Bereich, d. h. das Verhältnis x: y liegt zwischen 1: 6 und 1: 7; die Schlitzbreite x, die bei einer erfindungsgemäßen Papierbahnpresse anwendbar ist, beträgt etwa 0,125 bis 0,9 mm. In F i g. 7 liegt die Stegbreite y natürlich näher an der Obergrenze von etwa 38 mm, die weiter oben für die Stegbreite angegeben wurde, um das Strömen von Wasser quer zur Laufrichtung der Papierbahn in deren Ebene auf ein Mindestmaß zu verringern. An den Schnittpunkten R und S sind die Schlitze durch einen genügend kleinen Abstand getrennt, so daß es nicht erforderlich ist, sie auf der Unterseite des Filzes F zur Atmosphäre zu entlüften.
  • Aus F i g. 6 ist ersichtlich, daß die parallelen, je- doch etwas schraubenlinienförmigen Schlitze 201 b und 201 c durch einen schmaleren Steg yB getrennt sind. Hierdurch wird das eine Beschädigung der Papierbahn bewirkende Strömen von Wasser innerhalb der Papierbahn in der Richtung der Schnittlinie IX B-IX B vermieden. Aus F i g. 5 ist ferner ersichtlich, daß zwischen den Schlitzen 202 a und 201 b auch quer zur Maschinenrichtung eine noch schmalere Stegfläche yA vorhanden ist. Die Walze kann mit einem Gummiüberzug 200 A versehen sein, der auf einem Mantel 200 x aus zähem Stahl angeordnet ist.
  • Die Schlitze201a usw. und 202a usw. nach Fig.4 werden tatsächlich in der Umfangsrichtung vor und nach der betreffenden Durchlaufstelle und auf der Unterseite des Filzes F entlüftet, und die Schlitze sind genügend schmal, um viele der übrigen vorstehend beschriebenen Funktionen zu erfüllen. Da diese Schlitze jedoch einen großen Steigungswinkel haben, werden sie nicht über die kürzeste Strecke zur Atmosphäre entlüftet, wie es bei den in der Umfangsrichtung verlaufenden Schlitzen der Fall ist.
  • Nimmt man an, daß die Abmessung yB zwischen den parallelen schraubenlinienförmigen Schlitzen 201 b und 201 c etwa 2,5 mm beträgt, während die Schlitze eine Breite von 0,5 mm haben, wird ersichtlich, daß in diesem Falle beim Fehlen der anderen schraubenlinienförmigen Schlitze 202a usw. eine offene Fläche von 16 11/o vorhanden sein würde; durch die Verwendung der Schlitze 202a usw. wird jedoch die offene Fläche auf etwa 20% vergrößert, wenn diese Schlitze die gleichen Abmessungen haben wie die Schlitze 201 a usw. Tatsächlich kann die offene Fläche bei Anordnungen nach F i g. 4 bis 12 bis zu etwa 33 1/o betragen, insbesondere wenn die Maschine relativ langsam arbeiten soll und die Schlitze einen erheblichen Querschnitt haben, so daß sie wie Wassertröge wirken. In solchen Fällen können Stegflächen, die etwa zwei Drittel der Gesamtfläche ausmachen, die gewünschte Preßwirkung hervorrufen. Ferner können die Stegflächen mit der maximalen Abmessung, z. B. die Stegfläche y nach F i g. 7, bis zu zweimal so groß sein wie die vorher angegebene Mindestabmessung von etwa 38 mm, bzw. die Stegfläche y nach F i g. 7 kann eine maximale Abmessung von bis zu etwa 7,5 mm erhalten. Es sei bemerkt, daß diese maximale Abmessung nur in einer bestimmten Richtung vorhanden ist, d. h. genau quer zur Laufrichtung der Papierbahn; im vorliegenden Fall sind die Stegflächen im Vergleich zu den Gesamtabmessungen der Durchlaufstelle so klein, daß bei einer relativ langsam laufenden Papiermaschine die Strecke, längs deren sich das Wasser zu den Schlitzen 201 und 202 bewegen muß, viel kürzer sein kann, wie es in F i g. 5 und 6 gezeigt ist; gleichzeitig läßt sich ohne weiteres eine einwandfreie Entlüftung der Oberseite des Filzes erreichen, so daß die hier beschriebenen Schlitze als Wassertröge wirken.
  • F i g. 8 bis 10 zeigen eine Anordnung, bei der die Schlitze 301a und 301b auf der Walzenoberfläche 300 parallel verlaufen. Die Schlitze 301a und 301b haben eine Querschnittsfläche von nur etwa 2x bis 3x2; wenn größere Wassermengen von derartigen Schlitzen aufgenommen werden sollen, kann es sich als zweckmäßig erweisen, mehrere kleine Sackbohrungen 303a und 303b am Boden der Schlitze vorzusehen. Hierdurch werden besonders tiefe Schlitze im Gummiüberzug 300a überflüssig. Die Konstruktion nach Fig.8 mit den Sackbohrungen 303 kann z.B. auch bei einem überzug aus nichtrostendem Stahl vorgesehen werden, der an Stelle des Gummiüberzuges 300a verwendet wird, denn nichtrostender Stahl läßt sich nur verhältnismäßig schwer bearbeiten und mit tiefen Schlitzen versehen. Bei einer solchen Anordnung kann man vergleichsweise weniger tiefe Schlitze 301a und 301b in den überzug aus nichtrostendem Stahl einschneiden.
  • In F i g. 8 ist weiterhin ein einzelner Querkanal 305 dargestellt. Natürlich kann man bei der Anordnung nach F i g. 8 eine größere Zahl solcher Querkanäle 305 vorsehen; jedoch ist es auch möglich, diese Kanäle vollständig fortzulassen und nur die Sacklöcher 303 zu verwenden; im letzteren Fall behält die offene Fläche genau den durch die Schlitze 301 bestimmten Wert, denn die Sacklöcher 303 tragen nicht zur Vergrößerung der offenen Fläche der Walze bei. Wenn man den allgemein axial verlaufenden Kanal 305 oder mehrere solcher Kanäle vorsieht, die gegeneinander versetzt sein oder sich über die ganze Länge der Walze erstrecken können, vergrößert sich natürlich die offene Fläche. Ein derartiger Querkanal 305 ist in F i g. 10 im Längsschnitt gezeigt; er hat im wesentlichen die gleiche Tiefe wie die Schlitze 301a und 301b. Um zu vermeiden, daß sich der Querkanal 305 mit Fasern, Ton, Schmutz od. dgl. füllt, insbesondere bei einer nur von einem Filz durchlaufenden Presse, kann eine entsprechende Reinigungsbürste vorgesehen sein.
  • F i g. 11 zeigt eine Anordnung mit einer Walze 400, bei der Schlitze 401 a und 401 b so eingeschnitten sind, daß sie parallel in der Umfangsrichtung verlaufen. Hier sind Querkanäle 306 vorgesehen, die sich unter einem großen Neigungswinkel zu den parallelen Kanälen 401 erstrecken, so daß man die Ouerkanäle 306 in einem einzigen Arbeitsgang so ausbilden kann, daß sie die in Umfangsrichtung verlaufenden Schlitze 401 a und 401 b schneiden, wie es in F i g. 11 und in F i g. 12 im Schnitt dargestellt ist. Der Querkanal 306 ist gemäß F i g. 12 weniger tief.
  • Wiederum hält man die Größe der offenen Fläche vorzugsweise unter einem Wert von 33 % und natürlich vorzugsweise aus den schon erwähnten Gründen im Bereich von 25 % oder weniger, doch kann man die Form und Anordnung der Schlitze 401 und der Stege 402 in einem gewissen Ausmaß variieren, um eine Anpassung an bestimmte Erfordernisse zu erreichen; in dieser Beziehung können sich Querkanäle 305 bis 306 als zweckmäßig erweisen, obwohl es in diesem Fall wahrscheinlich notwendig wird, zusätzliche Hilfseinrichtungen vorzusehen, z. B. eine drehbare Bürste, durch welche diese Querkanäle in sauberem Zustand gehalten werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Naßpresse für Papiermaschinen zum Entwässern einer-gegebenenfalls zusammenmit einer Papierbahn - durch den Pressenspalt zwischen zwei Walzen laufenden Filzbahn, bei der die Oberfläche mindestens einer Walze durch im wesentlichen in Umfangsrichtung verlaufende Schlitze in glatte Stegflächen unterteilt ist, g e -kennnzeichnet durch die Kombination folgender, an sich bekannter Merkmale: a) Die Schlitzbreite beträgt etwa 0,125 bis bis 0,9 mm; b) die Schlitztiefe ist mindestens zweimal so groß wie die Schlitzbreite; c) die Stegbreite beträgt das 2- bis 20fache der Schlitzbreite.
  2. 2. Naßpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze schraubenförmig - und zwar sowohl rechtgängig wie linksgängig - verlaufen, so daß die Stegflächen rautenförmige Muster bilden.
DE1964B0075438 1963-02-14 1964-02-14 Nasspresse fuer Papiermaschinen Pending DE1294805B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US25839163A 1963-02-14 1963-02-14
US31660263A 1963-10-16 1963-10-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1294805B true DE1294805B (de) 1969-05-08

Family

ID=26946611

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1964B0075438 Pending DE1294805B (de) 1963-02-14 1964-02-14 Nasspresse fuer Papiermaschinen

Country Status (3)

Country Link
DE (1) DE1294805B (de)
NO (1) NO129688C (de)
SE (1) SE348244C (de)

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2814682A1 (de) * 1978-04-05 1979-10-11 Continental Gummi Werke Ag Presswalze beispielsweise fuer papier-, faerbe- und wringmaschinen o.dgl.
DE3121969A1 (de) * 1981-05-11 1982-11-18 Escher Wyss Gmbh, 7980 Ravensburg Entwaesserungswalze einer siebpresse
EP0411444A3 (en) * 1989-08-03 1991-09-11 Schwaebische Huettenwerke Gesellschaft Mit Beschraenkter Haftung Process for grooving roll surfaces and a roll treated according to this process
US5351399A (en) * 1989-08-03 1994-10-04 Schwabische Huttenwerke Gmbh Method for forming grooves in roll surfaces
DE10330966A1 (de) * 2003-07-08 2005-01-27 Voith Paper Patent Gmbh Pressvorrichtung in einer Pressenpartie einer Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn
EP1754822A3 (de) * 2005-08-19 2011-11-30 Voith Patent GmbH Verfahren zum Betreiben einer Pressenanordnung
EP3581708A3 (de) * 2018-06-11 2020-01-15 Voith Patent GmbH Gerillte gautschwalze und einrichtung umfassend dieselbe

Citations (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE276833C (de) *
US1369335A (en) * 1920-03-04 1921-02-22 Willard J Goodfellow Press-roll set
DE338699C (de) * 1918-02-02 1921-07-04 Karlstads Mek Verkst Ab Walze zum Auspressen des Wassers aus Holz- und Zellstoff
DE363780C (de) * 1919-08-16 1922-11-13 Karlstads Mek Verkst Ab Presswalze mit Oberflaechenkanaelen zum Auspressen von Holzstoff, Zellstoff u. dgl.
US1520489A (en) * 1920-08-09 1924-12-23 Karlstad Mekaniska Ab Roll for rotary pressing apparatus
US1839249A (en) * 1929-04-12 1932-01-05 Paper Patents Co Filter for paper making
DE900297C (de) * 1950-11-07 1953-12-21 Heinz Hoening Dipl Volksw Pressvorrichtung fuer fluessigkeitshaltige Faservliese, insbesondere zur Zellstoffentwaesserung
DE1121919B (de) * 1954-10-18 1962-01-11 Millspaugh Ltd Gautschpresse fuer Papiermaschinen

Patent Citations (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE276833C (de) *
DE338699C (de) * 1918-02-02 1921-07-04 Karlstads Mek Verkst Ab Walze zum Auspressen des Wassers aus Holz- und Zellstoff
DE363780C (de) * 1919-08-16 1922-11-13 Karlstads Mek Verkst Ab Presswalze mit Oberflaechenkanaelen zum Auspressen von Holzstoff, Zellstoff u. dgl.
US1369335A (en) * 1920-03-04 1921-02-22 Willard J Goodfellow Press-roll set
US1520489A (en) * 1920-08-09 1924-12-23 Karlstad Mekaniska Ab Roll for rotary pressing apparatus
US1839249A (en) * 1929-04-12 1932-01-05 Paper Patents Co Filter for paper making
DE900297C (de) * 1950-11-07 1953-12-21 Heinz Hoening Dipl Volksw Pressvorrichtung fuer fluessigkeitshaltige Faservliese, insbesondere zur Zellstoffentwaesserung
DE1121919B (de) * 1954-10-18 1962-01-11 Millspaugh Ltd Gautschpresse fuer Papiermaschinen

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2814682A1 (de) * 1978-04-05 1979-10-11 Continental Gummi Werke Ag Presswalze beispielsweise fuer papier-, faerbe- und wringmaschinen o.dgl.
DE3121969A1 (de) * 1981-05-11 1982-11-18 Escher Wyss Gmbh, 7980 Ravensburg Entwaesserungswalze einer siebpresse
EP0411444A3 (en) * 1989-08-03 1991-09-11 Schwaebische Huettenwerke Gesellschaft Mit Beschraenkter Haftung Process for grooving roll surfaces and a roll treated according to this process
US5351399A (en) * 1989-08-03 1994-10-04 Schwabische Huttenwerke Gmbh Method for forming grooves in roll surfaces
DE10330966A1 (de) * 2003-07-08 2005-01-27 Voith Paper Patent Gmbh Pressvorrichtung in einer Pressenpartie einer Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn
EP1754822A3 (de) * 2005-08-19 2011-11-30 Voith Patent GmbH Verfahren zum Betreiben einer Pressenanordnung
EP3581708A3 (de) * 2018-06-11 2020-01-15 Voith Patent GmbH Gerillte gautschwalze und einrichtung umfassend dieselbe

Also Published As

Publication number Publication date
SE348244C (sv) 1974-07-01
NO129688C (de) 1976-12-14
SE348244B (sv) 1972-08-28
NO129688B (de) 1974-05-13

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT392100B (de) Elastisch verformbarer pressmantel einer presse zur entwaesserung bahnfoermigen gutes, insbesondere einer entwaesserungspresse fuer papierherstellungs- maschinen od. dgl.
DE3408118C2 (de)
DE4411621A1 (de) Preßmantel
DE1761229A1 (de) Auflaufkasten fuer Papiermaschinen
EP2885456A1 (de) Dichtleiste
EP0282887A1 (de) Presswalze für die Entwässerung von Stoffbahnen
DE19722638A1 (de) Preßmantel für eine Preßvorrichtung
WO2010097127A1 (de) Walze
DE1294805B (de) Nasspresse fuer Papiermaschinen
EP2885454A1 (de) Dichteinrichtung und walze mit dichteinrichtung
DE1511218A1 (de) Papierbrei-Aufgabevorrichtung fuer Papiermaschinen
WO2008148584A1 (de) Walzenmantel
DE3210320C2 (de) Saugwalze für Papiermaschinen
EP0753357B1 (de) Vorrichtung zum Aufbringen eines über die Arbeitsbreite gleichmässig dünnen Flüssigkeitsfilmes auf eine Warenbahn
WO2020169230A1 (de) Schuhpresse
DE338699C (de) Walze zum Auspressen des Wassers aus Holz- und Zellstoff
EP0912836A1 (de) Walze für die druckbehandlung einer bahn
DE2835806C3 (de) Stoffauflauf für Maschinen zum Herstellen von Bahnen aus faserigem Material
DE2108489A1 (de) Entwasserungselement
DE1761505A1 (de) Papiermaschine
DE1137937B (de) Einrichtung zur Laermbekaempfung bei Saugwalzen fuer Papiermaschinen
AT406392B (de) Einlassstauvorrichtung für eine maschine zur verarbeitung von fasersuspension
DE8715390U1 (de) Preßwalze für die Entwässerung von Stoffbahnen
DE2210862C3 (de) Siebpartie einer nach dem Naßverfahren arbeitenden Vlieslegemaschine, insbesondere einer Papiermaschine
DE10227847A1 (de) Walze einer Papiermaschine und Verfahren zu ihrer Herstellung