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DE1294764B - Gasdruckdichte Abdichtung einer Kabelgarnitur fuer Gasinnen-druckkabel - Google Patents

Gasdruckdichte Abdichtung einer Kabelgarnitur fuer Gasinnen-druckkabel

Info

Publication number
DE1294764B
DE1294764B DE1964S0089298 DES0089298A DE1294764B DE 1294764 B DE1294764 B DE 1294764B DE 1964S0089298 DE1964S0089298 DE 1964S0089298 DE S0089298 A DES0089298 A DE S0089298A DE 1294764 B DE1294764 B DE 1294764B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas pressure
sealing
cable
parts
cables
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1964S0089298
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Horst
Triebke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1964S0089298 priority Critical patent/DE1294764B/de
Publication of DE1294764B publication Critical patent/DE1294764B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/26Lead-in insulators; Lead-through insulators
    • H01B17/30Sealing
    • H01B17/303Sealing of leads to lead-through insulators
    • H01B17/308Sealing of leads to lead-through insulators by compressing packing material
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/02Sealings between relatively-stationary surfaces
    • F16J15/06Sealings between relatively-stationary surfaces with solid packing compressed between sealing surfaces
    • F16J15/10Sealings between relatively-stationary surfaces with solid packing compressed between sealing surfaces with non-metallic packing
    • F16J15/104Sealings between relatively-stationary surfaces with solid packing compressed between sealing surfaces with non-metallic packing characterised by structure
    • F16J15/106Sealings between relatively-stationary surfaces with solid packing compressed between sealing surfaces with non-metallic packing characterised by structure homogeneous

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cable Accessories (AREA)

Description

  • Die Erfindung befaßt sich mit einer gasdruckdichten Abdichtung einer Kabelgarnitur für Gasinnendruckkabel, bei der in der Fuge zwischen mit ihren Abdichtflächen aneinanderstoßenden Teilen der Kabelgarnitur ein elastischer Dichtungsring angeordnet ist. Da die Teile der Kabelgarnitur aus einem Isolierstoff, beispielsweise aus mit einem Füllmittel gestrecktem Gießharz oder auch aus Porzellan, bestehen und ihre Oberfläche an den Stellen, wo eine Abdichtung erfolgen soll, beispielsweise durch Drehen, Fräsen od. dgl.,;bearbeitet ist, läßt sich weder mit den bekannten Runddichtungen noch mit Flachdichtungen aus den üblichen Dichtungswerkstoffen, wie Gummi od. dgl., eine einwandfreie gasdichte Abdichtung erzielen.
  • Die gasdruckdichte Abdichtung der Fuge zwischen mit ihren Abdichtflächen aneinanderstoßenden und aus einem Isolierstoff hergestellten Teilen einer Kabelgarnitur bereitet erhebliche Schwierigkeiten, wenn diese Kabelgarnituren, beispielsweise Kabelendverschlüsse oder Kabelmuffen, bei unter Gasinnendruck stehenden Kabeln Verwendung finden. Beim Bearbeiten der Abdichtflächen eines Kabelendverschlusses, dessen Gehäuse beispielsweise aus Gießharz besteht, wird das Material stellenweise in feinen Partikeln aus dem Gießharzkörper herausgebrochen, so daß eine in sich aufgerauhte, großporige Fläche gebildet wird. Auf diese Weise hergestellte Abdichtflächen eines Kabelendverschlusses mit einem den Abdichtflächen zugekehrten Dichtungsring genügt jedoch nicht den Anforderungen an Kabelanlagen, bei denen die Kabel und damit die Kabelgarnituren unter Gasinnendruck stehen. Bei solchen Endverschlüssen kommt es dann nämlich vor, daß infolge nicht druckbeständiger Dichtungsstellen Fehler in einer Kabelanlage registriert werden, die nicht im Kabelmantel, sondern in der Kabelgarnitur selbst liegen.
  • An sich ist es bekannt, die durch Bearbeiten aufgerauhten Flächen von aus Gieharz bestehenden Körpern mittels besonderer Bearbeitungsverfahren, wie Läppen bzw. Polieren, zu glätten. Solche Feinst= bearbeitungen aufgerauhter Flächen sind jedoch aufwendig und entsprechend kostspielig. Außerdem sind auf diese Weise hergestellte polierte Flächen sehr kratz- und druckempfindlich. Das bedeutet, daß beispielsweise die einmal montierten Teile eines Endverschlusses, deren Abdichtflächen durch Polieren geglättet sind, nach dem :Öffnen nicht. ein zweites Mal montiert werden können, ohne daß die Abdicht= flächen erneut bearbeitet werden müssen. Denn bei der Montage lassen sich Druckstellen in den Abdichtflächen nicht vermeiden, die zu Undichtigkeiten des Endverschlusses, vor allem bei erhöhtem Gasdruck, führen.
  • Diese Schwierigkeiten werden durch die Erfindung überwunden. Gemäß der Erfindung ist auf den dem Dichtungsring zugekehrten Abdichtflächen der Teile der Kabelgarnitur unter Zwischenschaltung einer gleichmäßig verteilten Klebeschicht eine Folie mit riefenfreier Oberfläche vorgesehen. Auf diese Weise ist sichergestellt, daß der Kleber in die an sich mehr oder weniger rauhe Oberfläche des Gießharz- oder Porzellankörpers eindringt und die Unebenheiten ausfüllt. Die anschließend aufgebrachte, aus einem i Werkstoff mit glatter und fester Oberfläche, vorzugsweise aus Metall, bestehende Folie gewährleistet eine glatte Oberfläche auf dem beispielsweise aus Porzellan oder Gießharz bestehenden Isolierkörper der Kabelgarnitur, so daß auch bei erhöhten Drücken eine einwandfreie Abdichtung zwischen der aufgeklebten Folie und dem in der Fuge eingelegten Dichtungsring erzielt wird.
  • Die verwendeten Folien sind auch weniger kratz-und druckempfindlich als die polierten Oberflächen der Gießharz- oder Porzellankörper. Auch sind auf diese Weise ferner mehrmalige Montagen der gegeneinander abzudichtenden Teile möglich, ohne daß die Abdichtflächen nach jeder Montage einer neuen Bearbeitung unterzögen werden müssen. Bei der Herstellung gasdruckdichter Abdichtungen an Kabelgarnituren ist das von besonderer Bedeutung, weil diese mehrmals geöffnet und anschließend wieder gasdicht verschlossen werden müssen.
  • Zum Glätten von metallischen Oberflächen hat man auch bereits Kunststoffolien verwendet. Bei einem bekannten Führungskörper bzw. Zylinder für Kolben, Manschetten od. dgl. für Druckmittelsteuerungen wird zu diesem Zweck in ein Metallrohr eine Kunststoffolie fest eingelegt oder eingezogen. Demgegenüber kommt es für die -Erfindung nicht darauf an, ein Metallrohr mit einer Kunststoffolie auszukleiden. Wesentlich für die Erfindung ist vielmehr, die gasdruckdichte Abdichtung der Fuge zwischen den Teilen einer Kabelgarnitur, die aus Porzellan oder Gießharz besteht und bei der infolge der mechanischen Bearbeitung der Abdichtflächen eine einwandfreie Abdichtung auch bei höheren Drücken, wie sie bei Gasinnendruckkabeln unerläßlich sind, gefordert wird.
  • Zur Herstellung einer gasdruckdichten Abdichtung einer Kabelgarnitur für Gasinnendruckkabel empfiehlt es sich in Weiterbildung des Erfindungsgedankens, daß vor dem Aufkleben der Folie eine Klebeschicht sowohl auf den Abdichtflächen der Teile der Kabelgarnitur als auch auf der Folie aufgebracht wird.
  • Die Erfindung sei an Hand'-des in den F i g. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispieles näher er-'=läutert.
  • In F i g.1 ist die gasdruckdichte Einführung des Anschlußbolzens 1 eines unter Gasinnendruck stehenden Kabels in das Gießharzgehäuse 2 eines Kabelendverschlusses im Schnitt dargestellt. Zur Abdichtung dient der metallische überwarf 3, der mittels der Mutter 4 gegen die Stirnseite des Gießharzgehäuses 2 gepreßt wird. In: den dem Gießharz-'gehäuse 2 und dem Anschlußbolzen 1 zugekehrten Flächen des metallischen überwurfes 3 sind Nuten mit rechteckförmigem Querschnitt vorgesehen, die zur Aufnahme der Dichtungsringe 5 dienen. Als zusätzliche Abdichtung ist in dem Zwickel zwischen dem Anschlußbolzen 1 und dem überwarf 3 der Dichtungsring:6 angeordnet. Die Dichtungsringe 5 und 6 bestehen in bekannter Weise aus Gummi oder aus einem gummiähnlichen Werkstoff; sie werden beim Zusammenpressen der beiden Teile 2 und 3 in der in der Figur angedeuteten Weise verformt.
  • Die Abdichtung zwischen dem metallischen Anschlußbolzen 1 und dem ebenfalls aus Metall bestehenden überwarf 3 bereitet auch bei hohen Gasdrücken keine Schwierigkeiten. Um jedoch auch eine bei höheren Drücken wirksame Abdichtung zwischen dem Gießharzgehäuse 2 des Endverschlusses und dem metallischen überwarf 3 zu erzielen, ist es erforderlich, daß die Dichtungsringe 5 und 6 gegen eine einwandfreie glatte Fläche des Gießharzgehäuses 2 gepreßt werden. Schwierigkeiten ergeben sich hierbei dadurch, daß die Oberfläche aus Gießharz hergestellter Formteile insbesondere dann nicht ausreichend glatt und porenfrei ist, wenn die Dichtungsflächen durch Drehen oder Fräsen bearbeitet sind.
  • Wie an Hand der F i g. 2 in gegenüber der F i g. 1 vergrößertem Maßstab gezeigt ist, wird gemäß der Erfindung auf die den Dichtungsringen 5 und 6 zugekehrte Abdichtfläche des Gießharzgehäuses 2 zunächst die mit 7 bezeichnete Klebeschicht aufgebracht. Der Kleber, der vorzugsweise ein niedrigviskoser und schrumpffrei ohne Abspaltung von Nebenprodukten selbsthärtender Kleber, beispielsweise auf Epoxydharzbasis, ist, füllt hierbei alle Unebenheiten der Oberfläche des Gießharzgehäuses 2 aus. Anschließend wird die Metallfolie 8 mit einer zusätzlichen Klebeschicht 9 versehen und unter Druck mit dieser Klebeschicht auf die mit der Klebeschicht 7 versehene Abdichtfläche des Gießharzgehäuses 2 aufgebracht. Damit ist für die dem Gießharzgehäuse 2 zugekehrten Dichtungsringe 5 und 6 eine Abdichtfläche geschaffen, die riefen- und porenfrei sowie mechanisch widerstandsfähig genug ist, um auch bei hohen Drücken eine einwandfreie Abdichtung zwischen dem Gehäuse 2 aus Gießharz und dem überwurf 3 aus Metall zu erreichen.
  • Mit Vorteil wird ein dünnflüssiger Kleber verwendet, der die auf der Oberfläche befindlichen Unebenheiten, wie Poren und Riefen, leicht ausfüllen kann.
  • Sollten sich nach mehrmaliger Montage der beiden gegeneinander abzudichtenden Teile des Endverschlusses auf der gemäß der Erfindung aufgeklebten Metallfolie Unebenheiten gebildet haben, so genügt ein einfaches Nachpolieren der Folie, um erneut eine einwandfreie Abdichtung zu gewährleisten. Als Metallfolie, die auf die Abdichtflächen mit rauher Oberfläche aufgeklebt wird, wird zweckmäßig eine Kupfer- oder Aluminiumfolie von etwa 0,3 mm Stärke verwendet. Solche Folien weisen von Natur aus eine glatte und dichte Oberfläche auf, so daß sie auch zur Abdichtung hoher Drücke geeignet sind.
  • Für die Klebeschicht wird zweckmäßig ein selbsthärtender Kleber verwendet, der innerhalb sehr kurzer Zeit aushärtet. Hierdurch ergibt sich der weitere Vorteil, daß durch die Erfindung die Herstellung riefen- und porenfreier Oberflächen rationell gestaltet werden kann. Die Stärke der auf das Gießharzgehäuse bzw. auf die Metallfolie aufgebrachten Klebeschicht beträgt im allgemeinen weniger als 0,3 mm.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Gasdruckdichte Abdichtung einer Kabelgarnitur für Gasinnendruckkabel, bei der in der Fuge zwischen mit ihren Abdichtflächen aneinanderstoßenden, aus Isolierstoff, vorzugsweise aus Porzellan oder Gießharz, bestehenden Teilen der Kabelgarnitur ein elastischer Dichtungsring angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf den dem Dichtungsring zugekehrten Abdichtflächen der Teile der Kabelgarnitur unter Zwischenschaltung einer gleichmäßig verteilten Klebeschicht eine Folie mit riefenfreier Oberfläche vorgesehen ist.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung einer gasdruckdichten Abdichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Aufkleben der Folie eine Klebeschicht sowohl auf den Abdichtflächen der Teile der Kabelgarnitur als auch auf der Folie aufgebracht wird.
DE1964S0089298 1964-01-31 1964-01-31 Gasdruckdichte Abdichtung einer Kabelgarnitur fuer Gasinnen-druckkabel Pending DE1294764B (de)

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DE1294764B true DE1294764B (de) 1969-05-08

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DE1964S0089298 Pending DE1294764B (de) 1964-01-31 1964-01-31 Gasdruckdichte Abdichtung einer Kabelgarnitur fuer Gasinnen-druckkabel

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1751048U (de) * 1956-01-14 1957-08-22 Guenther Heckmann Fuehrungskoerper bzw. zylinder fuer kolben, manschetten od. dgl. in druckmittelsteuerungen.

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1751048U (de) * 1956-01-14 1957-08-22 Guenther Heckmann Fuehrungskoerper bzw. zylinder fuer kolben, manschetten od. dgl. in druckmittelsteuerungen.

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