DE1294599B - Vorrichtung zur Verguetung von gebranntem Kalk - Google Patents
Vorrichtung zur Verguetung von gebranntem KalkInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27D—DETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
- F27D15/00—Handling or treating discharged material; Supports or receiving chambers therefor
- F27D15/02—Cooling
- F27D15/0206—Cooling with means to convey the charge
- F27D15/0273—Cooling with means to convey the charge on a rotary hearth
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C04—CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
- C04B—LIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
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- C04B2/10—Preheating, burning calcining or cooling
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Description
- Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Vergüten von gebranntem Kalk. Insbesondere betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zum Vergüten von gebranntem Kalk, die bei der Herstellung von gebranntem Kalk mittels Drehrohröfen verwendet wird und die das Produkt, welches aus dem Drehrohrofen austritt, eine Zeitlang bei höherer Temperatur hält, ehe die Kühlung erfolgt, so daß die Umsetzung des verbleibenden kohlensauren Kalks vollständig wird.
- Bei der Herstellung von gebranntem Kalk mittels Drehrohrofen wird im allgemeinen der gebrannte Kalkstein unmittelbar abgegeben und gekühlt, und deswegen kann das Brennen des Kalkes nicht beendet sein, d. h., der nicht umgesetzte kohlensaure Kalk verbleibt in dem Produkt.
- Um diesen Mangel zu beheben, hat man schon vorgeschlagen (deutsche Patentschrift 1088 407), vor der Abkühlung von in einem Drehrohrofen gebranntem Magnesit oder Dolomit eine Nachsinterung einzuschalten. Die dazu dienende Vorrichtung kann jedoch nur absatzweise betrieben werden, was u. a. einen periodisch aussetzenden aufwendigeren Antrieb erfordert. Auch ist es bei dieser Vorrichtung nicht möglich, die Kühlluft gleichmäßig über das zu kühlende Gut zu verteilen, da sie zunächst radial in Einzelkammern der Vorrichtung eintritt und dann axial umgelenkt werden muß. Auch ändert sich in der bekannten Vorrichtung die Temperatur ständig, weil in verschiedenen Stufen gearbeitet wird.
- Diese Nachteile treten beim Arbeiten mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung nicht auf. Die Vorrichtung arbeitet vollkontinuierlich und unter gleichbleibenden Temperaturverhältnissen.
- Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine kontinuierlich arbeitende Vorrichtung zu schaffen, um das Produkt aus dem Drehofen für eine Weile heiß zu halten, um hierdurch die Kalcination zu beenden. Die Vorrichtung ist an dem Drehrohrofen befestigt, der kontinuierlich Kalkstein brennt. Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung zur Vergütung von gebranntem Kalk zu schaffen, die eine Einrichtung zur Aufnahme des Kalkes besitzt, der gebrannt aus einem Drehrohrofen kommt und die ihn eine gewisse Zeitlang heiß hält und den vergüteten Kalk kühlt.
- Erfindungsgemäß ist zur Lösung dieser Aufgabe eine Vorrichtung vorgesehen, die gekennzeichnet ist durch eine waagerechte ringförmige Bodenplatte mit einem unperforierten Teil und einem perforierten Teil, zwischen denen ein Auslaß angeordnet ist, einen von zwei senkrechten, auf der Bodenplatte koaxial angeordneten Zylindern begrenzten drehbaren Ringschacht, dessen obere Seite durch einen festen Deckelteil abgedeckt ist, ein Beschickungsrohr zum Einführen des gebrannten Kalkes aus dem Drehofen auf den unperforierten Teil der Bodenplatte, eine unter dem perforierten Teil der letzteren angeordnete Zuführungsvorrichtung für die Kühlluft, eine unter dem Auslaß angeordnete Austragvorrichtung für den vergüteten Kalk und eine Antriebsvorrichtung in Form eines Triebzahnrades zum Drehen des Ringschachtes um ihre senkrechte Achse.
- Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert, die ein Ausführungsbeispiel der Erfindung darstellt. In der Zeichnung zeigt F i g. 1 einen senkrechten Schnitt einer Vorrichtung gemäß der Erfindung, F i g. 2 einen Querschnitt nach Linie II-II der Fig. 1.
- Erfindungsgemäß ist eine Vorrichtung zur Vergütung rechts unter dem Ausgang eines Drehrohrofens 9 angeordnet. Diese Vorrichtung besteht aus einer ringförmigen Bodenplatte 4, einem senkrecht angeordneten ringförmigen drehbaren Schacht 7, dem Deckel 11 und einem Verbindungsrohr 12 zur Verbindung des drehbaren Schachtes 7 mit dem Austritt des Drehofens 9. Die Bodenplatte 4 ist eine ringförmige Platte mit einem perforierten Teil 2 zur Kühlung und einem unperforierten Teil 3. Sie erhält das Produkt aus dem Drehofen, und zwar am vorderen Ende des unperforierten Teiles 3 und gibt den vergüteten Kalk am hinteren Ende des perforierten Teiles 2 ab. Der senkrechte drehbare Schacht 7 besteht aus einem äußeren Zylinder 5 und einem inneren Zylinder 6 und sitzt auf der Bodenplatte 4, so daß er sich horizontal um die gleiche Achse dreht. Der äußere Zylinder 5 und der innere Zylinder 6 sind durch einen äußeren Rahmen 13 und einen inneren Rahmen 13' in radialer Richtung verbunden, welche am Unterteil befestigt sind. Der äußere Rahmen 13 besitzt eine Anzahl Rollen 16, die auf einer festen Schiene 17 laufen, sowie eine Verzahnung 14 am Umfang. Die Verzahnung 14 steht mit einem Triebzahnrad 15 im Eingriff.
- Eine ringförmige Abdeckplatte 11 sitzt oben auf dem senkrechten drehbaren Schacht. Das Verbindungsrohr 12 ist an der Abdeckplatte 11 genau über dem vorderen Ende des unperforierten Teiles 3 vorgesehen. Es ist mit dem Abdecktei110 am Ausgang des Drehofens 9 verbunden, um den gebrannten Kalk in den senkrechten drehbaren Schacht 7 einzuführen. über den größten Teil der Unterseite des perforierten Teiles 2 verläuft ein Trichter 18 mit einer Zuleitung 8 für Kühlluft. Unter dem Auslaß 19 am rückwärtigen Ende des perforierten Teiles 2 ist eine Austragvorrichtung 20, 21 vorgesehen. Diese Vorrichtung, die aus einer Ablaufschurre 20 und einer Entladevorrichtung 21 besteht, läßt den erzeugten Kalk auf ein Förderband 22 ab. Der äußere und der inner Zylinder 5, 6 besitzen eine feuerfeste Auskleidung.
- Im Betrieb der Vorrichtung tritt das heiße Produkt kontinuierlich aus dem Drehofen 9 aus und wird dem senkrechten drehbaren Schacht 7 zugeführt, der sich langsam dreht, so daß eine gleichförmige Lage an Material auf der Bodenplatte 4 gebildet wird. Diese Lage wird langsam zum Auslaß 19 durch den inneren Rahmen 13' bewegt, wodurch die Lage auf dem unperforierten Teil 3 vergütet werden kann. Hierdurch erfolgt eine vollständige Umsetzung des verbleibenden kohlensauren Kalkes sowie eine Kühlung auf dem perforierten Teil durch Kühlluft, die aus der Leitung 8 zugeführt wird. Das auf diese Weise vergütete und gekühlte Produkt wird kontinuierlich durch die Austragvorrichtung 20, 21 abgegeben.
- Die Vorrichtung gemäß der Erfindung ermöglicht es, im kontinuierlichen Betrieb einen ausgezeichneten gebrannten Kalk zu erzeugen, der vollständig umgesetzt ist.
Claims (4)
- Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Vergüten von gebranntem Kalk, in welcher eine aus einem Drehofen kommende Schicht gebrannten Kalkes während ihrer Bewegung nach einem Auslaß hin heiß gehalten und hierauf durch Luft gekühlt wird, g e -kennzeichnet durch eine waagerechte ringförmige Bodenplatte (4) mit einem unperforierten Teil (3) und einem perforierten Teil (2), zwischen denen ein Auslaß (19) angeordnet ist, einen von zwei senkrechten, auf der Bodenplatte (4) koaxial angeordneten Zylindern (5, 6) begrenzten drehbaren Ringschacht (7), dessen obere Seite durch einen festen Deckelteil (11) abgedeckt ist, ein Beschickungsrohr (12) zum Einführen des gebrannten Kalkes aus dem Drehofen (9) auf den unperforierten Teil (3) der Bodenplatte (4), eine unter dem perforierten Teil (2) der letzteren angeordnete Zuführungsvorrichtung (8, 18) für die Kühlluft, eine unter dem Auslaß (19) angeordnete Austragvorrichtung (20, 21) für den vergüteten Kalk und eine Antriebsvorrichtung in Form eines Triebzahnrades (15) zum Drehen des Ringschachtes (7) um ihre senkrechte Achse.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare Ringschacht (7) einen auf Rollen (16) gelagerten, mit einer Verzahnung versehenen äußeren Rahmen (13) und einen in radialer Richtung mit Zwischenräumen angeordneten inneren Rahmen (13') umfaßt.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführungsvorrichtung (8, 18) für die Kühlluft aus einem mit einer Kühlluft-Zuleitung (8) versehenen Trichter (18) besteht, der durch den perforierten Teil (2) hindurchgefallenen Kalk aufnimmt.
- 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Austragvorrichtung (20, 21) für den vergüteten Kalk aus einer Ablaufschurre (20) mit einer Entladevorrichtung (21) zum Abwerfen des vergüteten Kalkes auf eine Fördervorrichtung (22) besteht.
Applications Claiming Priority (1)
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