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DE1294486B - Schaltungsanordnung fuer Ruf- und Signalmaschinen zum Erzeugen periodisch wiederkehrender Tonfrequenz-Impulszeichen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Ruf- und Signalmaschinen zum Erzeugen periodisch wiederkehrender Tonfrequenz-Impulszeichen

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Publication number
DE1294486B
DE1294486B DE1966V0031921 DEV0031921A DE1294486B DE 1294486 B DE1294486 B DE 1294486B DE 1966V0031921 DE1966V0031921 DE 1966V0031921 DE V0031921 A DEV0031921 A DE V0031921A DE 1294486 B DE1294486 B DE 1294486B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
controlled
counting
state
switching element
circuit arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1966V0031921
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Fritz
Lauffer Guenter Ladeburg
Seefeld
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ARNSTADT FERNMELDEWERK
Fernmeldewerk Arnstadt VEB
Original Assignee
ARNSTADT FERNMELDEWERK
Fernmeldewerk Arnstadt VEB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ARNSTADT FERNMELDEWERK, Fernmeldewerk Arnstadt VEB filed Critical ARNSTADT FERNMELDEWERK
Priority to DE1966V0031921 priority Critical patent/DE1294486B/de
Publication of DE1294486B publication Critical patent/DE1294486B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M19/00Current supply arrangements for telephone systems
    • H04M19/02Current supply arrangements for telephone systems providing ringing current or supervisory tones, e.g. dialling tone or busy tone

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Devices For Supply Of Signal Current (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für elektronische oder teilelektronische Ruf- und Signalmaschinen zum Erzeugen periodisch wiederkehrender Tonfrequenz-Impulszeichen unter Verwendung einer bekannten Schaltungsanordnung, bestehend aus einem Multivibrator und einer durch diesen gesteuerten zweistufigen Zählkette, bei der bei jedem Schritt stets nur eine der beiden Stufen ihren Zustand ändert.
  • Elektronische Ruf- und Signalmaschinen sind bekannt. Diese bestehen aus einem freischwingenden Multivibrator und zwei durch diesen gesteuerten frequenzhalbierenden Multivibrator, deren Ausgänge über Koinzidenzschaltungen an die Ausgänge der Ruf- und Signalmaschine geführt sind. Eine der Koinzidenzschaltungen ist eingangsseitig an je einen Ausgang der beiden frequenzhalbierenden Multivibratoren und mit ihrem Ausgang an den steuernden Eingang einer zweiten Koinzidenzschaltung geschaltet, die mit ihrem gesteuerten Eingang an einem Ausgang des freischwingenden Multivibrators angeschaltet ist. Der Ausgang dieser zweiten Koizidenzschaltung und ein Ausgang des ersten gesteuerten Multivibrators dienen als Ausgänge zur Abgabe von Impulsen bzw. Impulsgruppen. An diese Ausgänge sind die ersten Eingänge von einer dritten und vierten Koinzidenzschaltung geschaltet, deren zweite Eingänge an einen gemeinsamen, eine tonfrequente Wechselspannung abgebenden Generator angeschaltet sind. Die Ausgänge der dritten und vierten Koinzidenzschaltung dienen zur Abgabe der gewünschten Tonfrequenzzeichen, z. B. im Rhythmus des Morsezeichens »s« bzw. »t«. Die dritte und vierte Koinzidenzschaltung werden durch die Ausgangswicklung eines gemeinsamen Eingangsübertragers und die Eingangswicklungen je eines besonderen Ausgangsübertragers und durch ein jeweils zwischen diesen angeordnetes, durch die von den gesteuerten Multivibratoren abgegebenen Impulsgruppen gesteuertes Richtleiterpaar gebildet. Die Ausgangsübertrager sind dabei mittels parallelgeschalteter Kondensatoren auf die Eigenfrequenz des die tonfrequente Wechselspannung abgebenden Generators abgestimmt.
  • Ist in teilelektronischen Ruf- und Signalmaschinen der Rhythmus der Tonfrequenzzeichen bereits von vornherein festgelegt, beispielsweise durch Relaisschaltungen, so ist es schwierig, die den Rhythmus festlegenden Schaltmittel in Form von Frequenzhalbierschaltungen beizubehalten, da dann ein beträchtlicher Aufwand an Schaltmittel benötigt wird. Von ; Nachteil ist ferner, daß in mehrstufigen Frequenzhalbierschaltungen die verschiedenen Stufen in einer bestimmten Zeit eine unterschiedliche Anzahl von Betätigungen ausführen müssen, was sich auf Stufen mit relativ hoher Betätigungszahl in bezug auf Lebensdauer und Grenzfrequenz ungünstig auswirkt.
  • Die in der bekannten Schaltungsanordnung für Ruf- und Signalmaschinen beschriebene dritte und vierte Koinzidenzschaltung sind in der Praxis nicht ohne weiteres einsetzbar, da ihre zur Abgabe von Impulsgruppen dienenden Ausgänge während der Zeichenpausen 'nur unvollkommen kurzgeschlossen werden. Diese Tatsache ergibt sich daraus, daß die zum Ausgangsübertrager parallelgeschalteten Kondensatoren Spannungen des gesamten Fernsprechbandes nicht kurzschließen können, sondern nur die Wechselspannungen, auf die sie abgestimmt sind. Ein vollkommener Kurzschluß ist aber unbedingt notwendig, da sich sonst zu einem beliebigen Zeitpunkt an einen solchen Ausgang angeschaltete Teilnehmer untereinander durch hörbar werdende Gesprächsteile stören können.
  • Mit der Erfindung soll erreicht werden, daß frequenzhalbierende Multivibratoren in Wegfall kommen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Verwendung einer bekannten Schaltungsanordnung, bestehend aus einem Multivibrator und einer durch diesen gesteuerten zweistufigen Zählkette bei der bei jedem Schritt stets nur eine der beiden Stufen ihren Zustand ändert, eine Schaltungsanordnung für elektronische Ruf- und Signalmaschinen zu schaffen, bei der von dieser Schaltungsanordnung gesteuerte Taktelemente derart verknüpft sind, daß sowohl die in einem Fernsprechamt üblicherweise benötigten Tonfrequenzeichen zur Verfügung stehen als auch die Teilnehmer untereinander durch die Tonfrequenzzeichen nicht gestört werden. Bei den Tonfrequenzzeichen handelt es sich, außer dem »Besetzt«zeichen, um das Aufschaltezeichen im Rhythmus des Morsezeichens »i«, um das Wählzeichen im Rhythmus des Morsezeichens »s« und um das Amtszeichen im Rhythmus des Morsezeichens »a«. Dabei ist aus Gründen der Wirtschaftlichkeit eine weitgehende Mehrfachausnutzung der durch die bekannte Schaltungsanordnung gesteuerten Taktelemente bei der Erzeugung der verschiedenen Tonfrequenzzeichen anzustreben.
  • Weiterhin soll die Erfindung eine einfache und somit wirtschaftliche Weise der Umschaltung der Ruf-und Signalmaschine auf eine Ersatz-Ruf- und Signalmaschine ermöglichen. Als einzusetzende Taktelemente kommen solche mit einem stromleitenden und stromsperrenden Zustand in Betracht, z. B. Relaiskontakte oder Halbleiterbauelemente, die von dem Multivibrator und/oder den Stufen der Zählkette gesteuert werden.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß im Betriebsruhezustand ein vom Multivibrator gesteuertes, stromleitendes Taktelement mit je einem jeweils von den beiden Stufen der Zählkette gesteuerten, stromsperrenden Taktelement verbunden ist und an jedem stromsperrenden Taktelement ein Ausgang der Ruf- und Signalmaschine angeschaltet ist.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung ist am Verbindungspunkt des vom Multivibrators gesteuerten, stromleitenden Taktelements und der von den beiden Zählstufen gesteuerten, stromsperrenden Taktelemente ein vom Multivibrator gesteuertes, stromsperrendes Taktelement angeschaltet. An jedes der beiden vom Multivibrator gesteuerten Taktelemente ist je ein Eingang der Ruf- und Signalmaschine angeschaltet, wobei der eine Eingang geerdet ist und an dem anderen Eingang die Tonfrequenzspannung des Tonfrequenzgenerators anliegt.
  • Ausgänge der Ruf- und Signalmaschine sind Anschlußpunkte, an denen die Tonfrequenzzeichen zur Verfügung gestellt werden. Eingänge der Ruf- und Signalmaschine sind Anschlußpunkte, an denen der Ausgang des Tonfrequenzgenerators oder Erde angeschaltet ist.
  • Die Ausgänge sind über ein von einer der Zählstufen gesteuertes, stromleitendes Taktelement miteinander verbunden.
  • Der geerdete Eingang und der erste Ausgang sind über ein von der ersten Zählstufe gesteuertes, stromleitendes Taktelement miteinander verbunden, während der zweite Eingang über ein von der ersten Zählstufe gesteuertes, stromsperrendes Taktelement mit dem von der zweiten Zählstufe gesteuerten, stromperrenden Taktelement verbunden ist.
  • In die Verbindungsleitung des vom Multivibrator gesteuerten, stromleitenden Taktelements und des von der zweiten Zählstufe gesteuerten, stromsperrenden Taktelements ist ferner ein von der ersten Zählstufe gesteuertes, stromleitendes Taktelement eingeschaltet.
  • Als Taktelemente, die einen stromsperrenden und stromleitenden Zustand besitzen, werden vorzugsweise Arbeitskontakte von Schutzrohrkontaktrelais verwendet.
  • Die Schutzrohrkontaktrelais sind jeweils an die Ausgänge des Multivibrators und der Zählstufen angeschaltet.
  • Da eine Zählkette, bei der bei jedem Schritt stets nur eine der beiden Stufen ihren Zustand ändert, eine umlaufende Zählkette ist, kommt den Ausdrücken »erste« und »zweite« Zählstufe als Adjektiv zu »Zählstufe« keine funktionelle Bedeutung zu, d. h., die Zuordnung der Taktelemente zu den Zählstufen kann willkürlich gewählt werden.
  • Die Taktelemente sind so ausgelegt; daß die. Zeit des überganges vom stromleitenden in den stromsperrenden Zustand kürzer ist als die Zeit des überganges vom stromsperrenden in den stromleitenden Zustand.
  • Da als Taktelemente vorzugsweise Arbeitskontakte von Schutzrohrkontaktrelais zur Anwendung kommen, sind der eine Ausgang des Multivibrators und ein Ausgang jeder Zählstufe negiert gesteuert. Die damit in Beziehung stehenden Taktelemente sind somit negiert gesteuerte Schutzrohrkontakte.
  • An Hand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen wird die Erfindung näher erläutert. Hierzu zeigt F i g. 1 die Zusammenschaltung eines Multivibrators und einer zweigliedrigen Zählkette, bei der bei jedem Schritt stets nur eine der beiden Stufen ihren Zustand ändert, mit an den Ausgängen angeschalteten Wicklungen von Schutzrohrkontaktrelais, F i g. 2, 4, 6, 8 und 10 je ein Impulsdiagramm für F i g. 1, 3, 5, 7 und 9, F i g. 3 die grundsätzliche Verknüpfungsanordnung der Taktelemente, die das Besetzt- und Aufschaltezeichen bereitstellt, F i g. 5 und 7 erweiterte Anordnungen der Grundschaltung nach F i g. 3, die das Besetzt-, Wähl- und Aufschaltezeichen für eine Ruf- und Signalmaschine für Nebenstellenanlagen bereitstellen, und F i g. 8 eine erweiterte Anordnung der F i g. 7 zur Bereitstellung des Besetzt-, Amts- und Aufschaltezeichens für eine Ruf- und Signalmaschine in einem Fernsprechamt.
  • Alle Figuren zeigen den Betriebsruhezustand für den Fall, daß die zweiten Ausgänge des Multivibrators und der Zählstufen Spannung führen. Dieser Fall wurde rein willkürlich gewählt.
  • In F i g. 1 steuert ein freischwingender Multivibrator M eine aus zwei bistabilen Stufen A und B bestehende Zählkette. Logische Schaltungen L 1 bis L 4 dienen in bekannter Weise der Steuerung der Zählstufen A und B. Die Arbeitsweise ist, wie in F i g. 2 dargestellt, so, daß bei jeder Periode des Multivibrators M eine der Zählstufen A oder B ihren stabilen Zustand ändert. Der Multivibrator M als auch die Zählstufen A und B haben jeweils zwei Ausgänge 1 und 2, über die sowohl die logischen Schaltungen ;L 1 bis L 4 gesteuert als auch Wicklungen von Schutzrohrkontaktrelais M 1, 79 1; A 1; Ä 1; B 1, IT 1 erregt werden, die am negativen Pol der Betriebsspannungsquelle liegen.
  • Als Multivibrator M und Zählstufen A und B werden transistorbestückte Schaltungen bekannter Art verwendet.
  • Im folgenden werden die Bezeichnungen negiertgesteuerter Kontakte durch einen darüberliegenden Querstrich gekennzeichnet. Die jeweilige zugehörige Steuerfunktion ist durch eine strichlinierte Linie angedeutet.
  • F i g. 3 zeigt zwei durch den Multivibrator M gesteuerte Schutzrohrkontakte m 1 und m 1, einen durch die Zählstufe A gesteuerten Schutzrohrkontakt a 11 und einen durch die Zählstufe B gesteuerten Schutzrohrkontakt b 1. Der eine Eingang D 2 ist mit dem Ausgang eines nicht därgestellten Tonfrequenzgenerators und der andere Eingang D 1 mit Erde verbunden. Wenn der Schutzrohrkontakt m 1 schließt, hat der Schutzrohrkontakt »il bereits geöffnet. Wenn nach Ablauf einer Schwingungshalbperiode des Multivibrators M der Schützrohrkontakt m 1 schließt, hat andererseits der Schutzrohrkontakt m 1 bereits geöffnet. Am Zusammenschaltungspunkt P 1 der Schutzrohrkontakte m 1, m 1 und -b 1, also am dritten Ausgang C3 der Ruf- und Signalmaschine, stehen somit zu gegebenen Zeitabschnitten Tonfrequenzzeichenimpulse im Rhythmus des Morsezeichens »e« als Besetztzeichen zur Verfügung; wobei der Ausgang C3 in den Zeichenpausen geerdet ist. Durch den Schutzrohrkontakt a11 werden während jedes Zyklus von vier am Ausgang C3 anstehenden Impulszeichen zwei aufeinanderfolgende Impulszeichen an den ersten Ausgang C 1 geschaltet und die zwei anderen aufeinanderfolgenden Impulszeichen zum ersten Ausgang Cl hin gesperrt. Das gleiche geschieht, nur um eine Impulsfolge zeitlich verschoben, über den Schutzkontakt b 1 zum zweiten Ausgang C 2 hin. Die am ersten Ausgang C 1 anstehende Impulszeichenfolge hat den Rhythmus des Morsezeichens »i«, des Aufschaltzeichens.
  • In F i g. 4 ist das Impulsdiagramm der F i g. 2 durch die Impulszeichen für die drei Ausgänge C 1 bis C3 vervollständigt.
  • In F i g. 5, die gegenüber der F i g. 3 etwas abgewandelt ist, sind die beiden Ausgänge C1 und C2 über einen durch die Zählstufe B gesteuerten Schutzrohrkontakt b 1 direkt verbunden. Dies ist für den Impulsverlauf am ersten Ausgang C1 ohne Einfluß, da von den in bezug auf den Ausgang Cl in Serie geschalteten Schutzrohrkontakten b1, b1 stets einer stromsperrend bzw. geöffnet ist. In bezug auf den zweiten Ausgang C2 besteht aber zum Schutzrohrkontakt b 1 eine Parallelschaltung über die Schutzrohrkontakte a ll, 1i 1. Der zweite Ausgang C 1 wird also nicht nur über den Schutzrohrkontakt b 1, sondern auch über den Schutzrohrkontaktall zu den Eingängen Dl, D 2 durchgeschaltet. Am zweiten Ausgang C2 steht somit eine Impulszeichenfolge im Rhythmus des Morsezeichens »s« zur Verfügung.
  • F i g. 6 zeigt das Impulsdiagramm für die F i g. 5, das auch auf die F i g. 7 zutrifft.
  • In F i g. 7 ist der erste Eingang D 1 über einen durch die Zählstufe A gesteuerten Schutzrohrkontakt ä11 mit dem ersten Ausgang Cl verbunden. Der Schutzrohrkontakt ä 11 bringt dem ersten Ausgang C1 und der Schutzrohrkontakt b1 dem zweiten Ausgang C2, zusätzlich zur Erdung über den Schutzrohrkontakt ml, die in den Impulszeichenpausen notwendige Erdung.
  • In F i g. 8 ist an den Schutzrohrkontakt b 1 ein durch die Zählstufe A gesteuerter Schutzrohrkontakt ä12 angeschaltet, der mit dem Zusammenschaltungspunkt P 1 verbunden ist. Weiterhin ist der Schutzrohrkontakt b 1 über einen durch die Zählstufe A gesteuerten Schutzrohrkontakt a12 mit dem zweiten Eingang D 2 verbunden. Am Ausgang C 2 steht somit zu gegebenen Zeitabschnitten eine Impulszeichenfolge im Rhythmus des Morsezeichens »a« zur Verfügung.
  • F i g. 9 zeigt unter anderem das Impulsdiagramm für den zweiten Ausgang C 2 der F i g. B.
  • Wie aus den Figuren und ihrer Beschreibung hervorgeht, werden also der größte Teil der Taktelemente, nämlich m 1, m 1; a 11, ä 11; b 1 und b 1, mehrfach ausgenutzt. Während der Pausen der einzelnen Impulszeichenfolgen sind alle Ausgänge geerdet und somit über eine geerdete Ader der Teilnehmerleitung kurzgeschlossen, wodurch eine gegenseitige Störung von Gespräche führenden Teilnehmern unterbunden ist.
  • Durch die Bemessung der Übergangszeiten der einzelnen Zustände der Taktelemente ist gewährleistet, daß der Tonfrequenzgenerator während der Zustandsänderung der Taktelemente nicht kurzgeschlossen wird.
  • Infolge Verwendung von Schutzrohrarbeitskontakten ist es bei Wegnahme der Speisespannung von einer gestörten Ruf- und Signalmaschine und Zuschaltung der Speisespannung an eine Ersatz-Ruf-und Signalmaschine nicht erforderlich, durch zusätzliche Schaltmittel die Ausgänge beider Maschinen elektrisch voneinander zu trennen, da alle Taktelemente der ersten Ruf- und Signalmaschine sich im Sperrzustand befinden, d. h., die Schutzrohrarbeitskontakte geöffnet sind. Somit ist eine Beeinflussung beider Ruf- und Signalmaschinen unterbunden.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung für elektronische oder teilelektronische Ruf- und Signalmaschinen zum Erzeugen periodisch wiederkehrender Tonfrequenz-Impulszeichen unter Verwendung eines Tonfrequenzgenerators und einer Schaltungsanordnung, bestehend aus einem Multivibrator und einer durch diesen gesteuerten zweistufigen Zählkette, bei der bei jedem Schritt stets nur eine der beiden Stufen ihren Zustand ändert, die Schaltelemente mit zwei definierten Zuständen »Ein« -»Aus«steuert, dadurch gekennzeichnet, daß im Anfangszustand der Zählkette ein vom Multivibrator (M) gesteuertes Schaltelement mit »Ein«-Zustand (ml) mit je einem jeweils von den beiden Stufen (A, B) der Zählkette gesteuerten Schaltelement mit »Aus«-Zustand (a11; b1) verbunden ist und an jedem von den beiden Zählstufen (A, B) gesteuerten Schaltelement mit »Aus«-Zustand (a11; b l) jeweils ein Ausgang (C1, C2) der Ruf- und Signalmaschine angeschaltet ist und daß am Verbindungspunkt (P1) des vom Multivibrator (M) gesteuerten Schaltelements mit »Ein«-Zustand (m-1) und der von den beiden Zählstufen (A, B) gesteuerten Schaltelemente mit »Aus«-Zustand (all; b l) ein vom Multivibrator (M) gesteuertes Schaltelement mit »Aus«-Zustand (ml) angeschaltet ist und daß an jedes der beiden vom Multivibrator (M) gesteuerten Schaltelemente (m 1, m 1) j e ein Eingang (D 1, D 2) der Ruf- und Signalmaschine angeschaltet ist, wobei der eine Eingang (D 1) geerdet ist und an dem anderen Eingang die Tonfrequenzspannung des Tonfrequenzgenerators anliegt.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgänge (C1, C2) der Ruf- und Signalmaschine über ein von einer der Zählstufen (B) gesteuertes Schaltelement mit »Ein« Zustand (51) miteinander verbunden sind.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der geerdete Eingang (D 1) und der erste Ausgang (C 1) über ein von der ersten Zählstufe (A) gesteuertes Schaltelement mit »Ein«-Zustand (ä11) miteinander verbunden sind.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Eingang (D2) über ein von der ersten Zählstufe (A) gesteuertes Schaltelement mit »Aus«-Zustand (a12) mit dem von der zweiten Zählstufe (B) gesteuerten Schaltelement mit »Aus«-Zustand (b 1) verbunden ist.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in die Verbindungsleitung des vom Multivibrator (M) gesteuerten Schaltelementes mit »Ein«-Zustand (m-1) und des von der zweiten Zählstufe (B) gesteuerten Schaltelementes mit »Aus«-Zustand (b 1) ein von der ersten Zählstufe (A) gesteuertes Schaltelement mit »Ein«-Zustand (a- 12) eingeschaltet ist.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Schaltelemente mit zwei definierten Zuständen »Ein« - »Aus« Arbeitskontakte von Schutzrohrkontaktrelais Verwendung finden.
DE1966V0031921 1966-09-12 1966-09-12 Schaltungsanordnung fuer Ruf- und Signalmaschinen zum Erzeugen periodisch wiederkehrender Tonfrequenz-Impulszeichen Pending DE1294486B (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1057661B (de) * 1958-01-31 1959-05-21 Siemens Ag Schaltungsanordnung zum Erzeugen wiederkehrender Impulsgruppen, insbesondere fuer elektronische Ruf- und Signalmaschinen
DE1115309B (de) * 1960-06-29 1961-10-19 Standard Elektrik Lorenz Ag Schaltungsanordnung fuer einen Impulsgeber in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

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