DE1294319B - Trommelkuehlbett fuer langes Stabmaterial - Google Patents
Trommelkuehlbett fuer langes StabmaterialInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21B—ROLLING OF METAL
- B21B43/00—Cooling beds, whether stationary or moving; Means specially associated with cooling beds, e.g. for braking work or for transferring it to or from the bed
- B21B43/08—Cooling beds comprising revolving drums or recycling chains or discs
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Description
- Die Erfindung betrifft ein Trommelkühlbett für langes Stabmaterial, das aus nebeneinander auf einer Welle angeordneten Radkränzen gebildet wird, die an ihrem Umfang mit Mitnehmern versehen sind, von denen die stirnseitig einlaufenden Walzstäbe in ihrer ganzen Länge erfaßt und nach erfolgter Abkühlung an der der Walzstabzuführung abgekehrten Seite abgegeben werden.
- Es ist bereits bekannt, warmgewalzte Bleche in Trommelkühlbetten abzukühlen. Die Trommel selbst besteht aus hintereinander angeordneten speicherförmigen Rändern, zwischen denen lediglich die Rollen des Zu- und Abfuhrrollganges liegen. Die Auflagen des abzukühlenden Bleches bilden daher nur die Speichen der Räder sowie die Rollgangsrollen. Das zu kühlende Blech liegt also weder in Kammern noch liegt es vollkommen auf, sondern es ist allseitig von Luft umgeben, was wiederum wesentlich die Kühlzeit bestimmt. In diesem bekannten Fall hat jedes Blech nur einen Weg von 180° zurückzulegen, bis es abgekühlt auf den Abfuhrrollgang zu liegen kommt.
- Dementsprechend sind auch die Drehzahlen der Trommel und der Rollgangsrollen sehr niedrig. Beim Zuführen eines warmen Bleches muß gleichzeitig ein abgekühltes Blech entfernt werden. Kupplungen zwischen den einzelnen Rädern sind dabei nicht vorgesehen, da es sich im vorliegenden Fall um Blechlängen von höchstens 20 m handelt und daher alle Räder nur drehstarr miteinander verbunden sind.
- Bei solchen bekannten Ausführungen ist keine Gewähr dafür gegeben, ein ausgerichtetes Walzgut nach dem Abkühlen zu erhalten. Auf Grund der geringen Festigkeit des warmen Walzgutes kommt dieses zwischen den einzelnen Auflagepunkten an den Scheiben durch seine Eigenlast zum Durchhängen, was nach dem Erkalten in jedem Falle ein nachträgliches Richten erfordert.
- Ein weiterer Nachteil dieser Trommelkühlbetten liegt auch darin, daß die aus dem letzten Walzgerüst kommenden Stäbe in jedem Fall mit ihrer gesamten Länge neben das Trommelkühlbett gelangen und erst durch eine zusätzliche Aufgabevorrichtung in radialer Richtung aufgegeben werden müssen.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Walzstäbe aufzunehmen, die durch eine Schere hinter dem letzten Gerüst einer Fertigwalzstraße vom endlosen oder beliebig langen Walzstrang in handelsübliche Längen abgetrennt wurden. Dabei wird nur die Trommelsektion des Kühlbettes in Drehung versetzt, die man für die gewählte Schnittlänge benötigt.
- Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß ein langes Trommelkühlbett in mehrere durch Wellenkupplungen voneinander trennbare Trommelsektionen für handelsübliche Walzstablängen unterteilt ist, und jede Trommelsektion am Umfang in ihrer Längsrichtung aus mehreren Kammern besteht, deren Seiten eine durchgehend glatte Auflagefläche bilden, und die im Walzstabeinlauf unterhalb der Trommelachse liegenden, durch ein feststehendes Leitlineal von außen abgeschlossen sind. In diesem Trommelkühlbett wird das Durchhängen der aufgenommenen Walzstäbe verhindert. Auch erübrigt die stirnseitige Walzstabzufuhr die bisher notwendige Aufgabevorrichtung.
- Um bei der Fertigung handelsüblicher Längen nicht die gesamte lange Trommel drehen zu müssen, sind die Segmente durch schaltbare Kupplungen miteinander verbunden, was ein wirtschaftliches Ausnutzen der Antriebsleistungen gewährleistet.
- Auch vermeiden die glatt durchgehenden Auflageflächen ein Durchhängen des noch walzwarmen, langen Stabmaterials.
- Zwischen den einzelnen Trommelsektionen des erfindungsgemäßen Kühlbettes sind ferner noch Führungen angeordnet, die beim stirnseitigen Einlauf der Walzstäbe die vorhandenen Zwischenräume zwischen den Trommelsektionen überbrücken. Mit diesen Führungen wird jeder Walzstab sicher in die folgende Trommelsektion geleitet.
- Das in den Trommelsektionen liegende Walzgut ist im Drehbereich zwischen Aufgabe- und Abgabestelle einem strömenden Kühlmedium ausgesetzt, das aus feststehenden Düsen austritt. Auch die Trommelsektionen in dem zwischen Abgabestelle und Aufgabestelle des Walzgutes durchlaufenen Bereiches sind dem Einfluß von Kühlvorrichtungen ausgesetzt. Mit der Anordnung der Ab- und Aufgabestelle unterhalb der Trommelachse wird der Weg der Walzstäbe am Trommelumfang über 180° hinaus und damit auch der zeitliche Einfluß der Kühlmittel verlängert. Weiterhin wird gewährleistet, daß sich bei den hohen Endwalzgeschwindigkeiten nicht nur die Walzstäbe vollkommen abkühlen, sondern auch jeder einlaufende Stab in eine kalte Kammer einläuft, wodurch sich auch die Lebensdauer der Trommel erhöht.
- Zur Erhöhung des kontinuierlichen Arbeitsablaufes wird die Trommel noch während des Stabeinlaufes um je eine Teilung weitergedreht. Mit dieser Maßnahme wird erreicht, daß beim Einlaufen des Stabendes bereits eine neue Kammer den folgenden Stab aufnehmen kann. Das schlangenförmige Aufgleiten eines jeden Stabes hat dabei keinen Einfluß auf das Gefüge oder die Oberfläche, da es ja im glühenden Zustand erfolgt.
- Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der dazugehörigen Zeichnung zeigt F i g. 1 die Vorderansicht, F i g. 2 die Seitenansicht, F i g. 3 die Draufsicht.
- Der aus dem letzten Gerüst einer Fertigwalzstraße vom endlosen oder beliebig langen Strang abgetrennte Walzstab 8 wird den Trommelsektionen 1 stirnseitig während der kontinuierlichen oder schrittweisen Bewegung des Trommelkühlbettes zugeführt, wobei die Spitze des folgenden Stabes das noch nicht vollständig in seine Kammer 2 eingetretene Ende des vorhergegangenen Stabes um eine Teilung weitergerückt vorfindet und in eine leere Kammer 2 einlaufen kann.
- Ein festes oder federndes Leitlineal 4 bildet mit den am Trommelumfang in Längsrichtung angeordneten Profilschienen 9 zeitweilig eine geschlossene Kammer 2 zur sicheren Führung der stirnseitig in das Trommelkühlbett einlaufenden Walzstäbe B. Die drehstarren Wellenkupplungen 3 ermöglichen bei Bedarf das beliebige Austauschen von Trommelsektionen 1. Je nach Losgröße lassen sich die Trommelsektionen 1 vom Stabeinlauf aus verlängern. Durch die zwischen den Trommelsektionen 1 angeordneten Führungen 5 wird jeder Walzstab 8 beim stirnseitigen Einlauf seiner Spitze sicher in die nachfolgende Sektion geleitet. Im Verlauf der weiteren Trommeldrehung kommen die Walzstäbe 8 in den Bereich des aus Düsen 6 strömenden Kühlmediums und verlassen ihre Kammern 2 an der Walzstababnahme7, wobei die leeren Kammern 2 anschließend weiter gekühlt werden können. Zum Kühlen der Walzstäbe 8 wird zweckmäßig Luft benutzt, während die leeren Kammern 2 danach meist wassergekühlt werden.
Claims (3)
- Patentansprüche: 1. Trommelkühlbett für langes Stabmaterial, das aus nebeneinander auf einer Welle angeordneten Radkränzen gebildet wird, die an ihrem Umfang mit Mitnehmern versehen sind, von welchen die stirnseitig einlaufenden Walzstäbe in ihrer ganzen Länge erfaßt und nach erfolgter Abkühlung an der der Walzstabzuführung abgekehrten Seite abgegeben werden, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß das Trommelkühlbett aus mehreren durch Wellenkupplungen (3) verbundenen Trommelsektionen (1) besteht, deren Mitnehmer Kammern (2) mit glatten Auflageflächen bilden, und die im Einlauf der Walzstäbe unterhalb der Trommelachse liegenden Kammern (2) durch ein feststehendes Lineal (4) abschließbar sind.
- 2. Trommelkühlbett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den einzelnen Trommelsektionen (1) Führungen (5) angeordnet sind.
- 3. Trommelkühlbett nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel noch während des Stabeinlaufes um je eine Teilung weiterdrehbar ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964V0026545 DE1294319B (de) | 1964-08-10 | 1964-08-10 | Trommelkuehlbett fuer langes Stabmaterial |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964V0026545 DE1294319B (de) | 1964-08-10 | 1964-08-10 | Trommelkuehlbett fuer langes Stabmaterial |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1294319B true DE1294319B (de) | 1969-05-08 |
Family
ID=7582736
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1964V0026545 Pending DE1294319B (de) | 1964-08-10 | 1964-08-10 | Trommelkuehlbett fuer langes Stabmaterial |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1294319B (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1298828A (en) * | 1917-12-05 | 1919-04-01 | William J Todhunter | Cooling and conveying mechanism. |
| DE451801C (de) * | 1927-11-03 | Demag Akt Ges | Mechanisches Warmbett | |
| DE474189C (de) * | 1928-01-27 | 1929-03-27 | Demag Akt Ges | Umlaufendes Kuehlbett |
| FR814885A (fr) * | 1936-03-07 | 1937-07-01 | Cie Forges Et Acieries Marine | Dispositif pour refroidir les tôles |
-
1964
- 1964-08-10 DE DE1964V0026545 patent/DE1294319B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE451801C (de) * | 1927-11-03 | Demag Akt Ges | Mechanisches Warmbett | |
| US1298828A (en) * | 1917-12-05 | 1919-04-01 | William J Todhunter | Cooling and conveying mechanism. |
| DE474189C (de) * | 1928-01-27 | 1929-03-27 | Demag Akt Ges | Umlaufendes Kuehlbett |
| FR814885A (fr) * | 1936-03-07 | 1937-07-01 | Cie Forges Et Acieries Marine | Dispositif pour refroidir les tôles |
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